[size=30]Artefakte der Ahnen[/size]
Download:http://tes-oblivion.de/download/comment.php?dlid=61&ENGINEsessID=25235a819f017333dc5649899df89680Diskussion:http://tes-oblivion.de/forum/hilight-word-artefakte+der+ahnen-12650.htmlWertung: 70 von 100 erreichbaren PunktenGrafik: 12 von 15
Sound: 3 von 5
Balance: 13 von 15
Atmosphäre: 16 von 25
Umfang: 07 von 10
Quest/Handlung: 11 von 20
Dialoge: 08 von 10Test:[geschrieben vom Mitglied Jonnyimnet]
Beteiligte Tester:Arandor
JonnyImNet
DeBlackDragon
MorpheuZ
Inhalt1. Anmerkungen (a1a)
2. Grafik (a2a)
3. Sound (a3a)
4. Balance (a4a)
5. Atmosphäre (a5a)
6. Umfang (a6a)
7. Quests/Handlung (a7a)
8. Dialoge (a8a)
9. Bugs (a9a)
10. Zusammenfassung (b1a)
(a1a) ANMERKUNGENHallo liebes Forum,
unsere Auszeit hat lange genug gedauert. Wir melden uns mit einem neuen Test zurück: Wir haben den Mod „Artefakte der Ahnen“ von Thunderbird einem Test auf Herz und Nieren unterzogen. Mitgewirkt haben auch gleich zwei unserer neuen Mitglieder und ich muss sagen, sie haben sich tapfer geschlagen! Da hier zum ersten Mal überhaupt Soundpunkte vergeben werden, will ich dazu noch etwas loswerden: Es gibt insgesamt fünf Punkte, davon sind die ersten vier für Dialogvertonung reserviert – je nachdem, wie gut diese ist, werden diese Punkte verteilt. Den fünften Punkt gibt es für den Fall, dass Außengeräusche eingebaut wurden. Ansonsten habe ich diesmal eigentlich nicht viel zu sagen, nur soviel: Das Ergebnis ist vielleicht überraschend.
(a2a) GRAFIK -- 12 von 15 Punkten (07/12/13/14) Wie ein Blick auf die Einzelpunktzahlen zeigt, gingen die Meinungen hier etwas auseinander. Insgesamt waren sich alle Tester aber einig, dass die grafische Umsetzung im Großen und Ganzen stimmt. Vor allem ein Tester bemängelte einige Details: Gras, das durch eine Treppe wächst, schlechte Identifizierbarkeit der neuen Items durch die Verwendung von alten Icons sowie einige Indifferenzen zwischen Innen- und Außenlevels: Hier fiel auf, dass die Ausmaße der Innenzellen teilweise nicht zu den Außenarealen passte. Das waren Einzelmeinungen, allerdings gab es auch eine Tendenz, die jedem von uns auffiel: Insgesamt betrachtet sind die Level doch recht karg. Sie sind groß, ohne Zweifel, aber vor allem in direkten Vergleich mit „In Sachen Ayleiden“ fehlte es insgesamt an Abwechslung in den Gemäuern. Doch genug zu den Negativa, schauen wir uns die positiven Punkte an: Hier ist vor allem das neue Rüstungs- & Waffenset zu nennen. Das schaut nämlich wirklich schön aus. Auch das Haus der Ahnen sowie einige Teilbereiche der Innenlevels vermochten es, zu gefallen – vor allem, da u.a. ein Baustil verwendet wurde, der sonst nur zu Spielbeginn vorkommt. Ebenso stimmte die Beleutung der Innenbereiche.
(a2a) SOUND -- 3 von 5 Punkten (02/03/03/04) Schon allein die Tatsache, dass der Mod überhaupt Sound hat, ist bemerkenswert - er ist nämlich der erste aus unserer Testreihe. Allerdings gibt es Unterschiede in der Qualität der Aufnahmen. Wir waren uns alle recht einig: Die wichtigste Figur, Harur, ist super vertont, die anderen beiden nicht. Sorry an die Sprecher – aber die eine Aufnahme ist zu leise, bei der anderen scheint das Mikro schon sehr schlecht gewesen zu sein.
