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Thema: Os Vermis - Das Rpg  (Gelesen 69927 mal)

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34. Tag der Jahresmitte (später Nachmittag), 3. Jahr der vierten Ära
- Nähe Almaco Ignatius Romus Anwesen/Vorgarten



Araktos umklammerte sein Medallion, sodass ein Spinennfadengleiches Blutrinnsal über seine angespannte Hand lief. "Für den Orden", dies war sein einziger Gedanke. Lange hatte er auf diesen Moment hinmeditiert, nun konnte es vollbracht werden. Ignatius ging täglich seinen Dachgarten begutachten, dies war der perfekte Augenblick zuzuschlagen ... der perfekte Augenblick diese verlorene Seele wieder auf den rechten Weg zu geleiten. "Möge man mir beistehen" ...


Er sprang leichfüßig auf den nähsten Absatz, zog sich an einer harten Kante in der Mauer des Anwesens hoch, nun war er vollkommen eins mit der Situation, seiner Umgebung, seinem Instinkt! Araktos atmete aus, somit war auch der nächste Satz präziese, ohne einen Makel, ohne einen kleinsten Fehler, so wie es sein Orden erwartete. Langsam glitt er über das Geländer, was den Dachgarten von der restlichen Freiheit Cyrodiils abtrennte. Araktos Kampfmesser lag sicher in seiner Hand ... zwei Wachen geleiteten den Landgrafen, während er durch zwei Hyzoobargebüsche schlich. Und da passierte es, er trat auf einen lästigen, kleinen Ast. Die Wachen drehten sich um, sondierten die Umgebung. Einer von ihnen machte ein Handzeichen und deutete auf den nordteil des Gartens, während er selbst in die Ostrichtung lief, beide mit gezogenen Schwertern, welche im Nachmittag hell leuchteten und die Stille brachen.
Araktos schätzte alles genau ab, jahrelanges Training hätten ihn eigentlich vor einer solchen verzwickten Situation bewahren sollen ... doch nun war es passiert und er verließ sich auf seinen Instinkt.

Ein unscheinbarer Sprung,  eine schnelle Bewegung und aus der Halsschlagader des ersten Wächters spritzte Blut. Araktos nutzte dies als Ablenkung und warf sein Kampfmesser in den Bach des Nächsten ... nun stand nichts mehr zwischen Ignatius und ihm "stirb, du hast es nicht anders verdient!" schrie er fast. "Seid ihr euch das sooo sicher o' verdammter Assassine?", "Es gibt keine andere Gerechtigkeit als die Befreiung durch unseren Orden".

Araktos Schwert durchbohrte sein Opfer ohne gleichen, Ignatius viel zu Boden, röchelte, seine Augen drehten sich gen Himmel. Araktos lies zwei Finger über dessen Gesicht gleiten, schloss die Augen des toten Landgrafen "möge deine Seele frieden finden". Der Nebel des Krieges schwebte über dem Dachgarten als er sein verworfenen Dolch einsammelte und sich auf den Weg gen Almaco machte um in einem Gasthaus einzukehren und seine Gebete für den Orden zu sprechen ...

Araktos, bohrte seine Stiefel in den Kies auf den Platz des Dorfes, seine Finger waren noch mit Blut beschmiert und umwickelten sein Amulett, welches er an einer Stelle einritzte und in die enstandene Rinne das feuchte Blut fließen lies, so wie es der Ritus wollte ...
  26.04.2008, 22:02
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29.Tag der Jahresmitte (früher Morgen), 3. Jahr der Vierten Ära
Anvil


Die drei Legionäre ritten morgens sofort los. Sie ritten sogar die Nacht durch, da Orwan wusste, dass sie bald an der Gabelung nach Kvatch ankommen sollte.
Er war schon Nachmittag, da kamen sie schließlich in Kvatch an.
„Lasst uns hier erst mal ein Bett suchen und morgen weiterreiten. Wir brauchen Kraft, da wir nicht wissen, was uns in Almaco erwartet.“
Sie übernachteten in einer neu aufgebauten Herberge.

31.Tag der Jahresmitte (Nachmittag), 3. Jahr der Vierten Ära
Herberge in Kvatch


Als Orwan aufwachte sah er Elidor, wie er mit einem Mörser ein Paar Blätter zerkleinerte. „Oh, du hast also ein wenig an deinen alchemistischen Fähigkeiten gearbeiten?“ Elidor fügte dem Brei ein bisschen seltsames Pulver hinzu. “Ich habe ein wenig geübt und bekomme schon ein Paar interessante Tränke hin.“ Er goss Wasser zum Brei und rührte wieder stark um. Danach füllte er das Gebräu in einem kleinen leeren Fläschchen aus seinem Gepäck.
“Was ist das denn schon wieder für ein Krach? Kann man hier nicht einmal in Ruhe schlafen?“ Der gerade aufwachende Ugrub schaute mit einem offenen Auge den verschmutzen Tisch und die gefüllte Flasche an. “Was soll das denn? Ist unsere Hexe wieder am Brauen? Anstatt mal seine Kampfkunst zu schulen verbringt dieser Weichling die Zeit mit diesem Unsinn.“
„Oh, Ugrub. Bist du auch wach? Dann können wir ja weiterreiten...“ entgegnete Orwan mit einem Lächeln im Gesicht. Ugrub grummelte, stand aber auf.
“Aber im Ernst, es ist schon spät, wir sollten wirklich los. Elidor, pack du deine Sachen zusammen, dann geht es weiter.“

Die drei banden ihre Pferde los und ritten weiter gen Osten.

Bis sie schließlich in Almaco ankamen, vergingen 4 Tage, was durch ein plötzliches Unwetter zustande kam. Sie mussten einen Tag bei einem Bauern verbringen.


34.Tag der Jahresmitte (später Nachmittag), 3. Jahr der Vierten Ära
vor Almaco


„Wir müssten gleich da sein. Meiner Karte zu urteilen direkt hinter diesem Hügel dahinten.“Endlich, ich bin es langsam leid zu reiten, mein Hinterteil schmerzt so langsam.“
Sie hielten vor der Taverne an. Das Dorf war wie leergefegt. Die Fenster verschlossen und die Türen zu. Orwan band alle drei Pferde an und schritt danach durch die Tür ins Innere.
Im Haus war nur eine Frau hinter dem Tresen. Etwas ängstlich sagte sie: „Wer seid ihr? Verschwindet!“ Sie musterte die drei Fremden und erkannte, dass es nur Soldaten der Legion waren.
„Nun, wir sind hier, um die Mörder zu finden, die dieses Dorf heimgesucht haben.““Ihr...kommt zu spät..mein Mann...“ Anscheinend wurde auch der Mann der Wirtin ermordet. Für Orwan schien der Fall immer mehr an Gewichtigkeit zu bekommen. Nach kurzer Überlegung wandte er ein: „Ich verstehe ihren Schmerz. Ich werde für ihren Mann beten, das verspreche ich. Und den Mörder; ihn werden wir finden...und einer gerechten Strafe unterweisen.
Doch...zunächst benötigen wir ein Zimmer. Für die Nacht. Wir sind noch Müde von unserer Reise. Morgen Mittag werden wir uns mit dem Fall beschäftigen.“
1. Die Null finden.
2. Die Eins kompliziert schreiben.
3. Taylorentwickeln.
  26.04.2008, 22:29
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34. Tag der Jahresmitte (später Nachmittag), 3. Jahr der vierten Ära
Almaco Taverne

Gadon war im Schlaf, als er etwas Seltsames träumte. Er sah seinen Vater. Wie er in den Abgrund stürzte. Er sah ihn, als er unten ankam. Er lebte noch! Doch da unten war keine Tür, er kam nicht mehr weg. Gadon wusste, dass das nicht wahr sein kann. So einen Sturz hätte keiner überlebt!

