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Thema: Der Tod  (Gelesen 33576 mal)

  • Fremdländer
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Ein sehr schwieriges Thema...

Ich bin mir die letzten paar Jahre sehr bewusst geworden, was das Leben bedeutet. Ich merke immer mehr meine "Sterblichkeit". Ich war ne Weile krank und bin körperlich/seelisch sehr an meine Grenzen gekommen beruflich und privat. Ich habe gemerkt, dass es Grenzen gibt und eben nicht alles geht.

Es frustriert mich... Ich habe immer irgendwie Träume gehabt, die irgendwie "zerplatzt" sind, weil mich die Realitiät eingeholt hat. Ich bin der Meinung es ist besser nicht so viel zu wissen über da Leben, und es besser ist unbeschwert zu leben (wie z.B. früher wo man jünger war).

Das Leben ist kurz und ich merke wie die Zeit immer schneller vergeht... Jetzt denke ich schon an meine eigene Familiengründung. Vor einigen Jahren war ich selbst noch ein Kind...

Mein Vater sagt immer ich soll das Leben genießen, es ist kurz. Ich genieße jetzt auch und kaufe mir alles, was ich mir wünsche und sage nicht mehr, das hat Zeit oder ich bin ja noch jung! So´n Quatsch! Wir leben jetzt und sollten jetzt alles machen was geht...

Überall werde ich verunsichert und habe Angst was zu tun...Angst vor der Zukunft... Wir alle suchen Sicherheit im Leben aber die gibt es nicht! Nur der Tod ist sicher! Sehr erschreckend!

Ich habe viel gelernt die letzten Jahre und denke, dass man alles erleben soll, was man sich wünscht. Ich hatte immer Angst bestimmte Schritte im Leben zu gehen und zu sagen: "Sch... drauf, ich mach das jetzt einfach!".

Was das Thema "Tod" betrifft: Wenn jemand stirbt ist er weg... Wie soll man das verstehen? Man hat mit dem jenigen zu tun gehabt und dann ist er WEG? Das ist was sehr merkwürdiges und erscheint dem Verstand irgendwie unlogisch. Ja wie, WEG? Wenn ich meine Oma sehe die krank ist, denke ich auch... Da komm ich auch noch hin... Das frustriert. Ja, ja ich bin noch jung... Aber eben auch nicht für immer...Es ist für mich frustrierend zu wissen, Du bist jetzt da und irgendwann nicht mehr...Menschen kommen und gehen...Aber wo gehen wir hin? Warum gibt es so viele Religionen? Damit man sie einem das Leben nach dem Tod schön redet? Der Glaube versetzt ja bekanntlich Berge...Ist da irgendwo Wahrheit dabei? Wir wissen es nicht! Ich selbt bewunder z.B. Mönche wie sie leben und ihre Glaubensweise (das Leben mit dem Glauben + das Leben mit dem Nötigsten und wichtigsten (kein Überfluss!).

Das Leben war schon immer ein Kreislauf. Vielleicht kommen und gehen wir? Wenn man mal logisch denkt. Aber keiner weiß es...

Schön, wenn man bei Religionen denkt, das man wiedergeboren wird oder in eine andere Sphäre übergeht... Naja und im Extremfall man sich in die Luft sprengt weil einem gesagt wird, das ist richtig. Ja, ja es warten 100 Jungfrauen auf einen....

Das einzigste was ich zum Leben wirklich beitragen kann, ist einen Kind in die Welt zu setzten, dass den Fortbestand der Art gewährleistet. Bis wir uns alle mal selbt in die Luft bomben, bzw. auf einen anderen Planeten "umziehen" müssen, weil wir unseren Planeten kaputt gemacht haben.

Ok: Jetzt mal mein Fazit. Das klingt sehr düster was ich da schreibe...

