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Thema: Brianna  (Gelesen 4532 mal)

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Brianna ist eine einfache Bretonin, die schon seit Jahren in Cyrodiil lebt. Seit der Hof ihrer Eltern von Goblins überfallen wurde und dabei ihre Eltern starben, als sie 15 war, schlägt sie sich allein durchs Leben. So kam es eines Tages, dass sie, als sie in einer Herberge übernachten wollte von einem betrunkenen Nord angesprochen wurde, ob sie nicht in dieser Nacht sein Bett mit ihm teilen wollte. Angeekelt von der die unverhohlenen Wollust, die aus seiner Bemerkung sprach, lehnte sie ab. Daraufhin wurde der Nord handgreiflich und zerrte sie mit in Richtung seines Zimmers. Im Affekt schoss sie ihm einen Feuerball entgegen und durch ihre derzeitige Verzweiflung könnte dieser etwas zu stark geraten sein. Der Nord flog mit voller Wucht durch den Flur und nunja, was soll man sagen, als er gegen die Wand krachte, brach sein Genick und Brianna stand voller Entsetzten daneben, als der letzte Lebenssaft seinem Körper entwich. Genauso wurde sie dann von einer Wache gefunden, die diese Herberge ebenfalls als Absteige nutzte und landete prompt im Gefängnis.
Und dort begann ihr Abenteuer…

BRIANNA

Sternzeichen: Der Atronach
Klasse: Priesterin (selbsterstellt)
  Spezialisierung: Kampf
  Haupftattribute: Stärke; Konstitution
    Hauptfertigkeiten:
     -Schwertkampf
     -Blocken
     -Waffenschmied
     -Schwere Rüstung
     -Akrobatik
     -Stumpfe Waffe
     -Schleichen

Plug-In's
-Horse Armor
-Orrery
-Wizard's Tower
-The Thieves' Den
-Meruhnes' Razor
-The Vile Liar
-Spell Tomes
-Knights of the Nine


Gilden:
-Kämpfergilde(Schüler)
-Magiergilde(Anhänger)

erledigte Quests:
 MAGIERGILDE
  -Bruma-Empfehlung
  -Cheydinhal-Empfehlung
 KÄMPFERGILDE
  -Waffenlieferung
  -Eine Rattenplage
 SONSTIGE
  -Eine verratene Bruderschaft
  -Verderbnis und Bewusstsein
  -Zusammenstoß mit dem Tod
  04.08.2010, 16:23
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Tag 1&2 - Level 1
Brianna erwachte in einer schimmeligen und über alle Maßen stinkenden Gefängniszelle.

Alles tat ihr weh, besonders ihre Gelenke. „Wo bin ich hier gelandet? Wieso bin ich hier gelandet?“ Tröpfchenweise kam die Erinnerung zurück in ihren von Schmerzen vernebelten Kopf. „Achja genau, der Nord! Ich hab ihn aus Versehen umgebracht, aber er hatte es auch nicht anders verdient.“ Mit steifen Gliedern stand sie auf. Langsam, ganz langsam schritt sie zur Gittertür und sah zur gegenüber liegenden Zelle herüber.

Ein äußerst dümmlich drein schauender Dunkelelf sah sie an und redete irgendetwas über ihre Hinrichtung. Brianna sah ihn nur an und malte sich aus, mit welcher Methode sie ihn am liebsten um die Ecke bringen würde, wenn sie bloß an ihn ran käme. Aus weiter Ferne drangen metallerne Schritte an ihre Ohren. Sollte der hässliche Dunkelelf doch Recht behalten? Würde sie jetzt sterben? Ein Mann in einer leicht angerosteten Silber und goldfarbenen Rüstung stand vor ihrer Zelle, dann noch einer und schließlich noch ein dritter.

Der zweite schloß die Zellentür auf und alle drei betraten ihre Zelle. Außerdem noch ein alter faltiger Mann, dessen Gesicht ihr zwar etwas sagte, sie ihn aber im Moment nicht wirklich zuordnen konnte. Nachdem einer der Leute in Rüstung ihn Kaiser genannt hatte, dämmerte es ihr langsam. Vor ihr stand Kaiser Uriel Septim und sie hatte ihn nicht erkannt. Eine der Leibwachen des Königs drückte auf einen Stein in der Wand, woraufhin sich eine geheime Tür in der Wand öffnete.
Der seltsame Trupp schritt hindurch und ließ sie allein in der Zelle zurück.

Brianna ließ sich diese Gelegenheit natürlich nicht entgehen und lief ihnen nach. Die ganze Zeit, die sie mit den vier durch die Kanalisation reiste, tauchten rotgewandete Attentäter auf.
Brianna hielt sich bei den daraus resultierenden Kämpfen immer im Hintergrund. Was hätte sie auch tun sollen? Ihre Zerstörungskünste waren mehr schlecht als recht und ein Schwert besaß sie nicht. Jedoch, nach dem dritten Kampf, ließ eine der Leibwachen des Kaisers ihr Leben.

Brianna schnappte sich ihr Schwert, als die anderen nicht hinsahen. Jetzt fühlte sie sich nicht mehr ganz so wehrlos. In herumstehenden Kisten fand sie dann auch eine fast komplette Eisenrüstung, einige nützliche Tränke, sowie einen ganzen Haufen wertvoll aussehenden Krimskrams, den sie auch mitnahm, in der Hoffnung ihn beim nächsten Händler gewinnbringend verkaufen zu können.
In einer großen Halle fanden sie eines der Tore versperrt zu. Es war eine Falle, denn sobald sie einen Nebengang betraten sprang direkt ein halbes Dutzend der rotgewandeten Assasinen aus ihrem Versteck. Bei diesem Zusammentreffen starben sowohl eine der Leibwachen, als auch der Kaiser. Kurz vor dem Tod des Kaisers jedoch, gab er Brianna das Amulett der Könige, einen riesen roten Klunker. Er meinte, dass sie ihn zu Jauffré in die Weynon-Priorei bringen müsse. Die verbleibende Leibwache passte auf, dass der Leiche des Kaisers nichts passiert.  So setzte Brianna also ihren Weg aus der Kanalisation alleine fort. Die herumlungernden Ratten bereiteten ihr keine Schwierigkeiten: ein gezielter Hieb und schon war die Ratte in eine blutige Vorder- und Hinterhälfte zerteilt.

Kurze Zeit später erreichte sie den Kanalausgang und ihre Lungen füllten sich zum ersten Mal seit Stunden wieder mit frischer Luft.

Da sie sich sowieso in der Nähe der Kaiserstadt befand, betrat sie diese auch, denn sie musste sagen, dass ihr die ganzen Sachen, die sie alle mitgenommen hatte, auf Dauer ziemlich schwer wurden. Sie betrat müde und zerschunden den Marktbezirk, die Sonne stand gerade hoch am Himmel. Dort steuerte sie geradlinig auf ‚Jensines Handelswaren‘ zu. Während sie mit Jensine einen netten Plausch abhielt, wechselten einige ihrer Errungenschaften den Besitzer.
Sie hatte dadurch fast 500 Gold verdient und war äusserst zufrieden. Als sie das Geschäft wieder verließ, sah sie gegenüber einen Laden, der Waffen feilbot. Sie ging hinüber und erstand dort bie der rauhbeinigen Händlerin und Schmiedin Rohssan ein Stahl-Langschwert für einen zugegebn relativ hohen Preis von 78 Goldstücken, aber das war ihr in dem Moment egal, denn sie hatte das Schwert der gefallenen Leibwache zum Schluss wieder an den verbleibenden Wächter abgeben müssen. Mit einem Schwert in der Hand fühlte sich Brianna seltsam vertraut und geschützt. Nun musste sie sich eine Bleibe suchen. Sie hatte sich schon immer fest an eine Stadt binden wollen, aber erst jetzt kam ihr der Zeitpunkt richtig vor. Sie wollte gerne nach Bruma. Die eisgen Winde und der Schnee gefielen ihr sehr gut. Jedoch war sie noch zu arm, um überhaupt an ein eigenes Haus denken zu können. Sie würde vorerst mit einem Gildenhaus Vorlieb nehmen müssen. Nur welche Gilde? Die Magiergilde oder die Kriegergilde? Schließlich, da sie ja ausschließlich mit dem Schwert kämpfte und schwere Rüstung trug, entschloss sie sich der Kämpfergilde beizutreten. Wie sie bereits wusste, ging dies nur in den Gildenhallen in Anvil, Chorrol und Cheydinhal. Dort müsste sie zuerst vorbeischauen, bevor sie die Kämpfergilde in Bruma ihr Zuhause nennen könnte. Sie entschloss sich, sich in Cheydinhal anzumelden und brauchte den ganzen Tag, um schließlich völlig zerschunden dort anzukommen.