Plötzlich wachte Gadon auf. Er wurde von einem lauten Schrei geweckt. "Oh klasse, was ist denn jetzt schon wieder?" Also stand er auf und ging zur Schreiquelle. Es war Olaf. Dort stand auch Dembar. "Ohhhh, Olaf, was ist denn passiert?", fragte Gadon Olaf. "Nun... Ich hatte einen Alptraum. Belassen wir's dabei.", antwortete Olaf. Alle gingen, um das Frühstück 'abzuholen'. Sie deckten den Tisch und Olaf rief: "FRÜHSTÜCK!", als auch Melianea hineinkam. Alle saßen schon. Sie frühstückten und Gadon dachte, was dieser Traum bedeutete. Nach dem Frühstück kam jemand hinein. Die Hände von ihm waren mit Blut bedeckt. Jeder in der Taverne schrak auf. Selbst der Wirt. 'Wer ist das?', dachte Gadon. 'Nicht gut... Vielleicht ist das... Bei den neun Göttlichen... Wir müssen ihn aufhalten!' Alle dachten das Selbe. Doch er wollte nur ein Zimmer. Er ging nach oben und verschwand in seinem Zimmer...

Ein bisschen später danach erschienen 3 Männer. Sie sagten, sie wären Legionäre und wollen den Mörderfall untersuchen. Diese wollten auch nur ein Zimmer. Auch diese verschwanden in ihren Zimmern. Gadon aber ist hochgegangen, klopfte an das Zimmer des ersten Legionärs. Jemand machte auf. "Hallo, mein Name ist Gadon. Ich habe gehört, wie ihr den Mörderfall untersuchen wollt. Nun.. Ich denke, ich habe soeben euren Fall gelöst. Nebenan ist jemand... Er ist mit blutigen Händen in das Zimmer gegangen.", sagte Gadon. "Oh? Das ist ja mal interessant. Danke. Wir werden sofort mal "anklopfen". Hier, kriegst du 500 Goldstücke, für deinen Hinweis. Wie ich sehe, seid Ihr ein Templer?", fragte der Legionär ihn. "Ja, bin ich. Wir waren auch dran den Fall zu untersuchen. Auch in einer Priorei hat er anscheinend getobt. Nun aber rasch, bevor er flüchtet.", antwortete Gadon. Er ging wieder runter zu den Anderen und war gespannt, was nun passierte.
  26.04.2008, 22:41
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4.Tag der Sonnenhöhe (Abend) 3.Jahr der vierten Ära
Almaco Wirtshaus


Wolfing wurde durch einen lauten Schrei geweckt. "Frühstück!", rief die Stimme. "Olaf wieder!", sagte Wolfing zu sich. Er bemerkte, dass die anderen zwei Betten bereits leer waren. Als er das Zimmer verlassen wollte, bemerkte er Leogun. Er saß alleine am Fenster, Gedanken versunken. Wolfing wollte ihn nicht stören verließ leise die Kammer. Als er die Treppe hinunter schritt, kam ihm Gadon entgegen. Zielstrebig ging er auf die erste Tür zu und klopfte an. Ein gut gebauter Legionär trat ihm engegen. Gadon erzählte von einem Mörder, aber Wolfing hatte nur ein gutes Essen im Kopf. Als er die Treppe heruntertrat saßen die 3 restlichen Gefährten schon am Tisch. Der erste der etwas sagte war Olaf: "Komm! Setz dich zu uns, Junge!" Er zog Wolfing auf einen Stuhl und schob ihn einen randvollen Teller vor die Nase. Beim Anblick allein war Wolfing schon satt. Nun kamen auch die anderen zu Wort: "Guten Morgen!", hallte es wie aus zwei Mündern. "Guten Morgen gleichfalls! Habt ihr schon gegessen", fragte er die beiden.
"Ja das haben wir. Uns eins vorweg: Willst du dir nichts überziehen?"
" Oh ja. Das habe ich ganz vergessen", sagte Wolfing und begann zu essen. Dann kam auch Gadon wieder runter.

Das Gespräch wurde von Rufen beendet: "Du verdammtes Ungeziefer! Ich reis dir deine gottverdammten Nagezähne aus." Gwin huschte zwischen den Beinen des Wirten herum. Schnell suchte er Schutz im Hosenbein von Wolfing. Dieser warf ihm ein Stücken brot und etwas Wurst hinunter. Gwin freute sich darüber und verschlang alles mit einem mal.
Dann hörten sie oben einen Mann an eine Tür klopfen: „Tür aufmachen! Sofort! Wir haben ein paar Fragen“. „Fragen? Ihr verdammten Bastarde von ungläubigen Legionären wollt mir Fragen stellen?“ Wolfing erkannte die Stimme des Legionärs, der zuvor mit Gadon geredet hatte und die eins anderen. Der Ork mit seiner heruntergekommenen Rüstung. Als alle nach oben kamen sahen sie den Legionär. Sogar Leogun schaute aus dem Zimmer. Schnell warfen sie alle sich ihre Rüstungen und Waffen um. Plötzlich war da ein Pfeil. Genau durch die Tür geschossen. Der Legionär ging verletzt zu Boden. Nun zogen alle die Waffen. Auch zwei andre Legionäre kamen aus ihren Zimmern. Einer hatte ein glazvolle Rüstung mit dem Wappen Anvils darauf. Olaf und Gadon stürmten zuerst in die Kammer doch sie sahen nur ein offenes Fenster und auf dem Bett eine Blutlache. Das Blut floß sogar aus dem Fenster. Alle blickte aus diesem. Als die Bürger das sahen erstarrten sie. Doch ein Mann trat aus der Menge hervor und schrie: "Diese Leute hat Mankar Camoran persönlich entsand . Ergreift sie!" *Mancar Camoran lebt schon nicht mehr! Depp!, dachte sich Wolfing ..............
  27.04.2008, 00:19
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     34.Tag der Jahresmitte (Abend) 3.Jahr der vierten Ära Almaco Wirtshaus

„Meister, es ist vollbracht! Ignatius Romus ist nicht mehr, seine Seele wurde erlöst und fand Reinheit im Schleier des Todes. Meine Arbeit ist getan!“. „Gut, Araktos, ich entsandte euch, meinen besten Schüler und ihr habt diese Aufgabe wahrlich gemeistert, wie ich es nicht anders erwartet hatte. Euch gebührt mein Lob“. „Ich danke, jedoch musste ich zwei weitere, wenn nicht unschuldige Wächter Romus’ in den Tod schicken …“, „Wenn es denn keine andere Möglichkeit gab? Versteht ihr nicht? Unser Handeln bezieht sich nicht auf sinnloses Morden und Aufträge von selbstsüchtigen Bürgern Tamriels. Die Dunkle Bruderschaft wird bezahlt, ich habe nicht viel für sie übrig … wenn ihr also zwei weitere Seelen für ein gutes Opfer an die Bevölkerung bringen musstet, dann war dies ein kleines Übel und nicht von Bedeutung“. „Gut, ich stehe tief in eurer Schuld und werde mich zu meinem nächsten Ziel begeben, Quidnar, wohl an“.

