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Thema: Wie sieht der " Homo Futuralis" aus?  (Gelesen 15468 mal)

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Es sei einmal die frage in den Raum gestellt, wie der Mensch der zukunft aussehen würde. Stellt ihr ihn euch groß, robust und langlebend vor oder eher klein, pummelig und hochintelligent? Oder sieht der Mensch in 200-300 Jahren nahezu gleich aus wie heute?
Wird es überhaupt noch Bartwuchs geben? Geht die Körperbehaarung zurück?
Werden die Menschen älter?? Wird es in Zukunft nicht aussergewöhnlich sein, seinen 100. Geburtstag zu feiern, da es da vll ja schon fast keine krankheiten mehr geben wird?
Oder steigert sich das Intelligenzvermögen des Menschen? Werden vielleicht schon 13 Jährige die geistige Reife eines heute Erwachsenen haben?
Ich stelle mir den Mensch der Zukunft schon mal grundsätzlich anders vor. Damit meine ich jetzt nicht 3 Hände oder so, sondern einfach schon vom Bau her anders. Da der Mensch immer weniger umweltabhängig wird, denke ich wird die natürliche Muskulatur zurückgehen. Hingegen wird die lebenserwartung wahrscheinlich  steigen. von den heutigen 75 jahren wird sie wahrshceinlich an die 15-20 jahre steigen.
Wie stellt ihr euch den zukünftigen Mensch vor?
mfg
Mankar_Camoran
  04.08.2007, 23:52
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Von wann in der Zukunft reden wir denn? *G*
Also ich glaube in 5 Minuten, stelle ich ihn mir ziemlich ähnlich vor, wie vor 10 Jahren :ugly:

Ne, aber mal ernsthaft, es gibt ja zeitlich schön, ständig das hin und her von Eiszeit zu 'Sonnenscheinzeit' (*lacht*, erm ja, wie soll man zweites nennen? *G*) - Ich denke wenn es langsam wieder kälter wird (in weivielen Jahren isses wieder soweit? *G*), da wachsen schon wieder mehr Haare, während sie momentan wohl eher am abnehmen sind (soweit ich es verstanden habe).

Ansonsten, ich denke eigentlich nicht, dass die Menschheit noch so lange überlebt, dass sie große evolutionelle Entwicklungen machen wird, aber da irre ich mich ja möglicherweise *G*.
Man kann nur mit einer Analogie beschreiben, welche Auswirkungen der Geruch von Ankh-Morpork auf eine nicht daran gewöhnte Nase hat. Nehmen Sie Schottenstoff und bestreuen Sie ihn mit bunten Konfetti. Beleuchten Sie ihn anschließend mit einem Stroboskop. Besorgen Sie sich dann ein Chamäleon. Setzen Sie es auf das Tuch. Beobachten Sie es genau. Sehen Sie?
  05.08.2007, 00:02
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Homo Futurialis?  :lmao:
Glaubst du ernsthaft, die Menschheit existiere noch lange genug, wenn sie so wie jetzt mit dem PLaneten umgeht, auf dem sie lebt,
um evolutionäre Unterschiede zum Präsens ausmachen zu können?  :lol:

Da steht unter anderem drinne, was mit der Menschheit passiert, wenn sie so weiter macht, in Anarchie untergeht, oder vernichtet wird von einem mit Grips. ;)
  05.08.2007, 01:15
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in galileo kam ma dass wir alle aher asiatische züge annehmen (schlitzaugen, statur etc.). un dass die körperbehaarung auf n minimum zurückgeht...naja, als unwissender glaub ich das einfach ma^^
Friede ist Freiheit in Ruhe.
-Cicero
  05.08.2007, 01:45
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lol  Ja, genau. Galileo, das "seriöse" "Wissenschaftsmagazin". Wo jeder 2. Beitrag entweder mit Sex oder Explosionen zu tun hat...  :lachen:  :rolleyes:

Also das mit der Behaarung könnte ich mir schon vorstellen, dass das noch weniger wird und mit der höheren Lebenserwartung ist ja irgendwie auch klar, da die Medizin immer fortschrittlicher wird. Aber bei wirklichen größeren anatomischen Veränderungen braucht es schon ein paar zehntausend Jahre.
Und bis dahin kann viel passieren...
  05.08.2007, 01:56
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:dito:

Unser Körper entwickelt sich sehr sehr langsam. Bezüglich der Anatomie sind also keine großen Änderungen zu erwarten.

