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Thema: Hansens Wege  (Gelesen 999 mal)

  • Hexer
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Alles was schief gehen kann, geht schief. Und wenn du mal Glück hast, dann nur, damit du im Nachhinein noch viel mehr Pech hast.
So auch im Leben von Hans Luck. Gerade im Tiefpunkt seines Lebens, nachdem er als Unschuldiger des mehrfachen Mordes beschuldigt wird,
trifft ihn der Zufall und er gerät frei - mit einem funkelnden Amulett in den Händen. Mal sehen, wie lang das gutgeht!

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Hans Luck

Rasse: Kaiserlicher
Sternzeichen: Die Diebin
Klasse: Glückspilz

Hauptattribute: Geschicklichkeit, Glück
Stärke: 40
Intelligenz: 40
Willenskraft: 30
Geschicklichkeit: 45
Schnelligkeit: 50
Konstitution: 40
Charisma: 50
Glück: 65

Hauptfertigkeiten:
Schwertkampf, Blocken, Leichte Rüstung, Sicherheit, Schleichen, Handelsgeschick, Wortgewandheit

  26.12.2009, 21:16
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  • Hexer
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Ich habe so eine scheiß Angst!
Ich will wirklich nicht wissen, in was für eine verdammte Scheiße ich da reingeraten bin... erst kamen diese ganzen Wachen und führten mich ab wegen mehrfachen Mordes – was ich noch nichtmal gemacht habe – und wollten mich am Galgen baumeln lassen. Dann kommen plötzlich drei Wachen hereinspaziert und der alte Septim persönlich in seinem besten Kleid. Ok, ich kann von Glück reden, dass sie nicht hinter mir her waren, sondern die Wand in meiner Zelle plötzlich in einem Geheimgang verwandelten. Das solle mein Glückstag sein, grummelte einer der Blechbüchsen und der Kaiser höchstpersönlich sprach davon, dass er von mir geträumt hätte. Nicht, dass ich mich nicht geehrt fühlen würde, dass Hochlaucht von mir träumt – in welchem Szenario auch immer – aber was der plötzlich alles faselte von Schicksal, Tod und dem ganzen Scheiß.
Ich folgte der Gruppe in die dunklen Korridore, obwohl ich wusste, dass es zu nichts Gutem führen würde. Aber es war jedenfalls besser als der Galgen. Und da kommen plötzlich aus allen Löchern rote Kleidträger auf den Kaiser zugestürmt. Ich schrei noch wie ein kleines Kind, da schlitzen die Wachen den Gestalten die Kehlen auf. Eine der Soldaten war auch hinüber.
Dann ließen sie mich allein. Es war dunkel. Ich wusste nicht wohin. Plötzlich fing es leicht an zu knistern, ein paar Steine an der Wand fingen an sich zu bewegen und ein lautes Quieken drang durch mein Ohr. Ich schnellte zur Seite. Die Wand bröckelte auf und zwei riesige Ratten sprangen aus der Nische direkt auf mich zu. Wie aus Reflex nahm ich das Schwert, dass direkt neben mir lag und blutig neben der Leiche der Soldatin lag, und schlug damit um mich. Das Blut spritze.
Wohin sollte ich gehen? Die Meute hatte die Tür hinter sich versiegelt. Da blieb mir nur das Rattenloch... hingekniet kroch ich durch den Schlamm – sehr zur Freude meines Zellengewandes – und bahnte mir meinen Weg durch den Komplex.
Ich schlich an allem Ungetüm vorbei – und man kann kaum glauben, welche Kreaturen sich alles unter der Kaiserstadt verbergen. Bis ich irgendwann wieder auf die anderen traf. Diese waren nicht gerade erfreut, dass sie mich sagen und nur der König – ehrlich, ich weiß wirklich nicht, was der von mir wollte – bestand darauf, dass ich bei ihm bleibe.
Dann fing das Blutbad an: Sackgasse, überall Kleidträger, hier ein Hieb, da ein Kopf weniger, der Kaiser drückt mir irgendein Amulett in die Hand und plötzlich springt einer aus einem Geheimgang und sticht den Alten ab! Ach du scheiße denk ich mir, wollte der besagte auch gleich auf mich losgehen. Ich sprach mein letztes Gebet, da kam der Rothwardone angesprungen und rammte sein Schwert in den Assasinen und tot.
Dann fing der Schwarze an zu labern. Irgendwas mit Bestimmung und so. Und was von irgendeinem Mönch, der in Wirklichkeit eine Klinge sei. Was bei Oblivion hab ICH damit zu tun?? Ich bin vollkommen verstört und alle Welt will plötzlich von mir dass ich die Welt rette – natürlich. Dabei kann ich von Glück reden, dass ich noch lebe. Und die wollen, dass ich dieses noch weiter aufs Spiel setze.
Aber natürlich, ich hab meinen netten Tag und willige ein – sonst hätte der Rothwardone wahrscheinlich noch angefangen zu weinen. Und ich musste ja irgendwohin. Dann also erstmal ab durch die Kanäle – sehr zu Freuden meiner Nase – ab in die Frischluft.

