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Thema: Fragen des Philosophen  (Gelesen 9279 mal)

  • Gräfin
    • Adel
kann man religion in gewisder weise als philosophie betrachten oder mehr als "hirngespinzt"?
Nein, Religion ist keine Philsophie, zumindest nicht die klassische Religion.
Wenn ich blind nur an das glaube, was mir ein Buch und Priester erzählen, denke ich nicht selbst über Dinge nach, und das ist meiner Meinung nach ja der entscheidende Part der Philosophie :)
Natürlich kann ich trotzdem an einen Gott glauben, oder auch an mehrere ^^ Gibt ja sehr sehr viele Philosophen, die selbst Bischöfe und Kirchenmänner waren (Thomas von Aquin, George Berkeley und und und).
Wer blind glaubt und folgt, kann kein Philosoph sein: Wer selbst denken kann, schon :)

btw: ich glaube "lolwut" ist der fürchterliche Jungend-Teenie-Slang und eine "Abwandlung" des Slangs von "lol" (dürfte klar sein) und "woot" (quasi chat'isch für "waaaas?" oder "was zum Teufel?" oder auch "wtf?") ... schätze ich jetzt mal :lachen:


“Never apologize for being nerdy, because unnerdy people never apologize for being assholes.”
- John Barrowman -
  09.03.2011, 00:01
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  • Spion
    • Klingen
Also komm mal von deinem arroganten Ross herunter und beteilige dich ordentlich, oder lass es ganz sein :)
Klar, ich drücke mein Niveau nach unten um auf betrunkenes Kneipenniveau zu kommen. lolwas²?
Philosophie ist eben nicht nur Kant, Marx, Zschopenhauer, Descartes und wie sie alle heißen,...
Wer hat das behauptet? Und wenn es niemand behauptet hat, warum spammst du es dann herum?
So elitäres Denken wie das von Sgt. Fontanelli bremst, oft kommen auch von Leuten ohne Doktor-Titel gute Ideen, von daher: ungerechtfertigter Spam.
Geil. Deshalb kommen auch die besten Autos aus irgendwelchen Dorfwerkstätten, im Krankenhaus wird man von Biologie-Leistungskurs-Schülern behandelt und im Leben haben irgendwelche Kellerkids die meiste Ahnung was gut ist....nicht.
Allerdings ist der Neid der Ahnungslosen, Drögen und Stagnierenden der beste Antrieb zu mehr Leistung - um sich von jenen "Bremsen" (wie sie hier genannt wurden) abzuheben. :B

Wie du meinst herr Prof.Dr.von und zu, auf dem Niveau führ ich keine Diskussion, wenn du so intelligent bis wie du versuchst dich darzustellen würdest du nicht solchen Schmarrn von dir geben
Fazit: kein weiterer Kommentar von mir hierzu
I was running with the wolves, hunting the lamb.
They stared at me with their fiery eyes and spoke:
"Thou hast gained his mark
thou shall never hunt alone
thine shall be their blood and flesh
and ours shall be thy soul"
  09.03.2011, 15:26
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  • Gräfin
    • Adel
@Fontanelli: Wenn dir das Niveau hier zu niedrig ist, halt dich aus dem Thread hier heraus. Dann brauchst du dich doch mit uns nicht abzugeben, oder?
Und dein Vergleich mit den Bio-LK'lern und Autos zeigt mir doch, dass du keine Ahnung hast, was Philosophie tatsächlich ist ^^ Denn der Vergleich hinkt ohne Ende ;)
Und mit deinen "lolwut"'s und "lolwas²"'s zeigst du ein richtig tolles hohes Niveau :rolleyes:

Wie du meinst herr Prof.Dr.von und zu, auf dem Niveau führ ich keine Diskussion, wenn du so intelligent bis wie du versuchst dich darzustellen würdest du nicht solchen Schmarrn von dir geben
Fazit: kein weiterer Kommentar von mir hierzu
Hihi, schön gesagt.


