Nirn.de

Gast

Thema: Morrowind Wechselcharakter Tagebuch (erster Charakter)  (Gelesen 7795 mal)

  • Skelett-Magier
    • Untot
Hier werden nur die Berichte der Spieler verfasst, es wird ein extra Thread zu Diskussion erstellt!

------------------------------------------------------------------

Es erzählt:

Fairas, ein Hochelf und Kampfmagier


16 Letzte Saat (Tag 1)

Ich hatte heute einen seltsamen Traum, eine mir unbekannte Frauenstimme hat darin zu mir gesprochen. Aber ich kann mich nicht mehr genau an den Traum erinnern.
Nun gut, auf jeden Fall kam ich heute per Schiff auf der Insel Vvardenfell an. Nach einigen Formalitäten wurde ich heute endlich aus der Gefangenschaft entlassen.



Außer ein wenig Geld habe ich noch einen versiegelten Brief bekommen den ich bei einem gewissen Caius Cosades in Balmora abgeben soll.
Und dann habe ich zu meiner Sicherheit noch einen Dolch und weiteres Geld mitgehen lassen. Nicht das ich ein gemeiner Dieb wäre, aber ich weiß nicht einmal warum ich hier bin, und eine Insel wo sie Gefangene freilassen könnte durchaus Gefahren in sich bergen. Auf jeden Fall bin ich hier in einem kleinen Küstendorf namens Seyda Neen, ich werde mich hier mal ein wenig umschauen und dann werde ich mich mal auf den Weg nach Balmora machen.
Der alte Mann der meine Entlassungspapiere ausgestellt hat war so freundlich mir dieses unbeschriebene Buch mitzugeben, ich denke ich werde es von nun an als Tagebuch gebrauchen. Ach noch was, an Bord war noch ein anderer Gefangener, ein Dunkelelf. Aber ich habe ich gar nicht mehr gesehen seit die Wache mich aus dem Schiff geholt hat, wo er wohl geblieben ist?



Der erste der mich draußen angesprochen hat war ein kleiner Waldelf, ich bin sicher er hat bereits auf mich gewartet. Er behauptete die Kaiserlichen hätten ihm seinen Ring gestohlen und ich habe tatsächlich auch noch einen Ring mitgenommen da aus dem Hinterhof, wollte ihn eigentlich in etwas Geld umtauschen, aber nun gut ich habe ihn dem Waldelf geben.

Jetzt bin ich in das Handelshaus da gegangen, wollte erstmal den Händler Arrille ein bisschen befragen, nach den neusten Gerüchten und so, das erste was er mir erzählte war von einer Insel im Norden Vvardenfells, Solstheim hieß sie glaube ich, und das es dort Ärger in der Eisfalter Festung geben soll. Aber wirklich was interessiert mich das. Ich muss erstmal diesen Brief zu Caius nach Balmora bringen.
Arrile hat durchaus ein paar nette Dinge im Angebot und gegen etwas Geld wäre er mir auch bereit einige Zaubersprüche beizubringen. Aber mein Geld reicht dafür nicht aus, ich habe mir ein einfaches Gewand gekauft das ich über meine zerlumpten Gefangenenkleider ziehen kann, so erkennt man mich nicht gleich als so einen. Und den Dolch habe ich gegen eine alte Eisenclaymore getauscht, ich denke damit kann ich mehr anfangen sollte ich zum Kämpfen gezwungen werden.

Außerdem erzählte mir Arrile noch das Hriskar (der sich gerade in seinem Handelshaus aufhielt) vielleicht etwas Arbeit für mich hat. Bin dann gleich mal zu ihm gegangen und er wollte das ich einen gewissen Fargoth (anscheinend der Waldelf dem ich den Ring gegeben habe) in der Nacht vom Leuchtturm aus beobachte, er muss irgendwo ein Versteck haben in welchem er Hrisskars Geld versteckt hat. Behauptet dieser zumindest, aber es wird sich dann zeigen in der Nacht.
Gut, mehr die Arbeit eines Spions, aber ich muss erstmal zu Geld kommen und vielleicht zeigt Hrriskar sich erkenntlich, Und dieser Caius kann auch sicher noch bis morgen auf seinen Brief warten.



Ha, Fargoth dieser Schuft hatte das Geld tatsächlich gestohlen und in einem hohlen Baumstumpf versteckt, den Ring habe ich da auch wieder gefunden aber davon habe ich Hriskar nichts erzählt, den behalte ich einfach. Wie erhofft hat sich Hriskar dankbar gezeigt und mir ein Teil des Geldes als Belohnung gegeben. Da es in Seyda Neen keine Möglichkeit zu Übernachtung gibt werde ich mich wohl noch in der Nacht auf den Weg nach Balmora machen.

Ich wollte mich schon auf den Weg nach Balmora machen, da hat mich freundlicherweise jemand auf die Möglichkeit aufmerksam gemacht den Schlickschreiterfährdienst in Anspruch zu nehmen, es kostet mich zwar ein paar Münzen, aber es geht wohl schneller als zu Fuß und gerade in der Nacht ist es sicherer denke ich. Außerdem habe ich schon länger nicht mehr gekämpft und man weiß ja nie was für Wegelagerern oder wilden Tieren man hier begegnen kann. Und die Aussicht während des Rittes war wirklich fantastisch, Schade nur das gerade Nacht war.

Bin jetzt in Balmora angekommen, habe mich erstmal zur Südwall Taverne durchgefragt, den laut meinen Anweisungen kann ich dort etwas über den Aufenthaltsort von Caius Cosades erfahren. Der Wirt wusste auch gleich Bescheid und hat mir den Weg beschrieben, aber es ist ja immer noch Nacht, deshalb habe ich mir im Südwall ersteinmal ein Zimmer gemietet, ich kann ja nicht mitten in der Nacht bei Caius hineinplatzen denke ich mal.

Und Morgen ist auch noch ein Tag, aber jetzt wird erstmal geschlafen.




17 Letzte Saat (Tag 2)

Nach den letzten Nächten auf dem Schiff hat es mir sichtlich gut getan mal wieder in einem bequemen Bett zu schlafen, nachdem ich mir beim Wirt noch ein Brot gekauft habe (Gestern hab ich überhaupt nichts gegessen) machte ich mich auf den Weg zum Haus von Caius Cosades, Balmora ist wirklich eine große Stadt, nicht so ein kleines armseliges Dorf wie Seyda Neen.

Caius hatte mir einiges zu erzählen nachdem der den Brief gelesen hatte den ich ihm überbracht hatte. Aber anstatt meine Botendienste zu entlohnen wie ich erhofft hatte erzählte er mir irgendwas von einem Geheimbund des Kaisers, den Klingen. Damit aber nicht genug, er sagte auch das ich von nun an ein Mitglied der Klingen sei und seinem Befehl unterstellt bin.



Ich finde das alles zwar sehr seltsam aber da ich wohl nichts besseres anzufangen weiß, habe ich Caius einfach mal zugestimmt. Immerhin hat er mit noch etwas Geld gegeben, er meinte ich sei noch etwas schwach und überhaupt sollte ich mich erstmal als Abenteurer tarnen bevor ich Aufträge für ihn ausführe. Er hat mich auch von gewissen Ausbildern der Klingen berichtet wo ich vielleicht meine Fähigkeiten etwas verbessern kann.
Und von allen möglichen Gruppierungen hier auf Vvardenfell hat er mir erzählt, von Gilden und Fürstenhäusern, das ich mich vielleicht irgendwo anschließen sollte. Wohl um Freunde zu gewinnen und natürlich zur Tarnung meiner Klingen Mitgliedschaft. Caius selber hat das auch sehr geschickt angestellt, er gibt sich als skoomasüchtiger alter Mann aus. Aber das ist er beileibe nicht, er war überhaupt sehr geduldig, beantwortete alle meine Fragen und lies mir auch Zeit einige Informationen in meinem Tagebuch festzuhalten.
Auch darf ich von nun an Caius Hütte auch als meine ansehen.
Nach allem was er mir so erzählt hat denke ich werde ich mir mal die Magiergilde etwas näher ansehen, vielleicht gibt es da ja was zu tun für mich. Und wenn es mir gefällt kann ich mich denen ja anschließen, denke nicht das es schaden kann.

Aber nun werde ich mir erstmal die Ausbilder der Klingen vornehmen, zumindest die welche hier in Balmora leben.

Zuerst war ich bei Rithleen einer Rothwardonen Kriegerin, sie hat mir doch tatsächlich eine Rüstung geschenkt, nun gut ich werde sie später verkaufen. Sie hat auch angeboten mich im Kampf mit dem Schwert zu trainieren, aber dafür wollte sie dann Geld sehen, sie meinte alle Ausbilder verlangen Geld für ihre Dienste. Dann werde ich wohl selber zurecht kommen müssen, mein Geldbeutel ist ja nicht gerade prall gefüllt, aber mal schauen was mir der Erlös für die Rüstung einbringen wird.
Nun aber erstmal weiter zu Tyermaillin, er wohnt ein Stockwerk tiefer, er scheint eher ein Alchemist zu sein. Auch er machte mir ein Geschenk, einen Destillierkolben und anders als die Rüstung werde ich den mal aufheben, vielleicht finde ich ja mal wieder Zeit mich mit der Kunst der Alchemie zu befassen. Auch er bot mir gegen etwas Geld an mir ein paar nützliche Sachen beizubringen, aber ich kann auch gerne später mal wiederkommen. Und das werde ich auch, zumindest wenn ich hier irgendwie zu Geld kommen kann.

Auch Neunzeh machte mir ein Geschenk, anscheinend ist es üblich Neulingen bei den Klingen etwas zu geben oder aber Caius hat sie angewiesen mich zu unterstützen, immerhin scheint er der Anführer zu sein, zumindest hier in Balmora aber wahrscheinlich auf ganz Vvardenfell. Mondzucker, Neunzeh hat mir Mondzucker gegeben und meinte ich solle ihn verkaufen, jetzt muss ich mir auch noch die Mühe machen und jemanden finden der mir das Zeug abnimmt, am besten einen Khajiit, es scheint hier auch einen zu geben der Händler ist. Er hätte mir einfach etwas Geld geben können so wie Caius es gemacht hat.
Wahrscheinlich hat er einfach keins. Egal ich verkaufe jetzt besser mal den Mondzucker, nicht das mich noch eine Wache wegen Drogenbesitz drankriegt, immerhin bin ich neu hier und sicher beobachten sie mich.



Also los.

Nachdem ich den Mondzucker und die Rüstung verkauft habe bin ich gleich weiter zu Magiergilde, mal sehen ob ich da irgendeinen Vorteil für ,ich erarbeiten kann. Dieser Khajiit dem ich den Mondzucker verkauft habe war übrigens ein harter Feilscher, das nächste mal werde ich etwas mehr Geld verlangen, aber gut ein Neuling wie ich muss eben sehen wo er bleibt.

Ranis Athrys die Gildenkämmerin der Magiergilde in Balmora war ohne Umstände bereit mich in der Gilde aufzunehmen, ich musste nur einen Eid ablegen, aber das passt schon einen Eid kann man schließlich brechen wenn es mal notwendig werden sollte. Allerdings hatte Ranis keine Aufgaben für mich, anscheinend hat sie überhaupt keine Aufgaben für Gildenneulinge, aber ich werde mich mal bei den anderen Mitgliedern umhören. Eine interessante Information hatte Ranis allerdings für mich, sie meinte der Kriegsfürst der Legion Larrius Varro lässt nach mir fragen.
Was das wohl bedeuten mag? Woher weiß er überhaupt von meiner Anwesenheit hier ich bin ja erst gestern auf Vvardenfell angekommen. Aber was nun gut ich werde später mal zu ihm gehen und mir anhöhren was er zu sagen hat.



