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Thema: Die n-bome und andere strittige wörter!  (Gelesen 6959 mal)

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So leid es mir tut: ich muss mich meinem Gotthaften Freund Frostfelsen anschließen.
"Neger" ist ein beschreibendes Wort, nicht mehr oder wneiger wert als "Autofahrer" , "Raucher" oder "PC-Nutzer". Es hat im logischen Sinne weder eine negative oder positive Bedeutung.
Bei uns in der Gegend (Eifel), auch eine sehr, sehr bodenständige (manche würden sagen Hinterwäldlerische) Gegend sieht es jeder als normales Wort an, denn wenn man beispielsweise in der Mittagspause tratscht o.Ä. dann sagt man ja auch "Der Bauer (!) aus der Bergstraße" oder "Der Portugiese der da unten im Tal wohnt". Ist doch ganz normal oder?

Und ich finde es nicht angebracht wenn sich unsere dukelhäutigeren mitbürger (das da könnt man schon eher beleidigend auffassen als Neger) sich aufregen wenn man sie als Neger bezeichnet. Ich rege mich ja auch nicht auf wenn jemand zu mir sagt "Scheiß Baggerfahrer", obwohl dieses an sich schon beleidigend ist. Ich grinse, sage "drecks >irgendwas<" und fertig.

Und dieser Quatsch mit der Minderheitenvertretung: Es gibt Leute, die Leben in einem Land wie Deutschland und können sich nciht damit abfinden dass sie anders aussehen als die Einheimischen, deswegen bezeichnen sie sich als Minderheit und bekommen deswegen alles Recht der Welt zugesprochen. Was soll das denn bitteschön?

Edit: An alle Wikikiddies: Wenn Wikipedia sagt, Wasser ist garnicht Nass und Autos brauchen kein Benzin, dann STIMMT das auch :P
Zitat
Original von Môr

Schatzi deien Sig ist zu lang. Wenn du die nicht kürzt muss ichsie wieder einmal löschen :)
Kuss, Dein Schatz :*
  10.07.2008, 20:25
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Zitat
Zweiter Satz zu "Neger" in Wikipedia
Er ist heute wegen seiner rassistischen Konnotation weitgehend aus dem öffentlichen Sprachgebrauch verdrängt; der Duden empfiehlt, ihn zu vermeiden.
  10.07.2008, 20:50
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So, dann mal Budderbeidiefische:

Wie nennt man denn nun ganz offiziell und politisch korrekt einen z.B. deutschstämmigen Menschen dunkler Hautfarbe???
Also mal abgesehen seines Vor- bzw. Nachnamens...

Und nein, das ist KEINE dumme Frage.
  13.07.2008, 14:31
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Zitat
Original von Mercutio
So, dann mal Budderbeidiefische:

Wie nennt man denn nun ganz offiziell und politisch korrekt einen z.B. deutschstämmigen Menschen dunkler Hautfarbe???
Also mal abgesehen seines Vor- bzw. Nachnamens...

Und nein, das ist KEINE dumme Frage.

Wie wärs mit "Mitmensch"?
..___..
 {o,o}
 |)__)
 -"-"-8
O RLY?
  13.07.2008, 14:50
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Zitat
Original von Mercutio
Wie nennt man denn nun ganz offiziell und politisch korrekt einen z.B. deutschstämmigen Menschen dunkler Hautfarbe???
Interessante Frage. Aber ich frage mich, ob die "zulässig" ist. Bzw. ob es überhaupt solche Menschen gibt. Denn deutschstämmig klingt für mich nach germanisch, was man eher mit heller Hautfarbe in Verbindung bringt. Ohne, dass es jetzt rassistisch ausgelegt wird, aber der Urdeutsche kommt aus Mitteleuropa, wo die Urvölker bekanntlich weiß waren.

