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Thema: leben die Ayleiden noch?  (Gelesen 4863 mal)

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hi Leute,
Ich habe im TES Almanach und noch in einem anderen Forum gelesen das es in Tamriel noch verstreut Ayleidengruppen gibt die sich in Wälder zurückgezogen haben...Stimmt das?gibt es Dinge(ingame Bücher,...) die diese Behauptung festigen?Hoffentlich denn die Ayleiden sind mit den Nords meine Lieblingsrasse in TES...

mit freundlichen Grüßen
Thomas
Lieber werde ich gehasst für das was ich bin als geliebt für das was ich nicht bin.
  19.01.2010, 19:08
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Die letzten Ayleïden verschwanden mit der Durchsetzung der Alessianischen Doktrin von ca. 4000 Jahren von der Bildfläche. Die, die sich der Verfolgung entziehen konnten, zogen sich in unbewohnte Gebiete und dichte Wälder zurück. Allerdings ist davon auszugehen, dass sie diesen, für sie völlig neuen, Lebensstil nicht lange führen konnten und ausstarben.

Es gibt aber Anhaltspunkte dafür, dass wenige der letzten herrschenden Familien damals nach Valenwald und Hochfels auswanderten, um dem Marukhati-Terror zu entgehen. Auch wenn sie offiziell nicht mehr als Ayleïden auftreten und sich möglicherweise seit dem mit den Einheimischen vermischten, könnten in Hochfels noch Elfen leben, die reinrassiges Ayleïden-Blut in den Adern haben.

Das Spielgeschehen selbst deutet auf Nenalata als die Ruhestätte des letzten Ayleïden-Königs. Aber seit dem sind, wie gesagt, 4000 Jahre vergangen.

Andere Hinweise gibt es in der Ingame-Literatur nicht.

klarix
  19.01.2010, 19:53
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Erstmal vielen Dank für die Antwort :).Besteht nicht die theoretische Möglichkeit das sich in versteckten Wäldern eine  kleine Gruppe von Ayleiden neu eingerrichtet hat?^^
Lieber werde ich gehasst für das was ich bin als geliebt für das was ich nicht bin.
  20.01.2010, 16:44
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Zitat
Original von Heidenthomas
[...]in versteckten Wäldern eine  kleine Gruppe von Ayleiden neu eingerrichtet hat?^^
Was bedeutet "neu"? Die müssen sich da schon vor Tausenden von Jahren "eingerichtet" haben. Auch wenn man die Langlebigkeit der Elfen zugrunde legt, dürften es ein Dutzend Generationen gewesen sein, die nicht entdeckt wurden. Und als kleine Gruppe, abgeschottet und ohne Kontakt zu anderen, würden diese Elfen wohl genetisch degenerieren und wahrscheinlich an Folgeschäden leiden und aussterben. Aber dazu kann vielleicht ein Mediziner oder Genealoge mehr sagen.

Ich persönlich bezweifle, dass eine kleine Gruppe in Abgeschlossenheit so lange überlebt und unentdeckt bleibt. Ich stelle mir gerade eine Pharao-Familie aus dem alten Ägypten vor, die bis heute in einer Höhle im Schwarzwald überlebt haben soll. Unwahrscheinlich  ;)

Aber die Welt von TES ist nicht die Erde. So könnte es dennoch möglich sein.

klarix
  20.01.2010, 18:30
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Zitat
Original von klarix
Und als kleine Gruppe, abgeschottet und ohne Kontakt zu anderen, würden diese Elfen wohl genetisch degenerieren und wahrscheinlich an Folgeschäden leiden und aussterben.

Also ich würde da nicht so genau über Bevölkerungszahlen nachdenken.
Erst einmal gibt es da nicht wirklich absolute Zahlen, weil die  MVP (minimal lebensfähige Population)  in Abhängigkeit von Wahrscheinlichkeiten für Inzuchtdepression und äußere Belastungen (in dem Fall auch wichtig, weil es ja gewissermaßen ein neuer "Lebensraum" für die Ayleiden wäre) mit Hilfe von Computermodellen berechnet wird.
Natürlich gibt es aber schon Berechnungen für verschiedene Spezies, generell ist das Ergebnis für Wirbeltiere 600-1000, wenn man Inzuchtdepression nicht beachtet. Wenn das mit einberechnet wird, dann sollten es für eine sicherere Überlebenswahrscheinlichkeit der Art (denn hier geht es ja um nichts anderes als Wahrscheinlichkeit ... bei konkreten Ausrottungen nützt die größte Genvielfalt/Population nichts!) schon mehrere Tausend sein.
Und wenn wir das beachten, haben auch die andere Rassen in TES (und allen bisherigen PC-Spielen) Inzuchtdepression (oder gar Ausrottung!) zu befürchten ;) ...

