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Thema: Essentia Deorum  (Gelesen 70882 mal)

  • Assassine
    • Dunkle Bruderschaft
Die Geheime Universität ist in Aufruhr! Seit mehr als drei Monden hat man jeglichen Kontakt zur Gildenhalle von Lillandril auf der Insel Summerset verloren und es scheint dass die dort ansässigen Magier wie vom Erdboden verschluckt wurden. Ist vielleicht etwas Schreckliches geschehen? Sind die Gelehrten Opfer eines außer Kontrolle geratenen, arkanen Experiments geworden? Steckt vielleicht sogar ein Gewaltverbrechen oder eine Intrige des alten Zaubererordens der Psijic dahinter? Und warum weigert sich der mächtige Fürst von Lillandril eine offizielle Erklärung zu den Vorfällen abzugeben?  Findet es heraus und nehmt den Auftrag aus der Hand des Erzmagiers an! Seit der Oblivionkrise sind zwar 10 Jahre vergangen, doch noch scheint das Böse nicht gänzlich von Nirn gebannt zu sein und Gefahren lauern überall, sodass die Magiergilde nach wie vor auf zauberkundige, kampferprobte und listige Helden zurückgreifen muss um die Sicherheit ihrer Mitglieder zu gewährleisten und die Vorfälle in Lillandril aufzuklären!


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Der Erzmagier saß unruhig auf seinem Stuhl. Trotz der mit Samt ausgelegten Rückenlehne schmerzte sein Rücken. Mit starrer Miene sah er in die Runde, die sich um den großen Tisch in einem der geheimen Versammlungsräume unter der Universität versammelt hatten. Abgesandte von allen Gildenhallen in ganz Tamriel, seine engsten Berater und sein treuester Diener. Doch einer der Stühle war leer, auf ihn hätte der Abgesandte des Gildenhauses in Lillandril, auf den Sumerset Inseln platz nehmen sollen. Doch dieser war nicht erschienen, es wurde auch keine Botschaft geschickt. Und um genau dieses Problem drehte sich diese Versammlung. Doch seit mehr als drei Stunden herrschten Streitigkeiten zwischen den einzelnen Gildenhäusern im Saal vor. Da erhob sich der Erzmagier und rief die Anwesenden zur Ordnung auf. "Seit mehr als drei Monaten erhielten wir schon kein Lebenszeichen aus Lillandril. Eine Expedition, die wir abgesandt hatten, kehrte bis heute nicht zurück und der Fürst weigert sich, eine Erklärung abzugeben. Wir müssen etwas unternehmen, anstatt uns hier zu streiten, wer mehr Macht besitzt!"
Im Saal wurde es ruhig, es herrschte Totenstille. Doch die Stille währte nur kurz.

"Warum schicken wir nicht eine weitere Expedition nach Sumerset?", meinte einer.
"Habt ihr denn schon vergessen, was mit der Ersten geschah? Nein, ich sage wir schicken unsere besten Kampfmagier und bitten den Kaiser, er möge eine seiner Armeen mitschicken", herrschte ihn ein anderer an.
Die Streitigkeiten entbrannten von Neuen, bis plötzlich ein alter Magier aufstand. "Hat denn noch keiner von euch jungen Tölpel in Betracht gezogen, dass wir einen Rivalen haben, der auf Magische Kräfte zurückgreifen kann?"
Erneut herrschte Stille, die nach einigen Sekunden vom Erzmagier selbst gebrochen wurde: "Meint ihr mit diesen Rivalen jemand Bestimmten?"
"Nun, was ist mit den Psijic?"
Auf dieses Wort erhob sich allgemeines Gelächter im Saal. Die Psijic waren - wenn sie überhaupt noch existierten! - höchstens ein Schatten ihrer selbst.


Nach der Versammlung schloss sich der Erzmagier mehrere Stunden in sein Gemach ein und dachte nach. Während er ratlos umherwanderte, fiel sein Auge auf eine alte Halskette, die in einer Vitrine lag. Er hatte sie vor einigen Jahren bei einem fahrenden Händler in Skingrad gesehen, der sich aber als Nekromant herausstellte und mithilfe dieser Kette, welche gewaltige Macht in sich barg, die Gilde stürzen wollte. Er griff damals auf den Dienst eines rätselhaften Mannes zurück, den er in Skingrad vor der Stadtwache beschützte. Es stellte sich damals heraus, dass er ein Assassine war, der aber mit der dunklen Bruderschaft nicht einverstanden war und so Aufträge annahm, die sonst keiner erledigen konnte. Seither benötigte er ihn öfters für verschiedene Aufgaben, für den er, aufgrund der besonderen Art, niemand aus der Gilde beauftragen konnte.
Er sandte nach seinem Diener und ließ nach dem Elf schicken. Doch diesen Auftrag konnte er nicht alleine erledigen. Er liess einen Schreiber kommen, der für ihn mehrere Schreiben in der Stadt verteilen sollte um Söldner anzuwerben. 'Vielleicht', so dachte er, 'können wir die Sache doch zum Guten wenden.'
« Letzte Änderung: 31.12.2010, 01:12 von Orwan »
  19.07.2010, 16:36
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Lysinia machte sich sofort auf den Weg zur Geheimen Universität, im Gehen richtete sie sich den Schleier, der ihr Gesicht verdeckte. Sie würde es ihm sagen, aber erst, wenn sie wusste, worum es sich bei diesem Auftrag handelte. In der Universität angekommen wurde sie Kommentarlos von den Wachen durchgelassen, es hinderte sie auch niemand, direkt in die Gemächer des Erzmagiers zu gehen. Zwar wusste man nichts über sie, doch war sie schon öfter hier gewesen, mit Erlaubnis des Erzmagiers.