“Never apologize for being nerdy, because unnerdy people never apologize for being assholes.”
- John Barrowman -
  09.03.2011, 16:02
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  • Fremdländer
    • Neuling
@ tutendorf
Felidae hat da ausnahmsweise mal recht. Die Philosophie steht konträr zu den Antworten zahlreicher Religionen auf deine Fragen. Größer Unterschied dürfte sein, dass die Philosphie aller Regel nach Bezug auf die Vernunft nimmt und die Religion oftmals das Gegenteil tut und auf höhere Mächte, usw. spekuliert.

@Fontanelli: Wenn dir das Niveau hier zu niedrig ist, halt dich aus dem Thread hier heraus. Dann brauchst du dich doch mit uns nicht abzugeben, oder?
Wenn  jemand gezielt Unwissen verbreitet, dann tue ich mich immer sehr schwer solche Aussagen so stehen zu lassen.
Nein ich kann mich nicht raushalten, bei so viel Quark.
Und dein Vergleich mit den Bio-LK'lern und Autos zeigt mir doch, dass du keine Ahnung hast, was Philosophie tatsächlich ist ^^ Denn der Vergleich hinkt ohne Ende ;)
Haha, super argumentiert. YMMD.
Nebenbei ist der Vergleich recht sinnig - man sollte nur über Themen reden über die man halbwegs informiert ist. Zumindest öffentlich, sonst läuft man Gefahr sich lächerlich zu machen und... q.e.d.
Und mit deinen "lolwut"'s und "lolwas²"'s zeigst du ein richtig tolles hohes Niveau :rolleyes:
Nennt sich Internet-Jargon. Wir befinden uns übrigens aktuell im Internet.
Man mag es kaum glauben, aber in Wirklichkeit spreche ich nicht so. Aber leider trollen sich die meisten Internetsuperheroes immer, wenn es darum geht im RL solche Gespräche zu führen.

Wie du meinst herr Prof.Dr.von und zu,...
Mir wohnt leider weder Professur noch Lehrstuhl inne... :-/ Zeit wirds.
  09.03.2011, 16:44
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  • Fremdländer
    • Neuling
@ fontanelli
nebenbei  ich bin 16 und kann mich zusammenreißen
nur wie felidare sagte

dann schreib nichts und geh zu "intellektuellen"

zum thema
ich hab so das gefühl die leute die die bibel schrieben waren etwas high
wer es bezeugt haben will in meiner annahme
lest die apokalypse & die ersten bücher beider testamente
das klingt wirklich so

So stehe ich zu dem Thema!
  09.03.2011, 19:43
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  • Schildknappe
    • Legion
Ich möchte meinen Senf auch dazugeben :>

1. was ist ein mensch und worin unterscheidet er sich zu den tieren?
Der Mensch verfügt über Vernunft und Intelligenz, doch unterscheiden zu den Tieren, tut er sich nur durch Ersteres.

2. warum leben wir?
Wenn sich die Frage auf den Sinn des Lebens bezieht, dann weiß ich keine allgemein gültige Antwort. Wie auch der Rest der Welt.

3. warum existiert unsere welt wie wir sie kennen?
Ich schwimme mit dem Strom: Zufall

4. gibt es ein nichts?
Zu allem gibt es, meiner Meinung nach, ein Gegenstück. Materie-Antimaterie, Sein-Nichtsein, Hitler-Puhbär und so weiter.
Also wird es, weil es ja "etwas" gibt, auch "nichts" geben ;D.

5. worauw sind wir entstanden & warum?
Alles begann mit Einzellern, den Rest kannst du im Biobuch nachlesen :P.
Warum? Irgendwann sind doch mal die Wasserviecher an Land gekommen, haben Beine bekommen, dann waren
plötzlich Affen da und buff, sitzen wir hier und zerbrechen uns den Kopf über solche Fragen.

6. warum gibt es die evolution?
Sie hat keinen Zweck. Sie gibt es einfach. Also: Zufall, Langeweile, Spontanmutationen und sowas.

7. was ist denken?
Ein Vorgang im "Geiste" des Menschen und mancher Lebewesen :>.

8. woraaus bestehen elemente(periodensystem)?
Wurd ja nun schon zu genüge beantwortet.

