[...] verallgemeinert, dass Frauen viel weniger korrupt sind als Männer [...]
Es existieren durchaus Studien die das Gegenteil belegen 
Das will ich gern glauben. Ich denke, das Problem ist eher von genereller Natur und Männlein oder Weiblein unterscheiden sich da nicht viel.
Hohe Ämter mit viel Einfluss haben eben den Charakter, Menschen anzuziehen, die sich von "Macht" angezogen fühlen. Nur leider bleibt es dann nicht dabei. Wenn mann / frau einmal "Macht" gekostet hat, will er / sie mehr.
Ihr glaubt doch nicht etwa, Leute würden aus dem Wunsch "Gutmensch" zu sein in die Politik gehen? So fängt es vielleicht bei einigen Idealisten an, bleibt aber nicht so. Schönstes Beispiel dafür, was Politik / Macht mit einem Menschen anrichten kann ist für mich ja immer noch ein gewisser, vor langer Zeit sehr idealistischer Grünen-Politiker, der mal Außenminister war und seit seinem Ausscheiden als politischer Berater großer Energiekonzerne tätig ist.
Und wenn ich mir angucke, wie eine gewisse ehemalige Justizministerin den Weg für die Medienwirtschaft geebnet hat, um die Rechte von Kunden zu beschneiden, und Konsumenten unter Generalverdacht zu stellen, dann habe ich ernsthafte Zweifel an der Behauptung, Frauen seien grundsätzlich die besseren Politiker.
- Jewe