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Thema: Die Rückkehr der Golden Saints - Die Story  (Gelesen 54090 mal)

  • Knochenfürst
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Ishamat erreichte nach langer Wanderung ein kleines Dorf, ähnlich Gilom, und ging in eine Taverne. Craig wartete im Schatten der alten Häuser daruaf, das Ishamat hinaus ging. Es gab nur einen Eingang, aus dem er hätte fliehen können. Nach einiger Zeit wurde Craig ungeduldig, und schlich zum Fenster der Taverne. Innen war niemand zu sehen, aber auf einem Tisch leuchtete ein kleine schwarze Kugel.
"Er hat mich doch tatsächlich reingelegt!" dachte Craig. Die Kugel strahlte Magie aus, genau so wie Ishamat, und Craig hatte die ganze Zeit gedacht, das er in der Taverne war...
In tiefen kalten hohlen Räumen,
Wo Schatten sich mit Schatten paaren,
Wo alte Bücher Träume träumen,
Von Zeiten als sie Bäume waren,

Wo Kohle Diamant gebiert,
Man weder Licht noch Gnade kennt,
Dort ist's wo jener Geist regiert,
Den man den Schattenkönig nennt.
  19.01.2006, 21:08
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  • Skelett-Krieger
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"So..." Flüsterte eine Stimme an Craigs Ohr, eine eiskalte Hand schien sein Herz umklammert zu halten. "Ich nehme nichtan, dass ihr wisst was ein Stratoszauber ist, oder? Naja, ist auch unwichtig, es ist genug für euch zu wissen, dass er euch töten wird solltet ihr euch weiter als zwei Schritte von mir entfernen oder mich verletzen..." Zögernd blickte Craig über seine Schulter, Ishamaths goldenes Gesicht lächelte gönnerhaft auf ihn herab. "Kommt, gehen wir zu Kain, er kann noch überzeugender sein als ich es bin..."
  20.01.2006, 13:55
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  • Knochenfürst
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Craig nannte sich selbst einen Narren, wie ein kleines Kind war er diesem Schwchkopf von Goldgesicht in die Falle gelaufen! Aber wenigstens würde er bald wissen, wo Kain war. Er ging vor Ishamat her, der dicht bei ihm blieb. Bald kamen sie wieder an den Wegweiser.
"Dir ist schon klar, das ich dich töten werde, sobald du den Zauber aufhebst, oder auch wenn du es nicht tust. Dann sind wir beide tot, und keiner hat etwas davon. Die Dunkelheit wird bitter über unseren Verlust, unseren sinnlosen Verlust, weinen und wehklagen!" Craig war sauer. Sehr sauer, doch Ishamat lachte nur leise, und Craig war kurz dafor, ihn mit einer gewaltigen Entladung von schwarzer Magie zu töten.
"Was ist, wenn ich nicht weitergehe?" sagte er dann, und blieb stehen.
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  20.01.2006, 14:02
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  • Skelett-Krieger
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"Oh, eine sehr philispohische Frage..." Knurrte Ishamath und begann um den stehenden Craig zu prischen wie ein Wolf um seine Beute. "Nun, ich könnte dich zwingen weiterzugehen indem ich dir ein paar Körperteile abschneide... Ich könnte allein weitergehen und so den Zauber auslösen, der dich tötet... Ich bin nicht ganz so unscheinbar wie es den Anschein hat." Ishamath blieb stehen und zog seinen goldenen Krummdolch. "Aber ich denke ich weiß etwas besseres." Blitzschnell zog sich der Blutzauberer einen Schnitt durch die Handfläche. Ein Dröhnen erklang in Craigs Kopf, schwoll an und ließ es ihm schwarz vor Augen werden.