9. was ist ein lebewesen?
Steht im Biobuch. Das hatten wir in der 5ten Klasse  :lachen:.

10. was heißt ich bin ich?
Individualität.

11. was ist der sinn des lebens?
Ist ja eigentlich 2tens.


@Flamewar
 :trolls:
(Wobei es hier ja nur einen Troll gibt)
« Letzte Änderung: 09.03.2011, 23:00 von The Godfather »
Cheers,
The Godfather
  09.03.2011, 22:56
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Xerxes

Jeder hat das Recht seine Meinung kund zu tun, auch jene die der Mehrheit (Masse) nicht gefällt. Dieses typische "dann lies hier doch nicht mit"-Geblubber ist langsam echt nicht mehr zu ertragen. Wenn den Menschen nichts argumentatives mehr einfällt, kommen sie halt immer mit Standardsprüchen um die ganze Diskussion abzuwürgen. Schon amüsant. Zum Abschluss wird dann natürlich noch der urböse Störenfried als Troll gebrandmarkt, aufdass die Masse sich gestärkt fühlt und klar ist wer der Buhmann ist. Vergesst die Fackeln und Mistgabeln nicht, yay. Soviel zur Evolution.

Was das Thema betrifft, halte ich diese Rumphilosophiererei für recht sinnlos. Herumrätseln bringt einen der Wahrheit nicht näher. Abgesehen davon sind die hier gestellten Fragen ja letztendlich ohnehin nicht wichtig, leben tun wir so oder so.

Aber nunja, da mir gerade danach ist, schreibe ich auch mal was dazu, teilweise zumindest. Ich philosophiere allerdings nicht, sondern gehe nach der einzigen Sache, welche wirklich Sinn macht, der Logik. Letztendlich ist alles durch Logik erklärbar, man muss diese nur ersteinmal herausfinden und verstehen. Wer etwas anderes meint, sollte mir dann einfach mal sagen, warum die Dinge, die für unsere primitiveren Vorfahren vor langer Zeit noch "Wunder" waren, nun absolut simpel zu erklären sind. Wenn wir erstmal richtig im Weltraum unterwegs sind und immer mehr erforschen, werden wir auch immer mehr Dinge verstehen, die viele närrische Menschen auch heute noch für Wunder oder unerklärlich halten. War immer so, wird immer so sein. Letztendlich folgt alles einer gewissen Logik, sonst könnte es ja auch gar nicht existieren. Schließlich ploppt nicht eben mal irgendwas auf und ist halt einfach so da.

1. was ist ein mensch und worin unterscheidet er sich?

Durch das Bewusstsein. Intellligent und vernünftig können Tiere auch sein. Wenn ich die Menschheit so betrachte, sind die meisten Tiere sogar intelligenter und vernünftiger als die meisten Menschen. Zumindest nicht ansatzweise so widerlich und rückständig.

Aber ein derart ausgeprägtes Bewusstsein wie die Menschen haben sie wohl eher nicht, dafür handeln sie doch meist noch zu instinktiv und schließlich bauen sie auch keine Häuser. (<-Verallgemeinerung menschlichen Erschaffungsgeistes und der Technologie)
Und ja, ich weiß das Tiere sich Nester und "Dämme" bauen können, ich meine natürlich etwas erweiterte Konstruktionen.

2. warum leben wir?

Weil die Natur einen grottigen Sinn für Humor hat? Nein, wir haben uns halt einfach entwickelt. Genau wie alle anderen Lebewesen auch, wir sind an sich nichts besonders, auch wenn viele sich gerne dafür halten. Wie haben nur das "Glück", unsere Gedanken durch unser Bewusstsein stärker steuern zu können als die Tiere.

4. gibt es ein nichts?

Unwahrscheinlich, wozu sollte das gut sein? Letztendlich ist alles auf Logik aufgebaut, Aktion, Reaktion und so weiter. Ein Nichts bringt nichts, und von nichts kommt nichts.

7. was ist denken?

