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Thema: Die Rückkehr der Golden Saints - Die Story  (Gelesen 53581 mal)

  • Knochenfürst
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Kain ging in das Zimmer, in dem er laut dem Wirt Craig finden würde - doch dieser war fort! eine rote Spur zog sich über den Rasen, in der Nacht kaum zu sehen. Er dachte kurz nach, und ging dann zurück in die Schankstube. Unten waren Eliaz und ein Elf. Er setzte sich zu ihnen. liaz, der zuvor über etwas geredet hatte, schwieg.
"Worum ging es denn?" fragte Kain.
"Ich soll etwas finden, und er hier auch..."Eiaz deutete auf Ardor. Dieser deutete ein nicken an.
"Dieser Mann, den ihr auf eurem Zimmer hattet, wer war das?" fragte kain weiter.
"Ich weiß es nicht, ich fand ihn auf der Strasse. Sagt, kennt ihr ihn?" Elia zog eine Braue hoch, und nahm einen Schluck Bier.
"So kann man sagen... Er ist weg." Kain musterte den Elfen, der erstaunt aufah.
"Weg? Er war sehr schwer verletzt, er könnte nicht alleine weggehen!" Eliaz wurde unruhig. "Es hat nicht zufällig mit euch zu tun, das er weg ist?"
In tiefen kalten hohlen Räumen,
Wo Schatten sich mit Schatten paaren,
Wo alte Bücher Träume träumen,
Von Zeiten als sie Bäume waren,

Wo Kohle Diamant gebiert,
Man weder Licht noch Gnade kennt,
Dort ist's wo jener Geist regiert,
Den man den Schattenkönig nennt.
  23.01.2006, 17:56
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Kain schwieg.
Nach einer langen Pause sagte Eliaz „Nun, das ist auch eine Antwort.“
„Er war der Spion“ sagte Kain teilnahmslos.
„Spion?“ Eliaz versuchte sich zu Erinnern.
„Der, der uns gestern verfolgte. Ishamat spürte ihn auf und wir haben ihn...Verhört. Ishamat inspiziert schon die Kogge die ich gekauft habe. Wir wollen runter vom Festland“
Eliaz riss die Augen auf „Moment mal! Die Kogge die erst vor kurzem fertig gestellt wurde?“
Kain nickte „Ja, und warum schockt euch das so sehr.“
„Na, weil ich unbedingt diese Kogge brauche. Es handelt sich um einen sehr wichtigen Auftrag den ich bekommen habe.“
Kain schien nachzudenken, dann sagte er schließlich „Meinetwegen könnt ihr mitfahren, wir haben sowieso noch kein bestimmtes Ziel.“
Eliaz lehnte sich entspannt zurück.
„Sehr Gut! Setzt euch doch Kain. Wir trinken gemütlich ein Bier. Unser Abstinenzler hier will ja keins, aber mit euch kann ich doch rechnen. Oder?“
Nach einer kleinen Pause nickte Kain „Nein. Tut mir leid ich darf nich“
Eliaz eine Grimasse "Ihr seid ja wirklich n Langweiler Kain, aber zu uns setzen könnt ihr euch doch, oder?"
Kain nickte, und setzte sich auf einen Stuhl. Eliaz grinste ihn an „Zieht ihr diese Rüstung eigentlich nie aus, oder tragt ihr sie sogar beim Schlafen?“
„Bei Reisen? Nie.“
Eliaz grinste noch Breiter „Dann will ich gar nicht Wissen wie es darunter Riecht, oder was dort schon wächst.“ Er lachte beherzt, und auch Kain schien zu kichern. Nur der Elf blieb stumm, und nachdem sie zu Ende gelacht hatten sagte er „Wegen der Reise die ihr antreten wolltet.“
Kain und Eliaz sahen ihn an.
„Ja?“, sprach Kain.
  25.01.2006, 20:21
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  • Skelett-Krieger
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Mit einem Flimmern erschien Ishamath neben Eliaz auf der Bank. "Zwielichtig, wie?" Eliaz fuhr überrascht zusammen und stammelte eine Entschuldigung. Ishamath kicherte blechern. "Macht euch nichts draus, mein Name ist Ishamath. Wie Kain schon sagte war ich mir diese Nussschale ansehen." Kain sah auf. "Und?" Ishamath schnaubte verächtlich. "Wir haben zu viel bezahlt, aber es wird seinen Zweck erfüllen..."