Natürlich gibt es bestimmt dunkelhäutige Menschen, die seit etlichen Generationen in Deutschland leben, aber sind sie deswegen deutschstämmig?
Gleiches gilt für Nordamerikaner - außer den Indianern, kann sich dort wohl niemand als amerika-stämmig bezeichnen. Die sind doch alle irgendwann hinzugezogen, sind also fremdstämmig.

Deswegen denke ich, ein Deutscher dunkler Hautfarbe hat seine Wurzeln woanders und ist damit nicht deutschstämmig. Ich lasse mich aber gerne auf eine diesbezügliche Diskussion ein  :)

klarix
  19.08.2008, 14:06
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  • TES IV: Oblivion - Kampftabelle


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Zitat
Original von Templer
Zitat
Original von Mercutio
So, dann mal Budderbeidiefische:

Wie nennt man denn nun ganz offiziell und politisch korrekt einen z.B. deutschstämmigen Menschen dunkler Hautfarbe???
Also mal abgesehen seines Vor- bzw. Nachnamens...

Und nein, das ist KEINE dumme Frage.

Wie wärs mit "Mitmensch"?
Hmmm... Mal mit dem Versuch, niemandem auf die Füße treten zu wollen: Mit der Bezeichnung "Mitmensch" kann man bei der Beschreibung einer äußerlichen Erscheinung sicher keinen Blumentopf gewinnen.
Wenn ich jemanden beschreiben soll, dem drei Finger fehlen, werde ich wohl kaum aus der Angst heraus, intolerant zu erscheinen, diese Tatsache völlig außer Acht lassen und sagen, dass die betreffende Person ein Mitmensch ist.
  19.08.2008, 16:14
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Zitat
Original von klarix-TES
Zitat
Original von Mercutio
Wie nennt man denn nun ganz offiziell und politisch korrekt einen z.B. deutschstämmigen Menschen dunkler Hautfarbe???
Interessante Frage. Aber ich frage mich, ob die "zulässig" ist. Bzw. ob es überhaupt solche Menschen gibt. Denn deutschstämmig klingt für mich nach germanisch, was man eher mit heller Hautfarbe in Verbindung bringt. Ohne, dass es jetzt rassistisch ausgelegt wird, aber der Urdeutsche kommt aus Mitteleuropa, wo die Urvölker bekanntlich weiß waren.

Natürlich gibt es bestimmt dunkelhäutige Menschen, die seit etlichen Generationen in Deutschland leben, aber sind sie deswegen deutschstämmig?
Gleiches gilt für Nordamerikaner - außer den Indianern, kann sich dort wohl niemand als amerika-stämmig bezeichnen. Die sind doch alle irgendwann hinzugezogen, sind also fremdstämmig.

Deswegen denke ich, ein Deutscher dunkler Hautfarbe hat seine Wurzeln woanders und ist damit nicht deutschstämmig. Ich lasse mich aber gerne auf eine diesbezügliche Diskussion ein  :)

klarix

Man sollte mit "afrodeutsch" ganz gut liegen, da es die bevorzugte Eigenbezeichnung ist. Aber ich finde die Frage etwas befremdlich resp. irrelevant für den 'Alltag' - ich zumindest kam, außer in politischer Hinsicht - noch nie in die Situation, jemanden nur so "beschreiben" zu müssen.

Der Suffix "stämmig" hat für mich schon einen klaren rassistischen Impetus.  Und so bilden sich nicht nur in der Wahrnehmung Inklusions- und Exklusionsmechanismen heraus, die noch schlimmer sind, als jene des Nationalstaatenprinzips .Ohne dir, Klarix, Rassismus unterstellen zu wollen, es geht mir hier lediglich um Begriffsarbeit. "deutsch" und "stämmig" zusammengeworfen, bedeutet, man wirft ein Nationalstaatenprinzip mit einer Blut&Boden-Ideologie in einen Topf. Worauf rekurriert denn "Stamm"? Es verweist auf eine mit dem Land verwurzelte Gemeinschaft, auf priviligierte Autochthone, die mehr 'Recht' besitzt, 'hier' zu sein, als andere Personen (andere Personen sind dann z.B. Afrodeutsche) die wegen ihres Aussehens nicht mit dieser Scholle "Deutschland" assoziiert werden, aber ebenso deutsch sein können wie die 'Autochthonen' - nämlich der hinreichenden Bedingung "Staatsbürgerschaft"nach.