Schnappend holte er Luft und sah sich um. Er hing gefesselt von der Decke einer niedrigen Kammer, vielleicht ein Lagerraum. "Ah, sieh an, er ist aufgewacht." Zischte da die schlangenartige Stimme des Blutzauberers. "Nun, ich lasse euch dann allein Kain, denke du kannst das besser..." Der dürre Mann schwang sich von seinem Schemel und verschwand in der Dunkelheit des Kellers. Kain, der bisher schweigend auf einem Fass gesessen hatte erhob sich verheißungsvoll.
  20.01.2006, 17:44
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  • Knochenfürst
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Craig war noch immer schwummerig vor Augen, und er merkte, das sie ihm seine Rüstung abgenommen hatten. Er konnte sie in einem Nebnraum fühlen, und merkte erleichtert, das nichts fehlte.
"Oh, ihr wollt mich weichkochen? Mir meine Geheimnisse entreißen? Dann versucht es" Craigs Stimme triefte vor Abscheu und Hohn, Kain jedoch blieb ruhig.
"Was wollt ihr von uns? Sagt es uns rasch, sonst könnt sich das hier ganz schön hinziehen..." Kain war sehr überzeugend. Craig lachte, als Kain seine Warnung sprach.
"Hah! Das gibt es nicht. Kain, warum sollte ich? Denkst du wirklich, das ich dir das sagen werde? Was wollt ihr tuen, wenn ich mich nicht errinnere?" Craig schloß die Augen, und murmelte etwas.
"Nein, nicht!" schrie Kain, doch als Craig die Augen wieder öffnete, war es zu spät.
"Wer seid denn ihr, und wo bin ich hier?" fragte Craig, und blickte sich ungläubig um. "Wer bin ich?" fragte er dann. Kain setzte sich wieder auf das Fass, und seuftzte resigniert.
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  20.01.2006, 17:59
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  • Freund
    • Neuling
„Was?“, rief Eliaz ungläubig, „Meint ihr das Ernst?“
Ein alter Mann mit weißem Haar und einer Blauen Robe stand vor ihm, in einem schmalen karg eingerichteten Raum. Der Mann nickte „Habe ich jemals Possen gerissen, Eliaz?“
Eliaz seufzte „Als gut, ich soll also einen Weg übers mehr finden, in eine völlig fremdes Land reisen dessen Sprache ich nicht verstehe, und soll mich nebenbei auch noch nach einem Göttlichen Artefakt erkundigen, hab ich das richtig Verstanden?“
„Ich weiß dass es gefährlich sein kann und benahe unmöglich zu bewerkstelligen ist, aber ich habe Vertrauen in euch, und der Großmeister offensichtlich auch. Sonst hätte er nicht euch für diese Mission erwählt.“
Eliaz konnte nicht glauben was ihm da aufgebürdet wurde, und musste sich setzen. Er nahm auf einem kleinen Hocker platz. Nach einer langen Pause fragte er den Alten „Und habt etwas das mir Hilft?“
„Oh ja! Natürlich.“ Der Alte wendete sich um und fing an in einer Schublade zu kramen, schließlich zog er einen kleinen Lederbeutel hervor „Ein bisschen Geld, und den Tipp doch mal in der Werft vorbei zu schauen. Ich habe gehört dort wurde gerade eine Kogge fertig gestellt. Das Geld sollte genügen um sie abzukaufen, oder aber du sparst es und heuerst bei einem Schiff an. Es liegt bei dir.“, Der Mann zuckte mit den Schultern, „Das war so gut wie alles was ich dir geben kann. Vielleicht noch ein warmes Bett für die Nacht.“ Eliaz stand auf, und schüttelte den Kopf „Nein, ich habe mich mit einem Freund in ‚Hebrons Herberge’ einquartiert.“
„Gut, dann viel Glück bei eurem Auftrag. Wenn ihr das Artefakt habt bringt es ins Hauptquartier, und eine wertvolle Belohnung wird auf euch warten.“
Ohne ein weiteres Wort zu sagen verschwand Eliaz aus dem Raum. Er schlich wieder durch die Straßen, und erreichte schließlich die Herberge  in der er und Kain die Nacht verbringen wollten. Doch Kain war nicht Aufzufinden. Wohlmöglich das er etwas zu essen besorgte, denn sein Pferd stand noch in den Stallungen, also setzte Eliaz sich ans große Feuer und grübelte über seinen Auftrag nach.
