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Thema: Os Vermis - Das Rpg  (Gelesen 69997 mal)

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33. Tag der Jahresmitte (Abend), 3. Jahr der Vierten Ära
Der Große Forst


Olaf hätte sich nie erträumt, dass er mal in solch einer Situation stecken würde. Er, ein Nord, ein Einzelgänger, war plötzlich mitten in einer Reisegruppe, die sich zufällig in einem kleinen Dorf mitten im Großen Forst getroffen hatte, die sich unter der Führung eines Ritters aufgemacht hatte, zu einer Priorei zu reisen und ein Geheimnis zu lüften.
Zudem waren seine Felle verschwunden.

Die Gruppe war im Großen Forst unterwegs, und, laut Gadon, noch etwa eine Stunde von ihrem Reiseziel entfernt.
Olaf hatte schaurige Geschichten über die Seelen Verstorbener gehört, die in die Zeit der großen Schlachten vergangener Tage gehörten und in eben jenen  Schlachten ihre Leben verloren. Es wird erzählt, dass der Hass auf ihre Gegner ihre Seelen selbst jetzt, nach vielen Generationen, an das Land gefesselt hält und hin und wieder die Gespenster die Reisenden angreifen, mit dunklen Zaubern, die selbst dem härtesten Nord das Blut in den Adern gefrieren lässt.
An eben jene Geschichten dachte Olaf, als die Sonne langsam hinter den hohen Bäumen der Großen Forsts verschwand und die Welt um sie herum dunkler und düsterer wurde, das Gezwitscher der Vögel verstummte und die Welt ohne Geräusche und Licht zurückließ.
"Ich dachte, wir wären vor Anbruch der Dunkelheit zurück?", wandte sich Olaf an seine Reisegefährten. "Nun, so war es geplant. Scheinbar haben wir uns in der Zeit vertan", antwortete Gadon. "Oder in der Richtung", ergänzte Melianea. Olaf sah sie beunruhigt an. Ihm gefiel die Vorstellung nicht, das sie hier ihr Lager aufschlagen müssen.
"Nein, nein, hier sind wir schon richtig. Macht euch keine Gedanken, wir sind bald da." Gadon klang zuversichtlich, doch auf einmal scheute sein Pferd. Olaf horchte auf, und was er hörte, gefiel ihm gar nicht: Ein Rudel Wölfe kam auf sie zu!
  25.04.2008, 21:55
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'Oh oh, das ist nicht gut...' "Schnell, Melianea, versteck dich hinter ein paar Bäumen dort, vielleicht haben die Wölfe dich noch nicht gesehen. Dann kannst du, wenn sie uns angreifen, rauskommen und sie von hinten erledigen.", rief Gadon Melianea zu. Melianea tat wie ihr gehießen. Olaf und Gadon in der Mitte, die Wölfe drumherum. Gadon wehrte die Wölfe ab und Melianea kam aus ihrem Versteck und tötete die Wölfe von hinten.

"Das ist ja nochmal gut gegangen.", sagte Olaf. "Ja schon, aber mein schönes Pferdchen ist weg gelaufen! Geht einfach weiter nach Südwesten, dann werdet ihr die Priorei erreichen. Ich suche mein Pferd und komme dann nach.", schlug Gadon vor. Melianea und Olaf gingen nun weiter Südwesten und Gadon machte sich auf den Weg in eine andere Richtung. Wie gut, dass er einen Kompass dabei hatte.

Nach einem Weilchen fand er sein Pferd. Allerdings waren da seltsame Geräusche. Gadon sagte zu seinem Pferd, dass es Richtung Südwesten laufen soll und versuchen, seine Gefährten zu finden. Das Pferd ritt los, doch Gadon hatte kein gutes Gefühl bei der Sache. Er wollte auch loslaufen, doch da traf ihn ein Schwerthieb. Doch niemand war zu sehen, da war niemand! Schnittwunde am Arm, er wollte rennen, doch da traf ihn ein weiterer Schwerthieb am Bein, sodass er hinfiel. Nun wurde er von vielen Schwerthieben geschnitten, er erlitt Qualen, schlimmer, als sein Vater, seine Mutter oder der Verwandte sie jemals haben hätten können. Er wusste nun, was richtige Schmerzen sind und schrie so laut, dass selbst die neun Göttlichen es hören könnten.
  25.04.2008, 22:07
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3. Tag der Sonnenhöhe (Abend), 3. Jahr der Vierten Ära
Der Große Forst -> Priorei

Langsam verschwand die Sonne hinter dem Horizont. Leogun war gerade an der Kreuzung nach Chorrol und zur Kaiserstadt angekommen, als er in der Ferne, im Wald, Rauch aufsteigen sah. *Was ist das? Wenn es Feuer ist, dann könnte sich das rasch ausbreiten!* "Hüjaa, Seth!" Sie ritten in den Wald, während es um sie herum langsam dunkel wurde. Leogun konnte den Geruch des Rauches riechen, und so lenkte er sein Pferd durch den Forst. Seth fand seinen Weg jedoch selbst in der Dunkelheit, und so kamen sie zu einem schrecklichen Bild.
Vor ihnen brannte die, wie Leogun an einem halbwegs erhaltenen Schild lesen konnte, Priorei des weißen Adlers. Überall sah er Blut, verbranntes Holz. Doch keine Leichen oder verbrannte Körper.

Seth, der sich beim Anblick des Feuers aufbäumte, band er an einen Baum, weiter weg vom Feuer. Er selbst versuchte, einen Weg in das Gebäude zu finden. In der Nähe war kein Bach oder Fluss, und er sah auch keine Fässer oder sonst etwas, mit dem man das Feuer löschen könnte. Vielleicht fand er im Inneren die Ursache des Brandes...
  25.04.2008, 22:10
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3. Tag der Sonnenhöhe (Nacht), 3. Jahr der Vierten Ära
Großer Forst



Melianea und Olaf entfernten sich auf Gadons Anweisung hin von der Lichtung wo die toten Wölfe im Dämmerlicht des Vollmonds lagen und schlugen die ihnen gewiesene Richtung ein. "Sollten wir nicht lieber auf Gadon warten?", fragte Melianea jedoch nach einer Weile und blickte sich nach dem Nord um, den sie in der Dunkelheit der beschatteten Bäume nicht richtig sehen konnte. "Hmm", brummte dieser, "lieber wäre es mir schon, vor allem, da Gadon der Einzige ist, der weiß, wo diese Priorei genau liegt. Auch sollten wir ihm helfen sein Pferd einzufangen, da er sonst wohl die ganze Nacht weg sein wird." Melianea stimmte dem zu und so kehrten die beiden um und gingen in die Richtung, in der sie Gadon vermuteten.

