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Thema: Glaubt ihr an eine Religion?  (Gelesen 76611 mal)

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Ich Glaube an keine Religion da ich persönlich es sinnlos finde für mich gibt es keine Götter aber solche mythologischen sagen wie die des Minotaurus oder der Drachen oder Orks fazinieren mich ich glaube nicht dran aber ich fände es eigentlich ganz cool wenn es sowas gibt oder wirklich gegeben hätte!
  07.01.2012, 20:55
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Ich persönlich glaube an keine Religion die mir bis jetzt zu Ohren gekommen ist.
Ich glaube dass es ein anfängliches Sein gegeben haben muss aus dem alles andere Sein hervorging. Das heißt die Kette der Seins beginnt bei diesem Einen vor dem es keine anderes Seins gab, auch keine Zeit und keinen Raum sondern nur eine Art Energie die ich in meiner Vorstellung als Gott bezeichne. Diese Energie schuf Materie Zeit Raum Antimaterie etc. und die unbegreifliche  Seele die jedes existierende und aus dem Ursein entstandene Sein durchdringt (also auch jegliche Materie, Antimatierie). Die Seele bleibt immer die gleiche und nur das Sein kann sich in anderes Sein verwandeln verändern in kleinere Seins zerstreuen komplexer oder einfacher werden. Die Seele erfüllt dabei einfach den Zweck die Seins nach den Gesetzen einer höheren Physik existieren und interagieren zu lassen. Ich meine damit nicht dass diese Seele vorherbestimmt warum Seins interagieren sondern einfach die Regeln aufstellt wie sie interagieren und existieren dürfen.
Das heißt für mich als Menschen: Nach dem Tod zerfalle ich durch die Zeit in kleinere teile, die atomar aufgebaut sind und diese Atome die letztendlich aus Seins bestehen ergeben wiederum komplexere andere Seins je nachdem welche Gesetze auf sie einwirken. Meine durch den Verstand unbegreifliche Seele besteht weiter im Universum und hängt mit dem Sein zusammen.
Allerdings sind die Taten die mein Verstand erdenkt letztendlich egal für das Universum nur für mein Gehirn und nur für meine Empfindungen mein Bewusstsein meine Psyche als lebendiges Wesen spielt es eine Rolle was ich in der Welt veranstalte. Wenn dieses Sein vorbei ist hab ich ja kein Bewusstsein mehr und verwandle mich in etwas Anderes.
Im Endeffekt sind wir also noch immer dieses "Ursein" nur dass es sich nach den höheren Gesetzen der Seele ständig verändert.

Hmm klingt vielleicht ein wenig wie Pythagoras 2.0 wobei ich die Seele auf sämtliche Antimaterie Materie auch die nach unserer Defintion unbelebten Dinge  ausweiten würde.
Noah Janus, verlorener Sohn des Kaiserreichs..

MMORPG -> Many Men Online Role-Playing Girls.
  14.03.2012, 03:49
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Ich glaube daran, dass irgendwann Sheogorath durch meine Tür spaziert kommt und mich mit auf die Inseln nimmt.

Ok jetzt mal Ernst. Früher habe ich natürlich immer an den lieben Gott geglaubt. Ein alter Mann mit einem langen Bart der über uns alle richtet.
Inzwischen glaube ich nicht mehr an das, aber trozdem habe ich das Gefühl, dass es irgendeine art nicht humane Macht gibt die und "leitet".
Was mir aber auch sehr gefällt ist der Buddhismus. Vorallem reinkanation. Ich kann mir einfach nichts anderes vorstellen, als nach diesem Leben,
etwas anderes zu sein. Das einfach nichts mehr ist, würde ich auch beängstigend finden :D
Einmal Dunkelelf, immer Dunkelelf.
  15.03.2012, 01:05
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Ich sehe Buddhismus eher als Lebensform anstatt als Religion. Der Dalai Lama sagte einst, "Wenn die Wissenschaft etwas am buddhistischen Glauben als falsch erkennt - so muss sich der Buddhismus ändern, nicht die Wissenschaft".
Ein großer Unterschied zu den meisten anderen Weltreligionen, weshalb ich als eigentlicher Atheist mir sogar vorstellen könnte, dem buddhistischen Weltbild zu folgen. Ich stützte mich vollkommen auf Erwiesenes, und die Wissenschaft weiß:

Vor dem Urknall gab es ein anderes Universum. Das unsrige wird auch eines Tages sich zusammenziehen und sterben und es gibt erneut einen Urknall, erneut ein neues Universum und so weiter und so fort.
Die Frage, ob etwas davor war, lässt sich einfach mit NEIN beantworten - wer soll dann dieses Wesen, so einen Gott erst erschaffen haben?
Es gab nie eine Zeit ohne Universum und es wird nie eine ohne geben, denn ohne das Universum existiert auch keine Zeit. Beide gibt es nur deswegen, weil es sie geben kann. Klingt sehr schwachsinnig, ist aber so :lachen:

Sogesehen haben die Buddhisten schon irgendwie recht mit der Reinkarnation. Letztendlich sind wir alle aus Sternenstaub - wenn man stirbt, wird man mit der Zeit wieder sich mit dem Erdreich vermischen, auf den Überresten eines Leichnahms wachsen Felder für die Brotproduktion, diese Brote essen Neugeborene - das Universum ist, genau wie die Zeit, nicht linear, sondern rund, es gibt kein Ende und kein Anfang. Alles wiederholt sich, wenn auch auf unterschiedliche Art und Weise (Multiversums-Theorie).