Das war alles sehr komprimiert, weil ich zu faul war, es weiter auszuführen. Ich hoffe, noch einigermaßen verständlich und bin natürlich auch gerne zur Diskussion und/oder Erläuterung bereit.
  01.09.2008, 09:33
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Zitat
Original von JeanAmery
Der Suffix "stämmig" hat für mich schon einen klaren rassistischen Impetus.  
Die Frage und der Begriff "deutschstämmig" kommen nicht von mir. Die Fragwürdigkeit habe ich schon zum Ausdruck gebracht. Aber der Begriff "Einheimischer" muss doch eine Bedeutung haben, die ihn von "Neuankömmlingen" oder "Zugezogenen" unterscheidet. Ist da nicht dieses alte, im Menschen fest verankerte Recht auf Land, das bis in die heutigen modernen Tagen in uns schlummert? Heute wird oft der Begriff "Besitzstandswahrung" benutzt, aber nur im Rahmen des gesetzlich Zulässigen und der aktuellen sozialen Normen. Das alte Gefühl des Einheimischen wird unterdrückt, weil es nicht mehr gelebt werden kann. Fortschritt, Globalisierung, Verfall der Werte, Verunreinigungen der Sprache und des Geistes lassen das Essenzielle in uns nicht mehr an die Oberfläche, nicht einmal in ihre Nähe. Darf ich mich als Einheimischer anders fühlen? Ist da noch etwas, das mich als Einheimischen hervorhebt? Darf ich das unterstreichen, ohne mir Gastfeindlichkeit unterstellen zu lassen? Hat Alteingesessenheit noch eine Bedeutung? Oder wird man heute darauf nur noch "Wayne?" hören?

klarix
  01.09.2008, 11:02
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  • TES IV: Oblivion - Kampftabelle


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Zitat
Original von klarix-TES

... der Begriff "Einheimischer" muss doch eine Bedeutung haben, die ihn von "Neuankömmlingen" oder "Zugezogenen" unterscheidet...

Ja, das finde ich ja auch relativ selbstevident. Aber genau jene Frage, weil sie ebenso unbestimmt gestellt wird, treibt oft rassistische Blüten - und zwar struktureller Natur. Also nicht von Personen, die von sich behaupten würden, Rassisten zu sein, sondern durch gesellschaftlich vermittelte "Exklusionsmechanismen".

Zitat
Ist da nicht dieses alte, im Menschen fest verankerte Recht auf Land, das bis in die heutigen modernen Tagen in uns schlummert?

Ich weiß nicht. Ist es da? Und vor welchem Souverän will man sich Geltung verschaffen? Nur weil man es scheinbar als anthropologische Konstante ausweist, ist daraus dann ja noch kein Recht abzuleiten - das wäre ein naturalistischer Fehlschluss. Ich spüre es nicht in mir schlummern, was also bedeutet, daß es entweder keine Konstante ist, oder das man sich darüber erheben kann.

Zitat
Fortschritt, Globalisierung, Verfall der Werte, Verunreinigungen der Sprache und des Geistes lassen das Essenzielle in uns nicht mehr an die Oberfläche, nicht einmal in ihre Nähe

Was spricht gegen Fortschritt? Ich würde ungern ohne Elektrizität leben. Was eine Verunreinigung sein soll, weiß ich nicht so recht. Werte, Sprache sind stetig im Wandel. Das ist mir alles ein wenig zu leicht geschrieben und wirklich zu essentialistisch (im schlechten Sinne des Wortes - sofern es auch einen guten gibt).
  01.09.2008, 14:28
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Zitat
Original von JeanAmery
Das ist mir alles ein wenig zu leicht geschrieben und wirklich zu essentialistisch (im schlechten Sinne des Wortes - sofern es auch einen guten gibt).
Dann versuche ich, etwas tiefer zu gehen. Auch auf die Gefahr hin, dann erst recht Schulterzucken hervorzurufen.

