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Thema: Taverne "Abenteurers Einkehr"  (Gelesen 223958 mal)

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Bralor hörte dem alten Dunmer interessiert zu und überlegte, was er alles in seinem Leben schon gesehen haben muss.
"Eurem Alter nach, habt Ihr noch das politische Chaos der zweiten Ära erlebt." Als Kind hat Bralor den Tod Tiber Septims nur am Rande mitbekommen. Die Telvanni interessieren sich nicht für kaiserliche Politik, aber manch seiner älteren Lehrer konnte über die selbst erlebte Geschichte seit den Eroberungen Reman Cyrodiils erzählen.
"Ach bitte Sera, bringt uns zwei warme Mahlzeiten und zwei Gläser Flin." sprach Bralor die vorbeihuschende Wirtin an. In die Schwierigkeiten seines Tischnachbars wollte er sich nicht einmischen und fragte nur "Fühlt Ihr Euch hier sicher?"
  05.12.2008, 07:07
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Josline eilt in die Küche um zweimal das Tagesgericht - Rinderbraten in Soße - für die beiden Dunmer und zwei Gläser Flin zu holen und bringt die Sachen auf einem großen Tablett zum Tisch.

"Hier bitte, meine Herren. Guten Appetit!"
  05.12.2008, 10:30
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Xantarion setzt sich, nachdem er sich für einige Stunden in der Kammer ausgeruht hatt, wieder an den Tisch, an dem er zuvor schon gessesen hatte, und ruft Josline die Wirtin mit einer Handbewegeung zu sich.
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  05.12.2008, 12:28
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Josline sieht den Altmer, welcher sich nach dem Essen auf seine Kammer zurückgezogen hatte, sich wieder an seinen Tisch setzen und läuft rasch zu ihm hinüber.

Der Elf sieht aus, als ob er einige Stunden gut geschlafen hätte und blinzelt verwirrt aus dem Fenster, wo gerade die Sonne untergeht.

Josline blickt ebenfalls nach draußen und meint: "Ihr seht verwirrt aus, mein Herr. Ihr habt in etwa drei Stunden geschlafen und nun ist es acht Uhr abends. Wollt Ihr vielleicht ein kleines Nachtmahl einnehmen?"
  05.12.2008, 12:55
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*Timon Drellus...Timon Drellus...wer war das noch einmal?* dachte Lielle, die durchaus über die Antwort ihrer Mutter verwundert war.
Achselzuckend ging sie zum anderen Fenster, um sich wieder den Himmel anzusehen. Auf dem Weg warf sie die Blumen in einen Mülkorb.

*Draußen ist es so schön und ich muss hier drinnen, bei diesen....Leuten bleiben.* brummte sie in sich und schaute sich den Sonnenuntergang an.
1. Die Null finden.
2. Die Eins kompliziert schreiben.
3. Taylorentwickeln.
  05.12.2008, 13:00
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(Relf, 35, Kaiserlicher, Angehöriger der Stadtwache, im Dienst)

Mit dem typisch wichtigen Gehabe, die allen Stadtwachen zu Eigen war, betrat Relf die Taverne. Er war zwar nur durchschnittlich gross, aber seine stramme Haltung und die an den richtigen Stellen ausgepolsterte Rüstung erweckten den Anschein, dass er grösser war.
Breitbeinig und mit der Hand an seinem Langschwert blieb er unter der Türe stehen und schaute sich langsam und bewusst um. Jede einzelne Person fasste er genau ins Auge, studierte sie und ordnete sie dann einer der Schubladen zu, die er sich im Lauf der Jahre durch seine Erfahrung angelegt hatte.
Die besorgte Wirtin und ihre gelangweilte Tochter.
Ein junger Gelehrter, der die Weisheit der Welt in Büchern zu finden glaubte.
Ein Hochelf, der so aussah, als wäre er nur selten in einer Stadt anzutreffen.
Ein Dunmer, dessen abgerissenes Äusseres auf ein bewegtes Leben schliessen liess.
Und ein weiterer Dunkelelfe, auf den die Beschreibung des Rothwardonen genau zutraf!
"Ich bin hier, um einen Mord aufzuklären!", verkündete Relf theatralisch und richtete seinen kühlen Blick auf jenen Dunkelelfen. "Ihr da, Dunmer, sagt Euch der Name Toviak Neri etwas?"
  05.12.2008, 13:39
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Josline erstarrt mitten in der Bewegung und blickt Relf verwirrt an. Die alte Wirtin kennt den Wachmann schon länger und noch nie hat sie ihn so aufgebracht erlebt.

