Nirn.de

Gast

Thema: Taverne "Abenteurers Einkehr"  (Gelesen 223953 mal)

  • Hexer
    • Magiergilde
Josline, die alte Wirtin, wischt sorgfältig den Tresen und stellt Krüge und Teller für die zu erwartenden Gäste bereit. Heute ist die Neueröffnung ihrer Taverne und neugierig blickt sie zur Tür.

"Was glaubst du, Lielle, werden auch viele Leute kommen?", fragt sie ihre daneben stehende Tochter.
  01.12.2008, 19:15
  • Offline


  • Hexer
    • Magiergilde
Lielle, die geistig abwesend durch eines der Fenster blickt, schaut ihre Mutter an. Es ist ihr deutlich anzusehen, dass sie von der Eröffnung nicht zu sehr erfreut ist, da sie ihrer Mutter bei der Arbeit helfen muss, obwohl sie nicht sehr daran interessiert ist.

"Hmm? Hast du was gesagt? ... Ob Leute kommen? Ist mir gleich..."
1. Die Null finden.
2. Die Eins kompliziert schreiben.
3. Taylorentwickeln.
  01.12.2008, 20:17
  • Offline
  • http://orwan-hull.deviantart.com


  • Hexer
    • Magiergilde
"Na, du wirst mir ja eine große Hilfe sein!"

Josline seufzt und rückt die letzten Tische und Stühle zurecht. In der Küche brutzelt bereits ein schmackhafter Gemüseeintopf und auch der Rinderbraten mit Soße sollte bald fertig sein. Wenn nur der Bierlieferant endlich kommen würde! Was werden denn die Gäste sagen, wenn kein Bier im Haus ist!
  01.12.2008, 21:23
  • Offline


  • Hoher Drachengott
    • Nirn.de Team
Die Tür der Taverne knallt auf und ein kleiner dicker Mann steht auf der Schwelle:

"Borgon Doron! Bier wurde bestellt! 30 Fässer! Und bester Met! 10 Fässer! Harha!" schallt die tiefe Stimme des korpulenten Lieferanten. "Die Rechnung" - er kramt ein schmutziges Blatt mit den dicken Wurstfingern heraus - "ist auf Josline Mepenke ausgestellt. Wer ist das?"

Der Nord entdeckte sie.

"Ah, Ihr bestimmt! Sagt nichts. Nur wohin mit dem Zeug? Meine Männer und ich wollen wieder weg. Es gefällt uns hier nicht. Zu fein hier, und so. Ihr wisst schon was ich meine! Ha ha!"

Im Hintergrund hört man vor der Tür einige Bewohner der Kaiserstadt sich lautstark beschweren, dass die Truppe den Platz beschwerte. Irgendjemand rief die Kaiserliche Armee.
  01.12.2008, 21:53
  • Offline


  • Hexer
    • Magiergilde
"Josline Mebence, bitte schön, und ja, ich habe die Getränke bestellt. Bringt sie bitte schnell in den Keller und dann werde ich Euch Euren Lohn ausbezahlen!"

Hoffentlich macht mir diese chaotische Truppe keine Unordnung da unten oder lässt gar den teuren Wein mitgehen!
  01.12.2008, 22:09
  • Offline


  • Knochenfürst
    • Untot
Angelockt von dem Getöse betritt Luminos die Taverne.
Ein inspizierender Blick durch die Taverne lässt ihn erkennen das er hier sicher richtig ist.
Einen Platz in der Nähe des Kamins, allerdings doch nicht zu nah, erscheint dem Bretonen richtig.
Ordentlich setzt er sich auf den Stuhl und legt seinen Mantel ab, der mit einigen sehr teuer aussehenden Verzierungen geschmückt ist.
Darunter kommt ein etwas dünnerer Jüngling von vielleicht 18-20 Jahren mit einem Stab in der Hand zum Vorschein.

"Ein Bier!" ruft er dem Wirt mit einem freundlichen Blick zu.
[genius.at.work]
  01.12.2008, 22:27
  • Offline


  • Hexer
    • Magiergilde
Freudestrahlend begrüßt Josline den ersten zahlenden Gast, einen jungen Bretonen, der sich nahe dem Kamin niedergelassen hat. Die herumpolternden Männer des Lieferanten waren bereits vergessen und eilig läuft die Wirtin hinter den Tresen, um das gewünschte Gerstenbräu zu holen.