„Ihr hab nach mir geschickt?“
Der Erzmagier erhob sich von seinem Tisch. „Da seid ihr ja, den Göttern sei dank. Ich nehme an, mein Bote hat euch unterrichtet, worum es geht?“
„Ja, das hat er. Und er klang ausgesprochen besorgt.“
„Nun, das sind wir zur Zeit alle. Deshalb habe ich auch nach euch geschickt. Doch diesmal werdet ihr nicht alleine sein. Ich hoffe, es melden sich genügend Söldner, um euch zu unterstützen.“
„Ihr wisst, dass ich keine Unterstützung benötige, sie wird mir nur im Weg sein“
„Nun, in diesem besonderen Fall glaube ich, werdet ihr sie brauchen. Doch wir werden ohnehin noch etwas warten müssen, bis sich genügend gefunden haben. Ihr könnt solange hier bleiben.“

Als Lysinia sich in der Eingangshalle niederließ, war sie leicht verwundert. 'Er weiß, dass ich keine Unterstützung brauche, warum tut er das? Ist der Auftrag am Ende doch so gefährlich?' Lysinia grübelte vor sich hin und beschloss, sich die Zeit damit zu vertreiben, sich in der Univerität die passende Ausrüstung für die Reise zu den Sumerset Inseln zusammen zu suchen. Während sie die Halle wieder verließ dachte sie weiter über die angekündigten Sölnder nach. Immerhin bestand ja noch Hoffnung, dass diese Söldner sich nur als Reisebegleiter entpuppten.
  20.07.2010, 16:35
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Dreekius war auf der Suche nach Geld. Suchen nach Geld gestalteten sich normalerweise extrem umständlich oder extrem lebensgefährlich. Und das Wort "extrem" missfiel dem Argonier, es sei denn es wurde dazu genutzt, um seine magische Macht im positiven Sinne zu beschreiben. Und das passierte noch nie. Dreekius hatte also alle Gründe, das Wort zu haßen.
Der Magier übernachtete mit dem Rest seines Geldes in einer billigen Kaschemme im Tempelbezirk. Nach einem "Frühstück", sofern man einen viertel Laib Brot und einen staubigen Steinbecher halb gefüllt mit schalem Wasser als soches bezeichnen könnte, im Erdgeschoß des Gebäudes warf er einige Münzen auf die Theke und verließ die Absteige.
Und gegenüber der Tür, prangend auf der kalten weißen Mauer eines mehrstöckigen Gebäudes und umringt von wenigen Leuten, sah er ein Schreiben. Näher gekommen las er es. Und die auf dem Schreiben geschilderte Geschichte klang gefährlich.
"Nunja, besser als nichts." dachte sich der Argonier, und machte sich auf den Weg zur Universität.


Im Vorhof der Universität angekommen, betrat Dreekius sogleich die Eingangshalle des Turms, welche auch der Öffentlichkeit zugänglich war. Er setzte sich, die anderen anwesenden Personen ignorierend, auf eine hölzerne Bank in der Nähe der Tür und wartete, empfangen zu werden.
  20.07.2010, 16:54
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  • Neuling
    • Neuling
S'Avannah näherte sich betont langsam der Universität.
Es war reiner Zufall gewesen, dass sie gerade in der Stadt war, als sie die Nachricht erhielt.
Die ehrenwerte Magiergilde wusste also nicht weiter. Typisch Gilden. Prahlten immer mit ihrem Zusammenhalt und ihrer Macht, brauchten aber immer wieder die Hilfe von Außenstehenden.
Ihr konnte das nur Recht sein, sie brauchte Geld, war sie doch gleich am Tag ihrer Ankunft mit einem Mitglied der Diebesgilde zusammengestoßen, als sie beide ins gleiche Haus einbrachen. Und jetzt hatte sie den Ärger am Hals, nur weil sich diese Bande für etwas Besseres hielt. Pah!

