Klingt doch gut, und ein bisschen auf Vorwissen setzen ist im Deutsch-Lk (?) doch bestimmt gern gesehen, auch wenn es gehoben klingt.
Ich finde, den Titel des Gedichtes solltest du im Text kursiv schreiben. Das ist eine schöne Möglichkeit, um Eigennamen hervorzuheben, ohne es wie ein Zitat aussehen zu lassen.
Das "Gebaute" im Absatz zwei ist substantiviert, daher groß schreiben.
Zu Lord Akkarins erstem Vorschlag plädiere ich für ein einfaches "ermöglicht"; ist ansprechender als die Alternativen mit irgendwelchen Hilfsverben.
Das "genauer gesagt" in Zeile zwei wirkt in einem geschriebenen Text sonderbar. Schreib doch "... im Jahre 1637 geschrieben, zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges".
"... die rhetorische Frage, was der Mensch, quasi als Spielzeug der Zeiten, überhaupt noch leben lässt." Gemeint ist, "was
den Menschen, ... , noch leben lässt"?
In Absatz drei steht in einem Satz zweimal "zerstört". Da hält der Thesaurus doch eine Fülle ansprechender Alternativen bereit.
Das alles ohne Gewähr, ich habe länger keine Gedichtinterpretation schreiben müssen. Ein Glück.
