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Gast

Thema: farb theorie  (Gelesen 8396 mal)

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man kann doch nicht einfach eine theorie aufstellen und fertig. wo ist der argumentationsgang? soll man sich deiner theorie anschließen, weil sie so schön klingt? wie kommst du darauf?
ich z.b. halte deine theorie für bullshit und du gibst mir nicht einen grund, das anders zu sehen.
ich weiß, wie alt der thread ist, aber in diesem bereichs des forums ist eh alles alt und ich wollte das mal loswerden.
  12.12.2013, 18:36
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Du vergreifst dich gerne an alten Philospophie Threads, oder?
Nur leider wird dir der OP nicht antworten, da er ca 3 Jahre nicht mehr on war ;)
Aka.. Dämonmaster
  13.12.2013, 02:00
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Zumal du eine Argumentation forderst, aber selber keine bringst um zu zeigen, dass die Theorie "Bullshit" ist ;)


“Never apologize for being nerdy, because unnerdy people never apologize for being assholes.”
- John Barrowman -
  13.12.2013, 08:45
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Immerhin hast du dich der Schreibweise des OP angepasst.

Das Entscheidende an einer Theorie ist nicht, das man sie mit Argumenten und Beweisen untermauert, um ihren Wahrheitsgehalt zu prüfen. Das ist optional, und eher Sache der Naturwissenschaften wie Physik und Mathematik. Eine Theorie sollte lediglich so ausformuliert sein, das das Publikum sie versteht. Was das Publikum daraus macht, ist dessen Sache.
  13.12.2013, 11:17
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Die Philosophie hat als (Geistes-)Wissenschaft ja auch den Anspruch, dass die Theorien schon ein Fundament haben.
Nichts desto trotz sehe ich das genauso, dass man das ganze dann schon auch korrekt falsifizieren sollte. ;)
« Letzte Änderung: 13.12.2013, 14:20 von Orwan »
1. Die Null finden.
2. Die Eins kompliziert schreiben.
3. Taylorentwickeln.
  13.12.2013, 12:49
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  • Gräfin
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Argumente für eine Theorie müssen trotzdem vorhanden sein - Argumente, keine Beweise (wie will man sowas auch 'beweisen').

Also etwa nach dem Muster:

Prämisse 1
Prämisse 2
Prämisse 3
___________
Konklusion

(Beispiel aus Wikipedia: Aus „Alle Menschen sind sterblich“ und „Sokrates ist ein Mensch“ folgt „Sokrates ist sterblich“. Die beiden erstgenannten Aussagen sind dabei die Prämissen, die letztgenannte Aussage ist die Konklusion oder Schlussfolgerung.)

So hat man es mir zumindest im Philosophiestudium beigebracht :)


“Never apologize for being nerdy, because unnerdy people never apologize for being assholes.”
- John Barrowman -
  13.12.2013, 13:08
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Das was du da grade als Beispiel bringst ist doch eher ein Beispiel der Aussagenlogik, also eben doch ein Beweis (Mit den Prämissen, die man hier als Axiome auffassen kann, "Alle Menschen sind sterblich“ und "Sokrates ist ein Mensch" beweist du  „Sokrates ist sterblich“). Oder vertue ich mich da?
1. Die Null finden.
2. Die Eins kompliziert schreiben.
3. Taylorentwickeln.
  13.12.2013, 14:32
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Ja sicher, das ist Aussagenlogik.

So - zumindest habe ich das so gelernt - baut man aber (ein philosophisches) Argument auf. Wenn man eine These aufstellt, muss man immer Argumente bringen, die nachvollziehbar sind und die These stützen.
Beweise kann man in solchen Gedankenexperimenten nicht immer bringen, es geht eher darum, Argumente zu finden bzw. eine Argumentation so aufzubauen, dass der Leser/Zuhörer sagt: "Ja, so erscheint mir das möglich, so könnte das sein, das könnte Sinn ergeben."

Die Naturwissenschaft arbeitet mit Beweisen (und selbst die nicht immer), da hat Grom recht.
Bei der Philosophie ist das wesentlich schwieriger, da die Themen und Thesen teilweise recht abstrakt sind (wie in diesem Fall) - das ist ja mMn auch der Grund dafür, dass viele Menschen mit Philosophie nicht viel anfangen können bzw. sich nicht damit anfreunden können. Nicht weil das "zu hoch" für sie ist, sondern weil sie sich vllt lieber auf Beweise stützen und Fragen nachgehen möchten, die man irgendwann lösen kann oder deren Inhalt nicht so dermaßen abstrakt ist.

Ich dagegen finde gerade solche abstrakte Gedankengänge manchmal sehr spannend :)


“Never apologize for being nerdy, because unnerdy people never apologize for being assholes.”
- John Barrowman -
  13.12.2013, 15:37
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Jemand, der kein gelernter Philosoph ist, wird vielleicht eine andere Herangehensweise haben, und sich nicht den Zwängen der akademischen Philosophie unterwerfen. Zumal es mir scheint, das der OP seine Theorie auf einer Beobachtung seiner Wahrnehmung aufbaut, die mit Argumenten kaum zu untermauern ist.
  13.12.2013, 18:37
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Ich habe auch nicht gesagt, er hätte so vorgehen müssen :)


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- John Barrowman -
  13.12.2013, 18:41
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Hat zwar nicht gänzlich was mit dem Thema zu tun aber könnte dennoch hier reinpassen.

http://theoatmeal.com/comics/mantis_shrimp

Wie sehr unsere Wahrnehmung wohl in Wirklichkeit eingeschränkt ist?

Edit: Okay, wieso wurd der Beitrag ganz oben in der Liste angezeigt? Ist ja schon was älter, sorry :D
« Letzte Änderung: 05.08.2014, 12:33 von Gamal »
  05.08.2014, 12:28
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