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Thema: Die Rückkehr der Golden Saints - Die Story  (Gelesen 54092 mal)

  • Vampir
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  13.01.2006, 15:30
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  • Vampir
    • Untot
Eliaz ließ seinen Blick in die Ferne schweifen. Die See rechts neben ihnen war vermeintlich Ruhig, und er und Merida ritten schweigend auf der Straße die auf den Klippen entlang der Küste verlief. Links neben ihnen wucherte eine Vielzahl von Büschen hinter denen Weißgott was lag.
Nur das leise Rauschen der Wellen, die an den Felsen der Klippen brandeten, und das gedämpfte Pochen von Merdias Schritten waren ihre Akustischen Begleiter.
Doch Plötzlich hörte Eliaz Stimmen. Sie kamen aus der Richtung auf die sie zuritten. Wie konnte das sein?
„Was kann das sein?“ fragte Merida etwas unruhig. Beruhigt stellte Eliaz fest das dort, wo die Stimme ihren Ursprung hatte, eine Kurve war.
„Bestimmt nur ein paar Wanderer die sich darüber unterhalten wie wunderschön doch der Nachmittag ist. Und sie haben Recht. So ein ritt am Meer ist doch wunderbar angenehm. Findest du nicht auch?“
Merida wieherte abfällig, sie hatte sich längst angewöhnt in ihr wiehern in der Tonart der Menschen ertönen zu lassen.
„Für dich vielleicht! Kannst du dir vorstellen wie es ist ein Kerl auf dem Rücken sitzen zu haben der halb so Groß ist wie du und andauernd durch die Gegend getragen werden will?“
Eliaz schüttelte mit dem Kopf.
„Das muss ja eine schlimme Last für dich sein, mein liebes Ross.“
„Allerdings.“
Plötzlich kam der Ursprung des Gemurmels um die Kurve, dann hörte es schlagartig auf. Es war keine Gruppe von Wanderern, und auch kein Gruppe, sondern ein Reiter. Ein Schwarzer Reiter. Eliaz beäugte seine -wenn auch noch ferne- Gestallt sehr misstrauisch. Niemand würde wohl einem offensichtlich Schizophrenen Reiter in Schwarzer Rüstung Vertrauen. Eliaz beschloss wortlos an ihm vorbei zu Reiten. Doch plötzlich spürte er eine schwache Präsenz, links neben dem Reiter. Es war Eliaz’ Vater!
Wie konnte das bloß sein?
Aber die Präsenz war zu schwach. Vielleicht ein Diener der Schatten. Ein Dämön?
Jetzt beschloss Eliaz den Fremden doch anzusprechen.
„Spürst du das auch?“ fragte er leise Merida.
Merida und Eliaz hatten schon längst eine art Spirituelles Netz zueinander gespannt. Meistens dachten sie das gleiche.
„Du hast doch nicht vor mit dem Kerl zu reden, oder?“
„Doch das hatte ich eigentlich vor.“
„Du bist ja Verrückt.“
„Und du das Pferd des Verrückten, also stell dich vor ihn und halt an.“
„Von mir aus, aber wenn er uns umbringen will ‚Ich hab dich Gewarnt!’“
„Dann solltest du lieber ihn warnen.“
Wie abgesprochen machte Merida vor dem Fremden halt. Aber als sie das Schwert an seiner Hüfte erkannt hatte wurde sie sichtlich nervös.
Dann fragte Eliaz den Mann „Wohin des Weges Schwarzer Reiter?“
  13.01.2006, 15:30
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  • Knochenfürst
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Weit entfernt von dieser Begegnung, in einem alten Turm, der schon hunderte Jahre vergessen war, ging eine Gestalt gerade in einem Raum auf und ab, der sehr dunkel und karg eingerichtet war ,eine Tür führte tiefer unter die Erde. Sie war seit langer Zeit verschlossen, und barg viele Geheimnisse. Die Gestalt war groß, und vollständig von einer schwarzen Rüstung gepanzert. Sie schien mit den Schatten zu verschmelzen, doch noch blieb sie sichtbar.