Ich lebe im Jetzt und werde alles machen, was ich möchte. Ich lass mich nicht von anderen zu was bringen, was ich nicht will. Oder lebe das Leben anderer, weil die Gesellschaft es so vielleicht gerne hätte. Ich werde nicht durchs Leben "hetzten" und irgendwann aufwachen und denken: "Wo ist die Zeit hin? Was habe ich denn überhaupt vom Leben gehabt?" Was in Zukunft ist kann mir keiner sagen! Aber: Jetzt bin ich jung und kann alles erleben. Jetzt kann ich mir was fürs Alter aufbauen und investieren. Vernunft ist wichtig, Vorraussicht auch. Aber auch einfach mal Entspannen, feiern, Spaß haben und "leben". Die richtige Mischung macht es. Bewusst leben das ist wichtig. Macht alles jetzt, genießt es und denkt nicht so viel nach! Ich weiß nicht so recht, was ich glaube soll, was mal nach dem Tod kommt. Ich möchte gerne glauben, dass es irgendwie weitergeht. Die Hoffnung stirbt zu letzt...
:boring:
RedSonja

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AMD2 4200+
2 GB DDRAM
Sapphire RADEON X1800XT, 512 MB
Spiele z.Z. Oblivion, Stalker, Uncharted
  06.06.2006, 13:31
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  • Knochenfürst
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Gut getroffen, so ging/geht es mir auch.

Naja... damit "müssen" wir wohl "leben".
Tools of the trade:  EOS 600D - Tamron 17-50 f2.8 - Canon 70-200 f4 L
  06.06.2006, 13:35
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  • Daedrafürst
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Sehr tiefgründiger Post. Wie Du schon selbst bemerkt hast ist es aber bei aller Unsicherheit doch wichtig im hier und jetzt zu leben. Mein Leben lang auf etwas hinarbeiten, wovon ich k.A. hab ob es eintritt, das ist nix für mich...
  06.06.2006, 13:36
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  • Geweihter
    • Dunkle Bruderschaft
Meiner Meinung nach sollte man sich einfach keine Gedanken darüber machen es bringt ja eh nix, man wirds eh nicht erfahren und keiner kann einen eine Antwort darauf geben was danach passiert bzw. ob überhaupt etwas danach passiert.

Darum bin ich Atheist, ich halte nix davon an rgendetwas zu Glauben, ich lebe jetzt, was danach ist brauch mich nicht interessieren!
Der Sex war erst Richtig gut, wenn sich sogar die Nachbarn eine Zigarette anzünden
  06.06.2006, 13:54
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  • Freund
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Also ich denke auch, dass man besten gar nicht drüber nachdenkt, was im Tod ist, sondern sich am Besten mit dem Leben beschäftigt.

Ich habe vor fünf Jahren einen guten Freund verloren, als wir sturzbetrunken an den Zugschienen nach Hause gelaufen sind und mein Kumpel sich plötzlich auf die Schiene stellte, als ein Zug kam...

Zwei Jahre später saß ich mit einem weiteren Kumpel bei meinem allerbesten Freund (kannte ich seit ich mich zurückerinnern konnte) im Auto.
Er fuhr mehr als nur schnell und wir wollten eigentlich im nächsten Ort (obwohl er noch nüchtern war) aussteigen, weil er (aus uns nicht bekannten Gründen) aufeinmal wie ein Verrückter zu rasen anfing.
Aber den nächsten Ort hatten wir nichtmal mehr wirklich erreicht, weil er gleich in der ersten Kurve ins Schleudern geriet und das Auto sich überschlagen hat.
Mein Kumpel und ich sind OHNE EINEN KRATZER ausgestiegen, aber mein bester Freund (oder das, was von ihm übrig war) lag unter dem umgekippten Auto...

Und vor knapp einem Monat ist ein weiterer Kumpel von mir vom Zug überrollt worden...

