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Thema: Christentum  (Gelesen 13198 mal)

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Sodele!

Da es den alten Thread zum Thema Religionen nicht mehr gibt und im Papst/ HIV Thread eine so schöne Diskussion über das für und wider der christlichen / katholischen Kirche entstanden ist starte ich jetzte mal einen eigenen Thread fürs Thema.

Und für alle die sich jetzt nicht die Mühe machen wollen das da drüben im anderen Thread nachzulesen eine Zusammenfassung: Die einen sagen die christl. Kirche ist doof, andere sagen die sind verlogen und eine geringe Minderheit findet den Papst und die Seinen cool und supitoll.

Und jetzt kanns losgehn. Ich bitte um Lästerung und Hetzte sowie gute Gründe für den Vatikan.
Flame on!

Zitat
Original von Fairas
@Mercutio:
Der Thread existiert noch und er ist sogar leicht zu finden im Unterbereich Philosophie oben angepinnt.  

Glaubt ihr an eine Religion?
 
Da es dort um Religion allgemein geht und er auch schon etwas älter ist benenne ich diesen Thread hier um, hier geht es absofort nur um eine bestimmte Religion: Christentum.


Religionenthread Teil II - Christen -> Christentum
  18.03.2009, 10:26
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Ich bin trotz "evangelischen" Christentums dazu bereit, in die Bresche für den Vatikan zu springen:
Ich möchte daran erinnern, dass der Vatikan im wahrsten Sinne des Wortes alt ist. Was alles dort an Gedankengut herumgeistert, mag antiquiert klingen und ist es vielleicht auch. Doch besonders in der katholischen Kirche ist die konservative Haltung sehr stark, im Gegensatz zu der islamischen Versammlung jedoch geradezu weltoffen.
Irgendwann wird sich die Position des Vatikans ändern. Dies wird aber nicht durch Druck von außen, sondern eher durch Druck von innen passieren.

Pro Christentum!
  18.03.2009, 11:38
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Zitat
Original von Helios IV
Ich möchte daran erinnern, dass der Vatikan im wahrsten Sinne des Wortes alt ist.

Des Problem sein Kern!

Pro Christentum aber Contra Kurie.
Freedom is the freedom to say that two plus two make four. If that is granted, all else follows.
  18.03.2009, 12:51
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Ich finde auch im großen und ganzen das man dem Christentum nicht allzu viel glauben sollte. Was ich wiederrum gut finde ist, das die Kirche vorrausgibt das man ein "sauberes" Leben führen soll. Aber das man erzählt bekommt das ein Mann im Himmel die ganze Erde erschaffe haben soll und unser Schicksal regelt, so etwas ist für mich totaler Stuss. Da vertraue ich lieber auf die Forschung und Wissenschaft. Wer dies glauben will, soll es eben, ich tuhe es jedenfalls nicht.
  18.03.2009, 13:51
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@Mercutio:
Der Thread existiert noch und er ist sogar leicht zu finden im Unterbereich Philosophie oben angepinnt.  

Glaubt ihr an eine Religion?
 
Da es dort um Religion allgemein geht und er auch schon etwas älter ist benenne ich diesen Thread hier um, hier geht es absofort nur um eine bestimmte Religion: Christentum.


Religionenthread Teil II - Christen -> Christentum
  18.03.2009, 15:14
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ich selbst bin ja überzeugter Atheist, hab aber selbst nix gegen Leute die an irgendeinen Gott glauben, ganz im Gegenteil, ich beneide sie fast darum, immerhin kann Glaube oftmals trost bieten...