PS: Hat da zufällig wer eine Mod-Idee? :P
"Lieber probieren und schlecht machen, als gar nichts tun." 
Lew Nikolajewitsch Tolstoi, "religiöser Anarchist"
  20.01.2010, 23:48
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Hm schade ...naja vielen Dank für die Antworten.Eine Ayleiden-Mod wäre echt hammer geil...na gut dann heißt es jetzt Nords und Orks FTW!!!!^^
Lieber werde ich gehasst für das was ich bin als geliebt für das was ich nicht bin.
  21.01.2010, 16:11
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Ich weiß nicht mehr wo ich es gelesen habe, aber die Ayleiden sollen noch eine Festung in Schwarzmarsch haben und dort leben?!:blink:
(Jetzt aber nich gleich mit Steinen werfen wenns falsch ist, ok.)
  21.01.2010, 16:19
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*mit Steinen schmeiß*
;) In Schwarzmarsch ist eine Festung der Kaiserlichen Legion, aber Ayleiden haben sich dort ganz sicher nicht niedergelassen^^
  21.01.2010, 18:32
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Als ich die Quests von Umbacano gemacht habe habe ich mir überlegt ob man nicht eine Mischung aus Umbacanos Quests und knights of the nine machen könnte als add-on für TES 5...Man muss verschiedene Reliquien auf verschiedenen Wegen bekommen ,Nachforschungen beginnen und dann in eine alte Ruine gehen.Dort wird man dann zu einem neuen Ayleidenkönig(Gildenmeister) .Mit der Zeit wird die Ruine wieder aufgebaut und es kommen immer mehr elfen ayleidischer Herkunft die sich dir anschließen wollen(Mitglieder).Und als Feind könnte man dann irgendwelche menschlichen Fanatiker oder so machen...
Lieber werde ich gehasst für das was ich bin als geliebt für das was ich nicht bin.
  23.01.2010, 20:56
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Zitat
Original von klarix
Die letzten Ayleïden verschwanden mit der Durchsetzung der Alessianischen Doktrin von ca. 4000 Jahren von der Bildfläche. Die, die sich der Verfolgung entziehen konnten, zogen sich in unbewohnte Gebiete und dichte Wälder zurück. Allerdings ist davon auszugehen, dass sie diesen, für sie völlig neuen, Lebensstil nicht lange führen konnten und ausstarben.

Es gibt aber Anhaltspunkte dafür, dass wenige der letzten herrschenden Familien damals nach Valenwald und Hochfels auswanderten, um dem Marukhati-Terror zu entgehen. Auch wenn sie offiziell nicht mehr als Ayleïden auftreten und sich möglicherweise seit dem mit den Einheimischen vermischten, könnten in Hochfels noch Elfen leben, die reinrassiges Ayleïden-Blut in den Adern haben.

Das Spielgeschehen selbst deutet auf Nenalata als die Ruhestätte des letzten Ayleïden-Königs. Aber seit dem sind, wie gesagt, 4000 Jahre vergangen.

Andere Hinweise gibt es in der Ingame-Literatur nicht.

klarix

Divayth Fyr in Tel Fyr ist 3000 Jahre alt.
Und der ist Dunmer.
http://www.scharesoft.de/joomla/almanach/index.php/Divayth_Fyr

Wenn der noch Lebt, was zu der zeit zu der Oblivion spielt der Fall ist,
dann glaube ich nicht, dases noch Ayleiden gibt.
Ich denke, das das wie mit den Römern und den Italienern ist.
Römer wurden zu Italienern.
Aber Italiener sind keine Römer mehr.
  24.01.2010, 13:30
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Zitat
Ich denke, das das wie mit den Römern und den Italienern ist.
Römer wurden zu Italienern.
Aber Italiener sind keine Römer mehr.
Aber es gibt immer noch Römer die weil sie in Italen leben logischer weise auch Italiener sind und andersrum gibt es auch noch Italiener die Römer sind eben weil sie in Rom leben.
30% der Einwohner Mexikos sind Indigene Völker, unter anderem auch Maya und Azteken (http://de.wikipedia.org/wiki/Mexiko#Bev.C3.B6lkerung) Nur weil Staaten nicht mehr existieren stirbt nicht gleich ein Volk aus.