Die Sonne sendete gerade ihre letzten Strahlen über den Horizont als sie die Tür des Gildenhauses aufstieß. Zielstrebig steuerte sie auf Burz-gro-Kash zu, um die Sache schnellstmöglich über die Bühne zu bringen. Nun war es eindeutig zu spät, um noch den weiten Weg nach Bruma zu beschreiten, also legte sie sich kurzerhand dort in ein Bett und schlief friedlich bis zum nächsten Tag.
  04.08.2010, 19:51
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Tag 3 – Level 1

Nachdem sie ihre Erschöpfung ausgeschlafen hatte, stand Brianna für einen neuen Tag auf. Heute hatte sie ein große Reise vor. Es war schon circa 11 Uhr morgens, als sie sich schließlich auf den Weg nach Bruma machte.

Als sie zum ersten Mal den Schnee unter ihren Stiefeln knirschen hörte, wusste sie, dass hier ihr Zuhause sein würde und eine Woge des Glücks durchströmte sie. Schnell war die Kämpfergilde gefunden. Sie wurde freundlich vom dortigen Portier begrüßt.

Doch schließlich waren es schon 6 Uhr abends und sie wollte gerne ihr Zimmer sehen. Sie schritt die Treppe hinunter, wo sich die Gemächer befanden und suchte sich dort eines der Betten aus.

In ihrem Zimmer war schon eines der Betten belegt und drum herum lagen einige Bierflaschen verstreut.

Sie legte ihr Gepäck ab und beschloss sich ein bisschen in Bruma, ihrer neuen Heimat, umzusehen. Gerade, als sie die Tür nach draußen nahm und von einer heftigen Schneewehe bergüßt wurde, fiel ihr, zu ihrer Linken, die Magiergilde ins Auge.


‚Ah, ja, genau, die Magiergilde! Dort könnte ich kurz vorbeisehen und mich anmelden. Sollte ich nämlich mal Zaubersprüche oder Ausrüstung benötigen, könnte ich in jeder Stadt einfach die dortige Magiergilde besuchen und mich eindecken!‘

Schnell, damit sie nicht bis auf die Knochen durchfror, trat sie schnell ein und erfreute sich an der wohligen Wärme, die in der Magiergilde herrschte.

 Als sie sich kurz umsah, entdeckte sie einen Altmer in einem grünen Brokatwams. Er stellte sich als Volanaro vor. Als sie ihn darauf ansprch, wo sie sich in der Magiergilde einschreiben könne, zeigte er sich erstaunt: „Ihr wollt euch in der Magiergilde einschreiben? Ich hätte euch eher als Krieger eingeschätzt mit eurer schweren Rüstung und dem Schwert! Wie dem auch sei, zum Anmelden geht ihr am besten zur Gildenleiterin Jeanne. Sie wird jedoch zur Zeit schon schlafen. Nicht, dass sie viel sinnvolles tun würde, wenn sie wach wäre, aber egal.“ Was diese Bemerkung nun sollte, wusste Brianna nicht genau, schließlich, war Jeanne ja Leiterin der Gildenhalle in Bruma, also konnte sie doch gar nicht so unfähig sein. Was jedoch jetzt zählte, war, dass sie sich heute nicht würde anmelden können, also ging sie schleunigst wieder zurück in ihr neues Herim und legte sich zu Bett in der Hoffnung, der nächste Tag möge schnell kommen.
  07.08.2010, 12:55
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Tag 3 – Level 1
Brianna erwachte sehr früh in ihrem Zimmer in der Kämpfergilde. Sie stand voller Elan für den kommenden Tag auf, jedoch war die Müdigkeit noch nicht vollends ihren Gelenken entschwunden. Sie legte ihre Rüstung an und betrat schließlich um 9 Uhr die Magiergilde. Jeanne stand schon dort und übte sich in der Kunst der Beschwörung. Sie schien eine sehr fleißige Magierin zu sein, wenn sie schon so früh anfing ihre Künste zu verbessern. Brianna steuerte direkt auf sie zu und begann ein nettes Gespräch mit ihr, während Jeanne ihr die Urkunde der Magiergilde überreichte.

Nun war sie Anhänger der Magiergilde. Es war eine nette Unterhaltung, jedoch schien Jeanne nicht sonderlich intelligent zu sein. Und so jemand schaffte es eine Gilde zu leiten. Langsam begann Brianna zu vertsehen, was Volanaro am Vortag mit seiner Bemerkung gemeint hatte. Jeanne erzählte ihr unterdessen von der Geheimen Universität, dem Hauptsitz der Magiergilde in Cyrodiil. Des weiteren sagte sie, dass man dafür von jeder Gildenhalle in Cyrodiil eine Empfehlung bräuchte, das Heißt, aus Anvil, Skingrad, Leyawiin, Bravil, Chorrol, Cheydinhal und zu guter Letzt auch aus Bruma. Da sie ja jetzt schon einmal hier war, dachte sich Brianna, dass sie gleich einmal nachfragen könnte, was sie denn hier für die Empfehlung tun müsste. Jeanne überlegte kurz und ließ sie dann wissen, dass ein Gildenmitglied, J’skar, verschwunden sei. Wenn sie herausfände wo er ist, dann würde sie ihr eine Empfehlung schreiben. Brianna begann ihre Suche einen Raum weiter bei einem Gidenmitglied namens Selena Orania. Als sie jedoch auf J’skar angesprochen wurde, sah sie sie aus großen Augen an und sagte, dass Volanaro und J’skar ruhig ihren Spaß haben sollten, dass sie aber in ihre Machenschaften nicht mit reingezogen wollen würden.

Äußerst mysteriös! Aber jetzt wusste sie ja wo sie weiter suchen sollte: bei Volanaro. Das Gespräch mit ihm erwies sich jedoch nicht sehr aufschlussreich, jedoch ließ er erkennen, dass er etwas darüber wusste. 16 Goldstücke später war er auf einmal sehr gesprächig und sagte ihr, dass er ihr zeigen würde, wo J‘skar ist, wenn sie Jeannes Zauberbuch aus ihrem Schreibtisch klaute. Es behagte ihr nicht, dass sie direkt an ihrem ersten Tag in der Gilde etwas von einem Gildenmitglied stehlen sollte, aber es war ja schließlich für ihre Empfehlung. Sie ging hoch zum Schlafzimmer der Gildenältesten und verschloss die Tür gründlich hinter sich.

Dann öffnete sie den Schreibtisch, zog in Windeseile Zauberbuch heraus und versteckte es unter ihrem  Rucksack. Es war mittlerweile Mittag geworden und sie ging ins Untergeschoß, um erneut mit Volanaro zu reden. Dieser nahm ihr das Buch ab und bedeutete ihr, ihn um 22 Uhr im Vorratsraum zu treffen. Sie setzte sich auf eines der Betten in de Magiergilde und dachte nach. Dass Jeanne ein Zauberbuch benötigte, offenbarte viel über ihre spärlichen Zauberkünste. Sie konnte verstehen, dass Volanaro darüber aufgebracht war, allerdings tat ihr Jeanne auch ein bisschen leid. Sie war ganz allein in diese Magiergilde versetzt worden und keiner schien sie wirklich zu mögen. Sie war ganz allein mit ihren Pflichten und musste sehen, dass sie diese mit ihren beschränkten Fähigkeiten so gut wie möglich ausfüllt. Während ihr diese Gedanken durch den Kopf gingen, fiel sie in einen unruhigen Schlaf, in denen sie die letzten Stunden des Kaisers noch einmal schemenhaft durchlebte. Sie sah aus seinen Augen, wie er ermodet wurde und schreckte schließlich schweißgebadet aus dem Schlaf hoch. Hatte sie etwa das Treffen mit Volanaro verpasst. Schnell schritt sie auf den Flur hinaus und streckte ihre schmerzenden Glieder. Nein, man konnte wirklich nicht sagen, dass es sonderlich bequem war in einer Rüstung zu schlafen. Als sie wieder auf den Flur hinaustrat, sah sie gerade, wie er in der Vorratskammer verschwand. Sie hatte also Glück gehabt und war pünktlich aufgewacht. Als sie im Vorratskeller ankam, stand er schon da und begann sofort eine Beschwörungsformel zu murmeln. Aus seiner Hand schossen Violette Blitze und kreiselten auf einmal um eine Stelle im Raum. Sie hüllten diese komplett in einen violetten Schleier und als sie sich letztendlich lichteten, offenbarten sie einen grinsenden Khajiit. Das war also J’skar.