Allerdings hab ich was gegen die Kirche (ziemlich egal welcher Glaubensrichtung), weil die einfach schon viel zu oft den Glauben ihrer anhänger für politische Ziele missbraucht ham, weil sie allermeistens intolerant gegenüber allem sind, was sie selbst nicht glauben und weil sie (ich geh jetzt jedenfalls von der katholisch christlichen Kirche aus, bei den anderen weis ichs nich) Millionen und aber Millionen Dollar/Euro/was auch immer in ihren Hallen lagern aber in jedem Gottesdienst Geld sammeln das sie dann spenden können...(ich will jetzt nich die Aktion verteufeln, ich finds nur n Hohn das nich aus dem eigenen Kapital geschöpft wird)
Friede ist Freiheit in Ruhe.
-Cicero
  18.03.2009, 15:49
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Wer aus dem anderen Thread fand denn den Past supitoll? Ich glaube, niemand wirklich.
Dass die katholische Kirche immer noch viel zu veraltet ist, ist ja klar. Aber nichmal jeder Prieser ist ein fundamentaler Schwulenhasser. Mir fällt in der Umgebung von vielen Priesern nur einer ein, der wirklich einen Schuss hat, der Rest ist eigendlich noch relativ normal.
Jedenfalls wird sich die Kirche in den nächsten Jahrzehnten noch ändern und sich dem Christentum anpassen.
1. Die Null finden.
2. Die Eins kompliziert schreiben.
3. Taylorentwickeln.
  18.03.2009, 16:33
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Den Gedanken Christentum find ich an sich gar nicht so schlecht. Auf jedenfall kann man positiv festhalten das ein Glaube an Gott und Jesus vielen Menschen Hoffnung gibt und eine wichtige Stütze im Leben ist, ohne das man groß auf den Papst und Vatikan hinaufschaut sondern eher seinen ganz persönlichen Glauben auf Basis der Bibel hat. Meine Großeltern gehören z.B. zu dieser Kategorie.
Die kirchliche Organisation geht in der Regel sehr gemeinschaftlich daher, lebt von den Spenden ihrer Anhänger und der Kirchensteuer aber trotzdem ist es ein Gebäude für die Allgemeinheit.
Ich spreche hier aber eher vom evangelischen Christentum, das katholische ist mir vollkommen Fremd.

Das Hinaufschauen auf den Papst und dem Vatikan halte ich selbst für äußerst fragwürdig.
Teilweise ist der Vatikan schon in der heutigen Zeit angekommen aber gerade bzgl. dem Thema gleichgeschlechtliche Liebe/Ehe und z.B. vor allem der Verhütung stellt sich dieses Weltgebäude quer. Leider haben diese Menschen eben einen sehr hohen Einfluss
"Ihr lacht über mich, weil ich anders bin? Ich lache über euch, weil ihr alle gleich seid!"
"Einen Staat, der mit der Erklärung, er wolle Straftaten verhindern, seine Bürger ständig überwacht, kann man als Polizeistaat bezeichnen." Ernst Benda (ehem. Präsident Bverfg)
  18.03.2009, 17:02
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Ich bin selbst überzeugter Christ und halte eine christliche Gesellschaft für ideal.
Zum Thema Papst würde ich sagen, dass er nicht unfehlbar ist, sondern eher als Vorstand der Bischöfe betrachtet werden sollte. Einen Gesamtvertreter der als moralische Instanz fungieren kann ist meiner Meinung nach gut und nützlich.

Natürlich wurde das Christentum von machthungrigen Herrschern in der      Geschichte ausgenut, wie jede Andere Religion auch, doch sollte nicht darauf geschaut werden, sondern auf die Werte. Jesus war selbst nicht an Macht interessiert, sondern setzte sich allein für die Menschheit ein.

Dass der Vatikan oft nicht modern ist, halte ich für gut, da Vortschritt nicht immer nur Positives mit sich bringt, und auch dass ein Gegenpol da sein soll der an Werten und Tradition festhält. Näturlich ist auch ein Aspekt, dass die Kirchenführung zum Großteil aus alten Menschen besteht.

mfg
  18.03.2009, 17:19
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@Fairas: Ups, war keine Absicht... Hatte einen alten link in der SuFu gefunden und der war tot.

Back2Topic:
Dann bin ich ja auch mal selber an der Reihe mich über den Verein auszulassen...