"Hier, Euer Bier mein Herr! Ganz frisch eingetroffen! Ich hoffe, Euch gefällt unsere neue Taverne!"
  01.12.2008, 22:32
  • Offline


  • Hoher Drachengott
    • Nirn.de Team
Borgon lachte laut als er den erklecklichen Bretonen sah und rief seine Jungs:

"Wolfram, Eden und Geornor! Los, dann rollt man die Fässer rein! Hähä. Alles in den Keller!" Er verließ den Raum wieder um den Jungs zu helfen.

Die Taverne besitzte latürnich einen Lieferanteneingang, wo der ganze Krempel hineingebracht wurde. Die Gruppe außerhalb der Taverne machte viel Lärm untermalt mit dem Protest der Kaiserstadtbürger.
  01.12.2008, 22:33
  • Offline


  • Rächer
    • Dunkle Bruderschaft
(Toviak Neri, Rothwardoner, 33, Hufschmied und Pferdehändler)

Über den Lärm und die lautstarken Proteste amüsiert, betrat Toviak Neri die neu eröffnete Taverne. Seine Geschäfte hatten den Rothwardonen schon oft in die Kaiserstadt geführt und er kannte jedes Gasthaus in der Stadt; und da er Abwechslung liebte, hatte er nicht lange zu überlegen brauchen, um zu wissen, wo er heute einkehren würde.
Rasch liess er seinen Blick durch den Raum schweifen und entschied sich für einen der hinteren Tische, wo er sich mit dem Rücken zur Wand niederliess. Schnuppernd hielt er die Nase in die Luft und sog die Essensdüfte tief in sich hinein. Mit knurrendem Magen sah er sich nach einer Bedienung um und rief dann:
"He da, Wirtin! Was kann ein Mann tun, um hier etwas zu Essen und zu Trinken zu bekommen?"
Er hatte seinen für ihn typisch neckenden Tonfall angeschlagen, von dem er glaubte, dass besonders Frauen ihn unwiderstehlich fanden. Auch das Grinsen, das er jetzt aufsetzte, rührte von diesem Glauben her.
Als er sich jetzt mit einer lässigen Geste über seine schon ein bisschen angegraute Kammreihen fuhr, fiel ihm auf, dass seine Reitbekleidung entschieden streng nach Pferd roch.
  02.12.2008, 08:06
  • Offline


  • Knochenfürst
    • Untot
Luminos sah sich um und nickte dann zustimmend.
"Ein schönes Plätzchen für Reisende habt ihr hier geschaffen" sagte er mit annerkennender Stimme.
"Erinnert mich an eine Taverne in Ald'Ruhn. Als ich dort für Studien unterwegs war konnte ich mich im Gasthaus 'Ald Skar' immer gemütlich ausruhen."
Er nimmt einen kräftigen Zug. Für sein Alter und seine Statur einen sehr kräftigen Zug.
"Allerdings ist das Bier hier besser" fügt er lächelnt hinzu während ihm eine Strähne seines mittellangen,blonden Haares ins Gesicht fällt.
So versprüht er einen jugendlichen, charmanten Anblick der Mädchenherzen höher schlagen läasst.
[genius.at.work]
  02.12.2008, 13:59
  • Offline


  • Gildenmeister
    • Gildenmeister
(Bralor Uvenim, Dunmer, beruflich unterwegs)

Ein dunkelhäutiger Mann betrat den Schankraum. Seine glühenden Augen waren das erste, das man wahrnahm. Wie zwei Lavaseen am Roten Berg. Der Dunmer sah sich kurz um, erblickte Toviak und ging langsam und konzentriert auf ihn zu.
"Der Segnungen drei, Sera. Bringt mir bitte ein Glas Flin" - bestellte er im Vorbeigehen bei Josline, ohne sie anzuschauen.
Am Tisch des Rothwardonen angekommen sagte er langsam "Das ist von mir..." und legte vor den erstaunten Mann ein Säckchen Goldmünzen. Dann legte er ein kleines Blatt Papier daneben und fügte hinzu "...und das vom Meister".
Ohne eine Reaktion von Toviak abzuwarten, suchte er sich einen Tisch auf der anderen Seite des Raumes. Während Luminos über Ald Skar in Ald'ruhn erzählte, fragte sich Bralor, wie lange Toviak brauchen wird, um das kleine Zeichen auf dem Blatt zu deuten. Das Zeichen, das sein Leben seit Jahrzehnten prägte, das Zeichen der Morag Tong.
  02.12.2008, 14:58
  • Offline
  • Meine YouTube-Ecke