Er entschuldigte sich dafür, sie so an der Nase herumgeführt zu haben. Er erklärte auch, dass er Jeanne als unfähig erachtete eine Gildenhalle der Magiergilde mit ihren beschaulichen Magiekünsten zu führen. Also genau was sich Brianna zuvor schon gedacht hatte. Nun hatte sie J’skar ja gefunden und ging hoch zu Jeanne’s Gemach. Sie weckte sie kurz, denn sie hatte keine wirkliche Lust bis morgen zu warten, um Jeanne von ihrem Erfolg zu berichten. Jeanne versprach, so bald wie möglich eine Empfehlung loszuschicken und wünschte Brianna noch viel Glück dabei, in den anderen Gildenhallen Empfehlungsschreiben zu sammeln. Schließlich murmelte sie noch etwas von einem verlorenen Gegenstand. Sie musste wohl ihr Zauberbuch meinen. Ja, Jeanne tat ihr wirklich leid. Da sie schon den ganzen Nachmittag verschlafen hatte, konnte sie in ihrem Zimmer in der Kämpfergilde keine Ruhe finden. Also stand sie auf und machte einen kurzen Spaziergang durch die verschneite Stadt. Sie nickte den Wachen freundlich zu, als sie sie erstaunt ansahen. Anschließend konnte sie auch in ihrem Bett wieder einschlafen.
  08.08.2010, 12:47
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Tag 5 – Level 1
An diesem Morgen schlief Brianna aus. Schließlich war sie auch noch lange durch die Straßen von Bruma geschlendert und kurz in der Taverne eingekehrt. Während sie sich morgens zurecht machte, machte sich eine große Unzufriedenheit in ihr breit. Sie wollte noch nicht nach Chorrol reisen und dort das Amulett der Könige vorbeibringen. Das würde noch etwas warten müssen. Natürlich würde sie es bald tun, aber im Moment gefiel ihr Bruma noch zu gut, als dass sie es schon verlssen wollte. Sie brauchte eine Aufgabe. Seit den Tagen im Gefängnis hatte sie noch nichts Besonderes erlebt und das musste sich dringend ändern.

Also streunte sie durch die Straßen von Bruma und unterhielt sich mit jedem, der ihr über den Weg lief. Plötzlich, als sie schon wieder heim in die Kämpfergilde gehen wollte, weil sie gedacht hatte, dass sie hier in Bruma sowieso nichts erleben würde, hörte sie wie sich zwei Leute unterhielten über einen gewissen Vampirjäger in der Stadt, namens Raynil Dralas. Als Brianna die nächstbeste Person darauf ansprach, erwiderte diese, dass sie einen gewissen Bradon Lirrian als Vampir enttarnt hätte. Das versprach interessant zu werden.
Als sie das Haus der Lirrians betrat, wurde sie direkt von einem Wachman namens Carius Runellius abgefangen. Dieser erzählte ihr, dass dies ein Ort des Verbrechens sei und sie diesen nicht betreten dürfe. ‚Kann der nicht einfach die Klappe halten und mich durchlassen?‘ Brianna musste einige Münzen springen lassen, damit er ihr erzählte, dass Raynil Bradon als Vampir enttarnt und getötet hätte. Zuvor schien Raynil auch schon in Skingrad einen Vampir das Leben gekostet zu haben, weswegen ihm die Wachen ohne weiteres geglaubt hatten. Jetzt ließ sie der Wachmann auch bis zu Erline, der Witwe, durch.

Brianna versuchte sie zu beruhigen, denn diese war komplett aufgelöst und außer Fassung. „Bradon war kein Vampir! Das hätte ich als seine Frau doch gemerkt! Er ist immer abends Arbeiten gegangen und nur deswegen hat ihn tagsüber keiner gesehen; er hat dann nämlich geschlafen. Ich kann nicht vertsehen, was hier passiert!“, flüsterte ihr Erline zu. Brianna versprach, ihr zu helfen, soweit sie konnte und selbst Nachforschungen anzustellen. Die beste Möglichkeit wäre, wenn sie diesen Raynil Dralas aufsuchen würde. Denn dieser schien ja der einzige zu sein, der diesen Vorfall erlebt hatte. Sie machte sich zu Olav’s Bräu und Sträu auf, einer Taverne in Bruma. Schließlich musste dieser Raynil Dralas irgendwo abgestiegen sein. Nach einiger Überzeugungsarbeit bei Olav verriet dieser ihr, welches Zimmer Raynil besaß und überreichte ihr den Schlüssel. Brianna verschloß die Tür sorgfältig hinter sich und durchscuhte das Zimmer. Nach einer kurzen Zimmerinspektion fand sie ein sorglos verstecktes Tagebuch hinter einem Schrankpfosten stehend. Sie begann zu lesen und fand heraus, dass es einem gewissen Gelebourne gehörte. Sie verließ schnell das Zimmer und beschloß den Wachmann nach diesem Gelebourne zu befragen. Dieser zeigte sich überrascht, dass sie seinen Namen kannte und verriet ihr, dass dies der erste Vampir sei, den Bradon erledigt hätte. Da fiel es Brianna wie Schuppen von den Augen. In dem Tagebuch war von einem Bündnis die Rede das Gelebourne mit zwei anderen eingegangen sei. Sie hatten einen wertvollen Schatz gefunden und diesen in einer Höhle in der Nähe von Bruma versteckt, so besagte das Tagebuch. Jeder von ihnen besaß einen Schlüssel zu der Truhe, in der sich der Schatz befand. ‚Bei den anderen beiden muss es sich um diesen Gelebourne und Bradon Lirrian gehandelt haben.‘ Als sie dies dem Wachmann erzählte, war er sehr betroffen und bat sie ihn in einer Stunde in Olavs Bräu und Streu zu treffen.
Zur vereinbarten Zeit tauchte Brianna dort auf und erhielt von Carius die Information, dass sich Raynil aus der Stadt weggeschlichen habe und dass sie ihn aufhalten müsse. Die Beschreibung der Höhle in dem Tagebuch passe nur auf eine einzige Höhle im Umkreis von Bruma: die Borealstein Höhle. Der Wachmann zeichnete diese Höhle auf ihrer Karte ein und wünschte ihr viel Glück. Es war nur ein kurzer Weg bis dorthin, jedoch traf Brianna auf zwei Plünderer, die sich gerne ihrer Habseligkeiten bedienen wollten, nachdem sie sie getötet hatten. So weit ließ es Brianna jedoch erst gar nicht kommen. Schließlich wollte sie noch nicht so früh sterben. Mit ein paar Schwerthieben beförderte sie die beiden Räuber ins Jenseits und stahl ihre Waffen. ‚Tote können mit Waffen schließlich nichts mehr anfangen, oder?‘
Als sie die Höhle betrat, traf sie auf Raynil Dralas. Als sie ihm anbot sich zu ergeben lehnte er ab und es entbrannte ein brutaler Kampf zwischen Raynil und Brianna, den Brianna dank eines Heiltranks knapp überstand.