"Wer nähert sich meiner Behausung?" fragte er leise, und vor ihm erschien ein Bild von vier Gestalten, ein Pferd, anscheinend sprachbegabt, er konnte seine Gedanken höhren, zwei Reiter und einer, der wohl unsichtbar seien wollte. "Das werde ich mir wohl ansehen müssen!" sagte die Gestalt, und schritt durch den geheimen Eingang nach draußen.
In tiefen kalten hohlen Räumen,
Wo Schatten sich mit Schatten paaren,
Wo alte Bücher Träume träumen,
Von Zeiten als sie Bäume waren,

Wo Kohle Diamant gebiert,
Man weder Licht noch Gnade kennt,
Dort ist's wo jener Geist regiert,
Den man den Schattenkönig nennt.
  13.01.2006, 15:40
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  • Vampir
    • Untot
Wortlos sah Kain durch die engen Augenschlitze seines vulkanschwarzen Helmes hoch vom Rücken seines schwarzen Pferdes hinunter auf die fragende Gestalt. Oft genügte dieser Blick zusammen mit seiner Körpergröße, die etwas mehr als zwei Meter maß, um ungebetene und fragende Gäste davon zu überzeugen, besser weiter den Weg zu folgen. Doch etwas war anders an diesem Manne.
"...so ging er hinweg vom Angesicht seines Herren...", murmelte Kain und stieg langsam ab. Eliaz gelang es wohl einen kurzen Blick durch die Schlitze von Kains Helm zu werfen, doch was er dort zu erkennen dachte, wollte er nicht wahrhaben.
"Ich bin Kain, bekannt sowohl in den Nord- als auch in den Südreichen als der 'Schwarze Reiter'", stellte er sich vor, "Wer wagt es mich so abfällig zu fragen, Fremder?"
  13.01.2006, 16:44
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  • Knochenfürst
    • Untot
"Ich bin Eliaz, und das ist mein Pferd Merida. Was führt euch in diese Länder?" fragte Eliaz.
"Ihr stellt mir zu viele Fragen, Eliaz. Ich wüsste nicht was euch das angehen sollte!" erwiederte Kain grob.
"Ich spüre die Presänz meines Vaters, direkt neben euch."
"Aber da ist doch niemand, oder seht ihr ihn?"
"Nein. Aber sagt nun, was wollt ihr hier in diesen Landen, Schwarzer Reiter?"
In tiefen kalten hohlen Räumen,
Wo Schatten sich mit Schatten paaren,
Wo alte Bücher Träume träumen,
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  13.01.2006, 17:02
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  • Skelett-Krieger
    • Untot
"Na na, sei mal nicht so unhöflich." erklang eine zischende Stimme, scheinbar aus dem Nichts. Neben Kain fiel ein dicker Tropfen Blut in den Staub der Straße. Urplötzlich erschien eine hochgewachsene Gestalt neben dem Reiter. Sie war gekleidet in eine schwarze Tunika, wie sie beiden Bewohnern der Wüste, weit im Osten üblich war. Sein Gesicht wurde verborgen von einer goldenne Maske, geformt wie eine Sonne mit lächelndem Gesicht. Das Blut rann aus einem Schnitt in einem entbloßten, linken Unterarm. Hastig zog der Maskierte einen schwarzen Verband aus einer offenbar damit gefüllten Innentasche seiner Tunika und knotete den Schnitt damit ab. Seine Haut auf dem entblößten Unterarm war blass und völlig mit halb verheilten Narben übersäht. Seelenruhig zog er seinen Ärmel wieder über den Schnitt und steckte das gebogene Goldmesser, das er in seiner rechten Hand hielt zurück in die Innenseite seiner Tunika. "Die Beiden haben doch ganz höflich gefragt, sei so nett und antworte den Beiden. Wenn sie falsch reagieren können wir sie danach noch immer töten." Kain knurrte etwas unverständliches. "Was soll das mit dem Vater egientlich? Ich hab keine Kinder von denen ich wüßte." zischte die Stimme durch den Atemschlitz der Maske hindurch.