Na das, was die wenigsten wirklich können. Wenn alle Menschen wirklich denken könnten und vorallem auch einfach mal alles überdenken würden, würden wir längst in einer besseren Welt leben. Aber leider reicht die "Intelligenz" der meisten Menschen nur soweit, jeden Abend "Party Party" zu machen und die immergleichen schwachsinnigen Parteien zu wählen.

Naja, was das Denken selbst betrifft, ist es halt die Befehlsausgabe. Wir könnten wohl kaum essen, wenn wir dem Körper nicht durch unser Gehirn befehlen würden, etwas zu essen. Das mag jetzt kein gewaltiger Gedanke sein, aber letztendlich sind diese doch nichts weiter als irgendwelcher Programmcode. Tu dies wenn das, wenn dies nicht möglich ist tu jenes und so weiter. Daher ja auch die "Künstliche Intelligenz", welche uns nachahmt. Und durch unser auf diesem Planeten scheinbar einzigartigen Bewusstsein könnnen wir unsere Gedanken eben auch noch für anderes verwenden.

11. was ist der sinn des lebens?

Einen allgemeinen Sinn des Lebens für die Menschen gibt es nicht, darum findet ihn auch keiner. Warum sollte es den auch geben? Selbst wenn es einen Gott gäbe welcher uns erschaffen hat, was ich für absoluten Blödsinn und typische menschliche Schwäche halte, welchen Sinn sollte er der Menschheit geben? Den Planeten zu zerstören? Das ist so ziemlich das einzige, was der Mensch in mühsamer Kleinarbeit seit Beginn unserer Existenz schafft. Hey genau, das ist es, wir sind das planetare Abrisskommando. So, Sinn geklärt..

Einen Sinn müssen wir unserem Leben schon selbst geben, also Ziele setzen. Ansonsten existieren wir nur.

Und um es noch mal zu sagen, ich philosophiere nicht über sowas, sondern gehe nach der Logik und meinen bisherigen Erkenntnissen durch das Leben in dieser Welt. Irgendwelches Rumrätseln und Phantasieren ist vollkommen witzlos. Eigentlich ist die Logik zwar teil des Philosophierens, aber davon merkt man heutzutage nicht viel, daher grenze ich das voneinander ab.

Kleine Ergänzung zum Thema:

Sicherlich werdet ihr auch anderer Aufassung dieser Dinge sein, dagegen sage ich auch gar nichts, aber ich wollte all dies auch einfach nur mal in den Raum werfen. Am Diskutieren solcher Dinge habe ich schon länger kein Interesse mehr, also wundert euch nicht, wenn ich hier zum Thema nichts weiter schreibe, auch wenn auf meinen Text eingegangen wird.
« Letzte Änderung: 10.03.2011, 04:04 von Xerxes »
  10.03.2011, 02:18
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  • Gräfin
    • Adel
Jeder hat das Recht seine Meinung kund zu tun, auch jene die der Mehrheit (Masse) nicht gefällt. Dieses typische "dann lies hier doch nicht mit"-Geblubber ist langsam echt nicht mehr zu ertragen. Wenn den Menschen nichts argumentatives mehr einfällt, kommen sie halt immer mit Standardsprüchen um die ganze Diskussion abzuwürgen. Schon amüsant. Zum Abschluss wird dann natürlich noch der urböse Störenfried als Troll gebrandmarkt, aufdass die Masse sich gestärkt fühlt und klar ist wer der Buhmann ist. Vergesst die Fackeln und Mistgabeln nicht, yay. Soviel zur Evolution.
Es geht ja nicht direkt um seine Meinung hier, die kann er gern haben.
Es geht um sein Auftreten, sein Verhalten und um seine Ausdrucksweise hier, die leider von ziemlich viel Respektlosigkeit anderen gegenüber zeugt. Wenn er es ausgedrückt hätte wie du, wäre das ja alles kein Problem gewesen. ;)