Ich selbst war mal katholischer Christ. Bis ich dann so ca 16 wurde und anfing das ganze zu hinterfragen. Hab mir Thora, Bibel, Thalmund und Koran besorgt und mal quergelesen. Und hab dabei gemerkt, dass die Bibel voller ungereimtheiten ist. Solche sachen wie die Zehn Gebote, die man zwar nicht bechen darf, aber wenn mans eine Taten bereut = dann doch.
Oder das keine Frau katholische Priesterin werden darf. Aber sehr wohl Theologie studieren und als "Hilfspriesterin" die Kommunion abnehmen darf. Hab daraufhin dann mal meinen damaligen Pfarrer drauf angesprochen. Und nach ca 1 Stunde Diskussion hat er mich rausgeworfen, weil er nicht mehr weiter wusste. Seitdem mag ich den Laden nicht mehr. Besser gesagt: Ich hasse die Verlogenheit und die Schizophrenie der christlichen Kirche.

Und wer mir nich glaubt dass die verlogen sind, der soll mir einfach mal erklären warum deren "Gott" so barmherzig ist, dem Vatikan soviel Geld zu überlassen aber nicht den Notleidenden in Asien und Afrika. Und warum dieser so gütige Gott den Vatikan nicht bestraft ob seines Vermögens das nicht aufgelöst wird um Notleidenden zu helfen.

Ich könnte ewig so weitermachen, aber das muss erstmal reichen^^
  18.03.2009, 17:38
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Zum Thema Papst:
Ich glaube auch das einige die Päpste waren auch ihre Macht ausnutzten um negative Dinge zum Gesetz zu machen. Ich glaube nicht das es noch nie einen weiblichen Oberhaupt gab. Ich denke mal irgendeiner der dann an diesen Posten kam hat dies abgeschafft. Gerade früher wurden Frauen ja bekanntlich ausgegrenzt und waren nicht gleichberechtigt. Man munkelt ja sogar das in der Gruft im Vatikan, wo alle bisherigen Päpste ihre letzte Ruhe gefunden haben, sogar noch weibliche Leichen zu finden seien könnten. Ich denke aber mal das man so etwas nie herausfinden wird, da es wohl extrem geschützt ist, um vielleicht dies Geheimniss oder andere zu hüten.
Aber das sind auch nur Theorien.
  18.03.2009, 19:03
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Religionen gibt es , da sich in früheren Zeiten die Menschen vieles nicht erklären konnten und es dann auf Götter oder andere höhere Wesen geschoben haben . Mit den wissenschaftlichen Fortschritten der heutigen Zeit ist die Religion auch der Religiosität , also dem persönlichen Glauben , gewichen .
Das finde ich sehr gut , denn ein Galube , in den man ja unbeeinflussbar hineingeboren wird , mit dem man sich aber nicht identifizieren kann , ist kein Glaube , erst recht kein guter .
Daher soll von mir aus jeder Mensch glauben was er will .
Ich persönlich glaube nicht an Götter , durchaus aber an etwas Übernatürliches , das alles "beseelt" . Wenn man so will , glaube ich an die Natur selbst .

Und genau wegen der Unterdrückung dieser freien Glaubensweisen verachte ich das Christentum und alles drum herum (auch den Islam , aber um diesen geht es hier nicht) . Dieses ewige "Recht auf alleinige Wahrheit" zeigt sich doch schon darin , wie verächtlich die katholische Kirche immer noch mit ihren Mitchristen den Protestanten umgeht .
Die legen die Bibel , die selbe heilige Schrift , anders aus und schon ... stimmts nicht mehr .
Gegen die Protestanten habe ich soweit nichts , die sind weltoffener und lange nicht so verschlagen wie die Katholiken .
Aber die letzteren erfüllen mich mit Zorn . Schon alleine , dass sie einen Menschen für unfehlbar erklären , ist doch ein Irrsinn gegen die menschliche Natur .
Und diese ewige Rechthaberei und die Verschlossenheit dieser Kirche macht mich wütend . Dieser Fisch stinkt vom Kopf bis zur Schwanzflosse .
"Do what you want cause a pirate is free , you are a pirate !"
  18.03.2009, 19:27
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  21.03.2009, 00:25
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Das ist jetzt zwar Off-Topic, aber es muss einfach sein.

