um auch mal etwas zum Thema "Krebs" beizusteuern...
mit dem Begriff "Krebs" bezeichnet man in erster Linie in der Medizin eine bösartige Neubildung von Geweben (sogenannte Neoplasien)... ich denke, jeder kann sich vorstellen, dass Neubildungen von Geweben nicht gerade förderlich für den Organismus ist, da diese Neoplasien, wenn sie größer werden, auch die umliegenden Gewebe (denke mal in erster Linie die Organe) beeinflussen... die Bildung der Krebszellen geht dabei meist von Drüsen- oder Deckgewebe aus, daher sind zB Hautkrebs und Brustkrebs sehr häufige Krebsformen, und auch die Prostata ist eine Drüse....
wie Der_Nord schon sagte, sind gerade Zellen während der Mitose (also der Zellteilung) sehr gefährdet, entartet hier eine Zelle kann sich der Tumor auch schneller ausbreiten...
um mal zu dem Punkt zu kommen, dass ältere Menschen eher an Krebs erkranken, als jüngere, möchte ich einfach mal eine These aufstellen...
es gibt eine Menge krebsfördernde Faktoren, auf die wir tagtäglich treffen...
dazu zählen: Rauchen und Passivrauchen (immerhin erkranken mehr als ein viertel aller Männer in Deutschland an Lungenkrebs), aber auch das Einatmen anderer "Feinstäube" (wie Asbest, Ruß und Autoabgase) fördert das Risiko an Lungenkrebs zu erkranken...
aber auch die Ernährung hat einen gewissen Einfluss auf das Krebsrisiko, viel rotes Fleisch (dazu zählen Rind-, Schweine-, Schaffleisch, sowie Wildbret) und Alkohol steigern das Risiko an bestimmten Krebsarten zu erkranken, während Gemüse, Fisch, Ballaststoffe das Risiko eher mindern... wenn man sich mal die Ernährung heutzutage ansieht, dann stellt man fest, dass lange nicht jeder in der Lage ist, sich jeden Tag Fisch, oder frisches Gemüse zu kaufen (Stichwort Preis, manche Fischgerichte galten mal als sogenanntes "Arme-Leute-Essen" und kosten heute ein kleines Vermögen; Stichwort Überfischung der Meere, aber das ist ein anderes Thema), sondern kaufen sich dann lieber nen fettigen Burger (ooh, Arteriosklerose...) oder ernähren sich sonst wie...
aber auch körperliche Aktivität soll das Risiko an Krebs zu erkranken senken...
um mal zum Abschluss zu kommen:
den Ernährungsaspekt habe ich ja schon besprochen und man sieht ja, dass viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene heutzutage zu Fettleibigkeit tendieren, damit verbunden sind, neben Arterienverkalkungen und somit höherem Risiko für Schlaganfälle und Herzstillstand oder aber auch einem höheren Risiko für Typ 2 Diabetes; wie gerade angenommen ein höheres Krebsrisiko....
der Feinstaubaspekt ist nun vor allem auf das erhöhte Risiko älterer Menschen bezogen... in der Vergangenheit wurde Asbest häufig als Isolierstoff eingesetzt, ältere Menschen waren dem also länger ausgesetzt, ebenso war der Schadstoffausstoß an Autos damals deutlich höher also heutzutage, da ist es nicht weiter verwunderlich, dass sich die Substanzen mit der Zeit in der Lunge angesammelt haben und Karzinome entstanden sind... auch heutzutage sind noch eine Menge Feinstäube in der Luft, wobei ich mal denke, dass die Konzentration gesunken ist... wenn der Organismus dann nicht in der Lage sein sollte, die kleineren Konzentrationen an Stoffen abzubauen oder auszuscheiden, wird er auch im Alter weiterhin an Krebs erkranken....