Ranis meinte noch das ich mich in der Ausrüstungskiste der Magiergilde welche oben im Flur steht frei bedienen darf. Ich habe sie gleich mal beim Wort genommen und die Kiste komplett leergeräumt, die Sachen da drin werde ich erstmal behalten, nur die Bücher werde ich wohl verkaufen wenn ich sie gelesen habe, warum sollte ich auch solch schwere Wälzer mit mir rumschleppen?

Ajira, wohl die Alchemistin der Gilde hier in Balmora möchte das ich einige Pilze für sie sammle, nun gut ich werde die Sache in Angriff nehmen, dieser Kriegsfürst kann ja erstmal warten. Dann hatte die noch einen wahrhaft meisterlichen Mörser in ihrem Angebot, allerdings kostet der auch einen dicken Batzen Geld das ich im Moment nicht habe. Ich merke schon, irgendwelchen Schrott bekommt man gerne mal nachgeworfen, aber für wirklich sinnvolle Dinge braucht man Geld. Aber der Mörser wäre wirklich praktisch, damit könnte ich einige Tränke brauen und sie dann verkaufen, Tränke machen sich immer gut.
  28.02.2008, 23:27
  • Offline


  • Skelett-Magier
    • Untot
Dann mache ich mich mal nach Ajiras Beschreibung auf den Weg und sammle Pilze.



Inzwischen bin ich in den Sümpfen angekommen, mal schauen wo es die Pilze gibt die ich suche. Und da war er, mein erster Kampf! Wie ich später erfahren habe handelte es sich bei der winzigen Kreatur um einen Kundschafter der Kwama, mit einem gewaltigen Hieb meines Zweihänders teilte ich seinen kleinen Körper.
Wahrscheinlich hätte sogar ein Fußstritt ausgereicht um die Kreatur in die Flucht zu schlagen.

(Anmerkung des Autors)

Auf vielen Abenteuern die ich auf Vvardenfell noch erleben werde und von denen ich Euch im Folgenden berichten werde, fanden noch viele Kämpfe dieser Art statt, allerlei wilder Tiere und seltsamer Geschöpfe. Doch sie alle aufzuzählen würde den Rahmen hier deutlich sprengen und den Leser gewaltig langweilen. Von nun an werde ich nur noch Kämpfe erwähnen denen ich eine besondere Bedeutung zuschreibe oder die einfach als erwähnenswert gelten.

(Anmerkung Ende)

Nachdem ich einige Pilze gesammelt hatte, wahrscheinlich sogar mehr als nötig, aber die überflüssigen würde ich behalten und später für einige eigene Alchemie-Experimente benutzen, entdeckte ich auf dem Weg durch den Sumpf das kleine Küstendörfchen Hla Oad.



Da es langsam Abend wurde erkundigte ich mich dort wie ich rasch nach Balmora gelangen könnte und beschloss mit dem Schiff nach Vivec und dann mit dem Schlickschreiter zurück nach Balmora zu fahren. Beim umsteigen bot sich mir ein überwältigender Anblick der Stadt Vivec, doch ich hatte keine Zeit länger dort zu verweilen, der Schlickschreiterführer drängte zum Aufbruch.



Als ich endlich in Balmora ankam war es schon mitten in der Nacht, ich ging gleich zur Magiergilde und legte mich ersteinmal schlafen.


18 Letzte Saat (Tag 3)

Am nächsten Morgen ging ich dann zu Ajira und übergab ihr die gewünschten Pilze. Zur Belohnung bekam ich ein paar Heiltränke von ihr. Nun werde ich mir aber doch mal anhören was dieser Kriegsfürst der Legion von mir will, man sollte solche Herren nicht zu lange warten lassen nehme ich an.
Also kurz nach dem Weg zur Mondfalterfestung gefragt und los.

Ich möchte noch kurz erwähnen das ich von nun an alle möglichen Blumen am Wegrand und überhaupt alles was man eventuell für die Alchemie gebrauchen könnte sammelte. Ich habe zwar immer noch keinen Mörser, aber vielleicht kann ich erstmal einen billigeren auftreiben als den von Ajira.

Larrius Varro der Kriegsfürst der Mondfalterfestung faselte alles mögliche von Bestechungen und Ungerechtigkeit, im Grunde geht mich das ja alles gar nichts an. Aber Larrius hat bei seinen Erzählungen deutlich gemacht das er auf meine Hilfe hofft. Wahrscheinlich weil ich noch neu hier bin, oder Caius hat ihn auf die Idee gebracht sich an mich zu wenden, ich weiß es nicht.



Auf jeden Fall sieht es so aus das ich einige finstere Gestalten der Camonna Tong (eine Verbrecherorganisation nehme ich an) aufspüren und verschwinden lassen soll. Okay, das hört sich nach ordentlich Arbeit an und außerdem nach einem Kampf mit etwas stärkerem als nur schwache Kreaturen. Ich bin wohl noch etwas zu schwach dafür und außerdem hat es den Anschein das diese Verbrecher hier Ortsansässig sind, sie werden also wohl nicht weglaufen solange ich nichts unternehmen.
Deshalb werde ich mich nun ersteinmal nach weiteren Aufgaben bei der Magiergilde umsehen. Aber ich kann mich ja schonmal umhören während meiner Arbeit für die Gilde...
  29.02.2008, 23:02
  • Offline


  • Freund
    • Neuling
Wie bereits erwähnt widmete ich mich den Aufgaben der Magiergilde. Zuerst sollte ich für Ajiras einige Blumen sammeln, danach ihr eine Kermaikschale besorgen. Als ob ich schon nicht genug für die Berichte über Blumen und Pilze getan hätte, lässt sie sie sich von einem konkurrierenden Magier stehlen. Dieser war wohl auch etwas minderbemittelt und hat sie einfach in dem Haus der Magiergilde versteckt.

Danach streifte ich etwas durch die Wildnis und fand eine Leiche mit einem Brief und einer Skoomapfeife. Warscheinlich hatte der zuviel geraucht. Nochdazu mit einer Fremden Pfeife einer Person namens Tsiya. Die Pfeife und den Brief hab ich mal aufgehoben, falls ich dieser Tsiya über den weg laufen sollte.

Da es in der Magiergilde in Balmora zunächste keine Aufgaben mehr gab, ging ich in die Magiergilde von Aldruhn. Dort sollte ich für Edwinna Elbert
das Buch "Chroniken von Nchuleft" besorgen. Ein Ortsansässiger rat mit nach Vivec zu "Jobashas seltene Bücher" zu gehen. Und ich hatte auch Glück, denn er hatte das Buch. In der Magiergilde von Vivec drängte mir Trebonius Artoris noch auf etwas über das verschinden der Zwerge herauszufinden. Wie ich das machen sollte, wusste aber nicht mal er. Er schien nicht gerade der hellste zu sein.
Zurück in Aldruhn gab mir Edwinna Elbert den Auftrag einen sog. Bewusstsein-Endecken-Trank von Skink-Im-Schatten aus der Magiergilde in
Sadrit Mora abzuholen. Langsam nerven die ganzen Botenaufträge. Was hat das den mit Magie zu tun.
Als ich Edwinna den Trank brachte, machte sie mich mit einem bescheiden Beitrag meinerseits von 200 Draken zu einem Beschörer der Magiergilde. Trotz des neuen Ranges bekam ich einen weiteren Botenauftrag: Ich soll das Buch Chirmavamidium aus der Magiergilde in Vivec "leihen". Angeblich soll es von Dwmerische Ruinen oder Maschinen handeln. Ganz unaufällig holte ich das Buch aus einer Kiste und ging wieder nach Aldruhn.
Jetzt bekam ich endlich einen Autrag, der einigermaßen anspruchsvoll zu sein schien: In Hullens Hütte in Maar Gan sollen seltsame Dinge vor sich gehen. So mysteriös das ganze auch anfangs schien, so banal war es am Ende. Huleens Lehring wollte umbedingt ein großer Hexenmeister sein und beschör einen Skamp. Nachdem dieser außer Kontrolle geraten war hatte er den Lehring in einem Zimmer eingesperrt und das gesamte Haus verwüstet. Der Lehring hatte wohl deswegen seine Mainung über Beschwörung geändert.
Edwinna hatte sich inzwischen das Chirmavamidium zu gemüte geführt und gemerkt, dass es garnichts mit Dwemern zu tun hat. Also sollte ich es wieder unauföllig dahin zurückbringen, wo ich es her hatte. Jetzt bekam ich auch eine vernünftige Beloh nung. Das Amulett des Almsivi und das des göttlichen Eingriffes.
Als nächstes sollte ich für Edwinna eine Dwemerröhre besorgen. Da diese aber ganz im Norden Morrowinds zu finden sein sollte, ging ich wieder nach Balmora. Dort bekam ich die Aufgabe einen Telvanimagier dazu zu bringen in die Magiergilde einzutreten und vom einem anderen Magier den Gildenbeitrag abzuholen. Und zu diesen beiden bin ich jetzt grad auf dem Weg...
F1n4rfin
_____________________________________________________

Im Kapitalismus beuten Menschen Menschen aus - im Kommunismus ist es genau umgekehrt

  03.03.2008, 16:18
  • Offline
  • http://www.myspace.com/ardentheband


  • Abenteurer
    • Neuling
20 Letzte Saat (Tag 5)

Liebes Tagebuch,

Klippenläufer! Überall diese fliegenden Viecher, wie Ratten fallen sie über einen in dieser trostlosen Gegend her! Die gute Ranis hat mich doch hinaus in die Ödnis geschickt um Manwe dazu zu überreden den Gildenbeitrag zu bezahlen und Llarar Bereloth dazu zu überreden der Gilde beizutreten. Nun zu ihm bin ich ja gar nicht erst gekommen. Ich habe mir ja keine Vorstellung darüber gemacht wie weit und beschwerlich der weg bis Punabi und Sulipund ist; verständlich, kannte ich die Klippenläufer noch nicht so gut. Zunächst habe ich mich verlaufen, Ranis hätte ihre Wegbeschreibung wirklich ausführlicher geben können. Bis ich endlich Punabi gefunden habe, habe ich all meine Heil- und Manatränke aufgebraucht, und Unmengen dieser Plagen (du weißt von wem ich rede) vom Himmel geholt. Zum Glück war Manwe ziemlich leicht dazu zu bringen ihren Gildenbeitrag zu bezahlen. Zuerst war sie ziemlich forsch, aber nach einer Weile haben wir einige Gemeinsamkeiten und ins Gespräch gefunden. Irgendwann gab sie mir die 2000 Draken, sie war nicht so glücklich darüber, aber ich habe sie. Der Teil des Auftrags wäre also erfüllt.