 Sie nahm Raynil die drei Schlüssel ab und öffnete die Truhe. Darin lag, zu Briannas Entsetzten, ein verschibbeltes und verkrustetes Amulett, das einem beim Händler höchstens einen Tritt in den Hintern beschert hätte. ‚Waren die drei Männer etwa nur wegen dieses Schrotts ums Leben gekommen?‘ Sie nahm es trotzdem mit und machte sich auf den Rückweg nach Bruma. Dort angekommen suchte sie das Haus der Lirrians zum dritten Mal auf. Sie trat auf Erline zu, die sich sichtlich darüber freute, dass sie ihren Mann gerächt hatte. Sie nahm das Amulett an sich und erzählte Brianna, dass es mit einem magischen Bann belegt sei. Sie sprach „Bruderschaft“ und das Amulett wurde in einen weißen Schleier gehüllt. Dann fuhren weiße Blitze aus dem Amulett heraus und hinterließen ein schlichtes, golden glänzendes Amulett in Erlines Hand. „Es kann dich schneller machen, Liebes. Da du mir so geholfen hast das Mysterium um Raynil aufzuklären möchte ich dir gerne dieses Amulett überreichen. Ich bin nur eine alte Frau und werde es nie wieder brauchen, aber du wirst bestimmt noch viele Abenteuer erleben, also verwende es weise und sei vorsichtig auf deinen Wegen. Brianna war froh, dass Erline ihr so dankbar war. ‚Nunja, es war ja auch harte Arbeit gewesen.‘

Nun hatte sie zum ersten Mal ein Abenteuer erlebt und war schon ganz wild sich direkt in ein neues zu stürzen. Nachdem sie nun in Bruma schon so viel gesehen hatte, würde sie einer neuen Stadt einen Besuch abstatten. ‚Wie wäre es mit Cheydinhal? Das wäre eine sehr gute Idee. Ich könnte dort in der Kriegergilde vorbeischauen und dort nach einem Auftrag fragen, vielleicht haben sie ja etwas für mich. In einem könnte ich auch in der Magiergilde vorbeisehen. Ich bin zwar nicht die geborene Magierin, aber ich könnte dort den Auftrag für meine Empfehlung erledigen.' In dieser Nacht reiste sie alleine in der Dunkelheit nach Cheydinhal.
  09.08.2010, 17:34
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Tag 6 – Level 1

Es war halb 3 morgens, als Brianna Cheydinhal erreichte. Um sich noch eine Mütze Schlaf gönnen zu können, steuerte sie auf den Haupteingang der Kämpfergilde zu und legte sich dort, nachdem sie sich kurz entkleidet hatte, auf das nächst beste Bett. Neben ihr in den anderen Betten lagen Burz gro-Kash und Keld von den Inseln, jedoch waren beide schon weit ins Reich der Träume abgedriftet.

Sie erwachte nach ungefähr 7 Stunden aus unruhigem Schlaf. Wieder und wieder war ihr der Kaiser im Traum erschienen und hatte ihr gesagt, wie wichtig es war, dass sie das Amulett zu Jauffré, damit das Drachenfeuer nicht erlischt. Was genau Uriel Septim mit diesen Worten gemeint hatte war ihr immer noch nicht vollkommen klar, jedoch konnte sie die ungefähre Bedeutung erahnen: Es war unsagbar wichtig, dass sie das Amulett schnellstmöglich zu Jauffré brächte, sonst würde etwas ganz schlimmes geschehen. ‚Schon klar!‘, dachte sich Brianna und biss in den Apfel, der ihr Frühstück darstellte. Heute würde sie Burz gro-Kash nach einem Auftrag fragen. Sie ging mir durchgedrückten Schultern zu ihm hin und sah ihn an. „Ich hätte gerne einen Auftrag! Hast du nun einen oder nicht?“ „Du kleines Mädchen willst einen Auftrag? Na dann, aber pass auf, dass du nicht vorher stirbst! Also geh in die Verlassene Mine und nimm diese Waffen mit!“ Er sah sie absxchätzig an und drückte ihr einen Bogen, einen schweren Kriegshammer und ein Langschwert in die Arme. Sie verstaute sie in ihrer Tasche und machte sich auf den Weg. Burz hatte die Höhle auf ihrer Karte eingezeichnet, also durfte es nicht allzu schwer sein diese zu finden.
 
Sie entfernte sich langsam von der Stadt, jedoch nicht besonders weit. Die verlassene Mine war fast so nah, dass man von Cheydinhal aus drauf spucken konnte. Dieser Umstand war Brianna nur Recht, denn schließlich musste sie drei schwere Waffen den ganzen Weg dorthin transportieren. Dort angekommen traf sie auf drei weitere Mitglieder der Kämpfergilde: eine Rothwardonin, ein Altmer und zu guter Letzt ein Ork. Als sie den Altmer ansprach meinte dieser nur, sie sollte mit der Rothwardonin sprechen. Brianna wandte sich der Rothwardonin zu und diese schnappte sich direkt den Bogen und ließ verlauten, dass sie die anderen beiden Waffen an die anderen Beiden verteilen soll. Sie überreichte dem Ork den Kriegshammer und dem Altmer das Schwert, woraufhin diese sofort losstürmten und begannen die Höhle goblinfrei zu machen. Brianna lief ihnen eilig hinterher und half ihnen die Goblins niederzustrecken. Tief grub sich ihr Klinge in Goblinfleisch und Goblinblut sprudelte über ihre Klinge. Jedes Mal, wenn sie einen Goblin tötete, fühlte sie sich, als ob sie ihre Eltern ein Stück mehr gerächt hätte, obwohl sie damals, als ihre Eltern von Goblins in ihrem eigenen Hof überfallen worden waren, anschließend dafür gesorgt hatte, dass außer ihr keiner mehr den Hof lebend verließ.
In der Höhle lagen einige Gold- und Silberadern offen, sodass Brianna sich zu einigen Gold- und Silbernuggets verhelfen konnte. Nachdem sie mit den anderen drei alle Goblins in der Höhle beseitigt hatte, rief ihr die Bretonin zu, dass sie gute Arbeit geleistet habe und nun getrost zu Burz gro-Kash zurückkehren könne, um sich ihre Belohnung abzuholen. Sie würden schon dafür sorgen, dass die Höhle goblinfrei bleibt, bis die Verwaltung von Cheydinhal neue Arbeiter gefunden hatte, die in dieser Höhle arbeiten wollten. Frohen Mutes schritt Brianna zurück nach Cheydinhal und betrat dort die Kämpfergilde. Mit erwartungsvollen Blicken ging sie zu Burz und sagte: „So ich habe den Auftrag erledigt. Krieg ich jetzt mein Geld?“ Burz überreichte ihr 100 Goldstücke und meinte: „Na! Hast du doch überlebt! Ich hätte 100 Goldstücke dagegen gewettet. Na hier hast du deinen Lohn. Außerdem bist du jetzt kein Anhänger mehr, du bist Schüler, bild‘ dir da aber bloß nichts drauf ein.“  Als sie ihn darauf ansprach, ob er nicht noch einen Auftrag für sie habe, antwortete er nur ruppig: „Nein nichts für einen Anfänger deiner Klasse und jetzt verschwinde!“ Grinsend entfernte sie sich aus der Kämpfergilde. Sie hatte gerade 100 Goldstücke verdient und ihr Rücken tat weh von dem ganzen Kram den sie aus der Höhle mitgebracht hatte.
Bevor sie sich nun der Magiergilde zuwenden konnte, ging sie in die komplett entgegengesetzte Richtung zu Borba gra-Uzgash’s Laden. Dort konnte sie für einen mehr oder minder fairen Preis ihre Waren loswerden und dabei einen kleinen Zuverdienst erwirtschaften. Als sie eintrat wurde sie von der Ork unerwartet freundlich begrüßt. Wann erlebte man schonmal einen freundlichen Ork? Während ihre Waren in den Besitzt der Händlerin übergingen, wechselten auch einige Münzen den Besitzer. Mit einem prallen Geldbeutel verließ Brianna den Laden. Wie gut, dass ihr Geldbeutel so verzaubert war, dass dort für mehr als 100.000 Münzen Platz war. Der Innenraum war so groß, dass sie problemlos ihren Unterarm komplett darin versenken konnte.
Schließlich hatte sie all den Plunder verkauft, den sie ganz bestimmt nie wieder benötigte und verließ gründlich erleichtert den Laden. Nun hatte sie nur noch einige Tränke im Rucksack, die Rüstung, die sie am Leib trug, ihr Schwert und einen kleinen Seelenstein, bei dem sie nicht wirklich wusste, wozu sie ihn benutzen sollte, jedoch lag er so schön in ihrer Hand und verströmte ein stumpfes blaues Licht, des Weiteren noch einen Beutel mit Dietrichen und einige Reparaturhämmer. Sie merkte außerdem wie ihre Muskeln nach dem Aufenthalt im Gefängnis wieder beansprucht wurden und zu wachsen begannen. Während sie ihren Gedanken nachging fanden ihre Füße ganz allein den Weg zur Magiergilde. Sie öffnete eine Tür und trat ein. Sie traf dort auf einen blaugewandeten Rothwardon. ‚Was macht ein Rothwardon in der Magiergilde. Nun gut zugegeben ich bin auch eine Kriegerin und verfüge nur von Natur her über relativ viel Mana, das ich jedoch nicht zu benutzen weiß.‘ Sie begann ein kurzes Gespräch mit dem netten Magier, der sie darüber aufklärt, ie er seinen Weg in die Magiergilde gefunden hatte und ihr sagte, dass sie für eine Empfehlung zu dem Hochelfen Falcar müsse. Glücklicherweise stand Falcar schon direkt in der Nähe, sodass sie sich nur umdrehen musste, um ihn anzusprechen. Falcar war sehr grimmig und unfreundlich, als sie ihn nach der Empfehlung fragte. „Hmpfh! Du willst also eine Empfehlung,ja? Dann hol‘ für mich einen Ring aus dem Brunnen. Unser letzter Lehrling ist an dieser Aufgabe gescheitert, also mach es nur wenn du wirklich bereit bist etwas für die Gilde zu tun. Wenn du mir den Ring der Bürde bringst, werde ich dir unter Umständen eine Empfehlung schreiben. Geh vorher zu der Argonierin Deetsan und lass dir von ihr den Schlüssel für den Brunnen geben und jetzt geh mir aus den Augen.“ Brianna war es ja gewohnt, dass Altmer überheblich waren, aber, dass sie dermaßen unfreundlich gewesen wären; daran konnte sie sich nicht erinnern. Hastig ging sie zu Deetsan hinüber.