(a4a) BALANCE -- 13 von 15 Punkten (12/12/12/14) Diese Mod richtet sich vor allem an High-Level-Charaktere – das wird recht schnell deutlich, wenn man den ersten happigen Gegnern begegnet. Diese sind zwar an sich gut und insgesamt auch fair platziert, allerdings sind die Bossgegner (ja, es gibt Bossgegner!) doch manchmal schon Brocken. Doch auch die normalen Gegner hatten es an einigen Stellen wirklich in sich. Doch für all das winkt ja auch eine Belohnung: Eine wertvolle Rüstung und ebenso wertvolle Waffen, zwar stark, aber eben auch schwer zu erlangen. Dadurch ist die Stärke größtenteils gerechtfertigt. Ein Problem in diesem Zusammenhang gibt es allerdings noch: Die Story spielt sich nicht für alle Charaktere gleich gut. Magier haben hier einen klaren Vorteil, Diebe und Händler dagegen werden richtig Probleme bekommen. Hier hätte man vielleicht noch etwas besser ausgleichen können. Traditionell wird hier auch immer das Auffinden der Orte bewertet. Hier fallen zwei Sachen auf: Zum Einen fehlen die Kompassmarkierungen auf Grund von Implementierungsproblemen. Und zum Anderen sind die Beschreibungen oft sehr schwammig, in etwa mit „Legacy of Darkness“ vergleichbar. Allerdings wird beides durch eine beigelegte, recht narrensichere FAQ ausgeglichen, in der die Schauplätze gut beschrieben werden.
(a5a) ATMOSPHÄRE -- 16 von 25 Punkten (10/15/16/25)Während ein Spieler hier gar nichts auszusetzen fand, war das Bild beim Rest von uns eher geteilt – allerdings waren wir uns in Lob und Kritik insgesamt wieder recht einig:
Für Atmosphäre sorgen – wo vorhanden - die gut eingerichteten und spannend designten Dungeonabschnitte ebenso wie die Beleuchtung der Interiors. Die Orte vermitteln also das Spielgefühl einigermaßen und auch die gefährlichen Gegner zaubern dem Spieler Angstschweiß auf die Stirn. Die Geschichte kommt ohne große Verwirrungen aus, die die Atmosphäre stören würden, sondern ist eher klar gehalten, ohne große Zeitsprünge – die Orte allerdings wechseln, was wenigstens im Grundton Langeweile verhindert. Wie gesagt, im Grundton. Das Problem bei der Sache ist, dass die Dungeons eben nur in Teilen so gut sind wie oben beschrieben. In Teilen sind sie auch recht eintönig. Gegner sind oft etwas dumm und lassen sich einfach mit Fernwaffen ausschalten. Ein weiterer Knackpunkt ist die Tatsache, dass die Story eben nicht nur klar, sondern auch überaus seicht ist: Es gibt kaum Bücher oder andere Schriftstücke, die NPCs haben keine Tagesabläufe und die Quests sind eigentlich nur standard: „Töte diesen und jenen, nimm dessen Schriftstück und schau, wen du als nächstes Niedermetzeln musst“. Fesselnd ist das nicht – viele Nebenquests des Originalspiels bieten hier mehr. Vor allem, da es keine Scripts gibt und demnach auch keine Möglichkeiten, Einfluss zu nehmen. Allerdings hält die Jagd nach der Rüstung gefangen und verhindert damit einen Absturz.
(a6a) UMFANG -- 7 von 10 Punkten (5/8/8/8)Insgesamt waren wir mit dem Umfang zufrieden:
Der Mod ist lang, verfügt über viele, große Dungeons (oft mit mehreren Ebenen), die von der Grundrichtung her alle verschieden sind. Ebenso gibt es neue Objekte wie Waffen uns Rüstungen. Insgesamt ist also alles vorhanden, nur ein paar mehr NPCs hätten noch auftauchen können. Die (wenigen) Abzüge gab es vor allem für die zu lineare Handlung ohne Nebequests.