Der Wald wurde nun immer dichter und auch die Fackel, die der Jäger trug, spendete nicht genug Licht um mehr als die eigenen Füße zu erkennen. Zahlreiche nächtliche Geräusche drangen ringsherum aus dem Dunkel und Melianea legte eine Hand auf Olafs Schulter um ihn nicht zu verlieren. Plötzlich dang jedoch ein lauter Schrei aus dem Dickicht vor ihnen und sie hörten Schwertgeklirr. "Das ist Gadon! Er wird angegriffen!", schrie Olaf und rannte los. Melianea folgte ihm so schnell sie konnte und hinter dem nächsten moosbewachsenen Felsen sahen sie auch schon den Ritter im taufeuchten Gras liegen. "Er ist verletzt!", rief Melianea und beugte sich über den vor Schmerzen ächzenden Mann. Olaf jedoch sicherte zuerst die Umgebung und brannte auf einen Kampf, doch da sich kein Feind trotz seiner lautstarken Aufforderung zeigte, widmete er sich nun ebenfalls der Gesundheit seines am Boden liegenden Gefährten.

"Kannst du ihm helfen?", fragte der Nord und die Magierin dachte scharf nach, welche Heilzauber sie in diesem Fall gefahrlos anwenden konnte. Schließlich jedoch legte sie die rechte Hand auf die stark blutenden Wunden und konzentrierte sich. Die Augen geschlossen murmelte sie "Sarend Auvilis" und zu Olafs Erstaunen entwich ein weißer Schein ihren Fingern, der in die Wunden eindrang und sie augenblicklich schloss. Gadon, dem jedoch immer noch schwindelig war, setzte sich aber sogleich auf und berichtete seinen Kameraden was passiert war. "Die ganzen Geschehnisse werden immer mysteriöser!", meinte daraufhin Melianea. "Wir müssen zusehen, dass wir so schnell als möglich die Priorei erreichen. Hier im Wald sind wir nicht sicher." Olaf stapfte nun - die Waffe kampfbereit in den Händen - durchs Unterholz um Gadons Pferd zu suchen, während die Elfe bei dem im Gras sitzenden Ritter blieb und weiter nachdachte. "Wir müssen den in der Kapelle verbliebenen Dembar unbedingt eine Nachricht zukommen lassen, damit er ebenfalls so schnell als möglich die Priorei aufsucht! Seine Vorsätze, den Menschen im Dorf beizustehen, sind zwar edel, doch hier wird seine Macht dringender gebraucht!" Die Elfe lächelte und dachte an den jungen Mann, den sie schon aus ihrer Zeit an der Geheimen Universität flüchtig kannte, der sich aber scheinbar nicht an sie erinnerte. Nichtsdestotrotz war er jedoch als höflicher und stets korrekter Magier allseits bekannt gewesen und sie freute sich darauf, ihn näher kennenzulernen.

Währenddessen drang Olaf tiefer in den Wald ein und horchte in die Dunkelheit, ob er das Pferd nicht anhand der unverkennbaren Geräusche aufspüren konnte. "Unsichtbare Krieger! Das hat noch gefehlt!", dachte er jedoch immer wieder grimmig und schlug einen großen Ast beiseite.
  25.04.2008, 22:43
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3. Tag der Sonnenhöhe (Nacht), 3. Jahr der Vierten Ära
Priorei des weißen Adlers

Es wurde stickig, und während Leogun durch den Rauch rannte, fielen öfters brennende Dachbalken nach unten. Er ging eine Treppe hinunter, und wäre fast im Dunkeln gestolpert. Der Raum, in dem er ankam, war leer, nirgends ein Mensch oder Tier zu sehen. Doch alles war verwüstet, Bücher, Teller und anderes lag auf dem Boden oder verstreut an den umgekippten Tischen. Die Luft war klarer als oben, und Leogun konnte einmal tief ausatmen. An einem Regal fand er einen Dolch. Er erschrak, als er die Inschrift im Griff las.
"Im Namen des Fürsten". Was hatte das zu bedeuten? Leogun wusste es nicht, doch er wollte es herausfinden. Er wollte den Dolch einstecken und weitergehen, doch als er sich mit dem Dolch in der Tasche zur Tür wenden wollte, krachten mehrere Balken hinter und durch die Tür. Er war gefangen!
  25.04.2008, 23:22
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3. Tag der Sonnenhöhe (Abend), 3. Jahr der Vierten Ära
Stonedael


