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Thema: Skyrim: Der Stil und die Optik [Update]  (Gelesen 11028 mal)

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Hm, naja allein durch Bruma war doch schon klar, dass es Wikingermäßig wird.
Das ist ja jetzt die Bestätigung.

Ich schau mir aber lieber die Umsetzung an, bevor ich mir großartig Gedanken darüber mache, ob das nu gut oder schlecht ist für das Spiel.


“Never apologize for being nerdy, because unnerdy people never apologize for being assholes.”
- John Barrowman -
  29.01.2011, 09:13
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Lasst mich wieder etwas kritisch sein: Hier sieht man, vorher der Designer seine Eingebungen hat. Die Quelle seiner Inspiration liegt auf dem Zeichenbrett. Kein Wunder also, dass die TES-Nord keine eigenständige kulturelle, spirituelle und technische Entwicklung durchlebten. Aber vielleicht kamen die Wikinger vor Jahrhunderten durch ein Stargate von der Erde nach Atmora. Warten wir es ab  ;)
Doch bevor es solche Kritik hagelt, wurden wir vorausschauend vorbereitet und gewarnt - alles wird sehr realistisch. Nur... ist ein Fantasy-Spieler auf so etwas aus?  :rolleyes:
klarix :klarix:
Fantasy und Realismus müssen sich nicht ausschließen! Fantasy bezeichnet den Inhalt, Realismus die Darstellungsweise desselben. Man kann sehr wohl einen fantastischen Inhalt haben, der aber realistisch dargestellt wird, indem er in sich nachvollziehbar und zusammenhängend ist.

Wo das Problem der Inspiration an den Wikingern ist verstehe ich nicht. Nords und Wikinger haben (zu Teilen) vergleichbare Lebensräume, weshalb sie sich auch vergleichbar entwickelt haben müssen, und damit auch vergleichbares Aussehen haben sollten. Das ist eine einfache Homologie. Daher kann man sich durchaus an Wikingern orientieren, solange man sie nicht einfach kopiert.
What is dead may never die, but rises again, harder and stronger.
  29.01.2011, 10:48
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Lasst mich wieder etwas kritisch sein: Hier sieht man, vorher der Designer seine Eingebungen hat. Die Quelle seiner Inspiration liegt auf dem Zeichenbrett. Kein Wunder also, dass die TES-Nord keine eigenständige kulturelle, spirituelle und technische Entwicklung durchlebten. Aber vielleicht kamen die Wikinger vor Jahrhunderten durch ein Stargate von der Erde nach Atmora. Warten wir es ab  ;)
Doch bevor es solche Kritik hagelt, wurden wir vorausschauend vorbereitet und gewarnt - alles wird sehr realistisch. Nur... ist ein Fantasy-Spieler auf so etwas aus?  :rolleyes:
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Nord waren schon seit jeher als Wikingerabklatsch konzipiert. Außerdem ist der Typ Grafiker und hat weder mit Kultur, noch mit Spirituellem oder Lore an sich zu tun, sondern sorgt lediglich dafür, dass sie so aussehen, wie sie aussehen. Und jetzt halt dich fest, stell dir vor: Jeder beschissene Künstler auf der Welt, sei er Zeichner, Autor, Bildhauer oder sonstwas, benutzt eine Inspirationsquelle für sein Werk. Schrecklich, nicht?
Also, um jetzt mal klarzustellen:
Die PC-Spieler raubkopieren alle und sind selbst Schuld, dass sie Konsolenports kriegen.
Die Konsolenspieler kaufen sich massenweise seichte Kost und abgeflachte RPGs, aber die Entwickler sind Schuld am Abflachen? Ok.
Ja klar sind die Spieler schuld am Abflachen von Spielen wie Skyrim, denn die Gamer entwickeln ja schließlich das Spiel. Logik fail.
  29.01.2011, 10:50
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Wo das Problem der Inspiration an den Wikingern ist verstehe ich nicht.
Ich auch nicht. Ich sehe kein Problem.

@Oberscht: Nichts verstanden. 6, setzen.

klarix :klarix:
  29.01.2011, 12:28
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@ klarix:
Für mich hörte sich das klar nach einer Abneigung deinerseits gegen diese Inspirationsquelle an, weil du vermutlich die Einzigartigkeit der Nord in Gefahr sahst. Wenn nicht, auch gut  :)

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  29.01.2011, 13:16
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@Oberscht: Ich warne Dich. Kritik zu äußern ist erlaubt, eine andere Meinung zu haben auch, aber es ist nicht erlaubt, selbige so herablassend und hämisch zu äußern. Du bist uns Moderatoren in letzter Zeit häufig mit überaus sarkastischen Kommentaren aufgefallen, und wenn Du das nicht änderst, wird das Konsequenzen haben. Doge, direkt über Dir, zeigt, dass das auch anders geht.