Und da möcht ich doch gleich mal kurz was zu sagen: Ich denke, die Logik ist in der Philosophie heute doch sehr präsent, auch wenn sie bei Hobbyphilosophen vermutlich (und verständlicher weise) eher nicht ist. Dagegen ist sie unter ausgebildeten Philosophen, wenn ich es jetzt mal so nennen darf, die Logik ein ziemlich wichtiger Faktor. Es gibt Bücher, in denen Reihenweise Argumente eines Philosophen in Logik und logische Formeln umgewandelt werden. Das ist vermutlich eine andere Logik, als die, von der du redest - zumindest in gewisser Weise.
Dennoch kann ich dazu sagen, dass Herumrätseln und Fantasieren eigentlich nie so wirklich von den Philosophen gemacht wurde. Das meiste ist alles sehr wohl und gründlich durchdacht. Natürlich liegt ein Descartes, der von kleinen Maschinen im Körper spricht, irgendwie falsch, und irgendwie vielleicht auch wieder nicht. Aber er ist ja auch schon einige Jahre tot ;)
Aber glaub mir, sofern es ihrem Horizont damals und heute möglich ist, wird das Ganze schon intensiv auf Gültigkeit geprüft (allein schon aus dem Grund, dass sie sonst von anderen Philosophen gründlich auseinander genommen würden ^^).

Dass der Mensch sich dann jedoch zusätzlich noch Fragen stellt, wie bspw nach dem Sinn des Lebens oder ob es ein Nichts gibt, finde ich persönlich klasse, ist meiner Meinung nach aber auch wichtig für die Wissenschaft. Denn schließlich muss ein Wissenschaftler erstmal die Idee von etwas haben, wie es sein könnte, um es darauf hin untersuchen zu können. Ich muss ja erst einmal ein wenig "herumfantasieren", um auf die Idee zu kommen, dass die Welt vielleicht aus Atomen o.ä. bestehen könnte. Wenn ich den Gedankengang entwickelt habe, ihn für warscheinlich oder möglich halte, untersuche ich meine Umgebung daraufhin um es beweisen zu können.
Sicherlich, viele Erkenntnisse erhalten wir auch durch Zufall oder sponane Eingebungen (siehe Newton), aber geprüft muss es trotzdem werden, und bis dahin ist es lediglich eine Idee und eine Fantasie :)

Mich würde interessieren (jetzt ganz kritiklos, einfach nur Interesse), wie du Dinge handhabst, die wir mit Logik noch nicht erklären können. Ist es für dich einfach etwas, was wir jetzt noch nicht erklären können? Oder machst du dir vielleicht selbst Gedanken darüber, was das sein könnte?


“Never apologize for being nerdy, because unnerdy people never apologize for being assholes.”
- John Barrowman -
  10.03.2011, 10:45
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Xerxes

Es geht ja nicht direkt um seine Meinung hier, die kann er gern haben.
Es geht um sein Auftreten, sein Verhalten und um seine Ausdrucksweise hier, die leider von ziemlich viel Respektlosigkeit anderen gegenüber zeugt. Wenn er es ausgedrückt hätte wie du, wäre das ja alles kein Problem gewesen. ;)

Nunja, da sollte man sich vermutlich eher einfach ein dickeres Fell wachsen lassen. Auch sein Auftreten ist Teil der Meinungsfreiheit, zumindest sollte es so sein. Wie kann die Meinung denn frei sein, wenn sie gleich wieder eingeschränkt wird, nur weil sich irgendwer auf den Schlips getreten fühlt? Ich sage nicht, dass es richtig ist oder sonderlich produktiv, aber die Meinungsfreiheit sollte schon wirklich für alles gelten. Alles andere wäre Heuchelei, wobei diese ja auch stattfindet. Das ist wie mit der Toleranz, die ist komischerweise auch immer nur partiell. Wenn man nicht alles und jeden akzeptiert wie er/es ist, kann man auch nicht tolerant sein. Aber da niemals irgendwer alles und jeden akzeptieren wird, existiert Toleranz eigentlich überhaupt nicht. Jedenfalls nicht in der Form, in der sie einem heute verkauft wird.

Mit anderen Worten, jeder sollte seine Meinung auf die Weise rüberbringen können, die er möchte. Diese Freiheit kann nicht einfach aufgehoben werden, nur weil Menschen unliebsame Formulierungen zu sehr an sich heranlassen. Nunja, so sollte es zumindest sein, die Realität sieht ja nunmal anders aus..