Araktos umklammerte das Amulett, es hatte viele, feine Kerben, sieben an der Zahl, die zusammengenommen wie ein Sonnensymbol aussahen. Jedes für ein Attentat, jedes für eine Bestimmung und drei blieben noch offen. Madgart Swenson, dies war sein nächstes Ziel. Dieser verdammte Nord wird kein Problem für mich sein. Steuerhintergehung, töten von hilflosen Sklaven, Skoomalieferungen und Handel … dies musste beendet werden. Araktos hielt die Luft an, was war das? Jemand klopfte an die Tür. „Bel’ ya varlais et entcum“ (möge die starke Kraft sie verzehren) sprach er leise. Sollte er entdeckt worden sein? Dabei hatte er sich doch so unauffällig wie möglich bewegt. „Verdammt, das war eine Stimme eines Legionärs“ dachte Araktos, anders konnte er sie nicht identifizieren, rau, tief, ein Ork vielleicht?

„Tür aufmachen! Sofort! Wir haben ein paar Fragen“. „Fragen? Ihr verdammten Bastarde von ungläubigen Legionären wollt mir Fragen stellen?“ sprach er im Stillen zu sich. Nein, nicht jetzt, nicht in dieser Situation … ihr werdet mich nicht kampflos bekommen.

Schnell zückte er seinen Bogen, zielte bedacht und feuert einen Warnschuss durch die ramponierte Holztür. War dies wohlmöglich ein Fehler? „Keine Zeit zum Nachdenken!“. Araktos spannte seine Glieder an, trat gegen das Nischenfenster und sprang auf den Hinterhof. Büsche und feuchte Gräser, vom Morgentau gezeichnet, schrubbten gegen seine muskulösen Beine, als er zu einem Sprint ansetzte. Der Hinterhof war kreisförmig angelegt, einige Fässer säumten die Nordwand, welche von Spinnenweben überzogen war, sowie eine prächtige Trauerweide, die die Szene förmlich einrahmte. Araktos sprang auf einen Balken und stieß sich von dem nahsten Fass ab um auf das Dach der Taverne zu gelangen. Ein Legionär lugte durch das zertrümmerte Fenster seines noch unbezahlten Zimmers … und da passierte es … sein Amulett rutschte ihm aus der blutigen Hand, rollte über das Dach und landete in dem kiesigen Hinterhof. „Verdammt!“. Araktos wusste, wenn er dieses Zeichen der Würde verlor, würde er aus dem Orden ausgeschlossen werden … dieses Amulett zeigte seinen hohen Rang und Können … „Nur noch drei Personen zu töten und jetzt das!“ …
  27.04.2008, 12:16
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4. Tag der Sonnenhöhe (Abend) 3.Jahr der vierten Ära
Almaco Wirtshaus

Leogun rannte ans Fenster ihres Zimmers. Er konnte nirgends eine verdächtige
Person sehen. Doch die Leute vor dem Wirtshaus auf dem Dorfplatz schrien wild um sich. "Ergreift sie! Ergreift sie!" *Das ist nicht gut...*, dachte er, nahm seine Tasche und rannte zu Melianea. "Die Leute sind verrückt geworden!", keuchte er, "Sie wollen uns an den Kragen."
Leogun rannte die Treppe hinunter, und wollte zur Tür eilen. Doch die Wirtin hatte bereits die Tür geöffnet und schrie: "Holen wir sie uns!"
"Das ist alles ein Missverständnis...", wollte er noch sagen, als die Menge ins Haus stürmte.
  27.04.2008, 14:13
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4. Tag der Sonnenhöhe (Abend), 3. Jahr der vierten Ära
Almaco Wirtshaus



Melianea verfolgte erschüttert die Geschehnisse rund um die dei Legionäre und den blutverschmierten Mann in seinem Zimmer, der scheinbar durchs Fenster vor dem Zugriff des Gesetzes geflohen war als Leogun plötzlich zu ihr stürmte und sie heftig am Arm zerrte. "Die Leute sind verrückt geworden. Sie wollen uns an den Kragen!" keuchte er atemlos und schob sie unsanft die Treppe zur Eingangstür hinunter, als jedoch die wildgewordene Meute der Dörfler von der Wirtin ins Haus gelassen wurde. "Das ist alles ein Missverständnis!", wollte er noch erklären, doch der mit Sensen, Mistgabeln und Holzlatten bewaffnete Mob war außer sich vor Wut über die Fremden, die scheinbar hinter all den Vorkommnissen steckten und aus ihren Augen leuchtete Mordlust und Rachedurst.

Die beiden rannten daraufhin die steile Treppe wieder hinauf und schlossen sich in ihrem Zimmer ein. Leogun hob einen schweren, eisernen Kerzenständer vom Boden auf und verkeilte damit den Riegel  der dicken Holztür. "Wo sind bloß die anderen?", fragte er sich hektisch und rannte danach zum Fenster, das auf denselben Hinterhof zeigte, wohin auch der mysteriöse Fremde vorhin geflohen war. "Was machen wir nun?", fragte die Magierin daraufhin besorgt und hörte mit Schaudern das immer lauter werdende Hämmern an der Tür. "Holt eine Axt!", rief ein erzürnter Mann und sie erkannte in ihm denselben Burschen, der sie schon einmal für die Morde verantwortlich machen wollte wäre Olaf nicht eingeschritten. "Wir müssen hier raus!", rief Leogun und überlegte wie sie am besten den Boden unter dem Fenster erreichen könnten. Der Fremde hatte Glück gehabt bei seinem Sprung; unter seinem Fenster befanden sich Fässer und ein hölzernes Vordach eines Schuppens, doch sie besaßen diese Annehmlichkeiten nicht und blickten nur ratlos auf einen harten Steinboden unter ihnen. "Wir müssen es wohl riskieren", meinte der Krieger nach schnellem Abschätzen der Situation und stieg aus dem geöffneten Fenster.