  13.01.2006, 17:04
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  • Vampir
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Kain sah sich mit suchendem Blick um.
"Warum ich hier bin? Ich glaube an die Rache, denn mit ihr beginnt vielleicht der Sieg.", sagte er beiläufig zu Eliaz, als er sich abwandte und einige Schritte die Straße entlang ging.
  13.01.2006, 17:24
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  • Knochenfürst
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"Ihr wart es, den ich als meinen Vater erkannte!", sagte Eliaz zu dem Maskierten. "Aber ihr werdet es wohl kaum sein." Eliaz war über das seltsame auftreten des neuen schon ziemlich verwundert, nur da er schon viel gesehen hatte, kümmerte er sich nicht sonderlich um das plötzliche auftauchen, sondern eher um die Gestalt, die auftauchte.

Der Hühne aus der dunklen Kammer beobachtete sie. Dieser andere, unsichtbare interressierte ihn, und natürlich auch Kain.
"Du hast wirklich allen Grund, dein Gesicht zu verstecken", dachte er, und schlich leise hinter einen Felsen, um sich im Schatten zu verstecken. Denn die Gruppe setzte sich in Bewegeung. Er hatte gehöhrt, wie der Schwarze Reiter sagte, das man auf dem Weg genauso gut reden könne. Die anderen folgten ihm...
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  13.01.2006, 17:26
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  • Skelett-Krieger
    • Untot
Ishamath betrachtete die beiden Fremden durch die Schlitze seiner Maske. Fragt sich ob sie gefählrich waren, vielleicht sollten sie sie töten... Er konnte etwas in diesem Land wittern, jemand beobachtete sie... "In etwa einer Meile gibt es eine kleine Stadt..." zischte er schließlich durch den dünnen Schlitz, der den Mund der Goldmaske bildete. "Kain und ich wollten dorthin um die Nacht dort zu verbringen, ihr seid eingeladen uns zu begleiten..." Die beiden Fremden sagten etwas, doch konnte er sie nicht hören, er wandte seinen Blick wie mechanisch zum Wald. Kain bemerkte dies. "Was witterst du?" "Blut... Es kommt etwas gefährliches hierher..."
  15.01.2006, 18:06
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  • Freund
    • Neuling
„Etwas gefährliches?“, Erwiderte Eliaz, „Und was soll das genau sein.“
Nach einer lange Pause sagte Ishamath schließlich „Ein Spion, jemand ist uns auf den Fersen. Und ich denke es ist nichts gutes was er mit den Informationen über uns anstellen will.“
Man hörte wütendes Schnauben aus dem Helm Kains „Verdammt! Ich lasse es nicht zu das ein Spitzel mir hinterher schleicht!“ dann zog er sein Schwert aus der Scheiden.
Doch Ishamath hob mahnend seine Hand „Steckt eure Waffe wieder zurück, denn pure Kraft wird den Spion nicht vernichten. Ich werde mich um den Spion kümmern, und herausfinden wer ihn geschickt hat. Reitet zur Stadt und sucht euch eine Herberge. Wartet nicht auf mich! Es wird wohl einige Zeit in Anspruch nehmen diesen Späher aufzuspüren.“ Mit diesen Worten war der Schwarz gewandte im Wald verschwunden.
Eliaz fröstelte in der Gegenwart dieses…Dings, aber er bemerkte dass es ihm nichts Böses wollte. Auch dieser Kain war ihm ein wenig Suspekt, nannte er sich doch der „Schwarze Reiter“ und trug seinen Vollhelm obwohl kein Kampf bevorstand. Trotzdem entgegenete er ihm „Lass uns gehen! Dein Freund klang so als meine er das Ernst und ich habe noch ein paar Fragen an euch.“
„Aber übertreibt es nicht! Sonst werde ich euch einen Kopf kürzer machen.“
„Beruhigt euch Kain. Ich habe nicht vor euch etwas Böses, also gibt es keinen Grund das ihr es tut.“
  15.01.2006, 22:14
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  • Vampir
    • Untot
"Ich habe nicht viel übrig für Gepräche mit jemanden, den ich nicht kenne und dessen Absichten im Dunkeln liegen.", antworte Kain und ritt langsam zusammen mit Eliaz den Küstenweg entlang, als plötzlich ein schauderhafter Schrei die Luft förmlich zerriss.