Was das Thema betrifft:

Sicherlich müssen auch Theorien aufgestellt werden, bevor in eine Richtung geforscht werden kann, aber diese sollten dann wenigstens den minimalsten wissenschaftlichen Hintergrund haben. Phantasieren hingegen ist ziemlich unnütz. Mit dem Phantasieren meine ich aber auch diese ganzen aus der Luft gegriffenen Dinge wie "Gott". Alles ist wissenschaftlich erklärbar, was die Vergangenheit immer wieder bewiesen hat und dieses ganze Palaber über übernatürliche Dinge ist nichts weiter als sinnlose Phantasterei.

Dass der Mensch sich dann jedoch zusätzlich noch Fragen stellt, wie bspw nach dem Sinn des Lebens oder ob es ein Nichts gibt, finde ich persönlich klasse, ist meiner Meinung nach aber auch wichtig für die Wissenschaft. Denn schließlich muss ein Wissenschaftler erstmal die Idee von etwas haben, wie es sein könnte, um es darauf hin untersuchen zu können.

Ja, eine Theorie muss entstehen, aber eben wie gesagt auf wissenschaftlicher Basis. Die Frage nach dem Sinn des Lebens oder andere derartige Fragen hingegen sind schlichtweg sinnlos, da sie sofort nach ewas übergeordnetem verlangen, welches einem diesen Sinn gibt. Die Natur kann dem Leben keinen Sinn geben, sie hat kein Bewusstsein und irgendwelches Gott-Gefasel ist ohnehin witzlos. Einen derartigen Sinn kann es gar nicht geben und er wäre auch vollkommen sinnlos. Genau wie dieser Blödsinn mit dem Schicksal, wenn wirklich schon alles feststünde, bräuchten wir uns ja kaum die Mühe machen, es auch noch zu durchleben. Da hätte sich der Schicksalsschmied auch einfach nen Comic ausdenken können. Und das ein Nichts nicht existiert ist ja wohl auch logisch, schließlich leben wir nicht in der Matrix.  Nichts kommt aus nichts und nichts kann einfach so verschwinden, irgendwas ist immer auf irgendeine Weise. Alles andere wäre unlogisch.

Mich würde interessieren (jetzt ganz kritiklos, einfach nur Interesse), wie du Dinge handhabst, die wir mit Logik noch nicht erklären können. Ist es für dich einfach etwas, was wir jetzt noch nicht erklären können? Oder machst du dir vielleicht selbst Gedanken darüber, was das sein könnte?

Ja, für das, wofür wir noch keine Erklärung haben, fehlt einfach noch der wissenschaftliche Hintergrund. Gedanken mache ich mir über sowas nicht großartig, hauptsächlich weil mir das in meinem Leben nichts bringen würde. Dafür gibt es ja ohnehin genügend Wissenschaftler. Die Menschheit wird letztendlich sowieso alles erfahren, wenn sie so lange genug überlebt. Also warum sollte ich mir da den Kopf zerbrechen. Nur schade, dass man selbst nicht mehr dabei sein wird, da unsere Lebensspanne ja lächerlich gering ist. Ich konzentriere mich lieber auf das Hier und Jetzt, anstatt mich in Theorien oder Phantasien zu verlieren.
  10.03.2011, 14:55
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  • Drachengott
    • Nirn.de Team
Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut und ist auch gegeben. Aber die Rechte des einen hören - nicht erst seit Kants kategorischem Imperativ - dort auf, wo die des anderen beschnitten werden. Jeder darf hier sagen, dass er Gott für ein Märchen hält, und jeder kann sagen, dass er es für falsch hält, wenn andere etwas anderes glauben. All das ist von der Meinungsfreiheit abgedeckt. Nicht abgedeckt ist hingegen, wenn man jemand anderes beschimpft oder beleidigt - gerade, wenn das grund- und begründungslos geschieht. Ich darf nicht einfach sagen "Xerxes ist sowas von bescheuert, dass selbst das Gras auf der Wiese mehr Intelligenz hat" - das ist ein Eingriff in Deine Rechte und von der Meinungsfreiheit nicht mehr gedeckt, zumindest solange, bis Du mir schlüssige Beweise lieferst, dass tatsächlich ein Grashalm über einen höheren IQ verfügt ;)
Es gibt einen wichtigen Unterschied zwischen der Meinung - dem Argument, der These, die vertreten wird - und der Art, wie diese Meinung geäußert wird. Jede Meinung darf geäußert werden, aber nicht auf jede Art.
  10.03.2011, 15:43
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  • Nirn.de