  20.01.2006, 22:51
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  • Fremdländer
    • Neuling
Vor 7 Wintern

Wasser plätscherte. Nein. Es tropfte vielmehr von der Decke herab. Durch ein kleines Loch, wohl ein Fenster, drang wenig Licht in das modrige Gewölbe. Es stank nach Exkrementen, Schimmel und Tod. Höhlenratten huschten in den Ecken umher. Das Wesen, eingekerkert, rührte sich. Zischend erhob es sich und ging auf die Jagd. Das Rattenfleisch war wenigstens etwas essbares. Manchmal vergingen Monde, bis ein kleines Schälchen durch das winzige Loch in der alten, aber massiven Eisentür gereicht wurde.
Das Wesen murmelte mit der Dunkelheit. Der einzige Freund der noch geblieben war. Neben den Ratten. Aber die waren ja auch Nahrung. Konnte Nahrung ein Freund sein?
Von Ferne erklangen Schreie. Folter. Blut. Tod. Grausame Erinnerungen kamen beinahe zurück. Das Wesen hatte seinen Namen, sein Gedächtnis, schon sehr, sehr lange nicht mehr gebraucht. Brauchte es auch nicht. Die Dunkelheit schützte es. Schritte erklangen. Ungewöhnlich. Das Wesen schmiegte sich an die Wand, direkt rechts neben der Tür. Der Kampf mit den Höhlenratten hatte es zu einem perfekten Jäger der Nacht gemacht. Leise und schnell. Immerhin. Das Essen durch die Tür kam normalerweise lautlos. Die Lautstärke der Schritte nahm zu. Stoppten. Noch einmal würde es niemand foltern. Schlüssel klirrten. Die Tür donnerte auf, und eine Fackel flog in das Verlies. Erhellte es. Der Wächter sah das Wesen nicht. Hörte es nicht. Er trat ein. Gekleidet in einer rubinroten Robe. Panzer war keiner sichtbar, aber der Kopf wurde durch einen ebenso roten Helm versteckt. Das Wesen sprang und griff an. Es hatte keine Chance, ein Faustschlag streckte es bewusstlos zu Boden. Der Wächter nickte nur, und 2 weitere betraten den Raum, ebenso gekleidet, aber mit Stäben bewaffnet. „Bringt in nach oben. Wascht ihn. Gebt ihm zu Essen, aber achtet darauf, dass er sich nicht übernimmt.“ Als Antwort erklang nur ein knappes „Jawohl.“ Sie warfen sich das Wesen, einem Bündel gleich, über die Schultern und verließen das Verließ, und die Unterwelt.
Der dritte wandte sich an der Türschwelle noch einmal um, und ließ seinen Blick über das Verließ schweifen. Er streckte seine Hand aus, der Raum wurde in gleißendes Licht gehüllt und explodierte. Trotz der offensichtlichen Mächtigkeit des Zaubers drang nichts der zerstörerischen Kraft über die Türschwelle. Auch blieben die Wände unversehrt. Die Tür schlug zu und der Rotgewandete eilte wieder ans Tageslicht zu gelangen.

Als er wieder in den Hof der Burg trat bot sich ihm dasselbe Bild der Verwüstung, das jede eroberte und geschleifte Burg bot. Die Burg selber lag auf einer kleinen Insel vor der Küste des großen Kontinents. Nebelschwaden umgaben sie. Ein Ort der Macht, stark genug einen der Drei gefangen zu halten. Ein unheimlicher Dämon, Diener des Orakan hielt ihn hier gefangen. Lord Ardor, Hoher Magier der Anor. Vielleicht der mächtigste Magier den die Welt je sah.