Als ich dann wieder aus der Hohle hinaus bin, haben schon zwei Klippenläufer auf mich gewartet. Ich wollte mich schon in den Kampf stürzen, aber ein kurzer Check in meinen Habseligkeiten verriet mir, dass ich diesen Kampf wahrscheinlich nicht überstehen würde, ganz zu schweigen von den vielen weiteren, die bis Sulipund auf mich warten würden. Außerdem hat Ranis irgendwie gemeint, dass ich Llarar töten solle, wenn er sich uns nicht anschließen mag. Abgesehen davon, dass mir das etwas hart erscheint, glaube ich nicht, dass ich ihm in meiner Verfassung wirklich ein ebenbürtiger Gegner bin, sollte es ernst werden. Ich drehte mich also um und eilte in die Höhle zurück. Dort entschloss ich mich mal diese Teleport Amulette einzusetzen, die ich letztens bekommen habe. Ich versuchte es mit dem Almsivi Interventio Amulett. Die Augen zugedrückt und ein Stoßgebet an Auri-El  auf den Lippen aktivierte ich dieses. Was war ich froh, als ich mich nicht im Schlund von Oblivion wiederfand, sondern im Hof des Tempels in Balmora! Ich war also zunächst in Sicherheit.

Nun musste ich mir mein weiteres Vorgehen sorgfältig überlegen. Ich merkte, dass längere Ausflüge in die Wildnis nicht einfach für mich sind, hier zeigt sich meine Unfähigkeit Rüstungen zu benutzen und meine so genannte „Gabe“ (ich nenne sie manchmal Geburtsfehler), dank der ich immer Manatränke um mich haben muss, und das in rauen Mengen. Ein kurzer Besuch in den Läden Balmoras ernüchterte mich aber schnell. Gesundheitstränke liessen sich ja noch halbwegs billig bekommen, aber mit den Manatränken stand es ganz schlecht. Die Billigen sind zu schwach für meine Bedürfnisse und die Starken sind viel zu teuer. Besonders hat es mir der Laden von Nalcarya von Weißhafen angetan, so eine nette Dame und ein soo großes Sortiment! Sie hatte sogar ein Fläschchen von exklusivem Manatrank, der sehr stark ist, wie sie mir verriet. Allerdings war dieses Gebräu wahrhaftig exklusiv, ich bin nicht bereit fast 200 Draken dafür auszugeben, und wenn es noch so gut wirkt!

Dann kam mir die Idee mir mit meinen bescheidenen Alchemiekenntnissen ein Paar Manatränke zusammen zu schustern, hier wurde ich jedoch bei der Suche nach Zutaten enttäuscht. Ich habe keine Vorstellung davon, wo ich nach Salzen der Leere, Eissalzen und Harz suchen soll! Bei Daedraherzen habe ich zwar eine Vorstellung woher diese kommen (das Rätsel ist ja auch nicht schwer), doch erstens wüsste ich wiederum nicht wie ich an Daedras komme, und zweitens fürchte ich, dass ein solcher sein Herz weder freiwillig rausrückt, noch einfach zu besiegen ist. Und die Preise für diese Zutaten sind auch astronomisch! Ich weiß ehrlich gesagt nicht so recht, wie ich dieses Problem in den Griff bekommen soll.

Ich hoffe aber, dass mir bald eine Lösung einfällt, und kümmerte mich viel lieber um etwas Anderes, das ich mir vorgenommen hatte. Ich wollte unbedingt mein Zauberrepertoire erweitern! Beim Kampf gegen die Klippenläufer habe ich gemerkt, dass es für mich ungünstig ist Angriffszauber nur bei Berührung auszusprechen. Denn wenn ich den Feind berühren kann, dann kann er es offensichtlich auch, und mangels Rüstung tut das ziemlich weh! Außerdem fiel mir bei den Klippenläufern eine Eigenart auf, diese Viecher schweben manchmal minutenlang hoch über mir, bis sie sich irgendwann auf mich herunterstürzen. Da wäre es doch von Vorteil ihnen schon im Anflug mit ein Paar Feuerbällen einzuheizen. Die nette Estirdalin aus der Magiergilde half mir bei der Erstellung meines ersten eigenen Zaubers, ich habe ihn „Kleiner Feuerball“ getauft, der Name ist auch Programm. (die gute Estirdalin hat aber ziemlich viele Draken für ihre Hilfsdienste gewollt, ich sollte sie mal daran erinnern, dass wir in der selben Gilde sind, und somit am selben Strang ziehen sollten, anstatt uns gegenseitig auszunehmen)

Und, oh, das habe ich ja noch gar nicht erzählt! Als ich mir Nalcaryas Tränke angesehen habe, fand ich Tränke mit den seltsamen Namen „Markieren“ und „Rückkehr“ Ich fragte sie was sie für eine Wirkung haben, aber sie hat nur verschmitzt gelächelt und es mir nicht sagen wollen, es sei denn ich kaufe sie. Nun, dann eben nicht. Ich muss dir aber gestehen, dass ich mir vorhin auch den Tempel angesehen habe (da waren einige sehr freundliche Dunmer, einer hat mir ziemlich günstig Heiltränke verkauft), und da fand ich eine Dunmer namens Llarara Omayn, die den Zauber Markieren beibringen konnte! Diesmal nahm meine Neugier überhand und ich kaufte ihn, obwohl er ziemlich teuer war. Und Tagebuch, du glaubst es nicht, aber im selben Raum war noch eine Dunmer, die hieß Llathyro Hlaalu und sie verkaufte den Zauber „Rückkehr“! Den habe ich mir dann auch gekauft. Ich hoffe sehr, dass ich mein Geld nicht für irgendetwas sinnloses weggeworfen habe, aber ich hatte noch nicht den Mut die Zauber auszuprobieren, ich habe nur so ein Gefühl, dass beide  irgendwie zusammengehören...
  06.03.2008, 23:12
  • Offline


  • Legionär
    • Legion
20 Letzte Saat (Tag 6)


Als ich gerade in einer Schlucht in der Nähe Balmoras war, bemerkte ich über mir 2 Klippenläufer. Jedoch war ich zu schwach, um gegen sie zu Kämpfen, also benutze ich das Amulett des göttlichen Eingriffs, um zu fliehen. Ich fand mich in einer Legionsfestung südlich –westlich Balmoras wieder. Dann begab ich mich erst mal nach Balmora, in eine der vielen Tavernen, damit ich mich ausruhen konnte.

Heute reiste ich mit dem Schlickschreiter nach Seyda Neen, denn ich wollte in Arilles Handelshaus vorbeischauen, weil mir gestern die Idee kam, meine Alchemistischen Fertigkeiten zu verbessern. Dies wollte ich tun, in dem ich mich mit der hiesigen Flora vertraut machte. Also besorgte ich zwei schriftrollen, mit denen ich, wie mir gesagt wurde, meine Lebensenergie auffrischen kann, meine Magie Reserven auffüllen kann und schneller bewegen kann.

Ich habe in den fünf bis sechs Tagen, in denen ich auf dieser Insel bin ja schon einiges mit bekommen, wie z.B. riesige Insekten als Transportmittel. Aber das hier auch Menschen fliegen können, hat mich nun doch Überrascht. Ich wollte gerade von Seyda Neen nach Hla Oad gehen, als plötzlich ein Buch auf dem Weg lag. Desto näher ich kam, desto mehr bekam ich das Gefühl, es würde gleich etwas passieren. Just in diesem Moment, ließen mich zwei grauenvolle Töne aufschrecken und ein Mann viel vom Himmel. Nach gründlicher Untersuchung der Leiche, bei der ich einige Schriftrollen fand, sowie ein Kurzschwert, ein Edlesgewand, sowie Edle Schuhe, nahm ich mir das Tagebuch vor. Laut diesem, heißt der Mann Icarus und hat einen weg gefunden, wie ein Mensch lange Wege in kürzester Zeit bewältigen könnte. Ich nahm das Tagebuch und ging zurück nach Seyda Neen, verkaufte das Kurzschwert und reiste mit dem Schlickschreiter nach Khuul. Zunächst wollte ich auf die Insel Solstheim übersetzten, aber 35 Draken waren mir dann doch zuviel.

Von Khuul aus ging ich nach Ald Velothi, denn ich versucht dort ein Zimmer zubekommen, aber daraus wurde nichts. Also ging ich weiter zu der Oben genannten Dwemer-Ruine. Nachdem ich durch die Gänge streifte, fand ich auf einem Regal in der hintersten Ecke, das gesuchte Dwemer Rohr. Da ich keine Lust hatte, den Weg bis nach Khuul zurück zu laufen, benutze ich wieder das Amulett und fand mich in Gnisis wieder. Von dort aus reiste ich nach Ald’Ruhn, per Schlickschreiter, da es Nacht war.

In Ald’Ruhn angekommen, ging ich zu Edwinna und gab ihr das Rohr. Aber sie gab mir kein Geld für meine Bemühungen, sondern bedankte sich nur. Als nächstes soll ich in einer Dwemer-Ruine nach einem Senilias Cadiusus suchen, denn er hat einen Bericht nicht Rechtzeitig abgegeben. Ich bin mal gespannt, was das wird. Doch bevor ich los ging, braute ich noch schnell zwei Tränke, die ich zu Geld machte. Außerdem erzählte mir selbiger Händler in der Magiergilde, von einem Ortsansäßigen Verrückten.

Eine kleine Notiz am Rande: Diese Redoran sind extrem unfreundlich, bezeichneten sie mich doch als Bettler!
Es gibt keine Leidenschaft. Es gibt nur Besessenheit.
Es gibt keine Erkenntnis. Es gibt nur Überzeugung.
Es gibt keine Absicht. Es gibt nur Willen.
Es gibt nichts. Nur mich.
  09.03.2008, 11:31
  • Offline
  • Der Blog


  • Blinder Knecht
    • Dunkle Bruderschaft
21 Letzte Saat (Tag 7)

Liebes Tagebuch!
Wie ich auch schon  in meinen vorigen Tagebucheinträgen darlegte, sind die Klippenläufer eine wahre Plage. Aber was wiederhole ich mich immer wieder…
Naja, nachdem ich alles in Ald’Ruhn erledigt hatte was ich vorhatte zu erledigen, ließ ich mich von der Magiergilde dort wieder nach Balmora teleportieren.
Mein erster Gedanke dort war endlich meine Bucher und einiges unnutzes Zeug loszuwerden, also ging ich zu diesem verschlagen Wirkenden Khajiit bei dem ich erstmal einiges verkaufte.
Um dann noch meine vielen Bucher loszuwerden, aber ich konnte mich ja nicht einfach von ihnen trennen, ging ich zu Caius und legte dort und seinen mürrischen Blick all das ab was mir zu schwer war.
(Das hat er davon ,wenn er sagt ich soll dies als mein Heim ansehen).
Nun wollte ich mich auch den Weg zu der Höhle Punabi machen, in der ich eine Frau finden sollte die ihren Beitrag für die Gilde nicht bezahlt hat.
Als ich jedoch auf dem Weg zum Tor an einem Haus vorbeilief , wo der Name auf dem Türschild mir bekannt vorkam, stockte ich kurz und kramte in meiner Tasche den Zettel den ich bei der Leiche mit der Skoomapfeife gefunden hatte heraus. Tysia ! Das konnte nur die Tysia sein die ich suchte also versuchte ich die Tür zu öffnen aber sie war verschlossen also versuchte ich auf gut Glück auch einmal die Hintertür doch auch diese war verschlossen. Also nahm ich mir vor später, wenn ich zurück war noch einmal vorbei zuschauen.
Nun machte ich mich endlich, über den beschriebenen Weg, nach Punabi auf. Der Weg war sehr lang, so kam es mir jedenfalls vor.

