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Thema: Allgemeiner Filme-Thread  (Gelesen 124613 mal)

  • Skelett-Krieger
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Uuuund, wenn für dich auch japanische 3D-Animationsfilme in Frage kommen, möchte ich dir noch die Appleseed-Reihe ans Herz legen.

Der 2014 rausgekommene 3. Teil, Appleseed Alpha ist sowohl in Photorealismus, als auch in Story und Action ein wirklich lohnendes Filmerlebnis.

Da es sich um die Vorgeschichte zum 1. und 2. Teil handelt, muss man diese nicht vorher geguckt haben. Ich würde es aber trotzdem empfehlen, die drei Teile in chronologischer Reihenfolge zu gucken, weil sie dann ihre beste Wirkung entfalten.
« Letzte Änderung: 29.08.2015, 21:33 von Hanrok »
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  29.08.2015, 21:30
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  • Abenteurer
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Hört sich sehr interessant an.
Werde mir die  Appleseed-Reihe auf jeden Fall anschauen.
Mit etwas Glück komme ich ja diese Nacht noch dazu.
Red Bull, nein danke ich trinke Skooma
  31.08.2015, 13:58
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  • Skelett-Magier
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Wien -> Christoph Waltz -> Spectre.
Gestern haben wir zusammen den neuen James Bond im Kino gesehen - ich fand ihn ganz gut. Waltz war, wie zu erwarten, super.

Ich muss gestehen, dass ich den Film im Vergleich zu Skyfall eher schwach. Sogar Christoph Waltz schien mir sehr... flach. Es kam mir so vor, als haben sich die Produzenten gedacht, hm, wie können wir nochmal einen James Bond pressen, ach, es wäre doch glorreich, wenn irgendein böser Schurke doch im ganz geheimen die ganze Zeit über den anderen Bösewichten stand und hm, wer passt da in eine Rolle, ach, der Christoph Waltz hat doch in den letzten Jahren so viel Bewunderung für seine fiesen Rollen bekommen, nehmen wir doch den.

Genug Gerante. Wirklich gut hingegen fand ich Lea Seydoux und auch die Beziehung zwischen Bond und ihr, denn wir haben endlich mal keinen plakativen Sex, meiner Meinung nach. Abgesehen davon, dass ich sie unheimlich gern mag.
  09.11.2015, 14:29
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  • Söldner
    • Kriegergilde
Wien -> Christoph Waltz -> Spectre.
Gestern haben wir zusammen den neuen James Bond im Kino gesehen - ich fand ihn ganz gut. Waltz war, wie zu erwarten, super.

Ich muss gestehen, dass ich den Film im Vergleich zu Skyfall eher schwach. Sogar Christoph Waltz schien mir sehr... flach. Es kam mir so vor, als haben sich die Produzenten gedacht, hm, wie können wir nochmal einen James Bond pressen, ach, es wäre doch glorreich, wenn irgendein böser Schurke doch im ganz geheimen die ganze Zeit über den anderen Bösewichten stand und hm, wer passt da in eine Rolle, ach, der Christoph Waltz hat doch in den letzten Jahren so viel Bewunderung für seine fiesen Rollen bekommen, nehmen wir doch den.

Genug Gerante. Wirklich gut hingegen fand ich Lea Seydoux und auch die Beziehung zwischen Bond und ihr, denn wir haben endlich mal keinen plakativen Sex, meiner Meinung nach. Abgesehen davon, dass ich sie unheimlich gern mag.

Ja, gut, du hast da sicherlich auch mehr Kompetenz im Rezensieren als ich - Action ist eigentlich nicht mein Genre. Waltz fand ich in seiner Rolle creepy und das gefiel mir eigentlich. Ich war davor seit Jahren nicht im Kino und es war eher eine Spontanaktion mit 5 anderen Studenten vom Auswahlseminar, zu sechst in meinem 4er Golf. Bond bot sich als Titel einfach an. Oder läuft sonst noch was sehenswertes?