Gähnend traf Wolfing in Stonedeal ein. Seine müden Knochen schmerzten und er freute sich schon auf ein Bett, sofern er ein Zimmer bekommen würde. Plötzlich war da wieder dieser Schmerz im Kopf. Dieser beißende Schmerz! Eine Torwache bakam das Taumeln des Jungen mit und eilte ihm zur Hilfe. Wolfing dachte er würde fallen doch die Wache griff ihm unter die Arme und stüzte ihn hoch.
"Junger Herr! Was fehlt ihnen?",fragte die Wache. "Dieser Schmerz im Kopf! Dieser Schmerz!" Dann spürte Wolfing, wie er weggetragen wurde. Um seine Augen wurde es schwumrig, aber er verlor nicht das Bewusstsein. In irgenteinem Haus, Wolfing wusste nicht, ob es eine Taverne oder ein Quartir war, setzt die Wache ihn ab. "Bringt ihm Wasser! Wasser!", hörte er irgeneine Stimme rufen.
Als es wieder klar vor Wolfings Augen wurde, sah er Menschen, viele Menschen um ihn herum versammelt. "Wa...Wa..Was? W...Wo bin ich?", stotterte der Junge aus sich heraus. "Die Schenke zum Kräut!", rief der Wirt, der hinter den Thresen Krüge putzte. Der Mann fand es wohl nicht so angemessen einen kranken Jungen in seiner Schenke abzuliefern. Nach dem Wolfing sich aufgerichtet hatte un es ihm gut zu gehen schien verschwand auch die Wache. Sie hatte schließlich an ihren Posten zu gehen. Die anderen Menschen durchbohrten ihn mit Fragen:" Woher kommst du? Wer bist du?..." Um dem Trubel zu entkommen warf Wolfing seine restlichen 10 Goldstücke auf die Thresen und sagte zu Wirt:" Ein Zimmer für eine Nacht, bitte" Mit einem Lächeln überreichte der Wirt ihm einen Schlüssel:" Treppe rauf, zweite Tür links." Schnell huschte Wolfing die Treppe nach oben in das ihm zugewiesene Zimmer. Nachdem er sich im Zimmer befand atmete er erstmal tief durch:" Puh! So! Jetzt aber zu dem Buch."
Mit diesen Worten setzte er sich auf den Zimmerbalkon und las im Buch:" Der erste Teil der Schatzkarte befindet sich in einer Priorei im Großen Forst. Gehe zuerst..." . Weiter kam er nicht weil er den Rauch im Osten bemerkte. In diesem großen Wald musste es brennen. Er könne nicht warten. Er musste einfach sofort los.
Hastig rannte Wolfing die Treppe hinunter. Die Menschenmenge war inzwischen verschwunden. Er drückte dem Wirt den Schlüssel in die Hand und ohne ein Wort zu sagen oder das Geld zurückzufordern verließ er die Schenke. Er rannte so bestürzt durch die Gassen, dass er fast eine Frau umrannte: "Entschulgigung, gute Frau!" "Ach das ist nicht schlimm. Aber sag, warum bist du so in Eile?", erwiederte diese. "Dort hinten  im Großem Forst gibt es Feuer. Ich muss sofort hin." " Bist du dort ankommst ist das Feuer verloschen. Aber ich kann dich schneller dort hinbringen als du denkst." "Wirklich?", fragte Wolfing. Die Frau nickte nur. Dann klatschte sie ihre Hände über dem Kopf zusammen und Alles um Wolfing verschwand. Er schloß seine Augen

3. Tag Sonnenhöhe(später Abend) 3. Jahr der vierten Ära
Großer Forst


Als Wolfing wieder die Augen aufmachte, war er sehr nahe am Rauch. Die Frau war verschwunden. Nach einem kurzem Durchatmen rannte er weiter au den Rauch zu.
Er kam dem Rauch immer näher bis er schließlich das Feuer sah. An einem Baum war ein Pferd angebunden. Unruhig steppte es hin und her. Plötzlich hörte Wolfing jemnden inn der Ruine husten. Wer war dieser unbekannte.
Wolfing wollte in das zerstörte Gebäude, doch die Angst vor dem Feuer hielt ihn zurück. Er beschloss beim Ross zu bleiben und auf den Besitzer zu warten. Falls dieser noch am Leben ist. ...
  25.04.2008, 23:32
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33. Tag der Jahresmitte (Abend), 3. Jahr der Vierten Ära
Der Große Forst

Gadon schrie noch lauter, als er Schritte hörte. Es waren seine Gefährten! Als er sie sah, wurden keine Schwerthiebe mehr auf ihn gesetzt. Melianea heilte ihn, indem sie einen Zauber auf sein Bein setzte. Er stand auf und seine Gefährten fragten Gadon, was passiert sei. Er antwortete: "Nun, ich war mein Pferd am suchen, habe es gefunden. Doch dann hörte ich Geräusche, gab meinem Pferd Anweisung, es sollte Richtung Südwesten laufen, zu euch, als ich plötzlich unzählige Schwerthiebe abbekam. Doch da war niemand! Entweder dieser "Jemand" hatte einen Unsichtbarkeitszauber, was ich nicht glaube, oder es war irgendein Wesen, dass permanent unsichtbar ist und an den Händen so scharfe "Messer" hat, dass man denkt, es wären Schwerthiebe. Ich denke, ich weiß jetzt, was mit dem Priester in der Kapelle in Almaco passiert ist. Schnell, wir müssen uns beeilen, bevor denen in der Priorei des weißen Adlers das selbe Schicksal eilt. Schnell machten alle sich auf den Weg.

Sie sahen Feuer. "Großer Gott, das muss es sein!", sagte Gadon. So schnell sie konnten, rannten sie hin. Sie sahen einen Mann bei einem Ross. "Den können wir fragen!", dachte Gadon. So war es. Sie gingen hin und fragten den jungen Mann, was passiert sei. Der junge Mann dachte zuerst: 'Hmm, das muss die schwere Truppe sein. Ich erzähle ihnen besser was ich weiß, auch wenn ich eigentlich garnichts weiß!' "Nun, mein Name ist Wolfing. Ich habe Feuer gesehen, also rannte ich hierhin, als ich eine Frau anrempelte, teleportierte die mich direkt hier hin. Nun bin ich hier. Das Feuer war schon, als ich hier ankam. Das Ross gehört nicht mir, es muss noch jemand drinnen sein." "Bei den neun Göttlichen", sagte Gadon, "wir müssen schnell rein, los! Du, Wolfing bleibst hier draussen und bewachst den Eingang und pass auf, dass das Ross nicht wegläuft. Hehe!" Alle gingen rein, die Tür ließ sich öffnen, doch sie kamen nicht weiter. Balken versperrten den Weg. "Wer ist da?", drang eine Stimme von innen. "Ich bin Gadon, das sind Melianea und Olaf. Was ist hier geschehen?", fragte Gadon. "Nun, das wüsste ich auch gerne. Ich bin nur hier hineingegangen, als es schon brannte. Dann wollte ich wieder raus, doch diese Balken fielen von der Decke runter. Ihr müsst mich hier raus holen!", sagte die Stimme, "Mein Name ist übrigends Leogun." "Gut, Leogun. Wir versuchen dich da raus zu holen. Melianea, kennst du einen Zauber, um die Balken weg zu "sprengen"?", fragte Gadon Melianea. "Ja, aber Leogun, du solltest da besser weg gehen.", antwortete sie. Leogun schritt ein paar Schritte zurück und Melianea wandte den Zauber an. Die Balken wurden weg gesprengt. "Gut, hallo Leogun. Nun müssen wir herausfinden, was hier passiert ist. Vielleicht lebt hier noch jemand. Ich kenne diese Priorei am Besten, deshalb gehe ich vor!", sagte Gadon. Gadon ging also vor. Während sie durch die dunkle Priorei marschierten, erzählte Gadon Leogun, was ihm im großen Forst passiert ist.
  26.04.2008, 10:24
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3.Tag der Sonnenhöhe (Abend), 3.Jahr der Vierten Ära
Der Große Forst

Dembar hatte sich sofort auf den Weg gemacht, als einige Jäger in das Dorf kamen und berichteten das es in dem Großen Forst Nahe der Priorei brannte. '' Dort sind sie was wenn ihnen jetzt auch noch etwas passiert? Das würde ich mir nie verzeihen. Ich hätte gleich mitgehen sollen oder ihnen immerhin sagen was ich weiß.'' dachte sich Dembar. Er sah das Feuer in einiger Entfernung und er beschleunigte seinen Schritt. Die Priorei brannte lichterloh.

