Irre.
Ich stimme Oberscht zu.
Ha, der Thread hat doch noch nen Sinn.
Es mag auf den ersten Blick drastisch wirken, was er da sagt, aber er hat im Grunde Recht:
Du, Brain, hast ein gewisses Verständnis für Farben. Rot steht für Wildheit (usw. ... schwarz für Emos, pink für Weiblichkeit und was man da noch so sehen könnte).
Jetzt horchst du in dich hinein und siehst eine Farbe, denn du fühlst dich [Charaktereigenschaft X].
Horche ich in mich hinein, sehe ich möglicherweise genau die gleiche Farbe, allerdings fühle ich mich im Gegensatz zu dir [Charaktereigenschaft Y].
Denn wir haben unterschiedliche Auffassungen.
Somit ist deine Theorie tinnef. Es macht keinen Sinn, über unsere inneren Farben zu reden. Es macht eher Sinn, darüber zu reden, als was für Menschen wir uns sehen.
Was bringt dir die Info "ich fühle mich orange" - weißt du dann, dass wir uns überhaupt nicht grün sein können?
Du kannst die Theorie zwar für dich anwenden und dir andere Personen anschauen und deren Farben von deinem Standpunkt aus erfühlen, aber für die Allgemeinheit oder für einen Freundeskreis ist sie recht wertarm.
Ich bin übrigens sogar farbenblind.
Deine Theorie hat mich an ein bestimmtes Konzept erinnert, in dem die Menschen in 4 Kathegorien eingeteilt werden.
Diese Kathegorien heißen entweder tatsächlich 1-4, oder aber sie werden Farben zugeordnet. Hier sind die Farben aber egal und dienen nur dazu, die Kategorien zu unterscheiden.
Dieses Konzept, wenn du mal drüber stolperst, ist jedoch ziemlich ausgeklügelt und wird gerne auf Seminaren verwendet, um die Teilnehmer zu charakterisieren. Ich bin das erste Mal in der Berufsschule drauf gestoßen (Kategorie 1-4), das zweite Mal, als ich einen neuen Job angetreten habe (dort gings dann um Farben).
Falls es jemandem was sagt: der gelbe Typ ist der chaotische extrovertierte Mensch, der gegensätzliche Typ ist der ordnungsliebende introvertierte Mensch, ich glaub da war die Farbe grün - oder blau.