Andauernd würde ich von Klippenläufern und Ratten attackiert.
Als ich dann endlich angekommen war und hoffte bei der netten Frau in Punabi mich entspannen können, hatte ich mich getäuscht. Sie war doch wirklich so frech mir ins Gesicht zu sagen ich solle das Geld doch selbst bezahlen. Für sie!
Ich erinnerte mich an Ranis Worte und begann einen Kampf mit ihr, der härteste denn ich bis jetzt hatte wenn ich daran zurück denke wird mir ganz anders. Ich hatte einfach Glück! Sie hätte mich auch in den Boden stampfen können aber sie hatte sich glücklicherweise in einer Wurzel verfangen  und könnte deshalb nicht ihre ganze Kraft entfalten.
Ich nahm ihr das Geld für die Gilde ab und wagte mich noch ein Stück in die Höhle hinein.
Dort traf ich noch auf zwei Hexen und einen Axt schwingenden Nord die ich nacheinander beseitigte.
In der Höhle fanden sich einige sehr hilfreiche Utensilien die ich mit nahm.
Mit der Kette der Almasivi Intervention  teleportierte ich mich nach Balmora zurück  dort mit Ranis zu sprechen und ihr das Geld zu übergeben. Nachdem auch das erledigt war begab ich mich zu Bett und schlief auch sofort ein.
Am nächsten Morgen  (Oder es war doch eher Nachmittag) machte ich mich bei einigen Bürgern auf der Straße über Tysia kundig. Ich erführ das man sie schon länger nicht gesehen hatte also machte ich mich wieder auf den Weg zu ihrem Haus. Diesmal jedoch öffnete ich in einem unbeobachtet Moment ihre Tür mit einem Zauber.  Ich trat ein und rief ihren Namen, nicht das sie mich für einen Einbrecher hält und mich umbringt, doch dem war nicht so sie schaute mich zwar etwas verdutz an aber als ich ihr die Pfeife und den Brief übergab bedankte sie sich bei mir und schenkte mir Mondzucker.

Denn ich auch gleich darauf wieder zu Baren machte.
  14.03.2008, 16:29
  • Offline
  • Salonio


  • Abenteurer
    • Neuling
23 Letzte Saat (Tag 8)

Ich erinnerte mich, dass ich noch etwas in Sulipund zu erledigen hatte. Was war es noch gleich? Nach kurzer Überlegung fiel es mir ein: Ich musste einen Magier dazu bringen, der Magiergilde beizutreten. Sollte er sich weigern, müsse ich ihn töten.

Wie ich oben bereits erwähnte, erscheint mir der Tod eine zu hohe Strafe für die Beitrittsverweigerung. Doch als ich diesem arroganten Magier gegenüber stand, änderte ich meine Meinung schnell. Nach einigen Versuchen, ihn zu überreden, nahm ich mein Schwert in die Hand und drohte ihm. Doch auch dies half nichts. Also tat ich, was ich in diesem Fall machen sollte: Ich griff ihn an. Er schien mächtige magische Kenntnisse zu haben, doch diese haben mir nichts ausgemacht. Ganz im Gegenteil: Ich spürte wie seine Magie die meine wieder auffrischte und so konnte ich ihn nach einem kurzen Kampf bezwingen.

Ich legte mich erstmal in sein Bett, um mich etwas auszuruhen. Danach sah ich mir seine Räumlichkeit mal etwas genauer an. Er schien eine umfangreiche Büchersammlung zu haben. Wirklich interessant fand ich folgendes Buch: Die Chronik von Nchuleft. Ich steckte es in meine Tasche und machte mich zurück auf den Weg nach Balmora.

Nach der langen Rückreise betrat ich erstmal das Haus von Caius Cosades, um mich dort etwas auszuruhen. Auch das besagte Buch lagerte ich dort. Aus irgendeinem Grund vertraue ich diesem Fremden etwas, was ich bisher von noch nicht allzuvielen Personen auf Morrowind behaupten kann.

Ein wenig später betrat ich die Magiergilde Balmoras und berichtete dort, dass ich den Auftrag ausgeführt habe. In folge dessen wurde ich auch zum Magier befördert, in Verbindung mit einem neuen Auftrag.
Ich sollte in einer Taverne in Balmora die unerlaubten Ausbildungsangebote eines Argoniers stoppen. Dort angekommen fand ich ihn auch direkt in einem großen Raum. Doch um mich herum viele zwielichtige Gestalten. Ich hielt es für weise, keinen Kampf anzufangen. Nachher hätte ich noch die ganze Taverne gegen mich aufgebracht. Also versuchte ich es mit Überredungskunst, doch dies half nichts. Ich musste also in den Geldbeutel greifen. Für 200 Draken versprach er mir, dass er sein Ausbildungsangebot unterlässt. Folglich hatte ich auch diesen Auftrag erfolgreich ausgeführt.
Hier steht was sinnvolles, wenn ich was sinnvolles finde! :)
  16.03.2008, 15:41
  • Offline
  • http://www.tortis-pics.de.ms


  • Spion
    • Klingen
Screenshots kommen später email lässt auf sich warten




24  Letzte Saat (Tag 9)

Ich entschied mich, nach einer kleinen Einkaufstour wieder einmal zur örtlichen Magiergilde zu gehen.Gleich als ich eintrat wurde ich von der Gildenkämmerin angesprochen, ich solle einem Hochelfen nach Pelegiad escortieren.Nach all den Botengängen und einsamen Fussmärschen gefiel mir der Gedanke ganz gut und willigte ein. Ich sollte den Hochelfen allerdings nicht gehen lassen ohne seine Notizen zu erhalten. Wo diese Stadt genau lag, wollte sie mir nicht sagen und auch niemand auf der Hauptstraße konnte mir den Weg genau beschreiben. Ich erinnerte mich aber dunkel an einen Wegweiser in der Nähe der Mondfalterfestung.
So ging ich also zum verabredeten Treffpunkt auf den mich bereits ein ungeduldiger Hochelf erwartete. Auzf meine Frage nach seinen Unterlagen reagierte er überraschend fröhlich, wollte sie mir aber erst bei Ankunft in der Pelegiadischen Taverne geben.

So brachen wir also auf, der Weg war nicht all zu weit und der Wegweißer wies mir tatsächlich den Weg. Unterwegs wurden wir angegriffen von allerlei Getier aber von keinen Klippenläufern.
Während einer kurzen Rast schlich sich wieder einer dieser Assasinen an, ich hätte ihn wohl zu spät gesehen aber mein Mitreisender verbrannte ihm mit einem Feuerball seinen Helm und die rechte hälfte seines Gesichtes.Ich nutze den Moment und schlug ihm mit meiner Claymore in die linke Schulter. der Assassine war sofort tot. Ich entschied mich seine Rüstung mitzunehmen um sie später einer Wache zu zeigen.

Ansonsten geschah auf dem Weg nichts erwähnungswertes, außer einer jungen Kaiserlichen die ausgeraubt wurde und nun sich närrisch in ihren Peiniger verliebt hatte.Ich sprach frei heraus was ich davon hielt und ging meiner Wege.

In der Stadt angekommen gab mir Itermegel seine Notizen. Da es schon spät war übernachtete ich in Pelegiad.


25  Letzte Saat (Tag 10)

Ich machte mich in aller frühe auf eine kleine Stadtbesichtigung. Es gab eine Festung, einige Häuser und Geschäfte. Die Festung sah stark aus und die Bewohner dieser kaiserlichen Siedlung waren sehr freundlich zu mir. Da die Wachen mir nicht über die Rüstung oder ihren Träger sagen konnten, außer das ich jemanden in Ebenerz fragen solle, ging ich zum örtlichen Händler und fragte ihn, er wusste auch nichts war aber sehr interessiert an der blutverschmierten und demolierten Rüstung. Ich verkaufte sie ihm für ein kleines Vermögen.
Später dann brach ich auf nach Balmora auf und der Weg kam mir dieses Mal sehr lang vor, ich war wieder allein.
Doch ich kam vor dem Einbruch der Dunkelheit in Balmora an, gab Ranis die Notizen und ging zu Bett.

26 Letzte Saat (Tag 11)

Heute Morgen haben sich die Ereignisse überschlagen. Als ich aufwachte bekam ich von der Gildenkämmerin einen neuen Auftrag,Ich solle einer Dame in Mar Gaan einen Besuch abstatten der Nekromatie betrieben haben soll. Ich brach nach einem kleinen Frühstück auf und lies mich nach Aldruhn teleportieren, wenigstens etwas näher an meinem Ziel.
In der Magiergilde wurde ich bereits erwartet, von einem Assassinen. Überrascht steckte ich einige schwere Treffer ein und stürzte eine Treppe herunter. Im Fall schleuderte ich einen Feuerball. Ich traf ihn am rechten Bein. Mit meiner Claymore konnte ich ihn dann schließlich besiegen. Ich brauchte eine Rast, und legte mich etwas hin. Ich nahm die Rüstuing des Feindes, so sehr sie mich auch stören sie bringen mir sehr viel Geld.
Allerdings hoffe ich das diese Assassinen es bald einsehen, einen Fairas tötet man nicht so einfach.

22 Letzte Saat (Tag 12)

Es war ein langer und gefährlicher Weg nach Mar Gaan, doch ich habe es geschafft.
Ich bin unterwegs kaum zur Ruhe gekommen aber es waren meist nur Ratten oder Klippenläufer welche keine große gefahr darstellten.
Aber kurz vor meiem Ziel bin ich dann endlich auf wirkliche Gegner getroffen, 3 Wegelager welche sich sehr Magiebegabt zeigten. Ich musste meine Schriftrolle der Goldenen Heiligen nutzen und zusammen mit ihr konnte ich sie besiegen.
Auf meinem Weg habe ich einen  gigantischen, magischbläulichen Wall gesehen, ich frage mich  ob das vieleicht der Geisterwall ist von dem die Bewohner immer wieder sprechen.
Ich übernachtete in der örtlichen Taverne und wollte mich grade an meinen Auftrag machen als ich von dem Schrein hörte. An diesem Ort soll ein gewisser Vivec den Daedrafürsten Merunes Dagon davoin abgehalten haben die Dunmer mit einem Stein zu zerquetschen indem er den Fürsten provozierte. Ich bin mir nicht sicher was ich davon halten soll aber ich halte die Dunmer für sehr abergläubish und denke das auch das nur ein Hirngespinst dieser Ahnenverehrenen Narren ist.Wie auch immer es stellte sich heraus das die Frau tatsächlich nicht ganz Sauber war, ich tötete sie und ging zurück nach Balmora.

23 Letzte Saat (Tag 15)

Ich habe einen neuen Auftrag, ich soll einen Spion in der Magiergilde entlarven.
Das ich jetzt auch noch Detektivarbeit machen soll.. Aber egal ich habe mich gewohnt gut angestellt und habe sofort gesehen das der Assistent vom Erzmagier mit einem gefälschten Empfehlungschreiben angenomen wurde. Der Erzmagier scheint nich der hellste zu sein.
Ich erstattete in Balmora Bericht und ging früh schlafen.