(a7a) QUESTS / HANDLUNG -- 11 von 20 Punkten (08/09/13/15)Auch hier wieder: Ein sehr durchwachsenes Bild. Während einigen Testern die Story gereicht hat, fanden sie andere einfach zu seicht. Sie wurde sowohl aus gut präsentiert und gut aufgebaut wie auch als überaus mäßig und ereignislos beschrieben, mit einer leichten Tendenz zur negativen Seite. Es mangelt ihr insgesamt einfach an Spannung, an Ereignissen, an Wendungen. Sie wirkt sehr ausgedacht. Außerdem ist sie – wie bereits erwähnt – nicht beeinflussbar. Noch dazu bleiben am Ende Fragen offen, vor allem, wieso eigentlich der Spieler die wertvollen Artefakte erhält. Doch man muss auch noch die andere Seite der Medaille betrachten: Immerhin ist die eine Hauptquest sehr lang und das trägt das Rüstungsteilesammeln trägt viel zur Motivation bei.
(a8a) DIALOGE -- 8 von 10 Punkten (07/07/09/10)Hier waren wir insgesamt alle recht zufrieden. Die Dialoge sind vertont, passen zur Handlung ebenso wie zu den Figuren und sind nett geschrieben. Das Problem dabei: Es gibt fast keine und die, die es gibt, sind sehr kurz. Außerdem gibt es einige Logikfehler, z.B. Gesprächsoptionen, die ohne Erklärung erscheinen. Was ebenfalls allen Testern aufgefallen ist und ein Extralob verdient: Keine Rechtschreibfehler! Super.
(a9a) BUGS -- keine ProblemeUns sind keine Bugs aufgefallen – super!
(b1a) ZUSAMMENFASSUNG„Artefakte der Ahnen“ ist ein etwas Mod, der zwiespältige Gefühle weckt. Er ist nicht schlecht und erreicht trotzdem keine überragende Punktzahl. Das Problem dabei: Wir testen Questmods. Und die Quest ist die größte Schwäche dieses Mods, der sich vor allem um eine Rüstung dreht. Er beinhaltet riesige Areale, in denen man nach ihren Einzelteilen jagt – und dies macht den Reiz des Mods aus, nicht die Questreihe, die all das eher locker zusammenhält. Doch das kostet ihn eben Punkte, da wir besonders auf die Quests schauen. Unser Fazit also: Wer ausgefeilte Quests, gute Charaktere und Spannung sucht, liegt hier falsch. Wer dagegen kämpfen will und dafür auch belohnt werden will, ist hier an der richtigen Stelle. Dann ist der Mod deutlich besser als seine Punktzahl, auch wenn das komisch klingt.
Eigene Meinungen der Einzeltester:ARANDOR:Diese Mod ist eine Art verpacktes Geburtstagsgeschenk, bei dem man die Verpackung so schnell wie möglichst abreißt, um an den Inhalt zu kommen – die Rüstung der Ahnen und die dazugehörigen Waffen fügen sich optisch wie spielerisch optimal ins Spiel ein, nur das Drumherum ist eben nicht so berauschend. Die Story ist eigentlich belanglos – man muss der Reihe nach Bossgegner umbringen, um eine Katastrophe zu verhindern. Leider wirkt das alles durch die mäßige Umsetzung in Sachen Storypräsentation recht unglaubwürdig; die Motivation wird aber stets durch die Rüstungsteile aufrechterhalten, die man der Reihe nach findet.
Wer die Rüstung möchte (und das lohnt sich wirklich), kann diese Mod problemlos spielen, denn Bugs oder sonstige Probleme finden sich keine. Insgesamt gefällt mir so etwas aber auch viel besser als eine neue Rüstung, die man einfach irgendwo finden oder kaufen kann.
