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Thema: Der Tod  (Gelesen 36597 mal)

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Aus persönlichem aktuellen Anlass: Was denkt ihr über den Tod?
Hört man einfach auf zu existieren, wenn man gestorben ist? Stirbt nur der Körper, doch die Seele wandelt weiter auf Erden? Oder gelingt sie in höhere Sphären?
Mich würde mal interessieren, was ihr so darüber denkt...

~Xanthai~
Ja, ich benute die -Funktion. Sollte ich tatsächlich mal nach etwas fragen, dass schon besprochen wurde, könnt ihr davon ausgehen, dass ich etwas übersehen habe oder zu blöd war, die richtigen Stichwörter einzugeben! ;)
  04.06.2006, 21:01
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Ich glaube nur an das was man verstehen (erklären) und/oder sehen kann->glaube ich das es nach dem Tod einfach aus ist,das Gehirn arbeitet nicht mehr,und nix von wegen Seele,höhrer Spähre oder so ein Mist.
  04.06.2006, 21:09
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is de tod nit son typ mit langer schwarzer kutte un sense?
_________________________________________________________
in der kürze liegt die würze
ne mal ehrlich: 1 1/2 finger suchsystem
  04.06.2006, 21:11
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Er ist jedenfalls kein blöder kleiner Teufel mir Dreizack der deppert zwinckert!  :P

Hm, ich hoffe jedenfalls nicht das es einfach so aus ist nach dem Tod. Ich glaube schon das es da mehr gibt, weiß net wiedso!
-OLD SCHOOL HEAVY METAL IS THE LAW!-

 -Best Metal and Hard Rock from the 70s and 80s!

=Hard Rock, 70s Metal, NWOBHM, Thrash, Power, Speed=
  04.06.2006, 21:15
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Zitat
Original von Thor
Er ist jedenfalls kein blöder kleiner Teufel mir Dreizack der deppert zwinckert!  :P

Hm, ich hoffe jedenfalls nicht das es einfach so aus ist nach dem Tod. Ich glaube schon das es da mehr gibt, weiß net wiedso!
wer weiss
darum gehts doch
_________________________________________________________
in der kürze liegt die würze
ne mal ehrlich: 1 1/2 finger suchsystem
  04.06.2006, 21:16
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Ich habe da auch so ne zweite Sichtweise.Ich denke so,das wenn ich sterbe,ein Vogel,beispielweise ein Adler oder ein Falke kommt,und meine Seele in einen großen Strudel.mittem im Meer fliegt,dort wird meine Seele dann in irgendeine Welt kommen,je nachdem wie ich gestorben bin,und was ich geleistet habe,vielleicht komme ich als Krieger nach Valhalla.
  04.06.2006, 21:19
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ge0

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Zitat
Original von Fårseti
Zitat
Original von Thor
Ich glaube schon das es da mehr gibt, weiß net wiedso!

Wohl aus dem gleichen Grund warum sich soviele Gläubige an etwas wie den Glauben klammern. Sie können und wollen es nicht wahr haben.

Was nicht wahr haben?
Woher willst du wissen, dass *du* Recht hast?

Naja ich denke nicht gerne über den Tod nach... da breitet sich immer solch ein übles gefühl bei mir aus....
Ich habe noch lang zu leben, also denke ich jetzt noch nicht drüber nach!
  04.06.2006, 21:25
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@Farseti: Nein.


@Gott-Frosfels: Ja, mit Odin einen Heben nach dem Tod wäre schon nett!^^
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  04.06.2006, 21:25
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Ich glaube das ich an einen Ort mit vielen schönen Frauen hinkomme,
wo ich jeden Tag PArty mache *träum*
  04.06.2006, 21:32
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Zitat
Original von ge0
Ich habe noch lang zu leben, also denke ich jetzt noch nicht drüber nach!