24 Letzte Saat (Tag 16)

Regen... Ich entschied mich den Tag für einige Studien zu nutzen.
Ich ging in das Händlerviertel und kaufte mir ein paar Tränke und Zwei Bücher.
Eines über einfache Alchemie, und eines über Vvardenfell.
Das Alchemiebuch war interessant aber sein Geld nicht wert.
Aber der Vvardenfell-Reiseführer war wirklich ein guter Kauf, ich weiß nun über die verschiedenen Regionen bescheid und auich über viele der Städte.
Morrowind scheint wirklich groß zu sein, es kommt mir so vor als wüsste ich nicht einmal ein Bisschen über dieses Land.
Als ich so die Bücher las viel mir mein Auftrag für Caius wieder ein, ich ging spät Abends in die Kriegergilde und fragte nach denm Sechsten Haus und dem Nerevarine.
Doch ich wurde enttäuscht, dieser dreiste Kaiserliche möchte doch tatsächlich einen Würfel von mir. Und noch schlimmer dieser Würfel soll mitten in einer Dwemerruine sein.
Ich dachte auf einem kleinem Spaziergang durch die Stadt darüber nach. Die Sonne spiegelte sich auf dem Odai und ich habe micht

tatsächlich dazu durchgerungen es zu tun, ich werde in die Ruine gehen und ihm seinen blöden Würfel holen.Ich brach also auf und überquerte die große Brücke beim Schlickreiter. Es war ein schöner Tag, besser als die vorangegangenen jedenfalls.
Der Weg zum eingezeichneten Punkt auf meiner Karte führte mich an der großen Festung vorbei und über eine gigantische Brücke. Es war natürlich klar das vor dem Eingang in die Ruine Zwei Klippenläufer auf mich warteten. Ich besiegte sie mit einigen Feuerbällen und betätigte den Schalter für die Tür und trat ein.
Es war sehr dunkel in der Hölle, ich hörte Stimmen unter mir.Ich schlich mich langsam an die Kante der Eingansplattform. Und sah einige Männer beim verladen von Gegenständen.
Plünderer, Banditen was auch immer, sie sahen nicht freundlich aus.
Als ich mich grade vorbeugte um genau hinzusehen geschah es: ein Stein bröckelte ab und fiel herunter, ich war enttarnt.
Die Männer zogen ihre Waffen und griffen mich an. Zum Glück konnte ich Zwei der Drei fällen ehe der dritte in meiner Nähe war.
Ich nutze eine Schriftrolle mit der meine Hand einer gigantischen Berührungsschaden aussendete und das Blut des Narren gefror, seine Adern wurden von dem Druck teilweise zerfetzt und seine Augen ermatteten. Er war tot.
Ich ging weiter und hatte Glück im Unglück diese Plünderer hatten die Ruine sorgsam ausgeräumt und alles in einem kleinem Raum gelagert. Dort war auch der Würfel.
So kehrte ich zurück, entschied mich aber diesen Haspat noch warten zu lassen und den Würfel zbei einem kleinen Trunk in der Taverne u studieren. Es scheint als wäre etwas darin vergorgen. Aber ich bekomme ihn nicht auf.


Ich brachte gleich danach den Würfel zu Haspat und erfuhr sehr viel über Morrowind.
In Morrowind scheinen die Fürstenhäuser zerstritten zu sein. Nachdem das Kaiserreich sich Morrowind als eine Provinz einverleibte fingen die Streitereiten an. Aber viel interessanter war vom sechsten Haus zu hören dem Haus Dagoth Urs einem Feind der im Roten Berg zu schlafen scheint. Er soll das Land mit schrecklichen Krankheiten heimsuchen und alle Fremdländer vertreiben. Verwirrt von all den Informationen ging ich langsam zu Caius Haus als mich plötzlich ein fremder Dunmer ansprach. Er fasselte etwas von Dagoth Ur der mich erwarten würde, er nannte sich einen Schläfer einen unter Tausenden. Ich lies in reden und ging weiter.
Ich vermute das er wohl mein Gespräch mit Haspat belascht hatte. Seltsamer Kauz.
Caius war erfreut über all diese Informationen und gab mir eine Zusammenfassung.
Nun werde ich schlafen gehen..obwohl es noch recht früh ist, ich bin müde.

Nachtrag:
Ich hatte einen schrecklichen Traum.
Es war grauenhaft ich erinnere mich nicht genau an den Traum.
Eine selsame Person mit einer goldenen Maske war da und lachte und da waren viele andere die ich nicht erkennenn konnte. Ich konnte weder sprechen noch atmen.
Es war einfach schrecklich doch nun war ich hellwach. Caius hat mich geweckt und ich erzählte ihm von diesen beunruhgendem Traum. Er zeigte sich besorgt meinte aber ich solle es besser geheim halten der Tempel ist nicht erfreut über Propheten aller Art.
  17.03.2008, 23:17
  • Offline


  • Hexer
    • Magiergilde
...Kein Wunder, ich hasse sie auch wie die Pest.
Ich fing mich wieder ein und fragte, welcher Schritt nun zu tun war. Caius erzählte mit von einer Ork der Magiergilde in Balmora, Sharn gra-Muzgob. Sie sei sehr klug und könnte mir deshalb vieles über den Nerevarine erzählen. Ein kluger Ork? Hab’ ich noch nie gesehen...
Aber ich ging erst mal zu ihr in das Gildengebäude, hinab in das Untergeschoss, wo ich sie beim Lesen von irgendwelchen Kräuterkunde-Büchern auffand. Eine so hässliche und stinkende Ork um einen Gefallen zu bitten erwies sich schon einmal als äußerst schwierig, sie wollte mich erst sogar abweisen, da sie mich ja schon als Magiergildenmitglied kannte, bevor ich ihr sagte, dass Caius mich geschickt hatte.
„Du bei den Klingen? Naja, ich frag erst gar nicht...“ Sie wollte mir aber natürlich nur Informationen geben, wenn ich einen kleinen Auftrag für sie erledigen würde. Mir war klar, dass da ein Haken war; ich erledige die Gefallen und Caius bekommt die Belohnung.
Ich sollte zu einer Ahnengruft reisen, südlich von Pelagiad, und dort für sie den Schädel von einem gewissen Llevule Andrano besorgen. Sie erwähnte etwas von den Vorurteilen der Dunmer zur Nekromantie... was will die Ork mit dem Schädel jetzt anfangen? Es sollte mir egal sein, solange ich danach die Informationen für Caius bekomme.

Ich ging also los, erst einmal in Richtung Mondfalter Legion, westlich von Balmora. Es war zum Glück ziemlich gutes Wetter, daher kam mir der Weg gar nicht mal so lang vor. Ich bog dann rechts ab und betrat dadurch die Ascadia Insel-Region, ein sehr grüner Ort mit perfekter Vegetation für Alchemisten. Ich schaute auf meine Karte und sah, dass es noch ganz schön weit bis nach Pelagiad war. Ich entschloss mich daher, eine Abkürzung zu nehmen und ging ab von der Straße. Um mich herum. Eine Sackgasse. Aber bevor ich wieder zurückging, machte ich kurz Halt, setzte mich auf einen Baumstumpf und nutze die Zeit, ein wenig zu essen.

Nach kurzer Zeit ging ich dann wieder los und kam dann endlich bei Pelagiad an. Doch ich bemerkte plötzlich, dass es schon dunkel wurde. Die Geschäfte im Dorf waren schon fast alle geschlossen... sollte ich jetzt los, bei Nacht, und in völliger Dunkelheit in eine alte, unerforschte Ahnengruft eintreten?
Ich entschloss mich, in Pelagiad ein Zimmer zum Übernachten zu suchen.
Die Herberge „Zur Mitte“ bot sich erst mal an. Im Gebäude drin sah es schon ein wenig anders aus. Überall zwielichtige Personen, die düster auf mich sahen. Ich bin doch wohl nicht in den Treffpunkt der Diebesgilde spaziert? Während ich mit dem Wirt über das Zimmer sprach, hörte ich mit dem anderen Ohr einen Dunmer, der über die Camonna Tong in Balmora sprach. Sollte ich nicht etwas darüber in Erfahrung bringen? Er sagte auf jeden Fall, dass diese den Sitz in der „Ratstaverne“ hätte. Werde ich mir merken.
10 Draken ärmer betrat ich mein Zimmer, wenn man überhaupt so nennen durfte. Ein altes, hartes Bett,  ein paar Maden und ein vergammeltes Brot auf dem Tisch.
Aber ich schlief dann schließlich doch ein, um dann morgen ausgeruht mir den Schädel zu schnappen.



1 Herzfeuer (Tag 17)

Ich wachte ausgeruht auf. Ich wollte ja heute die Andrano-Ahnengruft ausräumen. Ich schritt also aus der Herberge, genehmigte mir kurz einen Schluck Mazte und ging Richtung westen zur Straße. Auf dem Weg sprach mich jedoch plötzlich ein spärlich bekleideter Dunmer an. Er sprach von Dagoth Ur, der erwacht wäre und über die Erhebung des sechsten Hauses. Das sollte mir zu denken geben...diese Nerevarine-Geschichte wurde langsam ziemlich verzwickt.

Ich ging aber weiter und folgte der Straße nach Norden, wo sie sich in zwei Wege aufteilte. Einer ging Richtung Vivec, der andere Richtung Seyda Neen. Aber ich wollte gar nicht weiter gehen, Sharn sagte mir, die Gruft sollte hier irgendwo sein. Ein Blick nach rechts genügte und ich sah hinter einem Felsen versteckt einen von Spinnenweben bespickten Eingang, der nur zu einer Gruft gehören konnte. Ich sengte die Weben mit einer kleinen Flamme weg um den Türknauf anfassen zu können, um in die Gruft einzutreten.