Das alles, vorallem der zweite Fall, haben mich zu dieser Zeit wirklich total aus der Bahn geworfen
und ich hab erstmal auf alles geschissen (hab die Schule geschmissen usw.), aber dann fing man an, ernsthaft über das Leben nachzudenken ... und wie kurz es sein kann!
Seitdem weiss ich das Leben wirklich zu schätzen und bin dankbar für jeden weiteren Tag, den ich erleben darf.
Und diese Tage will ich nicht mit dem Gedanken an den Tod "verschwenden".
  06.06.2006, 14:13
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  • Daedrafürst
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Harte Schicksalsschläge... Aber die Einstellung ist völlig richtig. Alles andere bringt nichts.
  06.06.2006, 14:15
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biologies sagst das wenn mann gestorben ist, ist mann tod, und werde nicht witerleben, aber ich persoenlich glaube, dass unseren Hirrnen viel zu kompliziert sind, um sterben. Wenn mann hat ein Geist oder so gesehen, andere leute werde lachen und sagen 'es ist nuer in deine kopf, es ist nuer in deine hirrn, niemand hat das geist gesehen, nuer dich, also der geist existiert nicht'
aber dieses junge in mein beispiel hat das geist gesehen, also es existiert in seinen kopf, ich glaube, dass wenn mensch kann mann errinrern, lebst das mann an, also wenn ich will weiterleben nach dem tod, ich muess machen etwas besonderes und wichtig, fuer andere leute mich zu errinern , also ich weiterlebst, das ist was ich glaube.
also william wallace und elvis presley und otto von bismarck weiterleben, aber mein gross-gross-gross vater, der ich niemals getroffen hat, weiterlebst nicht.
trotzdem finde ich euer meinungen sehr interessant! :)
ichbinschotteundauchdeutscheundb
instolz
davonwennichalterbinmochte
ichenglischlehrerseindaswerdeeinle
ichtjobseinw
eilalledasichmachenmu
werdeaufenglischseinundichkonntea
ufdeut
schredenmitdieanderenlehrer
  07.06.2006, 15:26
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  • Daedrafürst
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Meinst Du damit, dass wir dann weiterleben, wenn wir irgendetwas besonderes machen, an dass sich die Menschen erinnern?
  07.06.2006, 15:30
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Ich glaube, er meinte dass wir dann weiterleben, wenn wir irgendwas besonderes gemacht haben, weswegen sich Menschen an UNS erinnern...

Aber das ist ja eigentlich das gleiche...
  07.06.2006, 15:32
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Ist es. Da ist sicher irgendetwas dran. Aber das ist ja schon was anderes als das worüber hier als diskutiert wurde.
  07.06.2006, 15:34
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Ja stimmt schon ... d.h. ja nur, dass man für die Nachwelt noch präsent ist...

aber dieser Thread diskutiert ja eher drüber, ob man selbst (als Toter) noch präsent ist...
  07.06.2006, 15:36
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  • Fremdländer
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Kennt jemand hier die Bücher Raymond A. Moodys? Er hat sich als einer der ersten mit der Thanatologie beschäftigt. Kann die Bücher jedem empfehlen da er nicht zu den Autoren gehört die einem versuchen Meinungen einzutrichtern. Er bemüht sich immer objektiv zu bleiben.

Ich hoff mal dass hinterher noch was kommt. Ich hatte vor ein paar Jahren so eine Phase in der ich mir dauernd über den Tod, das Erlöschen unserer Sonne und solchen Firlefanz Gedanken gemacht hab, hatte mich in der Zeit dann auch viel mit Nahtoderfahrungen, Rückführungen und dergleichen beschäftigt.
  08.06.2006, 22:01
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  • Fremdländer
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Ich hatte mal ne Sendung mit einem Typen (weiß den Namen gerade nicht) gesehen, der aus Russalnd war, der halt auf dem Gebiet Esoterik  sehr versiert zu sein schien. Also der hat behauptet, daß unser Dasein auf der Erde nur ein Bruchteil dessen sei, was auf uns noch kommen würde. Selbst die nächste Ebene nach unserem irdischen Tod sei's noch nicht alles gewesen, denn es geht immer weiter... on and on. Keine Ahnung, was ich davon halten sollte - aber manchmal habe ich auch das Gefühl, das kann's nicht gewesen sein.
  09.06.2006, 14:26
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  • Abenteurer
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schwiereges thema...

also ich glaube (oder hoffe) das man nach dem tod in die welt kommt die man in diesem leben gerne gehabt hätte. auf jeden fall kann ich mir nicht vorstellen das nach dem tod einfach nichts kommt. :poeh:

zu den todesarten vom anfang:
-beim ertrinken dringt wasser in die lunge ein und man stirbt sofort an einem schock, also kein grausames herumgeblubber!
...bin ich überfragt man...
  24.06.2006, 11:27
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  • Reisender
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Der Tod...

...ist mir eigentlich Recht egal, viel zu Verlieren habe ich eh nicht, bloss ob
ich danach Weiterlebe?

Denke nicht, will ja dann endlich meine Ruhe vor dieser "Kranken" Menschheit
haben.