  26.01.2006, 18:38
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„Das hoffe ich doch! Ich will ja schließlich nicht als Fischfutter enden.“ Bellte Eliaz.
„Er fährt mit?“ fragte Ishamat halb entsetzt.
Kain nickte, Eliaz grinste, und Ishamat seufzte resigniert, dann sagte er „Ich werde ein paar  betrunkene Matrosen suchen gehen, und sie...überreden für uns zu Arbeiten.“, und verschwand.
„Brauch er kein Geld?“ fragte Elaiz Kain. Dieser lachte nur und sagte „Nein. Er nicht“,
dann wand er sich zu dem Elf „Ihr wolltet uns etwas sagen?“
Ardor schüttete den Kopf „Nein. Ich muss nun aber gehen. Ich habe noch etwas zu erledigen.“
Der Elf erhob sich, Eliaz und Kain zuckte mit den Achseln, dann sagte Eliaz „Wir brauchen Proviant.“
„Das besorgen wir morgen. Jetzt geb ich euch erst einmal noch einen aus!“, erwiderte Kain und hob den Arm um noch ein Bier zu bestellen.
  26.01.2006, 21:02
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  • Knochenfürst
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Criag hatte einen schlimmen Traum. Er war ganz alleine in einer dunklen Kammer, und hinter ihm höhrte er jemanden stöhnen. Er drehte sich um, und sah einen kleinen Jungen, der komplett nackt um sich sah. Überall an seinem Körper waren kleine Schnitte, und er sah sehr verwirrt aus. Craig ging näher heran, als auf einmal eine schwarze Hand in die Brust des Jungen griff. Dieser brach keuchend zusammen, doch dann richtete er sich wieder auf. Auf seinem Gesicht war ein Ausdruck der Schadenfreude, und auch der Überlegenheit, wie Criag ihn nur von einem kannte - sich selbst! Schweißgebadet wachte er auf, und sah an sich herunter. Überall kleine Narben...
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  28.01.2006, 21:55
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Eliaz schlug die Augen auf. Er fand sich in einem der Schmutzigen Fremdenzimmer der Taverne wieder. Die Matratze unter ihm war durch gelegen und roch nach Exkrement. Wie hatte er sich nur hier hineinlegen können.
Er erhob sich langsam aus dem Bett, und ging die Treppe hinab in den Schankraum. Er war leer bis auf den Wirt der hinter dem Tresen fegte. Kain war nirgends zu sehen. Obwohl Eliaz sich zu erinnern vermochte das sie beide ein Zimmer genommen hatten.
„Habt ihr meinen Gefährten in der schwarzen Rüstung gesehen?“, entgegnete er dem Wirt.
Der Wirt lächelte Eliaz an „Ja er ist Richtung Hafen gegangen, und hat gesagt das er Nachmittags zurückkehren wird um euch abzuholen und seine Rechnungen zu begleichen.“
Eliaz nickte und Bestellte einen Krug Bier, und dann noch einen. Nachdem er satt war schoss es ihm ins Hirn. Merida war noch an der Herberge!
Sofort preschte Eliaz wortlos, sehr zum Erstaunen des Wirts, aus der Taverne, durch die Straßen der Stadt zu Herberge.
Mit einem erzürnten „Wo warst du!“ wurde er empfangen.
„Ähm ich...ich war in der Taverne.“ Stotterte Eliaz.
Merida stöhnte „Du säufst dich zu, und ich muss mich mit diesen Wortkargen Bauernpferden rumschlagen. Du schuldest mir n Korb mit Obst.“
Eliaz lächelte sie an „Natürlich. Komm wir besorgen dir gleich einen!“
Eliaz band seine Stute los, und ritt mit ihr ins Stadt innere, um nach einem Obsthändler zu suchen.
  28.01.2006, 22:36
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  • Knochenfürst
    • Untot
Nachdem Criag erwacht war, hiefte er sich mühsam aus seinem Bett. Als er stand, merkte er wie schwach er war. Jeder Knochen tat ihm weh, und seine Narbe schmerzte wieder. Sie war zwar geschlossen, aber noch lange nicht geheilt. Es war noch seht früh, und er beschloss zu gehen. Er nahm sich unter einigen Ansträngungen Verpflegung aus der Vorratskammer, und wollte anschließend das Haus verlassen. Da stand auf einmal die Ärztin in der Tür.
"Du gehst nirgendwo hin!" sagte sie bestimmt.
