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Thema: [ED] Lexikon  (Gelesen 2995 mal)

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Essentia Deorum – Das Lexikon

Dies ist das Lexikon des Forenrollenspieles von Nirn.de.
Da das Spiel gewisse Dinge nicht sonderlich gut beschreibt, bzw. viele Informationen ziemlich gut versteckt sind, soll dieses Problem mit dem Lexikon gelöst werden. Mit diesem Nachschlagewerk geben wir gewisse Dinge vor, um das Schreiben ein wenig zu vereinfachen und euch langes Suchen von Informationen im RPG zu ersparen.

Das Lexikon wird mit der Zeit immer weiter gefüllt. Falls ihr meint, dass etwas fehlt und ergänzt werden sollte, könnt ihr einfach eine PN an einen der Spielleiter senden.
« Letzte Änderung: 30.12.2010, 18:58 von Orwan »
  09.08.2010, 15:40
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Seite 1: Landschaften in Cyrodiil

Auf dem Weg von der Kaiserstadt nach Anvil durchstreift man viele unterschiedliche Landschaften. Folgendes Zitat aus „Provinzen von Tamriel“ soll dabei Hilfestellung geben:

Zitat
Cyrodiil ist die Wiege der humanen, kaiserlichen Hochkultur in Tamriel. Es ist die größte Region des Kontinents und besteht hauptsächlich aus endlosen Dschungelgebieten. Die Kaiserstadt liegt im Kernland, dem fruchtbaren Nibenay-Tal. Das dicht besiedelte, zentral gelegene Tal ist von unberührten Regenwäldern umgeben, durch die sich große Flüsse bis in die Sümpfe von Argonien und die Topal-Bucht ziehen. Das Land steigt gen Westen allmählich und gen Norden steil an. Zwischen der westlichen Küste und dem zentralen Tal befinden sich Laubbaumwälder und Mangrovensümpfe.

Westcyrodiil.jpg (64.85 KB)

Je weiter man sich von der Kaiserstadt entfernt, desto dichter wird der Dschungel. Während die Wälder bei der Zivilisation weitestgehend gerodet sind und dadurch Ackerflächen entstanden sind, geht durch die warmen und gefährlichen Gebiete eine einigermaßen gut bebaute Wegstrecke, die durch die doch noch häufigen Eskorten und Händler benutzt wird. Die Patrouillen der Kaiserlichen Wache sind jedoch nur spärlich.
Folgt man der Goldstraße immer weiter, wird auch das Klima mit der Zeit einigermaßen milder. Nach zwei Dritteln des Weges nach Skingrad endet das Tropengebiet und wird immer mehr durch einfache Laubbaumwälder und fruchtbaren Feldern abgelöst. Die Kräuter und Pflanzen gleichen hier denen der Spiele.

Nachdem Kvatch in der Krise vollkommen zerstört wurde, ist in den zehn Jahren wieder einiges aufgebaut worden. Es liegt auf einem Berg, der nur durch eine Straße im Süden erreicht werden kann. Allgemein gesehen nimmt die Steigung, je mehr man in den Westen kommt, immer weiter zu.

Nicht alle Gebiete des Westens sind durch normale Laubbäume gezeichnet. Da das Klima trotzdem noch sehr warm ist, führt die Straße gezwungenermaßen auch durch Mangrovensümpfe. Besonders im Bereich der Goldküste wird der Wanderer durch sumpfige Gebiete geführt.
« Letzte Änderung: 08.09.2013, 20:22 von Orwan »
  09.08.2010, 15:58
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Seite 2: Städte Cyrodiils

Skingrad

Verlässt man die dichten Regenwälder, zeigt die cyrodiilische Zivilisation wieder deutlich ihr Gesicht. Das milde Klima könnte nach der Reise durch die Wildnis nicht wohltuender sein.