Was aber meiner Meinung nach richtig ist (oh Gott, das könnte man indirekt als Zustimmung zu einem Galileo-Beitrag verstehen^^), ist dass es meiner Meinung nach, durch eine immer stärkere Vermischung von Menschen aus verschiedenen Ländern (Globalisierung), äußerliche Veränderungen eintreten können. Aber ich will mich nicht so weit aus dem Fenster lehnen, zu sagen, das geht in die Richtung xy...

Oder halt Bionik! :ugly:
  05.08.2007, 11:02
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We are the Borg...


Nein also ist zwar ziemlich lustig darüber nachzudenken aber wenn man bedenkt wie lange der Mensch schon so aussieht wie heute. Wobei wir uns seit dem Mittelalter schon sehr stark verändert haben. Die kleinen Bubis aus dem Mittelalter die nich größer als 1.70 wurden ;)


Interessant darüber nachzudenken wie es mal sein könnte. Aber sie werden sich wohl nicht soooooooooooooooooooooo von uns unterscheiden.
  05.08.2007, 13:44
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Zur Körperbehaarung: Warum sollte die zurückgehen?
Nach Darvin verändern sich Arten ja dadurch, dass diejenigen Artgenossen, welche die Veränderung per Zufall (Mutation) zuerst haben einen Vorteil gegenüber anderen haben, wodurch sie eher überleben und sich fortpflanzen.
Warum sollte jetzt dies bei uns der Fall sein, wo wir doch den Rasierapparat haben? Als das Klima von Kalt- zu Warmzeit wechselte (und man noch keinen Rasierapparat hatte), war es von Vorteil, weniger Fell zu haben, doch heute ist das (trotz Klimawandel) kein Problem mehr, da wir uns selbst zu behelfen wissen.

Das mit der Durchmischung von verschiedenen Kulturen und der höheren Lebenserwartung dank besserer Medizin kann ich mir aber durchaus vorstellen.
In Ehre, in Weisheit, Minduril

Es folgt ein unwichtiger Text. Niemand sollte sich die Mühe machen, ihn zu lesen:
Spoiler
Ich hab euch gewarnt! ;-)
  05.08.2007, 14:08
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ich hab das mit dem homo futuralis auch gelesen, die wissenschaft geht bereits aus, dass die heutigen kleinkinder schon der beginn des homo futuralis sind. natürlich wird es ein paar generationen dauern, bis sich merkmale bilden, die uns unterscheiden.

ich glaube jedenfalls, sie werden ein wenig grösser sein, dunkelhaarig (blond stirbt ja aus, durch die vermischung dunkelhaariger), schlank. sicherlich spekulationen, aber wenn man schaut, dass wir alle grösser werden und ein gewisser körperkult sich als norm entwickelt hat.

tja, lassen wir uns überraschen.  :ugly:
  05.08.2007, 17:56
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Das Blonde aussterben ist ein Mythos. Zwar ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass bei einem Dunkelhaarigen Mann und einer blonden Frau die Kinder später mal dunkelhaarig werden, dennoch ist es z.B. möglich, dass ein Dunkelhaariges Ehepaar ein blondes Kind bekommt.
Der Grund: Die Gene für blondes Haar werden rezessiv vererbt, die Gene für dunkles Haar sind jedoch dominant. Kennt ihr wahrscheinlich noch aus der Schule: AA und Aa wären dunkle Haare und bei aa eben blond.
  05.08.2007, 19:40
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Zitat
Original von Athulus
Zur Körperbehaarung: Warum sollte die zurückgehen?