"Wer will mich davon abhalten? Nur der Tot selbst könnte es..." erst jetzt wurde Craig bewusst, das er dem Tot näher war, als es ihm lieb sein konnte. Er wusste, das er hier weg musste, so schnell wie möglich.
"Ich werde gehen!" sagte er der Ärztin, doch diese blieb weiter in der Tür. Er wollte sich an ihr vorbeidrängen, doch sie schob ihn wieder in sein Bett, wie ein ungehöhriges Kind. Er wollte sie anschreien, fand aber die Kraft dafür nicht. Also ließ er sich wieder in die Kissen fallen, und brütete in stiller Wut vor sich hin...
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  28.01.2006, 22:55
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„Einen Korb mit eurem besten Obst.“ Entgegnete Eliaz  dem Obsthändler, welcher sofort anfing zu schleimig grinsen.
„Ihr werdet es nicht bereuen! Gerade gestern aus Übersee eingetroffen, ein Gaumen...“
„Ja, ja spart euch die Worte ich zahle euren Preis.“
Sofort begann der Händler einige Früchte zusammen zu sammeln.
„Kann ich euch Viehleich noch für Gemüse Interessieren?“
„Nein, danke. Das Obst reicht.“
Schon streckte der Händler einen Korb voller Äpfel, Birnen und allerlei anderer bunter Früchte Eliaz entgegen, dieser lächelte und sagte dann „stellt es einfach vor mein Pferd. Was bin ich euch schuldig?“
Dem Händler klappte die Kinnlade herunter „Ist das euer Ernst?!“
„Ja, und jetzt sagt was es kostet! Ich habe schließlich nicht den ganzen Tag Zeit.“
„Hu... Hundertdrei, mein Herr.“ Strauchelte der Händler.
Eliaz bezahlte mit dem Geld das ihm der alte Mann für seinen Auftrag gegeben hatte, und während Merdia genüsslich die Früchte verdrückte beschloss er von dem Rest noch Proviant für die Reise zu Kaufen und es zu Kain zu bringen.
Nach den Einkäufen war sogar noch eine stattliche Summe übrig, und Merida war schwer beladen. Fluchend brachte sie es zu Pier wo die Kogge vor Anker lag.
  28.01.2006, 23:26
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  • Knochenfürst
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Er würde fliehen, das war sicher. Er würde endlich wieder frei seien, frei von allen Sorgen. Das Velangen, wieder frei zu sein, war übermächtig. Er vergaß den Schmerz in seinem Bauch, und sah zu dem Fenster seines Zimmers herüber. Es war offen, und die Erde war nur ca. anderthalb Meter entfernt. Er stieg aus, und ließ sich sanft zu Boden gleiten, um seine Wunde zu schonen. Er trat langsam auf die Straße, und ging langsam an ihr entlang. Er musste vorsichtig sein, er war sehr geschwächt. Er sah schon das Stadtor, und durchschritt es ohne Probleme mit der Stadwache, die sonst jeden anhiehlt. Ihn schienen sie nicht zu sehen, und Craig selbst kam es wie ein Traum vor. Und ehe er es sich versah, war er auch schon im Wald, auf dem Weg weg von dem Dorf, in die erträumte Freiheit... Keiner würde ihn finden. Nicht einmal der seltsame Mensch mit der Maske...
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  28.01.2006, 23:36
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"Wohin des Weges?", erklang eine dunkle Stimme hinter Eliaz, als er den Pier erreichte. Es war Kain und er hatte sich so lautlos angeschlichen, wie er man von jemanden in einer deartigen Rüstung nicht erwartet hätte.
"Ich... Ich habe nur noch etwas Proviant gelauft... für die Reise!", antwortete Eliaz zögerlich, als er Kain erkannt hatte.
"Gut, gut... auch wenn ich nichts derartiges brauchen werde..."
Eliaz stutzte. Tatsächlich hatte er Kain seit dem ersten Treffen nie etwas essen oder trinken sehen, geschweige denn je schlafen gesehen.
"Darf ich Euch noch eine Reisebegleiterin vorstellen?", fragte Kain, als eine junge Frau vom Schiffsdeck herunterkam und freundlich Eliaz zulächelte.
"Das ist Sarah. Sie wird uns begleiten..."
  28.01.2006, 23:46
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Eliaz lächelte zurück „ein hübsches Kind. Woher kennt ihr sie?“
„Sie... ist eine Dienerin“
„Wie kann man solch hübsche Hände nur zur Arbeit verschwenden?“, Sagte Eliaz leicht aufgebracht.
