Nirn.de

Gast

Thema: TES Lore: Undeutlichkeiten, Unschärfen, Unklares  (Gelesen 42021 mal)

  • Gildenmeister
    • Gildenmeister
Zitat
Original von Archaeon
Die Geschehnisse von Knights of the Nine spielen gleich nach der Oblivion Krise (erst durch die Oblivion Krise konnte Umaril zurückkehren, warum dies so ist, erfahren wir vermutlich erst in TES V).
Ich würde gerne dazu Quellen sehen. Wo wird das behauptet?

Zitat
Und erst nach Umarils Vernichtung öffneten sich die Tore zu den Shivering Isles.
Und auch hier verstehe ich nicht, warum Du so etwas als Tatsache hinstellst. Bitte um einen Quellenhinweis, damit es auch mir klar wird.

Zu den Rittern der Ordnung: In meinem Beitrag habe ich alle Deine gestellten Fragen beantwortet. Sogar mit Zitaten. Trotzdem rümpfst Du darüber die Nase  :rolleyes: Ich bin gespannt, was für Antworten Du in dem anderen Forum bekommst.

klarix
  06.04.2009, 18:32
  • Offline
  • Meine YouTube-Ecke


  • Gildenmeister
    • Gildenmeister
(Doppelpost wegen Themawechsel, sorry schon mal)

Zitat
Original von Archaeon
3. Jyggalags Bibliothek
Im Zuge der Mainquest von SI muss man seine Bibliothek besuchen. Der Typ, der dort wohnt, meint, dass in ihnen alles vorhergesagt wurde (vom Numidium bis zur eigenen Ankunft, etc.). Erinnert mich sehr stark an die Elder Scrolls selbst. Gibt es da eine Parallele?
Irgendwo ist es verständlich, dass Jyggalag als Prinz der Ordnung auch die Zeitabläufe kennen muss. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind eine Folge von Ereignissen. Und in seiner Vorstellung geregelt, geordnet und in Büchern der großen Bibliothek festgehalten. Er vertritt die Meinung, dass Individualität eine Illusion ist, denn alles ist vorbestimmt und geregelt. Der Bibliothekar Jyggalags, Dyus von Mytheria in den Ruinen vom Messerspitz-Schlund, sagt folgendes:

Zitat
"Die große Bibliothek stellte den Höhepunkt der Logik und des folgerichtigen Denkens dar.   Sie enthielt die logischen Vorhersagen aller jemals von einem Wesen ausgeführten Handlungen, seien es Sterbliche oder Daedra. Jede Geburt. Jeder Tod. Der Aufstieg Tiber Septims. Das Numidium. Alles. Alles vorhergesagt mit Hilfe der Formeln, die sich in Jyggalags Bibliothek fanden."
Sheogoraths Rolle ist genau das Gegenteil - er stellt die persönliche Wahl über die logische Vorhersage. Jyggalags Bibliothek war ihm deswegen ein Dorn im Auge und er ließ sie niederbrennen. Nur vereinzelte Bände, wie "Die Logische Vorhersage, Band 34857" und der Bibliothekar selbst blieben übrig. Die Zeitzeugnisse wurden vernichtet, es können kaum Vergleiche mit den Elder Scrolls angestellt werden. Was bleibt, sind reine Spekulationen.

Eines könnte man jedoch festhalten: Da die göttlichen Hallen von Jyggalags Bibliothek als Gipfel der Logik und Herleitung die formelhaften Vorhersagen jeder von jeglichem Wesen verübten und zu verübenden Tat enthielten, waren sie allumfassend. Und damit umfangreicher als alles andere. Umfangreicher als die Sammlung der Elder Scrolls.

Und noch etwas: So unglaublich es klingen mag, all diese Informationen sind noch im Kopf von Dyus erhalten geblieben. Angeblich kennt er alle Bücher. Haskill sagt:

Zitat
"Hier in diesem Reich, wo Geheimnisse Macht bedeuten, ist Dyus eine sehr mächtige Gestalt. Seine Kenntnisse der Ereignisse übertreffen sogar die der daedrischen Fürsten. Zum Glück ist Dyus' Wissen von über zukünftigen Ereignissen so präzise, dass er jegliches Eingreifen als sinnlos betrachtet, da ja der Ausgang bereits feststeht. Natürlich ist dieser Punkt ein Streitthema unter denjenigen von uns, die es vorziehen, an den Wert der persönlichen Entscheidung zu glauben. Er wird hinter Schloss und Riegel gehalten, um zu verhindern, dass Neugierige seine Kenntnisse nutzen, um die persönlichen Entscheidungen anderer zu beeinflussen."
Und Dyus selbst:

Zitat
"Euer Vorgänger belegte mich mit dem Fluch der Unsterblichkeit und sperrte mich an diesem entlegenen Ort ein, um 'Sein Reich vor meinem Wissen zu schützen.' Er brachte es nicht über sich, das Wissen zu vernichten, das ich repräsentiere, das heißt genaue Vorhersagen all dessen, was ist, war und sein wird. Und so bleibe ich hier bis zu jenem Tag, an dem Sheogorath sich -- oder eher Ihr -- Euch entschließt, mich freizulassen. Und wir wissen beide, wann das sein wird..."
Er sagte aber auch einmal folgendes, was mich etwas verwirrte und zu denken gab:

Zitat
"Alle Zeichen deuten darauf hin, dass Ihr scheitern werdet. Das steht fest. Doch sage ich auch voraus, dass Euch das nicht davon abhalten wird, es zu versuchen."
klarix
  06.04.2009, 19:27
  • Offline
  • Meine YouTube-Ecke


  • Reisender
    • Neuling
Zitat
Original von Orwan Hull
Mit "was war denn in Redguard" wollte ich fragen, was mit "bekommt man das mit" gemeint war.
Inwiefern bekommt man das mit, dass plötzlich ein Zeitsprung begangen wird?

Gut zu hören, das der Almanach wieder on ist. :)

Ganz einfach so wie ich es beschrieben habe =) Die Geschichte handelt von der Septimischen Eroberung von Hammerfell, und genau dagegen kämpfst du ja als Cyrus, und genau dort weiß man, wenn man sich mit der Geschichte etwas beschäftigt, wo man ist, wann es spielt etc.

Außerdem war dort der kleine Tamriel-Almanach zu finden, welcher selbiges beweist.

Von mir persönlich transkribiert ist er hier zu finden: http://www.scharesoft.de/joomla/almanach/index.php/Quelle:KRK-Vorwort
  06.04.2009, 20:33
  • Offline
  • Tamriel-Almanach - Das TES Lore-Kompendium


  • Skelett-Krieger
    • Untot
Zitat
Original von klarix
Zitat
Original von Archaeon
Die Geschehnisse von Knights of the Nine spielen gleich nach der Oblivion Krise (erst durch die Oblivion Krise konnte Umaril zurückkehren, warum dies so ist, erfahren wir vermutlich erst in TES V).
Ich würde gerne dazu Quellen sehen. Wo wird das behauptet?

Der Prophet in Anvil sagt etwas in der Richtung. Ich würde dir gern die Zitate aus dem Construction-Set heraussuchen, allerdings funktioniert mein CS nicht mehr - spuckt Fehlermeldungen aus.