Mfg Jan
  24.06.2006, 11:33
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seh ich ähnlich
wenn tot, dann bitte endgültig, auf was soll man sich sonst noch verlassen?
  24.06.2006, 13:00
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Red

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Zitat
Original von Nerdus
seh ich ähnlich
wenn tot, dann bitte endgültig, auf was soll man sich sonst noch verlassen?
Wenn man in einen Himmel kommt, hat man ja ewig Zeit.
Nach 3 Jahrmillionen hat man doch sicher alles gemacht, was man so tun kann. Danach wirds langweilig. Deshalb will ich nicht in den Himmel.
Ewig Leben macht keinen Spaß.
(\__/)
(O.o )
(> < ) This is Bunny. Copy Bunny into your signature to help him on his way to world domination!
  24.06.2006, 13:04
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Der Tod ist der Moment wo unsere Seele die Hülle verlässt die wir lediglich dafür benötigen auf dieser Welt/Spähre/Dimension...ec zu existieren.
Die Seele ist reine Energie die sich dann, ohne Wissen und Können, denn das sind Eigenschaften der Hülle, in eine andere Hülle in der selben oder anderen Welt/Spähre/Dimension...ec begiebt. Dies kann ein anderer Planet eine Traumwelt oder diese Welt sein, das liegt und jetzt das Religiöse an der Sache, in der Hand Gottes. Und wer nicht an Gott glaubt wird einfach zwischen die Welten/Spähren/Dimensionen...ec geschmissen und bleibt entweder für immer Energie oder landet in eine zufällige Welt/Spähre/Dimension...ec von der er unter Umständen nicht begeistert sein wird. Ich denke das für jeden die Existens nach dem Tod so aussieht wie er es sich vorstellt, sprich es ist alles Möglich und alle Religionen sind akzeptabel.

PS. Ich lege meine Seele gerne in die Hand einer Höheren Macht als in einem ehwigen Nichts zu landen. (Dies nimmt einem auch die Angst vor dem Tod)

EDIT: Ich bemitleide alle die an nichts glauben, denn nennt mir mal einen Nachteil wenn man an etwas glaubt? ;)
Illúvatar ist mein Zeuge
"Perfektion lässt sich nicht mehr verbessern. Eure Attribute sind bereits so hoch, wie es überhaupt nur geht." Zitat nach erreichen der Perfektion
Ich war der Erste....
Das Erfahrungssystem in TES
http://tes-oblivion.de/forum/thread-11633.html

Werdet Ritter, kämpft mit mir!
http://spielwelt2.knightfight.de/?ac=vid&vid=62007922
  24.06.2006, 13:14
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An etwas Glauben heißt niicht an eine Religion oder an ein Leben nach dem Tod zu glauben.
Ich persönlich glaube an etwas, nämlich an meine persönliche Stärke und an meine Fähigkeiten.
Alles andere ist mir egal. Den Tod kann man nicht aufhalten, er kommt zu jedem, egal ob aus Dummheit provoziert, durch Kramkheit oder Altersschwäche.
Ob es ein Leben nach dem Tod gibt oder nicht werde ich früher oder später herausfinden. Gibts eins ist es schön, gibt es keins ist es eh egal den das Hirn verwest mit dem Krper ohne jeden Unterschied.
Abgesehen davon wird jedes Gefühl und auch das Ich durch Hormone d.h. durch etwas physisches gesteuert bzw wird dadurch erst existent.
Liebe, Hass, Sympathie und dergleichen sind Ausdrücke hormoneller Schwankungen. Ist der Körper Tod gibt es keine Hormonproduktion und damit auch keine Gefühle.
Abgesehen davon: Der Mensch lebt nur zu einem einzigen Zweck nämlich Fortpflanzung und damit schlussendlich: Arterhaltung.
Der Mensch ist auch nur ein Tier.
  24.06.2006, 13:34
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  • Skelett-Krieger
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Zitat
Ich bemitleide alle die an nichts glauben, denn nennt mir mal einen Nachteil wenn man an etwas glaubt?
sobald du in den sphären schwebst kannst du ja mal all die menschen die unter vorgeschobenen, religiösen motiven geötet wurden fragen wo der nachteil am glaube ist...

glaube ist was die breite masse dazu bringt einer oder mehreren personen zu folgen ohne sich gedanken darüber zu machen ob es richtig ist was sie tun
  24.06.2006, 13:40
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