„Wir können jetzt nicht sprechen, wenn Falcar da ist! Sprich nochmal mit mir, wenn sich Falcar nicht hier aufhält.“, flüsterte sie ihr geheimnisvoll zu. Da es schon 22 Uhr war, beschloß sie sich hier zur Ruhe zu legen und Deetsan am folgenden Tag gegen Mittag, wenn sich Falcar außer Haus befand, noch einmal zu fragen. Sie ging die kleine Treppe hinab, auf der anderen Seite wieder hinauf und schritt anschließend eine größere Treppe wieder hinauf. Sie erreichte einen großen Raum, in dem sich einige Betten für die Magier befanden.

 Sie legte sich in einem nicht belegten zur Ruhe und schlief selig ein.


Tag 7 - Level 1

Die Sonne kitzelte auf Briannas Nase, als sie aus einem glücklicherweise traumlosen und tiefen Schlaf erwachte. Die Sonne stand hoch am Himmel und Brianna machte sich hurtig daran, ihre Eisen-Rüstung anzulegen. Heute würde sie endlich mit Deetsan reden können. Frohen Mutes schritt sie die Treppe hinab und konnte gerade noch sehen, wie Falcar das Haus verließ.
Schnell ging sie zu Deetsan hinüber die mit gedämpfter Stimme in ihr Ohr flüsterte: „Wenn ich mich nicht irre, will euch Falcar in den Tod schicken, ebenso wie den armen Vidkun. Ich weiß nichts Genaues über ihn, jedoch hat ihn niemand mehr gesehen, seit er den Auftrag erledigt hat. Hier ist der Schlüssel Kind, pass auf dich auf, wenn dir das hilft, präge dir diese Formel ein, damit kannst du unter Wasser atmen.“ Als Brianna die Formel laut aussprach, wurde ihr auf einmal schwarz vor Augen. Der Zauber überstieg ihre Möglichkeiten, also musste sie wohl oder übel die Luft anhalten. Sie ging einmal bis hinter die Magiergilde, und öffnete das Brunnengitter mithilfe des Schlüssels. Sie ließ sich ins Wasser fallen und begann zu schwimmen. Die kleine Höhle unten war nicht besonders groß, sodass sie sehr schnell erfuhr, was mit Vidkun geschehen war. Vidkun trieb an der Decke der, mit Wasser gefüllten Höhle, oder besser gesagt, Vidkuns Leiche, denn er war ertrunken. ‚Aber wieso? Die Höhle ist so klein. Wenn man merkt, dass einem die Luft ausgeht, kann man im Bruchteil einer Sekunde wieder zum Ausgang kommen.' Bevor sie jedoch ihr Gesicht Vidkun zuwendete, fiel ihr eine grünliche Pflanze ins Auge. Sie ragte hinter einem kleinen Stein hervor, der in der anderen Ecke der Höhle lag. Brianna riss die Pflanze schnell aus, vielleicht hatte sie irgendeinen alchemistischen Nutzen. Sie hatte so eine Pflanze schließlich noch nie gesehen, also musste sie zwangsläufig selten sein. Sie merkte wie die Luft knapp wurde also wandte sie sich erneut Vidkun zu. Hastig zog sie ihm dem Ring vom Finger und wollte gerade losschwimmen, als sie bemerkte wie schwer der Ring war. Sie konnte sich unter dem Gewicht des Ringes kaum bewegen. Enttäuscht ließ sie den Ring auf den Boden sinken und beeilte sich den Brunnen wieder zu verlassen. Draußen angelangt betrat sie die Magiergilde erneut und legte all ihre Ausrüstung in eine Truhe. Es beschämte sie zwar sich vor all den Leuten bis auf die Unterwäsche auszuziehen. ‚Aber was bleibt mir auch anderes übrig?‘ Erneut lief sie hinaus und sprang in den Brunnen. Ganz ohne Rüstung schwamm es sich um eineiges leichter und so schaffte sie es schließlich denRing in der Höhle mit all ihrer Muskelkraft aufzuheben und aus dem Brunnen zu bergen. Die Sonne trocknete schnell ihre nasse und dadurch durchsichtig gewordene Unterwäsche und anschließend betrat sie die Magiergilde erneut, um diesmal mit Deetsan zusammen zu stoßen. Diese sah sie entschuldigend an: „Ich glaube, ich muss euch einiges erklären. Während eurer Abwesenheit war Falcar hier. Ich war so wütend, dass er euch die gleiche Aufgabe gegeben hat wie dem armen Vidkun und über die Art wie er alle hier behandelt. Deshalb habe ich ihn konfrontiert. Er ist purpurrot angelaufen und hat rumgebrüllt, dass wir das alle noch bereuen würden und dass er sich noch rächen würde. Ich hatte schon gedacht, dass er mich umbringen wollte, so wütend war er. Dann ist er aus dem Gebäude gestürmt und es kann sein, dass er eure Empfehlung nie geschrieben hat. Jedoch unter den jetzigen Umständen würde eine Empfehlung von mir Ausreichen. Also, durchsucht Falcars Gemach und wenn ihr nichts finden solltet, dann werde ich euch eine Empfehlung ausstellen.“ Sie lächelte mich an „Und was ist mit dem Ring, den ich aus dem Brunnen gefischt habe?“, fragte Brianna. „Ach werft ihn irgendwo hin. Ich glaube nicht, dass Falcar ihm besonderen Wert beigemessen hat.“ ‚Na toll! Und dafür bin ich zweimal in diesen kalten Tümpel von einem Brunnen gesprungen!', war aber innerlich doch ganz froh darüber, dass sie nun ihr Empfehlungsschreiben erhalten würde. Sie warf den Ring in eine Ecke und hörte, wie es laut <> machte, als dieser auf dem Boden auftraf. Hastig packte sie ihre Ausrüstung wieder aus der Truhe und begann ihre Rüstung anzulegen. Nach vollendeter Tat ging sie hinab zu Falcars Räumen und durchsuuchte dort Alles gründlich. Während sie den Schreibtisch durchsuchte, fielen ihr zufällig zwei, schwarze Seelensteine aus einem Zusatzfach. ‚Seelensteine, aber in schwarz? Gibt es sowas?‘, fragte sie sich. ‚Die nehme ich besser mit zu Deetsan.‘ Sie hatte nun alles durchsucht und es war kein angesetztes Empfehlungsschreiben aufgetaucht. Als sie mit den zwei schwarzen Steinen in der Hand zu Deetsan ging blickte diese ganz entsetzt drein. „Was ist das denn? Schwarze Seelensteine, dann steht es um Falcar ja noch schlimmer als ich gedacht hatte. Aber gut. Hast du eine Empfehlung gefunden? Nein? Dann werde ich dir eine schreiben; das wird Raminus Polus auch sicher reichen, um dich an der Geheimen Universität aufzunehmen und sonst gehe ich persönlich zu ihm.“ Die beiden verabschiedeten sich noch freundlich voneinander und Brianna ging ihrer Wege. Als sie die Magiergilde verließ kam sofort ein Bote auf sie zugerannt. Er drückte ihr Wortlos zwei Notizen und zwei Schlüssel in die Hand, und verschwand so plötzlich, wie er erschienen war. Sie las die beiden Notizen sorgfältig und wiederholte im Kopf was darin stand. ‚Zwei alte Behausungen von entfernten Verwandten die nun an mich vererbt wurden. Hört sich verlockend an. Jedoch muss ich mich zuerst hier in der Stadt noch um eine Angelegenheit kümmern, bevor ich sie verlasse.