Im Schein des Feuers zeichnete sich zwei Silhoutten, die eines Pferdes und eines Jungen, ab. Dembar voll von Sorge rannte ohne irgendwelche Vorsichtsmaßnahmen zu dem Jungen und fragte ihn: ''Kennst du eine Altmer mit dem Namen Melianea? Und wenn wo sind sie hin gegangen?'' ''Ich kenne zwar keine Melianea aber eine Altmer, ein Tempelritter und ein Nord sind dort reingegangen''antwortete er. Dembar von der Angst getrieben warf alle Vorsicht ab und rannte in das brennende Gebäude. Er irrte durch die Priorei und suchte jeden Raum ab, doch fand er niemanden. Dembar, von der Verzweiflung übermannt, brach in einem der noch intakten zusammen und flüsterte vor sich her: ''Sie sind nicht hier. Was ist wenn der Junge da draußen einer der Mörder ist? Nun dann bin ich in der Falle. Aber wenn sie kommen und mich töten wollen ich werde bereit sein, zwar kann ich nicht lange mit dem Schwert kämpfen aber um ein paar Mördern ihr Leben auszulöschen reicht es voll und ganz.'' Er stand auf und zog sein Schwert bereit jeden zu töten der ihm zu Nahe kommt. Als Dembar nun Stimmen hörte war jeder Muskel in seinem Körper angespannt. Die Stimmen wurden immer lauter bis jemand die Tür zu diesem Raum aufschlug, und sich durch den Schein einer Fackel drei Schattensilhoutten in der Tür abzeichneten , stockte er einen Moment lang, doch dann sprang er auf die drei Personen zu. Der Abstand zwischen Dembar und den Dreien wurde immer kürzer als ein eiskalter Stoß ihn zurückstieß und er kurz nachher auf einem Tisch oder etwas ähnlichem landete. Er lag nun da und ihm wurde klar das sein letztes Stündlein geschlagen hatte. Bereit nun dem Tod gegenüber zutreten vernahm er Worte die ihm auf eine komische Weise bekannt vorkamen:'' Dembar was machst du den hier?Ich dachte du wärest immer noch in der Kirche und wieso greifst du uns an?'' fragte die Stimme.
''Ihr seid es!''
Per aspera ad astra
(Zitat eines Vampir's)
"Ich bin eine Kreatur der Dunkelheit. Ich habe einen perfekten Orientierungssinn. Ah,es ist Nacht. Ich werde nun meinen Hunger stillen...
Mist! Ich habe mich verlaufen....
Kann mir jemand helfen?"
  26.04.2008, 13:46
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3. Tag der Sonnenhöhe (Tiefe Nacht) 3. Jahr der vierten Ära
Großer Forst


"Wo bleiben die den?", fragte sich Wolfing immer wieder. Unruhig schritt er hin und her. "Vielleicht sind sie ja tot. Ja sie waren vermutlich tot. Nein! Sie können nicht tot sein. Oder vielleicht doch?" Seine schritte wurden schneller, und seine Gesichtszüge immer verzweifelter.
Als ein weiterer Balken nach unten fiel, zuckte er zusammen. Dann hörte er jemanden schreien. "Vielleicht war es der Priester", dachter der Junge sich. Dann hörte er, wie jemand unsanft auf den Boden geworfen wurde. "Ok ich muss da jetzt rein. Aber das Feuer. ...Nein! Ich muss da rein!, boschloss er. Aber nachdem er seinen ersten Schritt nach vorn machte, tauchte plötzlich eine Gestalt as dem Dickicht. Die rot-weiße Robe tief ins Gesicht gezogen. Mit einer roten Kugel in der Hand kam sie genau auf Wolfing zu. Ihn den unschuldigen Jungen. Die rote Kungel fing an zu Leuchten und da war er wieder. Der stechende Schmerz im Kopf. Er taumelde und fiel ins Gebüsch. Wer würde ihn dort finden? Das letzte was er sah, war wie die Gestalt in das brennde Haus schritt.
Dann wurde er Ohnmächtig...
  26.04.2008, 14:17
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28.Tag der Jahresmitte (später Nachmittag), 3. Jahr der Vierten Ära
Nahe einem Haus in Anvil


Orwan erreichte sein erstes Ziel. "Es wird schwierig mit ihm, aber er ist einer der Stärksten aus der Legion." murmelte er vor sich hin als er über die Türschwelle trat. Die Bodendielen knarksten beim Auftritt der stählerden Beinschienen.
"Ihr verdammten Penner! Ich habe euch doch schonmal gesagt, dass ich euch nichts gebe!" schrie einer Person, die urplötzlich mit einem Hammer in der Hand blindlinks auf Orwan zu kam.
"Nun, Ugrub, heute wieder gut gelaunt?" erwiederte Orwan und brauchte die Person zum stehen. "Oh..Der Hauptmann." Ugrub schluckte. "Hättet ihr euch nicht früher bemerkbar gemacht, hätten sie bald einen neune Helm beantragen müssen. Wobei, sie nicht, sie tragen ja nie einen."
Vor Orwan stand ein muskulöser Ork, etwas größer als Orwan; um die 2 Meter groß. Er trug einen roten Mantel, eine braune Hose kam darunter hervor. Aber Schuhe hatte er nicht an.
Er hieß Ugrub gra'Legrim. Er gehörte wie Orwan zur Legion, war ihm aber unterstellt. Seit 14 Jahren war er in Anvil schon stationiert.
Dass er nie beförtert wurde, lag an seinem Temprament. Ugrub handelte im Gegensatz zu Orwan immer apprupt und ohne nachzudenken, er war unberechenbar. Auch war er meist unfrendlich zu anderen und daher war er nie sehr belieb bei anderen.
Doch Orwan erkannte sein Potenzial, denn seine Kampfkraft war mächtig. Der öfteren hatten sie schon miteinander trainiert und immer der Hauptmann war zuerst erschöpft.