Vorsichtig betrat sie die Universität, nicht, ohne sich nicht noch ein letztes Mal umzusehen, ob ihr auch kein anderer Dieb folgte.
Vorbei an einem Argonier, der dort auf einer Bank kauerte, trat sie auf den erstbesten Magier zu und sprach ihn an:
"Ich bin S'Avannah. Euer Erzmagier erwartet mich."
  20.07.2010, 18:13
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    • Legion
Marcus saß im Hafenbezirk der Kaiserstadt auf der Kaimauer und reinigte Schwert und Kettenhemd, die ihm gestern bei einem Überfall auf eine Handelskaravane wieder einmal gute Dienste geleistet hatten.
Es musste mal wieder ein großer Auftrag her. In letzter Zeit gab es nur Eskorten und Personenschutz, was nicht grade gut bezahlt wurde und sich auch in Marcus Geldbörse bemerkbar machte.
Marcus steckte das blank polierte Schwert in die Scheide und lehnte sie neben sich an die Mauer, um sich daran zu machen, verkrustetes Blut aus den Ringen des Kettenhemdes zu entfernen.
Als der größte Teil wieder sauber war, schlug ein Junge auf der anderen Straßenseite ein Plakat an eine Haustür. Marcus ging hinüber und sah sich das Plakat an.
Die Magiergilde suchte Leute für eine Mission in Sumerset. Er wusste nicht recht, was er davon halten sollte, da er von Magie absolut keine Ahnung hatte.
Das einzige, was er konnte, war ein einfacher Heilzauber, an dessen Stelle es auch ein einfacher Verband tat. Die Belohnung für den Auftrag war allerdings durchaus verlockend und so beschloss Marcus, das er sich die Sache einmal ansehen würde. Er zog sich das Kettenhemd wieder über den Kopf, legte sich den Gürtel mit seinen Waffen um und machte sich auf den Weg zur geheimen Universität.
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Dort angekommen setzte er sich in die Eingangshalle im Erdgeschoss des Großen Turms, wo sich bereits einige Personen aufhielten, und wartete.
  20.07.2010, 18:48
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255

  • Gelehrter
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"Zwei kleine Seelensteine, ein kaputter Destillierkolben, ein Zauberstab und ein paar staubige, zerfledderte Bücher?! Ich gebe dir 150 Septime dafür. Das ist ein Freundschaftspreis, du kannst dich glücklich schätzen."
Grummelnd nahm Leif Thoronirs Geld ohne zu verhandeln und verließ den "Furchtbaren Münzbeutel". Er hatte schlechte Laune. Ganze drei Tage war er auf der Suche nach einem Totenbeschwörer gewesen, der sich letztendlich als der wahrscheinlich ärmste Magier aller Zeiten herausgestellt hatte. 'Von was hat der sich ernährt? Zombiefleisch?' Selbst mit der Belohnung seines Auftraggebers, eines kahlköpfigen, geizigen Magiers, war Leifs Gewinn lächerlich im Vergleich zur verbrauchten Ausdauer und Magischen Energie.

Als er die geheime Universität betrat um seinen Lohn einzufordern, blieb er verwundert in der Eingangshalle stehen. Es schien als hätte kürzlich eine Versammlung stattgefunden. Viele Mitglieder verschiedener Gildenhallen waren noch anwesend und veranstalteten einen Tumult, als ob der König der Würmer selbst vor der Tür stünde. Noch seltsamer war die Ansammlung verschiedener Gestalten, die hier saßen, kein bisschen in das Bild der übrigen Besucher passten und anscheinend auf irgendetwas warteten.

"Was ist denn hier los?", fragte Leif in die Runde und wartete auf eine Erklärung.
  20.07.2010, 19:08
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  • Blinder Knecht
    • Dunkle Bruderschaft
"Angeblich gibt es von einer Magiergildenhalle auf Summerset kein Lebenszeichen mehr. Nun versucht die Gilde Söldner anzuwerben. Wozu könnt Ihr Euch denken", antwortete Dreekius, ohne den Blick von einem schwarzen, staubigen Buch in seinen Händen zu lassen.
  20.07.2010, 19:16
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  • Anfänger
    • Diebesgilde
"Komm schon, hau drauf", "nimm deine Linke, die Linke", Eine Gruppe von etwa 15 Leuten hatten sich hinter dem Stadion im Arenabezirk der Kaiserstadt versammelt. In ihrer Mitte stand ein großer Nord, welcher sich mit einem Kleineren per Fäuste duellierte. Der Kleinere war Lucius Detentus, ein Kaiserlicher, gerade mal 18 Jahre. Der Nord schlug konzentriert nach Lucius, doch dieser wich flink aus und ließ dabei noch ein paar provokante Bemerkungen liegen. Nach bereits kurzer Zeit wurde es dem Nord zu viel; er fing an wild um sich zu schlagen. Es war für Lucius ein leichtes seinen Gegner danach zu besiegen. Er wich wieder geschickt aus und schlug dem Nord dann mit der Faust mitten ins Gesicht. Der Nord taumelte zurück, fing sich und wollte schnell zu einem massiven Gegenschlag ausholen. Doch er stieß nur auf einen weiteren Schlag. Danach gab er auf und floh mit gebrochenem Stolz mit einem Teil der Leute, die anscheinend zu ihm gehörten. Lucius ließ sich kurz feiern, verschwand dann aber schnell, da er im Augenwinkel schonwieder eine Stadtwache sah.

