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Was hältst du von der Kommunistischen Idee ? (Marxismus)

totaler mist
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kenne mich kaum aus daher kein kommentar
49 (15%)

Stimmen insgesamt: 362

Thema: Kommunismus  (Gelesen 118598 mal)

  • Fremdländer
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...Von der Idee her ganz interressant, von der Umsetzung her scheisse :|
  12.08.2005, 12:39
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warts mal ab bis man sein studium bezahlen muss
der kommunismus is ne feine sache aber dur die ich-mentalität in den köpfen nicht realisierbar
  12.08.2005, 12:46
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Zitat
Original von Tokuul
In unserem System hat jeder die gleichen Möglichkeiten.


das stimmt so nicht ganz, wenn du in berlin kreuzberg aufwächst deine eltern türkischer abstammung sind und seit zwei generationen von der stüze leben, du nur ein leben von gewalt und kriminalität kennst, deine fähigkeiten nicht gefördert werden und du auf der hauptschule abgestellt wurdest weil du nie behnehmen und pünktlichkeit begebracht bekommen hast dann hast du nicht die gleichen möglichkeiten zu studiern wie du sie jetzt hast.
..___..
 {o,o}
 |)__)
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O RLY?
  12.08.2005, 12:52
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@Templer
Da hast du vollkommen Recht. Auch die PISA-Studie hat gezeigt, dass hier in Deutschland, die soziale Abstammung so entscheidend für den späteren Abschluss ist, wie in kaum einem anderen Land.

Zitat
der kommunismus is ne feine sache aber dur die ich-mentalität in den köpfen nicht realisierbar

Das ist leider das einzige Problem. Aber der Kapitalismus fördert ja diesen Egoismus und treibt ihn auf die Spitze. Auf Dauer kann das gar nicht gut gehen.
"Die Kommunisten müssen auch beim Lernen ein Vorbild sein: Sie sollten zu jeder Zeit sowohl die Lehrer der Massen als auch ihre Schüler sein."
Mao Tse-Tung
[/B]
  12.08.2005, 17:48
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Die Idee des Kommunismus ist eine schöne utopie, mehr sag ich nicht dazu. Und leider wird diese Utopie auch immer eine bleiben. Das Problem ist der Mensch, nicht das System.
Irgendein Politiker, ich glaube es war Churchill, hat mal gesagt: "Im Bezug auf Staatssystem ist die Demokratie der beste Mist bisher"
Zwar nicht der Wortlaut, aber die Aussage stimmt^^
"Jeder sieht, was du scheinst. Nur wenige fühlen, wie du bist." - Niccolò Machiavelli, aus "Der Fürst"
  12.08.2005, 17:55
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  • Vampir
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Zitat
Original von Templer
Zitat
Original von Tokuul
In unserem System hat jeder die gleichen Möglichkeiten.


das stimmt so nicht ganz, wenn du in berlin kreuzberg aufwächst deine eltern türkischer abstammung sind und seit zwei generationen von der stüze leben, du nur ein leben von gewalt und kriminalität kennst, deine fähigkeiten nicht gefördert werden und du auf der hauptschule abgestellt wurdest weil du nie behnehmen und pünktlichkeit begebracht bekommen hast dann hast du nicht die gleichen möglichkeiten zu studiern wie du sie jetzt hast.

Daran würde der Kommunismus aber auch nicht viel ändern. Evtl. nur das Problem mit der Sozialhilfe, aber Gewalt und Kriminalität hätte derjenige immer noch in seinem Umfeld, denn das kann man nicht einfach so abschalten, indem man jedem das gleiche gibt.
  12.08.2005, 17:56
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Von Kommunismus halte ich nicht so viel. Denn das bedeutet ja, man hat kein Eigentum, man muss sich sogar das Essen und Trinken mit anderen teilen.
Und außerdem muss man total lange auf seinen Einkauf warten. Man kann nicht einfach so in das Geschäft gehen und Milch einkaufen. Nein, man muss bis zu 14 Tage warten.
Also ich lehne so etwas total ab.

 :mad:
Ich lebe für Oblivion! Denn ich finde Oblivion klasse!
  12.08.2005, 19:31
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Zitat
Original von vidiex
Von Kommunismus halte ich nicht so viel. Denn das bedeutet ja, man hat kein Eigentum, man muss sich sogar das Essen und Trinken mit anderen teilen.
Und außerdem muss man total lange auf seinen Einkauf warten. Man kann nicht einfach so in das Geschäft gehen und Milch einkaufen. Nein, man muss bis zu 14 Tage warten.
Also ich lehne so etwas total ab.