  • Gräfin
    • Adel
Wenn  jemand gezielt Unwissen verbreitet, dann tue ich mich immer sehr schwer solche Aussagen so stehen zu lassen.
Nein ich kann mich nicht raushalten, bei so viel Quark.
Naja ich bin der Meinung, dass es bei vielen philosophischen Fragen kein Richtig oder Falsch gibt. Das ist ja kein Verbreiten von Unwissen. Tutendorf hat uns gefragt, was wir auf diese Fragen antworten würden, und wir sind seinem Wunsch nachgekommen. Er hat nicht gefragt, was die korrekte Antwort auf die Fragen ist.

Nebenbei ist der Vergleich recht sinnig - man sollte nur über Themen reden über die man halbwegs informiert ist. Zumindest öffentlich, sonst läuft man Gefahr sich lächerlich zu machen und... q.e.d.
Das stimmt. Aber wie gesagt, bei manchen Fragen gibt es (zumindest noch) kein richtig oder falsch. Da kann jeder antworten, was er für am wahrscheinlichsten hält. Es gibt ja auch kein richtig oder falsch auf die Frage, ob Spagetti Bolognese nun lecker schmeckt oder total eklig ist ;) Xerxes beruht hier ja sehr darauf, dass jeder seine eigene Meinung kund tun darf, das gilt jedoch nicht nur für dich, sondern für uns auch. Und jeder ist frei, sich Gedanken darüber zu machen, worüber er möchte und dies auch öffentlich auszusprechen, ohne dass ihm über den Mund gefahren wird, er hätte ja keine Ahnung und solle sich erst wieder mit entsprechendem Abschluss melden.

Und mit deinen "lolwut"'s und "lolwas²"'s zeigst du ein richtig tolles hohes Niveau :rolleyes:
Nennt sich Internet-Jargon. Wir befinden uns übrigens aktuell im Internet.
Man mag es kaum glauben, aber in Wirklichkeit spreche ich nicht so. Aber leider trollen sich die meisten Internetsuperheroes immer, wenn es darum geht im RL solche Gespräche zu führen.
Internet-Jargon hin oder her, wenn ich ernst genommen werden will (persönliche Meinung), verzichte ich auf so etwas. Schließlich werden meine Dozenten mich auch nicht gerade ernst nehmen, wenn ich in meinem Essay mit einem "lolwut" beginne ^^ Aber jeder wie er mag, auf mich wirkt so etwas nur, als seist du 14 Jahre alt. Und auch wenn ich jemandem in diesem Alter durchaus auch eine gewisse Reife zuschreiben kann, zweifle ich daran, dass er in einem solchen Ausmaß Erfahrung in Sachen Philosophie hat, wie du sie besitzt, wie du sagst.


Nunja, da sollte man sich vermutlich eher einfach ein dickeres Fell wachsen lassen. Auch sein Auftreten ist Teil der Meinungsfreiheit, zumindest sollte es so sein. Wie kann die Meinung denn frei sein, wenn sie gleich wieder eingeschränkt wird, nur weil sich irgendwer auf den Schlips getreten fühlt?
Das ist interessant. Wenn das nämlich so ist, wieso habe ich dann nicht die Freiheit, meine Meinung über ihn kundzutun? Bzw ihm zu sagen, dass er meiner Meinung nach sich doch nicht mit uns abzugeben braucht, wenn er doch findet, wir seien unter seinem Niveau?
Meinungsfreiheit ist eh so eine Sache und es wird sich leider viel zu häufig dahinter versteckt (siehe Bild-Zeitung).
Du sprichst zudem die Toleranz an: Wo ist denn Fontanellis Toleranz uns gegenüber? Mit seiner Ausdrucksweise hat er sie gründlich mit Füßen getreten. Und so etwas kann ich nunmal nicht tolerieren.