Lucius schlenderte auf dem Heimweg durch den Marktbezirk. Es würde Meister Ashnata nicht gefallen, wenn er nach Hause kommen würde, ohne die Besorgungen zu machen, für die ihn sein Meister eigentlich geschickt hatte. Und es war sehr unklug den alten Mann zornig zu machen. Ein paar Lebensmittel und er hatte alles was er brauchte. Er war schon fast aus der Stadt als er ein Plakat bemerkte. Es rief zu einer Reise auf und jeder, der sich meldete würde groß belohnt werden. Das ganze Söldnergesülze eben. Dennoch schien es sehr verlockend; Lucius beschloss es seinem Meister vorzuschlagen.

Er öffnete leise die Tür in Weye. Ashnata saß auf einem Kissen und es hatte den Anschein er würde schlafen. Als Lucius die Tür allerdings hinter sich schloss, hob Ashnata seinen Kopf: "Du kommst spät." "öhm….ja…..mich..hat…………ein Betrunkener aufgehalten. Jawohl so war es… ein Betrunkener.", es kam nur stammelnd aus Lucius heraus. "Du bist der schlechteste Lügner, den ich je gesehen habe.", Ashnata hatte ihn noch nicht einmal angesehen; "Gibs zu! Du warst wieder in eine Prügelei verwickelt, oder?  "ehhh….ja", beschämt sah Lucius zu Boden. "Dir liegt nochwas auf der Seele. Lass mich raten, du willst auf diese Reise gehen, nicht wahr?, er ließ das Plakat, welches Lucius vorhin gesehen hatte, aus seiner Hand gleiten, sodass es offen auf dem Boden lag. Ich habe es von einer Wache bekommen. Ashnata drehte sich das erste mal um: " Verstehst du nicht? Sie waren hier, haben nach dir gefragt. Lucius, sie wollen dich loswerden, weil du zu viel Ärger machst." Lucius war im ersten Moment schockiert. "Geh nun Kind, ich habe deine Sachen bereits gepackt. Sie sind dort in dem Schulterbeutel." Lucius verneigte sich nur kurz, dann rannte er mit der Tasche aus dem Haus.

Im Hauptgebäude der Geheimen Universität waren schon einige Leute. Lucius setzte sich alleine auf eine Bank und begann seine rechte Hand einzubandagieren. 'Der Nord hatte eine große Nase.' Lucius lachte.
  20.07.2010, 19:23
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  • Mitwisser
    • Dunkle Bruderschaft
Ssavira schlenderte durch die Straßen des Marktviertels. Es war später Vormittag und entsprechend groß war das Gedränge bei den Geschäften. Sie war auf der Suche nach einem guten Waffenschmied. Ihr Schwert war auf der letzten Reise stumpf und schartig geworden, Zeit es reparieren zu lassen. Dann noch ein paar Vorräte besorgen, und Ssavira würde die Kaiserstadt wieder verlassen. Diese Menschenmengen mochte sie nicht. Ständig sah sie sich um. Folgte ihr jemand? Sie wusste selbst, dass sie Gespenster sah. Entschlossen betrat sie die nächste Schmiede.

In dem verqualmten Raum hielten sich nur die Schmiedin und ein Kunde auf, ein grobschlächtiger Ork, etwas missmutig. „Habt ihr schon gelesen, Rohssan?“, sagte er gerade, „die Herren Magier suchen schon wieder Freiwillige für ihr nächstes Himmelfahrtskommando. Einer ihrer Lakaien ist wohl auf Sumerset verloren gegangen. Als ob es nicht genug von dieser Sorte gäbe ...“

„Einmal Schwert und Bogen ausbessern! Hab wenig Zeit.“ Ssavira schob den Ork resolut zur Seite und legte eine Hand voll Münzen auf den Tisch. Ungläubig starrte er sie an. Dann wieherte er los: „Na sieh sich das mal einer an. So ein dürres Püppchen und will sich mit mir anlegen!“ Ansatzlos brach das Lachen ab. Der Ork ballte die Faust, holte aus und ... erstarrte. Blassgrünes Leuchten umspielte seinen Körper.

„Na gebt schon her, das sollte nicht lange dauern.“ Rohssan machte sich gleich an die Arbeit. „Wie lange wird der Zauber anhalten?“ fragte sie beiläufig. „Lange genug.“ Ssavira verspürte keine Lust auf ein Gespräch. Die Worte des Ork gingen ihr im Kopf herum. Sumerset. Vielleicht sollte sie sich den Aufruf einmal ansehen. Sie wollte sowieso ans Meer, warum also nicht die Insel der Altmer. Als sie den Laden verließ, „taute“ der Ork gerade wieder auf ...