Für den Fall, dass jemand selbst im CS nachsehen möchte: die Passage, von der ich glaube, mich erinnern zu können, befindet sich bei den Zeilen, die er "ohne Gesprächspartner" erzählt, also seine Predigten. Die Greetings/Topics, die er dem Player widmet, enthalten nichts davon.

Dass wir im 5. Teil mehr dazu erfahren werden, ist reine Spekulation von mir, da folgendes im Nu-Mantia Intercept zu lesen ist:

Zitat
In short, the Barrier is weakening, and I know why. Moreso, I have uncovered a conspiracy that stretches back to Dawntime and the split of Aldmeris. Empire Actual is threatened by forces of previous realities, and the Ayleids are not destroyed at all.

In einem anderen Dokument wird etwas über ihre Rückkehr erwähnt. Ich denke zwar nicht, dass wir im 5. Teil eine Ayleiden-Invasion stoppen müssen, aber sie werden durchaus relevant sein, schätze ich.

Zitat
Original von klarix
Zitat
Und erst nach Umarils Vernichtung öffneten sich die Tore zu den Shivering Isles.
Und auch hier verstehe ich nicht, warum Du so etwas als Tatsache hinstellst. Bitte um einen Quellenhinweis, damit es auch mir klar wird.

Hier habe ich keine eindeutige Quelle. Aber wie du aus meinen vorherigen Postings erlesen hast, gehe ich davon aus, dass die Hauptteile der TES-Serie und ihre Addons in chronologischer Reihenfolge veröffentlicht werden. Daher nehme ich an, dass Sheogorath erst nach Umarils Vernichtung das Tor geöffnet hat. So lange, bis ich nicht das Gegenteil gelesen habe, ist dies meine Vermutung. Vielleicht hätte ich dies besser kennzeichnen sollen.
  06.04.2009, 21:41
  • Offline


  • Legionär
    • Legion
@Archaeon: Großes Lob an dein Gedächtnis! Nach 30 Minuten Suche hab ich es gefunden: "Der Ungefiederte ist gekommen, als die Tore zerbrachen!"

Somit haben wir den lore-Beweis^^
  06.04.2009, 22:22
  • Offline


  • Skelett-Krieger
    • Untot
Zitat
Original von Helios IV
@Archaeon: Großes Lob an dein Gedächtnis! Nach 30 Minuten Suche hab ich es gefunden: "Der Ungefiederte ist gekommen, als die Tore zerbrachen!"

Somit haben wir den lore-Beweis^^

Großes Lob an deine Geduld! Danke, jetzt sehe ich nicht mehr wie ein Heuchler aus :D

Achja: passt nicht mehr ganz zum Thema, allerdings bin ich über das aktuelle Thema darauf gekommen: bei den Daedra-Quests von Peryte und Boethia müssen wir ja deren Reich aufsuchen. Diese sehen aber genau so aus, wie die üblichen Reiche: roter Himmel, verbrannter Boden, viel Lava.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, warum sie so aussehen:

1. Die Entwickler wollten keine Zeit in ein individuelle Reiche stecken
Sheogorath und Azura - von beiden wissen wir, dass ihre Reiche "schön" sind. Also nicht alle daedrischen Reiche bestehen aus Feuer und Lava. Da die Entwickler allerdings nicht für eine "einfache" Quest für beide Prinzen je ein eigenes, an ihren Charakter angepasstes Reich schaffen wollten, nahmen sie das normale Oblivion-Set.

2. Es waren nicht wirklich ihre Ebenen
Es könnten "Zwischenebenen" sein. Wir wissen ja auch nicht 100%ig, dass die Ebenen, die wir im Laufe der Mainquest betreten haben, die Totenlande von Mehrunes Dagon sind, oder? Getroffen habe ich ihn dort jedenfalls nicht.

3. Es waren die Totenlande
Wir befanden uns, jedes Mal, wenn wir in Oblivion waren (außer den Shivering Isles) in den Totenlanden von Mehrunes Dagon. Würde aber wenig Sinn ergeben, denn warum laufen die Jünger Perytes in Dagons Ländern herum?

Was meint ihr?
  06.04.2009, 23:04
  • Offline


  • Legionär
    • Legion
Ich fürchte, es war die Nummer 1. Besonders bei Boethia könnte ich mir vorstellen, dass er in seinem eigenen Reich eine entsprechende Arena hat, wo der Gute doch so auf Kämpfe versessen ist^^
Bei Peryite könnte ich mir sogar vorstellen, dass die Jünger aus Versehen in den Totenländern gelandet sind. Die Barriere war weg, aber durch die vielen Verbindungen zwischen den Totenländern und Tamriel wurden sie "fehlgeleitet".
Dabei fällt mir gerade auf: Was wäre denn in Tamriel losgebrochen, wenn die Anbeter das geschafft hätten, Peryite hier zu manifestieren? Ein Daedra-Fürst, dessen Spezialität die Pest ist... Dann doch lieber Mehrunes Dagon, dem kann man wenigstens gegens Schienbein treten.
Aber zurück zum Thema: Ich vermute, dass Peryites Jünger einfach "im Trüben gefischt" haben und dabei aus Versehen in die Totenländer gefallen sind.
  07.04.2009, 11:00
  • Offline


  • Gildenmeister
    • Gildenmeister
Zitat
Original von Archaeon
Zitat
Original von Helios IV
@Archaeon: Großes Lob an dein Gedächtnis! Nach 30 Minuten Suche hab ich es gefunden: "Der Ungefiederte ist gekommen, als die Tore zerbrachen!"

Somit haben wir den lore-Beweis^^
Großes Lob an deine Geduld! Danke, jetzt sehe ich nicht mehr wie ein Heuchler aus :D
Das ist also der Beweis dafür, dass KotN erst nach der Oblivion-Krise spielt?
Im ersten Moment dachte ich auch, hoppla, da habe immer falsch gedacht und muss jetzt umdenken.
Dann erschien es mir aber doch unlogisch und ich habe mich in die Texte vertieft. Ich bin jetzt sicher, Ihr interpretiert die Worte des Propheten falsch.

Die Oblivion-Krise ist die Zeit, in der sich die aus dem Spiel bekannten Oblivion-Tore (nennen wir sie hier Dagon-Tore) überall im Land öffnen. Sie fängt an, wenn Martin einwilligt zu Jauffre mitzukommen und sie endet als der Spieler sich im Paradies von Mankar Camoran befindet. Da die Drachenfeuer schon zuvor erloschen sind, können Portale nach Oblivion nach wie vor entstehen - es gibt jetzt nichts mehr, das einen Durchgang verhindern würde (siehe Kvatch). Der Zeitpunkt am Ende der Krise, als die Dagon-Tore verschwinden, ist kein besonderer Zeitpunkt, wenn es um den Durchgang nach Oblivion geht. Diese verschwindenden Dagon-Tore kann der Prophet nicht gemeint haben, als er sagte "Der Ungefiederte ist gekommen, als die Tore zerbrachen!". Umaril konnte schon vorher erscheinen, nämlich sobald die Drachenfeuer erloschen. Genauso wie der Untergang von Kvatch, der den Zeitpunkt des Bruchs der göttlichen Barierre markiert.