"Was war das?", schrie Eliaz auf.
"Und es werden sie beweinen und beklagen die Könige auf Erden...", murmelte Kain und beschleunigte den Schritt seines Hegsts.
  15.01.2006, 22:46
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  • Knochenfürst
    • Untot
Ishamat näherte sich der Stelle, an der er meinte eine Bewegung gesehen zu haben. Er duckte sich unter einem Strauch hindurch, und spehte in die Finsterniss. Er meinte etwas spüren zu können, doch da war nichts. Er beschloss, weg zu gehen, doch den Ort im Auge zu behalten. Knapp eine Stunde verging, als er etwas höhrte. Ein trockenes Husten, direkt vom Ort des Schattens. Eine Gestalt, zu groß sich dort verstecken zu können, mit einem riesigen Helm, überall von Panzer bedeckt, stand dort - und sah im direkt in die Augen.
"Warum gehst du nicht?" fragte der Riese, seine Stimme war tief, und trotzdem kalt.
Ishamat glitt hinter dem Busch hervor, bereit, sich zu verteidigen.
"Wer seid ihr, für wen arbeitet ihr?" fragte er scharf.
"Das geht euch nichts an. Aber ich arbeite für niemanden." Mit diesen Worten wandte sich die Gestalt zum gehen, doch Ishamat wollte mehr wissen.
"Bleibt stehen!" rief er. Die Gestalt ging weiter. Ishamat zischte alte Worte durch den Schlitz seiner Maske, und dunkel rote Fäden umschlangen den Hühnen. Eigentlich hätte er gelähmt sein müssen, doch er ging weiter, und Ishamat sah, dass sich die Energie auflöste.
"Bleibt stehen, oder ich zwinge euch dazu!" Die Gestalt ging weiter.
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  16.01.2006, 12:48
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  • Skelett-Krieger
    • Untot
"Wie du wünschst..." fliszelte Ishamath durch seine Maske und entblößte seinen rechten Unterarm. Blitzschnell zog er seinen goldenen Dolch und zog drei tiefe, sich kreuzende Schnitte. Er fühlte wie ein dumpfes Brummen die Fäden der welt entlang lief, wie Sie spinnengleich daran entlang gekrochen kamen. Sie waren die Geister der Verdammten, gefangen im Gefüge der Welt, umablässig nach dem Blut der Mächtigen gierend. Die Magiere verachteten Sie, lernten sie abzuwehren, doch die Blutzauberer hießen ihre Macht willkommen. "Haltet ihn auf..." zischte der Blutzauberer, rotes Blut strömte seinen Arm hinab, verschwand in der Luft. Die Fäden der Welt selbst schwangen wie Peitschen herum um schlangen sich um die Gestalt, sie war plötzlich scheinbar grundlos gelähmt. "So..." Zischte Ishamath und ging um den Hühnen herum und band seine Wunde ab. "Bedauerlich das ich hierzugreifen musste, aber gewöhnliche Magie schien nicht auszureichen... Einerlei... Nun, erzählt mir was ihr hier tut, oder ich zegie euch was ich mit diesem Messer sonst noch so alles anstellen kann. Wisst ihr, ich könnte die Antwort auf meine Frage auch aus euren Eingeweiden lesen..."
  16.01.2006, 13:50
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  • Vampir
    • Untot
Zeitgleich durchfuhr Kain ein stechender Schmerz. Gehetzt blickte dieser um sich, die Straße war frei, auch rechts und links in den Büschen war niemand zu sehen. Eliaz blickte sichtlich beunruhigt zu seinem maskierten Begleiter.
"Was ist mit Euch? Geht es Euch nicht gut, Kain?"