Verdammt, ich weiß wirklich nicht, in was ich da reingeraten bin – und will es ehrlich gesagt auch nicht wissen. Vielleicht kommt jeden Moment wieder so ein Kleidträger und sticht mich ab, nur weil ich dieses dämliche Amulett habe. Morgen geht’s sofort los zu diesem Mönchtypen.
  26.12.2009, 21:17
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Meine Fresse... was in den letzen Tagen alles passiert ist! Und da weiß ich, dass meine Angst wirklich begründet war. Ich hatte so ein verdammtes Glück bei all dem Scheiß.
Aber gut – eins nach dem anderen:
Ich ging also zu diesem Mönchen. Der, vollkommen verwirrt wegen dem Amulett, wollte mir erst die Kehle aufschlitzen – von wegen Rache für den Kaiser und so. Doch ich konnte ihn gerade noch überzeugen, dass die ganze Sache doch im Willen von dem Thronsitzer war. Er fägt dann an, von irgend einem Bastard zu reden. Man, der König konnte es mal wieder nicht lassen! Jedenfalls sollte ich nach Kvatch – was für ein Name – reiten, um ihn dort zu suchen und hierher zu schleppen. Die Leute von der Priorei haben mir reihenweise wertloses Zeugs gegeben.. naja, und einen Gaul, mit dem ich zu Martin, so hieß der Bastard, reiten sollte. In der Hoffnung, der Esel würde nicht schlappmachen, kam ich auch nach kurzer Zeit an den Fuß eines Berges, auf dem Kvatch lag. Man sah schon aus der Ferne, dass dort die Luft brannte und dass es wahrscheinlich nicht einfach ’ne Eskorte werden würde. Ich traf auf vollkommen verstörte Leute, die in Zelten hockten und mir irgendwas von einer Invasion erzählten. Oblivion und so. Ok, dachte ich, anscheinend raucht die Luft hier so, weil die hier zuviel Skooma genommen hatten.
Aber verdammt: Die Leute hatten recht. Kaum ein paar Minuten den Pfad hoch, sah man Feuer über die Mauern steigen und vor dem Tor war ein riesiger feuerroter Ring, der die Luft zum flimmern brachte. Palisaden schützten ein paar Soldaten, die auf mich zukamen. Ich versuchte mich rauszureden, aber die Leute meinten doch tatsächlich, dass ich durch diesen Ring – anscheinend ein Portal nach Oblivion – gehen sollte. Na klar, alleine gegen Meister Mehrunes. Gegen meinen rechten Haken hat der Daedra natürlich keine Chance!
Da packten die Kampfbüchsen mich an beiden Armen und warfen mich auf die gleißende Membran, die mich sofort aufsog. Es wurde kurz schwarz, ich hatte keine Orientierung, aber kurze Zeit später fand ich meinen Kopf in einem Haufen Asche wieder. Nachdem ich den Sand von meinen Zähnen gerieben hatte, schaute ich mich um. Scheiße, ich war wirklich in Oblivion! Ok, ganz ruhig bleiben, dachte ich und schlich mich durch die toten Länder, in der Hoffnung, bloß kein Aufsehen zu erregen. Als dann plötzlich ein riesiger Speer von einer Pflanze auf mich zugeschossen kam, konnte ich meinen Aufschrei nicht mehr halten, sodass irgend so eine Kreatur, ich glaube sie heißen Skamps, auf mich zukam. Zum Glück schien das Vieh nicht gerade das klügste zu sein und während es sich selber bei dem Versuch, einen Feuerball zu erzeugen, verbrannte, hackte ich ihm kurzerhand den Kopf ab. Kein schöner Anblick...
Keine Ahnung, wie ich es geschafft habe, aber doch: Ich war im Turm und habe sogar irgendeinen wichtigen Schlüssel von einem Dremora abgeluchst. Einmal muss man ja mal Glück haben. Oben im Turm war eine Kugel, die durch den Feuerstrahl, der durch den gesamten Turm ging, festgehalten wurde. Scheint wertvoll zu sein, dachte ich mir und nahm das Teil an mich. Plötzlich fing es an zu Beben und der Boden unter mir verlor seinen Halt.
Dann nichts und dann dieser dämliche Soldat wieder, der mich in das Portal geschubst hatte. Bevor ich ihm dafür danken konnte, machte der sich zur Stadt auf. Na gut, dann eben später.
Bis zum Kloster gekämpft und dann Martin getroffen. Man war das ein Muttersöhnchen, meine Fresse! Blah blah, die Götter haben uns verlassen.. blah. Und ich konnte mir den Typen noch nicht einmal schnappen und abhaben, nee, die wollten noch unbedingt, dass ich mit den anderen den Grafen rette. Na klar. Hoffentlich gibt’s ne ordentliche Belohung, dachte ich, und wir stürmten in die Burg. Kurz gesagt: Der Kerl war tot, also keine Perlenkette für Hans... Toll! Mein Rachemoment war wenigstens dadurch gekommen, dass ich dem Soldaten mit breitem Grinsen sagen konnte, dass ich seinen Herrn Grafen mit dem Gesicht in einer Blutlarche liegend gefunden habe.
Dann ging’s auf jedenfall ab zur Priorei. Und als ob es kein Ende nehmen würde, waren da schon wieder diese komischen Kleidträger! Ok, ich nehm zurück, was ich über Martin gesagt habe: Zuhauen kann er wohl ganz gut, er hat da auch einen ziemlich miesen Dolch für einen Priester. Nicht schlecht. Wir dann also wieder zu Jauffre, der hat aber anscheinend das Amulett verschlampt. Muss man denn alles alleine machen? Jedenfalls war Martin am Leben, sagte er, und wir ritten zu irgend’ner Festung im Norden. „Wolkenherrschertempel“, sagte man mir, aber das brachte mich auch nichts gegen die klirrende Kälte, die ich mir für die Tage antun musste. Nach einer schrecklich dämlichen Ansprache von unserem neuen Herrn Kaiser sollte ich wieder zur Kaiserstadt – immer dieses Hin und Her – und mich mit Baurus treffen. Kann ich nicht mal für einen Moment ordentlich pennen?