In seiner langen Predigt sagt der Prophet u.a. folgendes:

Zitat
"Als Umaril sich mit den Daedra vereinte, dehnte sich sein Geist über dieses Reich hinaus aus. Seine körperliche Gestalt kann zwischen den Reichen umherreisen, doch sein Geist ist gebunden. Wenn sein Körper zerstört wird, reist sein Geist zurück nach Oblivion und wird in den Feuern der Schöpfung neu gebildet."
Das ist damals geschehen, als Umaril von Pelinal besiegt wurde. Mit dem darauf folgendem Bund zwischen Alessia und Akatosh entstand die göttliche Barierre, mit der die Menschen vor Oblivion geschützt wurden. Der Durchgang von und nach Oblivion war verschlossen. Umaril konnte nicht zurückkehren. Erst als die Drachenfeuer mit dem Tod des Kaisers erloschen, brach diese Barierre und Portale nach Oblivion konnten entstehen. Der Prophet warnt:

Zitat
"Die Al-Esh ist nahe! Mutter des Reiches! Sie weint um den gefallenen Cyrod und um alle ihre Kinder, denn sie ist wahrlich unser aller Mutter! Bürger, die Königin der Sterne fragt euch: wo sind ihre Nachkommen? Wo sind die Menschen, die in ihre Fußstapfen treten? In wessen Blut hat der Drache Halt gefunden? Alessia! Reman! Talos! Sie schreien nach Blutsverwandten, um den Drachenpakt wieder aufleben zu lassen! Bürger, wetzt eure Messer!"
und
"Die Wächter sind gefallen, und niemand ist geblieben, der über ihre Schützlinge wacht. Der ganze Himmel steht den Prinzen des Chaos offen!"
Die Wächter sind die Träger des Amuletts der Könige. Zu den Prinzen des Chaos gehört bekanntlich Mehrunes Dagon, der jetzt ungehindert über die Menschheit herfallen kann. Aber nicht nur er. Denn ohne den Schutz der Barierre können auch andere Oblivion richtung Mundus verlassen. So auch Umaril. Der Prophet warnt vor Umarils Rache:

Zitat
"Dem einmal geöffneten Tor ist es egal, wer hindurchschreitet."
(Damit ist keine bestimmte Tür gemeint, sondern der Durchgang, Durchlass von und nach Oblivion - entstanden mit dem Tod des Kaisers.)
und
"Ihr habt weggeschaut, als die Feuer nur noch flackerten, und nun, da sie erloschen sind, tut ihr hilflos! Tamriel bleibt nur noch der Tod! Tod und Vergessenheit!"
und
"Hieltet ihr ihn für einen Mythos? Oder für tot? Habt ihr den Abadal-a nicht gehört?"
Hier bezieht sich der Prophet auf die Memoiren von Morihaus und zitiert daraus. Im Original steht darin:

Zitat
Darauf sprach Pelinal erneut, zum letzten Mal: "Hüte dich, Morihaus, hüte dich! Mit der Voraussicht des Todes weiß ich nun, dass mein Feind noch am Leben ist, bitteres Wissen, das ich mit ins Grab nehme. Wäre ich doch im Glauben gestorben, dass ich der Sieger wäre. Obwohl er bis jenseits der Tore der Nacht verbannt ist, wird er zurückkehren. Sei wachsam! Ich kann das Heer der Menschen nicht länger vor Umarils Rache schützen.
Die Tore der Nacht kennzeichnen die Grenze nach Oblivion. Dorthin wurde Umaril von Pelinal verbannt. Diese Tore blieben durch den heiligen Pakt lange versiegelt. Mit dem Erlöschen der Drachenfeuer brach der Siegel, mit ihm die Tore und die Grenze wurde wieder passierbar.
Und dann fügt der Prophet noch hinzu:

Zitat
"Der Ungefiederte ist gekommen, als die Tore zerbrachen!"
Nicht die Dagon-Tore in Tamriel, sondern die versiegelten Durchgänge ins Reich des Vergessens sind hier gemeint. Die paar Dagon-Tore haben kaum eine Bedeutung in diesem Zusammenhang. Ob sie da sind oder nicht, ändert nichts an der grundlegenden und unheilvollen Durchlässigkeit der Grenze zwischen den Reichen.
Ich sage absichtlich nicht, dass dies nur meine Vermutung ist. Denn ich kann mir keine andere Erklärung vorstellen, ohne dass es zum Logik- oder Lore-Bruch kommt.

Und vor diesem Hintergrund (zurück zum Ursprungsthema), gibt es auch keine zeitliche Reihenfolge vom Hauptspiel, KotN und SI. Beide AddOns spielen nach der Ermordung des Kaisers und damit nach dem Bruch der Barierre nach Oblivion. Demnach ist es egal, wann sie gespielt werden - wie Orwan oben schon erwähnte. Jeder Zeitpunkt ist passend und logisch. Und so ist es bestimmt von Bethesda gemeint gewesen.

klarix
  07.04.2009, 14:47
  • Offline
  • Meine YouTube-Ecke


  • Skelett-Krieger
    • Untot
Deine Hypothese klingt einleuchtend, allerdings halte ich es für unklug, etwas anzunehmen, nur weil es logisch wäre. In keinem Buch oder Text werden die Barrieren als "Tore" bezeichnet; wenn sie nicht als Barrieren selbst bezeichnet werden, spricht man in der Regel von "covenant" (Abkommen):

Zitat
Quelle: Amulett of the Kings

On behalf of the suffering human races, St. Alessia, the first in the line of Cyrodiils, sought the aid of Akatosh, the Dragon God of Time, and ruler of the noble Aedra. Akatosh, looking with pity upon the plight of men, drew precious blood from his own heart, and blessed St. Alessia with this blood of Dragons, and made a Covenant that so long as Alessia's generations were true to the dragon blood, Akatosh would endeavor to seal tight the Gates of Oblivion, and to deny the armies of daedra and undead to their enemies, the Daedra-loving Ayleids.

Natürlich ist es in der Regel nicht logisch, dass Umaril erst nach der Oblivion-Krise erscheint, denn während der Krise wäre es leichter, da ja viele "Dagon-Tore" offen sind und somit eine Verbindung zwischen Mundus und diversen Oblivion-Ebenen leichter zu öffnen sein mag.

Hier möchte ich nochmal an der Wächtertheorie festhalten:

Zitat
„Gibt es keine Ohren, die die Warnungen hören? Gibt es keine Augen, die erleben, wie das Rad bricht? Die Acht und Einer begünstigen nur die Rechtschaffenen! Und ein paar von euch verbleiben(?)! Der Dieb hat das Schloss gefunden, welches nicht gebrochen werden kann. Der Krieger den Feind, der nicht fällt. Der Zauberer eine Beschwörungsformel, die nicht auszusprechen ist! Wahrlich, dies ist das Zeitalter der Schlange und die Leere folgt! Die Wächter sind gefallen, und niemand ist geblieben, der über ihre Schützlinge wacht. Der ganze Himmel steht den Prinzen des Chaos offen!“

Hier erwähnt der Prophet eindeutig die Türme und deren Wächter. Mit die Wächter meint er das Tribunal für den Roten Berg und den Kaiser für den Weißgoldturm.

