Also... wenn ich den Text richtig interpretiere, dann besitzt jeder Mensch eine individuelle Zahl, die aber nicht statisch sondern veränderbar ist und sich soweit an die Zahl eines anderen Menschen annähern kann, dass die dann identisch sind?

Na gut, nehmen wir jetzt mal an, das wäre tatsächlich so und jeder Mensch besitzt seinen individuellen Strichcode. Das würde bedeuten, dass man ein Lesegerät bräuchte, um seinen idealen Partner zu finden...
Und was ist, wenn man - vorausgesetzt, man erkennt die Zahl eines anderen Menschen - zwei Typen kennenlernt, die der Idealzahl nahe kommen? Beispiel: Meine Zahl ist 1.555, die Zahl von Typ A ist 1.551 und die Zahl von Typ B ist 1.559. Was entscheidet dann, welcher mein "Traumprinz" ist? Der, welcher sich leichter beeinflussen lässt und sich MEINER Zahl annähert, oder der andere, der mich beeinflusst, so dass sich meine Zahl der seinen angleicht?
Und wenn dann beide Zahlen gleich sind, verödet dann die Beziehung, weil keine Spannungen mehr vorhanden sind, sprich, es keinen Spielraum mehr zwischen den Zahlen gibt, die sich angleichen könnten?
Fazit: Für mich hört sich das nach einem ziemlichen Schwachsinn an.