  • Rächer
    • Dunkle Bruderschaft
Hatte Toviak gerade noch belustigt dem Gebrabbel des jungen Gelehrten gelauscht, so war ihm das Lachen jetzt gründlich vergangen. Er starrte auf den Beutel und das Stückchen Papier, als befürchte er, beide würden sich demnächst in Monster verwandeln und ihn angreifen.
Ohne es sich bewusst zu sein, suchte seine Hand den Griff seines Elfendolches.
Vorsichtig wagte er einen Blick zur anderen Seite des Raumes und musterte verstohlen den Dunkelelfen. Wer war er? Toviak konnte sich nicht erinnern, ihn jemals zuvor gesehen zu haben.
Unschlüssig dessen, was er tun oder wie er sich verhalten sollte, lehnte er sich zurück.
Dann lachte er lauthals auf, griff sich den Beutel und das Papier mit jenem besonderen Zeichen, das er schon so lange nicht mehr gesehen hatte, und ging schnurstracks zu dem rätselhaften Überbringer hinüber. Mit einer entschiedenen Geste legte er die beiden Dinge vor ihn hin und meinte sanft: "Ihr müsst mich mit jemandem verwechselt haben, Freund."
  02.12.2008, 16:04
  • Offline


  • Hexer
    • Magiergilde
Josline zu Luminos: "Das höre ich gerne, mein Herr! Wenn Ihr vielleicht auch noch etwas Essen wollt, sagt mir einfach Bescheid. Wir haben sowohl kalte Speisen als auch köstlichen Rinderbraten und Gemüseeintopf für unsere Gäste vorbereitet!"

Während Josline zurück zum Tresen gehen will, betritt sowohl ein Rothwardone als auch ein Dunmer den Raum und sie muss sich beeilen, den ihr zugerufenen Wünschen nach Speis und Trank nachzukommen und kurz darauf bringt sie auch sogleich dem Rothwardonen einen Humpen Bier und eine kalte Platte mit geräuchertem Pferdeschinken zu seinem Tisch. Der Dunmer bestellte hingegen nur ein Glas Flin, der eine teure Spezialität ist und in kristallenen Phiolen im Keller lagert.

Schnell läuft die Wirtin die klapprige Treppe hinab um eine Flasche des edlen Getränks zu holen, doch hört sie bereits auf der ersten Stufe die Leute dieses unseligen Bierlieferanten in ihrem Weinkeller herumpoltern. Gerade als sie weiter nach unten gehen will, scheppert es auch noch verdächtig nach zerbrochenem Glas und das Fluchen von Borgon bestätigt ihr, dass wohl etwas bei der Arbeit zu Bruch gegangen war. Hoffentlich nicht die Flinbestände! Die kosten ein Vermögen!
  02.12.2008, 19:10
  • Offline


  • Hoher Drachengott
    • Nirn.de Team
Borgon grinste der Wirtin entgegen. Er zog gerade den Fuss wieder an den anderen, mit dem er irgendwelche Scherben weg schubste.

"Wir sind fertig! Meine Männer und ich werden jetzt wieder gehen. Habe die Ehre!"

Borgon verbeugt sich. Bevor er die Taverne wieder verlässt, legt er den vergilbten Zettel mit der Rechnung achtlos auf den Tresen.

Jubelschreie sind von draußen zu hören, als die Lieferanten den Ort wieder verlassen. Vereinzelt hört man auch ein klatschen.
  03.12.2008, 00:16
  • Offline


  • Hexer
    • Magiergilde
Zum Glück war es nur billiger Wein, der zu Bruch gegangen war, doch dass der Kerl auch noch frech dabei gegrinst hat, als Josline die Scherben entdeckte, wird noch ein Nachspiel haben. Den Wein ziehe ich von der Rechnung ab, soviel ist sicher!

Josline beeilt sich, eine Flasche gekühlten Flin nach oben zu bringen und schenkt dem Dunmer daraus ein Glas ein.

Josline zu Bralor Uvenim: "Hier, Euer Flin mein Herr! Ich hoffe, Ihr genießt das gute Getränk!"

Die Wirtin geht schnell zurück zum Tresen, um die Rechnung des Bierlieferanten nun genauer unter die Lupe zu nehmen.

