DL der PDF-Version:
http://tes-oblivion.de/mitglieder/Exterminas/Sarfenon.pdfNun, wie Mancheinem vielleicht aufgefallen ist schreibe ich gern, begonnen hat das mit dem Gs-Thread im Ubi-Forum, auch lese ich selbst sehr viel Fantasy-Romane. Wenn man die so ließt wird eines deutlich, die schreibne mehr oder minder alle von einander ab, äusserst unsportlich wie ich finde, aus Langerweile hab ich mir überlegt auch mal eine Fantasy-Geschichte, evtl. wirds ja sogar ein Buch zu schreiben, hier mal eine Leseprobe:
EDIT, 12. Oktober 2005, Prolog eingefügt.
EDIT: 6. Juni 2006, Prolog entfernt ^^
„Aus Liebe wird Schmerz,
aus Schmerz wird Hass,
aus Hass wird grenzenlose Macht.“
1. Zurück
Stille herrschte in der Höhle, sie durchmaß etwa zehn Schritt und war rund, in ihrem Zentrum stand ein Monolith aus schwarzem Eis, erleuchtet wurde der Raum von einem fahlen, blauen Licht, dass vom Monolithen ausging. Doch die Stille wurde durchbrochen von einem dumpfen Hacken, krachend barst eine Wand der Kammer, ein stämmiger Kerl mit einer Hacke stolperte in den Raum, wurde jedoch schnell von einer Gestalt in einer weiten, schwarzen Robe zur Seite gestoßen, zwei weitere Gestalten rauschten hinter der ersten in den Raum. „Du kannst gehen.“ Sagte der erste abwesend und der Mann mit der Hacke ging. „Das ist er also.“ Erwiederte der Zweite. Augenscheinlich warne sie alle gleich, weite über den Boden schleifende Roben aus schwarzem Samt, Kapuzen verbargen den Kopf, dass Gesicht war mit einem ebenfalls schwarzem Halstuch verborgen, wo Haut zu sehen war war sie schneeweiß, Nasen hatten die Gestalten keine, doch war von Zeit zu Zeit ein Schnüffeln wie das Wittern eines Hundes zu hören, die Augen der Wesen strahlten gelb, als loderte eine Flamme hinter ihnen. „Lasst uns schnell machen, er wird uns sonst zürnen.“ Die anderen beiden nickten, die Drei bezogen Position um den Eisblick herum. Alle drei begannen einen tiefen Ton zu summen, der die Wände der Kammer zum Zittern brachte. „Retharte kal xar bathart.“ Rief einer während die anderen weiter summten, dass Summen formte sich langsam zu einem Gesang, nahtlos und ohne Atempause sangen sie Gesänge in ihrer Hochsprache, es war die Sprache, die von den Günstlingen des Schattens und den Dämonen gebraucht wurde. Der Monolith, bis jetzt vom Gesang unbeeindruck gewesen gab nun seinerseits einen tiefen Brummton von sich, Eisstücke, die um den Eisblock herum lagen erhoben sich vom Boden und begannen um den Monolithen zu kreisen. Der Gesang endete, „Retharte kal xar bathart.“ Rief der Selbe wie zuvor, diesmal um einiges eindringlicher. Das Brummen des Eisblockes erstarb, die Eissplitter verharrten in der Luft, plötzlich brach der Monolith wie von einer gewaltigen Axt getroffen von oben bis Unten durch, schwarzer Nebel schoss aus dem Inneren des Eises hervor und sammelte sich am Boden. Weitere Risse bildeten sich, noch mehr Dampf schoss hervor, schließlich viel der Eisblock ganz in sich zusammen, der Raum war nun etwa kniehoch mit dem schwarzen Dunst gefüllt. Aus den Trümmern des Eisblockes erhob sich ein Mann, er war beängstigend groß, beinahe zwei Schritt, und trug die selbe Kleidung wie die drei Gestalten, doch hatte er eine Nase und seine Haut war nicht schneeweiß sondern von einem leichten, fahlen Gelb, wie altes Pergament, seine Augen jedoch standen denen der Drei an Feuer und Intensität in Nichts nach. Wankend richtete er sich auf. „Ist es also so weit, dass ihr mich zurückholt? Ist der Schatten mit physischer in die Welt getreten und ruft seinen obersten Diener an seine Seite?“ Zum ersten Mal zeigten die Drei emotionale Regungen, die blickten zu Boden. „Vergebt uns M…Meister Dunkelhand, es ist noch nicht soweit, wir brauchen eure Hilfe.“ Der Mann wandte sich zu dem um, der gesprochen hatte. „So?“ Das Wort verklang in der Stille der Kammer. „Habe ich mich damals nicht klar ausgedrückt? Gingen meine Worte im Laufe der Zeit verloren, so dass ihr sie missverstehen konntet?“ Ein anderer sprach. „Nun, ähm, nein, wir kannten euren Befehl, doch die Zeiten haben sich geändert, es ist nun zwingend notwendig, dass ihr uns helft!“ Der Mann, den sie Meister Dunkelhand genannt hatten wandte sich zu dem um, der zu letzt gesprochen hatte. „Ihr habt also gegen meinen Befehl gehandelt? Wieviele Jahre sind vergangen?“ „Nun, verzeiht Meister Dunkelhand, dass lässt sich nicht genau sagen, es müssen nach unserer Rechnung etwa eintausend gewesen sein.“ Frostige Stille breitete sich aus, als der Mann offenbar angesträngt nachdachte. „Gut, nun bin ich erwacht, ich vergebe euch, führt mich hier hinaus, die Zeit hat mein Gedächtnis getrübt.“
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