Ich halte es nicht für so unrealistisch das es noch Ayleiden gibt, immerhin gibt es auch heute noch Indianerstämme in Südamerika die lange Zeit unentdeckt blieben und keinen Kontakt zur modernen Zivilisation haben:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,556720,00.html
Außerdem ist Tamriel weit weniger erforscht als unser Planet, dass dritte oder vierte Zeitalter könnte man durchaus mit dem Mittelalter vergleichen (höchstens noch mit dem Anfang der Neuzeit) und im Mittelalter waren die meisten Völker auf der Erde den Europäern noch unbekannt.
In life, I have no religion,
Beside, the heavy metal Gods!
  24.01.2010, 13:49
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Um zum Überleben, greift eine Rasse auch auf Inzucht-Fortpflanzung zurück, was allerdings das Problem eröffnet, dass der Genpool keine neuen Variationen mehr hevorbringt. Dann werden Parasiten und Krankheiten, weswegen es die sexuelle Selektion überhaupt gibt, wieder zu Problemen. Auch Elfen werden davon nicht verschont sein. Wenn aber Elfen im Schnitt (Hausnummer) 1000 Jahre alt werden können und die Population aus 2 Frauen und 2 Männern besteht, würde die Zeit reichen um eine normale Vererbung zu dulden.

Mal vom evolutionistischen und soziobiologischen Aspekt abgesehen, halte ich es für sehr unwahrscheinlich, dass die Ayleiden noch irgendwo als tatsächliche Ayleiden auf Mundus existieren. Dazu müssten sie zu lange versteckt bleiben. Vermutlich haben sich die Ayleiden mit einer anderen Rasse (Hochelfen zb) vermischt und es entstanden Hybride, die eher zu den Hochelfen zählten als du den Ayleiden.

Zitat
Zitat von klarix
Andere Hinweise gibt es in der Ingame-Literatur nicht.

Richtig. Auf der TIL gibt es das Dokument "Nu-Mantia Intercept", was über eine Rückkehr der Ayleiden spricht, aber da dies bisher weder als offizielle Lore gekennzeichnet noch dementiert wurde, muss jeder selbst entscheiden, in wie fern er diesen Werken Beachtung schenkt.
  24.01.2010, 14:11
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Zitat
Ich halte es nicht für so unrealistisch das es noch Ayleiden gibt, immerhin gibt es auch heute noch Indianerstämme in Südamerika die lange Zeit unentdeckt blieben und keinen Kontakt zur modernen Zivilisation haben:
aber nicht bei den bevölkerungszahlen in den eldersrolls.  :D
  24.01.2010, 14:12
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Zitat
[...]immerhin gibt es auch heute noch Indianerstämme in Südamerika die lange Zeit unentdeckt blieben und keinen Kontakt zur modernen Zivilisation haben
Hmm... ich weiß nicht. Die Ayleïden waren damals die herrschende und die fortschrittlichste Rasse (neben den Dwemer). Stell Dir die heutigen US-Amerikaner oder Japaner vor, die in den Urwald verjagt werden. Entweder sterben sie an Krankheiten oder an Konsum-Entzug oder an Langeweile  ;)
Nein ich kann mir nicht vorstellen, dass man dann Jahrhunderte lang nichts von diesen Japanern sieht und hört (es sei denn sie sind tot).

klarix
  24.01.2010, 14:14
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sehe ich genauso.
klarix hat wie immer recht.
Es gibt heute noch Ägypten, aber keine Ägypter mehr.
Da Leben nurnoch Muselmanen.
  24.01.2010, 14:22
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Zitat
aber nicht bei den bevölkerungszahlen in den eldersrolls.
Ich würde eher sagen gerade wegen den Bevölkerunszahlen in Tamriel. Eben weil es weniger "Menschen" gibt als auf unserem Planeten. Wenn es weniger Menschen gibt kann man doch auch davon ausgehen das es mehr unentdeckte Gebiete gibt.