Er ließ sich fallen und schlug einen Augenblick später hart am Boden auf. Kurz danach kam er aber zu Melianeas Erleichterung ächzend wieder auf die Beine und auch die Elfe sprang nun aus dem Fenster. Leogun gelang es, sie geschickt aufzufangen und beide rannten hinter den nächsten Schuppen damit sie niemand entdecken konnte. "Wir müssen die anderen finden!", flüsterte der Krieger außer Atem und zog die immer noch vor Aufregung zitternde Magierin an einer Hand weiter in Richtung Kapelle.
  27.04.2008, 19:07
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4.Tag der Sonnenhöhe (Abend), 3. Jahr der vierten Ära
Almaco Wirtshaus

Verdammter...Bastard! Wenn..ich dich in die Finger bekomme..." krächzte Ugrub bevor er erschöpft zu Boden viel.
Schnell rannte Orwan zu ihm hinüber und drehte ihn auf den Rücken. "Mist...das du auch alles übertreiben musst. Zum Glück...der Pfeil ging nur durch die Schulter. Du scheinst einen schaurig netten Aedra auf deiner Seite zu haben."
Orwan rief Elidor zu sich. Er nahm sich sein Kurzschwert und trennte präzise den herausragenden Holzstab ab. Er zog rasch seinen Harnisch aus und riss ein Stück Stoff seines Oberteils ab. Elidor? Gib mir etwas von deiner Heilsalbe." Elidor rannte schnell ins Zimmer zurück und kam mit einer kleinen Dose wieder. Vorsichtig strich er einen Teil des Inhalts auf die Wunde und Orwan umwickelte die Schulter mi dem Stoff.
"Das müsste reichen" sagte Orwan und blicke auf Elidor. "Trag ihn ins Zimmer und leg ihn auf das Bett."
Ohne zu Murren hiefte er den verletzten Ork langsam hoch auf seine Schulter und trug ihn in das Zimmer.
Orwan überlegte nicht lange und rannte nun auch in das Zimmer. Er schaute aus dem Fenster, sah den Angreifer aber nicht mehr. "Verdammt!" rief er, sprang aber nciht aus dem Fenster, da momentan der Zustand seines Mitlegionärs wichtiger schien.
1. Die Null finden.
2. Die Eins kompliziert schreiben.
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  27.04.2008, 19:24
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34. Tag der Jahresmitte (Abend), 3. Jahr der vierten Ära
Almaco Wirtshaus

Gadon sah, wie Bürger mit Sensen, Mistgabeln und weiteren schlimmen Dingen Melianea und Leogun bedrohten. Sie hatten ihn wohl noch nicht bemerkt. Melianea und Leogun rannten hoch in ein Zimmer. Die Meute rannte hoch und rief: "Wir brauchen eine Axt!" Daraufhin kam jemand mit einer Axt herein. 'Oh, das ist nicht gut. Melianea und Leogun... Schnell! Raus da!', dachte Gadon. Sie schlugen die Tür ein, aber wunderten sich, dass dort niemand war. "Sie sind aus dem Fenster hinaus!", rief die Meute. 'Wohin wollen die nur? Naja, wenigstens weg. Ähm moment mal, wo ist eigentlich Olaf?', dachte Gadon. Die Meute rannte an Gadon vorbei raus zur Kapelle. 'Sie sind also in der Kapelle? Hmm... Ich muss einen anderen Weg finden, um schneller da zu sein als sie. Nur wie?' Da erinnerte sich Gadon, dass in jeder Kapelle eine Gruft ist. Vielleicht gab es einen 2. Eingang durch die Gruft? Er hatte keine Zeit, ihn zu suchen. Die Meute wäre dann schon da gewesen. Also versuchte Gadon so schnell zu rennen, dass er die Meute einholt und sich unauffällig durch sie mischt, damit er genauso schnell ist wie sie. Seltsamerweise war die Meute sehr langsam, sie sollten noch einmal rennen üben. Jedenfalls konnte Gadon problemlos an sie vorbei rennen, in die Kapelle.

"Leogun? Melianea? Ich bin's, Gadon!", flüsterte er. Daraufhin streckte Leogun die Hand aus einem Versteck dort und Gadon rannte hin. Kurz daraufhin kam die Meute herein. "Was ist der Plan?", fragte Gadon leise. "Sie werden sich in der Halle aufteilen. Daraufhin gehen wir unauffällig raus.", erklärte Melianea. "Das werden sie merken. Ich schlage vor, wir suchen einen alternativen Weg durch die Kapellengruft hinaus.", schlug Gadon vor. "Noch besser!", flüsterte Leogun. Also schlichen sie aus der Kapellengruft hinaus. Dort trafen sie auf ein paar Geister, die sie jedoch einfach erledigen konnten. "Wir müssen den Rest der Gruppe einsammeln. In der Taverne war Niemand mehr, ich habe jedenfalls keinen gesehen.", sagte Gadon. Daraufhin machten sie sich auf die Suche.
  27.04.2008, 19:43
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Araktos sprang leise auf die Fässer und beobachtete den runden Hof, das Amulett  lag sicher im Kies ... erst jetzt fiel ihm sein leicht verstauchter Fuß wieder ein. "Las dich davon nicht ablenken" sprach er zu sich selbst.

Wer die Einbildung beherrscht, ist Herr über seine Umgebung und Schmerzen ~ Meister Quidnar

Grimmig verengten sich seine Augen, eine Elfe und ein "Nord" hatten die Szene betreten. Verdammter Nordler, wieso mussten sie diese Welt bevölkern? Sie kannten keine Gandem waren blutrünstig, verdammte Narren und Säufer, ohne Disziplien, jedenfalls war dies seine Überzeugung, nachdem diese Banditenbande seine Heimat geraubt hatte. Was wäre wenn nicht? Würde er dann heute zu einem heiligen Assassineorden gehören? Das Blut an Araktos Händen war nun entgültig getrocknet.
"Lattra  Molag inur - möge es mich schützen" (Licht des Feuers). Araktos hielt sich streng an die Ordensriten, obwohl die Bedeutung der ayleidischen Wrote oft zweideutig waren, sprach man sie hart aus, konnten sie auch als Kriegserklärung gelten, sanft jedoch einer Liebeserklärung entsprechen.
Er konzentrierte sich auf das Amulett,  lies sich in den Kies fallen und fixierte die beiden Personen, sie eilten aus dem Hinterhof hinaus, wohlmöglich zur alten Kapelle - bei dem Anblick der Elfe musste er leicht stutzen, sie sah wirklich gut aus und araktos hatte in den Düsterwäldern schon oft Schönheiten gesehen, die seinem Maß entsprachen.
Langsam kniete er sich hin und griff zu dem verehrten Amulett, streckte es ruhig in eine Seitentasche seines dunkelgrünen Gewandes und spannte seine Muskeln an. "Was ist ihr Begehr" dachte er ... und wieso tauchten plötzlich diese Legionäre in seinem Zimmer auf? Was war der Grund für diese Aufregung? Wer hatte ihn gesehen?

