Ich bin auch überzeugter Atheist. Religiöse Überzeugung ist aber eins der wenigen Themen, über das ich nicht diskutieren möchte, da es aus eigener Erfahrung absolut sinnlos ist, einen Gläubigen von seinem Glauben abzubringen und ich das auch gar nicht möchte, weil er schon Gründe haben wird, an ein höher gestelltes Wesen zu glauben. Man will jemandem ja auch nicht seine Träume und Fantasie wegnehmen, weil sie unrealistisch und widerlegbar sind. Es gibt ja sogar Leute, die wissenschaftlich beweisen wollen, dass es Gott gibt. In "Illuminati" von Dan Brown will zum Beispiel ein Wissenschaftler beweisen, dass Gott mit Energie gleichzusetzen und die Bibel mit dem Urknall vereinbar ist. Dazu werden dann einzelne Bibelzitate, die bisher unvereinbar mit der Wissenschaft waren, herangezogen. Aber andererseits behaupten überzeugte Christen, dass die Bibel nur aus Gleichnissen besteht, die nicht wörtlich zu nehmen sind. Und wenn Gott mit Energie gleichzusetzen ist, dann braucht man um ihn auch keine großen Geschichten mehr zu schreiben oder ihn zu verehren. Das wichtigste an der christlichen Religion ist ja die Geschichte, ob man nach dem Tod ins Paradies oder in die Hölle kommt, wenn es diese Ungewissheit nicht geben würde, könnte es jedem völlig egal sein, ob Gott existiert oder nicht, da man ja sieht, dass es keinen Einfluss auf das Leben der Menschen hat, ob sie Gott verehren oder nicht. Und dass es ein Paradies oder eine Hölle gibt, wurde bisher noch von niemandem bewiesen.
Sorry, ich hab wieder mal schneller geschrieben als gedacht. Ich weiß nicht, was dabei rausgekommen ist und lese es mir auch nicht mehr durch, weil ich dann wahrscheinlich nochmal so viel schreiben würde und das Ganze noch viel zusammenhang- und sinnloser würde, aber so ist das halt, wenn ich mich mal dazu aufraffe, einen Kommentar zu irgendwelchen philosophischen Fragestellungen abzugeben.