Doch dieser schüttelte nur den Kopf. Für einen Augenblick schienes Eliaz so, als hätte ein blauer Blitz das Innere von Kains Helm erleuchtet und etwas sichtbar gemacht, doch nun war alles wieder wie zuvor. Nur die ewige Dunkelheit war durch die länglichen Schlitze an Kains Helm noch zu sehen.
Wie lange es nun her war, dass er das letzte mal an diesem schicksalshaften Ort war, konnte er nicht sagen. Doch damals wurde sein Leben für immer verändert. Damals wurde alles anders. Eine unglaubliche Erkenntnis machte sich in ihm breit. Dieser stechende Schmerz schien eine Warnung zu sein. Jemand oder etwas wollte verhindern, dass er hierher zurückkehren würde.
  16.01.2006, 15:54
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  • Knochenfürst
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Der Hühne dachte nach. Was ihm passiert war machte ihn stutzig. Wer konnte ihm was anhaben? Keiner! Doch jetzt konnte er keinen Finger rühren...
"Nun, dann werde ich mein Geheimniss mit ins Grab nehmen müssen..." Er sprach die Worte langsam, und er überlegte sich, wie er den seltsamen... Mann, wenn man ihn so nennen konnte, überlisten würde. Er entschied sich für einen alten Trick, den er lange nicht ausgeübt hatte...
"Sagte ich es nicht deutlich genug?" zischte Ishmmat: "Ich werde aus äuren Eingeweiden alles erfahren, was ich wissen muss!"
"Und was ist, wenn ich euch sage, das ich keine Eingeweide habe?"
"Das glaube ich nicht! Ihr seid kein Untoter! Ihr müsst welche haben!"
Ishamat äherte sich dem Riesen, und betrachtete den Sehschlitz seines Helmes. In seinem inneren schien er etwas zu entdecken, das dort nicht hingehöhrte, etwas... was nicht zu beschreiben war. Es zog ihn in seinen Bann, er dachte nur noch an dieses Ding, er musste es haben...
"Seht ihr, so einfach ist das!" Ishamat sah sich um. Der Fremde war weg, er stand dicht hinter ihm, und da spürte Ishamat sein eigenes Messer an der Kehle.
"Du hast die Dunkelheit gesehen, Ishamat, und du konntest ihr nicht wiedersetehen. Verzeit, was ich nun tue, dient nur eurem Schutz. Wenn ihr mich trotzdem aufstpürt, töte ich euch!" Das Messer fiel zu Boden, und mit ihm Ishamat. Der Hühne hatte ihn niedergestreckt, doch nicht getötet. Eben jener verschwand in der Nacht, und hinterließ keine Spuren. Jedenfalls keine, die Ishamat hätte warnehmen können...
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  16.01.2006, 18:07
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  • Skelett-Krieger
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Kichernd richtete Ishamath sich auf, begann seine Tunika abzustauben. Auch wenn der Hühe vorerst entkommen war so hatte er dennoch erkannt um welches Wesen es sich handelte, einen Runengolem... Alte Magie aus den Nordlanden, die Seelen der Toten wurden in Runensteine gebannt und dann genutzt um Dinge zu bewegen, zum Beispiel Rüstungen. Jemand musste die Rüstung gesteuert haben, un dieser Jemand konnte nicht weit weg sein. Der Blutzauberer hob sein Messer aus dem Laub und machte sich pfeifend auf den Weg zurück zu den Anderen.
  16.01.2006, 19:50
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Craig sah den, was immer es war, pfeifend weglaufen. Dabei kam er ca. 2 Meter entfernt an seinem Verstack vorbei. Der Narr dachte tatsächlich, das er aufgeben würde, pah, der kannte ihn schlecht!
"Er kennt mich garnicht, keiner kennt mich..." er lachte leise in die Nacht, und folgte Ishamat. Er hatte nicht geglaubt, dass sein einfaches Abbild, das nicht einmal ein Golem war, den Magier täuschen könnte. Deswegen hatte auch die einfache MAgie keine Wirkung auf das Abbild, da es aus reiner Energie bestand.