‘ Sie hatte nämlich heute zwei Bewohner von Cheydinhal über einen korrupten Wachmann reden gehört und dass sich eine gewisse Llevana Nedaren gegen ihn auflehnte. Sie wollte bei ihr vorbeischauen, denn das versprach ein neues Abenteuer für sie zu werden. Als sie durch Cheydinhal ging, traf sie auch sofort auf eine Dunmerin, die sie ansprach: „Könnt ihr mir helfen? Mein Name ist Llevana Nedaren und…“ Dann begann sie die komplette Lage zu schildern. Brianna unterbrach sie nicht, denn sie enthüllte auch warum sie gegen diesen korrupten Wachmann vorgehen wollte. Er hatte nämlich einem Freund von ihr, Aldos Othran des Öfteren viel zu hohe Geldbußen für kleinere Vergehen auferlegt. Brianna versprach zu helfen, nachdem ihr Llevana von einem Wachmann erzählt hatte, der ebenfalls Ulrich Lelands Ausschreitungen leid war. Brianna beschloss ihn aufzusuchen. Bei ihrem Gespräch sagte er ihr, dass sie einen zeugen bräuchten, um Ulrich Leland überführen zu können, in dem Falle Aldos Othran. Brianna ließ das Schloß Skingrad hinter sich und fand Aldos auf einer Straße. Als sie ihn jedoch ansprach bedeutete er ihr nur, ich zu folgen. Daraufhin wurde Brianna Zeugin eines schrecklichen Geschehnisses. Aldos ging nämlich zu der Wache vor seinem Haus und befahl dieser ihn in sein Haus zu lassen. Die Wache wich keinen Millimeter zur Seite woraufhin Aldos die Wache angriff und von dieser niedergestreckt wurde. Ihr einziger Zeuge war tot und Brianna wusste nicht, was sie tun sollte. Sie ging erneut zu Llevana, die zu ihr meinte, dass sie Ulrich Leland zu ihr bringen sollte, damit sie sich um ihn „kümmern“ könne. ‚Wenn sie ihn aber umbringt würde sie nur im Gefängnis landen und Ulrichs Tod würde als Märtyrertod gelten. Nein, das kann ich nicht zulassen!‘ Genau deshalb betrat sie das Schloss Cheydinhal, wo sie auf Garrus Darelliun traf. Sie berichtete diesem von der traurigen Kunde. Anschließend gab er ihr die Schlüssel zu Ulrichs Zimmer in der Hoffnung, dass sie dort Beweise gegen ihn finden würde. Wie gesagt so getan und Brianna fand einen verräterischen Brief auf seiner Kommode, in dem er seinen Cousinen ausführlich von seinen betrügerischen Machenschaften berichtete. Brianna ließ ihn mitgehen und überreichte das Indiz feierlich an Garrus. Er war hocherfreut und sagte ihr, dass er zwei Stunden benötigen würde, um die Sache zu regeln, dann könnten sie sich in der hiesigen Taverne treffen. Nach zwei Stunden traf er dort ein, übergab Brianna feierlich 150 Septime Belohnung und berichtete ihr freudestrahlend, dass Leland nun im Kerker verrottete und er der neue Hauptmann der Wache sei. Brianna freute sich mit ihm, jedoch hatte sie auch gehört, dass eine Frau namens Tivela Lythandas ihren Ehemann Rythe suchte. Dieses Abenteuer wollte sie sich natürlich auf keinen Fall entgehen lassen und brach aus der Gaststätte auf. Kühle Nachtluft schlug ihr ins Gesicht. ‚Es ist schon zu spät um bei den Lythandas‘ vorbeizusehen. Ich werde es morgen tun müssen.‘ Schnell machte sie sich noch auf den Weg zu Kriegergilde und schlich zu dem freien Bett, um Burz und Keld auf keinen Fall aufzuwecken. Nachdem sie sich entrüstet hatte, legte sie sich ins Bett und schlief mit einem Lächeln auf dem Gesicht ein.
  10.08.2010, 13:55
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Tag 8 – Level 2
Es war 10 Uhr morgens und Brianna räkelte sich in ihrem Bett in der Kämpfergilde. Ihre Glieder taten ihr weh von dem anstrengenden Tag zuvor, sodass sie am liebsten noch einmal eingeschlafen wäre. Der Schlaf wollte aber nicht wiederkommen, also entschloss sie sich missmutig dazu doch aufzustehen. Murrend legte sie ihre Rüstung an und begab sich auf den Weg zu Tivela und Rythe Lythandas Haus. Als sie eintrat stand eine äußerst verwirrte Dunmer-Frau vor ihr, die keine andere als Tivela sein konnte. „Könnt ihr mir helfen meinen Ehemann zu finden. Er ist verschwunden.“, brachte sie mit kläglicher Stimme hervor. Gutmütig wie Brianna nun eben war versicherte sie Tivela ihren Mann zu finden, woraufhin diese ihr den Schlüssel zu Rythes Studio gab, wo er zuletzt gesehen worden war. Sofort schloss Brianna die Tür auf und suchte den kleinen Raum ab. Es standen einige Bilder darin und ein Tisch, der mit Malutensilien bedeckt war. Ein Bild fiel ihr besonders ins Auge. Es schien eine besondere Aura auszustrahlen. Brianna berührte geistesabwesend mit der Hand das Bild und zog sie überrascht wieder zurück, als die Hand im Bild versank. Waghalsig betrat sie das Bild komplett, um dort mit Rythe Lythandas zusammen zu stoßen. „Oh! Ich bin froh, dass ihr mich endlich gefunden habt, jedoch muss ich euch eine schlechte Nachricht überbringen. Ihr seid hier genauso gefangen wie ich.“ Brianna stutzte und sah sich um, nur um zu erkennen, dass dort wo sie hergekommen war kein Portal zurückführte. Rythe berichtete ihr von einem verzauberten Pinsel, der von Dibella für einen bewegungsunfähigen Maler erschaffen worden sei, damit er trotzdem noch seine Bilder malen konnte. Mithilfe dieses Pinsels konnte man in die Gemälde hineinsteigen und dort alles nach seinen eigenen Vorstellungen gestalten ohne den Pinsel überhaupt benutzen zu müssen. Dieser Maler war Rythes Vater und nach seinem Tod bekam Rythe den Pinsel. Nur schien eines Tages ein Dieb davon Wind bekommen zu haben und überfiel Rythe, stahl ihm den Pinsel und flüchtete sich anschließend in die gemalte Welt. Dort erschuf er sechs gemalte Trolle zu seinem Schutz und versteckte sich, jedoch schienen sich die Trolle gegen ihn gewendet zu haben, denn mittlerweile streunten sie herrenlos in diesem Gemälde herum Rythe überreichte Brianna sechs Flaschen Terpentin, um die Trolle vergiften zu können. Allerdings waren die sechs Flaschen schon nach drei dieser Trolle aufgebraucht und Brianna hatte im Kampf gegen sie schon viele ihrer Tränke benutzt. Entmutigt ging sie zum nächsten Troll und hieb ihn mit einigen Schlägen ihrer Klinge nieder. Jedoch zum Preis ihrer Gesundheit. Brianna war nach diesem Kampf so lädiert, dass sie rasten musste, um ihrer Genesung einzuleiten. Den nächsten Troll erledigte sie nur unter Benutzung ihrer letzten lebenswiederherstellenden Tränke. Rasch huschte sie zu der Leiche des Bosmerdiebs und nahm den Pinsel an sich. Trotzdem wurde sie von dem Troll entdeckt, der ihr bei ihrer Flucht hinterherlief. Als sie auf Rythe traf, half dieser ihr mit seinen Fäusten den Troll zu erlegen, wodurch beide Leben gerettet worden waren. Sie kehrten glücklich in die reale Welt zurück und Tivela überreichte Brianna zum Dank eine magische Schürze und Brianna verließ glücklich das Haus. Es war erstaunlich, wie schnell die Zeit in Rythes Gemälde vergangen war, auf jeden Fall versank die Sonne schon am Horizont, als Brianna ihr Haus verließ. Mal sehen, was der nächste Tag bringen würde.
  11.08.2010, 13:56
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Tag 9 – Level 3[/U]

Am heutigen Tag beschloss Brianna, sich eines der beiden Familienerbstücke mal genauer anzusehen.
Die Reise bis zu Eiszackturm dauerte von Cheydinhal aus ungefähr bis Mittag, denn der Eiszackturm lag östlich von Bruma und nördlich von Cheydinhal. Der Fußweg war aufgrund der Freude über die verschneite Region, die sie durchqueren musste, schnell vergangen, sodass sie verwundert auf die Karte blickte, als sie plötzlich schon den Eiszackturm vor sich aufragen sah. Jedoch war es für Brianna noch etwas beschwerlich zuerst den Eingang zu finden, worüber sie sich im Nachhinein ärgerte. Der Eingang war nun wirklich nicht schwer zu finden. Als sie eintrat bot sich ihr ein atemberaubender Anblick. Der Eiszackturm war von solch unglaublicher Schönheit, dass sie erst einmal für mehrere Minuten schweigend und mit großen Augen umher sehend dastand. Dann bemerkte sie ein Tagebuch, das auf einer großen, kunstvoll gefertigten Eishand lag, die direkt zu ihren Füßen platziert war.