Der Wächter fröstelte. In der Nacht nach der Eroberung hatte es Neuschnee gegeben. Die Geschichte der Gefangennahme war bekannt. Der Anorelf hatte sich auf einer gefahrvollen Mission für seine Gefährten geopfert und war seiner Macht mittels eines unheimlichen dunklen Rituals beraubt worden. Nach einer Weissagung deren Bedeutung außer wenigen Mitgliedern des Hohen Rates niemand zu deuten wagte, zogen die Anor aus um die Robe, den Mantel und den alten Knorrenstab des Hochmagiers zu bergen. Mantel und Robe wurden gefunden. Der Stab blieb verschollen.

Vor 2 Wintern
Eine kleine Gruppe Elfen bestiegen den Alten Berg, um eine Beschwörung durchzuführen. Mit ihnen ging ein besonderer Elf. Es stürmte und schneite, aber zügig erklomm die Gruppe den Berg. Auf seiner Spitze umringten sie den einen Elfen. Er war nackt. Wusste seinen Namen nicht. Hatte keine Macht. Die Elfen, der Hohe Rat der Anor, begann zu singen von einem Lied der Macht. Blitze durchzuckten den mit einem Male pechschwarzen Himmel. Bald erhoben sie die Hände und sammelten die elektrischen Entladungen. Es ward still. Mit einem hellen Glockenton entluden sie die Blitze in den nackten Elfen. Er war gereinigt. Er war zurück. Des größten Teiles seiner Macht beraubt, aber bei klarem Verstand. Er hob die Hand und grüßte den Hohen Rat. Ihm wurde ein kleines Bündel gereicht. Es enthielt seine Robe, seinen Mantel. Er erinnerte sich. Sein Stab war der einzige Gegenstand, der groß genug war seinen Kräften als Gefängnis zu dienen. Eine schmerzliche Entdeckung. Von nun an würde er, bis er seinen Stab gefunden hatte, zu Fuß gehen müssen.

Vor 1 Winter
Er hatte geübt. Er trug einen Ring an seinem Finger. Ein Geschenk des Rates. Er ermöglichte es ihm im begrenztem Maße zu zaubern. Immerhin. Es war Zeit auszuziehen und seinen Stab zu finden, und so machte er sich auf den Weg durch die Lande.

Jetzt
Ardor war in Garoshk – nahe Gilom – angekommen. Er hoffte in diesem Kaff einen Hinweis zu finden. Zunächst aber suchte er das örtliche Gasthaus auf.
Tempelordinator
Meister der Baumeistergilde
[Destiny][Dalloza][Forumsmod City][Sons of Yulash][Almalexia 2.0]
TES-Oblivion.de/Nirn.de Mitglied seit September 2004
  21.01.2006, 18:36
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  • Vampir
    • Untot
Ein Klopfen an der Tür unterbrach die herrschende Stille zwischen Kain und Craig. Vor der Tür wartete eine junge Frau, die einen Kapuzenumhang tief über ihr Gesicht gezogen hatte. Unter dem Ungang trug sie eine schwarze Rüstung, die der von Kain an vielen Punkten glich.
"Prinz Kain?", flüsterte sie und schob die Kapuze nach hinten.
"Ruhe!", zischte Kain ihr entgegen, "Du sollst mich doch nicht so nennen."
"Entschuldigt Herr, aber seitdem ich Euch das letzte mal sprach, ist viel geschehen. Euer Vater liegt im Sterben und Hjar'thak, sein Berater, greift schon nach dem Thron."
"Das ist beunruhigend...", erwiderte Kain nur, als die junge Frau ein Geräusch aus dem Raum wahrnahm, dass offentsichtlich von Craig kam. Neugierig versuchte sie Kain über die Schulter in den Raum zu sehen.
"Was tut Ihr da drin eigentlich?", fragte sie, als sie einsehen musste, dass sie keinen Blick erhaschen könnte.
"Das übliche, Sarah... Das übliche...", wiederholte Kain.