Bei einem bosmerischen Straßenhändler erstand sie günstig etwas Brot und Reis. Ssavira mochte die Bosmer. Man sagte ihnen nach, dass sie diebisch und verschlagen seien, aber das stimmte nicht. Sie hatte lange genug in Valenwald gelebt. Sicher, die Bosmer Cyrodiils waren etwas „schwieriger“. Oft handelte es sich um Personen, die in ihrer Heimat nicht mehr erwünscht waren. Ssavira konnte das sehr gut nachvollziehen. In solche Gedanken vertieft merkte sie gar nicht, dass sie plötzlich vor der Geheimen Universität stand.

Ein Kampfmagier beobachtete sie argwöhnisch. Ahnte er etwas? Nein, schon wieder diese Einbildung. Ssavira trat ein. In der Halle herrschte ungewöhnlich viel Betrieb. Am liebsten hätte sie gleich kehrt gemacht. Doch als sie keiner der Anwesenden mehr als gewöhnlich betrachtete setzte sie sich in die dunkelste Ecke, die sie finden konnte und wartete.
  21.07.2010, 07:01
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  • Hexer
    • Magiergilde
Umaril Ilandae saß gerade im Wohnbereich der Universität und aß ein wenig Wild, als ein paar Schüler ganz in der Nähe von ihm über ein Plakat erzählten, dass überall in der Kaiserstadt hängen sollte. Als vom Erzmagier persönlich als Auftraggeber die Rede war, horchte der Hochelf genauer hin. Anscheinend war eine nicht zu verachtende Belohnung im Spiel. „Hey! Sagt mal, worum geht es überhaupt bei diesem Auftrag?“, forderte Umaril die beiden Kaiserlichen auf. Der eine lächelte nur und antwortete: „Ach, wenn’s um’s Geld geht, horchst du wieder hin... dabei ist die Sache sowieso nichts für dich, du müsstest schon bis nach Summerset reisen wollen, um die Belohnung zu kassieren, dafür hättest du doch sowieso keine Kraft!“ Auch der zweite fing an zu kichern. „Jetzt macht mal halb lang!“, erwiderte Umaril leicht wütend, „Ich bin immerhin ein höheres Mitglied als ihr, also würde ich an eurer Stelle mal die Klappe halten!“
Die beiden wurden wieder stumm und warteten, bis sich der Elf wieder zu seinem Platz begab und weiteraß. „Ich glaube, ich werde mich für den Auftrag melden“, sagte der eine, „dann könnte ich vielleicht endlich in der Gilde weiter aufsteigen!“ Der andere schüttelte nur den Kopf und winkte ab.

'Die Sache hört sich gar nicht mal so schlecht an...', dachte Umaril. 'Vielleicht höre ich mir erst mal an, was der Erzmagier zu sagen hat, dann sehen wir weiter.' Der Elf verließ die Quartiere und schlenderte durch den groß angelegten Kräutergarten, der das Gebäude des Erzmagiers umgab. Da entdeckte er ein Plakat, von dem die beiden vorhin geredet hatten, an der Felsmauer.

“An alle Abenteurer, euch wird eine große Ehre zuteil!
Die Magiergilde sucht Helden, die sich auf die Reise zu den Summerset-Inseln begeben und im Gildenhaus von Lillandril nach Recht und Ordnung zu sehen.
Den Freiwilligen gebührt eine hohe Belohnung. Weitere Informationen in der Geheimen Universität der Kaiserstadt...“, las er vor.

Das Treffen sei schon an diesem Nachmittag, stand ganz unten auf dem Schreiben. 'Das bedeutet, dass die Besprechung schon bald anfängt, vielleicht in ein paar Stunden.'
Umaril nutze die letzte Zeit, sich das Angebot durch den Kopf gehen zu lassen. Gab es vielleicht an der Sache einen Haken? Er hatte schon etwas von der Sache in Lillandril gehört, schließlich war er Gildenmitglied. Wenn er bei diesem Abenteuer mitmachen würde, könnte er damit sein Leben auf’s Spiel setzen! Warum sollte die Gilde jetzt noch eine Gruppe schicken, wenn es doch – soviel er wusste – eine Expedition gegeben hatte.

Er war interessiert, dass konnte er nicht leugnen, also beschloss er, sich die Sache erst einmal anzuhören. Als er den Saal betrat, waren dort schon einige verschiedene Abenteurer, die alle ungeduldig auf den Auftrag warteten. Umaril setzte sich in die Ecke auf einen Stuhl und wartete ab.
  21.07.2010, 16:18
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  • Mitwisser
    • Dunkle Bruderschaft
Lange Zeit geschah gar nichts. Ssavira sah sich unauffällig um. Die meisten Anwesenden waren die üblichen Söldner, Kaiserliche, Nord, Rothwardonen. Sie bezweifelte, dass diese Sorte Glücksritter wirklich an einer Expedition teilnehmen würden. Die Magiergilde war dafür bekannt, dass sie zwar ganz gut zahlte, aber nur bei Erfolg und eben ... NACH der Mission.