"Nun, Ugrub, ich brauche dich für eine wichtige Mission." - "Was heute? Herrr Hauptmann, sie sind von Sinnen eine Wache in seiner freien Zeit um einen Gefallen zu bitten." Orwan hatte mit einer solchen Antwort gerechnet. "Nun, du scheinst es wohl noch nicht so richtig begriffen zu haben: Das ist ein Befehl! Und dass du mir nicht auf falsche Gedanken kommst, von mir bekommst du schließlich deinen Sold."
Ugrub grummelte. "Nun denn, worum geht es?" - "Das werde ich dir nachher erzählen. Nun zieh dir erstmal deine Rüstung an und wir gehen zu einer weiteren Person, die ich für die Mission vorgesehen habe."
1. Die Null finden.
2. Die Eins kompliziert schreiben.
3. Taylorentwickeln.
  26.04.2008, 14:26
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3/4. Tag der Sonnenhöhe (Mitternacht) 3. Jahr der vierten Ära
Priorei

Leogun wollte sein Schwert ziehen, doch als er erkannte, das die mysteriöse Gruppe, die ihn gerettet hatte, den Elf kannte, ließ er sein Katana in der Scheide. "Wer ist das?", fragte Leogun die drei. "Er heißt Dembar, keine Sorge, er ist auf unserer Seite", sagte die Hochelfe und half Dembar auf. "Ich denke nicht das du hier noch jemanden finden wirst, Gadon. Wir sollten verschwinden, sonst werden wir auch noch erschlagen. Ich habe da übrigens noch etwas." Er zog den Dolch, der er in dem Raum gefunden hatte, aus seiner Tasche. "Ich kann mir nicht vorstellen, das so eine Waffe einem Mönch oder einem Ritter gehört haben soll! Derjenige, dem dieser Dolch gehört...oder gehörte, lebte wohl hier. Aber er gehörte nicht zum Orden. Aber wir haben nun keine Zeit zum Reden. Wir müssen hier raus! Am besten nehmen wir den gleichen Weg wie wir gekommen sind."
Soviel Rauch...es wurde ihm schwindlig. Das, was Gadon ihm erzählt hatte, beunruhigte ihn. In der Zeit, als sein Vater noch Spion in Vvardenfell war, gab es schon einmal solche Fälle. Doch damals hörten die Morde einfach so, ohne wirklichen Grund, wieder auf. Warum kam der Mörder oder was auch immer es war nun wieder?
"Wir sind bald draußen...hoffe ich"
  26.04.2008, 14:30
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4. Tag der Sonnenhöhe (frühe Morgenstunden), 3. Jahr der Vierten Ära
Zerstörte Priorei des weißen Adlers



Der Morgen dämmerte und Melianea stand vor den noch schwelenden Trümmern der völlig ausgebrannten Priorei des weißen Adlers und blickte müde in die Runde. Diese Nacht hatte sich viel ereignet und das Einzige, woran die Elfe noch denken konnte, war bald erholsamen Schlaf zu finden. Neben ihr stand der Nord Olaf, dem die erlebten Anstrengungen aber überhaupt nichts auzumachen schienen und auch der Ritter Gadon blickte erhobenen Hauptes der fahlen Morgendämmerung entgegen. Dembar war nun ebenfalls auf ihre Nachricht hin schnellstens zur Priorei geeilt und fast hätte er ihrem Leben aufgrund einer Verwechslung im trügerischen Flammenschein ein Ende bereitet! Nun saß der Mann aber auf einem verkohlten, umgestürzten Baumstamm und schien nachzugrübeln, was weiter geschehen soll. Leogun, der Mann, den sie aus den brennenden Trümmern gerettet hatten, stand neben ihm und blickte ratlos auf den geheimnisvollen Dolch, den er in seiner Hand hielt. Wolfing, ein in Melianeas Augen seltsam elfisch aussehender Mensch, starrte immer noch auf die rauchenden Holzstreben, die einmal das Dach dieser Zufluchtsstätte gewesen waren und schwieg, doch in seinem Augen konnte die Magierin Verwirrung und eine seltsame Angst erkennen. Nach dem Verlassen des brennenden Hauses hatten sie ihn ohnmächtig vor der Priorei gefunden und durch die Bemühungen der Magierin und dem rauen Griff Olafs gelangte er wieder zu Bewusstsein. Gadons Pferd war leider trotz Olafs nächtlichen Bemühungen auch nicht wieder aufgetaucht und Leoguns Reittier war von den beunruhigenden Ereignissen letzte Nacht ebenfalls gezeichnet und zerrte an der Leine, mit der es an einen dicken Baum gebunden worden war.

"Was machen wir nun?", fragte die Elfe schließlich, da sie gerne weg kommen wollte von diesem trostlosen Ort. Niemand gab ihr Antwort und sie wollte eben ihre Karte aus der Tasche holen, als Dembar meinte: "Gehen wir am besten wieder zurück ins Dorf. Es stimmt zwar, dass die Menschen dort auf Fremde nicht gut zu sprechen sind, doch ist das alles nur verständlich nach Alledem was sie in letzter Zeit erleben mussten. Sie werden uns aber sicherlich ein Quartier anbieten bis wir zumindest soweit geschlafen und etwas gegessen haben um unsere Bemühungen fortzusetzen den geheimnisvollen Mörder zu finden, der uns scheinbar in diese Falle locken wollte!" Melianea, Olaf und Gadon stimmten dem zu und auch Leogun und Wolfing wollten sich ausruhen bevor sie entschieden, was sie weiter zu tun gedachten. So gingen sie nun alle schweigend nebeneinander her in Richtung des kleinen Dorfes während die Morgensonne blutrot über den östlichen Himmel stieg. "Was für ein Schicksal hat uns alle zusammengeführt?", fragte sich die Magierin und blickte in die Gesichter der müden, entschlossenen, ratlosen und mutigen Männer. "Werden wir die Aufgabe erfüllen können, die uns scheinbar zugewiesen wurde, oder werden wir selbst den Tod finden in den Weiten der undurchdringlichen Wälder?"
  26.04.2008, 14:41
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34. Tag der Jahresmitte (frühe Morgenstunden), 3. Jahr der Vierten Ära
Großer Forst

Alle waren jetzt schon fast ein Tag unterwegs, als sie etwas überraschte. Es war früh, die Sonne ging grad auf, doch schien es sehr hell vom Himmel, als wäre die Sonne bereits aufgegangen. Doch, durch die Bäume konnten sie trotzdem die Sonne sehen, wie sie grade erst auf ging. Etwas stimmte nicht. Gadon sagte: "Was zum? Die Sonne - Sie geht grade noch auf, trotzdem ist es schon hell. Nun... Hier sind keine Laternen oder so. Was ist hier los? Uns passieren ja nurnoch seltsame Dinge." Niemand wusste, was hier los war. Also gingen sie einfach weiter. Nach ein paar Stunden haben sie endlich
das Dorf Almaco erreicht.