Edit: Nevermind, läuft ja tatsächlich noch einiges sehenswertes...
« Letzte Änderung: 09.11.2015, 16:41 von Heathen Heart »
De caligine clamavi ad te Lumine.
  09.11.2015, 16:38
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  • Skelett-Magier
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Vielleicht klang diese Kurzrezension auch überheblich, aber eigentlich bin ich auch kein regelmäßiger Konsument von Kinofilmen, auch nicht Filmen allgemein.

Aber den Marsianer kann ich noch empfehlen, wirklich sehenswert. Kein Meilenstein, aber auf jeden Fall bildgewaltig und mit viel Witz.
  10.11.2015, 13:36
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  • Skelett-Magier
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Star Wars Episode VII Das Erwachen der Macht

Meine bescheidene Meinung zum ersten Teil der neuen Trilogie.

Vornweg, ich muss mich als Star Wars Fan outen. Obgleich ich die Originale Trilogie nicht miterlebt habe und Episode VII der erste Star Wars Film ist, den ich im Kino „live“ sah, füllte das Universum einen Großteil meiner Kindheit. Mein bester Freund und ich sahen die Filme zahllose Male, sammelten und bauten LEGO, lasen vereinzelte Bücher des damaligen Erweiterten Universums, weshalb ich mir auch ein wenig über die Filme hinausgehendes Wissen aneignen konnte.

Mit Disneys Übernahme war jedoch schnell bekannt, dass das beliebte EU als „Legends“ gebrandmarkt“ wird und die neuen Filme einen neuen Kanon schaffen sollte. Damit konnte ich mich durchaus abfinden, bin also auch nicht mit der Erwartung in den Film gegangen, dass dieser stiefmütterlich mit der Lizenz umsteigt.

Als ich das Kino verließ, war ich jedoch hin- und hergerissen. Man kann den Film nicht per se verteufeln, selbst als Star Wars Fan nicht, dafür waren zu viele schöne Momente im Film, die einem Pippi in die Augen getrieben hat. Aber so wirklich ehrenvoll für die Saga war er auch nicht.

An vielen Stellen des Filmes merkte man meiner Meinung nach, dass man versuchte zwei Dinge unter einen Hut zu bekommen. Auf der einen Seite wollte man eine neue Trilogie schaffen, neue Charaktere, neue Inhalte, eine neue Story schaffen. Auf der anderen jedoch wollte man auch die alten Star Wars Fans beglücken. Dieser Spagat war vermutlich ein zu weiter.

In vielerlei Hinsicht, besonders auch in Einstellung der Kamera, Perspektiven, Dialoge und Handlungsabläufen erinnerte der Film mehr an eine Hommage an die klassische Trilogie. Und das nicht zu wenig, sondern vielleicht sogar zu viel. Es war nostalgisch, keine Frage, aber spielte nicht gerade in die Hände eines neuen Filmkonzepts. Wenn die Rey über Jakku düst, die Kamera statisch ein großes Panoram der Landschaft abdeckt und der Speeder als kleiner Punkt von links nach rechts saust, hat sicherlich nicht nur ich an Episode IV gedacht. Oder aber, wenn der Poe am Anfang des Filmes Baupläne in einen Droiden steckt, der, auch optisch gesehen, ein spiritueller Nachfolger des R2D2 ist, werden die Parallelen zu Episode IV ebenso deutlich. Die Liste lässt sich weiterführen.

Die Einführung von Han, besonders von Han und Leia wurde sehr emotional gestaltet. Generell, nach Hans Hinzutreten wurde deutlich, dass man eine emotionale Nähe zu ihm aufbauen sollte. Er hat sich als Charakter nicht entwickelt, ist der Schmuggler, als den man ihn am Anfang kennenlernte, hat wieder Schulden bei irgendwelchen Gaunern und bringt sich gerne in Schwierigkeiten. Welch Deja-Vu. Das Wiedersehen mit Leia, die Wiedervereinigung mit dem Widerstand, das Pläneschmieden, die Starkiller Basis zu zerstören ist alles ein Gefühlswirbel, der, natürlich, so enden musste, wie er endete. Ein toller Moment, der vielleicht schon hätte früher passieren sollen.