Sie hob es auf und begann darin zu lesen. ‚Aha! Interessant! Also bei Aurelinwae im Marktbezirkt kann ich also weitere Ausrüstung für diesen Turm kaufen. Sie machte sich voller Ungeduld diesen Turm erneut zu besuchen, auf den Weg zum Marktbezirk der Kaiserstadt. Bevor sie jedoch bei Aurelinwae nach Einrichtungsgegenständen für den Turm sehen wollte, bemerkte sie, dass es um die Anzahl der Goldstücke in ihrem Geldbeutel nicht besonders gut bestellt war, weswegen sie freudig nochmal bei Jensines Geschäft „So gut wie neu“ vorbeisah. Sie ging mittlerweile gerne dorthin, denn sie hatte Jensine seit dem letzten Besuch und ihrem netten Gespräch wirklich ins Herz geschlossen. Jensine freute sich über die Maßen Brianna erneut zu sehen und zwang Brianna dazu ihr alles zu erzählen, was seit ihrem letzten Treffen geschehen war.
Doch nach einiger Zeit war auch für sie der Moment zum Abschied gekommen, schließlich wollte Brianna auch bei Aurelinwae vorbeisehen. Das entpuppte sich nämlich als schwere Enttäuschung, da jedes einzelne Ausrüstungsset Briannas Möglichkeiten bei Weitem überstieg.

 Sogar die beiden Kästen mit Beschwörungskerzen waren unerschwinglich für sie. Enttäuscht verließ sie das Geschäft und machte sich auf direktem Weg auf zur Arena, da sie gehört hatte, dass man dort leichtes Geld machen konnte. Jedoch hatte sie komplett vergessen, dass sie seit ihrem Erlebnis in der gemalten Welt  keinen einzigen Trank zum Magicka oder Leben wiederherstellen besaß. Sie verfügte von jeher über sehr viel Magie, was mit ihrem Sternzeichen, dem Atronachen, zusammenhing, allerdings regenerierte sich ihr Magicka auch nicht, sofern sie es einmal verbraucht hatte. Deswegen musste sie zwangsläufig auf Manatränke zurückgreifen, wenn sie Magie verwenden wollte. Nicht dass sie dies oft tat, jedoch fühlte sie sich bei weitem wohler, wenn sie wusste, dass sie einem Gegner im Notfall auch noch einen Feuerball entgegenschleudern konnte. Jedenfalls überlebte Brianna den Kampf nur geradeso und humpelte würdelos unter Schmerzen wieder aus der Arena. Owyn war, obwohl er sie zuvor damit aufgezogen hatte, dass sie nie eine Kriegerin sein würde, sehr erfreut sie lebend wieder zu sehen und überreichte ihr den Lohn für ihren ersten Kampf. Brianna gönnte sich eine Stunde Ruhe auf einer der Matten die im Keller herumlagen. Wieder und wieder sah sie den Kaiser sterben. Sie musste endlich die Weynon Priorei besuchen, ob sie nun wollte oder nicht. Schnell verschob sie den Gedanken in einen der hinteren Winkel ihres Gedächtnisses.
Sie wollte unbedingt eine Behausung ihr eigen nennen können und sei es auch nur eine Bruchbude. Allerdings war ihr Goldbestand mehr als mager, sodass sie es gar nicht in Erwägung zog, sich eines zu kaufen. Es erschien ihr verlockend, die Ätzhohn-Senke zu besuchen, denn die war ihr ja kostenlos zur Verfügung gestellt worden. Nachdem sie sich eine Stunde von dem schweren Schock des Kampfes in der Arena erholt hatte, brach sie zur Ätzhohn-Senke auf. Als sie dort ankam, fand sie eine zerstörte Ruine im Wasser vor. ‚Und da drin soll ich wohnen? Das kann doch wohl nicht ernst gemeint sein!‘
Sie suchte die gesamte Landschaft drum herum ab, fand allerdings nichts, bis sie auf die brilliante Idee kam, auch den Bereich unter Wasser näher zu betrachten. Ihr Blick fiel auf einen Baumstamm und als sie hineinsah, entdeckte sie eine Tür.

Sie schloss auf, woraufhin sie mit einem Schwall Wasser in den Eingang einer Höhle mit der Leiche eines großen Schlachtfisches stolperte. Er verströmte einen widerwärtigen Gestank und Brianna rümpfte angeekelt die Nase. Also hatte ihr Vorgägner noch nicht einmal aufräumen gekonnt. Sie ging kurz durch den rieseigen Komplex, nur um festzustellen, dass er kaum möbliert war. ‚Na toll! Wie haben meine Vorfahren denn bitte hier gewohnt?‘ Auf einem Stuhl im Eingang lag des Weiteren noch ein Tagebuch, welches sie flüchtig überlas. Sie entnahm dem Tagebuch, wo sie Einrichtung kaufen konnte. ‚Die Kaiserstadt? Da werde ich ja die ganze Nacht reisen müssen.‘ Also auf in Richtung Kaiserstadt.
  12.08.2010, 20:47
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Tag 10 – Level 3

Der Weg zur Taverne westlich der Kaiserstadt erwies sich leichter als erwartet, sodass es noch vor acht Uhr morgens war, als die Herbergentür aufschwang und Brianna im Türrahmen stand. Sie machte sich hoffnungsvoll direkt auf den Weg zu dem händler der ihr, laut Buch, alles Wichtige für die Ätzhohn-Senke liefern konnte. Auch dies erwies sich als eine herbe Enttäuschung, denn auch hier waren die Waren zu teuer für Briannas Geldbeutel.
Allerdings fiel ihr ein, dass sie demletzt von einer geheimen Höhle unterhalb von Schloss Anvil gehört habe. Ihr gefielen die Geschzichten, die sich um diese geheime Höhle rankten, nämlich, dass dort ein Schiff mit seiner Crew gestrandet sei und nun ihre Skelette herumspuken würden. Von solchem Kauderweltsch ließ sich Brianna natürlich nicht abschrecken und so begann ihre Reise nach Anvil.

Tatsächlich fand sie dort eine Eingangstür zu dieser Höhle vor, aber bevor sie die Tür öffnen konnte, übermannte sie die Angst vor den Skeletten, sodass sie sich nun in die Stadt flüchtete. Dort fand sie direkt die Gildenhalle der Magiergilde, wo sie auf Carahil, die Altmer-Leiterin der Magiergilde in Anvil traf. Sie erkundigte sich bei ihr nach einer Bewerbung, woraufhin diese ihr von einem diebischen Magier nahe der Herberge zum Brina-Kreuz erzählte. Bevor sie diesem Problem nachging, sollte sie vorher allerdings noch mit einer Abgesandten der Magiergilde dort sprechen, Arielle Jurard.
Dort angekommen, nahm sie sich erst einmal ein Zimmer, woraufhin sie von Arielle aufgesucht wurde. Sie erklärte ihr genau, wo sie hingehen sollte, um eine Konfrontation mit dem dieboschen Magier zu erzwecken. Vorher legte sie sich in ihr Bett und schlief, im Wissen, dass sie am nächsten Morgen mit einem wilden Magier kämpfen würde.
  14.08.2010, 20:43
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Tag 11 – Level 3
Nach einigen Stunden schlechten Schlafs erwachte Brianna in dem unbequemen Bett der Brina-Kreuz Herberge. Sie stand auf, zog ihre Rüstung an und machte sich auf den Weg der Straße entlang in Richtung Westen zu folgen. Dort wurde sie von Camindla angehalten,  eine Hochelfe, mit der sie sich letzte Nacht in der Taverne noch nett unterhalten hatte. Sie trat mit grimmiger Miene auf sie zu und sagte: „Ich werde mir alles nehmen, was euch gehört, natürlich erst, nachdem ihr tot seid. ‚Also ist sie der Räuber-Magier!‘ Arielle eilte ihr, mit einem anderen Krieger an der Seite, zur Hilfe. Sie besiegten die Magierin ohne weiteres, jedoch wurden sie von einer Wache entdeckt und diese begann wild auf Arielle mit dem Schwert einzuschlagen. Nachdem er sie mit dem Schwert einmal komplett durchbohrt hatte, sank sie mit einem Stöhnen zu Boden, Blut sickerte aus ihrer Verletzung am Bauch. Die Wache machte sich anschließend auf und davon und Brianna blieb für eine ganze Weile erschüttert dort stehen. Anschließend machte sie sich auf den Weg zurück nach Anvil, wo sie in der Magiergilde zu Carahil ging und dieser von dem erfolgreichen Auftrag erzählte. Sie versprach Raminus eine Empfehlung für sie zu senden, woraufhin sich Brianna von ihr verabschiedete.

