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Thema: Sarfenon [Vollendet, Überarbeitete Version als PDF verfügbar]  (Gelesen 90666 mal)

  • Skelett-Krieger
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Also gelsen hab ich Tolkien, Jordan, Goodkind, (Pratchett), Anthony, jeweils alles was in Deutsch verfügbar war/ist.

Mit dne Absätzen ist es so ne Sache, dadurch wirkt der Text schnell gehetzt, bin noch am rumprobieren was den Punkt betrifft.
  04.06.2005, 18:05
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  • Skelett
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Zitat
Original von Exterminas
Also gelsen hab ich Tolkien, Jordan, Goodkind, (Pratchett), Anthony, jeweils alles was in Deutsch verfügbar war/ist.

Mit dne Absätzen ist es so ne Sache, dadurch wirkt der Text schnell gehetzt, bin noch am rumprobieren was den Punkt betrifft.

Guter Geschmack.

Wahrt aber auch die Übersicht. Zuindest wenn ein neuer inhaltlicher Abscnitt beginnt oder die Sichtweise des Geschehens auf einen anderen Charakter schwenkt solltest du welche setzten.

Wieso, stimmt denn was nicht mit der Punktierung?
  04.06.2005, 19:29
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  • Skelett-Krieger
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Zitat
Original von Zuckmükkenlarve
Zitat
Original von Exterminas
Also gelsen hab ich Tolkien, Jordan, Goodkind, (Pratchett), Anthony, jeweils alles was in Deutsch verfügbar war/ist.

Mit dne Absätzen ist es so ne Sache, dadurch wirkt der Text schnell gehetzt, bin noch am rumprobieren was den Punkt betrifft.

Guter Geschmack.

Wahrt aber auch die Übersicht. Zuindest wenn ein neuer inhaltlicher Abscnitt beginnt oder die Sichtweise des Geschehens auf einen anderen Charakter schwenkt solltest du welche setzten.

Wieso, stimmt denn was nicht mit der Punktierung?

Rolf, ne nicht mit den Satzzeichen sondern der Punkt (Inhaltlich gesehen) Wieviele Absätze gut bzw nötig sind ^^
  04.06.2005, 20:06
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  • Skelett
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Original von Exterminas
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Original von Zuckmükkenlarve
Zitat
Original von Exterminas
Also gelsen hab ich Tolkien, Jordan, Goodkind, (Pratchett), Anthony, jeweils alles was in Deutsch verfügbar war/ist.

Mit dne Absätzen ist es so ne Sache, dadurch wirkt der Text schnell gehetzt, bin noch am rumprobieren was den Punkt betrifft.

Guter Geschmack.

Wahrt aber auch die Übersicht. Zuindest wenn ein neuer inhaltlicher Abscnitt beginnt oder die Sichtweise des Geschehens auf einen anderen Charakter schwenkt solltest du welche setzten.

Wieso, stimmt denn was nicht mit der Punktierung?

Rolf, ne nicht mit den Satzzeichen sondern der Punkt (Inhaltlich gesehen) Wieviele Absätze gut bzw nötig sind ^^

Rolf? ^^   Is schon klar. Ich dachte nur...
  04.06.2005, 21:13
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  • Knochenfürst
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Ich find die Kurzgeschichte vom Inhalt her gut, allerdings meine ich, dass formal zu viele Kommas und zu lange Sätze drin sind. Vieles könnte man auch gut anders schreiben mit nem "und" oder einfach als neuen Satz, findet ihr nicht?
  04.06.2005, 22:31
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  • http://www.last.fm/user/tokuul


  • Fremdländer
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Ich kann mich nicht beklagen,dennoch ist es sehr anstrengend den Text zu lesen,da alle Zeilen so eng beieinander sind
"Ein Gott zu sein ist nicht schwer,helfe denen die Hilfe brauchen und du wirst in deren Augen einer sein"

"Wer wie was,der die das,wieso weshalb warum....Wer nicht fragt bleibt dumm"

"Es gibt keine dumme Fragen,nur dumme Antworten"
  05.06.2005, 01:57
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  • Skelett-Krieger
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Zitat
Als sich die Zeltplane hinter den Marshadar schloss warf Aldun ruhig seine Kapuze zurück, langes, weißes Haar, an manchen Stellen leicht gelblich fiel herab auf seine schwarze Robe, auch das Mundtuch zog er weg. Sein Gesicht war nach den Maßstäben der Menschen schön, fast schon zu schön, auch war es zeitlos, niemand, der aldun Dunkelhand je sah, und dieses Treffen überlebte, hatte danach sagen können wie alt dieser Mann war, sein Gesicht war glatt und das eines jungen Mannes, die Augen jedoch saßen tief in den Höhlen und waren von Falten umrahmt, dass stechende Gelb verlieh ihnen den Ausdruck einer großer Bösartigkeit. Aldun betrachtete seine Hände, dass Blut des Mannes war mittlerweile geronnen, abwesend klopfte er sich das Blut an seiner Robe ab. Vieles war geschehen, seid er sich zurückgezogen hatte, vieles war vergessen worden, dies konnte er sich vielleicht zu Nutzen machen, diese Kleider, Kapuze, Mundtuch und Robe dienten einst dazu die Diener des Schattens vor den naiven Geistern der Sterblichen zu verbergen, Magie erfüllte den Stoff, sie bewirkte, dass die Sterblichen den Träger dieser Gewänder schlicht übersahen bis er sich ihnen zu erkennen gab und selbst dann war er in ihrer Erinnerung nicht mehr als ein verschwommener Fleck. Aldun schmunzelte, sie hatten Arkion also verehrt ja? Nun, scheinbar hatte auch dieser Volksheld das Schicksal aller seiner Kameraden erlitten, er war alt geworden und gestorben, seinem jetzigen Kenntnisstand nach würde es ein leichtes sein das Reich der Menschen zu erobern, die Sicherheit war ein allzu trügerischer Freund, sie machte einen weich und langsam. Müde streckte Aldun seine Glieder, es war keine angenehme Prozedur aus einem tausendjährigen Schlummer zu erwachen, der Meister der dunklen Künste nahm mitten in der Luft im Schneidersitz platz, mit durchgestrecktem Rücken begab er sich in die Umarmung des Schattens.