Zitat
Die Grafschaft Skingrad ist für ihre Weine, Tomaten und ihren Käse berühmt, und die Stadt Skingrad ist einer der saubersten, sichersten und wohlhabendsten Orte in ganz Cyrodiil. Skingrad ist im Herzen der Hochländer der Westebene gelegen. Es ist das Juwel von Alt-Colovia, und seine Bürger sind ein Muster an Colovier-Tugenden: Unabhängigkeit, harte Arbeit und Unbeugsamkeit.
Gemäß des „Leitfadens für Skingrad“ sind die Straßen Skingrads sauber und sicher. In den bekanntesten Herbergen – „Zwei Schwestern“ und „Zur Westebene“ – wird auf Benehmen geachtet. Schlägereien sieht man dort nie. Nur in den Tavernen außerhalb der Stadtmauern kann es durchaus zu solchen Szenarien kommen.
In der südlichen Hälfte der Stadt findet man die Kapelle von Julianos, an der zu den Göttern gebetet und deren Segen erhalten werden kann.


Kvatch

Im Westen Cyrodiils wird man, wenn man der Goldstraße weiter gefolgt ist, von stark besiedelten Flächen am Fuße einer steilen Anhöhe erwartet. Auf dieser liegt die Stadt Kvatch.
Begibt man sich in die Zeit der Oblivionkrise, sieht man die Stadt in Trümmern. Die Kathedrale ist enthauptet, die meisten Häuser zerstört. Flüchtlinge zogen nach Süden, um sich vor den Daedra in Sicherheit zu bringen.
Jetzt – zehn Jahre nach der Krise – sind die Reparaturen und Aufbauten im vollen Gange. Die Kirche Akatoshs hat ihr wahres Gesicht zurückerlangt und auch die Burg erstrahlt im neuen Glanz. Viele Häuser wurden renoviert, viele wurden komplett neu gebaut; und der Stadt merkt man noch immer an, dass noch längst nicht alles fertig ist und sich vieles im Bau befindet.
Es ist eine traurige Stadt. Viele Menschen leben in Armut, da sie während der Oblivion-Krise ihr Hab und Gut verloren haben und sich kein neues Haus mehr leisten können. Auch trauern viele immer noch um die verlorenen Seelen, die in der Schlacht gefallen sind. Sie haben oft den Glauben an den kaiserlichen Kult verloren, besonders nach dem Verlust Martin Septims – der dort bekannt und beliebt war.

Auch außerhalb der Stadt, am Fuße des Berges, wurde rege gebaut und können noch viele Güter erhalten werden. Es hat sich eine Art Vorort gebildet, der sich den Berg hinaufwindet und sich den Stadtmauern angliedert. Diese stehen in den meisten Fällen offen, werden aber gut bewacht.


Anvil

Anvil ist eine Stadt, die dem Touristen auf den ersten Blick wohl sehr schön und bezaubernd erscheinen mag, jedoch fällt schnell auf, wenn man an den prachtvollen Häusern der Westseite vorbei das Hafenviertel erreicht hat, das die Stadt auch ihre unangenehmen Seiten hat.

Zitat
Die Hafengegend ist heruntergekommen und verfallen, und aus den Laderäumen der Schiffe und der verkommenen Lagerhäuser strömen alle möglichen Gerüche. Zwielichtige Personen treffen sich hier, um sich zu sonnen, Gerüchte zu verbreiten, zu schwatzen und Pläne zu schmieden, wie man Gold für Wein und Bier erbetteln oder stehlen kann.
Besucht man Anvil also nur, um zu seinem Hafen zu gelangen, wird man statt den schmuckvollen Hallen des Schlosses nur auf betrunkene und verrückte Treffen. Der ansehnliche Leuchtturm ist dagegen ein Lichtblick.
Es ist der letzte Fuß auf dem Boden Cyrodiils, denn danach Enden die Sitten und Werte des Kaiservolkes.
« Letzte Änderung: 03.03.2011, 23:06 von Orwan »
  01.11.2010, 17:10
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Seite 3: Die Insel Summerset