 :mad:

DAS ist garantiert nicht der Kommunismus  :| man muss eben nicht ALLES mit andreen teilen, sondern lediglich das kapital (Produktionsmittel (wie fabriken) oder Bildung) wird allen zugänglich gemacht, natürlich hat jeder mensch seine privaten gegenstände wie bisher auch, es geht halt nur darum, dass nicht die Kapitalisten die macht über sämtliche arbeitsplätze haben und die arbeiter via mehrwertproduktion ausbeuten  :| und wegen der milch ... man müsste genauso wenig beim einkauf (auf irgentetwas) warten wie heutzutage, ich würde sogar vermuten das die versorgung an nahrungsmitteln etc. extrem verbessert würde da der anbau von weizen o.ä genauso "lukrativ" wie irgent eine anderes gewerbe wäre


Zitat
Daran würde der Kommunismus aber auch nicht viel ändern. Evtl. nur das Problem mit der Sozialhilfe, aber Gewalt und Kriminalität hätte derjenige immer noch in seinem Umfeld, denn das kann man nicht einfach so abschalten, indem man jedem das gleiche gibt.

doch würde er schon, einfach von daher da er das frustpotential der menschen mildert, jeder mensch aht die gleichen rechte, die gleichen möglichkeiten da entseht kein frust mehr darüber, dass man schlechter behandelt wird als andere etc.
..___..
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O RLY?
  12.08.2005, 22:23
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@Templer: Meine Einstellung kennst du eh schon! ;)
-OLD SCHOOL HEAVY METAL IS THE LAW!-

 -Best Metal and Hard Rock from the 70s and 80s!

=Hard Rock, 70s Metal, NWOBHM, Thrash, Power, Speed=
  12.08.2005, 23:38
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Zitat
Original von Thor
@Templer: Meine Einstellung kennst du eh schon! ;)

Die anderen aber nicht, ... nenn sie doch einfach nochmal hier öffentlich  ;)
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O RLY?
  13.08.2005, 13:57
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Ok.:

Rache, Krieg, Ausbeutung armer Länder, das alles sind die traurige Folgen von Kapitalismus. Wie viele Milllionen Arme gibt es auf der Welt? 2050 werden in den Entwicklungsländern über 4 Milliarden Menschen leben!
Marx hat gesagt das der Kommunismus wenn dann nur Weltweit starten könnte. Der "Kommunismus" der bis jetzt existierte war nichts weiter als gewaltsame Diktaturen, Verbrecher!
E gibt sicher andere Wege die Armut und den Scheiß auszuhalten(Aufklärung,...) aber die Idee des Kommunismus ist und bleibt eine gute!
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  15.08.2005, 15:59
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Original von Thor
Der "Kommunismus" der bis jetzt existierte war nichts weiter als gewaltsame Diktaturen, Verbrecher!
Der "Kommunismus", der bisher existierte war auch nie weltweit, das war mit ein Grund, warum er gescheitert ist.
Aufklärung gab es ja schon im 18ten Jhdt., aber das hatte keinen dauerhaften Einfluss auf die meisten Menschen, nur die großen Denker waren betroffen. Wenn die Aufklärung alle betroffen hätte, so gäbe es etwas wie "Jamba!" heute nicht.

Andere Wege... gute Frage.. ich kenne nicht wirklich welche, die nicht in die kommunistische Richtung gehen würden.
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Mao Tse-Tung
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  15.08.2005, 16:56
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Glücklicherweise ist er gescheitert. Aber wenn es so weiter geht, mit unserer "Ellenbogengesellschaft" wird wohl der Sozialismus wieder "ausgegraben". Aber ansonsten stimme  ich euch zu: Der Kommunismus bzw. der Sozialismus war in Wirklichkeit ein Symbol von Ungerechtigkeit und herrischer Diktatur.
Kann man automatisch sagen, nur weil einer sich bei "Jamba.com" Klingeltöne, SMS-Töne oder "Handy-Pixx" bestellt, ist er nicht aufgeklärt? Gut, er lässt sich von einem "kapitalgeilen" Unternehmen das Geld aus der Tasche, nur weil es angeblich 25 Millionen andere "Handynauten" es auch machen, aber diese Person kann im Übrigen genau so auch ein(e) Indivualist(in) sein.