Wir sollten in die Taverne, dort nehme ich ein bisschen herrlichen Wein und dann gehe ich ins Bett. Ob überhaupt noch genug Zimmer frei sind für uns alle? Es waren genug. Sie sagten dem Wirt, es soll ein Bett für die Nacht sein. Da Gadon am meisten verdiente bei seinem Job, bezahlte er alle Zimmer. "Ich bezahle ausserdem auch noch alles, was ihr trinkt, vorrausgesetzt, ihr trinkt nicht mehr als 3 Flaschen was auch immer.", sagte er. Melianea, Wolfing und Dembar gingen hoch. Gadon, Olaf und Leogun blieben unten und tranken sich noch jeder eine Flasche Wein. Dann gingen auch sie hoch zum Schlafen. Jeder von ihnen war müde, also schliefen sie sofort ein. Es war ein harter Tag...
  26.04.2008, 14:51
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34. Tag der Jahresmitte (frühe Morgenstunden), 3. Jahr der Vierten Ära - Nähe der zerstörten Priorei des weißen Adlers und des Anwesens von Ignatius Romus

Araktos balancierte sein längliches Kampfmesser auf dem Zeigefinger seiner linken Hand. Dies war für ihn eine starke Konzentrationsübung und über die Jahre schon eine Art Ritual vor jedem Attentat geworden, er musste sich beruhigen, den inneren Frieden finden ... sein Pferd schaukelte und brachte ihn ständig aus seinem inneren Zentrum. Langsam schloss er die Augen, erinnerte sich an die letzten hecktischen Tage in dem tiefen Versteck seines Ordens. Meister Quidnar hatte ihn auserwählt, ihn, Araktos, einen seiner besten Schüler! Es war eine große Ehre für ihn gewesen, zu erfahren, dass es seine Aufgabe sein würde, Ignatius Romus, einen betrügerischen und korrupten Landgrafen zu töten. Er soll angeblich die Wegzölle manipulieren und somit große Geldeinnahmen bekommen ... dies konnte seine Bruderschaft nicht dulden, der Landgraf muss sterben! Wie in einem Traum suchte Araktos den Weg nach möglichen Gefahren ab, die Sonne ging langsam auf und der Pfad wurde von lieblichen, springen Schatten des großen Forstes umspielt. Wie lange hatte er schon nicht mehr auf solche Einzelheiten geachtet? Seine Muskeln waren durch das Training gestählt, jedoch vergaß er immer mehr den Zusammenhang zwischen Natur und Sieg über sein Opfer ... einen Vorteil den Araktos nicht ohne weiteres aufgeben wollte, wozu auch?
"Ruhig, gaaanz ruhig Grata" flüsterte er zu seinem Pferd gewand - es spührte seine geheime Aufregung. Vor ihm tat sich nun eine Wegkreuzung auf, ein Schild pragte in der Mitte, mit der Aufschrift: Priorei des weißen Adlers. Kurz darunter war ein weiteres zu erkennen mit den Lettern "Ignatius Romus, Landgraf, Anwesen".

Ein Lächeln umspielte seine Lippen. "Du wirst für deine Taten büßen!" Araktos stieg langsam von seinem Rappen, Grata sollte hier nicht mit reingezogen werden ... "es würde kurz und schmerzlos sein, dennoch ist es immer besser eine Seele solange wie möglich rein zu halten" dachte er. Araktos prüfte ein letztesmal seine Klinge, schwang sie durch die Luft und rammte sie in den Boden, faltete danach seine Hände und sprach leise ein letztes Gebet, mehr zu seinem Orden als zu Julianos oder einem anderen der hohen Neun ...
  26.04.2008, 19:54
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28.Tag der Jahresmitte (später Nachmittag), 3. Jahr der Vierten Ära
Nahe einem Haus in Anvil


"Oh nein, nicht DER! Warum Elidor, wenn wir auch Grimgolm oder Therdas mitnehmen könnten. Aber doch nicht ELIDOR?!" Orwan grinste. Eine solche Reaktion hatte er erwartet.
"Denkst du, die Mission würde ich nicht ausnutzen, dir eine gute Zusammenarbeit zu schulen? Und außerdem, Elidor mag vielleicht auf den ersten Blick schwach wirken, aber das ist er ganz und gar nicht."

Ugrub verkniff sich einen weiteren Kommentar und folgte Orwan weiter zur Türschwelle. Orwan klopfte an der verschlossenen Tür. Nach kurzer Zeit antwortete eine vorsichtige Stimme: "Wer...Wer ist da?" - "Ich bin es, Orwan. Mach die Tür auf, ich habe dir etwas zu sagen."
Man hörte das Schloss knacken, langsam öffnete sich die Tür und ein leicht gebückter Waldelf trat hervor.
"Herr Hauptmann, was bringt sie zu meinem bescheidenen Heim. Elidor schaute kurz Ugrub an, fixierte seinen Blick aber schnell wieder auf Orwan, nachdem der Ork ihn mit finsterer Mine anschnaubte.