Summerset, welches aus insgesamt drei unterschiedlich großen Inseln besteht, ist durch sein fruchtbares, grünes Land und seinen angenehmen Temperaturen bekannt, im Gegensatz zum tropischen Klima, welches im Großteil Cyrodiils vorherrscht. Es wird beschrieben:
Zitat
"Die Insel Summerset ist ein grünes und beschauliches Gebiet mit fruchtbaren Böden, Wäldern, antiken Türmen und Gutshäusern. Die meisten Siedlungen sind klein und abgelegen und werden vom örtlichen Zauberer oder Kriegsherrn beherrscht. Die Insel hat nur wenige gute natürliche Häfen und ihre Einwohner sind Fremden gegenüber wenig aufgeschlossen, so dass die altehrwürdige Ritterhochkultur der Aldmer durch das moderne kaiserliche Handelswesen nur wenig berührt wird."


Erstburg

Erstburg ist zumeist das erste Ziel, welches Reisende von Cyrodiil erreichen.

Zitat von:  Erstburg-Ratgeber
Das dünne Buch ist in leicht verbrauchtem Leder eingebunden. Mit großen, leserlichen Buchstaben ist der Titel „Erstburg-Ratgeber“ gut zu erkennen. Nachdem eine Seite aufgeschlagen wurde, präsentiert sich der Autor als Alessia Ottus, die auch für ihre Leitfäden durch Cyrodiil bekannt war. Dazu ist das Jahr der Herausgabe eingraviert: 3Ä 401.

"Möge Akatosh Erstburg neuen Glauben schenken! Nach vielen Reisen durch die Landen Cyrodiils gelangte ich auch in andere Orte Tamriels, darunter auch diese große Hafenstadt auf den Summerset Inseln. Mein Name ist Alessia Ottus, und ich möchte Euch alles über Erstburg erzählen.

 Das Land der spitzohrigen Elfen, die wahrlich nicht die höflichsten Gesellen unter der Sonne sind, ist auf den ersten Blick ein sehr schönes, weites, grünes Land einer herrlichen Natur, die man in Cyrodiil weder in der Nibernay, noch in Colovia sehen kann. Eine Fauna ganz anderer Art als in den tropischen Gebieten rundum der Kaiserstadt und ein angenehmes Klima, dessen erfrischende Brisen ein leichtes Wohlempfinden erzeugt.

Erstburg selber würde ich als eine sehr schöne und ordentliche Stadt bezeichnen, die für Reisende einen guten ersten Eindruck hinterlassen soll.
Die in typisch merethischen Stil gebauten Häuser der Innenstadt ragen zumeist hoch in die Luft hinein, welche durch ihre spitz zulaufenden Dächer und oftmals spiralförmigen Pfeiler gekennzeichnet sind. Zwar ist mir die Eitelkeit der Altmer zuwider, jedoch kann ich ihre abweisende Haltung gegenüber der unteren Gesellschaft verstehen. Obwohl das kaiserliche Gesetz dort natürlich größtenteils durchgesetzt wird, sollte man sich als Tier keine Hoffnungen machen, akzeptiert zu werden.
Ich nächtigte dort in den Herbergen „Die güldene Amphore“ und „Zur Schatztruhe“. Beide sehr, sehr vornehmliche Gaststuben. In ersterer war das Essen etwas besser, in der anderen empfand ich die Betten bequemer und das allgemeine Ambiente schöner.