Langsam glitt seine Hand zum Schwert, die andere, welche verborgen an seinem Rücken lag, zum geschulterten Kampmesser. Eigentlich wollte er nicht kämpfen, möglicherweise war dies auch nicht nötig, ein schneller Sprint und er könnte über die Dächer zu seinem Pferd hechten, aber was war mit diesen Legionären? Seine Blicke schweiften zum gegenüberliegenden Dach der Taverne. Kurz entschlossen rannte er zu einem kleinen Holzvorstand, stieß sich an ihm ab und rollte sich über die Ziegel des Walls, während er sich mit der anderen Hand einhakte, sodass er auf der anderen Seite sicher landen konnte. Dort wartete sein Pferd ...
  27.04.2008, 19:51
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4. Tag der Sonnenhöhe (Abend), 3. Jahr der vierten Ära
Almaco Wirtshaus

Sie fanden eine Luke an der Decke  in einer Ecke der Gruft, öffneten sie und schnappten wieder frische Luft. Gadon kletterte zuerst nach oben, dann Leogun. Er half Melianea beim Hinausklettern und sie krochen hinter ein Haus.
"Das war nicht der Mörder", flüsterte Leogun mit finsterer Miene und lugte hinter der Hauswand hervor. "Er wäre nie so ein Risiko eingegangen..."
Auf dem Platz sah er, wie die Leute sich aufteilten. "Sie suchen nach uns", meinte Melianea. Plötzlich erstarrte Leogun. Dort...vor der Taverne. Ein Mann in Kutte, mit einem Bogen! "Das muss der Kerl von vorhin sein!", rief er, stürmte auf ihn zu, und zog sein Katana. Doch der Mann verschwand sogleich über die Dächer. *Verdammt!*, dachte er, und eilte zurück zu den anderen beiden. "Er ist entkommen", sagte er.
  27.04.2008, 19:59
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4. Tag Sonnenhöhe (Abend), 3. Jahr der vierten Ära
Kurz vor Almaco


Hasden stieg über einen umgefallenen Baum und setzte dem Wolf nach. Du kleines Drecksviech dachte er. Das Tier machte einen Haken nach rechts, Hasdens Körper folgte der Bewegung, doch sein Kopf drehte sich um einige Grad weiter. Unvermittelt sah er sie. Die gestalt mit dem Bogen. Hasden stellte dem Wolf nicht mehr nach. Er blickte die Gestalt für zwei Sekunden an. Der Mantel kam im bekannt vor. Vor 28 Jahren sah er ihn bereits. "Nein, das kann unmöglich sein! Warum hier? Halb Cyrodil hab ich diese Hundesöhne gesucht! Und hier finde ich einen? Das kann nicht sein!", dachte Hasden Er zog sein Schwert und schlich sich an, doch eine Klinge auf den stürmte auf den Mann zu. Dieser türmte über die Dächer. Ehe Hasden in sein Unglück lief, legte er sich auf den Boden und beobachtete die Szenerie. Sein blick folgte der Klinge, die sich ebenfalls mit einer Elfe und einem Kaiserlischem versteckte. Offenbar vor der wütenden Meute. Er wollte sich dem Dorf nähern, doch aus einem Haus trat ein Legionär. Er hatte ihn bei der Schlacht um Bruma schon mal gesehen. Er war, so glaubte Hasden, irgendein hohes Tier. Um keine Risiken ein zugehen, steckte er sein Schwert weg und schlich sich an die Wand des Hauses.
Es gibt keine Leidenschaft. Es gibt nur Besessenheit.
Es gibt keine Erkenntnis. Es gibt nur Überzeugung.
Es gibt keine Absicht. Es gibt nur Willen.
Es gibt nichts. Nur mich.
  27.04.2008, 21:02
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    • Legion
34. Tag der Jahresmitte (Abend), 3. Jahr der vierten Ära
Almaco Wirtshaus


Olaf lief mit Gadon ins Obergeschoss der Taverne, da die beiden dem Brüllen auf den Grund gehen wollten. Oben angekommen, sahen sie nur Blutspuren, und einen angeschlagenen Legionären, der von seinen Kameraden versorgt wurde. Olaf rief dem Templer Gadon zu: "Ich schau im nächsten Zimmer, ob ich ihn von dort entdecke!", doch Gadon schien dies überhört zu haben, jedenfalls zeigte er keine Reaktion und starrte weiterhin auf das zerbrochene Fenster.
Im nächsten Zimmer angelangt, sah Olaf, dass dieses Zimmer überhaupt kein Fenster hatte. So drehte er sich um, um ins nächste Zimmer zu gehen, doch in diesem Moment schnappte das Türschloss ein. Olaf drehte am Griff, doch das einzige, was geschah, war, dass der Griff abbrach! "Hmm... Was nun? Ich hoffe, Gadon hört mich." Er klopfte an die Wand zum Nebenzimmer und rief: "Gadon! Hol mich hier raus!" Keine Reaktion. Er rief noch einmal lauter: "Gadon, verdammt! Mach die elende Tür auf!" Da hörte er etwas... Es war aber nicht die Stimme Gadons, sondern eher das wütende Gebrüll einer Menschenmenge! "Ich muss hier raus", dachte sich der Nord, doch die Tür machte einen stabilen Eindruck. "Hoffentlich holen mich die anderen hier raus. Sicher hat Melianea einen Zauber für sowas..."
Plötzlich hörte er die Stimme Leoguns gedämpft durch die Tür etwas sagen. Olaf hämmerte gegen die Tür: "Ich bin hier drin! Lass mich raus!", doch das Einzige, was als Antwort kam, war das wütende Brüllen des Mobs, den er schon wenige Minuten zuvor gehört hatte. Diesmal kam es aber von der anderen Seite dieser verwunschenen Tür, die den Nord gefangen hielt.
Erst langsam realisierte er, dass der Mob hinter Leogun und den Anderen her war. Er donnerte gegen die Tür, einmal, zweimal, dreimal, doch sie gab nicht nach. Auch schienen die Menschen auf dem Gang sein Hämmern nicht zu bemerken; es ging in den blutrünstigen Rufen unter.
Dann vernahm er eine Veränderung unter den Rufen. "Diese Wahnsinnigen holen eine Axt! Sie wollen die Tür zu den Anderen aufbrechen!" Olaf schlug mit blanken Fäusten frontal auf das Holz, doch es gab nicht nach; vielmehr bohrten sich bei jedem Schlag kleine Holzsplitter in seine Fäuste. Auf einmal: Ein Splittern, Jubelschreie... "Die Tür ist offen! Holt sie euch!"
Ein Moment der Stille kehrte ein. Olaf war von Furcht um seine Freude und das Gefühl der Ohnmacht wie gelähmt; sein Atem ging regelmäßig und ruhig, sein Gehör vernahm keine Geräusche mehr und sein Herz befand sich in einer eisigen Umklammerung. Wie eine Ewigkeit erschien es ihm, bis all die grässlichen Bilder des Blutbads, das wohl hinter dieser Tür stattfand, endgültig an seinem inneren Auge vorbeigezogen waren. Und es waren schreckliche Bilder, die sich sein Verstand einfallen ließ, um ihn zu peinigen. Nie hatte er einen Freund im Stich gelassen. Und aus der Angst, dem Schrecken und der Furcht erwuchs in den Tiefen des Nord eine Raserei des Wahnsinns.
Wie besessen brüllte Olaf die Tür an: "Lasst meine Freunde zufrieden! Verflucht seit ihr Irren, kämpft gegen mich! AAAHHH!!!"
Das Adrenalin schoss dem Nord durch seinen Körper, sein Verstand setzte aus und seine Muskeln sogen aus diesem Moment der Raserei Kraft. Die Tür zerbarst in tausend Splitter unter dem Schrei des Nords, an dem Sheogorath in diesem Moment seine helle Freude gehabt hätte: Wie ein wütender Bulle, völlig vom Wahn ergriffen, stürmte Olaf aus seinem Gefängnis, rannte die Treppe des Taverne hinunter und rannte hinaus.
Draußen sah er niemanden mehr. Er hatte keine Ahnung, was mit seinen Freunden geschehen war, noch wusste er, wo die Dorfbewohner waren. In einem letzten Ausbruch des Zorns warf er seinen Kopf in den Nacken, breitete die muskolösen Arme aus und brüllte aus tiefster Seele: "Wo seid ihr?!"
  27.04.2008, 21:08
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4.Tag der Sonnenhöhe (Abend) 3. Jahr der vierten Ära
Almaco