"Nun, ich brauche dich für eine wichtige Mission. Hättest du Lust mitzukommen?" - "Wie bitte? Hättest du LUST mitzukommen??"[/i] wandte Ugrub entsetzt ein. "Mir drohen sie mit Prügel und ihn bitten sie ob er VIELLEICHT mitkommen KÖNNTE..." Orwan schaute Ugrub erst an, dann sagte er zu Elidor: "Nun, ich könnte deine Hilfe wirklich benötigen. Ich werde dich auf der Mission auch einiges lehren, du wirst danach viel Erfahrung erhalten haben."
Elidor dachte sehr über das Angebot von Orwan nach und erinnerte sich dabei an den Beginn seiner Karriere in der Legion.
Hauptmann, ich...nun...ja, ich denke ich werde mitkommen." - "Sehr gut, ich wusste, dass ich mich auf dich verlassen kann. Dann nimm alle deine Sachen mit, Rüstung, Waffe und was du sonst noch für wichtig hällst, Die Mission wird warscheinlich etwas länger dauern. Aber weiteres nachher im Wachhaus."
1. Die Null finden.
2. Die Eins kompliziert schreiben.
3. Taylorentwickeln.
  26.04.2008, 20:19
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4. Tag der Sonnenhöhe (früher Morhen) 3.Jahr der vierten Ära
Großer Forst Kurz vor Abreise


"... Wolfing. Wolfing!", hörte Wolfing eine Stimme sagen. Sie war so zertläch dass ein Lächeln seinen Mund umschlung. Es war Melianea, die versuchte ihn zu wecken. Doch ihre liebliche Stimme ließ ihn nur noch tiefer in den Schlaf sinken.
Erst als Olaf den Jungen dermaßen unsanft am Kragen packte und ihn auf seine Beine stellte wurde er wach. Sein Blicke fuhren zuerst auf die Ruine. "Nein! Nein! NEIN!", stieß es aus ihm heraus. Alle sahen ihn verwundert an, nur Denbar ließ sich nicht aus seinem Gebet rausreißen. Erst als Wolfing in die Ruinen stolperte, öffnete er die Augen. Er sprang auf und hiel den Jungen gerade noch am Arm: "Was soll das? Es ist nur eine alte Ruine." Doch Wolfing dachte nur an eins: "Der erste Teil der Schatzkarte war weg."
Doch wie als ob sie den Ruf des Jungen verstanden hatte, ließ sich eine kleinere Ratte aus dem Loch blicken. Mit einem Stück Pergament im Maul. Bei dem Anblick dieser schmutzigen Ratte wendete sich Denber ab. Wolfing stand aber nur da und starrte die Ratte an, die gerade sein Bein hochkletterte. Nun kamen auch die zwei anderen verbei und zuletzt noch Gadon. Die Ratte ließ das Stückcher Perganemnt in seine Hand gleiten. Er verwahrte es in seiner Tasche, ohne dem Zettel einen Blick zu schenken. Er setzte sich etwas fernab von den ihn immer noch anstarrenden anderen und lehte sich gegen einen Baum.Er zog das Buch heraus und las: "..., so ging unser Held in das nicht weit entfernte Almaco um sich dort nieder zu lassen. Den Teil der Schatzkarte immer dabei."
"Wo ist dieses Almaco? Melianea hatte diesen Namen schon einmal erwähnt. Aber wo.", dachte er sich. Er wollte die anderen Fragen, aber diese flüsternden miteinander und gaben ihm immer einen flüchtigen Blick. Er hätte zu gerne verstanden was sie sagten, aber er wollte nicht aufstehen. Er wollte sich einfach nur ausruhen.
Dann spürte er ein kleines kitzeln an seinen Füßen. Die Ratte saß da und leckte ihn die Wunden. "Weißt du was. Ich mache dich zu meinem Haustier. Nur ein Name fehlt mir noch. Wie soll ich dich nennen?", sagte Wolfing leise und packte das Tier. Er ließ es ebenfalls in seine Tasche gleiten. Durch einen kleinen Spalt spietzte das Tier heraus. "Jetz weis ich was! Ich nenne dich Gwin." Die Ratte schien der Name zu gefallen und Wolfing aß ein paar Beeren die er von einem Busch pflückte.
...
  26.04.2008, 20:23
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4. Tag der Sonnenhöhe (später Nachmittag) 3.Jahr der vierten Ära
Almaco

Leoguns Augen öffneten sich. Er blickte um sich und erinnerte sich daran, das sie zurück nach Almaco, ins Wirtshaus gegangen waren. Draußen war es recht still. Da er die anderen nicht wecken wollte, versuchte Leogun so leise wie möglich aus dem Bett zu steigen. Er hatte immer noch seine Rüstung an, doch lieber machte er ein bisschen Lärm als sein Leben in die Hand eines Mörders zu geben. Leogun trat ans Fenster des Zimmers und setzte sich auf einen Stuhl daneben. Er sah draußen Seth. Er war immer noch vom Feuer aufgeregt.

Würde es nochmehr Opfer geben? Würde gar einer von uns sterben? Er wollte gar nicht darüber nachdenken. Er betrachtete im Sonnenlicht sein Amulett, und dachte an seine Eltern. Er umklammerte das Amulett mit der Hand. *Vater, denkst du, es ist der selbe wie damals? Wenn ja, bitte sag mir, wie ich ihn finden kann!* Leogun ließ das Amulett los. Er blickte zu der Gruppe, die ihn plötzlich gerettet hatte. Wer hatte die Priorei angezündet? Und warum?
Fragen über Fragen...und Leogun hatte keine Antwort.
  26.04.2008, 20:38
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28. Tag der Jahresmitte (früher Abend), 3. Jahr der 4.Ära
Wachhaus von Anvil


Orwan, Ugrub und Elidor erreichten das Wachhaus. Sie schritten die Treppe in das höhere Stockwerk hinauf in das Büro von Orwan.

"Nun, ich will nicht lange um die Sache herumreden. Es ist etwas schlimmes passiert. In einem Dorf westlich von Kwatch haben sich brutale Morde zugetragen. Das Dorf heißt Almaco." -"Hey, dass kenn ich. Ich war schonmal in der Herberge. Die wissen wirklich nicht wie man eine Schlammkrabbe zubereitet."
Orwan schaute ernst. "Ugrub?" Ugrub senkte seinen Blick.
"Nun, da die anderen Städte keine Truppen zur Verfügung haben haben sie mich zur Leitung dieser Exkursion ausgewählit. Und ich habe wiederem EUCH dafür ausgewählt."
Elidor merkte sofort, dass die Misson gefährlich zu sein schien und schaute bedenklilch auf den Boden, was Orwan natürlich sofort bemerkte.
Aber genau das schätze Orwan an Elidor.Ganz im Gegensatz war er ein vorsichtiger und auch etwas ängstlicher Mensch. Er überlegte, bevor er etwas tat, aber er hatte, wenn es ihm wirklich wichtig war, keine Scheu sich für etwas einzusetzen.
Orwan erinnterte sich an den Tag, als Elidor Thrillin in das Wachhaus eintrat, um der Legion beizutreten. Es war vor etwa 2 Jahren, da kam er etwas vorsichtig und ängstlich durch die Türschwelle. Eine Wache lachte ihn schon aus, dass ER der Kaiserlichen Legion beitreten wollte, doch Orwan sah etwas besonderes in seinen Augen und hat gegen allen anderen Männern ihn in aufgenommen.
Seitdem kommt es auch Orwan meist so vor, als ob Elidor ihm etwas schuldete, und irgendwie hat er ihn als seinen Meister aufgenommen, der ihn täglich schulte.