Allerdings waren auch einige darunter, die nicht in dieses Schema passten, der gutaussehende Rothwardone zum Beispiel, da wäre sie auch einem kleinen Abenteuer nicht abgeneigt. Oder der Junge dort, der sich wie selbstverständlich in der ersten Reihe auf die Bank lümmelte und seine Hand verband. Ssavira hätte gern seine Augen gesehen. Augen sagten viel über die Seele aus, doch er sah nicht herüber.
Noch ein Abenteurer fiel ihr auf, ein Bretone? Nein, dafür war er zu kräftig, er hatte auch etwas "nordisches" an sich, ein Mischling vielleicht. Sie sah sich weiter um. Eine Khajiit versuchte gerade, als erste vorgelassen zu werden. Als ob das etwas helfen würde. Ssavira hatte nichts gegen Khajiiti, jedenfalls so lange nicht wie sie ihre Finger von Skooma oder Mondzucker ließen. Einmal, am Anfang der Einsamkeit, war ihr solch ein durchgeknalltes Exemplar begegnet. Sie hatte es geschafft, mit Glück, da sie noch unerfahren war, doch seit damals "zierte" eine lange Narbe ihren rechten Oberarm.
Ruhig ließ sie ihre Blicke weiter schweifen. Wer hob sich noch von der Masse ab? Der Altmer dorrt drüben? Er schien hier eher fehl am Platz zu sein. Elegante Kleidung, etwas außer Atem, so als hätte er eine längere Strecke rennen müssen? Nein das war kein Söldner. Ein Magier der Universität oder ein wohlhabender Händler vielleicht, aber niemand, der sich die Finger schmutzig machte ...
Beinahe hätte sie die Waldelfe übersehen. Sie schien die Schatten zu lieben, ganz im Gegensatz zu Prinzessin Thymanis. Ssavira nickte ihr zu.
Dann, auf der anderen Seite, sah sie den Argonier. Falsch, den argonischen Magier. Schnell senkte sie ihren Blick und rückte selbst ein Stückchen weiter ins Dunkel. Sie würde sich vorsehen müssen ...
  21.07.2010, 21:02
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    • Neuling
"Ich bitte Euch, noch etwas Geduld zu haben. Der Erzmagier wird Euch gleich alles erklären." antwortete ihr Gegenüber freundlich auf S'Avannahs Anmeldung.
"Ihr lasst mich rufen, und dann soll ich bei den Stümpern warten? Unverschämtheit!" fauchte die Khajiit.
Angesichts des hilflosen Schulterzuckens des wohl noch recht jungen Magiers beschloss sie aber, sich einfach hinzusetzen. Es war ja schließlich nicht seine Schuld.

Hoffentlich dauerte es nicht mehr so lange. Und hoffentlich nahmen sie nicht jeden dahergelaufenen Narren in die Gruppe, die den Auftrag erhielt, auf.
  21.07.2010, 21:29
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Es war deutlich zu sehen, wie die Dunmerin die Personen im Raum musterte. Doch als sie Dreekius sah, schien sie dies abzubrechen und rückte weiter ins Dunkel. Der Argonier wendete den Blick von dem schwarzen Buch in seinen dunkel geschuppten Händen ab, und sah die Dunkelelfe an.

"Habt Ihr etwa Angst, Mer?" sprach er im leicht spöttischen Ton. "Dies solltet Ihr auch. Eure ach so mächtige Heimazt wird binnnen weniger Jahrzehnte fallen. Und der Makel der Mer wird ausgerottet. Jeder Einzelne. Auf grausamste Weise. Und weder Euer brach liegendes Tribunal, noch das Kasierreich, falls man diese instabile, brökelnde de facto-Dikatur so nennen kann, wird dies verhindern können. Es gibt allen Grund für Euch Angst zu haben."
Sticheleien gegenüber Dunmern und Kaiserlichen konnte der Argonier einfach nicht lassen.
  23.07.2010, 18:01
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    • Dunkle Bruderschaft
Ssavira erschrak. Der Magier hatte sie bemerkt. Hilfesuchend sah sie sich um, doch keiner machte Anstalten, ihr beizustehen. Warum auch. Wieder einmal schien sie allein dazustehen. Nun gut. Wenn die Echse Ärger haben wollte, sollte sie ihn bekommen. Er würde es schon nicht wagen, sie hier mit seiner Magie anzugreifen, nicht hier im Zentrum der Magiergilde.