Wie gesagt, ein tolles Geschenk mit nicht ganz so toller Verpackung.
JONNYIMNET:Mehr Diablo als Oblivion, so kommt mir diese Mod vor. Das Gute vorweg: Ja, sie macht Spaß. Sie ist vertont. Und: *Kein* Tester hat irgendeinen Bug gefunden. Das ist rekordverdächtig. Wichtig ist nur zu wissen, wie sie Spaß macht: Eine eher lose Handlung verbindet verschiedene, meist große Locations miteinander, in denen man alles niedermetzelt, was einem begegnet – immer auf der Suche nach Teilen eines (übrigens sehr gelungenen) Rüstungssets. Was mich hier treibt, ist nicht eine wahnsinnig spannende Questline, keine Intrigen, keine besonderen Charaktere, keine irrwitzigen Begebenheiten und eigentlich auch keine Gefahren, auch wenn die Quest von einer solchen handelt. Nein, mich treibt die Sammelwut. Und das reicht auch. Der Mod ist solide und jeder, der mit Diablo irgendetwas anfangen konnte oder mit WarCry spielt, sollte die Mod auf jeden Fall spielen! Ich will an dieser Stelle nochmals darauf hinweisen, dass unsere Wertungen nicht mit denen von Spielezeitschriften zu vergleichen sind, sie sind generell viel niedriger. Für mich bedeuten diese 68: Der Mod ist gut, solide und empfehlenswert, allerdings insgesamt von der Story her nicht tief genug, um mit anderen mithalten zu können.
DeBlackDragon:„Artefakte der Ahnen“ ist ein gut gelungener Questmod. Er besitzt eine spannende Story und eine packende Atmosphäre. Des Weiteren fügt er neue Gegenstände in das Spiel ein, welche aber nicht die Balance zerstören. Der Mod eignete sich für jeden der gern eine gute Story und neue Gegenstände in sein Spiel bringen möchte.
MorpheuZ:Nun, als Storymod eher daneben, die Story wirkt sehr ausgedacht und weckt keine Spannung. Die Dungeons sind sehr übersichtlich, teilweise allerdings aufgrund von nicht vorhandener Einrichtung.
Dafür ist die Beleuchtung stimmungsvoll und passend. Weder zu hell noch zu dunkel.
Auch der Haupt-Sprecher des NPCs "Harur" ist ausgezeichnet, weder zu leise noch zu laut, keine Nebengeräusche und
weit genug vom Mirkophon weg gewesen, er hört sich nur manchemal etwas gequetscht an, dafür passt die Stimme zum Gesicht.
Die Sprecher der beiden Neben-NPCs sind allerdings nicht besonders, der ein ist zu leise, der andere liest vor.
Ich könnte noch mehr aufführen, wie zum Beispiel die undurchsichtigen Icons oder die kurze Spielzeit.
Alles in allem wäre Artefakte der Ahnen ein guter Waffen/Rüstungs-Mod mit Quest,
aber er ist ein weniger guter Storymod mit Waffe und Rüstung.
PUNKTZAHL:Grafik: 12 von 15
Sound: 3 von 5
Balance: 13 von 15
Atmosphäre: 16 von 25
Umfang: 07 von 10
Quest/Handlung: 11 von 20
Dialoge: 08 von 10
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Vorläufige Punktzahl: 70 von 100 Punkten (61/67/68/87)
Abzüge/Boni: ---
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Absolute Punktzahl: 70 von 100 erreichbaren Punkten.[/align]
Noch ein Hinweis: Die Punktzahlen unseres Mod-Test-Teams sollen auf keinen Fall mit denen von Spielezeitschriften verglichen werden. Wir bewerten insgesamt strenger und es dürfte nicht unbedingt so sein, dass jeder empfehlenswerte Mod unbedingt Wertungen von deutlich über 80 haben muss!
Gezeichnet
JonnyImNet, Arandor90, DeBlackDragon, MorpheuZ