Ich hoffe, dass der Kerl den Flin auch bezahlen kann! Äußerlich macht er zwar einen wohlhabenden Eindruck, doch habe ich auch schon Bettler in Samtkleidung gesehen...
  03.12.2008, 09:45
  • Offline


  • Rächer
    • Dunkle Bruderschaft
Da der fremde Dunkelelf ihn nicht weiter beachtete und ihm offenbar auch keine Antwort geben wollte, kehrte Toviak zu seinem Tisch zurück und machte sich heisshungrig über das Essen her, das die Wirtin ihm in der Zwischenzeit gebracht hatte. Obwohl er Pferdehändler und Hufschmied war, hatte er bislang noch kein Pferdefleisch gegessen, und er musste zugeben, dass es ihm durchaus mundete. Sowas in der Art sagte er auch der Wirtin, als sie einmal mehr geschäftig an seinem Tisch vorbeieilte.
Äusserlich liess er sich nichts von seiner Unruhe anmerken und vermied es auch, zu dem Dunkelelfen hinüberzusehen. Innerlich jedoch war er angespannt wie ein daedrischer Bogen.
Diese Nacht würde es wohl noch einen Toten geben... und dieser Tote wollte ganz gewiss nicht er selbst sein!
  03.12.2008, 12:22
  • Offline


  • Gildenmeister
    • Gildenmeister
"Habt Dank, Sera" Die glühenden Augen des Elfen erhoben sich zu Josline, freundlich aber dennoch leer. Als ob er durch sie hindurch, durch die Wand, über die Stadt, hin zu den fernen Velothi-Bergen blicken würde.
Er nahm einen Schluck von dem feinen Flin und seine Seele schien in die Ferne zu entfliehen. Vor 8 Monaten zog er los, um einen Auftrag zu erledigen. Lange Zeit, die er seiner Heimat fernblieb. Aber jetzt ist die Arbeit vollendet, Mephala zu Ehren.

Bralor ging zur Theke und leerte das Säckchen. "Hier Sera, ich zahle im Voraus für 4 Tage Unterkunft und Verpflegung. Der Rest ist die Bitte um Verzeihung." grollte seine tiefe Stimme ruhig. Auf dem Rückweg zum Tisch steckte er das leere Säckchen, die Handschuhe und das Blatt Papier in seine Umhängetasche, zog den Mantel aus und setzte sich wieder zu seinem Flin.

Draußen schien die Sonne, ein warmer freundlicher Tag, der Ruhe und Frieden bringt.
  03.12.2008, 15:34
  • Offline
  • Meine YouTube-Ecke


  • Hexer
    • Magiergilde
Das ist ja kaum zu glauben! Josline starrt auf das viele Gold und nickt dem Dunmer zu, der sich jedoch gleich wieder an seinen Tisch setzt und gedankenversunken seinen Flin trinkt.

Wer ist dieser wohlhabende Elf und woher kommt er?
  03.12.2008, 15:56
  • Offline


  • Rächer
    • Dunkle Bruderschaft
"... Der Rest ist die Bitte um Verzeihung."
Toviak, der gerade einen tiefen Schluck von seinem Bier nahm, verschluckte sich und musste husten. Mit Tränen in den Augen starrte er zu dem Dunkelelfen hinüber, der es sich bequem gemacht hatte und so aussah, als sei er mit seinem Tagewerk zufrieden.
Toviaks Herzschlag beschleunigte sich und er bemühte sich vergeblich darum, seine Hände ruhig zu halten. Das Gefühl, das ihn beschlich, hatte er jahrelang nicht mehr gespürt...
Toviak hatte Angst.
  03.12.2008, 16:11
  • Offline


  • Knochenfürst
    • Untot
(Votras Orithrin, Dunmer, sehr alt, lange weiße Haare, abgerissene einfache schwarze Kleidung)

Votras betrat die Taverne. Seit sechs Tagen das erste Mal, dass er wieder ein Dach über dem Kopf hatte. Er fühlte in seinen Taschen, ob er noch ein Paar Draken für eine Flasche Mazte übrig hatte, fand zwei Münzen, und hoffte, dass es reichen würde. Er sah durch die Taverne, entdeckte nur einen anderen Dunkelelfen, und überlegte, ob er sich zu ihm setzen sollte. Votras war müde. Müde und ausgelaugt von der langen Reise, und nicht gerade zuversichtlich, was seine Zukunft anbelangte. Er entschloss sich dann doch, sich zu dem anderen Dunmer zu setzen, und ging zum Tisch, nahm einen Stuhl, und setzte sich.

"Hallo. Stört es euch, wenn ich mich zu euch setze?"
In tiefen kalten hohlen Räumen,
Wo Schatten sich mit Schatten paaren,
Wo alte Bücher Träume träumen,
Von Zeiten als sie Bäume waren,

Wo Kohle Diamant gebiert,
Man weder Licht noch Gnade kennt,
Dort ist's wo jener Geist regiert,
Den man den Schattenkönig nennt.
  03.12.2008, 17:06
  • Offline