Das für sich gesehen, ist eine nett anzusehenden Storyline gewesen, besonders in nostalgischer Hinsicht. Die Tatsache jedoch, dass dies EINE Storyline ist, mag ein großer Knackpunkt des Filmes sein. Denn neben dieser Geschichte, sollte doch eigentlich eine neue Geschichte im Mittelpunkt stehen, die von Rey, Finn und Poe, die auf der Suche nach einem verschollenen Jedi-Meister sind.

Zu der Story mag ich noch nicht allzuviel sagen, da ich den Film erst einmal gesehen habe. An sich jedoch ist die Erzählung für sich gesehen gut gestaltet, ist es doch der eigentliche rote Faden des Filmes, der jedoch durch die oben genannte Geschichte etwas verblasst. Das Ganze ist mit einer angenehmen Ernsthaftigkeit gestaltet (abgesehen von BB-8), die man im Rest der Saga vermisst, um einen krassen Vergleich anzuführen: Es wirkt wie ein guter Aktion Film, weniger wie eine Sci-Fi Seifenoper. Die Schauspieler sind rundum gut, persönlich hat Daisy Ridley theoretisch Chance ähnliche sympathische Anziehung auszuüben wie Natalie Portman damals. John Boyega ist überraschend gut, obwohl ich hier und da das Gefühl hatte, dass mit seiner Rolle als Schwarzer hier und da Schabernack betrieben wurde, besonders am Anfang des Filmes. Einzig und allein Adam Driver konnte ich nichts abgewinnen, vielleicht liegt es aber auch an dem Drehbuch. Während in der klassischen Sage über drei Filme hinweg Spannung aufgebaut wurde, wer der Mann hinter der Maske ist, wie er aussieht, wurde diesmal auf diese Art der Spannung verzichtet. Ehrlicherweise musste ich auflachen, als ich sein Gesicht das erste Mal sah, weil er auf irgendeine Art und Weise unernst auf mich wirkte.

Unglücklicherweise konnte mich nicht einmal die Musik auf Anhieb packen. Klar, John Williams hat wieder überdurchschnittlich gute Arbeit geleistet, die den Film in bester Weise unterstütz, die man sich wünschen kann. Vielleicht liegt es dem Problem der zwei Geschichten zugrunde, aber ich habe auch ein musikalisches Thema vermisst, den roten Faden, der auch die Musik durchzieht, das Stück, dass im Ohr klingen bleibt und für den ganzen Film spricht. In Episode IV war es die erstmalige Verwendung der Titelmusik, der Kriegt der Sterne, der auch überzeugend umgesetzt wurde. Mit Episode V war die Suche nach der Macht ein Thema, dass sich für mich vor allem in der Todessequenz Yodas äußerte. Bei Episode VI kommt mir immer sofort die Finalmusik in den Sinn, wo in der ganzen Galaxis gefeiert wird, das Ende einer Saga. Episode I war die Suche nach dem Auserwählten, der Erstarken der Dunklen Seite, dass sich in machtvoller Art in dem Duel of the Fates zwischen Qui Gon und Maul musikalisch manifestierte. Die Liebesgeschichte zwischen Padmè und Anakin in Episode II stellt das Zentrum der Prequels da, quasi die Basis der Gründe, warum Anakin der dunklen Seite verfällt, und mit der Liebe als zentrales Thema habe ich immer das Love Theme im Kopf. Natürlich spielt die gesamte Episode III auf den finalen Moment hin, in dem Anakin zu Darth Vader wird, was am fulminantesten im Kampf zwischen Darth Vader und Obi Wan zu erkennen ist und damit auch in Battle of the Heroes zu hören ist.

Vergleichbares zum oben genannten kann ich in Episode VII nicht entdecken. Vielleich noch nicht entdecken, es kann sein, dass ich den Film öfter schauen muss, obwohl ich, wie gesagt, vermute, dass es damit zusammenhängt, dass ich keinen einen tatsächlichen roten Faden sehe. Nur Rey’s Theme war musikalisch interessant, neu und wirklich eigenständig für mich. Aber ein Ausdruck des Filmes, oder des Themas des Filmes ist es für mich nicht.