Zitat
2. Erschütterungen

König Arithan Al’Kareth, Streiter für das Licht, Protektor der Menschen und Erbe des Arkion blickte gelangweilt auf den Papierstapel vor sich. „Und alle diese Berichte erfordern meiner Aufmerksamkeit?“ Der in das weiß, goldene Livree des Königshauses gekleidete Berater neben ihm nickte. „Ja euer Excellenz, ihr wisst ja, wenn der Kopf müde wird“ Der König nickte genervt, „Kann man von den Beinen nicht erwarten ihren Dienst zu tun“ vollendete er das bereits unzählige Male gehörte Sprichwort monoton. „Na schön, gehen wir es an, lass mich allein Bethan.“ Der greise Berater verbeugte sich, durchquerte das Arbeitszimmer des Königs und schloss die schweren Eichentürflügel hinter sich. Das Zimmer war groß wie ein kleines Haus, der Boden mit weißen Seinplatten ausgelegt, die Wände mit prächtigen Teppichen behängt, im Zentrum des Zimmers stand ein großer Schreibtisch an dem nun der König saß, die Wand gegenüber der Türe war komplett verglast. Eine gepolsterte Liege und ein wuchtiger Eichentisch, bedeckt mit unzähligen von Büchern und Pergamenten waren ebenfalls im Raum zu finden. Arithan las Berichte über Ernten in den äußeren Provinzen, Banditen in den Wäldern des Westens und eine Hungersnot im Norden, dass Problem bei einem Reich wie dem seinen bestand in der Größe, bevor ihn die Probleme der Bevölkerung hier in der Hauptstadt Lunamnear erreichte hatten diese sich meist von selbst gelöst, auf die eine oder andere Art… Der König war ein hünenhafter Mann mit einem für den Kampf trainierten Körper und langem, schwarzen Haar in dem sich bereits erstes Grau zeigte, müde legte dieser starke Mann den Federkiel beiseite und rieb sich die Augen, draußen begann die Sonne bereits im Ozean zu versinken, lächelnd stand der König auf und schritt zum Fenster, unter ihm erstreckte sich Lunamnear, Stadt des Mondes, größte bekannte Stadt und Herz seines Reiches, sein Vorfahre hatte sie aus dem Nichts erschaffen, was an ein Wunder grenzte, da die Stadt einen Halbkreis an der Küste bildete, vom Süd zum Nordende waren es über zwanzig Meilen. Die Straßen waren gepflastert mit glatten, weißen Steinen, die man aus dem Meer geholt hatte, aus dem selben, weißen Gestein waren auch die Häuser erbaut, von hier oben betrachtet schillerte selbst das ärmlichste Haus wie eine Perle. Verträumt beobachtete der Monarch den Sonnenuntergang, als die Sonne ganz verschwunden war ließ Arithan ein Duzend Kerzen bringen und wandte sich erneut den Berichten zu, plötzlich erstarrte er, zwischen all den Papieren lag ein Umschlag aus dunklem Leder, versiegelt mit rotem Wachs, in das das Symbol eines Auges umrahmt von zwei Blitzen eingedrückt war, dass Symbol der Katirach, der Hüter der Zukunft, Schweiß rann dem König ins Gesicht, allein schon die Tatsache, dass er Nachricht von diesen fahlen Vögel erhalten hatte war Grund zu äußerster Unruhe. Nervös brach er das Siegel und zog einen Bogen Pergament heraus.

König Arithan Al’Kareth,
ein Zittern lief durch die Zeit, die Zukunft hat sich in gravierender weise geändert, sucht das Gespräch mit unserem Orden.

Arithan grunzte verächtlich und warf den Brief auf den Tisch, kurz, unhöflich und befehlend wie immer, doch war es äußerst unklug einen solch eindringlichen Brief abzuweisen, die Katirach waren sehr verschwiegen, ihr Volk hatte die Gabe die Fäden der Ereignisse vorauszusehen und zu deuten, zwar konnten sie so die Zukunft nicht eindeutig vorhersehen doch eindeutige Knotenpunkte darin erkennen. Zornig erhob sich der König, er würde den Orden noch heute aufsuchen.