"Ich verstehe...", grinste Sarah, "Und... Pri... äh... Herr, bevor ich es vergesse. Im Hafen ist eine Werft, die vor kurzem eine Kogge fertiggestellt hat."
Durch die Sehschlitze seines Helmes schien Kain sie neugierig anzusehen.
"Ich war so frei und erlaubte mir, für Euch mit dem Gold des Königs das Schiff zu kaufen. Ich denke, dass es Euch von Nutzen sein wird..."
Ihr Gegenüber nickte. "Gute Arbeit. Und nun geh! Geh, bevor dich hier jemand sieht. Ich werde dich rufen, wenn ich dich wieder brauche, Sarah!"
Sarah stimmte zu und drehte einen Ring an ihrer rechten Hand. Augenblicklich verwandelte sich die junge Frau in einen dunklen Adler und flog dem Himmel entgegen.
  21.01.2006, 20:32
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  • Skelett-Krieger
    • Untot
Die Schatten hinter Kain verdichteten sich und wurden zu Ishamath. "Du lässt ganz offensichtlich nach, alter Freund. Denke ihr werde unseren hirnlosen Freund hier übernehmen." Kain nickte. "Die selben Regeln wie immer?" Isamath nickte stumm. "Exakt, niemand geht durch diese Tür bis ich sie öffne." Lautlos glitt Ishamath in den Raum mit dem Gefangenen und schloss die Türe hinter sich.

"So, mein Freund." zischte der Blutzauberer und musterte Craig durch die Schlitze seiner Goldmaske. "Du hattest die Chance das mit Kain zu regeln, er hätte es dir einfach gemacht." Craig wandt sich in seinen Ketten. "Wer bin ich, wer seid ihr? Wo sind wir?" Ishamath antwortete nicht sondern holte ein Bündel aus schwarzem Samt aus seiner Robe und schlug es auf einem nahen Fass auf. Im schwachen Licht der Kerze glänzten einige goldene Gerätschaften auf. "So... Weißt du was der ursprüngliche Zweck der Nekromantie war? Mein Volk hatte sie lange schon praktiziert bevor die Magiere aus dem Westen kamen und sie nutzten die Toten zu rufen." Ishamath hob einen goldenen Haken von seinem Samtbett und betrachtete ihn nachdenklich. "Nun, denke nicht. Man nutzte sie um wahrzusagen, aus den Innereien eines Toten. Die wahren Meister jedoch konnten dies auch mit lebenden..." Ishamath ging langsam zu Craig und packte ihn am Haar. Brachial wurde Craigs Kopf zurück gerissen, er konnte den fauligen Atem, der durch die Schlitze dieser widerlichen Maske kam riechen. "Es wird nur ein klein wenig schmerzen..." Der Maskierte hob den Haken hoch und zog ihn in einem präziesen Schlitzer über Craigs Bauch, ihm wurde schwarz vor Augen.

Hustend kam er wieder zu sich. Er lag nun auf dem Boden der Kammer, war nicht gefesselt. Stöhnend blickte er zu seinem Bauch, eine unsaubere Naht war dort zu sehen, sie war bereits verkustet und spannte sich über den ganzen Bauch. Überlkeit stieg in Craig hoch, dieser Kerl hatte ihm den Bauch aufgeschlizt...
  21.01.2006, 21:21
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  • Knochenfürst
    • Untot
Warum hat er das getan? fragte sich Craig. Er wusste von nichts, was hatte er dem Mann getan? Der Schnitt schmerzte, und er fühlte sich, als sei er - durchgewühlt worden. Dann höhrte es Stimmen, eine zischende, und eine tiefe.
"Was?" fragte die tiefe Stimme leise: "Ihr konntet nichts erkennen? Wie ist das möglich?"
Die zischende Stimme antwortete:
"Ich weiß es nicht, seine Eingeweide sind irgendwie nicht normal... Er stammt nicht von dieser Welt, die Fäden seiner Vergangenheit ergeben keinen Sinn..." wer immer da sprach, er musste wissen, wovon er redete, dachte Craig. Er stand in der Ecke seiner Kammer, und konnte nicht heraus. Er wurde sauer, und richtete seinen Hass gegen die beiden Gestalten, die in einem Nebenzimmer über seine Eingeweide redeten...