Die Kleinigkeiten, die mich als Star Wars Fans störten kann man unschwer übersehen, sollen aber trotzdem noch Beachtung finden: Wieso schmiert am Anfang des Filmes der eine Soldat dem anderen Blut auf die Maske? Und woher kommt das Blut? Blasterschüsse lassen einen nicht bluten. Einzig und allein um den Kostümierten als „Wichtig für später“ für den Zuschauer zu markieren? Lächerlich. Und was hatte diese Captain Phasma zu tun tun? Warum war sie da? Wirkte auch mich, als ob man mit ihr die Frauenquote in der Armee hochhalten wollte und sie in eine glänzende Rüstung gesteckt hat, damit sie als Frau gleich noch cooler wirkt. Allgemein witzig übrigens, dass sich sogar das Gesellschaftsbild von heute in dem Film widerspiegelt. Hat mal jemand in den früheren Filmen Frauen in den Imperialen Kreuzern gesehen? Zu guter Letzt ein Punkt, der mich ehrlich gesagt schwerer getroffen hat, als manche es vielleicht nachvollziehen können, etwas, das den schamlosen Umgang mit dem Universum beweist:

Wieso können sowohl Rey, als auch Finn mit einem Lichtschwert Kämpfen? Wieso? Nicht umsonst wurde doch in Episode I und Episode IV illustriert, wie schwer der Umgang mit einer solchen Waffe ist. Die kleinen Kinder im Jeditempel werden früh geschult, Luke versagt im rasenden Falken ebenso jämmerlich und durchläuft erst ein hartes Training, ehe er tatsächlich kämpfen kann.

Für den einen verkraftbar, aber an diesem Punkt war für mich deutlich, dass die über Jahrzehnte vorsichtig erbauten Prinzipien des Universums für die Filme vermutlich weit weniger wert sind, als es die Inklusion der alten Helden es vielleicht erhoffen lies.
« Letzte Änderung: 23.12.2015, 00:06 von Oynox »
  23.12.2015, 00:02
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  • Skelett-Magier
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  23.12.2015, 00:05
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  • Vampir
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Den größten Fehler im Vergleich zu den anderen Star Wars Filmen hast du ausgelassen, dass Rey lernte die Macht so schnell zu beherrschen, ohne einen Lehrer gehabt zu haben.
Das fand ich sogar so lächerlich das ich mir ein Lachen im Kino unterdrücken musste!

Abgesehen von diesen gewaltigen groben Schnitzer (es gibt natürlich noch einige weitere) ein solider Film und besser als Star Wars I und II aber schlechter als der Rest.
"Ihr lacht über mich, weil ich anders bin? Ich lache über euch, weil ihr alle gleich seid!"
"Einen Staat, der mit der Erklärung, er wolle Straftaten verhindern, seine Bürger ständig überwacht, kann man als Polizeistaat bezeichnen." Ernst Benda (ehem. Präsident Bverfg)
  29.12.2015, 14:46
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  • Skelett-Magier
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Ihr findet es nicht gut, dass Rey und Finn so leicht mit dem Lichtschwert kämpfen können? Ich sehe das anderes, ich finde es schlimm, dass Kylo Ren damit so scheiße ist und gegen Anfänger versagt. Er hat die Schüler von Luke Skywalker getötet, er gehört zu den Rittern von Ren (es ist zwar nicht genau klar was die sind aber offensichtlich Anhänger der Dunklen Seite) und der Schüler eines vermeintlichen Sith Lord. Er kann Blasterschüsse anhalten und in die Gedanken nicht Macht affiner Personen eindringen aber vom Licherschwertkampf hat er anscheinend keine Ahnung.