Zitat
Original von JeanAmery
Zitat
Original von klarix-TES
Ist da nicht dieses alte, im Menschen fest verankerte Recht auf Land, das bis in die heutigen modernen Tagen in uns schlummert?
Ich weiß nicht. Ist es da? Und vor welchem Souverän will man sich Geltung verschaffen?
Warum gleich ein Anruf höherer Instanzen? Eine negative Folge des sozialen Fortschritts - Klagen, sobald das kleinste Gefühl der Ungerechtigkeit aufkommt. Heute ist das Recht auf Privatsphäre festgeschrieben, eine soziale Norm in freier Welt, eine Errungenschaft mit blutigen Spuren auf dem Weg der Zeit. Was ist die Privatsphäre? Ursprünglich formuliert als das Recht, in Ruhe gelassen zu werden, beinhaltet es zusätzlich einen Anspruch auf etwas Räumliches, das unantastbar für Dritte sein soll. Ein Wohnraum, ein Lebensraum, ein Stück Grund, ein Stück Land. Dieses eigene Plätzchen dient der eigenen persönlichen Entfaltung und als Rückzug für das Individuum. Ich kann das Verlangen nach diesem Recht in mir spüren. Wenn man es nicht kann, ist es möglicherweise wieder eine negative Folge des Fortschritts, dass man abstumpft, eigene Gefühle nur unzureichend wahrnimmt, die Rufe des Halbbewussten unterdrückt und das Essentielle in uns durch Schnelllebigkeit und bequeme Oberflächlichkeit dämpft.

Dieses alte Gefühl in uns brachte ich als Beispiel, worin sich eventuell Autochthone von Einwanderern unterscheiden.

Zitat
Was spricht gegen Fortschritt? Ich würde ungern ohne Elektrizität leben.
Die Reduzierung des weiten Begriffs Fortschritt auf die Beherrschung der Elektrizität ist bequem, kurzsichtig und ignorant zugleich. Ich sehe nicht nur die Früchte der technischen Revolution. Als progressiver Mensch profitiere ich davon einerseits und werde davon stark beeinflusst andererseits. Doch der Fortschritt hat auch beunruhigende, ja unheilvolle Seiten. Die Ausbeutung der Natur im Namen des Fortschritts. Die Zerstörung der Natur, unseres Lebensraumes. Die Leiden Millionen von Menschen, wenn begradigte Flüße ihre Existenz, ihr Leben zerstören. Im gemütlichen und sicheren Fernsehsessel in Mitteleuropa sieht man nur die Vorteile der Steckdose. Der Fortschritt hat für mich auch in den Köpfen stattgefunden, auf gesellschaftlicher, geistiger, kultureller und sozialer Ebene, wobei sich die Formen gegenseitig ankurbeln. Einerseits bringt es Vorzüge und Erleichterungen mit sich, andererseits wird das Ursprüngliche in uns erst gedämpft, dann weggedrängt oder gar stillgelegt. Tiefere Gedanken und Erkenntnisse weichen zu oft den kurzweiligen Freudenausbrüchen über den neuen MP3-Player. Die Zeitersparnis als Folge des Fortschritts ist ein Trugschluss, der Fortschritt fordert und inkorporiert die Zeit, die wir uns nicht mehr für uns nehmen können.