Ein brennender Schmerz ergriff Ishamat, e fühlte sich, als würde er von inen heraus aufgefressen. Er erkannte einen einfachen Zauber, und konnte ihn unterbrechen. Kain, der sich ebenfalls vor Schmerz kurz gekrümmt hatte, richtete sich wieder auf, und rannte in das Zimmer, in dem Craig war.
"Was hast du getan?" zischte er.
"Ich weiß nicht, auf einmal fühlte es sich an, als könnte ich zaubern! So ein Unsinn, es gibt Zauberei doch nur in Märchen!"
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  22.01.2006, 00:42
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  • Freund
    • Neuling
Langsam öffnete Eliaz seine Augen und erblickte die Rote Glut des erloschenen Feuers, dann roch er die Kälte, aber Spürte sie dank dem Mantel seiner Mutter nicht. Es war noch früh am morgen, doch obwohl er gestern Nacht so lange über den Auftrag nachgedacht hatte war er nicht Müde.
Langsam erhob er sich, und streckte sich aus. Er suchte den Hof nach Kain ab, fand aber nur schlafende Händler und Schnapsleichen.
Eliaz beschloss sich auf die Suche nach Kain zu machen.
  22.01.2006, 17:53
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  • Knochenfürst
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[Dieser Beitrag stand zur Diskussion.]
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  22.01.2006, 20:12
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  • Freund
    • Neuling
Eliaz schlenderte durch die Menschenleere Stadt. Alle schliefen noch, und lagen in ihren Betten. Er hielt Ausschau nach Kain der womöglich betrunken in einer Ecke lag, aber er fand nur schlafende Bettler auf den Straßen.
Eliaz suchte auch die kleinen Gassen ab. Er blickte gerade in einen dieser düstren, als ihm ein wimmern auffiel. Er schlich sich in die Gasse, da sah er es. Ein Häufchen Elend. Nackt gefesselt, eine entzündete Narbe am Bauch, zitternd, und halb Erfroren. Sofort eilte Eliaz dem Mann zur Hilfe, vielleicht war es ja Kain. Der Mann hatte die Augen aufgerissen und schien brutale Folter hinter sich zu haben. Eliaz wickelte ihn in seinen Mantel ein und sah ihm an, dass es ihm sehr gut tat.
Nach einigen Momenten der Erholung stammelte der Mann „W…Wo bin ich?“
„In Sicherheit, mein Freund. In Sicherheit.“ Erwiderte Eliaz mit ruhiger Stimme.
  22.01.2006, 21:21
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  • Knochenfürst
    • Untot
Ardor ging durch die Gassen von Gilom, als er zwei Gestalten in einer dunklen Ecke sah. Die eine war groß, sehr groß und von dunkelgrauer Hautfarbe, die andere war ein Mensch, sovlie konnte er sehen. Der dunkle war in einen Mantel gehüllt, und sah sehr ungesund aus. Ardor ging näher heran.
"Kann ich euch helfen?" fragte er das ungleiche Paar.
"Ja, wer immer das hier ist, er hat schwer was abbekommen, wir müssen ihm helfen!" sagte Eliaz schnell "übrigens, ich hieße Eliaz, und wer seid ihr?"
"Ich bin Ardor. Ich bin auf der Suche nach einem... wertvollen Artefakt."
"Vieleicht kann ich euch helfen, aber erst müssen wir ihn hier versorgen!" Eliaz deutete auf Craig, der immer noch zitterte. Ardor und Eliaz nahmen ihn zwischen sich auf die Schulter, und suchten die Taverne auf. Auf einmal sagte Craig ganz leise etwas. Als Ardor sich näher an ihn heran beugte, verstand er die Worte:
"Er ist auf einem Schiff, mit einem etwas, das eine Goldmaske trägt! Wir müssen ihn finden!" Dann wurde Craig ohnmächtig. Als sie in der Taverne waren, und ein Zimmer gemietet hatten, legten sie Craig in das Bett, und gingen runter in den Schankraum.