Eine Kapuze verbarg sein Gesicht, ein schlichter Umhang aus braunem Leinen seine Kleidung, als er auf einem Schimmel durch die Stadt ritt, dass Ordenshaus der Katirach lag etwa eine Meile nördlich der Stadt. Die Menschen bildeten bereitwillige eine Gasse für den Reiter und beachteten ihn nicht weiter, oft fragte sich Arithan ob sich ihn erkennen würden, wenn er die Kapuze zurück warf, ob sich die Menschen ihrem König noch verbunden fühlten und wie sie reagieren würden. Arithan schüttelte die düsteren Gedanken ab, dass nördliche Tor kam in Sicht, zwei gelangweilte Wächter standen im Torbogen und winkten die Leute hindurch, amüsiert lächelte der König im Schatten seiner Kapuze und ritt hinaus in die Hügellandschaft vor Lunamnear, saftiges Gras bedeckte den Boden, zur Linken des Königs, im Westen konnte man das wolkenverhüllte Gebirgsmassiv von Athol’Amnar erkennen, der König jedoch gab seinem Pferd die Sporen und ritt nach Norden. Die Straße glitt unter ihm dahin, auch sie war gepflastert mit den glatten Quarzsteinen und wand sich wie ein weißes Band durch die abendliche Hügellandschaft…

Nach etwa vier Stunden verschwand das Gras plötzlich und wurde ersetzt von Dornengestrüpp, Arithan brachte sein Pferd auf einer Hügelkuppe zum stehen und blickte den Hang hinab, unter ihm erstreckte sich der Nachtwald,  bis zum Horizont reichte der schwarze Ozean aus Nadelbäumen, die Straße führten hinein in den Wald, doch war sie hier bereits nicht mehr als ein Trampelpfad. Der König runzelte die Stirn, er hatte nie ganz verstanden warum die Katirach sich diesen unheiligen Ort als Wohnort ausgesucht hatten, mehrmals hatten seine Ahnen versucht sie in die Stadt des Mondes zu holen, doch stets hatten sie abgelehnt und ihre Neutralität beteuert. Arithan brachte sein Pferd mit einem sanften Schenkeldruck zum losreiten und ritt hinein in den Wald, es war nicht weit bis zum Tempel der Katirach. Im Inneren des Waldes war es bereits stockdunkel, nur wenig Licht drang durch das dichte Geäst, doch waren in regelmäßigen Abständen blau glühende Achtecke am Wegesrand angebracht. Die Katirach waren vielleicht verschroben aber sie hatten es nicht gern wenn Bittsteller im Wald ums Leben kamen, also hatten sie diese Steine angebracht. Pflanzen wuchsen hier im Dunkel des Waldes keine, es blieb nicht genug Licht für Unterholz. Wenige der Bäume starben je, ihr Holz war steinhart, keine Axt vermochte einen solchen Baum zu fällen, doch breitete sich der Wald auch nicht weiter aus, in der Stadt erzählte man unartigen Kinder Geschichten vom Nachtwald. Plötzlich wich der Wald rechts und links von Arithan hinfort und er fand sich auf einer Lichtung wieder, vor ihm, auf der anderen Seite der Lichtung ragte ein achteckiges Tor aus einem Felsen, er war am Ziel. Unruhig schwang er sich von seinem Pferd und band das schöne Tier an einem nahen Baum fest, dann schritt er zum Steintor und klopfte an, kaum hatte der die Hand erhoben, da rollte das Tor auch schon donnernd zur Seite, blaues Licht flutete heraus und blendete den König, eine Gestalt zeichnete sich im Licht ab. „Seid willkommen, König der Menschen.“ Brummte die Gestalt. Die Katirach hatten Ähnlichkeit mit menschenartigen Spinnen, ihr Unterleib war wie der Körper einer Spinne, acht glatte, mit weißer Haut überzogene Beine ragten heraus, der Oberkörper war der eines Mannes, gekleidet in ein blaues Livree, schwarzes Haar fiel diesem hier bis hinab auf seinen Hinterleib, die Augen waren facettenartig wie die eines Insektes. “Mein Name ist Facithas, bitte folgt mir, der Patriarch erwartet euch bereits.“ Der Spinnenmann deutete eine Verbeugung an und machte mit seinen dürren Armen eine Geste der Unterwürfigkeit. Vor Arithan lag der Eingang zu einer Wendeltreppe, der Boden war gepflastert mit Achtecken, überhaupt hatten die Katirach eine Vorliebe für diese Form, sogar die Torbögen waren achteckig. Arithan nickte und ging dem Diener hinterher, die Treppe hinab, unterwegs kamen sie an zahlreichen Türen vorbei, allesamt waren sie achteckig und verschlossen, niemand, der außerhalb des Ordens stand hatte je einen anderen Ort als die große Halle betreten, und niemand würde es wohl je versuchen, die Katirach galten als schreckliche Feinde. „Tretet bitte ein.“ Arithan fuhr aus seinen Gedanken auf, Facithas stand vor der Tür zur großen Halle und blickte Arithan erwartungsvoll an, der König nickte stumm und trat vor die Türe, die wie von Geisterhand aufrolle.