„Angst, nein. Ich habe keine Angst vor euch. In meiner Heimat, und ich rede nicht von einem morastigen Tümpel, weiß man seit Generationen mit euresgleichen umzugehen.“ Die Worte hatten ihr selbst Mut gemacht. „Ich hoffe, ihr begleitet uns nach Summerset ... als Gepäckträger.“

Jetzt war Ssavira wirklich wütend. Was wusste dieser Argonier schon von Heimat? Das Kaiserreich? Pah, es war nie ihre Heimat gewesen. Morrowind? Vor langer Zeit vielleicht, damals, als sie noch unschuldig war. Und die Götter? Ssaviras Familie hatte nie dem Tribunal gedient. Sie verehrten die alten Götter, die mächtigen Ahnengeister. Aber das konnte so ein Sumpfkriecher ja nicht wissen. Wütend stand sie da, die Hand am Schwert, bis sie von einer der Wachen zu ihrem Platz zurückgedrängt wurde.
  24.07.2010, 08:46
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    • Dunkle Bruderschaft
Die Dunmerin wurde wütend. Das war leicht zu erkennen, auch ihr Griff zum Schwert, bis sie von einer Wache zurück gehalten wurde. Intelligente Wache. Es würde hier nicht zu Handgreiflichkeiten kommen. Weder mit Magie oder Stahl. Zu ihrem Glück.

"Ihr solltet aber Angst haben. Oder vertraut Ihr auf diese fiktiven, surrealen und sogenannten Ahnengeister?" Er versuchte, ihre Wut auszunutzen. "Diese Hirngespinste werden bald in Vergessenheit geraten. Genauso wie Eurer Volk. Die Sklaverei wird schon bald der Untergang Eurer Rasse sein", vollendete er seine Aussage. "Und Ihrwerdet sicherlich nach Sumserset reisen. Als Proviant", fügte er hinzu, den Blick fest auf die Mer gerichtet.
  24.07.2010, 11:11
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  • Legionär
    • Legion
Während Marcus mit den restlichen Anwärtern auf die Reise wartete, kam es plötzlich zu einem Streit zwischen einem Argonier und einer Dunmer. Er konnte keinen Grund dafür erkennen, die beiden schienen sich aus Prinzip zu hassen.

'Hoffentlich kommen die beiden nicht mit oder streiten sich nicht die ganze Zeit. Das wäre das letzte, was man bei einer so langen und wahrscheinlich gefählichen Reise brauchen könnte.'

Plötzlich griff die Dunmer zu ihrem Schwert, wurde zum Glück aber von einer der Wachen zurückgehalten. Somit schien der Streit vorerst beendet, allerdings nicht ohne eine letzte dramatische Ankündigung des Argoniers.
  24.07.2010, 11:18
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  • Mitwisser
    • Dunkle Bruderschaft
Nur mühsam konnte sie sich beruhigen. Die Wache hatte ja recht. Sie hätte nicht zum Schwert greifen dürfen. Das was definitiv kein guter Anfang. Natürlich waren die anderen aufmerksam geworden. Wie blöd war sie eigentlich, sich derart provozieren zu lassen? Der Argonier grinste siegessicher und wandte sich wieder seinem Buch zu. Sie hätte ihm am liebsten diesen Schmöker ... ganz ruhig bleiben!

Andererseits war sie auch beruhigt. Der Argonier hatte sie angegriffen, ja, aber der Grund schien allein in der gegenseitigen Abneigung ihrer Völker zu liegen. Trotz ihrer Wut war ihr aufgefallen, dass er keine Anzeichen von Furcht gezeigt hatte, keine Anzeichen von Erkennen. Er wäre der einzige der anwesenden, der die wahre Natur ihres Fluchs durchschauen könnte. Soweit war sie erst einmal sicher.

Ssavira sah sich nach freundlicheren Gesprächspartnern um. Doch dann beschloss sie, erst einmal weiter abzuwarten, was geschah.
  24.07.2010, 12:51
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  • Blinder Knecht
    • Dunkle Bruderschaft
Die Mer hatte ihre Niederlage begriffen. Dem Anschein nach. Trotzdem war ihre Wut zu erkennen. Dreekius wandte sich dem schwarzen Buch in seinen Händen zu. Die Dunmerin sprach nun jemanden anderes an, eine Bosmerin. Jede andere Art der Mer, ja sogar Orks beziehungsweise Orsimer, wahren besser als diese blauhäutige, rotäugige Rasse von Sklavenhaltern.

Allerdings lag auch etwas fazinierendes, gleichzeitig aber seltsames in der Aura der Dunmerin, ähnlich einem Fluch. Doch der Argonier würde sich später damit befassen. Er betrachtete die detaillierte Zeichnung eines typischen nekromantischen Rituals und die dazugehörigen Erläuterungen auf zwei vergilbten Seiten des Buches, beobachtete aber noch unbemerkt die Dunmerin.
  24.07.2010, 13:22
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255

  • Gelehrter
    • Magiergilde
Misstrauisch dachte Leif über die Antwort des Argoniers nach. 'Eine Reise von hier bis nach Summerset? Nur weil eine Gildenhalle dort nichts mehr von sich hören lässt? Soll das ein Scherz sein?' Er musterte die Versammelten Abenteurer. 'Und weil sie keine Truppen entbehren können schicken sie einen Haufen Chaoten mit Geldproblemen.'