In der Ahnengruft drin sah alles noch heruntergekommener aus. Von welchen Dunmern sprach Sharn? Diese schienen ja lange nicht mehr nach ihren Verstorbenen gesehen zu haben...
Eine Treppe hinabsteigend sah ich einen anderen Grund. Eine Leiche! Sie schien schon etwas länger da zu legen, die Kleidung war schon vermodert. Ich schaute kurz, ob er noch etwas wertvolles bei sich hatte. Ein paar Draken, mehr nicht.
Während des Ausräumens verspürte ich einen kalten Luftzug an meiner linken Schulter. Mein Gespür wusste, warum der Dunmer umgekommen ist. Seine auferstandenen Ahnen haben ihn getötet und einer davon schwebt gerade hinter mir.
Ich drehte mich blitzschnell um und entfachte eine große Flamme an meinen Handflächen, die ich sofort gegen ihn schleuderte. Der Geist jaulte vor Schmerz und griff mich direkt an. Ich konnte gerade mit einem Satz zur Seite ausweichen. Ich benutze viel mentale Energie einen neuen Zauber zu benutzen, den mir mein Meister in Balmora vor einigen Tagen beigebracht hatte. Ich spürte, wie sich eine geballte Welle an Mana in meiner rechten Hand ballte. Ich murmelte in der alten Sprache der Altmer ein Paar Worte, die die Luft ein wenig dünner zu machen schienen. Ich merkte, dass der Geist zu einem weiteren Angriff ausholte. Ich konnte aber gerade noch so die letzten Worte aussprechen, sodass sich plötzlich ein daedrisches Kurzschwert in meiner Hand manifestierte. Ich wehrte blitzschnell den Angriff ab und setze sofort zum Gegenschlag an. Scheinbar habe ich den Geist mit diesem Zug überrascht und sorgte so für seine letzte Ruhe.
Interessant, dachte ich, und schaute mir den Boden genau an, denn beim Kampf hat der Geist anscheinend eine staubige Substanz hinterlassen. Ich kratze dieses glibberige Zeug überall vom Boden und schaute es mir genauer an. Da viel es mir ein: Es war Elektroplasma, ein seltener Stoff, der unglaublich wertvoll war und bei vielen Tränken eine besondere Wirkung hervorbrachte. Sehr gut, dachte ich mir, diese Aufgabe scheint mir ja doch etwas zu bringen.
Ich ging weiter. Mir war so, als ob ich irgendein kratzendes Atmen hören würde. Langsam schlich ich den Gang entlang und bemerkte in einem großen Raum, der in der Mitte eine große Grube hatte, die anscheinend zu einem Raum tiefer hinging, eine monströse aber nicht große Gestalt. Sie hatte überall Geschwüre und man konnte nur schwer die menschliche Herkunft erkennen. Corprus musste diese Kreatur haben. Ich ballte leise einen Feuerball in meiner Hand und brachte dem Monster ein schnelles Ende.
Ich merkte, dass der Raum eine Sackgasse war und ich wollte auch schlecht das Loch herunterspringen. Also drehte ich um.
Ich kam in einen Gang und hörte wieder seltsame Geräusche. Das Knacken und zusammenreiben von Knochen? Mir graute etwas. Diese Ahnengruft scheint ja richtig verflucht zu sein, da alle Toten wieder auferstehen. Es schienen mehrere untote Skelette hinter der Tür zu stehen. Ich machte langsam die Tür auf und stellte mich auf einen harten Kampf ein...
Und da waren sie: Zwei Skelette, eines mit einem Speer, eines hatte einen Bogen. Sie bemerkten mich sofort und sprachen sich in einer seltsamen Sprache aus Knacken und Krächzen ab. Der mit dem Speer ging auf mich los. Schnell werte ich mit meinem Breitschwert den Angriff ab, hörte aber direkt danach das Spannen des Bogens. Ich machte einen Satz hinter eine Säule. Ich überlegte, wie ich das eine Skelett besiegen könnte, wenn ich die ganze Zeit unter dem Beschuss des anderen stehen würde.
Ich griff zuerst den Bogenschützen mit einem kleinen Dolch an, den ich aus meinem Gürtel zückte. Ich warf ihn direkt in das Gesicht. Treffer!
Doch irgendwie stand die Kreatur noch. Verdammt, welches Gehirn sollte ich mit dem Geschoss auch zerstechen. Ich musste mir also etwas anderes einfallen lassen. Es kam wieder mal die Magie ins Spiel, ich dachte an eine kleine, feurige Explosion, die das Skelett auch in der Hölle lange nicht vergessen würde. Ich ballte alle meine Energie in einen Feuerball und schleuderte ihn mit voller Kraft gegen den Kontrahenten. Und es passierte genau das, was ich wollte. Der Bogenschütze zersprang in all seine Einzelteile.
Doch ich hatte kaum Mana mehr, ich musste mich einem Zweikampf mit dem Speerkämpfer stellen. Mein beschworenes Schwert hat sich ja leider schon aufgelöst... ich nahm also mein normales Breitschwert.
Mit einem plötzlichen Satz griff ich das Skelett, das noch verwundert über das Besiegen seines knochigen Freundes war, an. Sein Speer wurde durchtrennt und das Metall schnitt die Rippen an, sodass auch das Skelett erst mal einen Sprung nach hinten machen musste. Aber ich ließ ihm keine Zeit, sich auszuruhen. Mit einem Schlag gegen den Schädel schlug ich ihm den Kopf von den Schultern, sodass der gesamte Korpus leblos zusammenfiel.
Ich war ganz schön erschöpft und ich hatte mir bei meinem Ausweichmanöver auch ein Paar Schrammen geholt. Hätte ich doch ein paar Tränke dafür eingepackt... Ich nahm mir noch schnell meinen Dolch und ein Paar verzauberte Pfeile, die der Bogenschütze bei sich hatte.

Aber die Gruft war damit von den rastlosen Seelen befreit. Ich trat in die Grabesstätte und nahm mir erst einmal die Opfergaben. Darunter war auch ein Ghulherz... wer opfert denn bitte so eine Rarität?
Aber es kam noch besser: Neben dem Schädel des Andrano lag noch ein kleiner Dolch. Er war zwar verzaubert, den Runen daran zu urteilen lag ein Feuerzauber darauf, war aber ziemlich verrostet... na ja, vielleicht fällt ein Händler darauf rein und bezahlt mir noch eine schöne Summe dafür.
Ich nahm den Schädel und den Dolch mit und ging den Weg zurück zum Ausgang.

Auf dem Weg nach Pelagiad habe ich noch ein Paar Blumen gepflückt, ein Paar Beutelpflanzen, Weidenblumen und Heidekraut. Es wurde jedoch langsam dunkel, sodass ich wieder in der Herberge „Zur Mitte“ rasten musste. Wenigstens war das verschimmelte Brot weg.
Ich braute noch ein Paar Tränke und ging dann früh ins Bett, ich musste mich ja noch von meinen Kämpfen erholen.



2 Herzfeuer (Tag 18)

Ich machte mich früh nach Balmora auf. Ich ging auch diesmal den normalen Weg, dass ich mich ja nicht noch einmal verlaufe.
Auf dem Weg nach Balmora passierte herzlich wenig, es war richtig langweilig, sodass ich aus Zeitvertreib die Melodie pfiff, die Gesternabend in dem Gasthaus gespielt wurde.

In Balmora angekommen ging ich sofort zur Gilde und gab der Ork den Schädel. Sie war sehr erfreut und gab mir die Informationen über den Nerevarine-Kult und dazu  Blatt Papier für Caius, die alles etwas genauer beschrieb. War ja klar, dass der Ork mir nichts Bares gibt...
Nach einer kleinen Mahlzeit ging ich dann zum Meisterspion, der sich für die Notizen bedankte. Auch er gab mir keine richtige Belohnung...
Den Rest des Tages entschloss ich mich, in der Magiergilde etwas zu trainieren. Ich übte den Umgang mit dem Feuer, da mir klar war, dass diese Zauber meinen Kontrahenten bisher am meisten Angst eingeflößt haben. Nach ein paar Stunden Training schaffte ich eine Flamme zu erzeugen, die ich weit schleudern konnte und sehr lange weiterbrannte. Sehr gut, ich nenne meine Kreation „Schleichbrannt“.

Vorm Schlafengehen viel mir plötzlich wieder ein, dass Edvinna, meine Mentorin in Ald’ruhn, noch eine Aufgabe für mich hatte. Das hatte ich ja völlig vergessen...
Ich entschloss mich, mich morgen früh sofort nach Ald’ruhn teleportieren zu lassen.



3 Herzfeuer (Tag 19)

Ich stand also früh auf, um mich teleportieren zu lassen. Mir wird immer ganz mulmig dabei. Gerüchten zufolge soll Masalinie Merian vor zwei Jahren ein Mitglied aus Versehen in das Aschland verfrachtet haben, eine heikle Sache war das...

Nun, ich habe mich doch noch rumgekriegt und landete dann auch in Ald’ruhn.
Ich ging sofort zu Edvinna, die etwas verärgert war, da ich einfach den Aufrtag vergessen hatte. Ich sollte nach einer Dwemer-Ruine, die Nchulefthingth heißt, gehen und dort einen Ausgrabungsbericht besorgen. Sie liegt nordsüdlich von Suran, ich sollte um den Berg herum wandern und dann die Foyada Nadanat entlang gehen.
Das heißt, wieder in die andere Richtung... aber diesmal mit Schlickschreiter, sicherheitshalber...
Ich kam in Suran an, wo ich erst mal Pause machte, um mein Schwert ein wenig zu schärfen und bei Pfandleiher ein wenig nach Raritäten zu schauen. Er hatte eine Ebenerz-Armschiene, sehr wertvoll, doch für einen Magier eher ungeeignet. Anscheinend weiß er, wie man Geschäfte macht...
Ich ging los und merkte etwas, das meine Haut berührte. Ich hörte ein leichtes Plätschern. Verdammt, es fängt an zu regnen! Die Götter meinten es wohl nicht sehr gut mit mir...

Ich merkte langsam, weiter ans Festland kommend, das ich dem Roten Berg näher kam. Die Landschaft wechselte von grünen Wiesen und Artenreichtum zu grauem Staubboden. Wenigstens hatte es aufgehört zu regnen.

Etwas weiter traf ich auf zwei Ratten, die an dem Kadaver eines abgestürzten Klippenläufers nagten. Sie sahen nicht sehr gut aus, anscheinend hatten sie die Pest. Als ob ich ihr Fressen wegnehmen wollte, griffen sie mich sofort an. Ich habe schon stärkere Gegner gesehen, seufzte ich und schlug beiden mit einem Streich den Kopf ab.

Nach einiger Zeit kam ich dann endlich zur Ruine an. Sie war riesig, und damit meine ich riesig. Ich betätigte den Mechanismus und die Steintür begann wie von Geisterhand sich nach rechts zu rollen. Ich trat ein...

„Hallo? Ist jemand da?“ rief ich vorsichtig, schon das schlimmste erwartend, aber ich hörte zum Glück schon eine baldige Antwort. Ich traf in einem großen Raum zwei Personen, die eine musste wohl Senilias Cadiusus sein. Ich sprach ihn wegen dem Bericht an, er sagte jedoch, dass ein gewisser Anes Vendu in gehabt hat und dieser gestern spurlos verschwunden war. Wieder mal typisch, ich musste also wieder mal den Helden spielen...
Ich ging also in den tieferen Bereich, aus dem Anes nicht mehr herausgekommen war. Schon bald fand ich seine Leiche. Aber sie war nicht allen: Ein Geist eines Dwemer hatte ihn anscheinend getötet und wachte immer noch an dieser Stelle. Ohne lange Worte griff ich diesen an. Mein neuer Zauber fand nun Anwendung und er machte sich mehr als gut. Der Geist wurde voll getroffen und wurde dann durch die langsam immer stärker werdenden Flammen zu Asche. Nun ja, nicht direkt zu Asche, aber zu Elektroplasma, dass ich händereibend in eine Flasche abfüllte.
Ich untersuchte die Taschen der Leiche von Anes und fand schließlich die Papiere. Ich meldete mich noch bei Senilias und sagte, dass Anes leider verstorben ist, und machte mich wieder auf den Weg.
Mir kam der Gedanke, mal wieder den Zauber „Göttlicher Eingriff“ zu benutzen, der mir vor ein paar Tagen beigebracht wurde. Ich habe meine rechte Hand, murmelte die Worte und spürte, wie ich mich langsam auflöste.

Als ich mich wieder materialisierte, fand ich mich in einem Schrein des Kultes wieder. Ich fragte den Mann, der dort betete, wo ich denn bin, und er sagte mit, dass ich mich in der Wolfenhalle in Sadrith Mora befände.
Sadrith Mora? Verdammt, was mache ich denn bitte hier? Ich bin völlig falsch. Dann muss ich wohl wieder zur Magiergilde und mich nach Ald’ruhn teleportieren lassen.
Ich machte mich auf die Suche und nutze die Zeit, die neue Stadt ein wenig kennen zu lernen. Schnell holte ich mir eine „Urkunde der Gastlichkeit“, die für den Aufenthalt notwendig war und wollte mich auf dem Markt etwas umschauen. Irgendwie schienen die Leute mich aber nicht zu mögen, sie schauten verächtlich zu mir herüber und die Händler wollten mir sogar nichts verkaufen. Wenigstens eine Person sagte mir, wo die Magiergilde wäre. In der Wolfenhalle. Ich hätte wohl das Mitglied des Kultes fragen sollen, dass hätte mir einige Zeit und Nerven gespart.