Die große Halle war wie zu erwarten war achteckig und sehr hoch, alles bestand aus blauem Gestein und wurde von einem Feuerbecken im Zentrum des Raumes erleuchtet, die Flammen im Becken war blau. „Willkommen, König der Menschen, ihr tatet gut daran unserem Ruf sofort zu folgen.“ Der Großmeister der Katirach sah aus wie Facithas, doch waren ihm die Haare ausgefallen und seine Haut war narbig und mit Altersflecken bedeckt, der alte Katirach stand vor dem Becken, hatte die Fingerspitzen aufeinander gelegt und betrachtete Arithan eindringlich. „Wir riefen euch um euch auf eine Änderung in der Zukunft aufmerksam zu machen, ihr erinnert euch an die Weissagungen, die ihr zuletzt erhieltet? Damals, als ihr den Thron erlangtet?“ Arithan nickte, „Ja, sie alle sind wahr geworden, die Hungersnot, die Flut, alles.“ Der Großmeister begann auf und ab zugehen, „Bis vor kurzem sah es so aus als verliefe eure Herrschaft nun, ohne größere Unglücke, doch nun…“ Arithan zuckte zusammen, „Was? So sprecht doch!“ Auf dem Gesicht des Spinnenmannes war etwas wie Schmerz zu erkennen, das flackernde blaue Licht verlieh ihm etwas Kaltes. „Etwas hat sich geändert, eine Erschütterung, es ist schwer dies jemandem, der außerhalb des Ordens steht zu erklären, einige der Knotenpunkte sind verschwunden, und andere erschienen, dunkles rührt sich, ein Mann bestimmt die Zukunft, er ist eingehüllt in gelbe Flammen, Hass brennt in ihm, er verachtet alles was lebt, verachtet euch und Euresgleichen.“ Schweiß trat dem König auf die Stirn. „Das hilft mir nichts, sagt mir was ich tun kann, wer ist dieser Mann? Ist er mächtig? Gefährlich?“ Erneut verzog sich das Gesicht des Großmeisters, „Es ist schwer das zu sagen, wir sehen nur die Knoten, wir können nicht so weit in die Zukunft sehen wie sonst, die Präsenz dieses Mannes überlagert alles, ist wie ein Feuersturm in dessen Licht die Sterne verblassen. Es tut uns leid, dass wir euch nicht helfen können, wir sehen die Zukunft, machen sie aber nicht, unser Wunsch war es euch zu warnen, seid auf der Hut, schwere Tage nähern sich euch und eurem Volk.“ Arithan nickte nur steif, obwohl er für den Kampf trainiert worden war hatte er nie in einer Schlacht gekämpft, doch nichts hätte ihm mehr Angst machen können als einen Katirach ratlos oder gar beunruhig zu sehen… „Lebt denn wohl Großmeister, danke für eure Hilfe…“
  06.06.2005, 18:23
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  • Skelett-Krieger
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Die beschreibung von Aldun trift ja genau auf deinen Ava zu  ;)
Kommt auf die dunkle Seite der Macht! Wir haben Kekse!
  06.06.2005, 19:34
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  • Skelett-Krieger
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Ach? ^^ Fragt sich nun was war zu erst da, der Ava oder Aldun? Ich will es euch sagen, zu erst war aldun ein alter man (Gs-Threat) Dann fand ich den Ava und dachte mir als junger Kelrl sähe er ganz gut aus und hab ihn kurzerhand verjüngt ^^
  06.06.2005, 19:51
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  • Skelett-Krieger
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Ich hab mal ne Frage, ist es euch lieber ich poste nur die Higlihgts des Textes oder soll ich weiterhin alles posten? Denn so betrachtete scheint es mir recht viel Text zu sein ^^
  07.06.2005, 16:30
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  • Skelett-Krieger
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Kommt auf die dunkle Seite der Macht! Wir haben Kekse!
  07.06.2005, 16:54
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  • Blinder Knecht
    • Dunkle Bruderschaft
Zitat
Original von Blizzard
Ich würd sagen alles  :ugly:
Nicht nur du würdest so sagen.... :ugly:
Das Böse triumphiert allein dadurch, dass gute Menschen nichts unternehmen.
-> "Tränen der Sonne" <-

Wahnsinn ist nur eine unterschätzte Form der Kreativität.
  07.06.2005, 17:52
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  • Skelett-Krieger
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Gut, solange ihr das dann auch lest, ich will späterk eine klagen hören von Wegen es sei zu viel ;)

EDIT:

Zitat
3. Feuer und Stein

Alduns Bewusstsein hatte schier unendliche Ausmaße erreicht, die süße Umarmung des Schattens erfüllte seinen Geist. „Meister?“ Aldun zuckte zusammen und schlug die Augen auf, einer der Marshadar war eingetreten. „Was?“ fauchte Aldun und setzte seine Füße wieder auf den Boden. „Lord Methar ersucht  euch um eine Audienz.“ Aldun hob eine Braue. „Wer?“ Der Marshadar lächelte hinter seinem Mundtuch. „Der Mann, an dem ihr gestern ein Exempel statuiertet.“ Aldun lachte trocken auf. „Na schön, bring ihn her, diesen Lord.“ Der Marshadar verbeugte sich und verließ das Zelt, Aldun legte sein Mundtuch und seine Kapuze nicht an, dieser Lord sollte das Gesicht seines Meisters kennen. Wenige Minuten später wurde die Zeltplane beiseite gestoßen und der Mann im roten Samt tastete sich herein, seine Augen waren mit einem groben Leinentuch verbunden. „Meister.“ Hauchte der Mann und sank in die Knie. „Was ist euer Begehr?“ fragte Aldun, sichtlich zufrieden mit dem Wandel des Mannes. „Mein Lord, vergebt mir, dass ich euch gestern so ungebührlich empfing, es ist lange her, dass jemand eures Ranges auf Erden wandelte.“ Der Meister der Dunklen Künste nickte gönnerhaft. „Es sprich für deine Intelligenz, dass du kommst und um Vergebung bittest, doch solltest du wissen, dass es für jene, die im Schatten wandeln keine Vergebung gibt, es gibt nur Taten, Taten und deren Folgen, wenn du mir und damit dem Schatten gut dienst kann ich dir Geschenke machen größer als dein beschränkter Geist sie sich ausmalen kann, die Unsterblichkeit, nur ein Handwink, Herrschaft, nur ein Kinderspiel. Dienst du aber schlecht oder missfällst du mir kann ich dir eben all dies nehmen, und glaube mir es gibt noch weit mehr Dinge als dein Augenlicht, die ich dir nehmen kann.“  Ein Zittern durchlief Lord Methar. „Aber sage mir nun mein Diener, welchen Rang hast du unter den Sterblichen, wie groß ist dein Einfluss? Was kannst du mir über den König und sein Reich sagen?“ Aldun begann vor dem noch immer glühenden Kohlenbecken auf und ab zu gehen während der gebrochene Lord begann. „Ich besitze ein kleines  Landgut, südlich von Lunamnear, der Hauptstadt, ich kenne den König nicht besonders gut, er ist nun zurückgezogen, kümmert sich wenig um Intrigen und Dergleichen, es gab schon seid Jahren keinen Krieg mehr im Reich, er ist in gewisser Weise dekadent.“ Aldun blickte in die Glut und nickte stumm. „Ihr seid ein schwaches Volk, Frieden macht euch weich, Krieg zerbricht euch, was ist mit den Wesen des Waldes?“ Der Mann war kurz versucht aufzusehen. „Wesen des Waldes?“ Aldun nickte grimmig. „Feen, Gnome und all diese Wesen, was wisst ihr über sie?“ „Ähm, nichts mein Lord, sie sind nur Legenden…“ Aldun lachte schallend los, Methar zuckte zusammen, als er dies kalte, gefühllose Lachen hörte. „Nur Legenden? Nein, dass sind sie nicht, aber wenn ihr sie nicht kennt heißt das, dass das Reich nicht auf ihre Unterstützung bauen kann, dass ist alles was ich wissen wollte, du kannst nun gehen…“ Unter dem wachsamen Blick Alduns gelb leuchtender Augen erhob sich der Mann hastig und rannte beinahe aus dem stickigen, dunklen Zelt.