Wolfing versteckte sich kurzerhand hinter einem Schrank, während die wütenden Dorfbewohner mit Äxten auf die Tür einschlugen.
*Verdammt, was wenn sie Leogun und Melianea töteten, dann...*. Doch aus einem kleinem Blickwinkel sah er ihn. Ein Mann saß auf dem Hof und hiel ein Amulet in der Hand. *Es war bestimmt der, der sich dieses eine Zimmer genommen hatte.* Plötzlich stürmte der Mob aus dem Haus. Wolfing wollte nicht das Zimmer durchsuchen. Der Anblick der Leichen würde ihn zu sehr erstarren lassen. Plötzlcih stürmte Olaf schreiend aus einer anderen Tür und rannte ohne ihn zu bemerken die Treppe hinunter und nach draußen. Wolfin wendete sich wieder der Gestalt zu. Nun könne er beweisen, dass er auch ein Held war. Hastig zückte er seinen Bogen und spannte einen eisernen Pfeil. Der Bogen, dem ihn sein leiblicher Vater schenkte. So viele schöne Erinnerungen hangen daran. Wolfing rutschte kurz aus der Realität. Aber dann faste er sich wieder und zielte scharf. Doch im Moment des Schusses rannte die Person los und der Pfeil traf nicht sein Ziel. *Verdammt, daneben*
Aber dann fiel ihm der Heuwagen unter ihm auf. Nach einem kurzem Durchatmer setzte er sich auf den Fenstersims und ließ sich fallen. Es kam Wolfin wie eine Ewigkeit vor. Doch dann landete er sicher im Wagen. Als er heraussteigen wollte hörte er ein paar Stimmen. Schnell vergrug er sich im Heu. Dann wurde der Wagen plötzlich weggeschoben. Doch Wolfing konnte sich das nicht erklären. Warum waren die Leute nicht im Mob? UNd warum traf es ausgerechnet ihn?
Er war verloren. Wieder einmal.

Nein! Jetzt muss ich auch etwas bewirken. Ich will nicht, dass mich die anderen dauernd retten müssen. Er warte noch ein paar Minuten, dann zückte er sein Elfenkurzschwert und sprang aus dem Wagen. "Wolfing was machst du denn hier?", sprach der verstutzte Leogun der den Wagen schob. Er war verkleidet. "Deshalb war der Wagen auch so schwer", kam Gadon lachend hinter dem Wagen hervor. Auch er war in eine Verkleidung gesteckt. Zum Schluss trat noch Melianea hinzu. Alle atmeten durch und fragten sich wo olaf und der Wachmann sei.
...
  27.04.2008, 21:21
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Araktos blinzelte heftig gegen die Sonne an, die sich über die Bäume erhob. Hatte er dort etwas zwischen den Gebüschen der Weiden des Dorfrandes gesehen oder war dies nur pure Einbildung gewesen? Jedoch schien es ihm so, als wäre dort eine massige Person untergetaucht, zwischen den Blattgrünen Farnen, welche den die Waldbildung wie ein Zaun rahmten. Der Morgentau glitzterte, reflektierte und brach sich in Araktos Augen, sodass dieser sich willkürlich umdrehte. "Du bildest dir das nur ein" dachte er.

Bedachtsam gab er seinem Pferd die sporen, er wollte nicht noch mehr Aufsehen erregen, nachdem was in der Taverne vorgefallen war. Und immernoch beschäftigte ihn diese Frage, wieso suchen sie nach mir? Eine unerklärliche Fügung, die nicht einmal Quidnar vorhersagen konnte und wie ein Spiegel für Arakos schien, sie warf jede Frage zurück, ohne sie zu beantworten, er blickte in die tiefen eines dunklen See's, welcher keinen Sinn bot.

Er wanderte dicht am Waldesrand entlang, ein gewisses Ziel vermochte er nicht zu erreichen, nur einen Unterschlupf für den nächsten Tag, er musste untertauchen. Das erste, was ihm in den Sinn kam, war die Kapelle des "goldenen Hängstes" , genau, dieser würde er einen Besuch abstatten. Die Hufen seines Pferdes klapperten auf dem körnigen Kies, welcher langsam in harten, jedoch schlecht verlegten, Stein überging. Dieser war über die Jahre so verwittert, dass man die eigentlichen Konturen nicht mehr erkennen konnte. Eine Trauerweide wog über den Weg und versetzte alles in ein Schattenspiel der Gefühle, als Araktos auffiel, dass er verfolgt wurde. War es wohlmöglich die seltsame Gestalt, die er bei der Taverne erspäht hatte? "Bilder ich mir das alles hier nur ein?" sinnierte er und vergaß sein Zeitgefühl, konzentrierte sich auf Madgart Swenson, sein nächstes Opfer. Er hatte schon Ansatzpunkte, wie er ihn erwischen konnte, doch vorher musste er mit dem alten Priester der goldenen Hängst Kapelle sprechen, diese hatte eine Handelsstraße zum Bruderkloster des weißen Adlers.