In der Gilde hier gab es eine Vielfalt an Zutaten für Tränke. Ich habe die Zeit genutzt, richtig viele Tränke zur schnelleren Heilung von Wunden zu brauen und in Flaschen abzufüllen.
Danach machte ich mich dann auf nach Ald’ruhn.

Es war schon spät geworden, Edvinna war schon schlafen gegangen. Also ging ich auch auf mein Zimmer und schlief schnell ein.



4 Herzfeuer (Tag 20)

Man, habe ich gut geschlafen... ich hab in einer Dwemer-Ruine seltene Artefakte gefunden und dadurch Ruhm und Geld erhalten... die Bosmerfrauen lagen mir zu Füßen.
Aber ich fange wieder zu träumen an...
Morgens traf ich mich dann wieder mit Edvinna, die sehr erfreut über mein Zurückkommen war. Ich gab ihr den Ausgrabungsbericht, den sie hurtig überlas und dann in ihre Tasche steckte. „Sehr gut...“ sagte sie und traute mir zu, als nächstes nach Sheogorad zu reisen, um dort zur Ruine Mzuleft zu gelangen. Wieder ein Ausgrabungsbericht? Ich wird es wohl über mich ergehen lassen...
Aber warum muss es nur Sheogorad sein? Nicht, dass es nur eine triste und traurige Gegend ist, es ist auch meilenweit entfernt, es ist nämlich eine Insel im Norden Morrowinds.

Ich reiste mit dem Schlickschreiter nach Khuul, oder besser gesagt, den Außenposten davor. Da, wie ich mein Glück kannte, kein Schlickschreiter nach Sheogorad flog, musste ich wohl oder übel zu Fuß gehen. Ich ging also Richtung Osten.

Nach einiger Zeit traf ich auf einen Rothwardonen mit feiner Kleidung, der mitten in der Wildnis etwas zu suchen schien. Ich sprach in an, in der Hoffnung das für mich etwas rausspringen würde, und fand heraus, dass er seine Frau suchte, die angeblich von Kultisten entführt wurde. Immer diese Daedraanbeter...
Ich entschloss mich ihm zu helfen und ging Richtung Daedraschrein.

Und es war ein riesiger Daedraschrein. Ich schlich mich etwas heran und sah einen Skamp, der eine Plattform bewachte.
Ich beschwor mein Schwert und griff schnell an. Wie wollte sich der Skamp auch wehren, ohne Waffen? Die Haut war zwar Hart, aber daedrischen Waffen war sie schutzlos ausgeliefert. Schnell lag das Tier am Boden.
Doch es war nicht allen. Ein Kultanhänger hatte mich wohl bemerkt und wollte mich für den Mord an dem Ungetüm bestrafen. Schnell warf ich meine Schleichflamme auf ihn, der er anscheinend nicht gewappnet war, und beendete schnell das ganze mit einem Hieb meiner Klinge. Ich hoffte, im Schrein schwerere Gegner zu finden.
In der großen Halle, üblich bei einem Schrein, warteten wieder zwei Magier auf mich. „Was hast du hier zu suchen? Du dürftest gar nicht hier sein!“ sagten sie nur und rannten auf mich los. Anfänger, dachte ich nur und sah, wie sie blindlings in meine Falle liefen. Ohne guten Kampfstil wollten sie auf mich losgehen und ich habe ihnen bei jedem Versuch eines Hiebes mit meinen Händen die Haut verglüht. Der eine wendete nun einen Lähmungszauber ein... falsch gedacht, ein Atronachenkind mit so etwas attackieren zu wollen, denn der Angriff wurde sofort aufgesaugt. Ich spürte die neugewonnene Energie, die durch mich hindurchging und schleuderte auf beide Kontrahenten einen Feuerball, der sie sofort außer Gefecht setzte.
Danach ging ich zur Tür links vom Schrein. Ein anderer Kultist hatte wohl den Lärm gehört und kam aus ihr herausgezischt, völlig ohne Deckung, sodass ich ihn mit meinem Schwert anhalten konnte. Man, das wird heute aber auch leicht, dachte ich mir.

Aber dies änderte sich schlagartig. Ich sah im nächsten Raum, der weit nach unten ging, einen Magier, mit edler Ebenerzrüstung, der gerade einen Beschwörungszauber übte. Einen wahrhaftigen Sturmatronachen hat er herbeigerufen, ich wusste sofort, dass ich keine Chance hatte. Doch ich sah all die schönen Tränke und Truhen hatte der Typ auch, also versuchte ich mich an dem Kerl vorbeizuschleichen, herunter zu seinem Schlafplatz, seine Sachen auszuräumen und dann ohne Mucks wieder aus dem Raum rauszuschleichen. Es funktionierte. Ohne das er nur etwas bemerkte, griff ich mir all seine wertvollen Sachen und verschwand.

Es blieb also nur noch der Gang rechts vom Schrein. Ohne langen Marsch kam ich zur Zelle der Frau vom Rothwardonen. Sie war heilfroh, mich zu sehen und folgte mir zum Ausgang.

Auch der Mann war überglücklich. Dann gab er mir die Belohnung...200 Draken? Was? Ein piekfeiner Schnösel von Welt schenkt mir dieses Taschengeld? Da sagte mir noch am Ende, dass er im Haus Redoran von meinen guten Taten erzählt... als ob ich irgendetwas von diesen Kämpferheinis zu tun haben wollte...
Naja, wenigstens hab ich die Sachen aus dem Schrein ausräumen können.

Ich ging weiter gen Osten. Die Landschaft wechselte wieder einmal ins Trostlose. Ich war im Aschländer-Bereich angelangt. Und der Name triff voll und ganz zu. Es war richtig staubig und vor allem grau. Keine Anzeichen von Blumen oder Bäumen, nur wurzelähnliche Ranken, die aus dem Boden ragten. Ich kam an einem großen Daedraschrein vorbei, machte aber einen Bogen, ein Schrein pro Tag ist genug.
Es wurde schließlich dunkel und ich musste mir einen provisorischen Schlafplatz erstellen. Ich rastete nahe an einem Lager von Aschländern. Ich fragte lieber nicht dort nach einer Unterkunft, man kennt ja die Dunmer, wie sie mit Fremdländern umspringen...
Auch mit einem unbequemen „Bett“ schlief ich schließlich ein.



5 Herzfeuer (Tag 21)

Ich ging weiter gen Osten und bog langsam nach Norden ab, da bald schon die Inseln folgen sollten. Ich kam zwischendurch an einem Schrein vorbei, aber ich wollte gerade einfach nur nach Sheogorad.
Und ich sah die Inseln. Aber es gab keine Bote, die einen herüberbringen konnten und schwimmen würde ich bestimmt nicht. Gut, dass ich diesen Zauberspruch gelert habe, mit dem ich über Wasser laufen konnte. Er war zwar etwas kompliziert, aber schließlich funktionierte es doch und ich bekam nicht mal nasse Füße.

Auf einer kleinen Insel, die auch zu Sheogorad gehörte, war ich angekommen. Hier gab es nichts außer ein paar Blumen, Schlammkrabben und...eine Ahnengruft?
Sie sah ziemlich einladend in einem schatzbegierigem Sinne aus, dass ich den Mut aufbrachte, dort einzutreten.

Ich bin gerade hereingekommen, schon sah ich einen Menschen von Hinten, der gerade irgendeine Melodie pfiff, die eher dem Krächzen eines Klippenläufers als eines schönen Liedes glich. Doch er bemerkte mich, drehte sich um und sagte plötzlich: „Ah, Frischfleisch...“ An seinem Lächeln bemerkte ich es sofort, es war ein Vampir! Schnell bündelte ich die Flammen in meinen Händen. Der Vampir bewegte sich mit einer Schnelligkeit, dass ich überhaupt nicht ahnen konnte, wo er hinlaufen wollte. Doch dafür hatte ich auch eine Lösung parat. Ich schoss die Flammen in alle Richtungen.
Ein Aufschrei und der Vampir blieb stehen. „Was hast du dir dabei gedacht?“ zischte er seinen angekokelten Arm haltend. “Dich besiegen!“ erwiderte ich siegessicher und holte zum Schlag aus. Er konnte gerade noch ausweichen. Doch da kam schon mein nächster Angriff, ein Hagel an kleinen Feuerbällen. Ein Volltreffer auf den Bauch des Ungetüms. Ich bemerkte die Unachtsamkeit und trennte ihm den Kopf ab. Ich hörte jedenfalls immer, das das erforderlich war, um so ein Biest zu töten. Naja, sicher ist sicher...
Ich nahm den Staub auf, den der Vampir hinerließ und ging weiter.

Ich bemerkte bald, das der Vampir nicht alleine war. Die Gruft war bald ein kleines Dorf für Vampire, sie hatten sogar Menschen gefangen genommen, die für sie arbeiteten.
Aber wie ich über alle Vampir gesiegt habe, muss ich ja nicht erzählen, ich sage nur, dass es mal wieder eine Glanzleistung von mir war.
Die Vampire hatten sogar eine eigene Schmiede bei sich und keine billige. Die feinsten Hämmer und Ambosse, doch damit konnte ich nichts anfangen. Ich schaute mir die Waffen und Rüstungen an, die dort lagen und entdeckte einen Stahlstab, der den Runen zufolge sowohl einen Eis- und einen Feuerzauber in sich trug. Eines Magiers würdig, dachte ich nur und steckte ihn ein. Außerdem habe ich eine Claymoore eingesteckt, dass sehr wahrscheinlich Feuerschaden macht. Des Weiteren nahm ich auch einen Glasschild mit, der gerade leicht genug war, um ihn zu tragen.
Und  ich kam sogar zu alchemistischen Gegenständen. Wertvollste Öfen und Destillen, die ich natürlich mitnahm, und seltenste Tränke. Ich wusste gleich, dass sich ein Besuch in der Gruft lohnen würde.

Nach einiger Zeit kam ich dann in einen großen, geschmückten Raum. Treppenstufen führten zu einem Thron, auf dem eine Frau saß und sich dort anscheinend ziemlich langweilte. Als sie mich entdeckte wurde ihr ganz anders zu Mute. „Wie bist du hier hin gekommen? Meine Lakaien hätten dich töten müssen. Was...“ Mein Vorbereiten auf einen Angriff mit meiner neuen Geheimwaffe ließ sie Erstillen. Sie fing an, auch einen Zauber zu wirken, was mir ein Lächeln hervorbrachte. „Warum lachst du? Du wirst schon sehen...“ sagte die Vampirfrau und schleuderte einen bläulichen Strahl auf mich ab. Ich spürte die Energie, die in mich einfloss. „Was...was...war das...“ stammelte sie und begriff, dass Zauber nicht bei mir wirkten. Sie rannte auf mich zu. Doch zu spät. Ich konnte meinen Zauber auf sie abfeuern.