Lord Methar blieb vor dem Zelt stehen und atmete tief durch. Schritte näherten sich. „Wie ich sehe hat er euch am Leben gelassen Methar.“ Ein zischendes Lachen erklang, es musste einer der Marshadar sein, er konnte diese Wesen nicht leiden, sie waren nicht mehr als bloße Bauern im Spiel von Licht und Schatten. „Ja, dass hat er, sagt mir, wer ist er? Was ist er?“ Erwartungsvolle Stille. „Er ist… Wir wissen es nicht, die ältesten aller Schriften sprechen bereits von ihm, Schattenbringer, Shadargehera, wird er dort genannt, oder Meister, Erwählter, Herr, es sind zu viele Namen, alle sagen sie eines aus, er hat große Macht und ist ein grausiger Feind, wenn ihr mehr wissen wollt fragt ihn doch!“ Wieder erklang das zischende Lachen und Methar verzog das Gesicht, er würde sich lieber selbst das Leben nehmen als diesen Mann nach seiner Lebensgeschichte zu fragen, dass Augenlicht war ein kleiner Preis verglichen mit dem, was der Schatten sonst noch an Strafen bot.

„Ich habe mittlerweile genug Informationen gesammelt, es wird ein Leichtes sein dieses Reich“ Aldun schmunzelte. „zu überrennen, einige hundert Volanur sollten ausreichen, ich werde sie führen, aber sagt mir, wo sind die Volanur? Warum sind keine hier?“ Die Drei vor Aldun knienden Marshadar wanden sich unruhig. „Nun, Meister, sie sind tot, alle, als Arkion in die faulende Kluft einfiel konnte keiner entkommen.“ Alduns Augen verengten sich zu bloßen Schlitzen, ein Hasserfülltes Zischen erklang. „Tot? Alle? Törichte Menschen, ich habe einmal ein Volk erschaffen, ich kann es wieder tun, dies kann ein Problem für uns darstellen, aber das soll uns nicht kümmern, sagt, gibt es hier in der Nähe eine Festung oder ein Dorf? Es ist an der Zeit dem König ein Präsent zu schicken.“  Die Augen der Marshadar glühen auf in freudiger Erwartung. „Ja Meister, es gibt eine Festung am Fuße des Gebirges, die Festung Almor, sie ist eine der größten Festungen westlich der Stadt des Mondes.“ Aldun nickte bedächtig. „Wir werden diese Festung besuchen, wie viele Männer gibt es dort draußen im Lager?“ „Etwa zwei Duzend Meister, nicht genug um“ Aldun schnitt ihm mit einer Geste das Wort ab. „Ihr redet Unsinn, ich könnte diese Festung ganz allein zu feinem Staub zermalmen, es geht um nun, den Effekt, zwei Duzend werden reichen, selbst ein einzelner Funke vermag eine ganze Stadt in Flammen zu setzen.“ Der Marshadar, der gesprochen hatte nickte einsichtig. „Einerlei, lasst das Lager abbauen, wir brechen auf sobald alles bereit ist.“ Gleichzeitig erhoben sich die drei Marshadar und glitten Aldun hinterher nach Draußen.

Schließlich waren die Zelte abgebaut und die Männer bereit zum Abmarsch, die Marshadar, Aldun und Lord Methar ritten als einzige auf Pferden. Im tiefen Schnee mussten die Vier sehr zum Unmut Alduns absteigen. „Elende Tiere, wir kommen nicht schnell genug voran, lasst sie hier, wir werden zu Fuß gehen!“ fauchte er schließlich und schwang sich aus dem Sattel. Tief unter ihnen war bereits die Baumgrenze zu erkennen. Die Marshadar waren abgestiegen, Lord Methar saß noch immer im Sattel. „Aber Mein Lord, ich bin blind, wie soll ich den Weg zu Fuß finden?“ Aldun funkelte ihn an. „Ihr werdet den Weg finden, geht im Zweifelsfall hinten bei euren Männern, ich bin sicher sie werden ihrem Herrn gern helfen.“ Schaudernd rutschte der Mann aus dem Sattel und wankte dorthin wo er seine Männer vermutete. Aldun blickte ihm amüsiert nach, die Sterblichen waren allesamt Würmer doch differenzierten sie untereinander noch einmal zwischen Herren und Diener. „Kommt weiter, die Zeit ist nicht unser Freund.“ So ließen sie die Pferde im Schnee zurück und wanderten weiter dem Tal entgegen.