"Geht es um diesen verwirrt wirkenden Rothwardonen, der einige Stunden zuvor hier war?", fragt sie und versucht, die Antwort aus den Gesichtszügen des Mannes zu lesen. "Er ist doch nicht wirklich tot, oder?"
  05.12.2008, 13:44
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Relf sah Josline an und rang sich ein Lächeln ab, von dem er hoffte, es würde sie ein wenig beruhigen.
"Mausetot", antwortete er. "Tut mir leid, dass es ausgerechnet an Eurem Eröffnungstag geschehen musste, Josline. Ich wäre lieber hergekommen, um mit euch zu feiern."
  05.12.2008, 13:50
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Bralor war nicht überrascht, den Wachmann hier zu sehen. Eigentlich hatte er diesen Besuch schon früher erwartet und wollte die nette Wirtin nicht in Schwierigkeiten hineinziehen. Ruhig nahm er noch einen Schluck Flin und musterte den Uniformierten mit seinen glühenden Augen.
"Ich kenne diesen Namen." Am liebsten würde er die Sache mit der Wache draußen klären, doch ein Gefühl sagte ihm, dieser Mann will hier vor allen das Gesetz lautstark vertreten. Er blieb ruhig, obwohl ihm schon die Anwendung des Stille-Zaubers in den Sinn kam.
  05.12.2008, 14:09
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Der nette und großzügige Dunmer wendet sich an Relf und es scheint, dass er nicht überrascht zu sein scheint, den Wachmann hier zu sehen. Josline beobachtet aufgewühlt die Situation.

Ich hoffe, dass der Elf nichts mit dem Tod des armen Mannes zu tun hat! Nicht, dass sich am Ende noch Mördergesindel in meiner Taverne herumtreibt!
  05.12.2008, 14:43
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Relf kannte so Typen wie diesen Dunmer: Gefährlich wie vergiftete Dolche, glatt und wendig wie Rumare-Schlachterfische und so unberechenbar wie Skooma-Süchtige. Sein Alter war schwer zu schätzen - wie bei allen Spitzohrigen. Seine Augen verrieten jedoch eine Lebenszeitspanne, die Relf sich gar nicht vorstellen wollte.
„Toviak Neri beschuldigt Euch, ihn vergiftet zu haben“, erklärte Relf geradeheraus und schlug einen Tonfall an, der eine deutliche Warnung beinhaltete: Entweder du kooperierst oder du wirst mit den Konsequenzen leben müssen! „Fällt Euch dazu eine Erklärung ein, Dunmer?“
  05.12.2008, 15:05
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Votras sah zu dem Menschen auf, und lachte.

"Hört euch das an, Bralor. Jetzt muss man sich schon Beschuldigungen anhören, wenn man nur in einer Taverne sitzt, und Dunmer ist. In was für Zeiten leben wir  nur." Dann wandte er sich der Wache zu. "Ihr könnt wieder gehen, hier wurde niemand ermordet. Dieser ... Toviak hat höchstwahrscheinlich nur die einheimischen Getränke nicht vertragen, und eine Magenverstimmung. Also lasst uns doch in Ruhe unser Essen genießen, und uns weiter unterhalten." An Bralor gewand sagte er noch "Nun, bis eben habe ich mich in der Tat sicher gefühlt. Aber wie es scheint, muss man überall mit Ärger rechnen. Aber habt dank für Speis und Trank, ich habe schon lange nicht mehr so gut gegessen!"
In tiefen kalten hohlen Räumen,
Wo Schatten sich mit Schatten paaren,
Wo alte Bücher Träume träumen,
Von Zeiten als sie Bäume waren,

Wo Kohle Diamant gebiert,
Man weder Licht noch Gnade kennt,
Dort ist's wo jener Geist regiert,
Den man den Schattenkönig nennt.
  05.12.2008, 17:04
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Relf hatte schon eine geharnischte Antwort auf der Zunge, entschied sich aber dafür, nett und freundlich zu bleiben - vorerst.
„Es gab einen Toten, der ohne jeglichen Zweifel vergiftet wurde“, erklärte er und bemühte sich um Geduld. „Die Heilerin, in dessen Armen er gestorben ist, bezeugte, dass die Symptome keinen anderen Schluss zulassen. Zudem hat der Verstorbene diesen Mann hier beschuldigt. Und ich bin hier, um mir seine Version anzuhören!“
  05.12.2008, 17:21
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Xantarion der diskussion in der Taverne aufmerksam folgend, sich dies aber nicht anmerken lies, sprach zu Josline, das er sehr gerne ein Nachtmahl zu sich nehmen würde, wenn es den auch wieder von solch vorzüglicher Kost wäre.
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  05.12.2008, 17:23
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Josline verfolgt besorgt den Streit der beiden Dunmer mit Relf und bemerkt zuerst gar nicht, dass Xantarion zu ihr gesprochen hat. Als er jedoch seine Bitte nach einem Nachtmahl wiederholt, nickt sie freundlich und eilt in die Küche um eine kalte Fleischplatte und etwas Brot zu richten.

