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Thema: Der Hobbit im Kino!  (Gelesen 68995 mal)

  • Lehrling
    • Diebesgilde
Zudem ist die Hobbitverfilmung keine traurige Ausnahme der Profitgier, bei vielen anderen Büchern gibt es ebenfalls eine schlechte Verfilmung.
Es scheint, als ob den Regisseuren Geld wichtiger wäre als Buchtreuheit (Denn mal ganz ehrlich: Wozu ein kurzes Kinderbuch auf !3! Filme aufblähen?)
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Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, nur bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher - Einstein
  25.12.2014, 20:13
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  • Gräfin
    • Adel
Naja, 2 Filme waren insofern noch gerechtfertig, dass sie ja nicht NUR den Buchinhalt verfilmt haben, sondern die Parallelereignisse mit eingebaut haben.


“Never apologize for being nerdy, because unnerdy people never apologize for being assholes.”
- John Barrowman -
  26.12.2014, 00:32
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  • Bettler
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Und wie stellst du dir das vor? Wie entscheidet man sich nachträglich ein Kinderbuch in der Kindheit nicht gelesen zu haben? Ist ja nicht so wie bei Harry Potter, dass bei erscheinen des Buches bereits die Verfilmung absehbar war.
Das war kein Vorwurf im Sinne von "Warum lest ihr Trottel auch die Bücher", sondern war logischerweise an die Leute gerichtet, die noch die Wahl haben. Es gibt tatsächlich Leute, die bei Ankündigungen wie der des Hobbits meinen, das Buch lesen zu müssen, und es gibt auch Leute, die genau das anderen Leiten empfehlen. Das zuerst das Buch gelesen werden sollte, hat sich scheinbar bei vielen ins Gehirn gebrannt, und deshalb finde ich die Enttäuschung der gesteigerten Erwartungshaltungen fast schon amüsant. Genau weil ich sie bei so vielen so oft schon gesehen habe. Ist ja alleinschon deswegen lächerlich anzunehmen, dass ein Film einem Buch irgendetwas entgegenzusetzen hat, wenn man mal Filmlänge und Lesezeit vergleicht. Das ist jetzt nicht mal direkt auf den Hobbit bezogen, sondern auf Verfilmungen allgemein, denn bei Hobbit war es jetzt in dem Sinne speziell, weil halt ein kleines Buch in 3 Filme geteilt wurde, und es sonst meist 1:1 ist, also weniger Spielzeit für entsprechend viel/wenig Geschriebenes zur Verfügung steht.
Bevor ich mich jetzt wieder erklären muss: Ich will nicht sagen, dass man keine bestimmten Ansprüche auf Verfilmungen haben darf bzw. sollte. Nur sollte man dabei ein Auge auf andere Verfilmungen haben und diese ebenso zum Vergleich ziehen.
Für Rechtschreib- sowie Grammatik- und Zeichensetzungsfehler haftet meine Autokorrektur *hust*
  26.12.2014, 01:00
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  • Gräfin
    • Adel
Naja der Trick an der Sache ist einfach, zu versuchen das Ganze zu trennen.

Ist nicht immer einfach, aber mittlerweile gelingt mir das relativ gut. ^^


“Never apologize for being nerdy, because unnerdy people never apologize for being assholes.”
- John Barrowman -
  26.12.2014, 13:38
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  • Rekrut
    • Legion
Ich versteh die ganzen Leute nicht, die sich übertrieben stark aufregen.
Auch wenn sie Mittelerde Fans sind- ich reg mich doch auch nicht sonderlich auf (ein bisschen,ja)...

1. Der Hobbit basiert- anders als Herr der Ringe- auf einem Kinderbuch
--> Is doch logisch das die Filme "kindlicher" gemacht sind, was man auch an der Altersfreigabe sehen kann. Und wenn man das weis ist der Film- bis auf ein paar LORE und Filmfehler und Kürzungen doch super gemacht.

Regt euch doch lieber- für alle die die Spannung, die Effekte (welche ein Resultat aus dem Fakt sind, dass das Buch ein Kinderbuch ist.) etc kritisieren- über "Der kleine Hobbit" auf.

2. Der Film ist ein dreiteiler.

Ja, da gibts 2 Seiten, man kann sich drüber aufregen, oder sich einfach freuen das es mehr Filmstoff zu Mittelerde gibt. Und für Leute die jetzt sagen das die Filme und dessen Macher nur auf Komerz auf sind: Ja natürlich! Was denkt ihr denn, wie sollte es in unserem Marktsystem anders sein?

Mfg
Ich tanze gerade das Fischstäbchen- ein äusserst schmackhafter Gemütszustand.
  26.12.2014, 19:47
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  • Skelett-Krieger
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Naja, 2 Filme waren insofern noch gerechtfertig, dass sie ja nicht NUR den Buchinhalt verfilmt haben, sondern die Parallelereignisse mit eingebaut haben.

Wobei ich der Meinung bin, dass sie sich bzw. dem Film damit nicht unbedingt einen Gefallen getan haben. Mir war die Story am Ende einfach zu sehr "all over the place", zu wenig fokussiert. Ich glaube ich hätte der Geschichte mehr abgewinnen können, hätten sie sich auf die Erzählung der Originalgeschichte konzentriert. Meckern tu ich deswegen aber nicht. Da ich weder HDR noch Der Hobbit seinerzeit gelesen habe, kann ich die Filme nur nach dem bewerten, was ich gesehen habe.

Mein Hauptproblem besonders mit Teil 2 und 3 war, dass es mich furchtbar gelangweilt hat. Es gab keine sympathischen Helden, denen man durch die Geschichte folgt, wie seinerzeit das Trio Aragorn, Legolas und Gimli. Stattdessen ist die Geschichte so zerstreut, dass selbst die Hauptakteure Gandalf und Bilbo wie Statisten in ihrem eigenen Film wirken. Von den anderen fand ich einfach niemanden sympathisch oder interessant.

Mein zweites Problem war, dass ich über weite Strecken das Gefühl hatte, recycelte Szenen aus den HDR Filmen zu gucken. Das war einfach alles zu ähnlich - technisch sicher besser gemacht - aber dafür ohne erkennbaren Zweck und "Seele".

Mein Fazit: Kann man sich angucken, muss man aber nicht. Ich hab zwischendurch immer wieder angefangen, andere Dinge zu tun. Untrügliches Zeichen dafür, dass ich einen Film gucke, der mich nicht interessiert.
« Letzte Änderung: 10.01.2015, 01:04 von Hanrok »
"Maiq has heard the people of Skyrim are better looking than the people of Cyrodiil. Maiq has no opinion on the matter. All people are beautiful to him."
  10.01.2015, 00:58
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