Der volle Mond warf sein Licht auf eine Klippe, aus ihr heraus ragte eine Festung, gehauen aus dem Fels des Gebirges, auf ihrem höchsten Turm flatterte das Banner des Mondes, dass Banner Arkions. Aldun fletschte die Zähne, als er das Banner sah, diese Nacht würde die erste von vielen sein, eine Nacht des Schreckens, derer aus den alten Tagen würdig. „Wartet hier bis ihr das Zeichen seht, dann kommt mir nach.“ Sagte er ruhig zu dem hinter ihm wartenden Trupp, die Marshadar hatte er ausgesandt Flüchtlingen den Weg abzuschneiden. Aldun wandte sich wieder der Festung zu, ein schmaler Pfad führte hinauf auf die Klippe, keinen Baum und keinen Strauch gab es dort, keine Deckung, doch war diese auch nicht nötig. Nach einigen Minuten befand Aldun sich auf der Klippe, etwa dreißig Schritt vor ihm befand sich das Festungstor, flankiert von zwei Wächtern in groben Kettenhemden. „Halt! Wer ist dort, Freund oder Feind?“ Aldun antwortete nicht sondern schlenderte weiter auf die Wächter zu. „Wer seid? Sprecht!“ Schließlich war Aldun nahe genug um ihn zu erkennen, erschreckt wichen die Männer zurück, als sie seine Augen sahen. „Marshadar!“ schrie einer laut und zog an einem dicken Strang, der neben ihm im Torbogen hing, eine Glocke läutete. „ Nein, ich bin nicht nur ein Marshadar, törichter Mensch….“ Aldun hob eine Hand, plötzlich wurde sie umhüllte von einer Korona aus Flammen, wie zu einem Fausthieb stieß er sie nach vorne, ein Strahl aus Feuer schoss hervor, verbrannte die Wächter zu schmauchendem Staub und riss ein gewaltiges, kreisrundes Loch ins Festungstor. Der Geruch von verbranntem Fleisch erfüllte die Luft, als Aldun durch das Loch in den Hof der Festung stieg, von der Glocke alarmierte Wächter stürmten aus dem Gebäude in den Hof. „Kämpft für den König, dass Reich und das Licht!“ rief einer, der einen besonders prächtigen Harnisch trug und sich wagemutig auf aldun zuwarf, dieser verzog seine Lippen nur zu einem amüsierten Lächeln. „Für König, Reich und Licht!“ Erwiederte die anderen und folgten dem Beispiel ihres Hauptmannes. „Narren.“ Murmelte Aldun nur. Eine Druckwelle ging plötzlich von ihm aus, brachte das Gestein der Festung zum zittern und riss die Paladine von den Füßen, einige flogen bis über die Festungsmauern und fielen die Klippen hinab, andere schlug es mit solcher Wucht gegen die Wände des Hofes, dass dort wo sie aufkamen rote Flecken blieben. Binnen weniger Minuten hatte aldun die Besatzung einer ganzen Festung ausgelöscht, ruhig schritt er zu dem am Boden liegenden Hauptmann, mit dem rechten Fuß drehte er den Mann auf den Rücken, Blut rann ihm aus dem Mund, doch schien er zu leben, zittrig hob er seine Augenlieder. Aldun sank in die Hock und betrachtete den Mann emotionslos. „Wo ist das Licht? Der König? War es das wert? Siehst du einen von beiden hier irgendwo?“ Als der man sich in einem letzten Todeskrampf aufbäumte erhob sich Aldun lächelnd, der süße Geruch von Märtyrerblut lag in der Luft. Amüsiert schnippte er mit den Fingern, dass Banner auf dem Bergfried der Festung fing Feuer und wurde vom Wind davongetragen. Wenige Minuten später stürmten die Männer Lord Methars den Festung und scharten sich im Hof um ihn. „Die Männer und Kinder tötet und enthauptet, die Frauen könnt ihr haben. Macht einen Planwagen bereit und legt die Köpfe hinein.“ Jubel brach unter den Männern aus und sie begannen die Festung zu plündern. Hinter den Männern kamen die Marshadar und Lord Methar in den Hof, Lord Methar hatte ein schleimiges Lächeln aufgesetzt. „Einen großen Sieg habt ihr heute errungen Meister!“ sagte der blinde Mann und lächelte breit. „Habe ich dir gestattet mich anzusprechen, Wurm?“ erwiederte Aldun kalt. Eine Entschuldigung murmelnd entfernte sich der Mann als Aldun es ihm gebot. „Er hat Recht Meister, ein wahrhaft großer Sieg.“ Sagte einer der Marshadar, ein erregtes Schnüffeln erklang von jenseits seines Mundtuches. „Nein, dass ist es nicht, geht und labt euch an den Leichen der Gefallenen, ich weiß wie sehr ihr es euch wünscht…“ Gierig rissen sich die Drei die Mundtücher weg, ihre Lippen waren farblos wie die Haut einer Made, der Mund gespickt mit hunderten scharfer Zähne. Gelangweilt blickte Aldun sich im Hof der Festung Almor um, Chaos und Tod herrschte nun an diesem Ort, gerade wollte er sich auf den Weg in die Gemächer des Offiziers machen, da schleifte ein Mann eine junge Frau aus dem Inneren der Festung, sie schrie wie am Spieß, doch Aldun hatte nur Augen für etwas anderes, um sie herum sah er einen fahlen, grauen Schimmer, äußerst selten bei ihrer Art… „Du!“ bellte er über den Hof, dass Treiben erstarrte, alle sahen ihn an. „Du! Bring dieses Mädchen in die Gemächer des Hauptmannes und lass deine Griffel von ihr.“ Untertänig nickte der Mann und tat wie ihm geheißen. Aldun blickte tief in Gedanken versunken zu Boden, er hatte nicht mit so etwas gerechnet, der letzte war vor weit über tausend Jahren gestorben, er selbst hatte den Zauber gewoben, der ihn tötete…
  07.06.2005, 18:19
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  • Speerträger
    • Legion
Wäre es nicht sinnvoller dass du die Geschichte auf irgendeiner Seite zusammenhängend gespeichert hast und dich bei einem neuen großen Abschnitt meldest, dass man mal wieder vorbeischauen sollte?
  07.06.2005, 18:59
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  • Skelett-Krieger
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Hab keinen Webspace, ausserdem ists so irgendwie übersichtlicher, und 10 Din a 4 Seiten aufwärts wird ein Post wohl nicht fassen ;)
  07.06.2005, 19:55
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  • Skelett-Krieger
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Wie lange wird die Geschichte den werden? (ich mein die Seiten...)
Kommt auf die dunkle Seite der Macht! Wir haben Kekse!
  07.06.2005, 20:37
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  • http://antipapsti.de/