Zitat
Was eine Verunreinigung sein soll, weiß ich nicht so recht. Werte, Sprache sind stetig im Wandel.
Das Verschließen der Augen und Ohren tut nicht weh und bewahrt vor Problemen und unbequemen Gedanken. Ich möchte aber wissen, was um mich passiert, die Entwicklung beobachten und mich damit auseinandersetzen. Die Sprache ist ein Schatz. Durch die Sprache sind wir in der Lage, eigene Gefühle, Zustände, Ängste und Verlangen einem anderen Menschen zu vermitteln. Je umfangreicher der Wortschatz, desto genauer, schneller und eindringlicher können wir kommunizieren. Oft jedoch beobachte ich, dass die einzigen 2 Adjektive im aktiven Wortschatz "geil" und "scheiße" sind, begleitet vom Atrikel "dem". "Dem Daedroth find ich geil" oder "Meine Schwester kocht scheiße" (über die Zweideutigkeit lacht keiner mehr). Als Methode zur Informationsweitergabe gerade noch ausreichend, aber der Schriftsatz liest sich genauso. Das geschriebene Wort unterscheidet sich traditionell vom gesprochenen. Man hat mehr Zeit, auch außerhalb des aktiven Wortschatzes nach adäquaten Begriffen zu suchen und Geschriebenes ist nicht so flüchtig und vergänglich. Ich möchte hier niemandem zu nah treten, indem ich Zitate aus dem Forum heranziehe, um die Verunreinigung der Sprache zu veranschaulichen. Sicher, die Sprache ist stetig im Wandel, aber hoffentlich nicht mit dem Ziel "Boah alder scheiße, voll geiles Handy - dem muss ich konkret holen".
Dass diese verunreinigte und verarmte Sprache nicht imstande ist, das Essentielle in uns zu erfassen und auszudrücken ist vielleicht ein Glück  ;)

Ausführungen zum Wertewandel möchte ich mir hier ersparen. Die negative Entwicklung ist überall deutlich sichtbar.

Aber wir waren ursprünglich bei dem Essentiellen, das einen Einheimischen vom Zuwanderer unterscheidet. Zumindest im Gefühl des Einheimischen. Doch leider haben wir uns in Begriffszerpflückung verstrickt. Zumindest hatte ich die Gelegenheit, manche Wendungen zu erläutern - ein kleiner Schritt zu gemeinsamen Sprachbasis, Voraussetzung für effiziente Kommunikation  :)

klarix
  02.09.2008, 09:25
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  • TES IV: Oblivion - Kampftabelle


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    • Kriegergilde
Ich muss da an Badesalz(oder wars Mundstuhl?) denken. Die hattens mal von
MOHREN-Köpfen. Darf man noch Mohrenkopf sagen? Oder ess ich künftig nur noch Eierschaumspeise mit Schokoüberzug.

Ich bin der der Meinung das es in deutschland mit der Politicalcroectness langsam so übertrieben wird das es lächerlich wirkt.
Ich find es nicht schlimm wenn man Neger oder Farbiger oder Dunkelhäutiger
sagt. Es kommt doch immer auf den Zusammenhang an. Für ältere Generationen ist es ein ganz normaler beschreibender Ausdruck.
Genau so lächerlich finde ich auch die Disskusion ob es jetzt Zuwanderer, Einwanderer, Spätausielder, Ausielder oder (nach Neusprechdiktionär) *.* mit Migrationshintergrund heißen muss.
Hätten wir nicht wichtiger Dinge zu klären als solche Haare zu spalten?


Grüßchen,
Hasgard
  24.09.2008, 20:39
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Zitat
Original von Hasgard Van Doren
Ich muss da an Badesalz(oder wars Mundstuhl?) denken. Die hattens mal von
MOHREN-Köpfen. Darf man noch Mohrenkopf sagen? Oder ess ich künftig nur noch Eierschaumspeise mit Schokoüberzug.

Aufgrund der Tatsache, dass heutzutage kaum noch wer (naja, eigentlich nur noch die Omas und Opas) "Mohr" zu einem schwarzen sagt, ist es legitim den Mohrenkopf weiterhin Mohrenkopf zu nennen.

/edit Alsan: Oder Môrenkopf.