Und bei Rey denke ich, dass sie einfach unglaublich stark mit der Macht sein soll, vielleicht ist sie die Tochter von Luke Skywalker und wäre damit ganz nebenbei noch die Kusine von Kylo Ren. Auf jeden Fall ist es bestimmt kein Zufall, wie man in der Vision bei Lukes Lichtschwert sowohl Kylo Ren mit (vermutlich) den anderen Rittern von Ren sieht und auf der anderen Seite Rey die fliehen muss. Denkbar wäre auch, dass Rey daher bereits als Kleinkind von Luke ausgebildet wurde und als einzige dass Massaker an den Schülern überlebt hat. Somit könnte Rey bereits früher in der Macht unterrichtet worden sein und hat dies vergessen bzw. durch das Trauma verdrängt.
« Letzte Änderung: 30.12.2015, 02:22 von Fairas »
  30.12.2015, 02:05
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  • Späher
    • Klingen
Mir gefiel  Kylo Ren, gerade weil er schwach war. Wir haben bisher immer Antagonisten bekommen, die vorgefertigt und nunja auch stark waren (Lassen wir Anakin außer Acht). Dadurch war ich ich persönlich gewohnt, dass die Antagonisten viel Macht inne haben. Nun sehen wir aber, dass Kylo Ren selbst mit sich hadert. Er hat die Macht und er kann sie nutzen, denn der geheimnisvolle Sith Lord leitet ihn ja an, doch seine Ausbildung ist nicht beendet. Dadurch hat er Schwächen, die anderen Antagonisten gefehlt haben.
Beim Kampf gegen Rey fiel mir auf, dass er im ersten Teil des Kampfes schon die Oberhand inne hatte, obwohl er einige Verletzungen davor erlitt. Vielleicht gibt ihm diese Niederlage noch einen Ansporn stärker zu werden? Dennoch konnten wir am Ende sehen, dass der Sith Lord seine Ausbildung beenden will und Kylo Ren danach sehr wahrscheinlich gewandelt und auch stärker rüberkommt. So eine Verwandlung bei einem Antagonisten zu sehen, fände ich spannend (Auch wenn dies bedeutet, dass er im ersten Film als schwach dargestellt werden muss). Ebenfalls entstehen Parallelen zwischen Rey und Ren, nämlich mit deren Ausbildung und der hoffentlich schlussendlichen Konfrontation c:
« Letzte Änderung: 30.12.2015, 13:45 von lufel »
Barrelphobie--> Backphobie
  30.12.2015, 12:08
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  • Zenturio
    • Legion
^Die Figur Kylo Ren fand ich auch ganz gut gemacht.

Das Rey denn Umgang mit der Macht so schnell erlernt hat fand ich auch ziemlich seltsam.

Was die Lichtschwert Künste von Rey und Finn angeht finde ich das nicht gerade unpassend. Ich mein' die Dinger haben einen Knopf/Schalter und wenn man den betätigt geht das Schwert an? Dazu braucht man die Macht doch nicht. Wenn man motorisch nicht zurück geblieben ist und so wie Finn eine militärische Ausbildung hat soll man damit wohl einiger maßen umgehen können. Rey hat ja diesen "Kampfstab" mit dem sie offensichtlich gut umgehen kann wie man ja zu Anfang gesehen hat. Warum soll sie dann nicht auch mit einem Schwert ein wenig umgehen können?
In life, I have no religion,
Beside, the heavy metal Gods!
  30.12.2015, 16:18
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  • Hexer
    • Magiergilde
Zum Schluss noch einen etwas älteren Streifen aus dem Jahr 2013, der leider noch nicht auf deutsch erhältlich ist. Es handelt sich um die coming-of-age-Geschichte The Spectacular Now. Ein wirklich schöner Film mit frischen Schauspielern der gut ins damalige Jahr zu The Perks of Being a Wallflower passt und mich jüngst auch total berührt hat.