„Nein, nein sie erledigt nur meine Botengänge.“
Eliaz nickte „Lass uns der Proviant verstauen.“
„Ja, wir lagern es unter Deck. Wirst du dein Pferd mitnehmen, oder willst du es verkaufen.“ Ein leicht empörtes Wiehern kam von Merida, und Eliaz lachte „Ich nehme es mit. Keine Sorge, ich habe genug Hafer gekauft.“
Kain nickte, und sie betraten die Kogge. Eliaz band Merida an den Mast, und legte ihr einen Haufen Hafer vor die Füße. Er konnte einen der Matrosen erkennen den Ishamat angeheuert hatte. Seine Augen waren leer und eine tiefe Schnittwunde klaffte an seinem Hals. Es war gespenstisch. Angewidert wand sich Eliaz ab, und verstaute mit Kain die Vorräte. Ein Mann der nichts aß und nie seine Rüstung auszog, und ein Kerl der Zombies rekrutierte und immer eine Goldene Maske trug, ja, es waren ein paar wunderliche Gestalten mit denen sich Eliaz eingelassen hatte, aber irgendwie wusste er sich bei ihnen Geborgen.
  29.01.2006, 00:15
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  • Knochenfürst
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Craig spürte etwas, ein Kribbeln in seinem Hirn, als würde etwas zurückkehern. Eine Errinerung an ein altes Leben. Und auf einmal wusste er alles wieder, seine Magie war ihm wieder bewusst, seine Errinerung, und sein  ganzes Wissen. Er dachte an seine Rüstung, sie war noch in dem Dorf. Er musste zurück. Er besah seine Wunde, und strich mit einem Finger über den Schnitt. Sofort war er verheilt, eine seiner leichtesten Übungen! Dann ging er, ja rannte fast, zum Dorf zurück, er musste diese Kogge einhohlen, wenn nicht, dann würde er niemals das Geheimniss des Kain erfahren. Als er schon nahe an der Küste war, nicht weit entfernt vom Dorf, sah er ein Piratenschiff. Sie lagen in einer Bucht, und da kam ihm eine Idee. Er ging in die Bucht, und schon bald waren die Piraten in heller Aufregung. Reiche Beute wartete...
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  29.01.2006, 00:21
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Eliaz lehnte an der Rehling, und betrachtete die See. Die Wellen brachen sich in einem leisen Rauschen, und trafen auf die Planken der Kogge.
Er hörte Ishamat wie er den Matrosen Befehle gab. Bald würde die Kogge Ablegen, doch das Ziel war ungewiss.
„Die See ist schön, nicht wahr?“ Hörte er eine zarte Stimme hinter sich sagen.
Eliaz wand sich um, und blickte in das Gesicht einer jungen Frau. Sie hatte Stahlblaue Augen,  Ihre Züge waren fein, und ihre Haut Blass. Sie lächelte und es zeichneten sich zwei zarte Fältchen auf ihren Wangen ab. Ihr Schwarzes Haar hatte sie zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden. Und eine Schwarze Rüstung, ähnlich der Kains, schützte ihren filigranen Körper. Es war Sarah.
„Ja, ich habe sie schon immer gemocht. Eine Zeit habe ich sogar an am Meer gewohnt.“
Sie stellte sich neben ihn und sah aufs Meer hinaus „das muss schön sein. Jeden morgen vom Meeresrauschen geweckt zu werden.“
„Wahrlich das ist es.“
Eine Weile sahen sie auf den Horizont, dann sagte Eliaz „Ihr seid also Kains Dienerin?“
Sarah nickte „Ja“
„Könnt ihr mir mehr über ihn erzählen?“
„Nein, was er euch nicht sagt, darf ich euch ebenfalls nicht eröffnen. Aber sagt mir doch warum ihr auf dieser Reise mitkommt.“
Eliaz seufzte „Ich suche etwas“
Sarah sah ihn an „und was?“
„Das weiß ich nicht.“
  29.01.2006, 00:47
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  • Vampir
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"Sind wir nicht alle auf der Suche?", erklang Kains Stimme hinter den beiden. Die beiden drehten sich um.
"Ich habe eine Aufgabe für dich, Sarah... Am anderen Ende des Schiff, unter vier Augen..."