Edit Môr: EPIC NOT! :)

/edit Alsan: Ob Epic or not, Môr is a Môrenkopp. :D

Edit Môr: Welcome to Not-Funny.com :)

/edit Alsan: Featuring Môr, the Môrenkopf. :)
  29.09.2008, 12:22
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  • Mitwisser
    • Dunkle Bruderschaft
Deutsches Schimpfwort für Pole: Polacke
Wort für Pole im allgemeinen Sprachgebrauch in Norwegisch: Polacke
Wurde das Wort Polacke in dem wohl sozialsten Land Europas in ein Schimpfwort geändert? Nein.

Amerikanisches Schimpfwort für einen schwarzen Sklaven vor dem Bürgerkrieg: Negrew/Nigger
Wort für eine schwarze Person im allgemeinen Sprachgebrauch im Deutschen: Neger.
Wurde das Wort Neger zu einem Schimpfwort geändert? Ja.

Ich erwarte nicht viel. Aber ein wenig Konsistenz wäre nett  :P

Ich sage das Wort Neger nicht. Nicht wegen der "schlechten Konnotation" sondern weil es einem deutlich weniger Ärger einbringt das Wort nicht zu sagen. Ich mag Farbige genauso wie ich Weiße mag, aber dieses sinnlose Verbot des Wortes "Neger" werde ich einfach nicht verstehen.
  29.09.2008, 17:27
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  • Freund
    • Neuling
Zitat
Original von Cheaper KeepeR
Ich sage das Wort Neger nicht. Nicht wegen der "schlechten Konnotation" sondern weil es einem deutlich weniger Ärger einbringt das Wort nicht zu sagen.
und genau das ist das problem: dass leute sich von irgendwelchen toleranz-faschisten vorschreiben lassen, wie sie reden dürfen. die kommen sofort mit der nazi-keule, wenn man solche worte nutzt, und da hat man als deutscher leider versch**, um es mal nonchalant auszudrücken. ich glaube, ich werde demnächst mal anfangen, andere leute so anzumachen, wann immer sie das wort "es" benutzen, da es (verdammt!) entmenschlichend wirkt, den dingen ihr geschlecht zu nehmen und somit eine direkte vorstufe zum holocaust ist! political correctness ist unserer tage mit ihrer moralisch-ethischen maske die größte bedrohung für die freie meinungsäußerung. außerdem zeugt sie von unverständnis der eigenen sprache und kultur, wenn man heute von lehrer/innen, student/innen (was witziger weise mitlerweile "studierende" heißt, womit wir wieder beim anfang wären) und bald wohl von stuhl/innen sprechen muss. wenn ich einmal schlagartig steinreich werden sollte, werde ich am nächsten tag in ganz deutschland alle plakatwände mieten und auf jedem plakat erklären, was das generische maskulinum ist und den unterschied zwischen genus und geschlecht erläutern. anderer fall: mit der sexismus-keule werden worte aus unserer sprache stigmatisiert und verbannt, ohne ersatz zu liefern: früher rief man im restaurant nach dem fräulein, was eine ganz reguläre anrede war neben herr und frau (es läuft, nebenbei bemerkt, gerade eine klage, bei der eine frau durchsetzen will, dass es nicht mehr herr/frau, sondern herr/dame heißt. kein witz!). jetzt sitzt man aber im café und versucht eine kellnerin zu rufen. was soll man rufen? kellnerin!? frau kellnerin!? he, sie da!? was war falsch am fräulein? und viele kellnerinnen können die frage selbst nicht beantworten, wenn man sie fragt und freuen sich manchmal sogar, wenn man "fräulein" ruft. ist mitlerweile wohl wieder "retro".
Der Gedanke an die Vergänglichkeit aller irdischen Dinge ist ein Quell unendlichen Leids - und ein Quell unendlichen Trostes. - Marie von Ebner-Eschenbach
  29.09.2008, 18:26
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