Craig lag in seinem Bett, und dachte an die vergangenen Tage. Auf einmal blitzte etwas in seinem Geist auf, eine Errinerung, an sich selbst, in einer schweren, schwarzen Rüstung, mit einem dunkelvioletten Unhang, an dessen Seiten Silber eingelassen war.
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  22.01.2006, 22:03
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  • Fremdländer
    • Neuling
Es war schlimm. Der Elf fühlte, dass, so er denn seine alten Kräfte besitzen würde, die armselige Gestalt schnell hätte heilen können. Es hätte nicht einmal einen Wimpernschlag gedauert. Schmerzlich. Aber nicht zu ändern. Nachdem sie - Craig war doch sein Name - auf dem Bett der Schenke abgelegt hatten, begaben sie sich in den Schankraum. Er war wahrlich nicht schlecht besucht. Der Wirt eilte, um ihre Bestellung aufzunehmen. Noch während der Elf dachte ob er denn seine Kapuze nach hinten streifen sollte, was ihn unweigerlich als Anor gekennzeichnet hätte, wurde er angerempelt. Die Kapuze des Mantels schob sich nach hinten, und er musste keine Entscheidung mehr treffen. "2 Wasser bitte, und etwas zu Essen," hörte er sich sagen. Er riss sich aus seinen Gedanken. "Nun, Eliaz, was treibt euch in dieses Nest?."
Tempelordinator
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  23.01.2006, 10:01
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Genau in diesem Moment wurde die Tür der Taverne lautstark geöffnet. Im Türrahmen stand ein hochgewachsener Mann in vulkanschwarzer Vollrüstung, es war Kain - und wie immer hatte er seinen Helm auf. Die Gäste im Schankraum verstummten und sahen den Fremden ehrfürchtig an. Ein älterer Mann sprang plötzlich auf und deutete auf das Schwert an Kains Seite:
"Das ist es!", schrie dieser auf, "Das ist Valandil! Das Schwert! Valandil!" Verdutzt sahen Eliaz und Ardor das Schauspiel an. Der Mann schrie wie verrückt auf und flüchtete dann durch die offene Tür der Schenke hinaus ins Freie. Seine Schreie waren noch einige Sekunden in der Ferne zu hören.
  23.01.2006, 11:31
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  • Knochenfürst
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Craig fuhr hoch. Er spürte eine merkwürdige Presenz, die er zuletzt in der dunklen Kammer spürte. Sein Volterer war zurückgekehrt, aber diesmal würde er sich nicht fangen lassen! Er stemmte sich hoch, schleppte sich zum Fenster. Es ging mindestens 2 Meter in die Tiefe. Er überlegte nicht, und schob sich durch den Rahmen. Der Aufschlag war hart, er keuchte vor unterdrücktem Schmerz, doch er kroch weiter, durch den Hinterhof in eine andere Gasse. SeineWunde war wieder aufgeplatzt, er blutete stark. Eine Spur zog sich hinter ihm her, er musste sich etwas einfallen lassen... Er riss große Blätter von den Bäumen, und schob sie in die Wunde, um die Blutungen zu stillen. Es half ein wenig, doch es brannte furchtbar. Auf der anderen Straßenseite brannte Licht in einem Haus, er presste fester auf die Wunde, und klopfte an die Tür. Schritte kahmen näher, und dann öffntete eine junge Frau die Tür. Craig keuchte noch etwas von verfolgt, dann stolperte er ins Haus, und wurde Ohnmächtig.