Ich kann mir nicht vorstellen wie, aber es wäre möglich, dass Martin nach der "Änderung der Gesetze" Umaril das Eindringen ermöglicht hat. Martin hätte der nächste Wächter werden sollen, aber aus welchem Grund auch immer, hat er etwas gänzlich anderes gemacht: er hat die Konformation des Abkommens geändert. Scheinbar sind keine Wächter mehr notwendig.

Zitat
Quelle: Wächtertheorie

der Fall der Barrieren würde – sofern die Theorie korrekt ist – den Tod oder das Fehlen aller Wächter sowie Bürdenträger beanspruchen. Es ist daher die Argumentation des Autors, dass Martin Septim maßgeblich die Bedingungen der Original-Abkommens verändert hat, damit
A.) keine Wächter mehr gebraucht werden
B.) Martin Septim selbst die Rolle des Wächters für immer annehmen konnte; über die Bedeutung der Statue des Drachen beim Schmiedeplatz im Tempel des Einen kann nur spekuliert werden, oder
C.) auf andere Weise.
Es hat sich erwiesen, dass die Barrieren aufgrund von Martin Septims Handlungen wieder hergstellt wurden, wobei die momentanen Bedingungen des Neuen Abkommens unbekannt sind.

Also ich für meinen Teil sehe die Wächtertheorie als genau so logisch an, wie du deine These über Umaril. Wer nun schlussendlich recht hat, wird die Zeit zeigen.
  07.04.2009, 16:40
  • Offline


  • Gildenmeister
    • Gildenmeister
Zitat
Original von Archaeon
In keinem Buch oder Text werden die Barrieren als "Tore" bezeichnet;
Hast Du meinen Beitrag zuende gelesen?
Das vorletzte Zitat ist aus dem Buch "Die Adabal-a". Stelle nicht solche Behauptungen auf, wenn Du selbst im anderen Forum zugibst, nicht viel gelesen zu haben. Vermutungen, tolle Ideen und trotzige Reaktionen gibt es im Internet genug. Damit will ich mich nicht auseinandersetzen.

klarix
  07.04.2009, 18:02
  • Offline
  • Meine YouTube-Ecke


  • Skelett-Krieger
    • Untot
Zitat
Original von klarix
Hast Du meinen Beitrag zuende gelesen?
Das vorletzte Zitat ist aus dem Buch "Die Adabal-a". Stelle nicht solche Behauptungen auf, wenn Du selbst im anderen Forum zugibst, nicht viel gelesen zu haben.

Also der einzige, der hier trotzig reagiert, bist du, wobei es dazu noch nichtmal einen Anlass gibt. Ja, ich habe nicht viele Bücher gelesen, da mir dies irgendwo zu weit gehen würde (sagtest du nicht mal, dass du alle Bücher gelesen hättest?). Dies sagt aber nichts darüber aus, welche Bücher ich gelesen habe.

Ich verstehe deine Reaktion nicht ganz. Siehst du mich nun nicht mehr als "würdigen Gesprächspartner" an, weil ich nicht so viele Bücher gelesen habe wie du? Oder weil ich eine andere Meinung habe?

Nur zur Info, ich lese mir deine Beiträge genau durch, weil du einer der wenigen bist, die sich wirklich mit der Lore auskennen hier.

Zitat
Obwohl er bis jenseits der Tore der Nacht verbannt ist, wird er zurückkehren.

Dass hier von der Barriere gesprochen wird, ist deine Interpretation. Für mich sind damit Oblivion-Tore gemeint, fertig. Willst du dich wirklich darüber streiten? :rolleyes:

Zitat
Vermutungen, tolle Ideen und trotzige Reaktionen gibt es im Internet genug. Damit will ich mich nicht auseinandersetzen.

Na dann have fun beim suchen eines neuen Forums. Trotzige Reaktionen gibt es hier zu Hauf. Tolle Ideen siehe Modding-Forum. Und Vermutungen siehe hier. Ohne Vermutungen lebt die Lore leider nicht und ohne Vermutungen wäre sie auch ziemlich langweilig, meinst du nicht?
  07.04.2009, 20:21
  • Offline


  • Hexer
    • Magiergilde
Zitat
Ohne Vermutungen lebt die Lore leider nicht und ohne Vermutungen wäre sie auch ziemlich langweilig, meinst du nicht?
Da gebe ich dir Recht. Ich meine, was wäre, wenn alles 100% klar wäre? Es gäbe keine Diskussionen, nur Tatsachen, keine Fanfiction, da das Lorewidrig wäre und all der gleichen.

Ich will echt nicht sagen, was jetzt nun mit den Toren gemeint ist. Schreibt Bethesda doch mal an, die könnten euch's am ehesten sagen. :P
Ich verlass mich auf die einfachste Quelle, das Spielgeschehen: Wenn Bethesda gewollt hätte, dass alles nacheinander passiert, hätten sie das auch so programmiert. Aber die Tore von SI sind von Anfang an offen, was heißt, dass die AddOns nicht danach, sondern dabei passieren.
Das alle "Haupt"-Teile bisher auch eine chronologische Handlung beschrieben, halte ich noch lange nicht für einen Beweis deiner These, höchstens für ein Indiz.
1. Die Null finden.
2. Die Eins kompliziert schreiben.
3. Taylorentwickeln.
  07.04.2009, 22:30
  • Offline
  • http://orwan-hull.deviantart.com


  • Gildenmeister
    • Gildenmeister
Zitat
Original von Môr
Zitat
Original von klarix-TES
Zitat
Original von Orwan Hull
[...]Denn Sheogorads Welt gehört auch zu Oblivion.
Hmm... schwer zu sagen. In dem Quest "Die hilflose Armee" erkennt man, dass es einen Unterschied gibt zwischen (den Wassern von) Oblivion und den Shivering Isles. Der Urquell ist die Verbindung. Ohne den Urquell scheinen es getrennte Welten zu sein. Das erzählt zumindest Dylora bzw. Staada.
Jeder der Daedra-Prinzen hat seine eigene Ebene. Diese entspricht meist dem Charakter des Daedra-Prinzen.
Die einzige Verbindung zwischen diesen Welten ist tasächlich nur die Urquelle.
Als Verbindung zu dem Ort, an dem Daedra wiedergeboren werden, könnte der Urquell mehr Sinn haben, wenn er irgendwo auf Nirn wäre (oder zumindest im Bereich des Mundus). Ob der Tümpel des Vergessens in Morrowind auch so eine Funktion haben soll?



klarix
  12.04.2009, 18:20
  • Offline
  • Meine YouTube-Ecke


  • Gildenmeister
    • Gildenmeister
Eine weitere Diskrepanz zwischen dem Spielerlebnis und der Ingame-Literatur stellen die Akaviri am Fahlen Pass dar.

Geschichtlicher Rückblick

Blicken wir auf Tamriel ca. 1600 Jahre zurück in die Vergangenheit. Alessia war längst tot und seit Jahrhunderten gab es kein geeintes Reich. Das Land hat sich von der thrassianischen Pest erholt, die die Hälfte der tamrielischen Bevölkerung dahingerafft hat. Die letzte große Zerstörungswelle - Krieg der Rechtschaffenheit - lag auch schon 300 Jahre zurück. Trotzdem herrschten chaotische Zustände - Unruhen, Kleinkriege, Raubrittertum - das Reich war in mehrere Fraktionen gespalten. Und die nächste große Katastrophe lag in der Luft.