Vor ihm ragte eine efeubehangene, Priorei aus dem Boden. Durch die Jahre war sie verwildert, aber nicht abgestorben, Licht brannte in den oberen Etagen ... dies war der perfekte Platz zum Ausruhen.
Vor der Priorei platzierte sich ein Ziehbrunnen und eine Koppel, welche von einem Steinquadert umgarnt wurden.
  27.04.2008, 21:29
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4. Tag der Sonnenhöhe (Abend), 3. Jahr der vierten Ära
vor Almaco Wirtshaus


"Ugrubs Verletztung ist soweit gesichert, dass keine Lebensgefahr mehr besteht. Und Elidor wird schon auf ihn aufpassen." murmelte Orwan als er aus der Tür ins Freie ging. Er schaute sich kurz um und ging dann in Richtung Fenster, um sich dort einen Überblick zu verschaffen. "Dieser Fall ist ziemlich verstrikt. Die ganzen Einwohner sind schon ganz verrückt geworden. dachte er beiläufig. Doch erstmal müsste er sich um diese Person kümmern, die Ugrub angegriffen hatte.

Da bemerkte er ein paar Personen, die aus einer Luke dicht bei der Kapelle des Dorfes krochen. Er bemerkte wie der Blick des Nords der Truppe sich auf einen Punkt fixierte. Orwan sah schnell danach, konnte aber nichts erkennen. "Was war das denn?" Doch anstatt direkt zu den Personen zu gehen, blieb er auf Distanz und beobachtete sie. Sie schienen sich zu verkleiden und danach mit einem Karren verschwinden zu wollen. "Warum müssen diese Leute vor den Dorfleuten fliehen? Sind sie die Verbrecher? Wohl kaum. Aber anscheinend wissen sie etwas über den Fall. Ich denke, ich kann ihnen vertrauen und in sicherer Distanz zum Dorf mit ihnen reden.
1. Die Null finden.
2. Die Eins kompliziert schreiben.
3. Taylorentwickeln.
  27.04.2008, 21:32
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Hasden beobachtete die Szenerie einige Zeit. Dann machte er sich auf, denn hier wollte er nicht bleiben. Er drehte sich vom Dorf weg und ging durch den Wald. Nach kurzer Zeit befand er sich auf einer Straße. Hasden drehte sich nach rechts. „Warum hier? Warum heute? Warum tauchen sie jetzt auf, nach der Oblivion Invasion?“, dachte er nach. Für Hasden er gab das wenig Sinn. Er wollte es auch gar nicht verstehen. Er wollte nur diese Meuchelmörder umbringen. Doch zunächst brauchte er eine Unterkunft. Und Met. Er beschleunigte seinen Schritt, als er in der ferne ein Pferd sah. „Der Umhang! Das kann doch kein Zufall sein?!“ sagte Hasden leise zu sich. Er wollt dem Reiter schon seinen Speer in den Rücken schleudern, doch das war Schwachsinn. Es war nur einer. „Lieber folge ich ihm, dann find ich auch den Rest seiner Bande.“ Bedächtig folgte er dem Reiter. Nach einer Weile sah Hasden, wie der Meuchelmörder zu einer Priorei ritt. „Oh nein! Nicht das! Da wird dieser Dreckskerl wohl nicht rein gehen? Wenn ja, dann hab ich ein Problem!“ Hasden sah sich die Priorei genauer an. Vielleicht, wenn er wartete bis dieser Kerl schläft, dann kann ich mir wenigstens was zum trinken besorgen.
Es gibt keine Leidenschaft. Es gibt nur Besessenheit.
Es gibt keine Erkenntnis. Es gibt nur Überzeugung.
Es gibt keine Absicht. Es gibt nur Willen.
Es gibt nichts. Nur mich.
  27.04.2008, 21:47
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4. Tag der Sonnenhöhe (Abend), 3. Jahr der vierten Ära
Wald bei Almaco



Melianea, Leogun, Gadon und Wolfing gelang es dank ihrer Verkleidung als heruntergekommene Tagelöhner aus dem Dorf in Richtung Wald zu fliehen ohne dass die wütende Meute merkte, wie sie getäuscht worden war. Als sie sich in Sicherheit wähnten warfen sie die nach altem Tran stinkenden Kleider ab und legten ihre Waffen an, die sie in einem alten Sack mitgeführt hatten. "Die Fetzen stinken ja ärger als die Pest!", meinte Wolfing und rümpfte angewidert die Nase. "Wo habt ihr die bloß her?" "Aus einer leerstehenden Hütte gestohlen", sagte daraufhin Leogun ungerührt und Gadon blickte betroffen zu Boden, da es trotz ihrer schwierigen Situation ihm Unbehagen bereitete, unrechte Dinge zu tun. "Was machen wir nun? Wo sind Olaf und Dembar? Und wer war der Mann mit der Kapuze vorhin?", frage Melianea nun und verstaute eine fleckige Schürze hinter dem nächsten Busch. Doch bevor irgendjemand auf ihre Fragen antworten konnte, hörten sie ein beunruhigendes Poltern im Unterholz, das immer näher kam und bedrohende Formen annahm. "Sie sind uns auf den Fersen!", rief Gadon und drehte sich hektisch zu seinen Gefährten um. "Vielleicht ist es auch dieser mysteriöse Fremde aus dem Zimmer! Das klingt nach einem einzigen Mann und nicht wie eine ganze Meute wildgewordener Dörfler!", überlegte die Magierin jedoch und machte sich bereit, einen Lähmungszauber zu sprechen, da sie von dem Unbekannten sich schließlich noch Antworten auf ihre zahlreichen Fragen erhofften.

Das Poltern und Rascheln kam indessen immer näher und ein lautes Schnaufen war zu hören. Melianea hob ihre rechte Hand und lauschte weiter auf die seltsamen Geräusche während die anderen gespannt den Atem anhielten. "Ah, da seid ihr ja!", rief dann plötzlich eine bekannte, dröhnende Stimme und ein massiger Körper schob sich aus dem hohen Wacholdergebüsch. "Aplexio!", rezitierte jedoch die völlig überrumpelte Elfe und ein grüner Strahl schoss auf den Mann zu, der daraufhin mitten in seiner Bewegung und mit einem überraschten Gesichtsausdruck auf der Stelle verharrte. "Was hast du getan?", schrie Wolfing als er nun Olaf erkannte und rannte auf den regungslosen Nord zu. Auch die anderen liefen nun schnell zu ihrem erstarrten Freund und besahen sich das Unglück. "Wie lange hält das an?", fragte Leogun und schielte zu Melianea, die einen hochroten Kopf bekam. "Etwa eine halbe Stunde", stotterte sie und fügte noch ein "Es ist nicht gefährlich" zur Beruhigung hinzu. "Genau das können wir jetzt gebrauchen!", meinte Gadon vorwurfsvoll. "Wir sind auf der Flucht vor einem wütenden Mob, haben scheinbar einen Mörder am Hals und Olaf spielt nun eine halbe Stunde lang Denkmal und ziert den Wald mit seiner Schönheit!". "Es tut mir leid", flüsterte die Magierin, "aber ich kann das Nachlassen der Wirkung nicht beschleunigen. Ich habe einen Terminus-Foris-Spruch gesprochen, der fest an eine bestimmte Zauberdauer gebunden ist." "Schon gut, es war ja keine böse Absicht dahinter", sagte daraufhin Leogun und drückte ihre Hand. Sie sah den Krieger dankbar an und dachte: "Hoffentlich sieht das Olaf auch so!"
  28.04.2008, 07:42
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4.Tag der Sonnenhöhe (Abend) 3. Jahr der vierten Ära
Almaco