Vion, glaubst du alles was im Internet steht? Einfach vorgefertigte Meinungen übernehmen und keine Ahnung von der Materie zu haben, finde ich bedenklich. "Habet Mut, euch euren eigenen Verstandes zu gebrauchen!"(Oder so ähnlich)

Auch ja, ich bin Atheist, und hätte ganz gewiss auch einige Kritikpunkte am Christentum. Aber nicht mehr heute Abend, da muss ich erst mal lesen, was da schon alles gepostet wurde.
We were -- waist deep in the Big Muddy
And the big fool said to push on.
  21.03.2009, 21:07
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255

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Zitat
Original von Hircine
Das ist jetzt zwar Off-Topic, aber es muss einfach sein.

Vion, glaubst du alles was im Internet steht? Einfach vorgefertigte Meinungen übernehmen und keine Ahnung von der Materie zu haben, finde ich bedenklich. "Habet Mut, euch euren eigenen Verstandes zu gebrauchen!"(Oder so ähnlich)

Auch ja, ich bin Atheist, und hätte ganz gewiss auch einige Kritikpunkte am Christentum. Aber nicht mehr heute Abend, da muss ich erst mal lesen, was da schon alles gepostet wurde.

 :dito:
dito in allen (1? 2?) Punkten. Auch ich bin Atheist.  :ugly:
Einfach das zu glauben, was im Internet steht, kommt ungefähr damit gleich, wenn meine Mutter oder meine Schwester meinen, Ego-Shooter seien schuld an Amokläufen, obwohl sie noch nie einen gespielt haben, geschweigedenn Meinungen beider Seiten gehört haben.

Atheist bin ich nicht nur, weil ich einfach nicht getauft bin, sondern auch, weil ich wirklich an keine Götter glaube(n kann). Alles, was mir nicht bewiesen wird, oder was mir nicht unendlich logisch vorkommt, ist für mich Schwachsinn. Allerdings bin ich mir recht sicher, dass ich meine Meinung auch dann nicht ändern würde, wenn ich einen angeblichen beweis dagelegt bekommen würde. Die Menschen sehen eben immer nur dass, was sie sehen wollen. Sei das die Interpretation eines Zufalles als das Wek Gottes, oder die Ansicht, dass es eben keine Beweise gibt.

Nicht das ich etwas gegen Christen hätte, eigentlich ist es genau das Gegenteil. Von mir aus soll jeder glauben, was er will. Das ist auch meistens gut so, außer wenn Leute meinen ihren Glauben mit Gewalt durchsetzen zu wollen, aber das ist wohl wieder ein anders Thema... Glaube kann einem Trost und das Gefühl geben, Antworten auf unerklärliche bzw. nur schwer zu verstehende Fragen geben. Das sind wohl die guten Seiten daran.

Ich sehe das Christentum als etwas, was man sich ausgedacht hat, um (wissenschaftlich nicht weil fortgeschritenen !? ) Leuten von früher die Welt zu erklären und ihnen Disziplinen beizubringen. Die Anname ein Gott hätte die Welt erschaffen kann ich jedenfalls nicht hinnehmen, denn mir stelllt sich die Frage, woher denn der Gott kam. Außerdem gibt es so viele verschiedene Glaubensrichtungen + Sekten. Wer sagt mir da noch, wer die Wahrheit sagt? Natürlich, jeder Anhänger der Religion sagt, dass seine die richte ist. Weil er daran glaubt, sonst wäre es ja kein Glaube  :lachen:

Viel Gelaber, aber das wollte ich mal loswerden.
Regards, -255  :boring:
  21.03.2009, 21:47
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Eigentlich finde ich Religionen nahezu überflüssig. Zumindest sollten sie überflüssig sein, denn allein ihr Bestand ist quasi ein Armutszeugnis für die Menschheit. Früher vielleicht noch Erklärungsversuch für unerklärliches sollte die Intelligenz der Menschen heutzutage soweit entwickelt sein dass die Wissenschaft Vorrang hat.

Wie z.B. kann es sein dass gerade die Religionen die ja angeblich für Frieden und seliges Beisammensein stehen wollen durch Rückständigkeit in Sachen Demokratie und Gleichberechtigung auf sich aufmerksam machen? Von daher ist eigentlich der Buddhismus die einzige moderne Religion. Wer an eine höhere Macht und Bestrafung in der Hölle oder Belohnung im Himmel glauben muss um Gutes zu tun der tut es aus den falschen Gründen und ist im Grunde genommen damit sogar ein Ego-Schwein.