Das tut sie seit mehreren 10tausend Jahren.  ;)
..___..
 {o,o}
 |)__)
 -"-"-8
O RLY?
  18.08.2007, 20:22
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Hmm, wieso fällt mir da wiederrum eine Studie ein, wo es hieß, das behaartere Männer intelligenter sind XD
Erm okay... vergessen wir es *G*
Die Umwelt macht die Evolution, wird sich also unsere Umwelt dramatisch ändern, können alle unsere Vorhersagen vollkommen falsch sein...
Man kann nur mit einer Analogie beschreiben, welche Auswirkungen der Geruch von Ankh-Morpork auf eine nicht daran gewöhnte Nase hat. Nehmen Sie Schottenstoff und bestreuen Sie ihn mit bunten Konfetti. Beleuchten Sie ihn anschließend mit einem Stroboskop. Besorgen Sie sich dann ein Chamäleon. Setzen Sie es auf das Tuch. Beobachten Sie es genau. Sehen Sie?
  18.08.2007, 22:06
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Ich glaub das der Mensch entwickelt sich zum modernen Neandertaler. Klein und gut gebaut, überall  :ugly:. Ich meine intelligent, muskulös usw  ;)


OffTopic:
Zitat
Original von Witzzard
Hmm, wieso fällt mir da wiederrum eine Studie ein, wo es hieß, das behaartere Männer intelligenter sind XD[/SIZE]

Die Studie muss stimmen. Der Beweis ist ein simpler Vergleich zwischen Mann und Frau, mehr beharrt sind die Männder was zur Folge hat das wir intelligenter sind.  :ugly: Bei beharrten Frauen... naja  :ugly:[/SIZE]
  18.08.2007, 23:45
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ich denke, dass die größeren vernänderungen, die der mensch in den nächsten paar jahrtausenden erfahren wird, nicht so sehr natürlich-evolutionärer art sein werden. genetische manipulation zur leistungssteigerung und "cyber-implantate" halte ich für wahrscheinlicher. angenommen, natürlich, es geht mit der entwicklung einigermaßen normal weiter und es kommt zu keinem urplötzlichen, radikal wechsel der situation (atomkrieg, meteoriteneinschlag etc.). evolution setzt meiner meinung nach die notwendigkeit einer anpassung an widrige umstände voraus. diese widrigen umstände haben wir uns alle beseitigt und daher wird es abgesehen von einigen kosmetischen kleinigkeiten, die durch die globale vermischung bedingt sind, vor allem auf die technik und die medizin ankommen, um uns zu "verbessern" (ob wir das nötig haben, ist eine andere frage). es gibt ja schon heute erste erfolge bei protesen, die auf gedanken reagieren und sogar augenprotesen existieren im anfangsstadium. und wenn man es erst einmal geschafft hat, einen nachteil auf normalniveau zu verbessern, wird es nicht lange dauern, bis man das normalniveau auf übermenschliches niveau anhebt.
Der Gedanke an die Vergänglichkeit aller irdischen Dinge ist ein Quell unendlichen Leids - und ein Quell unendlichen Trostes. - Marie von Ebner-Eschenbach
  19.08.2007, 03:34
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Ich glaube der wichtigste Schritt ist das der Mensch "übermenschlich" wird ist das er mal alle Krankheiten bekämpft solange das nicht geschieht wird sich der Mensch nicht sicher weiterentwickeln können. Da können zuviele komplikationen sonst entstehen.
  19.08.2007, 15:49
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Zitat
Original von -Peacemaker-
Das Blonde aussterben ist ein Mythos.
Richtig!
Ein weiterer Beweis für die Dummheit von Galileos Redakteuren war das Rumposaunen der Theorie des "aussterbenden Blonden." Ich könnte mich über diese Leute ständig aufregen -.-

Und der Mensch wird sich in naher und ferner Zukunft größer werden, was wohl eine Art Trend zurzeit ist^^
  20.08.2007, 12:38
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Zitat
Original von Templer
Zitat
Original von Athulus
Zur Körperbehaarung: Warum sollte die zurückgehen?