"Immerhin hat er es für ein Golem gehalten, dieses Wissen allein verdient schon Annerkennung. Doch würde ich so etwas nie benutzen, er kennt mich wirklich nicht!" diesmal lachte er nicht, noch einmal würde er sich nicht zu erkennen geben. Doch was immer sien Verfolger war, es war mächtig, und Craig kannte nicht alle seine Geheimnisse...
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  16.01.2006, 20:19
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    • Neuling
Die Sonne verschwand schon langsam hinter dem Horzont.
Eliaz und Kain ritten unbehelligt durch das Tor der kleinen Hafenstadt. Der Wachzieher und sein Lehrling waren in ein Kartenspiel vertieft und hoben nur flüchtig die Hand zur Begrüßung. Man konnte einige Arbeiter sehen wie sie nach getaner  Arbeit nachhaus zurück trotteten, und eine paar umherziehende Söldnerbanden die schon jetzt Betrunken von Schänke zu Schänke zogen.
Doch Eliaz und Kain zog es zu einem anderen Ort. An dem Großen Hoftor von „Hebron’s Herberge“ machten sie halt. Sie überließen die Pferde dem Stallburschen. Merida verkniff sich ihr Gemecker über den Gestank und den Unsauberen Stall, denn sie wollte dem jungen Mann ja keinen Schreck einjagen.
Als sie das Tor zum großen Herbergen Hof betraten. Sahen sie dass sich schon ein paar Reisende einquartiert, und ihre Zelte aufgebaut, oder es sich am großen Lagerfeuer gemütlich gemacht hatten. Ein Wirt hatte ein paar Fässer Bier bereitgestellt und versorgte sie mit dem Herben Getränk, sowie anderer Verpflegung. Ein paar mürrisch dreinblickende Männer mit Knüppeln bewachten die Fässer.
„Reservier uns schon mal einen Platz.“, sagte Eliaz zu Kain, „Ich muss noch mal kurz weg, ist was Geschäftliches.“
Kain deutete ein Nicken an, und Eliaz wanderte die Straße hinunter.
  17.01.2006, 20:55
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Ishamat ging schnell die Strasse entlang, und folgte Kains Spuren. Er war sich sicher, das der Hühne nur ein Ablemkungsmanöver war, um ihn von Eliaz und Kain weg zu locken. Er war wieder unsichtbar, die frische Narbe schmerzte noch ein wenig.

Criag befand sich dicht hinter dem Unsichtbaren Ishamat, und verschleierte seine Spur mit diversen Ablenkungen, die leider nicht alle Ishamats üerragendem Geist gewachsen waren. Zweimal schon hatte er Verdacht gehegt, das ihm einer folgte. Doch Criag verstand sein Handwerk, und konnte sich immer knapp retten. Er wusste nicht wie stark sein Gegenüber war, und wollte noch keinen Kampf.

Ishamat sah einen Wegweiser, einer zeigte nach Gilom, der kleinen Hafenstadt, in die Kain gewandert war, der andere nach Scheintur, einer alten Festung des Patriarchen des hohen Tempels. Ishamat zögerte nicht, und nahm letzteren Weg. Er wollte seinen Vervolger in die Irre führen, auch er verstand sich auf Täuschung...
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  18.01.2006, 21:51
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  • Freund
    • Neuling
Eliaz schlich über eine kleinere Seitenstraße der Stadt. Die Markstände waren schon längst abgebaut, und kaum eine Menschenseele lief durch die Straßen.
Als er sich sicher war dass ihm niemand folgte bog er in eine kleine Seitengasse ein. Er blickte sich immer wieder hektisch um, bis er sein Ziel erreichte. Eine wuchtige Holztür inmitten des schmutzigen Mauerwerks. Noch einen Blick nach hinten werfend, pochte er an ihr. Rasch öffnete sich ein kleiner Schlitz und zwei braune Augenpaare Blickten ihn an. „Parole?“ donnerte eine raue Stimme aus dem inneren. Leise wisperte Eliaz „Eisbär“, ratschend schob sich der Schlitz wieder zu, und die Tür öffnete sich.
  19.01.2006, 21:01
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