Und was die Inspirationsquelle angeht: Das sehe ich auch nicht so kritisch wie klarix (und bin damit argumentativ sogar auf Deiner Seite, Oberscht), schon allein, da uns bei einer solchen Vorlage eigentlich Nords mit nackten Oberarmen erspart bleiben müssten :D
Nein, im Ernst: Ähnliche Lebensräume führen zu ähnlicher Kleidung und ähnlichem Lebensstil, wieso sollte man da nicht Anleihen machen dürfen? Entscheidend ist doch nur, dass es keine 1:1-Kopie wird.
  29.01.2011, 15:52
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Es hieß ja im Game Informer-Artikel, dass in Himmelsrand Magie zu etwas besonderen werden soll, indem man nicht ständig davon umgeben sein wird. Ich kann damit leben, auch wenn mir natürlich dieses "more unique sense of culture", wie es in Morrowind anzutreffen war, sehr gut gefallen hat und das Spiel zu etwas zeitlosen gemacht hat. Im BGS-Forum wollte sogar ein Teil der Spieler Magie ganz abschaffen und diese durch antiquierte Handfeuerwaffen ersetzen [...]. Eins ist jedoch klar: der moderne Casual Gamer möchte nicht in eine verwirrende, fantasievolle Spielwelt geworfen werden, sondern im klassischen (mittelalterlichen) Stil als tapferer Ritter die bösen Drachen besiegen und eventuell noch das Herz des Burgfräuleins erobern. :D
« Letzte Änderung: 29.01.2011, 16:16 von Crashtestgoblin »


Eine lorekonforme Übersetzung des zweiten Teils der Elder Scrolls-Reihe
  29.01.2011, 16:15
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@Crashtestgoblin
 :ironie:
Ich fänd' so eine Muskete aber auch super :lachen:

Nein, ich finde die Nirn-Welt mit ihrer Magie sehr gelungen. Warum sollten die auch Feuerwaffen erfinden, wo doch fast jeder einen Eiszapfen aus seiner Hand abschießen kann? Mir fällt jetzt auch kein anderes Fantasy-Spiel ein, wo es primitive Feuerwaffen UND Magie gibt. :sleepy:
Das wäre vielleicht eine Idee für ein Volk ohne Magie, dass dann über Musketen verfügt, aber das würde eigentlich penetrant dieses Renaissance-Fantasy-Atmosphärendings zerstören.
(dem ersten, der jetzt sagt, dass es in der Renaissance Luntenschloßgewehre gab, zieh ich eins mit meiner Nordstreitaxt übern Deckel :eek:)
  29.01.2011, 17:14
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Ein Spiel in dem Magie und Schusswaffen gut kombiniert wurden...
1. Bioshock (Ja, keine wirkliche Magie)
2. Final Fantasy XII

Nur mal kurz Off-Topic.  :P

Ich würde mir nur wünschen, dass Skyrim die Atmospähre eines Fantasy-Spiels hat (Morrowind)
und nichts "Alltägliches" (Oblivion).
Das Spiel sollte sich dann hoffentlich an den Vorgängern orientieren und keine großen Experimente wagen...

Um es kurz zu sagen:
Ein neues Morrowind mit Schnee und Eis und besserer Grafik.  :D

MfG Xemnas

EDIT:
Zitat
Eins ist jedoch klar: der moderne Casual Gamer möchte nicht in eine verwirrende, fantasievolle Spielwelt geworfen werden, sondern im klassischen (mittelalterlichen) Stil als tapferer Ritter die bösen Drachen besiegen und eventuell noch das Herz des Burgfräuleins erobern. :D