Den Hafen im Norden würde ich jedoch als Ausnahme bezeichnen. Als erster Fuß zur Insel trifft man dort noch auf ein weites Spektrum an Persöhnlichkeiten, nicht so schlimm wie die betrunkenen Seemänner Anvils, jedoch weitaus ungehobelter als das Stadtvolk. Hier trifft man auf Matrosen aller Rassen, diverse Fischhändler, aber auch normale Geschäfte, in denen günstige, dafür aber minderwertige Güter angeboten werden. Darunter beispielsweise der dort sehr bekannte Gemischtwarenverkäufer Hendrik Ulfsson, den ich jedoch als einen sehr ungehobelten Kaiserlichen bezeichnen würde.
Dem Bezirk fügt sich ein ärmlicher Bereich Erstburgs an. Bei Arkai, ich hatte gehofft, dass einem so etwas bei den Altmern erspart bleibt! Wie man es sicherlich vorstellen kann, habe ich nicht zu viele Blicke in dieses Viertel verschwendet, vor allem, da es zum Glück eine schnelle Route in den normalen Teil der Stadt gibt, die einem den Gang durch die Gosse erspart.

Das Handelswesen ist vor Allem im Süden vertreten. Dort findet man einen großen Markt, aber auch viele, fachbezogene Geschäftshäuser. Darunter will die Schiede von Colarian genannt sein, der nicht nur ganz ordentliche Schwerter und Rapiere im Sortiment hat, sondern auch einige verzauberte Gegenstände. Für den Magie-Interessierten durchaus einen Besuch wert. Auch beim Pfandleiher Cyredalf können einige Wertvolle Dinge erkauft werden.

Das Gebäude der Magiergilde im Osten der Stadt ist umringt von einem großen Garten, wo viele verschiedene Kräuter für deren Alchemie angebaut werden. Es ist ein sehr hohes, imposantes Gebäude, wobei ich zugeben muss, dass der galerion’sche Charme immer noch größtenteils erhalten ist und nicht nur spitzohrige Gesellen durch die magischen Hallen wandeln.

Der Tempel des kaiserlichen Kultes ist leicht zu finden. Er fällt durch seine großen Steinmauern, auf denen wachsame Augen eingraviert sind, auf. Der Glaube an die Neun ist bei weitem nicht so stark ausgeprägt wie in Cyrodiil, jedoch bin ich froh, dass es in dieser Stadt voller ungläubiger für den normalen Menschen einen Ort zum Beten gibt.

Der Palast befindet sich im Nordwesten Erstburgs. Dort herrscht seit einiger Zeit der Altmer Reman Karodiil mit seiner dunmerischen Frau Moriah. Anscheinend ist diese sogenannte „schwarze Königin“ nicht sonderlich beliebt beim Volk. Was ich aber auch verstehen kann, diese Mischblütler von Söhne sind keine Ehre für das Land.

Mögen Euch die Neun ein langes, gesegnetes Leben bescheren!"

  20.06.2011, 01:37
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Seite 4: Lillandril

Lillandril ist eine der größten Städte Summersets. Sie liegt direkt an der Nordküste der Hauptinsel.
Die Stadt ist an der nördlichen Seite durch das abeceanische Meer und an der südlichen Seite durch eine hohe Steinmauer gestützt. Außerhalb der Mauern sind zahlreiche Wohnreihen, die aus kleineren Häusern bestehen. Eine Kirche des Kaiserliches Kultes inmitten der Reihen ist schon von der Ferne zu sehen. Das sternförmige Magiergildengebäude ist im Südlichen Teil der Innenstadt aufzufinden und wird durch einen großen, umringenden Kräutergarten angekündigt. Die Festung ist in einem merethischen Stil gebaut, welchen man auch in der Provinz Morrowind sehen kann. Auffallend am Wohndistrikt sind neben den Häusern die beiden großen Gebäudekomplexe, in denen unzählige Menschen und Mer, daruter auch einige Händler wohnen. Der Hafen verfügt über eine weitere, jedoch viel kleineren Kapelle, vielen, anspruchslosen Hütten und zahlreichen Docks.

Lillandril.jpg (134.17 KB)
« Letzte Änderung: 08.09.2013, 20:23 von Orwan »
  20.06.2011, 01:50
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