Da sie sich nun schon in Anvil befand, konnte sie in einem der Kämpfergilde einen Besuch abstatten, da sie sich laut Burz gro-Kash hier nach einem neuen Auftrag umhören sollte. Der Anführer der Gildenhalle in Anvil befand sich im obersten Stockwerk, in einem eigens für ihr hergerichteten Büro. Er sagte ihr, dass sie zu Arvena Thelas gehen sollte, um einen Auftrag auzuführen.
Auf der Straße traf Brianna auf die Dunmer Frau und sie begann über das Problem zu erzählen, während sie beide ins Haus gingen. Sie züchtete in ihrem Keller Ratten, jedoch wurden diese seit einiger Zeit von irgendetwas getötet. Brianna versprach der seltsamen Frau sich darum zu kümmern und betrat den Keller. Das Problem war schnell, in Form eines Berglöwen, gefunden, und Brianna schlug ihn schnell mit ihrem Schwert tot. Sie ging zu Arvena, die ihr sagte, dass sie mit Pinarus Inventius in der Nähe nach den Berglöwen suchen sollte, um diese ein für allemal zu beseitigen.
Pinarus Inventius im Schlepptau, wagte sich Brianna vor die Tore Anvils, wo sie unverzüglich auf eine Gruppe von fünf Berglöwen trafen. Mit Eifer warfen sich sowohl Pinarus, als auch Brianna ins Gefecht und erschlugen die gesamte Herde Berglöwen.

 Freudig kehrte Brianna zu Arvena zurück, um ihr von den toten Berglöwen zu berichten. Diese meinte jedoch nur, dass sich erneut ein Berglöwe in ihrem Keller aufhielte. Nach einem kurzen Kampf war auch dieser aus Tamriel verschwunden und Brianna trachtete danach nun endlich von Arvena gesagt zu bekommen, dass der Auftrag beendet sei. Aber Arvena kannte kein Erbarmen: „Ich bin sicher, dass es meine Nachbarin Federweber ist, beweist mir, dass sie es ist und eure Pflicht ist zu Ende.“ Brianna verfolgte daraufhin Federweber in der folgenden Nacht und sah, wie diese Fleisch vor Arvena Thelas Keller ausstreute.

Als sie sie mit dieser Erkenntnis konfrontierte, war sie entsetzt darüber solchen Schaden angerichtet zu haben und flehte Brianna an, Arvena nichts davon zu erzählen. Allerdings empfand Brianna es als richtig Arvena von diesem Vorfall zu erzählen, woraufhin sie von dieser einen kleinen Geldbeutel mit einer Summe von 100 Golstücken darin erhielt. Sie ging glücklich zu Azzan zurück, der sie zum vollendeten Auftrag beglückwünschte und ihr direkt einen neuen Auftrag vermittelte; dazu sollte sie mit dem Inhaber von Lelles‘ Qualitätswaren sprechen.

Jedoch waren ihr die Fakten, die Azzan ihr dazu mitgab etwas zu heikel: Einbrecher, die den Laden ausraubten. Wenn Brianna diesen Auftrag annahm würde sie gegen diese Leute kämpfen müssen, aber leider war sie nicht sehr angriffsresistent, wodurch sie eine natürliche Angst gegen Konfrontationen mit mehreren Gegnern hegte. Am nächsten Tag würde sie die Dunbarrow-Bucht betreten und sich nicht von ihrer Angst übermannen lassen. Was sollte ihr denn schon passieren?
  15.08.2010, 14:51
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Tag 12 – Level 4

Brianna hatte sich gut vorbereitet: Heute würde sie sich erneut zur Dunbarrow-Bucht begeben. Sie hatte sich jeglicher Angst entledigt und würde voller Mut die Höhle betreten. Als sie eintrat schlug ihr erst einmal der gewohnte Modergeruch in die Nase. Sie sah sich in der Höhle kurz um, bis sie etwas versteckt eine Brettertür vorfand. Als sie diese öffnete und weiter in die Höhle vordrang, kam sie schließlich an einem riesigen Höhlenkomplex an, in dem drei verschiedene Schiffsteile standen. Sie boten einen erbärmlichen Anblick: verrottet, morsch, und ‚Au!! Was war das?‘ Brianna wandte sich um und sah ein Skelett vor sich stehen: Geifer tropfte aus den Mundwinkel seines dümmlich grinsenden Mundes. Mit einigen gezielten Schwertschlägen beförderte Brianna den Untoten von einer der Brücken hinunter, woraufhin die Knochen am Boden der Höhle zerschellten und den gefangenen Geist frei ließen. Ein weiteres Skelett sprang aus einer anderen Ecke der Höhle auf sie zu. Nachdem sie es besiegt hatte, war sie so erschöpft, dass sie verzweifelt aus der Höhle floh und sich dort für eine ganze Stunde ausruhte. Innerhalb des Höhlen Komplexes warteten noch weitere Skelette auf sie, darüber war sie sich im Klaren, also nahm sie all ihren Mut zusammen und ging mit neu gestärkten Kräften wieder in die Höhle und focht weitere sechs Kämpfe aus eher sie erschöpft auf einer schimmeligen Matte in der Ecke der Höhle zusammen sackte und dort nach vollendeter Arbeit erschöpft einschlief. Es war ein unruhiger Schlaf, aber sie fand für diesen Tag ihre Ruhe, denn ihre Säuberungsaktion in der Höhle hatte nicht nur den kompletten Tag, sondern auch ihre gesamte Kräfte in Anspruch genommen.
  23.08.2010, 19:40
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Tag 13 – Level 5

Am nächsten Morgen erwachte Brianna aus einem unruhigen Schlaf. Sie musste dringend nach Chorrol, so besagte es der Traum.
Als sie sich umsah, wusste sie zuerst gar nicht, wo sie war, bis die Erinnerung schlagartig zurückkam: die Dunbarrow-Bucht,die Skelette...
Von Gerüchten hatte sie gehört, wo sie Leute für ihr geheimes Piratenquartier anheuern konnte. Es handelte sich bei der "Vermittlerin" um eine verhärmte Rothwardonin, die auf einem Schiff mit einigen anderen zwielichtigen Gestalten wohnte. Für zweitausend Goldstücke erwarb sie die Dienste eines Proviseurs namens Khafiz und eines Hehlers namens Jak Silver.
Sie besuchte sie kurz in der Dunbarrow Bucht und macht sich dann auf den Weg in Richtung Chorrol. Dabei könnte sie auch noch in Skingrad in der Magiergilde nach einer Empfehlung fragen. Schließlich lag es direkt auf dem Weg. Zu Fuß beschritt sie den Anfang des langen Weges. Einige Banditen und Schlammkrabben liefen ihr über den Weg, jedoch hatte sie mit keinem von ihnen wirkliche Probleme. Während sie so ihres Weges ging sah sie in weiter Ferne einen seltsam schimmernden weißen Stein. Es musste sich dabei um einen der alten Ayleiden-Ruinen handeln. Sie schritt zu dem gelblich leuchtenden Licht und hielt ihre Hände hinein und langsam fühlte sie wie sich ihre komplett verbrauchten Magickareserven auffüllten. Während sie mit der neugewonnenen Energie ihre Wunden schloß, ging sie summend weiter ihres Weges nach Skingrad.
  30.08.2010, 19:29
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