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Thema: Heldentum  (Gelesen 23204 mal)

  • Bettler
    • Neuling
Ich muß jetzt mal ehrlich sagen...

...Euer Kriegsgeflame hab ich einfach weggescrollt, denn es hat NICHTS mit dem Thread gemein.
Daher hat dieses recht interessante und auch wichtige Thema also so eine schlechte Bewertung!

Helden

Es gibt sie, definitiv.
Und es ist nicht von der Hand zu weisen, dass wir Helden brauchen.
Was hängt eigentlich damit zusammen, mit der Heldenhaftigkeit?
Das gute Gefühl, jemandem selbtlos geholfen zu haben?

Heldetum geht für mich mit der Einhaltung gewisser Prinzipien einher.
Dabei geht es allerdings nicht darum 24/7 ein Held zu sein, es ist doch schon ein guter Anfang, wenn die Menschen im eigenen Umfeld wissen, dass man verläßlich und ehrlich ist.
Es gibt sie noch, jene, die es zu schätzen wissen...

Ich spiele gerne Rollenspiele, dort wird gutes Handeln wenigstens noch belohnt.
Die reale Welt scheint keinen Platz mehr zu haben für Ritterlichkeit und antiquiertes Denken. Das geht schon mit der Dankbarkeit los.
Ein Held darf keine Dankbarkeit erwarten, er hilft um der Hilfe willen.
Für ehrlich gemeinte Hilfe erntet man aber auch im seltensten Fall Dankbarkeit, weshalb die meisten wohl davon absehen, heldenhaft zu handeln.
Die Ehrlichen sind ja dem Volksmund ja auch die Dummen, die kann man ohne Rücksicht auf Konsequenzen ausnutzen, womöglich freuen die sich noch darüber. ;)
Ich werde dennoch an meinen antiquierten Denkweisen festhalten, denn wir haben eine Zukunft, für die es sich zu kämpfen lohnt.

Mein persönlicher Held?
Er ist ein Mensch, über dessen Leben ich eigentlich gar nichts weiß.
Ich weiß nur, wie es endete und warum.
Mein Held heißt Dominik Brunner, der für seinen Mut mit seinem Leben bezahlt hat.

Denn Heldenhaftigkeit ist keine Lebens- sondern eine Todesart.

Zumindest las ich das irgendwo einmal...
  25.06.2010, 02:00
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