Also ich schließe mich immer Kreuzzügen an. So bekommt man sehr schnell sehr viele Armeen für sehr wenig Geld und ohne Unterhalt, wenn man rechtzeitig im Heiligen Land (oder wohin auch immer das geht) ankommt, kann man ganz schön was erobern, und wenn man nicht rechtzeitig ankommt sollte man die Armee schnellstmöglich aufreiben, sprich einen privaten Eroberungsfeldzug starten. Vor allem wenn man gerade in Norditalien ist lohnt das... da sind alle voll reich. Vorzugsweise sollte man sich natürlich gegen Länder richten, zu denen man einen schlechten Stand oder noch besser Krieg hat.
Was den Papst angeht: Immer einen Diplomaten bei Rom haben, um ihn immer mit Geld bei Laune halten zu können, das hat sehr sehr viele Vorteile... die dürften zu klar sein, um sie aufzählen zu müssen.
Ansonsten, was noch wichtig ist: Habt fast nur Städte, die werfen Geld ab, und damit kann man letzlich größere Armeen aufstellen, als wenn man zu viele Burgen hat. Und, ein weiterer riesiger Vorteil: Einige Einheiten kosten keinen Unterhalt, maximale Zahl unterhaltsfreier Einheiten hängt von der Ausbaustufe ab, und es geht nur mit Einheiten, die in Städten produziert wurden. Aber so habt ihr gute Garnison, ohne dass es euch bankrott gehen lässt wenn ihr ein großes Reich habt, und eure Einnahmen können die Unterhaltskosten großer, mobiler Armeen gut decken. Später wird dies essenziell.
Achja, da der Erfolg in der Kampagne nicht zuletzt auch auf Schlachten zurückzuführen ist, sollte man möglichst gut in RT spielen können, da man im Automatischen Berechnen meist nicht so gut abschneidet. Spielt man nun alle schlachten selbst, an dies anknüpfend, wird klar, dass man eine Seite wählen sollte, deren Stärken in der Einheitenverteilung (wird angegeben im Feld Stärken und Schwächen rechts bei der Fraktionswahl vor dem Start der Kampagne) möglichst gut zur bevorzugten Spielweise (also den eigenen Stärken und Schwächen) passt. Da ich beispielsweise mit Abstand am besten mit Kavallerie (vorzugsweise Schwerer) umgehen kann, spiele ich am Besten mit Frankreich, obwohl ich die eigentlich überhaupt nicht mag und sie nicht ausstehen kann (also IG, nicht in echt, bin kein Rassist^^), mit ihrem komischen Akzent. Nur, ihre Elite-Kavallerie lässt sich nur noch mit den Timuridschen Elefanten aufhalten, habe mal nur so aus Interesse ne eigene Schlacht gemacht mit mir selbst nur schwerer Kavallerie von Frankreich, auf Sehr Schwer, gegen Schottische pure Speerträger, total dumm frontal rein und trotzdem gewonnen.
Aber auch wenn ich unterlegen bin: Mit Schwerer Kavallerie bewirke ich Wunder, also spiel ich Frankreich (würde ich zumindest wenn ich Anfänger wäre, aber da ich das Spiel gut beherrsche kann ich spielen, wen ich will, und damit komme ich meißtens an das Byzantinische Reich oder das HRRDN^^).
Das war soweit das Wichtigste was mir an Anfängertipps einfällt, und was nicht in Tuts vorkommt.

Viel Spaß und Glück beim Spielen, elcid91.
EDIT: @Templer: Ja, Bündnis gehört zum Einschleimen beim Papst auch dazu. Habe ich vergessen zu erwähnen.