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  23.01.2006, 13:44
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  • Fremdländer
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Noch während sie warteten, dass der Wirt mit der Bestellung zurückkam nickte Ardor seinem Tischgenossen zu. "Ich begleiche die Rechnung, keine Sorge..." Die Wirtstür öffnete sich, ein kalter Windstoss lies einige Gäste frösteln. Der Elf spürte etwas was er schon lange, zu lange, nicht mehr gespürt hatte. Ein vertrautes Gefühl. Ein Gefühl der Macht. Das Gemurmel der anderen Gäste verstummte in Ehrfurcht. Ein älterer Mann begann zu schreien. "Das ist es!", schrie dieser auf, "Das ist Valandil! Das Schwert! Valandil!" Eliaz schien verdutzt. Der alte Mann flüchtete durch die geöffnete Tür ins Freie, vorbei an dem Fremden. Da war noch etwas anderes. Das Gefühl trog. Es war nicht dasselbe. Valandil, ein alter Name.
Plötzlich wogte die Erinnerung wieder auf. Kain. Der Elf wendete sich. Er versuchte in Gedanken zu reden. Es ging nicht. Der Ring war nicht mächtig genug. Oder Kain konnte nicht antworten. Etwas fehlte. Der Anor konzentrierte sich. Er fühlte kein Leben. Kain war tot?
Tempelordinator
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  23.01.2006, 14:49
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  • Knochenfürst
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Craig hatte Glück. Er war bei einer Ärztin gelandet. Sie verband seine Wunde, nachdem sie sie gewaschen und desinfiziert hatte. Craig selbst wachte erst später auf, als sie ihr Werk vollendet hatte, und es Morgen war. Sie hatte anscheinend die Ganze Zeit bei ihm Wache gehalten...
"Danke..." sagte er leise.
"Ihr habt viel abbekommen... Andere wären bei der Mänge an Blut, das ihr verloren habt, schon lange tot. Aber ihr sed... anders... Auch eure Organe, sie sehen anders aus als die der anderen zahlreichen Patienten, die ich in meiner Laufbahn gesehen habe... Woher stammt ihr?" Die Ärztin hatte etwas in ihren Augen, das schwer zu deuten war... Neugirde, Abscheu vieleicht, und ein bischen Furcht. Wovor konnte Xeiron nicht sagen. Was er sagte, war etwas anderes:
"Ich muss von hier fort, wie lange dauert es, bis sich die Wunde geschlossen hat?" seine Stimme war nur ein Hacuh der alten, nicht voll und tief, mehr ein ersticktes Flüstern...
"Ein zwei Tage sicherlich... Aber ihr solltet euch hier ausruhen... Kann ich euch etwas zu Essen anbieten?"
"ja, gerne..." Craig sank in die Kissen des Bettes zurück, und dachte nach...
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  23.01.2006, 15:00
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Eliaz war Verwirrt, und sah die immer noch offene Tür an.
„Kennst du ihn?“ fragte ihn Ardor.
„Ich bin mit ihm hier angekommen, dann verschwand er plötzlich und war nicht aufzufinden. Er war mit einem zwielichtigen Kerl zusammen der eine goldene Maske trug. Ein wahrlich merkwürdiger Geselle. Aber ich wolltet doch wissen warum ich hier bin.“ Ardor schien nachdenklich, nickte aber.
Also begann Eliaz zu berichten „Ich habe den Auftrag ein wertvolles Artefakt zu finden.“
Ardor sah auf „Um was Handelt es sich genau?“
Eliaz nahm einen Schluck Wasser, es schmeckte ranzig und salzig. Elaiz spuckte es auf den Boden, und verzog das Gesicht „Widerlich!“
Mit einem Wink rief er den Wirt und Bestellte ein Bier „Wollt ihr auch eines Ardor?“
Er schüttelte den Kopf „Nein, aber fahrt fort.“
„Ah, stimmt. Also, genau gesagt weiß ich es nicht, aber es soll auf einer großen Insel weit im Meer liegen. In den Händen eines - mir fremden- Volkes. Vielleicht suchen wir ja das gleiche.“
Ardor zuckte mit den Schultern „Das kann schon sein.“
  23.01.2006, 17:16
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