Zitat
aus "Remanada"
Und es war während dieser finsteren Zeit, dass König Hrol aus den Ländern jenseits des verlorenen Twil mit einer Gruppe fahrender Ritter, siebzehn an der Zahl, aufbrach, allesamt Söhne und Töchter des Westens. Denn Hrol hatte in seinen Visionen die Ankunft der Schlangen vorausgesehen und war bemüht, alle Grenzen seiner Vorfahren zu heilen.
Den Gedanken des geeinten Reiches und der Sicherung seiner Grenzen gegen die akavirische Schlangengefahr setzte nach Hrol Reman Cyrodiil in die Tat um. An den Nord-Grenzen ließ er unzählige Festungen bauen, die als Verteidigungswall dienten. Auch an strategisch wichtigen Pässen der umliegenden Jerall-, Velothi- und Valus-Bergen entstanden Festungsanlagen, die eine weitere Verteidigungslinie bildeten. Die heutigen Ruinen zeugen von der einstigen Sorge Remans, die drohende Invasion aufzuhalten.



Zitat
aus "Eis und Chitin"
Sie führte ihre Soldaten zu einer in Trümmern liegenden alten Festung, die auf der gefrorenen Landenge von Nërone stand, dem Gorvigh-Kamm genau gegenüber. Wie sie dort auf dem Felsvorsprung stand, glich sie vielen anderen verlassenen Festungen im nördlichen Himmelsrand, Überbleibsel von Reman Cyrodiils Schutzschild gegen den Kontinent von Akavir.
Zu diesem Schutzschild gehörte auch die Festung am Fahlen Pass. Auch die Bruchklipp-Wache (aus dem AddOn "Mehrunes Rasiermesser") war damals ein befestigter Außenposten, ist aber inzwischen längst zerfallen und fast in Vergessenheit geraten. Die Mitglieder einer Eliteeinheit Reman Cyrodiils, der Akaviri-Drachenwache, waren die Gründer des Klingen-Ordens und erbauten zu jener Zeit den Wolkenherrscher-Tempel nahe Bruma. Für die Sicherung der östlichen Grenzen ging Reman klugerweise zusätzlich ein Bündnis mit Fürst Vivec von Morrowind ein.



Doch von wem ging diese Invasionsgefahr aus? Wer waren die Eindringlinge aus Akavir?


Tsaesci

In Akavir, auch das Land der Tiere genannt, leben vier Rassen in jeweils eigenen Gebieten.

Zitat
aus "Geheimnisvolles Akavir"
Es gibt vier Hauptnationen in Akavir: Kamal, Tsaesci, Tang Mo und Ka Po' Tun. Wenn sie nicht gerade damit beschäftigt sind, in Tamriel einzufallen, kämpfen sie gegeneinander.

Kamal ist die 'Schneehölle'. Dort leben Dämonen, in großer Zahl.

Die Schlangenleute aßen vor langer Zeit alle Menschen in Akavir, doch sie sehen ihnen immer noch ähnlich. Sie sind groß, schön (doch Furcht einflößend), bedeckt mit goldenen Schuppen und unsterblich. Sie unterjochen die Goblins der umliegenden Inseln, die Arbeit und frisches Blut liefern.[...]

Tang Mo sind die 'Tausend Affen Inseln'. Es gibt viele Rassen von Affenleuten, und sie sind alle freundlich, tapfer und einfältig (und viele auch sehr verrückt).[...] Obwohl sie einst erbitterte Feinde waren, sind die Affenleute heute Verbündete der Tigerleute von Ka Po' Tun.
Es waren also die Tsaesci (gespr. 'Sajeski'). Elegante Geschöpfe mit dem Oberkörper eines Menschen auf einem Schlangenrumpf und -schwanz. Sie bewegten sich schlangenartig lautlos gleitend mit aufgerichtetem Oberkörper. Sie waren allerdings nicht unsterblich. Als Vampire waren sie eher ewig lebend, aber sie konnten verletzt und getötet werden.

Zitat
aus "Geschichte der Kämpfergilde"
Was sie durch Kampf nicht hatten erreichen können, würden sie stattdessen mit Geduld erreichen. Eine traditionelle Kriegslist - so behaupten zahlreiche Gelehrte - der unsterblichen Schlangenmenschen, der Tsaesci von Akavir, die immer die Zeit auf ihrer Seite hatten.
Eine gute Veranschaulichung der Tsaesci liefert Carlovac Taunwei in seiner Buchreihe "2920". Hier die eindrucksvolle Beschreibung des Schaukampfes:

Zitat
aus "2920, Morgenstern"
'Ein Zweikampf zwischen zwei fähigen Kriegern', sagte der Potentat, und seine schuppige Haut glänzte im Licht, als er sich erhob. 'Ihrer Kultur entsprechend bewaffnet.'
[...]
Einer der Kämpfer war Savirien-Chorak, der Sohn des Potentaten, ein elfenbeingelb schimmernder Aal, der sein Katana und sein Wakizashi mit dünnen, täuschend schwach aussehenden Armen hielt. Sein Gegner war der Sohn des Kaisers, Prinz Juilek, in einer Ebenerzrüstung und mit einem primitiven Helm, der wie ein Orkhelm aussah. Er war mit Schild und Langschwert bewaffnet.

'Das wird ein faszinierender Anblick', zischte der Potentat und ein breites Grinsen überzog sein schmales Gesicht. 'Ich glaube nicht, dass ich jemals einen Cyrodiil und einen Akavir auf diese Weise habe kämpfen sehen. Für gewöhnlich ist es Armee gegen Armee. Nun können wir endlich sehen, welche Philosophie besser ist - Rüstungen zu erschaffen, die Schwerter bekämpfen, oder Schwerter zu erschaffen, die Rüstungen bekämpfen, so wie es mein Volk tut.'

Niemand unter den Zuschauern, mit Ausnahme einiger akavirischer Berater und des Potentaten selbst, gönnte Savirien-Chorak den Sieg, aber beim Anblick seiner anmutigen Bewegungen hielt die Menge den Atem an. Die Schwerter schienen Teil seiner selbst zu sein, ein Schwanz, der aus seinen Armen entsprang, wie der an seinem Rücken. Der junge Schlangenmann rollte wie ein lebendiges Rad in die Mitte der Arena und nahm Angriffposition ein. Der Prinz musste sich auf die weitaus weniger beeindruckende normale Art und Weise nach vorn bewegen.

Als sie aufeinander losgingen, kreischte die Masse erfreut auf. Der Akavir umkreiste den Prinzen wie ein Mond im Orbit, und sprang mit Leichtigkeit über seine Schulter, um einen Angriff von hinten zu versuchen, aber der Prinz wirbelte schnell herum, um den Hieb mit seinem Schild abzuwehren. Sein Gegenschlag traf nur Luft, als sein Gegner sich flach auf den Boden fallen ließ und zwischen seinen Beinen herglitt, so dass er stolperte. Der Prinz fiel mit einem lauten Krachen zu Boden.