Mein Fazit also: Religionen sind Machtinstrumente für....eben religiöse.

Edit: schon allein die These mit dem Namen "Kreationismus" ist wohl Beweis genug wie überholt z.B. das Christentum ist.
I was running with the wolves, hunting the lamb.
They stared at me with their fiery eyes and spoke:
"Thou hast gained his mark
thou shall never hunt alone
thine shall be their blood and flesh
and ours shall be thy soul"
  21.03.2009, 22:00
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Da alle Religionen überholt sind, sind wohl auch die Prinzipien und Regeln, die sie vertreten, überholt, oder?
Sollten wir nicht die alten Regeln über Bord werfen? Die wurden doch sowieso wegen etwas erschaffen, dass nicht existiert. Betrachten wir die Welt von der wissenschaftlichen Seite, Neutral und ohne Wertung, wie sie uns Erziehung oder Moral anzuheften versuchen wollen.
  21.03.2009, 22:28
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Zitat
Original von Helios IV
Da alle Religionen überholt sind, sind wohl auch die Prinzipien und Regeln, die sie vertreten, überholt, oder?
Sollten wir nicht die alten Regeln über Bord werfen? Die wurden doch sowieso wegen etwas erschaffen, dass nicht existiert. Betrachten wir die Welt von der wissenschaftlichen Seite, Neutral und ohne Wertung, wie sie uns Erziehung oder Moral anzuheften versuchen wollen.


Diese Grundregeln und Prinizipien sind mit gesundem Menschenverstand auch lebensfähig. Und ich bin nicht gerade der Meinung dass sich das Christentum an das hält was es predigt.

PS: keine Religion sollte sich damit brüsten Liebe und Frieden erfunden zu haben
I was running with the wolves, hunting the lamb.
They stared at me with their fiery eyes and spoke:
"Thou hast gained his mark
thou shall never hunt alone
thine shall be their blood and flesh
and ours shall be thy soul"
  21.03.2009, 22:30
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Zitat
Original von PHofmann1984
PS: keine Religion sollte sich damit brüsten Liebe und Frieden erfunden zu haben
Hat ja auch keiner, oder?

Ich sehe zwei Probleme bei einer "Abschaffung der Religionen":
Erstens der um sich greifende Nihilismus. Zweitens zweifel ich bei einem nicht zu unterschätzenden Anteil der Menschen diesen gesunden Menschenverstand an. Mal ehrlich: Wenn man die Nachrichten anmacht, dann will man doch sofort wieder ausschalten. Die Welt spinnt.
  21.03.2009, 23:07
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@Vion: Ich geb Dir recht. Das was da geschrieben steht (auf der Seite. ALso die zu der Dein Link führt).

Was da so alles zum Lesen ist steht wirklich in der Bibel. Und jetzt Achtung: Es kommt was, das ich echt nicht gern mache. Ich nehme die Kirche in Schutz *würg*

Die Rezitationen der Homepage auf die Du verweisst sind 1. aus der Jerusalemer Bibel und 2. aus dem Kontext gerissen.
Die Jerusalemer Bibel ist im allgemeinen aggresiver im Ton gehalten. Das liegt hauptsächlich daran, dass das die ursprüngliche, jüdische Bibel des Alten Tesatamentes ist. Und Heutzutage wird diese nur noch als negativbeweis der jüdischen Gemeinde Jerusalems benutzt um die Kreuzzüge der katholen und deren Folgen zu verdammen.

Wenn Du also Auszüge aus der jerusalemer Bibel aus dem Kontext reisst, und dann auch noch mit die gewalttätigsten überhaupt, dann ist das so als würdest Du CounterStrike das Clansystem aberkennen, den sportgedanken der Ligen ignorieren und alle Spieler als gewissenlose, Hirnlose unterbelichtete Menschen darstellen, die nur drauf warten auch in der Realität zu töten...
  21.03.2009, 23:26
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