Das tut sie seit mehreren 10tausend Jahren.  ;)

Das kannst du doch nicht einfach auf die heutige Zeit übertragen.

Wie es bereits von jemandem im Thread erwähnt wurde, hat ein bestimmtes Individum einen Vorteil durch eine Mutation. Das mag beispielsweise in kalten Gefilden mehr Körperbehaarung gewesen sein, wodurch das Inidividum und seine Nachkommen besser überlebensfähig waren als andere. Auf Dauer gesehen würden in den kalten Gefilden die weniger behaarten aussterben.
Das gleiche lässt sich natürlich auch auf einen heißen Lebensraum übertragen, wo weniger Haare von Vorteil sind.

Jetzt musst du mal überlegen, was weniger Haare heutzutage bringen? Schon der Homo neanderthalensis war in der Lage Kleidung herzustellen und hat den Umweltbedingungen selbst entgegengewirkt. Deshalb wäre es unsinnig zu behaupten, dass Menschen mit weniger Haaren heute einen Vorteil in Hinsicht auf Überleben zu haben. D.h. es wird in Zkunft sowohl mehr als auch weniger behaarte Artgenossen geben!

greetz
  06.09.2007, 22:46
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Zitat
Original von Der_Nord
Das kannst du doch nicht einfach auf die heutige Zeit übertragen.

Wie es bereits von jemandem im Thread erwähnt wurde, hat ein bestimmtes Individum einen Vorteil durch eine Mutation. Das mag beispielsweise in kalten Gefilden mehr Körperbehaarung gewesen sein, wodurch das Inidividum und seine Nachkommen besser überlebensfähig waren als andere. Auf Dauer gesehen würden in den kalten Gefilden die weniger behaarten aussterben.
Das gleiche lässt sich natürlich auch auf einen heißen Lebensraum übertragen, wo weniger Haare von Vorteil sind.

Jetzt musst du mal überlegen, was weniger Haare heutzutage bringen? Schon der Homo neanderthalensis war in der Lage Kleidung herzustellen und hat den Umweltbedingungen selbst entgegengewirkt. Deshalb wäre es unsinnig zu behaupten, dass Menschen mit weniger Haaren heute einen Vorteil in Hinsicht auf Überleben zu haben. D.h. es wird in Zkunft sowohl mehr als auch weniger behaarte Artgenossen geben!

greetz

moment, dann kannst du aber argumentieren: der mensch ist nicht mehr auf seine behaarunge angewiesen, er könnte also energie sparen, wenn die nicht immer nachproduzieren müsste. in fachökonomisch: die dinger kann man ganz einfach wegrationalisieren!

edit: quoteschachteln entfernt
Der Gedanke an die Vergänglichkeit aller irdischen Dinge ist ein Quell unendlichen Leids - und ein Quell unendlichen Trostes. - Marie von Ebner-Eschenbach
  06.09.2007, 22:54
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Zitat
Original von Sinon
moment, dann kannst du aber argumentieren: der mensch ist nicht mehr auf seine behaarunge angewiesen, er könnte also energie sparen, wenn die nicht immer nachproduzieren müsste. in fachökonomisch: die dinger kann man ganz einfach wegrationalisieren!
So funktioniert Evolution aber nicht. Starke oder schwächere Behaarung stellen heutzutage vermutlich keinen Selektionsvor- oder -nachteil mehr da, deswegen wird auch nicht eines dieser beiden Merkmale aussterben.

Da hat Der_Nord schon völlig recht.
Die größten Kritiker der Molche
waren früher eben solche
  06.09.2007, 23:46
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Der Mensch wird immer Dümmer werden.

Weil er das denken den Maschinen überlässt.

Darüber gibts ein gutes Buch.. den Titel hab ich leider vergessen aber auf dem Umschlag sieht man mehrere Menschen in Anzügen und mit Schafsköpfen.. :-)

Ich werd mal sehen ob ich den Titel herausfinde.
Ein gutes Buch
  09.09.2007, 19:42
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