Metall und Luft verschmolzen, als Savirien-Chorak Schlag auf Schlag auf den Prinzen niederprasseln ließ, der jeden davon mit seinem Schild abblockte.

'In unserer Kultur gibt es keine Schilde', raunte Versiduae-Shaie dem Kaiser zu. 'Ich denke, es wird meinem Jungen seltsam vorkommen. In unserem Land geht man aus dem Weg, wenn man nicht getroffen werden will.'

Als Savirien-Chorak sich nach hinten neigte, um mit einer weiteren Serie wilder Angriffe zu beginnen, trat der Prinz nach seinem Schwanz, wodurch er für einen Moment nach hinten fiel. In Sekundenschnelle hatte er sein Gleichgewicht wieder gefunden, aber der Prinz stand ebenfalls wieder auf seinen Beinen. Die zwei umkreisten sich, bis der Schlangenmann mit ausgestrecktem Katana nach vorne sprang. Der Prinz erkannte, was sein Gegner vorhatte, und blockierte das Katana mit seinem Langschwert und das Wakizashi mit dem Schild. Die kurze Klinge blieb im Metall stecken und Savirien-Chorak geriet aus dem Gleichgewicht.

Das Langschwert des Prinzen schlitzte quer über die Brust des Akavir´, und der plötzliche, intensive Schmerz ließ ihn seine Waffen fallenlassen. Blitzschnell war es vorbei. Savirien-Chorak lag ausgestreckt im Staub, mit dem Langschwert des Prinzen an seiner Kehle.

'Der Kampf ist beendet!' rief der Kaiser, kaum zu hören über dem Applaus der Zuschauer.
Wenn also in Tamriel von Akaviri gesprochen wird, meint man die Tsaesci. Denn diese hat man gesehen, erlebt und nicht vergessen. Später, nach dem Tod Reman III., wurde das Reich sogar Jahrhunderte lang von den Schlangenwesen regiert. Für die Bewohner Tamriels sind die Namen Tsaesci und Akaviri gleichbedeutend. Gemeint sind immer die Schlangenwesen.


Invasion

Im Jahre 1Ä 2703 erreichten die Tsaesci Tamriel. Ihre Heere landeten an den Küsten Himmelsrands und Morrowinds und bewegten sich ins Landesinnere. Die Armee von Reman war gut vorbereitet und machte es den Invasoren schwer, vorwärts zu kommen. Zusätzlich musste die Schlangenarmee in Morrowind gegen Vivec kämpfen, der (der Legende nach) von den Trident-Königen der Dreugh unterstützt wurde. Dies zwang die Akaviri dazu, an zwei Fronten zu kämpfen und es schnitt ihren Versorgungsweg über das Meer ab.
Trotzdem rückten die Schlangen bis in die heutigen nördlichen Cyrodiil-Gebiete vor, wo es zu den größten Kampfhandlungen kam. Die Festung am Fahlen Pass fiel und wurde eingenommen. Dort richteten die Tsaesci ihr Hauptquartier ein, von dem aus die Armee befehligt wurde. Viele der hochrangigen Schlangen-Offiziere waren dort stationiert. Die Versorgung war aber ein ständiges Problem und die kargen Jerall-Berge lieferten kaum Proviant. Zusätzlich versperrte ein Erdrutsch den freien Zugang zum Fahlen Pass und konnte nur durch einen schmalen Geheimgang erreicht werden. Ein weiterer Erdrutsch begrub weite Teile der Festung selbst unter sich. Um Befehle zu überbringen oder Informationen von der Front zu erhalten, musste man Kuriere auf die gefährliche und einsame Reise schicken. Diese brauchten zu lange (falls sie überhaupt durchkamen), um eine zeitnahe und strategisch erfolgreiche Koordination der Truppen zu realisieren. Die fehlenden Informationen über den Nachschub machten es den Schlangen-Offizieren unmöglich, taktische Pläne zu erarbeiten.

Reman vermutete, dass die Akaviri-Armee von einem Kommandoposten in den Jerall-Bergen befehligt wurde. Er konnte diesen Posten jedoch nicht finden. Die Akaviri litten unter mangelnder oder ausstehender Versorgung und lückenhaften oder ausbleibenden Befehlen, wurden desorganisierter und ihre Vorstöße chaotischer. Ihre versprengten Truppen stellten immer weniger einen ernsthaften Gegner für die Armee von Reman dar und schließlich ergaben sie sich.
Reman schaffte es, die unterlegenen Invasoren zu überzeugen, sich seiner Armee anzuschließen, ihm bei der Errichtung und Ausweitung seines eigenen Reiches zu helfen und eroberte wenige Jahre später bis auf Morrowind ganz Tamriel.
Der Standort der Festung am Fahlen Pass ist im Laufe der Jahrhunderte in Vergessenheit geraten.


Das Geheimnis des Tals

1600 Jahre später, im heutigen Cyrodiil, kann der Oblivion-Spieler irgendwann der Gräfin von Bruma zu Diensten sein. Dort erfährt er Historisches:
"Während sich seine (Remans) Truppen jedoch durch die Jerall-Berge kämpften, ergaben sich die Akaviri plötzlich. Man nahm an, sie sahen ihren Kampf bereits als verloren und gaben auf.   
Sonderbar war jedoch, dass der Kommandoposten und der Fahle Pass nie gefunden wurden. Es wurde als Gerücht abgetan und die Armee von Reman feierte."




Kürzlich wurde jedoch der Eingang zum Schlangenpfad entdeckt und darin die Überreste des letzten Akaviri-Kuriers. Bei ihm lagen die zu überbringenden Befehle, sein Tagebuch, ein Schlüssel und ein Ring. Aus dem Tagebuch kann man die damalige hoffnungslose Lage erahnen:

Zitat
aus "Akaviri Tagebuchübersetzung"
Nicht um mein eigenes Leben mache ich mir Sorgen, sondern vielmehr um den wichtigen Inhalt der Befehle. Sollten sie auf irgendeine Weise verloren gehen, wird man in der Festung nicht erfahren, dass der Nachschub sich um einen Monat verzögert.
[...]
Ich fürchte, dies ist das Ende. Ich habe in meiner Mission versagt und es nicht geschafft, der Festung am Fahlen Pass die Befehle zu überbringen.
Mit den Informationen der Gräfin geht der Spieler also los, um die Festung und den drakonischen Stein des Wahnsinns zu finden. Nach dem Abenteuer kann darüber nachgelesen werden:

Zitat
EXTRABLATT!
FESTUNG FAHLER PASS ENTDECKT!

Geheimnisse der Ersten Ära enthüllt!

Die Festung am Fahlen Pass, das sagenhafte Hauptquartier der Akaviri-Invasoren aus Tamriels Erster Ära, wurde von einem Agenten der Gräfin von Bruma ausfindig gemacht. Man hatte angenommen, dass diese Festung schon lange in der Zeit verloren war, vergraben in den eisigen Ödländern der Jeral-Berge. Dank einer Expedition, die von Ihrer Gnaden Narina Carvain, der Gräfin von Bruma, finanziert wurde, ist der geheime Eingang zu dieser großartigen Ruine gefunden worden.