Eliaz blickte leicht verdutzt hinter den beiden her, wandte seinen Blick dann aber wieder hinaus aufs Meer.

"Ich hatte wieder eine Vision...", begann Kain mit Sarah zu reden.
"Eine Vision?, wiederholte Sarah.
"Ja... Sie haben wieder begonnen, seitdem ich diese Stadt erreicht habe. Dieser Mann, um den ich mit gestern im Keller gekümmert habe... Erinnerst du dich?"
Sarah nickte nur.
"Er ist gefährlich... und er will uns aufhalten. Ich habe es gesehen... Ein Schiff mit schwarzen Segeln. Du musst danach Ausschau halten!"
Sarah nickte erneut, kniete sich auf das Deck der Kogge und drehte an ihrem vulkanschwarzen Ring. Die junge Frau verwandelte sich erneut in einen dunklen Adler, sprang mit den Flügeln flatternd auf eine Kiste und flog dann über den Hafen hinweg.
  29.01.2006, 01:00
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  • Knochenfürst
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Ein halber Tag war vergangen, und die Sonne berührte schon den Horizont. Da sah Eliaz ein mittelgroßes Schiff schnell auf sie zukommen. An der Schwarzen Flagge konnte er erkennen, das es wohl Piroten waren.
"Kain, sieh dir das an! Da kommen Piraten!" rief er Kain, der am Heck stand, zu.
"Lass sie kommen, wir werden schon genügend Argumente haben, warum sie uns nicht ausrauben sollten." Kain sah zu dem Schiff herüber. Noch ein, zwei Minuten, dann würde es da sein!

Craig blickte zu der Kogge herüber. Er hatte leider zu spät festgestellt, das sich seine Kräfte noch nicht zu 100% erhohlt hatten. Trotzdem war er in See gestochen, und hatte die Piraten zu Kain und seinen Genossen geführt. Und da waren sie nun. Er befahl den Piraten, mit Brandpfeilen auf da Schiff zu schießen, als sie noch ca. 250 Meter entfernt waren. Kain sah dies, und befahl seinerseits, alles zum entern des Piratenschiffs bereit zu machen. Die ersten Pfeile trafen, vereinzelte kleine Feuer waren zu sehen. Kurz vor dem Zusammenstoß drehten die die Piraten bei, und schrien wilde Beschimpfungen herüber. Kain blieb ruhig, und erwartete die Enterhaken. Kaum das er den Gedanken gedacht, flogen sie auch schon über die Rehling, und die Piraten zogen die Schiffe zusammen. Sie sprangen an Deck der Kogge, Kain erwartete sie. Er traf einen nach dem anderen, und keiner bot ihm lange Wiederstand. Das war Craigs Stunde. Er sprang an Deck, mit einem wütenden Schrei war er bei Kain, und führte einen gewaltigen Schlag mit seinem Zweihänder durch. Kain blockte, und schlug zurück. Währenddessen brannte die Kogge immer stärker, Die Piraten waren fast besiegt, Eliaz band Merida los, und führte sie an Bord des anderen Schiffes. Nur noch Kain und Craig waren an Bord. Beide waren gute Kämpfer, sehr gute. Dann kam die Wende. Einen Moment hatte Craig nicht aufgepasst, und Kain schlug zu. Er traf Craigs Arm, der nurnoch an einem Muskel hing, dieser ließ sein Schwert fallen, und noch bevor er sich ducken konnte, hatte Kain es aufgefangen, und ihn mit seinem eigenen Schwert an das Deck genagelt. Er stieß es ihm Mitten durch den Bauch, dort wo die Wunde war. Dann rannte Kain auf das Piratenschiff, und Craig blieb allein auf der Kogge zurück...
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  29.01.2006, 01:09
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"Das Schiff ist verloren!", schrie Kain hinüber auf die Kogge, während er ein Seil hinüber warf. "Hier! Alle Mann an Bord! Wir nehmen das Piratenschiff, das wird uns bessere Dienste leisten!"
Kain war einen Moment unachtsam gewesen, als ein noch lebender Pirat ihm von hinten ein Messer zwischen Helm und Harnisch trieb. Doch Kain fiel nicht, stattdessen zog er das Messer, welches mindestens eine Hand breit in dessen Hals stecken musste heraus. Kein Blut war daran. Nichts. Ebenso wie Eliaz blickte auch der Pirat ungläubig und stand wie festgewurzelt vor Kain. Mit einem wütenden Schrei stach Kain mehrmals mit dem Messer auf den Piraten ein, bis dieser bewegungslos und blutüberströmt auf dem Deck lag...