 
Zitat
ich weiß nicht. Die Ayleïden waren damals die herrschende und die fortschrittlichste Rasse (neben den Dwemer). Stell Dir die heutigen US-Amerikaner oder Japaner vor, die in den Urwald verjagt werden. Entweder sterben sie an Krankheiten oder an Konsum-Entzug oder an Langeweile
Hmm ja das ist natürlich ein Argument. Aber das heißt ja nicht gleich das es unmöglich ist. Nach der Eroberung Südamerikas durch die Spanier haben sich auch teile der Bevölkerung in den Urwald "geflüchtet" die gehörten auch "der fortschrittlichsten Rasse" an den Azteken zum Bleistift.
In life, I have no religion,
Beside, the heavy metal Gods!
  24.01.2010, 14:31
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nein das kann man so nicht sagen, wenn dort so viele, äh "Wesen"
leben würden, währe das Leben auf Nirn bald ausgestorben.
Banditen, Wegelagerer, Maraudeure, Vampire, Untote, Dunkle Bruderschaft mit reichlich Aufträgen, Morag Tong mit reichlich Arbeit.
Schau doch mal, wie wenige da Leben !
Morrowind, in JEDER Stadt Kaiserliche Legionäre.
Eigrentlich müsste es in Tamriel diverse Frauen geben, derren Mann in Morrowind stioniert ist.
Also wesentlich mehr Kaiservolk frauen als Männer.
Ist aber nicht so.
Wo sind Windmühlen ?
Wo sind getreide Kammern ?
Bauern ?
Die Kaiserstadt ist ein Dorf !
Da Lebt eine sehr gut überschaubare zahl an Stadtbewohnern. ( Äh, Dorfbewohner )
Keine Kinder, sehr wenige Ehepaare.

Zitat
Ich würde eher sagen gerade wegen den Bevölkerunszahlen in Tamriel. Eben weil es weniger "Menschen" gibt als auf unserem Planeten. Wenn es weniger Menschen gibt kann man doch auch davon ausgehen das es mehr unentdeckte Gebiete gibt.
Das ist ein wiederspruch in sich.

Mit weniger Menschen meine ich nicht nur Menschen sondern alle Rassen.
"Römer" das war, das Volk von Cäsar, Mark Anton.
Du gehst davon aus, das ein Volk ein kontinuierliches etwas ist.
Dem ist nicht so.
Es gibt keine "Römer" mehr.
  24.01.2010, 14:38
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Zitat
Mit weniger Menschen meine ich nicht nur Menschen sondern alle Rassen.
"Römer" das war, das Volk von Cäsar, Mark Anton.
Du gehst davon aus, das ein Volk ein kontinuierliches etwas ist.
Dem ist nicht so.
Es gibt keine "Römer" mehr.

Natürlich gibt es heute noch Römer, nur weil das Volk jetzt Italiener heißt, heißt das noch lange nicht das es keine direkten Nachfahren der Römer mehr gibt.Nur weil sie heutzutage anders bezeichnet werden, gibt es sie trotzdem noch.
Von den Mayas und Atzteken wird auch behauptet sie gibt es nichtmehr, aber wer kann beweisen das sich manche der Mayas in die urwälder geflüchtret haben und dort heute ihr normales Leben weiterleben?
Dementsprechend ist ein Volk schon ein kontinuierliches Etwas.
Es entwickelt sich halt weiter, nachdem was du sagst wären die deutschen Menschen aus dem Mittelalter ein anderes Volk als die Deutschen heutzutage.
Und das halte ich für Quatsch.
  24.01.2010, 15:27
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Zitat
Original von Lycanus
Zitat
Ich würde eher sagen gerade wegen den Bevölkerunszahlen in Tamriel. Eben weil es weniger "Menschen" gibt als auf unserem Planeten. Wenn es weniger Menschen gibt kann man doch auch davon ausgehen das es mehr unentdeckte Gebiete gibt.
Das ist ein wiederspruch in sich.
Was soll denn daran bitte wiedersprüchlich sein?
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  24.01.2010, 15:45
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ja stimmt, irrtum meinerseits,
hatte mich da vaäerlesen.
  24.01.2010, 16:32
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