Vidiex
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  15.08.2005, 18:51
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Btw: Wär auch ne gute Marke. "Kommunis Mus" statt "Pflaumenmus von der Firma Na-Hör-Ma'-Huber aus Pupsbüttel"
Mit mir kann man reden; solange man den Mund hält.
  16.08.2005, 02:15
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Meiner Meinung nach totaler Mist!
Schließlich arbeite ich für mein Geld, Besitz, den Luxus den ich mir gönnen will und alles andere!
Und ich hätte keinen Bock darauf, dass mir alles genommen wird und irgendwelchen Leuten, die nix oder nur wenig gearbeitet haben alles in den Arsch geschoben wird! :meinung:
Das Böse triumphiert allein dadurch, dass gute Menschen nichts unternehmen.
-> "Tränen der Sonne" <-

Wahnsinn ist nur eine unterschätzte Form der Kreativität.
  16.08.2005, 17:41
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Original von Loplo
Und ich hätte keinen Bock darauf, dass mir alles genommen wird und irgendwelchen Leuten, die nix oder nur wenig gearbeitet haben alles in den Arsch geschoben wird!
Hey, so ist es zur Zeit aber ;). Die armen Arbeiter rackern sich ab, die Manager verdoppeln mal eben ihr Gehalt und bauen 1000 Arbeitsplätze ab. Tolles System, was?
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Mao Tse-Tung
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  17.08.2005, 01:01
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Klar. Man muss sich den "amerikanischen Verhältnissen" anpassen. Das bedeutet, die Manager verdienen deutlich mehr, indem sie eine "Hire-and-fire-Politik" betreiben.
Zudem ist es lt. Gesetz einfacher einen Mitarbeiter zu kündigen, als ihn einzustellen.

Vidiex

 :meinung:
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  17.08.2005, 10:31
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Original von vidiex
Zudem ist es lt. Gesetz einfacher einen Mitarbeiter zu kündigen, als ihn einzustellen.
In Deutschland? Sicher nicht. Wenn man eine Weile bei einer Firma war und dann auch noch im Betriebsrat ist, dann wird man irgendwann unkündbar. (Außer man baut richtig irgendwelche Scheiße!) In den USA ist das natürlich anders, aber da gibts auch keine Arbeitnehmerrechte, so wie hier in Deutschland. Hier haben die Gewerkschaften ja auch noch Einfluss und es gibt auch selten mal Streiks (aber es gibt sie!)
"Die Kommunisten müssen auch beim Lernen ein Vorbild sein: Sie sollten zu jeder Zeit sowohl die Lehrer der Massen als auch ihre Schüler sein."
Mao Tse-Tung
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  17.08.2005, 17:38
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Ganz unkündbar wird man natürlich nicht. Wenn man "silberne Löffel" stiehlt, dann wird man sehr wohl gekündigt und man bekommt naturalmente gekündigt, das gilt genau so für ein Betriebsratsmitglied als auch für einen langjährigen Mitarbeiter.
Und wie das Beispiel von VW zeigt: Auch ein Betriebsratsmitglied kann und darf sich nicht alles erlauben.
Und genau da liegt das Problem: Gewerkschaften und Politiker blockieren sich gegenseitig. Die Macht der Gewerkschaften sollte eingeschränkt werden. Es werden bestimmt keine weiteren Arbeitsplätze geschaffen, wenn durch erfolgreich verlaufene Tariferhöhungen die Lohn- und Lohnnebenkosten kräftig ansteigen.
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  17.08.2005, 20:22
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Es werden auch bestimmt keine neuen Arbeitsplätze geschaffen, wenn die Arbeitszeit wieder verlängert wird. Und Lohnausgleich bei einer Inflation ist nur gerecht, sonst sinken die Reallöhne noch weiter. (Was sie ja schon seit Jahren tun.) Und wenn wir keinen Manchesterkapitalismus haben wollen, wo Arbeitslose auch komplett mittellos sind und sich nur die Reicheren medizinische Behandlung leisten können, dann lassen sich gewisse Lohnnebenkosten einfach nicht vermeiden.
Die Macht der Wirtschaft sollte EXTREMST eingeschränkt werden, man lebt heute nur noch um zu arbeiten, weil man ohne Arbeit kaum noch leben kann.
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Mao Tse-Tung
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  18.08.2005, 00:13
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