Wieder im Schankraum stellt sie die gewünschten Speisen vor dem Altmer auf den Tisch und schielt gespannt zur kaiserlichen Wache hinüber.

Josline flüsternd zu Xantarion: "Ich hoffe, das Ganze klärt sich so schnell wie möglich auf! Seid versichert, dass meine Speisen und Getränke auf keinen Fall vergiftet sind!"
  05.12.2008, 17:29
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Bralor legte seine Hand auf Votras' Schulter, stand auf und zog aus seiner Brusttasche eine Papierrolle, die in der Mitte mit einem Band geschnürt war.
"Auch für Euch habe ich etwas dabei" wandte er sich an den Wachmann und reichte ihm die Rolle. Dann wartete er, bis sein Gegenüber das Papier aufgerollt und durchgelesen hat.
  05.12.2008, 17:35
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Votras sah die Rolle, und erkannte, das er wohl einen Fehler gemacht hatte. Ein Hinrichtungserlass der Morag Tong. Nun, er hatte früher schon mit solchen Leuten zu tun gehabt, und zeitweise für sie gearbeitet, deswegen machte er sich keine großen sorgen. Stattdessen lehnte er sich zurück, und betrachtete vergnügt das Gesicht des Menschen.
In tiefen kalten hohlen Räumen,
Wo Schatten sich mit Schatten paaren,
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Von Zeiten als sie Bäume waren,

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Den man den Schattenkönig nennt.
  05.12.2008, 17:45
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Argwöhnisch nahm Relf die Rolle entgegen und schnürte sie umständlich auf. Da er nicht sehr gut Lesen konnte, brauchte er einige Zeit, bis er den Sinn hinter den Worten begriff.
Er warf dem Dunmer einen scharfen Blick zu und vertiefte sich ein zweites Mal in dem Text, der da lautete:
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Erlass z. ehrenhaften Exekution (Neri)

Toviak Neri

Die oben genannte Persönlichkeit ist für die ehrenhafte Exekution in Übereinstimmung mit der gesetzmäßigen Tradition und Praxis der Morag-Tong-Gilde bestimmt. Der Inhaber dieses nicht anfechtbaren Dokumentes ist offiziell sanktioniert, die oben genannte Person zu töten.

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So sehr es Relf auch gegen den Strich ging, diesen Dunmer ungeschoren davonkommen zu lassen, musste er doch einsehen, dass er keine Handhabe gegen ihn hatte.
Sorgfältig rollte er das Papier wieder zusammen und reichte es dem Vollstrecker zurück, konnte es sich aber nicht verkneifen und bemerkte süffisant: „Und die Exekution musste ausgerechnet hier drin stattfinden? Hättet Ihr keinen anderen Ort dafür finden können?“
  05.12.2008, 17:49
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(Xantarion erwiedert das Flüstern von Josline und beugt sich zu ihr)

Danke Josline, ich vertraue euch und euren Speisen (Xantarion schaut Josline freudig an, dann verfinstert sich seine miene aber wieder) Falls sich die Sache mit diesem Dunmer Bralor, und der Wache nicht von selbst klären sollte, hätte ich diesbezüglich eine Aussage zu machen, die ich als ehrlicher aufrichtiger Elf als meine Pflicht ansehe!
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  05.12.2008, 17:50
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Luminos war überrascht über die Unwissenheit des Vertreter der örtlichen Wache.

"Ein Befehl der Vollstreckung gilt im Kaiserreich nicht, soweit meine Informationen reichen." warf er in die Runde. "Ausser der Regierung von Morrowind wird die Morag Tong, genauso wie ihre Schwestergilde, die dunkle Bruderschaft, alsGruppe  illegaler Attentäter angesehen."

Für ihn ließ dies nur zwei Möglichkeiten zu. Entweder der Wachmann ist dumm wie eine Ratte oder es floß Geld um hier öfters Morde illegal legal zu verüben.
[genius.at.work]
  05.12.2008, 17:55
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