  • Skelett-Krieger
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ka, so lange wie ich Lust haben, beenden kann ich es jederzeit, genauso wie einschschieben ;)

EDIT: enn du ne Zahl hast, 100 Seiten Din a 4 wären mein Ziel, wieviel das in Dateigröße ist weiß ich nicht ^^
  08.06.2005, 15:41
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  • Skelett-Krieger
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Das Mädchen saß zusammengesunken in einem hohen mit Samt überzogenen Lehnstuhl, während Aldun im Quartier des Hauptmannes umhereilte, hier und da Bücher aufschlug und beiseite warf. „Nichts Bedeutendes…“ murmelte der Schwarzmagier. Das Mädchen erschauderte hörbar und blickte Aldun durch ihr herabhängendes, rabenschwarzes Haar an. „Ist dir kalt?“ fragte Aldun beiläufig. Das Mädchen nickte stumm, Aldun blickte ihr ausdruckslos in die Augen und nickte dann stumm. Im Kamin, der sich nahe des Stuhles in dem das Mädchen saß befand züngelten plötzlich pechschwarze Flammen auf. „Wie heißt du, Mädchen?“ „Elmidra, ich bin die Tochter des Hauptmannes.“ Aldun nickte, „Dein Vater ist tot, ich habe ihn getötet, falls deine Mutter ebenfalls hier war ist sie es nun auch, ich gab Order niemanden zu verschonen.“ Der Gesichtsausdruck des Mädchens änderte sich nichts. „Das macht nichts, ihr werdet mich ohnehin töten, dann bin ich bei ihnen.“ Aldun grunzte verächtlich. „Nein, selbst wenn ich dich töten würde würdest du sie nicht wieder sehen, was tot ist, ist tot, weg für immer.“ Ruhig hob das Mädchen ihren Kopf und blickte Aldun an. „Warum tötet ihr mich nicht?“ Aldun lachte trocken und lehnte sich an den Kamin, ihr gegenüber. „Du hast etwas, dass bei Menschen sehr selten ist, du hast die Gabe. Üblicherweise sind Menschen nicht im Stande schwarze Magie zu wirken, da es eure Seele“ Aldun spie das Wort aus, „verzehren würde, ihr würdet ausbrennen wie Kerzen, doch du, du hast die Gabe, zwischen deiner Seele und der Magie besteht ein Schild, der dich schützt. Deine Gabe darf nicht ungenutzt bleiben, du wirst mit mir kommen und lernen, du wirst große Macht erlangen.“ „Ich begehre keine Macht, was soll ich damit?“ sagte Elmidra ruhig und bot Alduns stechendem Blick Paroli. Aldun lachte schallend. „Keine Macht? Nein? Du hast ja keine Ahnung, du wirst dir Macht wünschen…“ Aldun erhob sich und packte das Mädchen an den Haaren, „Die erste Lektion.“ Aldun zog das Mädchen an den Haaren aus dem Zimmer, durch die Gänge und hinaus in den Hof, dort angekommen zog er sie zu sich hoch und flüsterte ihr ins Ohr. „Aus Schmerz“ Unter ihnen sah Elmidra die Marshadar, wie sie die Kadaver der Gefallenen zerfleischten, die Männer wie sie sich an den Frauen vergingen. „wird Hass.“ Der beißende Gestank verbrannten Fleisches raubte Elmidra die Sinne. „Aus Hass wird grenzenlose Macht.“ Aldun stieß elmidra die Treppe hinab in den dreckigen Hof. „Ihr da!“ Die Männer sahen auf. „Nehmt sie euch vor, ich hole sie morgen Früh ab, lasst sie am Leben und verstümmelt sie nicht!“ Die Männer grölten freudig und stürzten sich auf das Mädchen, als Aldun sich abwandte und im Gebäude verschwand.
  09.06.2005, 18:59
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4. Diener des Lichtes