Ich finde diesen Gedanken weitaus angenehmer, für eine sehr kurze Zeitspanne die Erde zu bewohnen, um danach wieder mit ihr und dem Universum eins zu werden, als mein Leben lang auf den Knien um Vergebung für meine Sünden zu bitten, um am Ende die Ewigkeit im Himmel zu verbringen...

"Die Ewigkeit dauert lang - vorallen dem Ende entgegen" - Woody Allen.
It's hard to light a candle, easy to curse the dark instead - Tuomas Holopainen
  17.03.2012, 00:35
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Ich könnte jetzt nicht behaupten, dass ich an eine bestimmte Religion im üblichen Sinne glaube, aber ich glaube an eine "Religio", an eine Rückbindung an einen Ursprung, aus dem alles Sein entstanden ist. Es bedeutet ganz einfach, dass ich schon an etwas Höheres glaube, dazu benötige ich aber keine der Religionen obwohl ich diese in ihrem eigentlichen Sinne akzeptiere und damit auch alle Menschen, die der einen oder anderen angehören.
Dieses Höhere könnte ich Gott nennen, aber ich stelle mir nichts drunter vor, ebenso kann ich es Energie nennen... etwas das in uns ist und um uns und das nicht verloren gehen kann und auch  nicht sterben kann. Das kann nur die materielle Hülle von uns.
Dass dieses Göttliche, nenne ich es mal so, in und um uns ist, bedeutet für mich des Weiteren, dass auch die Natur um uns dieses beinhaltet oder einfach ausgedrückt göttlich ist. Und da kommt für mich wieder diese Religio ins Spiel. Es ist für mich eingentlich eine Rückbindung an die Natur, aber auch an das Wesentliche in unserem Inneren (wir sind ja auch Natur oder ein Teil von ihr), was auch in der Meditation oder anderen Techniken zur Vertiefung passiert, oder wenn Menschen ihren Religionen entsprechend beten. Es gibt Vertrauen und stärkt.
Und da das Thema Reinkarnation angesprochen wurde, daran glaube ich auch. Ich denke, dass, wenn man bewußt lebt, man mit dem Universum schon zu Lebzeiten in Einklang sein kann, und dass dann der Tod nur ein Übergang in eine andere Ebene oder Seinsform ist.




"Erfahrung ist der Anfang aller Kunst und jedes Wissens!"
(Aristoteles 384 - 322 v. Chr.)
  17.03.2012, 02:05
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Ich denke, dass, wenn man bewußt lebt, man mit dem Universum schon zu Lebzeiten in Einklang sein kann, und dass dann der Tod nur ein Übergang in eine andere Ebene oder Seinsform ist.

Wait, why would the universe, consisting of roughly 100 billion galaxies, which themselves contain 5 to 500 billion stars, feel any obligation to "come to terms" with you? Given that the Universe is a sentient being? And why should only people who prepare for the afterlife actually have an afterlife? If it is a natural occurance, should't it happen to anybody? Water will always freeze below 0°, regardless if it's prepared or not. Are you getting my point?
In tiefen kalten hohlen Räumen,
Wo Schatten sich mit Schatten paaren,
Wo alte Bücher Träume träumen,
Von Zeiten als sie Bäume waren,

Wo Kohle Diamant gebiert,
Man weder Licht noch Gnade kennt,
Dort ist's wo jener Geist regiert,
Den man den Schattenkönig nennt.
  21.03.2012, 23:00
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Dazu habe ich nur eine Frage?

Bedeutet das Wort "Universum" für Dich dasselbe wie für mich?
Und es wäre nett, wenn Du in Deutsch antworten würdest, denn es würde für mich einfacher sein, zu sagen, was ich denke, wenn ich genau weiß, was Du meinst....
Derzeit kann ich es nicht genau nachvollziehen. Aber nur soviel zu einem Teil davon...
Ich habe von bewusstem Leben und Einklang mit dem Universum gesprochen, und ich habe in keinster Weise erwähnt, dass da was sein würde, das nur Menschen vorbehalten sei.
Viel eher ist es für mich so, dass wir Menschen nach etwas streben, das viele Wesenheiten (Tiere, Pflanzen etc..... exterristrische habe ich noch nicht kennengelernt....) eigentlich in sich haben.
« Letzte Änderung: 30.03.2012, 23:59 von LilaMue »

"Erfahrung ist der Anfang aller Kunst und jedes Wissens!"
(Aristoteles 384 - 322 v. Chr.)
  30.03.2012, 23:58
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