Die Geheime Universität ist in Aufruhr! Seit mehr als drei Monden hat man jeglichen Kontakt zur Gildenhalle von Lillandril auf der Insel Summerset verloren und es scheint dass die dort ansässigen Magier wie vom Erdboden verschluckt wurden. Ist vielleicht etwas Schreckliches geschehen? Sind die Gelehrten Opfer eines außer Kontrolle geratenen, arkanen Experiments geworden? Steckt vielleicht sogar ein Gewaltverbrechen oder eine Intrige des alten Zaubererordens der Psijic dahinter? Und warum weigert sich der mächtige Fürst von Lillandril eine offizielle Erklärung zu den Vorfällen abzugeben? Findet es heraus und nehmt den Auftrag aus der Hand des Erzmagiers an! Seit der Oblivionkrise sind zwar 10 Jahre vergangen, doch noch scheint das Böse nicht gänzlich von Nirn gebannt zu sein und Gefahren lauern überall, sodass die Magiergilde nach wie vor auf zauberkundige, kampferprobte und listige Helden zurückgreifen muss um die Sicherheit ihrer Mitglieder zu gewährleisten und die Vorfälle in Lillandril aufzuklären!
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Der Erzmagier saß unruhig auf seinem Stuhl. Trotz der mit Samt ausgelegten Rückenlehne schmerzte sein Rücken. Mit starrer Miene sah er in die Runde, die sich um den großen Tisch in einem der geheimen Versammlungsräume unter der Universität versammelt hatten. Abgesandte von allen Gildenhallen in ganz Tamriel, seine engsten Berater und sein treuester Diener. Doch einer der Stühle war leer, auf ihn hätte der Abgesandte des Gildenhauses in Lillandril, auf den Sumerset Inseln platz nehmen sollen. Doch dieser war nicht erschienen, es wurde auch keine Botschaft geschickt. Und um genau dieses Problem drehte sich diese Versammlung. Doch seit mehr als drei Stunden herrschten Streitigkeiten zwischen den einzelnen Gildenhäusern im Saal vor. Da erhob sich der Erzmagier und rief die Anwesenden zur Ordnung auf. "Seit mehr als drei Monaten erhielten wir schon kein Lebenszeichen aus Lillandril. Eine Expedition, die wir abgesandt hatten, kehrte bis heute nicht zurück und der Fürst weigert sich, eine Erklärung abzugeben. Wir müssen etwas unternehmen, anstatt uns hier zu streiten, wer mehr Macht besitzt!"
Im Saal wurde es ruhig, es herrschte Totenstille. Doch die Stille währte nur kurz.
"Warum schicken wir nicht eine weitere Expedition nach Sumerset?", meinte einer.
"Habt ihr denn schon vergessen, was mit der Ersten geschah? Nein, ich sage wir schicken unsere besten Kampfmagier und bitten den Kaiser, er möge eine seiner Armeen mitschicken", herrschte ihn ein anderer an.
Die Streitigkeiten entbrannten von Neuen, bis plötzlich ein alter Magier aufstand. "Hat denn noch keiner von euch jungen Tölpel in Betracht gezogen, dass wir einen Rivalen haben, der auf Magische Kräfte zurückgreifen kann?"
Erneut herrschte Stille, die nach einigen Sekunden vom Erzmagier selbst gebrochen wurde: "Meint ihr mit diesen Rivalen jemand Bestimmten?"
"Nun, was ist mit den Psijic?"
Auf dieses Wort erhob sich allgemeines Gelächter im Saal. Die Psijic waren - wenn sie überhaupt noch existierten! - höchstens ein Schatten ihrer selbst.
Nach der Versammlung schloss sich der Erzmagier mehrere Stunden in sein Gemach ein und dachte nach. Während er ratlos umherwanderte, fiel sein Auge auf eine alte Halskette, die in einer Vitrine lag. Er hatte sie vor einigen Jahren bei einem fahrenden Händler in Skingrad gesehen, der sich aber als Nekromant herausstellte und mithilfe dieser Kette, welche gewaltige Macht in sich barg, die Gilde stürzen wollte. Er griff damals auf den Dienst eines rätselhaften Mannes zurück, den er in Skingrad vor der Stadtwache beschützte. Es stellte sich damals heraus, dass er ein Assassine war, der aber mit der dunklen Bruderschaft nicht einverstanden war und so Aufträge annahm, die sonst keiner erledigen konnte. Seither benötigte er ihn öfters für verschiedene Aufgaben, für den er, aufgrund der besonderen Art, niemand aus der Gilde beauftragen konnte.
Er sandte nach seinem Diener und ließ nach dem Elf schicken. Doch diesen Auftrag konnte er nicht alleine erledigen. Er liess einen Schreiber kommen, der für ihn mehrere Schreiben in der Stadt verteilen sollte um Söldner anzuwerben. 'Vielleicht', so dachte er, 'können wir die Sache doch zum Guten wenden.'