Zuvor haben Gelehrte keinen plausiblen Grund anführen können, warum der Akavir-Moloch, nachdem er Tamriels Verteidiger beiseite gefegt hatte, urplötzlich und vollständig bei der Überquerung der Jeral-Berge zusammenbrechen sollte. Nun weisen Funde vor Ort auf einen massiven Erdrutsch hin, der die Festung bedeckte, die unseligen Akaviri-Kommandanten darin einschloss und die Akaviri-Kolonnen führerlos und isoliert in den wilden Hochgebirgspässen zurückließ.
Eine Sache, die den Spieler während des ganzen Akaviri-Abenteuers begleitet, sind Schlangensymbole. Eigentlich klar, denn es geht hier um die Tsaesci, Schlangenwesen aus Akavir. Trotzdem möchte ich ein paar Elemente aufzählen. Der geheime Durchgang zum Fahlen Pass trägt den Namen 'Schlangenpfad'. Die Türen auf beiden Seiten sind mit Schlangensymbolen verziert. Die einzelnen Bereiche der Festung am Fahlen Pass heißen: 'Schlangenmund', 'Schlangenauge', 'Schlangenfangzähne' und 'Schlangengift'.
Der Drakonische Stein des Wahnsinns wird so beschrieben:
"Der Stein ist ein schönes Beispiel von Akaviri-Handwerkskunst. Der Talisman, der wie ein Amulett angelegt wird, soll den Träger vor Giften aller Art schützen.
Der Stein des Wahnsinns sieht aus wie eine zusammengerollte Schlange. Die Augen der Schlange sollen aus Edelsteinen oder Ähnlichem bestehen."

Und auch der Ring des Akaviri-Kuriers heißt natürlich 'Ring des Vipernauges'.

Doch der Spieler erlebt in der Festung am Fahlen Pass eine Überraschung. Hält man all die Informationen von oben im Hinterkopf, erwartet man in der Festung eingeschlossene, ewig lebende Vampirschlangen. Doch was findet man stattdessen? Skelette! Ganz normale zweibeinige Skelette, die 'Untoter Akaviri-Soldat' heißen. Solche Skelette können nicht von Schlangenwesen stammen. Auch der ranghöchste Offizier der eingeschlossenen Tsaesci, Kommandeur Mishaxhi, ist humanoid.



Die Programmierer scheinen es sich einfach gemacht zu haben. Vielleicht haben sie sich nicht in die Lore vertieft, um festzustellen, dass die Akaviri-Soldaten Schlangenwesen waren. Vielleicht war es zu aufwendig, Schlangenkörper oder -skelette zu entwerfen und die schlängelnden Bewegungen einzuprogrammieren. Vielleicht reichte die Zeit nicht dafür, oder das Geld. Vielleicht gab es hier keine Kommunikation zwischen der Programm-Entwicklung und der Lore-Abteilung.



Aber vielleicht waren es nicht die Programmierer, sondern die Quest-Designer, die die Lore außer Acht ließen. Denn auch die Überreste des Akavir-Kuriers haben zwei Beine und in seinem Tagebuch können wir lesen:

Zitat
Ich glaube, der Felsbrocken hat mir das Rückgrat zerschmettert. Ich fühle meine Beine nicht mehr.
Vielleicht war es der gleiche Grund, warum die Welten von Mehrunes Dagon, Peryite und Boethiah gleich aussehen - Einsparungen von Entwicklungskosten würde ich vermuten. Für den aufmerksamen Spieler sind das störende Ungereimtheiten, die Zusammenhänge verfälschen. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass viele Spieler sich überhaupt nicht daran stören. Für sie sind die Skelette am Fahlen Pass einfach nur weitere Opfer zum Metzeln. Trotzdem sollte es nicht unerwähnt bleiben, dass sie im krassen Gegensatz zu den beschriebenen historischen Begebenheiten stehen.

klarix

_____ Quellen _________
"2920"
"Geschichte der Kämpfergilde"
"Verschiedene Arten des Glaubens"
Grommoks Tagebuch
"Remanada"
Akaviri Tagebuchübersetzung
"Bericht der Kaiserlichen Kommission zur Katastrophe von Ionith"
"Eis und Chitin"
Rappenkurier
"Geheimnisvolles Akavir"
"Geschichte des Kaiserreichs III"
Dank an Schattenkatze für die Bilder der Skelette
  20.05.2009, 22:19
  • Offline
  • Meine YouTube-Ecke


  • Reisender
    • Neuling
Zitat
Wenn also in Tamriel von Akaviri gesprochen wird, meint man die Tsaesci. Denn diese hat man gesehen, erlebt und nicht vergessen. Später, nach dem Tod Reman III., wurde das Reich sogar Jahrhunderte lang von den Schlangenwesen regiert. Für die Bewohner Tamriels sind die Namen Tsaesci und Akaviri gleichbedeutend. Gemeint sind immer die Schlangenwesen.

Quelle? Steht in keinen mir bekannten Schriften - Akaviri ist die Bezeichnung, zumindest meines Wissens, für alle vier Völker auf Akavir.

Ansonsten - Es ist ein offenes Geheimnis das die Entwickler zu faul waren erst neue Texturen zu erstellen. So mit den Ayleid-Geistern, den Tsaesci,...wie gesagt es wurde eingies verschenkt - vor allem im Lore-Bereich.
  21.05.2009, 11:15
  • Offline
  • Tamriel-Almanach - Das TES Lore-Kompendium


  • Fremdländer
    • Neuling
Zitat
Original von Deepfighter
Zitat
Wenn also in Tamriel von Akaviri gesprochen wird, meint man die Tsaesci. Denn diese hat man gesehen, erlebt und nicht vergessen. Später, nach dem Tod Reman III., wurde das Reich sogar Jahrhunderte lang von den Schlangenwesen regiert. Für die Bewohner Tamriels sind die Namen Tsaesci und Akaviri gleichbedeutend. Gemeint sind immer die Schlangenwesen.

Quelle? Steht in keinen mir bekannten Schriften - Akaviri ist die Bezeichnung, zumindest meines Wissens, für alle vier Völker auf Akavir.

Ansonsten - Es ist ein offenes Geheimnis das die Entwickler zu faul waren erst neue Texturen zu erstellen. So mit den Ayleid-Geistern, den Tsaesci,...wie gesagt es wurde eingies verschenkt - vor allem im Lore-Bereich.

Ich denke, dass wir in Tes5 mehr von den Akavir zu sehen bekommen. Die bieten nämlich genug Stoff um eine ganze HQ zu schreiben.
Misanthrop bis aufs Blut
  21.05.2009, 11:21
  • Offline


  • Knochenfürst
    • Untot
Zitat
Original von Mogelbogel
Zitat
Original von Deepfighter
Zitat
Wenn also in Tamriel von Akaviri gesprochen wird, meint man die Tsaesci. Denn diese hat man gesehen, erlebt und nicht vergessen. Später, nach dem Tod Reman III., wurde das Reich sogar Jahrhunderte lang von den Schlangenwesen regiert. Für die Bewohner Tamriels sind die Namen Tsaesci und Akaviri gleichbedeutend. Gemeint sind immer die Schlangenwesen.

Quelle? Steht in keinen mir bekannten Schriften - Akaviri ist die Bezeichnung, zumindest meines Wissens, für alle vier Völker auf Akavir.