„Mein König, die Mönche sind eingetroffen.“ Arithan sah auf. „Schick sie herein, jede Sekunde ist kostbar.“ Eiligst erhob er sich von seinem Schreibtisch, umrundete diesen und wartete. Drei Gestalten in weißen Roben wurden hereingeführt, sie waren allesamt Greise. „Warum habt ihr uns gerufen guter König? Ihr klangt besorgt in eurem Schreiben. Aber wo bleiben meine Manieren? Ich bin Bruder Reloz, dass sind Bruder Jalor und Bruder Ferdan.“ Die beiden verbeugten sich. „Ja, es eilt allerdings, mir wurden… Dinge offenbart, über die ich gerne Gewissheit erlangen würde.“ „Sprecht nur mein König.“ Sagte Bruder Jalor. „Worum geht es?“ Der König seufzte schwer. „Die Katirach sagten mir, dass eine große Präsenz wieder auf die Welt zurückgekehrt sei, es handle sich um einen Mann, er sei erfüllt von Hass, und von großer Macht.“ Die Gesichter der drei Männer waren ausdruckslos. „Ich fürchte wir können euch in dieser Sache nicht helfen mein König, wir sind keine Wahrsager.“ Sagte Bruder Ferdan monoton, die anderen nickten. „Ihr verschweigt mir etwas, sprecht!“ Die Drei Männer sahen sich stumm an. „Schwört beim Licht, dass ihr nichts an das Volk weitergeben werdet, die Wahrheit darf bekannt werden.“ Der König verzog seine Stirn voller Grimm. „Ihr verlangt, dass ich mein Volk belüge? Ausgerechnet ihr sprecht vom Lügen? Aber gut, ich werde nichts preisgeben, nun sprecht!“ Bruder Reloz nickte andächtig und schritt zu dem mit Büchern bedeckten Tisch. „Ihr habt es sicher hier irgendwo…“ Er wuchtete einige schwere Folianten beiseite. „Ah, da haben wir es ja.“ Der alte Mann hob ein dickes, in Leder gebundenes Buch auf und wuchtete es auf Arithans Schreibtisch. „>Die Legende von ArkionEin Mann führte sie an, auf sein Wort hin starben Tausende, durch seine Hand fielen Heere, die Flamme seines Hasses verbrannte Länder. <“ Las der Mönch vor. „…Flamme seines Hasses…“ murmelte der König und lachte dann. „Nein, dass ist ein Zufall, dass ka“ Als er die ernsten Gesichter der Mönche sah verstummte sein Lachen. „Aldun Dunkelhand?“ jegliche Farbe wich aus dem Gesicht des Königs, als die Mönche nickten. Taumelnd fiel der König in seinen Sessel und blicke ins Leere. „Aber die Geschichte sagt auch, dass Aldun Dunkelhand fiel als die Schwarze Zitadelle zerstört wurde.“ Reloz blickte den König ernst an. „Dies mein König, ist das Geheimnis, Aldun Dunkelhand verschwand nach dem Fall der sieben Reiche scheinbar spurlos, wir hatten gehofft, dass er nun, sich zurückgezogen hätte.“ Arithan hatte sich wieder gefasst und sah die Mönche voller Panik an. „Was können wir tun? Ich werde das Heer mobil machen und“ „Nein! Das werdet ihr nicht!“ Fiel ihm Bruder Jalor ins Wort. „Ihr habt geschworen dies Geheimnis zu wahren, es gibt nichts, was ihr tun könntet, wir haben bereits einen Plan für diesen Fall entwickelt, eure Aufgabe wird es sein uns über alle bedenklichen Vorfälle in Kenntnis zu setzen, die auf Dunkelhand hindeuten könnten!“ Der König erhob sich und gestikulierte verzweifelt. „Was heißt das ich kann nichts tun, zwei Millionen Mann könnten mobil gemacht werden, so viel kann dieser Mann nicht besiegen!“ „Ihr habt keine Ahnung!“ zischte Bruder Jalor zornig. „Dunkelhands Macht ist unvorstellbar, duzende unserer Brüder werden sterben müssen um ihn in Schach zu halten, die Menschen standen vor Tausend Jahren bereits mit einem Fuß im Grab, als Dunkelhand verschwand, wir haben lediglich eintausend Jahre mehr Zeit erhalten! An der Sachlage hat sich wenig geändert, Dunkelhand kann uns momentan nicht angreifen, die Macht des Schattens in der Welt ist geschwunden, wir sind eine Bedrohung für ihn, er wird erst versuchen uns zu schwächen bevor er zu entscheidenden Schlag ausholt. Dies verschafft uns Zeit, Zeit ihm eine Falle zu stellen, doch darum braucht ihr euch nicht zu sorgen…“ Der König nickte müde. „Ja, es ist wohl besser wenn ihr nun geht, ich muss nachdenken…“ Die drei Mönche nickten. „Ja, mein König, wenn ihr das wünscht, doch denkt an euren Eid,  in der Bevölkerung bräche eine Panik aus. Lebtwohl.“  Sagte Bruder Ferdan und schloss die Türe hinter den drei Mönchen, der König blieb allein in seinem Arbeitszimmer zurück…
  11.06.2005, 23:55
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  • Knochenfürst
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Veröffentlich dein Buch und mach ne Leseprobe ;)
  12.06.2005, 02:27
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