Mit diesem aktuellen Anlass bei mir hätte auch niemand gerechnet. Die Person, von der ich rede, war auch ncoh nicht alt und hat erst vor nicht mal einem halben Jahr ihre erste Tochter bekommen :(
Man sieht, es kann jeden jederzeit treffen, so erschreckend es auch ist!
ich persönlich glaube auch nicht, dass es einfach so vorbei ist (auch wenn ich sonst eher ein rationaldenkender Mensch bin). Vielleicht ist es wirklich die Angst vor dem Nichts (wobei das ja laut den Buddhisten erstrebenswert sei). Aber was genau mit der Seele (oder was auch immer übrigbleibt) geschieht, kann ich mir auch kaum vorstellen.
Ja, ich benute die -Funktion. Sollte ich tatsächlich mal nach etwas fragen, dass schon besprochen wurde, könnt ihr davon ausgehen, dass ich etwas übersehen habe oder zu blöd war, die richtigen Stichwörter einzugeben! ;)
  04.06.2006, 21:46
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Zitat
Original von Thor
@Gott-Frosfels: Ja, mit Odin einen Heben nach dem Tod wäre schon nett!^^

Ich bitte dich,erzähl doch nicht solch seltsames Zeug.Mit Odin,Thor,Päivätar,Ilmatar oder Kuu einen Met trinken ist wohl nicht möglich!

Findest du nichts das du damit die nordische Mythologie verspottest?
  04.06.2006, 21:49
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Kann sein, dass nach dem Tod alles aus ist oder auch nicht. Ich kann es von meiner Sicht aus nicht bestimmen.
Wenn alles aus ist war das Leben sowieso sinnlos, warum sich dann noch grämen über den Tod.
Wenn nicht, auch gut.

Wie man sich vielleicht denken kann bin ich gerade nicht in dem Zustand in dem ich mir gewöhnlicherweise oft auch tiefgreifende Gedanken über solche Dinge mache, was jedoch ab und an mal vorkommt. Wenn man sich da wirklich hineinversetzt, und sich vorstellt, dass alles nichts ist, gibt das einem immer so ein unglaubliches Gefühl von Sinnlosigkeit. Beängstigend und trotzdem interessant und wunderschön.
  04.06.2006, 22:11
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Niemand kann beweisen, was nach dem Tod ist. Allerdings ist bewiesen, dass man fast immer im Rausch stirbt: Mit die letzte Handlung des Gehirns ist es, Glückshormone auszusenden, die alles überschwemmen. Es sei denn, der Tod kommt absolut plötzlich, aber dann so schnell, dass man auch nichts mehr spürt (Es stimmt nicht, dass Abstürzende schreien - keiner hat das in echt je getan. Es gibt mehrere Leute, die Abstürze von über 100m überlebt haben. Nach ihren Erfahrungen ist das ein wunderschöner Tod, ohne Angst und Schmerz).

Aber was kann man nun daraus schließen? Wir sind ein Produkt der Evolution und da entwickeln sich normalerweise nur sinnvolle Sachen, da dadurch die Fortplanzungschance vergrößert wird. Dadurch jedoch, dass wir kurz vor dem Tod glückstrunken werden, wird die Fortplanzungschance wohl eher wenig beeinflusst... Also wieso werden wir es?
Ich denke, weil da irgendetwas Gnade mit uns hatte. Und wenn da schon etwas ist, dann ist da sicher auch noch etwas nach dem Tod.
Es gibt noch mehr Gründe, wieso ich das glaube, aber alle können mit einem simplen "Angst-vor-dem-Abgrund" entkräftet werden bzw. beantwortet werden, ohne dass ich dagegen halten kann. Das hier vielleicht nicht so leicht.

//edit:
Übrigens mein Beileid!

Achja, und noch etwas;: klingt jetzt etwas blasphemisch, ist auch nicht mein Triebgrund, aber stimmt trotzdem: "Die Religion ist ein Spiel, bei dem man nur gewinnen, aber wenig verlieren kann". Zumindest die christliche.
  04.06.2006, 22:12
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Zitat
Original von jonnyimnet
Achja, und noch etwas;: klingt jetzt etwas blasphemisch, ist auch nicht mein Triebgrund, aber stimmt trotzdem: "Die Religion ist ein Spiel, bei dem man nur gewinnen, aber wenig verlieren kann". Zumindest die christliche.
Naja, wenn du mit dieser Intention Religion praktizierst wirst du dich beim lieben Gott wohl nicht allzu beliebt machen ;)