Eigentlich wäre Leif sofort wieder verschwunden, doch auch er konnte sich nachdem die Oblivion-Krise abgewandt und Mannimarco mal wieder um die Ecke gebracht wurde nur mit Mühe über Wasser halten.
So entschied er sich zu bleiben und setzte sich auf einen freien Platz auf einer Bank, neben einen kaum erwachsenen Jungen.

Während der Kampfmagier darauf wartete, dass sich etwas tat, versuchte er sich daran zu erinnern, was ihm sein Lehrmeister einst über die Heimat der Altmer erzählt hatte.
Ein Streit zwischen einem Argonier und einer Dunmer riss ihn aus seinen Gedanken. 'Super. Das kann ja heiter werden.'
  24.07.2010, 13:42
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  • Beschwörer
    • Magiergilde
Eines ganz gewöhnlichen Morgens erwachte Celindra in ihrem bequemen Bett in der Magiergilde von Anvil. Sie sah aus dem Fenster. Der Himmel war zugehangen mit dicken schwarzen Wolken und Regentropfen prasselten auf das Kopfsteinpflaster der Straßen von Anvil. Celindra erhob sich aus ihrem Bett und zog sich an. Ihr heißgeliebtes lilafarbenes Kleid war heute in der Reinigung, also zog sie notgedrungen das schlichte Weiße an. Warum hatte auch dieser dumme Tölpel von fahrendem Händler direkt vor ihr mit seinem Wagen durch eine Pfütze fahren müssen. Hoffentlich gingen die Flecken wieder raus.
Sie strich sorgfältig die Falten glatt und öffnete die Tür ihres Zimmers. Carahil, die, mittlerweile in die Jahre gekommene, Leiterin der Magiergilde in Anvil begrüßte sie freundlich, als sie an ihr vorbei durch das Eingangsportal schritt. „Oh, sei gegrüßt Carahil“, gab sie freundlich, mit einem Lächeln auf dem Gesicht zurück. Sie wollte gerade zu Lelles Qualitätswaren gehen, um dort ihre Einkäufe zu erledigen, als sie plötzlich, auf halben Weg einen Tumult erblickte. Am Haupttor hing ein großes Banner:

„REISENDE! Euch wird große Ehre zuteil. Die Magiergilde ersucht Eure Hilfe.
Ein Spähtrupp soll zu den Summerset-Inseln entsandt werden, um  in der Magiegilde von Lillandril nach Recht und Ordnung zu sehen. Den Freiwilligen gebührt eine hohe Belohnung. Weitere Informationen in der Geheimen Universität der Kaiserstadt.“

Nein die Summerset-Inseln würde sie nie wieder betreten. Jedoch könnte sie das Gold gut gebrauchen, um sich eine bessere Alchemie-Ausrüstung zuzulegen. Ihre jetzige war schon alt und verschlissen und ausserdem sehr schlecht. Und Nachfragen hatte noch nie geschadet, also, auf zur Kaiserstadt…



Als Celindra nach einer langen, beschwerlichen Reise mit dem Pferd endlich die geheime Universität gefunden hatte, - die Oberschenkel taten ihr höllisch weh von dem harten Ritt - öffnete sie schließlich die großen Eingangsportale. Sie schwangen ohne ein Quietschen auf und boten ihr einen Blick in das Innere der Eingangshalle. Celindra wusste nicht, was sie sagen sollte. Der ganze Raum war  vielleicht eben so groß, wie der der Magiergilde von Anvil. Darin tummelten sich alle verschiedenen Rassen Tamriels: ein Kaiserlicher, eine Khajiitin, ein Argonier, ein Rothwardon eine Dunkelelfe, und eine Waldelfe, ein Mensch – es könnte ein Bretone sein, wobei Bretonen nicht so muskulös und stark aussahen, vielleicht ein Nord?- und zu allerletzt einer ihrer Stammesgenossen: ein Hochelf…

…ein äußerst fetter noch dazu!!

Nein mit so einem ungepflegten Kerl wollte sie nichts zu tun haben. Plötzlich griff die Dunmer nach dem Griff ihres Schwertes, wurde jedoch im Bruchteil einer Sekunde wieder von einer der Gildenwachen zurückgedrängt, wodurch der Konflikt zwar in diesem Moment vermieden wurde, jedoch würde es nicht die letzte Konfrontation zwischen der Dunmer und dem hässlichen Argonier sein, da war sie sich sicher…

Leise gesellte sie sich zu der Bosmer und der Dunmer, jedoch war sie sicher, dass sie sie nicht bemerkt hatten. Plötzlich drehte sich die Bosmer zu ihr um…
  28.07.2010, 10:29
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