Dembar ging hinter einigen Fässer in Deckung, als die Meute in das Wirtshaus hineinbrach. Er hörte die Meute ''Bringt eine Axt!'' rufen. Die Meute schien sich an einem der Räume in dem oberen Stockwerk versammelt zu haben und sie versuchten die Tür von der vor einigen Minuten der Schrei gekommen war aufzubrechen. Embar war so in seine Gedanken vertieft das er sich erst wieder der schwierigen Lage bewusst wurde, als jemand mit großem Gebrüll aus der Taverne hinausrannte. ''Oh, nein dieses Gebrüll kenn ich doch. Das war Olaf. Hm das wichtigste ist jetzt aber das ich einen Weg hier raus finde. Moment in der Kapellengruft hing doch eine Karte von einigen Notausgängen aus dem Dorf, wenn es einmal belagert werden sollte.Bloß wo ist der nächste dieser Gänge? Ach ja genau hier in der Taverne. Tja da meint es das Schicksal wieder gut mit mir!'' dachte sich Dembar hinter den Fässern, als der Mob wieder aus der Taverne ging, die Mistgabeln und Schaufeln drohend in den Händen.

Dembar sprang hinter den Fässern vor um nach unten in den Keller zu rennen, doch saßen dort noch einige Dorfbewohnerdie um einen Tisch herum. Zu seinem Glück hatten die meisten ihre Rücken zu ihm gedreht, aber leider drehte sich in diesem augenblick einer von ihnen um und schlug Alarm.Mit einem Mal sprangen auch die Anderen auf und ein Teil der Meute ,die schon nach draußen gegangen waren, kamen wieder herein. Bevor die ersten Dembar erreichten rannte dieser zu Treppe und rannte diese nach unten. Als die Bürger ihre erste Überraschung überwunden hatten rannten sie ihm hinter her. Das Adrenalin schoß durch seinen gesamten Körper und als er nun die rettende Tür immer näher kommen sah berührten seinen Füße beinahe nicht mehr den Boden. Er stieß die Tür mit seiner ganzen Wucht auf. Die Tür krachte gegen die Wand und Dembar drehte sich, nachdem er die Türschwelle übertreten hatte, um und schloss die Tür wieder indem er einen Stuhl nahm und ihn zwischen dem Boden und der Tür verkeilte.
Die Meute war aber ebenfalls gerade an der Tür angekommen und der Sprecher des Dorfes rief: ''Das hat schon deine Freunde nicht genutzt auch wenn sie aus dem Fenster abgehauen sind. Du hast kein Fenster aus dem du springen kannst. Ergib dich wir brechen gleich durch die Tür und dann bist du dran!'' '' Das denkt ihr, aber ich glaube nicht das ihr damit gerechnet habt!'' erwiderte Dembar und fier dann mit einer dunklen und schallenden Stimme:''At´Kan Eruhn'' Nachdem diese Worte veklungen waren brach die Tür in Flammen aus und die Schreie verrieten ihm das die Meute erschrocken zurückwich. Nun blickte er sich in diesem Raum um und erblickte das was er suchte, einen Quadratförmigen Stein in der Wand. Dembar ging langsam auf die Geheimtür zu und öffnete sie indem er einen kleinen Stein daneben betätigte. Er betrat den Gang und er kroch einige Meter hinein, als die einzige Lichtquelle, das Feuer der Holztür verschwand.

4. Tag der Sonnenhöhe (Abend), 3. Jahr der vierten Ära
Wald bei Almaco

Nun saß Dembar dort in dem Dunkeln und wusste das der Gang nun verschloßen war. Um nur ein wenig Licht zu haben ließ er auf seiner Hand eine kleine Flamme erscheinen, so kroch er langsam Stück für Stück vorwärts bis er nach einer gefühlten halben Ewigkeit den Ausgang erreicht hatte und nun wieder frische Luft schnupperte. in seinem Augenwinkel sah er ein grünen Lichtblitz aufleuchten und hörte einige Stimmen scheinbar über einen erstarrten Nord sprachen. Demabr schlich sich näher ran und erkannte den erstarrten Nord als Olaf und die Leute, von denen die stimmen kamen, als die anderen seiner Gefährten. Er stand auf und ging etwas näher an die Gruppe heran. Diese waren zu beschäftigt um ihn zu bemerken, sodass er sie ansprach. Einige von ihnen zuckten zusammen , doch als sie ihn erkannten fragte Melianea:'' Dembar was machst du hier und wie bist du aus dem Dorf entkommen?'' ''Das ist eine lange Geschichte. Oh wobei mir einfällt, ich muss das Feuer noch löschen. Nhure Nak`Ta.'' sagte Dembar ''Welches Feuer?'' wollte Melianea nun wissen.
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Dorf Almaco
Als Dembar diese Worte ausgesprochen hatte erlosch das Feuer, das entgegen des normalen Feuers nur die Tür verzehrte, nichts anderes. Die Bürger, die ,die ganze Zeit über versucht hatten das Feuer zu löschen, waren über das plötzliche verlöschen sehr erschrocken. Sie dachten das diese Fremden Daedra von ganz besonderer Macht wären und das sie vielleicht nun Gande mit ihnen hatten.
Per aspera ad astra
(Zitat eines Vampir's)
"Ich bin eine Kreatur der Dunkelheit. Ich habe einen perfekten Orientierungssinn. Ah,es ist Nacht. Ich werde nun meinen Hunger stillen...
Mist! Ich habe mich verlaufen....
Kann mir jemand helfen?"
  28.04.2008, 10:30
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  • Lehrling
    • Diebesgilde
4. Tag der Sonnenhöhe (Abend), 3. Jahr der vierten Ära
Wald bei Almaco

"Gut, das wir jetzt wieder alle zusammen sind", meinte Leogun und stütze den gelähmten Olaf auf seine Schulter. "Wir können ihn ja nicht hier liegen lassen", lachte er. Er legte Olaf in das Heu des Wagens, sodass sein Kopf herausschaute. *Seth!* Leogun rannte einen Hügel, an der Mauer des Dorfes gelegen, hinauf und blickte über die Palisade zur Taverne. Seth war nicht mehr angebunden, er stand nicht mehr neben der Schenke. *Sie haben ihm doch nicht etwa...*
Plötzlich fühlte er eine lange, schlabbrige Zunge an seiner Wange. Er drehte sich um und sah direkt vor ihm Seth. "Da bist du ja!", keuchte er erleichtert und umarmte sein Pferd. Er nahm ihn an den Zügel
und führte es zurück zum Wagen.
"Und was machen wir jetzt?"
  28.04.2008, 15:07
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