und auch von mir (obwohl ich solche floskeln nicht mag, aber man sagts ja so...) mein Beileid an den Threadersteller.
...Vielleicht sollte man sich auch für die Verstorbenen freuen. Es ist möglich, dass sie jetzt wissen was danach kommt.
  04.06.2006, 22:18
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Vielleicht sollte man das... aber wenn man dann an ihren (ebenfalls jungen) Mann und ihrerer beider Tochter denkt, wird einem schon komisch...
Was die Religion angeht, haben sich die einzelnen Religionen ja auch nur voneinander entwickelt. Es gibt ja auch viele Parallelen zwischen den verschiedenen. Zum Beispiel haben sowohl das Christentum und der Islam die Geschichte von Abraham in ihrem Glauben. Sogar Jesus kommt im Islam vor, nur eben nicht als Sohn Gottes (bzw. Allahs) sondern als Prophet.
Ich glaube schon, dass es eine höhere Macht gibt und man kann sie ja Gott nennen. Da es unbeschrieblich ist, ist ein Wort ebenso gut wie (fast) jedes andere.


~Xanthai~

PS: Danke für euer Beileid...
Ja, ich benute die -Funktion. Sollte ich tatsächlich mal nach etwas fragen, dass schon besprochen wurde, könnt ihr davon ausgehen, dass ich etwas übersehen habe oder zu blöd war, die richtigen Stichwörter einzugeben! ;)
  04.06.2006, 22:27
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Zitat
Original von Fårseti
:dito:

Aber diese Vorstellung ängstigt mich.

:dito:
 :ugly:

Irgendwie find ich die Gedanken daran das man weder was spürt, sieht noch merkt abstrus... So unvorstellbar
  04.06.2006, 22:37
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Also das für mich logischste ist, dass die "Seele" bzw. das Bewusstsein direkt (oder nach einer Weile, denn Zeit ist relativ ^^ )  nach dem Tod wieder in einem neuen Wesen vorhanden ist. Mit "Wesen" denk ich aber mehr an eines wie dem Menschen, das sich seiner selbst bewusst ist usw. (keine Fliege oder ähnliches, aber das ist ein anderes Thema), also eine leicht abgeänderte Sichtweise des Hinduismus (bin aber keiner  ;)  ).

Ich kann mir einfach nicht vorstellen, das nach dem Tod nichts mehr da ist. Und ein "Himmel" wie im Christentum ist für mich persönlich auch unlogisch.
Bei seinem neuen Leben vergißt man aber sein vorhergegangenes Dasein, aber ich halte die Leute, die meinen, sich an ein früheres Leben zu erinnern, dennoch für....nun ja....leicht wirr  :lachen:

Natürlich weiß ich nicht (und auch kein anderer,versteht sich) was wirklich nach dem Tod passiert. Aber für mich fällt es durch diese Sichtweise etwas leichter, mit dem Thema Tod fertig zu werden, denn demnach wäre ja nicht wirklich alles aus und vorbei. Man lebt halt ein neues Leben, jedoch ohne Erinnerung an sein vorheriges.
Und außerdem (das klingt zwar jetzt blöd, ich weiß) bin ich etwas neugierig zu wissen, was nach dem Tod wirklich passiert.


PS: Auch mein Beileid. Ich ahtte das "Glück", das meine beiden Großväter gestorben sind, als ich grade einmal in die Grundschule ging, sodass ich nicht wirklich mitbekommen habe. Ansonsten hab ich noch wenig Erfahrung mit dem Tod
  04.06.2006, 22:44
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Red

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Ich hab auch schon von jemandem gehört, der beinahe ertrunken wäre, dass ertrinken schön sei. So komisch das klingt, glaube ich ihm das. Er meint, dass er ertrinken will, falls er stirbt.
Wenn ich sterbe will ich vor allem, dass es schnell geht. Ein langer Tod ist sicher nix schönes.

Ich glaube nicht, dass nach dem Tod noch irgendetwas ist. Wäre zwar schön, und wenns so ist stört es mich nicht, aber ewiges Leben will ich irgendwie nicht. Ich stell mir das langweilig vor. Irgendwann hat man doch alles erledigt und den perfekten Zustand erreicht. Vor dem fürchte ich mich. Wenn einen die Langeweile übermannt, weil man alles perfekt hat.
(\__/)
(O.o )
(> < ) This is Bunny. Copy Bunny into your signature to help him on his way to world domination!
  04.06.2006, 22:45
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@ Peacemaker

warum soll das blöd klingen?
den zeig mir mal, der sich darüber noch keine Gedanken gemacht hätte oder das nícht wissen möchte... :o
....und immer das letzte Wort.
  04.06.2006, 22:47
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@Earandil:
Zitat
ist auch nicht mein Triebgrund
!!!