Seltsam ist dann aber... warum spielen so viele Leute Morrowind, Oblivion und zum Beispiel Dragon Age?
Und seid wann sind Drachen Mittelalter? Drachen gehören doch genauso in eine Fantasy-Welt.
Oder... meintest du das alles nur ironisch? Weil dann würde das für mich Sinn ergeben.
« Letzte Änderung: 29.01.2011, 19:35 von Xemnas »
  29.01.2011, 18:01
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Eins ist jedoch klar: der moderne Casual Gamer möchte nicht in eine verwirrende, fantasievolle Spielwelt geworfen werden, sondern im klassischen (mittelalterlichen) Stil als tapferer Ritter die bösen Drachen besiegen und eventuell noch das Herz des Burgfräuleins erobern. :D
:D Tja da sind die Geschmecker wohl verschieden. Etwas arg Magielastiges mag ich nicht so besonders, oder wenn es zu viele Drachen gibt. Bücher auf denen auf der Rückseite schon irgendwas von Magiern oder Drachen steht lese ich auch nicht. Die Nordland Saga von Bull-Hansen habe ich z.B. gelesen, oder HDR. Morrowind ist für mich das beste Spiel aller zeiten, aber wie gesagt wenn da zu viel Magie drin ist mag nicht das einfach nicht.
In life, I have no religion,
Beside, the heavy metal Gods!
  29.01.2011, 19:21
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Zitat
Eins ist jedoch klar: der moderne Casual Gamer möchte nicht in eine verwirrende, fantasievolle Spielwelt geworfen werden, sondern im klassischen (mittelalterlichen) Stil als tapferer Ritter die bösen Drachen besiegen und eventuell noch das Herz des Burgfräuleins erobern. :D

Seltsam ist dann aber... warum spielen so viele Leute Morrowind, Oblivion und zum Beispiel Dragon Age?
Und seid wann sind Drachen Mittelalter? Drachen gehören doch genauso in eine Fantasy-Welt.
Oder... meintest du das alles nur ironisch? Weil dann würde das für mich Sinn ergeben.
Seit dem Schinken hier. ;)
Außerdem ist der Marktanteil von Offline-Rollenspielen gar nicht mal so gewaltig, wie man vielleicht denken könnte. Viele Spieler können sich vermutlich einfach nicht so gut mit abstrakteren Welten identifizieren. Bevor man zum Beispiel die Kultur in Morrowind verstanden hat, muss man sich durch einen Haufen Ingame-Literatur und Dialoge wälzen. Ich kann verstehen, dass das viele abschreckt.

Aber, wie gerade erst hier bekannt wurde, berichtete das offizielle fransösische Playstation-Magazin, dass man wieder unterschiedliche Baustile wie in Vvardenfell erwarten kann. Es soll sogar eine von Dunmern bewohnte Stadt geben (würde auf Rifton tippen, da Windhelm die Hauptstadt Himmelsrands war und vermutlich immer noch ist).


Eine lorekonforme Übersetzung des zweiten Teils der Elder Scrolls-Reihe
  29.01.2011, 21:00
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Der Stil wird aber wahrscheinlich trotzdem soi abwechslungsreich sein wie in Oblivion,
befürchte ich...  :(
Nur weil sie etwas ankündigen glaube ich nicht wirklich dran, bis ich es sehe. Schön wäre es trozdem
eine sehr abwechslungsreiche Welt zu finden, wenn Skyrim draußen ist.  :D

Ich wusste nicht, dass das im Mittelalterwirklich geschehen ist oder etwas ähnliches passiert ist...  :o
Da muss ich etwas in Geschichte verpasst haben. Schade.

MfG Xemnas
  29.01.2011, 22:07
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Es soll sogar eine von Dunmern bewohnte Stadt geben
Ich würde das nicht überbewerten. In TES IV gab es auch einen Ort nur mit Nord und Dunkelelfen (Bleichersweg) oder nur mit Khajiit (Grenzburg). So viel von deren Kultur hat man da nicht gesehen.

klarix :klarix:
  30.01.2011, 05:56
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Ein System welches Gewalt realistisch darstellt würde ich begrüßen. Alleine aus dem Grund, dass das Looten der Leichen in Fallout 3 leichter war wenn Kröperteile rumlagen. Einmal ahbe ich einen Feind getötet der sich auf einem anderen Sendeturm befand - sein Kiefer flog rüber zu meinem Turm, so konnte ich ihn looten ;D

Ansonsten würde sich ein System wie bei Gears of War anbieten, sprich die Option die Gewalt ein und aus zu schalten. So wären alle glücklich.
  30.01.2011, 15:55
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Ich für meinen Teil hoffe mal, dass es so wie in Morrowind wieder verschiedene regionen gibt, die sich stark voneinander unterscheiden.
Auserdem sollten auch spezielle Orte unverkennbar sein vom Aussehen her, z.b. ein rießen Wasserfall würde mir gefallen.
Denn wenn man mal ganz erlich ist, dann war in Oblivion die Gegend ziemlich linear aufgebaut, es gab bloß grobe Gebietsunterschiede und die Wälder sahen irgentwie alle gleich aus...

Also markante Gebietspunkte wären geil  ;)

LG DeathStrike
  31.01.2011, 20:16
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