  29.01.2006, 01:18
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Craig sah an seinem blutenden Arm herunter. Die Flammen fraßen immer mehr vom Schiff, er musste hier weg! Er sah ein Seil, direkt über ihm. Er hatte gerade fest angepackt, als seine Kleidung Feuer fing. Von seinem linken Fuss aus breitete es sich über seinen ganzen Körper aus. Er spürte den brennenden Schmerz, schrie aus Leibeskräften. Auf dem Piratenschiff höhrte man es nohc. Craig zog sich hoch, mit aller Kraft. Schon drückte er mit seinem Bauch gegen das Heft des Schwertes, er zog stärker, und rüttelte und schrie, endlich löste sich das Schwert. Sein Hemd fing Feuer, und um ihn herum brannte alles. Endlich war er frei, und rannte durch das Feuer. Seine Augenbrauen wurden versengt, und auch seine langen Haare fingen Feuer. Dann sah er das Meer, und sprang hinein. Die anderen konnten ihn nicht sehen, er war auf der anderen Seite des Schiffes. Das Salzwasser brannte noch mehr als das Feuer, und Craig wurde fast ohnmächtig. Er hatte gerade noch Zeit, seinen verwundeten Arm unter die Reste seines Gewandes zu schieben, und dann wurde es schwarz um ihn...
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  29.01.2006, 01:30
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Eliaz wand sich geschockt von dem brennenden Schiff. Es war alles so schnell gegangen.
Doch das Schiff der Piraten war noch voller Blutgierigen Freibeuter. Kain zog sein Schwert, und Ishamat schnitt sich schon eine Wunde. Es war an der Zeit die Klinge zu ziehen.
Eliaz’ Hand  glitt zu seinem Rücken und er zog den Krummsäbel seines Vaters, und stürmte auf einen der Piraten. Mit einem Gezielten Hieb versuchte Eliaz ihn zu enthaupten, doch der Pirat duckte sich und schoss sofort wieder nach oben um ihm sein Entermesser ihn die Brust zu rammen. Eliaz schaffte es den Ausfall zu parieren, und dem Pirat sein Schwert in die Brust zu rammen. Mit aufgerissenen glitt der Mann blutend auf den Boden. Eliaz löste sich von dem Anblick und sah einen Mann der Aussah wie der Kapitän des Schiffs auf ihn mit einem Langschwert auf ihn zustürmen. Sofort erhob Eliaz seine Klinge und parierte den Angriff, dann hieb er auf seine Seite ein, doch der Kapitän sprang zur Seite, und jagte Eliaz sein Schwert in den Unterarm. Er schrie auf, und musste sein Schwert fallen lassen. Es schmerzte so sehr, dass Eliaz zu Boden ging. Der Kapitän beugte sich über Eliaz, und erhob sein Schwert zum Gnadenstoß.
  29.01.2006, 01:41
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  • Knochenfürst
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Craig wachte schnell wieder auf, wohl von den Schmerzen und der kalten See. Er sah gerade die Sonne verschwinden, und neben sich ein unversehrtes Stück Mast. Er schwamm, wenn man es so nennen kann, darauf zu, und zog sich auf die Segelfläche. Hier war er wenigstens vor der Gefahr sicher, unterzugehen. In der Ferne sah er das Piratenschiff, und wie gerade jemand sein Schwert hob. Und dieser jemand wollte Eliaz töten. Das konnte Craig nicht zulassen. Er nahm nocheinmal alle Kraft zusammen, und konzentrierte sich auf das Hirn des stehenden Mannes. Dann sah er, wie dieser sich selbst das Schwert in den Bauch rammte. Dann brach Craig endgültig zusammen.
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  29.01.2006, 01:49
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Craig öffnete die Augen. Er sah den Himmel. Er konnte sich nicht bewegen sein Arm war geschient, und seine Wunden versorgt worden. Sachte sah er sich um. Er befand sich an deck eine großen Schiffes, und ein Mann in weißer Robe lächelte ihn an „Ihr habt wahrlich ein Glück, dass in euerer Not gerade ein Schiff voller Heiler auf dem Weg zur Insel Drekûm vorbei fuhr.“
Craig schloss die Augen. In letzter Zeit war soviel schief gelaufen.
  29.01.2006, 02:11
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