Das ist nicht der Grund, wieso ich gläubig bin. Ich habe es nur vor einiger Zeit gelesen und fand es hier irgendwie passend. Meinen Glauben habe ich schon ein paar Jährchen länger als dieses Zitat.

@Xanthai:

Es gibt mehrere Religionsstämme. Da gibt es einmal den Altnahöstlichen, aus dem die alten Religionen wie die ägyptische oder die kanaantische hervorgegangen sind. In starker Abwandlung die Griechische und daraus fast unreflektiert die Römische. Es ist der europäisch-polytheistische.
Dann den Monotheistischen, angefangen beim Judentum, weiter zum Christentum und davon unabhängig auch zum Islam.
Der dritte große ist der Fernöstliche, der von keinem direkten, greifbaren Gottesbild mehr ausgeht, mit Hinduismus, daraus entstanden Buddhismus usw.

Nun zum Verhältnis der drei großen Monotheistischen:
Alle drei wurzeln auf Abraham, dieser hatte zwei Kinder, eines mit seiner Frau Sarah => Juden, eines mit seiner Magd, weil Sarah als unfruchtbar galt, das hat er verstoßen. Auf dieses beruft sich der Islam.
Desweiteren erkennen beide Moses an und berufen sich auf dessen Gebote.
Allerdings ist wegen dieser Vertreibung das Verhältnis Judentum-Islam historisch eher schlecht, soweit ich weiß. Genauso wie das Verhältnis Christentum-Judentum historisch schlecht ist, wegen der Kreuzigungsschuld.
Das Verhältnis Christentum-Islam ist dagegen, obwohl immer wieder durch Kriege sehr verschlechtert, theologisch eher gut: Der Islam sieht Jesus zwar nicht als Sohn Gottes, doch als wichtigen Propheten, dessen Lehre wichtig ist. Damit gelten Christen als einer Vorstufe angehörig, die zwar nicht perfekt, aber auf dem richtigen Weg ist. Im Gegensatz zu den Juden.
Ich bin hierin allerdings auch kein Experte, also verbessert mich bei Fehlern.


//edit: Nochmal was zu den verschiedenen Todesformen.
Viele "grausame" Tode sind sehr schön. Wie gesagt, wenn der Tod nicht plötzlich kommt, sind die letzten Momente so, als wäre man in einem wundervollen Glücksrausch.
- Erfrieren wird ab einem gewissen Punkt auch als schön beschrieben: Auf einmal wird man träge, das Kältegefühl verwandelt sich eher in eine angenehme, trägmachende Wärme, man will sich hinlegen und nur noch schlafen. Man gibt diesem Drang nach und erwacht nie mehr. Schön, oder? (Zumindest, wenn das Frostgefühl erstmal weg ist.)
- Zum Ertrinken weiß ich leider nichts, aber es dürfte so ähnlich sein.
- Beim Abstürzen beschreiben die Leute erstmal Verwunderung, dass das passiert. Dann ein ganz klares Erfassen der Situation: Ich werde sterben. Allerdings ohne Angst, sondern voller Gelassenheit. "Das war es jetzt also". Wenn der Sturz lange genug dauert (es tritt eine enorme Zeitdehnung auf), spielt der berühmte "Lebensfilm" ab, allerdings auch hier eher melancholisch im Grundton. Man macht sich teilweise ganz banale Gedanken, zum Beispiel über die neue Hose, die man zum ersten Mal anhat und sicher den Sturz nicht gut überstehen wird oder daran, wie die Angehörigen wohl damit umgehen werden. Anschläge am Felsen spürt man zwar, aber dumpf, als Druck, ohne Schmerz. Man realisiert es auch, aber man hat weder Angst, noch schreit man, noch tut es weh. Manchmal hört man auch, wie man gegen den Fels schlägt. Aber alles in allem ist man total friedlich. Auch schön, wie ich finde.
PS: Falls sich jemand fragt, wieso ich das so genau beschreiben kann - ich bin Kletterer. Da macht man sich über sowas Gedanken.
  04.06.2006, 22:48
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