"Nun, gibt es noch fragen? Dann geht jetzt schlafen und wir ziehen morgen bei Sonnenaufgang los."
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  26.04.2008, 20:41
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34. Tag der Jahresmitte (später Nachmittag) 3.Jahr der vierten Ära
Almaco


"Olaf... Olaf..." Der Nord hörte eine sanfte Stimme, die seine Aufmerksamkeit auf eine seltsame Art auf sich zog. Er öffnete die Augen, und fand sich in einem düsteren Gemäuer wieder. Er hatte nur eine schwarze Robe an, und vor ihm stand ein Kaiserlicher. Noch viel mehr, es war der Kaiser selbst, Uriel Septim. Dieser hauchte mit einer viel zu hohen Stimme seinen Namen, immer und immer wieder. Olaf wollte zwar antworten, doch konnte er seine Zunge nicht bewegen. "Olaf... Ooolaf... Hehehehehe.... Oooolaf..."
Der Nord runzelte die Stirn. Was hat dies alles zu bedeuten? Eine zweite Stimme wurde hörbar, und danach eine dritte. Alle flüsterten sie "Olaf... Olaf..."
Dieser wollte mit aller Macht sprechen und den Stimmen antworten, doch kam kein Laut aus seiner Kehle. Inzwischen hatten sich die Stimmen so gewaltig vermehrt, dass das Flüstern wie eine einzige hohe Stimme immer wieder schrie: "Olaf... OLAF..."
Voller Wut brüllte er aus seiner erlösten Kehle: "IST HIER JETZT ENDLICH RUUUHEE!!!"
Staunend erkannte Olaf im nächsten Moment, dass er soeben aus einem merkwürdigen Traum aufgewacht ist. Und den äußerst wachen Gesichtern seiner Kameraden zu urteilen, mit einem gewaltigen Schrei.

"Guten Morgen, Leute! Was... ähm, guckt ihr denn so?"
  26.04.2008, 21:01
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4. Tag der Sonnenhöhe (später Nachmittag), 3. Jahr der vierten Ära
Almaco



Melianea erwachte aus ihrem tiefen Schlaf und blickte sich in der Kammer um, die ihnen vom Sohn des verschwundenen Wirtes notgedrungen zugewiesen wurde. Im Bett neben ihr lag Wolfing und schlief, doch flatterten immer wieder seine Augenlieder und es schüttelten ihn im Schlaf scheinbar heftige Krämpfe. Die hölzerne Schlafstatt zu ihrer Rechten war jedoch leer und als sie sich weiter umdrehte, sah sie Leogun am Fenster sitzen während die Sonne immer weiter über den Himmel wanderte. Er schien sich in seinen Gedanken verloren zu haben, doch als Melianea leise aus dem Bett schlich, bemerkte er sie und lächelte. Die Elfe trat zu ihm ans Fenster und lehnte sich an den kalten Backsteinsims. "Worüber grübelt Ihr?", fragte sie den Mann, doch dieser schwieg und starrte weiter aus dem Fenster. Nach einer Weile drehte er sich jedoch zu ihr um und erzählte ihr von den Morden, über die sein Vater ihm damals berichtete und wie ähnlich die Ereignisse doch seien. "Das ist interessant", meinte die Magierin verblüfft und wollte ihn weiter darüber ausfragen, doch der Krieger hatte sich wieder in seine schmerzvollen Erinnerungen zurückgezogen und Melianea sah, dass sie heute wohl keine weiteren Antworten auf ihre Fragen bekommen würde.

Schließlich warf sie sich ihren Reiseumhang lose über die Schultern um das Zimmer nebenan aufzusuchen, indem Olaf, Dembar und Gadon Ruhe gefunden hatten. Sie versuchte leise die Tür zu öffnen, doch entlockte sie dem eisernen Riegel ein erbärmliches, quietschendes Geräusch, sodass wahrscheinlich nun auch der letzte Schlafende im Haus wach geworden war. In der etwas kleineren Kammer hielt sich aber zu ihrem Erstaunen niemand mehr auf, doch hörte sie bereits Olafs laute Stimme in der Schankstube etwas brüllen. Schnell folgte Melianea den harschen Worten und fand die drei essend an einem reich gedeckten Tisch wieder. "Frühstück", meinte der noch etwas verschlafen wirkende Olaf als er die Elfe erblickte und biss herzhaft in eine Hühnerkeule. "Eigentlich eher Abendessen", sagte Melianea daraufhin lächelnd und setzte sich auf den noch freien Stuhl um auch eine Kleinigkeit zu essen. Sie nahm einen Teller an sich und sah, dass Dembar ein etwas saures Gesicht machte. "Was ist denn los mit Euch?" fragte die Elfe und der Angesprochene sah erst sie und dann Olaf vorwurfsvoll an. "Dieser Nord hat uns alle mit seiner Rumbrüllerei aus dem Schlaf gerissen!", meinte er beleidigt. Olaf ließ daraufhin seine Mahlzeit fallen und versuchte sich mit vollem Mund gegen die Vorwürfe zu verteidigen. "Was kann ich denn dafür, dass ich einen Alptraum hatte?", fragte er und sah wütend in die Runde. Melianea wollte schon laut loslachen, als Gadon, der sich unruhig im Raum umblickte, jedoch ernst fragte: "Was machen die anderen? Sind sie schon wach?". "Teilweise", antwortete Melianea daraufhin. "Wolfing schläft noch, doch dieser Leogun sitzt am Fenster und grübelt. Er hat mir aber etwas Interessantes über diese Vorfälle hier berichtet." Sie erzählte das Gehörte weiter und erntete ungläubige Blicke. "Was machen wir nun?", fragte daraufhin Dembar und Gadon zuckte mit den Schultern. "Irgendwie kommt mir das alles sehr seltsam vor", meinte der Ritter und biss in ein Stück Brot.
  26.04.2008, 21:11
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