Aber...verdammt, die Flammen wirkten zu spät. Sie hat mich in die Schulter gebissen und ist dann von den Flamen gestorben.
Das habe ich schon von den Gruselgeschichten vom alten Irdil gehört, die Mistviecher beißen einen und stecken einen an, sodass man nach ein paar Tagen selber ein Vampir wird.
Schrecklicher Gedanke, wenn ich nicht meine Tränke dabei hätte. Ein großer Schluck aus der Flasche sollte ausreichen, um das Gift zu vernichten.

Vor dem Verlassen wollte ich noch ein Paar Gefangene mitnehmen, aber diese waren so geschockt, dass sie sich nicht vom Fleck bewegten...na ja, irgendwann würden sie bestimmt alleine aus dem Gruselkabinett entfliehen.

Ich kam endlich wieder an die frische Luft. Ich musste nun weiter nach Nordosten, also musste ich wieder den „Festes Wasser“ Zauber anwenden. Nach einiger Zeit fand ich wieder etwas: Nicht schon wieder eine Ahnengruft! Nun, ein kleiner Blick kann ja nicht schaden.

Und es bestätigte sich. Die Gruft war recht klein und auch frei von irgendwelchen Gefahren. Ich nahm die paar Opfergaben mit und ging weiter.

Ich merkte nach einiger Zeit, dass mein Gepäck ziemlich schwer wurde und es auch ziemlich dunkel wurde. Ich entsinnte mich, dass Edvinna etwas von einem Dorf namens Dagon Fel gesagt hatte. Es wäre nördlich der Ruine, man müsse um den großen Berg herum und könnte es gar nicht verfehlen.
Nach einem kleinen Fußmarsch kam ich dann, nachdem ich an der Ruine vorbeigegangen war, in Dagon Fel an. Es lag an der Küste und sah wie ein armes Bettlerdorf aus, nur ein kleiner Bereich wurde von einer Steinmauer umgeben, ein Verkäufer und eine Taverne.

In dieser Taverne, „Das Ende der Welt“, wollte ich dann zu Bett gehen und dann morgen meine Taschen etwas entlehren. Ich hoffte für morgen, dass ich in der Dwemer-Ruine, richtig schöne Schätze finden würde...
1. Die Null finden.
2. Die Eins kompliziert schreiben.
3. Taylorentwickeln.
  31.03.2008, 18:51
  • Offline
  • http://orwan-hull.deviantart.com


  • Freund
    • Neuling
Am nächsten Tag suchte ich die hiesigen Händler auf, um meine Taschen zu entleeren. Leider schien die Kaufkraft der Händler in Dagon Fel ungefähr so groß zu sein, wie das Dorf selber. Ich konnte zwar schon einige Sachen verkaufen, aber falls es in der Dwemerruine nur wenige Dinge haben sollte, die es wert wären, sie mit zunehmen, waren meine Taschen noch viel zu voll.
Also fuhr ich mit dem Schiff nach Tel Mora. Dort gab es genug Händler für meine angesammelten Reichtümer. Bei einer Händlerin, sie hiess Berwen, roch der Laden sehr streng und man hörte seltsame Geräusche vom Obergeschoss. Also ich sie darauf ansprach sagte sie, ein Corpusinfizierter sei in ihre Wohnung eingebrochen und sie hätte ihn oben einsperren können. Aber niemand habe sich getraut ihn zu töten, da keiner diese schreckliche Krankheit will. Ich fragte sie, was diese Krankheit ist, da ich noch nie von ihr gehört hab. Die Antwort gefiel mir überhaupt nicht: Man wird bekommt Geschüre hat große Schmerzen, bis man schliesslich komplett den Verstand verliert und zur willenlosen Bestie wird oder wie man munkelt, zur Bestie unter dem Befehl von Dagoth Ur.
Da es sich um eine doch recht hübsche, charmante Hochelfe handelte, bot ich ihr an die Bestie zu besiegen. Dankbar nahm sie an. Mir bot sich ein Bild des Schreckens: Hinter einigen Kisten hinkte eine total entstellte Person. Als sie mich sah brach die Bestie in wildes Geschrei aus und versuchte auf mich loszugehen. Ich beschloss, weil ich mich nicht anstecken wollte, das Biest aus der Entfernung zu eliminieren. Ich ging aus der Schlafreichweite und schon nach 2 Feuerbällen ging der Corpusinfizierte zu Boden. Berwen war ziemlich froh und kaufte mir meine Sachen für mehr Geld ab.
Danach fuhr ich wieder nach Dagon Fel und suchte die Ruine. Abgesehen von einem Klippenläufer, der plötzlich über mir schwebte, gab es bis zum Eingang der Ruine keine nennenswerten Gegner. Das änderte sich aber als ich die Ruine betrat. Sie war von einer Bande Orks besetzt. Ich beschör mein Daedrisches Langschwert und ging auf den Ork los, der hinter der ersten Ecke stand. Er war zwar von meinem plötzlichem Erscheinen sehr überrascht und ich konnte ihn auch mit 3 Schwerthieben treffen, aber das erhob er seine riesige Axt und schlug zu. Ich konnte gerade noch so mein Schwert zur Abwehr erheben, aber mit der Kraft eines Orks und der Wucht einer so großen Waffe konnte ich mich nicht messen. Ich bekam einen schweren Treffer und erkannte, das ich nicht noch einen Treffer dieser Art aushalten würde. Also lief ich so schnell es ging aus der Ruine. Hastig durchsuchte ich meinen Beutel nach mächtigen Spruchrollen. Mein Blick viel auf eine, mit der man eine Goldene Heilige beschören kann. Ich las den Spruch auf der Rolle und schon erschien so neben mir. Mit diesem starken Kampfgefährten war der Ork keine Bedrohung mehr. Auch einen 2. Ork konnten wir noch gut besiegen, aber dann hörte die Magie der Rolle auf zu wirken und die Goldene Heilige entschwand. Zu meinem Glück waren die anderen Orks hinter Türen hatten so nichts von dem Kampf mitbekommen. Ich beschloss diese Ruine später aufzusuchen, da ich solchen Kämpfen noch nicht gewachsen war. Doch zu meinem Glück fand ich die Pläne des Skarabäus in dem ersten Raum der Ruine. Also muss ich garnicht mehr wegen des Auftrages der Magiergilde zurück in diese Ruine. Um wieder aus der Ruine zu gelangen, zog ich den Ring der Akmvisi Intervention an und desen Magie begann zu wirken.
Zu meinem Erstaunen fand ich mich im Tempel von Aldruhn wieder. Ich hätte nicht gedacht, dass dies der nächste Tempel in der Nähe von Dagon Fel ist. Aber es störte mich nicht weiter. So hatte ich wenigstens die Fahrkosten für den Schlockreiter und die Schiffsfahrt gespart. Ich ging zu dem Schmied, um die schweren Orkwaffen aus der Ruine zu Verkaufen. Danach brachte ich die Pläne zu Edwinna. Diese war sehr glücklich über meinen Fund. Sie hält mich für einen sehr bedeuteten Forscher in Dwemerangelegenheiten und beförderte mich zum Hexer der Magiergilde. Danach beschloss ich mich ersteinmal auszuruhen.
Am nächsten morgen, gab mir Edwinna dann den Auftrag, in der Eiermine von Gnisis nach in einer Dwemerruine, die man dort angeblich gefunden hat und deswegen die Mine geschlossen hat, nach Plänen zu Suchen, die denen des Skarabäus ähnlich sind. Ich nahm den Schlickreiter nach Gnisis und suchte dort den Eingang der Eiermine. Der Eingang wurde von einem gelangweiltem Dunkelelf bewacht. Er meinte nur, er dürfe mich nicht hineinlassen. Nachdem ich ihm 200 Draken unaufällig zugesteckt habe,m rückte er den Schlüssel aber heraus. Die Mine schien trotz allem noch in Betrieb zu sein, denn ich sah einige Arbeiter. Als ich in den Unteren Bereichen der Mine ankam, wurde ich von einem grimmigen Ork begrüsst, der meinte ich dürfe garnicht hier sein und ich soll sofort verschwinden. Ich wollte ihm sagen, dass ich  ein Forscher der Magiergilde sei und warum ich hier bin, unterbrach er mich und Griff mich an. Mit ein paar Feuerbällen war er aber schnell besiegt. Leider lockte der Kampfeslärm Kwarmekämpfer und Arbeiter an. Ich beschwor mein Langschwert und konnte sie in einem harten Kampf alle erschlagen. Ein Stück weiter fand ich dann auch die Ruine, die selber aber nicht wirklich interesant war. Sie war großtenteils verschüttet und man sah einige kaputte Dwemermaschinen. Dennoch fand ich Pläne eines Luftschiffes und Buch. Ich verlies die Ruine und die Mine und fuhr mit dem Schlickreiter zurück nach Aldruhn, um Edwinnda den Plan und das Buch zu übergeben. Sie lobte mich wieder in den höchsten Tönen und fragte sich, warum sich der Erzmagier Trebonius nicht dafür interessiert. Sie hatte aber keine weiteren Aufträge für mich und meinte ich solle es doch in Balmora oder Sadrith Mora probieren. Also lies ich mich nach Balmora teleporterien.
Dort erzählte mir Adjirra, dass die etwas über den Standort, eines Stabes herausgefunden hat. Er soll in der Höhle Assu liegen, aber näheres hat sie mir nicht gesagt. Bei Gelegenheit werde ich auf jeden Fall mal vorbeischauen. Sonst gab es in  der Magiergilde in Balmora nichts zu tun, also lies ich mich nach Sadrith Mora teleportieren.
Skink-im-Schatten gab mr dort den Auftrag eine Veränstigte Gelehrte zum Hafen zu eskortieren. Sie hatte sich mit einem Telvanni gestritten und traute sich nicht, ihre Unterkunft alleine zu verlassen. Ich holte sie ab und auf dem Weg zum Hafen erzählte sie mir, dass es einem Gerücht zufolge in dem Gasthaus "Zum Torbogen" spuken solle. Nachdem ich die abgeliefert und Skink-im-Schatten gesagt habe, dass alles gut gegangen ist, ging ich ihn das besagte Gasthaus. Den Geist konnte ich auch schnell ausfindig machen und eliminieren. Als ich den Besitzer des Gasthauses um eine Belohnung bat, lachte er nur und meinte, es hätten schon etliche vor mir den Geist getötet, aber er kommt immer wieder und keiner weiss warum. Wenn ich näheres wissen wolle, solle ich mit der Magiermeisterin Avara Uvulas sprechen. Also machte ich mich auf, sie in der großen Halle zu suchen. Das gebäude glich aber mehr einem Labyrinth als einer Halle. Und man braucht woll Flügel. Als ich einen der Angestellten darauf ansprach lachte er nur und meinte: Noch nie was von Levitation gehört? Diese Telvanni scheinen mich wohl alle zu hassen.



Jetzt hab ich grad leider keine Zeit mehr weiterzu schreiben, also schrein ich noch kurz, was ich noch gemacht hab und schreib es später richtig:
Hab mir in der Magiergilde einen Levitationszauber geholt und bin jetzt grad dabei die Halle nach Avara Uvulas zu durchsuchen.
F1n4rfin
_____________________________________________________

Im Kapitalismus beuten Menschen Menschen aus - im Kommunismus ist es genau umgekehrt

  07.04.2008, 18:18
  • Offline
  • http://www.myspace.com/ardentheband