Und so gehen die Wege auseinander.

Ich finde es gerade menschlich, dass ich den Drang zur Wissenschaft habe und ungelöstes gelöst haben möchte. Und da wäre es doch auch interessant zu wissen, wie und warum ein Mensch tickt wie er tickt.
Also eigentlich weiß jeder nach ner zeit so mehr oder weniger, auf welchen typ partner er steht, was für eigenschaften er vielleicht haben sollte (oder auch gerade nicht) dazu braucht man keine formel und auch keine psychoanalytik.
Naja, ich weiß nicht. Es gibt ja genug Singles auf Lebenszeit, da ist bestimmt einer dafür dankbar. Es wär sowas wie eine zuverlässige Partnerbörse, die eben durch eine Formel die Partnersuche erheblich verbessern würde.
In allzu klarem Wasser ist kein Fisch zu finden.
Nie sollte man restlose Klarheit fordern.
Ich will jetzt nicht die Redewendung auf die Waagschale legen, aber von Fischen auf das Erhalten der Unwissenheit zu schließen, ist fragwürdig.

Warum sollte man nicht restlose Klarheit haben wollen? Wäre das nicht extrem aufschlussreich?

Ich könnte damit leben, wenn der Glaube verschwindet. Ich habe sowieso das Gefühl, dass immer mehr Menschen zu atheisten werden.
Wenn man jeden Tag glücklich ist, weiß man es nicht mehr zu schätzen und wenn man eine Sache wie die Liebe nicht mehr zu schätzen weiß, weil sie auf ein mathematisches system, dass 100%ig funktioniert reduziert wurde, wär das doch sehr schade.
Irgendwie ist das das typische Argument, negative Dinge zu rechtfertigen. Ich hab mich auch lange daran festgehalten, finde diese Begründung aber irgendwie recht ... egoistisch. Das ist so, als wenn du einem Leidenden sagst, dass es für ihn, weil er vollkommen am Abgrund steht, nur noch besser werden kann.
Also ich fände es klasse, wenn ich jeden Tag glücklich wäre.