Es ging dabei um irgendwelche Bücher, die ich mir besorgen und entschlüsseln sollte. Die ersten drei waren kein Problem, aber für den vierten band mussten wir in den miefigen Abwasserkanal. Perfekt! Nach einem Ritt durch den Unrat trafen wir uns mit den Kleidträgern – genauer gesagt spielte Baurus den Köder – und ich suchte im Schatten Deckung. Tja, der Plan lief wohl schief, als zwei weitere auf mich zukamen. Es sah also nach einer spontanen Umänderung des Planes aus. Ich sprang die zwei aus dem Schatten an und konnte sie bewältigen, als auch Baurus sein Schwert zückte und den anderen zum Bluten brachte. Ok, letztes Buch also auch. Dann mussten wir die Wälzer bei ’ner Echse in der Universität untersuchen lassen. Die sagte irgendwas von ’nem geheimen Code. Und dass ich mittags auf den Friedhof gehen soll.
Und richtig: Dort leuchtete eine Karte auf einem Grabstein auf – als ob das nie jemand anderes je gesehen hätte – und zeigte einen Ort, an dem anscheinend ein Treffpunkt sein sollte.
Es ging also weiter. Dort angekommen fand ich eine Höhle, darin ein Kleidträger der mich empfing. Als der Perverse dann Ausziehen befahl, stach ich ihm dann mit meinem Schwert in den Bauch. Wär’ ja noch schöner! Naja, in der Höhle traf ich auf eine Gruppe Kleidträgern, darunter auch Camoran mit Kette, der aber durch ein Portal abhaute. Irgendein Buch krallte ich mir noch, aber dann nichts wie weg!
Das Buch schien ziemlich wertvoll zu sein, sagte Martin. Hoffe ich doch, bei der Scheiße, in die du mich reingeritten hast, Bastard!
Naja, dann musste ich noch ’nen Auftrag von Jauffre erledigen, der irgendwelche Spione tot sehen wollte. Die hockten beide an ’nem komischen Stein nördlich von Bruma und waren nicht darauf vorbereitet, das ich aus dem Dunklen kam.
Ok, Feierabend heißt es wohl nun und ich kann mich endlich ordentlich pennen legen. Martin sprach von ’nem Daedraartefakt, dass ich ihm als nächstes besorgen soll. Irgendwie fängt das ganze an, mir Spaß zu machen. Ich hab’ ’ne Glückssträhne!
  01.02.2010, 13:00
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