Ansonsten - Es ist ein offenes Geheimnis das die Entwickler zu faul waren erst neue Texturen zu erstellen. So mit den Ayleid-Geistern, den Tsaesci,...wie gesagt es wurde eingies verschenkt - vor allem im Lore-Bereich.

Ich denke, dass wir in Tes5 mehr von den Akavir zu sehen bekommen. Die bieten nämlich genug Stoff um eine ganze HQ zu schreiben.

Thread nicht verstanden.
[genius.at.work]
  21.05.2009, 12:37
  • Offline


  • Gildenmeister
    • Gildenmeister
Zitat
Original von Deepfighter
Zitat
Wenn also in Tamriel von Akaviri gesprochen wird, meint man die Tsaesci. Denn diese hat man gesehen, erlebt und nicht vergessen. Später, nach dem Tod Reman III., wurde das Reich sogar Jahrhunderte lang von den Schlangenwesen regiert. Für die Bewohner Tamriels sind die Namen Tsaesci und Akaviri gleichbedeutend. Gemeint sind immer die Schlangenwesen.

Quelle? Steht in keinen mir bekannten Schriften - Akaviri ist die Bezeichnung, zumindest meines Wissens, für alle vier Völker auf Akavir.
Wir, die Spieler und Schriftenleser, wissen das. Aber die gemeine Tamriel-Bevölkerung sieht in dem Begriff Akaviri die Schlangenwesen aus Akavir.

Zitat
aus "Geheimnisvolles Akavir"
Wenn Einheimische aus Tamriel an die Akavir denken, so denken sie an die Schlangenleute, weil ein solcher in der letzten Ära für vierhundert Jahre das Cyrodiilische Kaiserreich regierte.

Zitat
Original von Mogelbogel
Ich denke, dass wir in Tes5 mehr von den Akavir zu sehen bekommen. Die bieten nämlich genug Stoff um eine ganze HQ zu schreiben.
Möglich, aber eher unwahrscheinlich. Denn in Gesprächen erfährt man:

Zitat
Gerüchten zufolge hat der Nerevarine Morrowind für eine Expedition nach Akavir verlassen. Seither hat niemand mehr etwas von ihm gehört.
Um die Konsistenz und Spiellogik zu wahren, muss Bethesda ausschließen, dass der Nerevarine angetroffen werden kann (bei jedem sah er/sie anders aus und Bethesda kann das Aussehen nicht vorgeben. Höchstens als Skelett  ;)). Und wie Môr schreibt, geht es hier nicht darum.

klarix
  21.05.2009, 12:47
  • Offline
  • Meine YouTube-Ecke


  • Abenteurer
    • Neuling
Hay (:
Nachdem ich erstmal ein paar Fragen zur Lore falsch gepostet hat (und mich klarix netterweise hierhin verwiesen hat) würde ich die gerne hier stellen. :)
Also.
Fungiert das Amulett der Könige dann so wie ein Seelenstein und... warum kann es dann nur der Kaiser tragen?
Wie wurden die Aedra geschaffen?
Was war Lorkahn eigentlich und was ist ein "Gott"? Ist ein Aedra ein Gott? Sind die Daedra-Prinzen auch "Götter"? Ist es einfach ein Wesen mit enormer Macht?

Und ich weiß nicht ob es ein Quellenwiderspruch ist aber ich hab beides gelesen.
Die Ehlonfey und die Hist waren doch ein Teil der Schöpfung und somit von Nir "geboren"?
wie kann es dann sein, dass die Aedra die Sterblichen schufen?
Zu dem Thema, warum ein Tor in die SI geöffnet werden kann sagt Haskill, dass es niemanden schadet, es sei nur eine Einladung. Ich denke nur Tore zu Invasionszwecken dürfen nicht geöffnet werden.
blab
  16.06.2009, 19:44
  • Offline


  • Skelett-Krieger
    • Untot
Zitat
Original von RonaFungiert das Amulett der Könige dann so wie ein Seelenstein und... warum kann es dann nur der Kaiser tragen?

Die ingame Lore sagt aus, dass das Amulett der Könige von Akatosh geschaffen wurde, um die Barrieren aufrecht zu erhalten. Die Seele jedes Kaisers sollte nach dem Tod in dieses Amulett übergehen, wobei dies eine "freundlichere" Variante als den normalen Seelenstein darstellen soll.

Die ehm... "outgame" Lore geht aber davon aus, dass das Amulett von den Ayleiden geschaffen wurde. Es wurde bestätigt, dass es auch von Nicht-Kaisern getragen wurde. Dazu weiß aber klarix mehr.

Zu den unteren Sachen schreibe ich mal meine Version. Wenn klarix die Lust und Zeit hat, soll er bitte die Anuade- und Monomythos-Versionen zusammenfassen. Meine Version basiert auf den obskuren Texten der Bethesda-Mitarbeitern.

Zitat
Original von Rona
Wie wurden die Aedra geschaffen?

Sie wurden nicht erschaffen. Sie kamen wie alle anderen et'Ada nach Akatosh und Lorkhan. Aedra ist keine Rasse sondern ein Titel und beschreibt jene et'Ada, die an der Erschaffung Nirn's mithalfen und es danach verließen.

Zitat
Original von Rona
Was war Lorkahn eigentlich und was ist ein "Gott"? Ist ein Aedra ein Gott? Sind die Daedra-Prinzen auch "Götter"? Ist es einfach ein Wesen mit enormer Macht?

Lorkhan war das Gegenteil von Akatosh. Akatosh war "Ist" und Lorkhan war "Ist nicht". Er entstammt vermutlich Padomay.

Ein Gott ist unsterblich und allwissend. Alle Geister/Spirits/et'Ada waren dies. Aber viele gaben ihre Göttlichkeit auf (Vorfahren der Menschen, Mer, Tiere und Kreaturen) um auf Nirn zu leben, oder nach dessen Erschaffung es zu verlassen (Aedra). Viele derer, die weder das eine noch das andere taten, sind als Daedra bekannt. Wenn man die et'Ada, die weder Aedra, Daedra noch Sterbliche wurden sondern einfach et'Ada blieben, außer Acht lässt, so sind die Daedra die wahren Götter.

Jene, die sich durch einen Drachenbruch zum Halbgott verwandeln, sind enorm mächtig, aber nicht "wirklich" göttlich. Sie altern nicht, sind aber dennoch sterblich. Sie wissen sehr viel, sind aber nicht allwissend.

Zitat
Original von Rona
Zu dem Thema, warum ein Tor in die SI geöffnet werden kann sagt Haskill, dass es niemanden schadet, es sei nur eine Einladung. Ich denke nur Tore zu Invasionszwecken dürfen nicht geöffnet werden.

Er sagt ausdrücklich, dass kein Pakt verletzt wurde. Dir ist auch aufgefallen, dass niemand, der vor der Öffnung des Tores auf den SI gewesen ist, nach Nirn gekommen ist. Also kein Geschöpf des Wahnsinns hat dieses Tor benutzt. Nur Sterbliche von Mundus gingen hinein und wieder hinaus.

Hier verhalten sich die Regeln anders.
  17.06.2009, 02:08
  • Offline