Ich weiß nicht wieso, vielleicht weil ich das Wochenende irgendwie einen Durchhänger hatte und mich etwas einsam fühle, aber ich hab gestern und grad eben nochmal diese beiden Filme geschaut - diesmal im O-Ton und bin erneut so begeistert, dass ich mich zum ersten Mal seit nun fast 10 Jahren hier selbst zitieren muss.
Ich habe jüngst echt eine Vorliebe für coming-of-age-Geschichten entwickelt. Irgendwie machen die gute Laune und entfachen in mir (zumindest kurzzeitig) neuen Tatendrang :)

Damit mein Post noch etwas Mehrwert bekommt ein paar Empflungen. Ich spare mit Erklärungen und Umrisse, entweder ihr vertraut mir oder eben nicht ;-)
Short Term 12 und The Big Short - fand ich beide top.
Freedom is the freedom to say that two plus two make four. If that is granted, all else follows.
  17.04.2016, 22:17
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  • Hexer
    • Magiergilde
Der Wunsch diesen Film anzugehen musste lange wachsen: immermal wieder hat ein guter Freund über den Film erzählt, immermal wieder hat man etwas drüber gelesen, immermal wieder eine Referenz in den Medien - und schließlich mit Interstellar einen Film und Regisseur, der diesen Film zum Vorbild nahm. Schließlich bin ich durch Zufall letzte Woche über einen Trailer gestolpert und es hat mich heute Abend gepackt. Die Rede ist von "2001: A Space Odyssey".

Insgesamt ein wirklich toller Film obwohl ich nicht verschweigen kann, dass ich am Anfang des vierten Aktes für einige Minuten einen Anflug von Langerweile verspürte. Begeistert hat mich vor allem die technische Qualität für einen Film aus dem Jahre 1968 (In der 1080p Variante ist der Film überhaupt nicht (!) gealtert, modern anmutende Möbel, tolle Raumschiffe/Stationen - selbst die Titelschriftart könnte aus dem Jahr 2010 stammen) sowie die philosophische Komponente in Bezug auf den Monolithen (Gottgleiche Wesen). Der Film fühlte sich in vielen Szenen wie ein großer Bruder von Interstellar an, obwohl die Haupthandlung keine nennenswerten Parallelen aufweist. Die klassiche Musik fand ich toll und auch das Fehlen von Dialog über weite Strecken funktioniert überraschend gut. Einzig die langen Schwarzszenen und die lange Stargate-Szene haben mich etwas irritiert. Insgesamt sehr gut investierte zweieinhalb Stunden.
« Letzte Änderung: 14.05.2016, 00:36 von Thunderbird »
Freedom is the freedom to say that two plus two make four. If that is granted, all else follows.
  14.05.2016, 00:29
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  • Skelett-Krieger
    • Untot
Ja die lange Szene im Raumhafen ohne Dialog hat mich auch enorm gestört und gelangweilt.

"2010: The Year We Make Contact" fand ich übrigens besser, weil weniger Kunst, mehr Handlung.
« Letzte Änderung: 14.05.2016, 08:56 von Hanrok »
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  14.05.2016, 08:40
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  • Skelett
    • Untot
Ich finde 2001 sowas von überbewertet. Das ist kein Film, das ist eine (nach damaligem Stand zugegebenermaßen beeindruckende) Tech-Demo.
Gefühlte 2 der 2 1/2 Stunden sind Plastik-Raumschiffe vor schwarzem Samt mit klassischer Musik. Das ist der einzige Film, den ich jemals szenenweise vorgespult habe, weil der so langweilig ist.

Aus dem Grunde zögere ich auch noch, mir Interstellar anzugucken.
Der Gedanke an die Vergänglichkeit aller irdischen Dinge ist ein Quell unendlichen Leids - und ein Quell unendlichen Trostes. - Marie von Ebner-Eschenbach
  18.05.2016, 13:08
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  • Skelett-Krieger
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Interstellar ist zumindest nicht langweilig, aber mMn extrem überbewertet. Als SF ist er nur bedingt zu empfehlen. Er hat einige interessante Ansätze, die sich aber in den typischen Hollywood-Klischees und Kleine-Leute-Dramen verlieren.

Scheinbar kann man keinen Film zu großen, metaphysischen Fragen machen, ohne dass man es dabei um eine amerikanische Farm, und die Versprechen eines Vaters seiner Tochter gegenüber gehen lässt. Irgendwie muss man ja schließlich auch die Minderbemittelten an dem Film teilhaben lassen.
« Letzte Änderung: 18.05.2016, 13:37 von Hanrok »
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  18.05.2016, 13:35
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