Zitat
Mit anderen Worten, jeder sollte seine Meinung auf die Weise rüberbringen können, die er möchte.
Trotzdem gehört es sich, einen möglichst höflichen Ton anderen gegenüber anzuschlagen. Erstens einmal, um ihnen Respekt und Respekt vor ihrer Meinung zu attestieren, und zweitens, um einfach auch ernst genommen zu werden. Wer herumpoltert und gröhlt, wird von mir nicht ernst genommen. Da kann ich so viel Toleranz mitbringen wie ich möchte.

Zitat
Die Natur kann dem Leben keinen Sinn geben, sie hat kein Bewusstsein und irgendwelches Gott-Gefasel ist ohnehin witzlos. Einen derartigen Sinn kann es gar nicht geben und er wäre auch vollkommen sinnlos.
Stellt sich nur noch die Frage, ob das nicht auch einfach etwas ist, was wir noch nicht logisch erklären können, weil uns das Wissen fehlt. Wir können doch gar nicht ermessen, was es alles gibt, wofür wir heute keine Erklärung haben und es daher nicht glauben, oder wovon wir überhaupt noch gar keine Ahnung haben, weil wir das Wissen dazu noch nicht besitzen.
Klar ist das alles schwammig, bisschen träumerisch und vermutlich teilweise auch wissenschaftlich gesehen Humbug.
Aber lass den Menschen doch ihre Spinnereien, ihre Fantasien, ihren Spaß am Grübeln über das Übernatürliche. Es gibt genug Menschen, denen die Religion der letzte Halt im Leben war und sie vor dem Aufgeben bewahrt hat. Warum diese Menschen verteufeln, wenn es ihnen doch psychisch unmengen an Kraft gegeben hat, an so etwas zu glauben? Wir sind ja nicht nur Wissenschaftler, sondern irgendwo noch Menschen. Und Menschen brauchen so etwas, um nicht völlig abzudrehen.

@Jonny: Völlige Zustimmung.


“Never apologize for being nerdy, because unnerdy people never apologize for being assholes.”
- John Barrowman -
  10.03.2011, 15:50
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  • Fremdländer
    • Neuling
schön gesagt ^^

spaß bei seite

mir ist heute in physik der gedanke gekommen dass

wenn ein satellit immer um die erde fällt
die erde um die sonne fällt
die sonne um das gravitationszentrum in der galaxie fällt
die galaxie um ein gravitationszentrum fällt
aber NICHT!!!! das universum fällt
wie kann das sein?

laut physik
ist "schwerelosigkeit" so definiert als ein ständiges fallen
ob um etwas herum oder nicht --> egal
es darf nicht kraftgebunden sein
nur fällt das universum um einen punkt bzt dreht es sich?

wenn das NICHT!!! stimmt muss man doch alles darüber neu schreiben

kann das so sein oder ist das "universum" eine kugel in einem spiel mit tausenden anderen kugeln?
oder nur eine "festgestellte" substanz in mitten von antimaterie bzw dem "nichts"?
« Letzte Änderung: 10.03.2011, 16:20 von Tutendorf »

So stehe ich zu dem Thema!
  10.03.2011, 16:13
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  • Gräfin
    • Adel
Naja da stellt sich wieder die Frage: Ist das Universum unendlich oder nicht? Wenn nicht, wird es vermutlich auch um irgendetwas kreisen, wovon wir nichts wissen.
Wenn ja, ist das Ganze eh schon verwirrend genug, da allein schon die Vorstellung von etwas Unendlichem unseren Horizont übersteigt.

Aber das sind bspw Dinge, die die Wissenschaft nicht weiß, und vielleicht nie herausfinden wird. Oder aber wir haben Glück und erfahren es irgendwann :) Wobei immer noch das Problem der Unendlichkeit besteht, die einfach nicht vorstellbar ist.


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- John Barrowman -
  10.03.2011, 16:19
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  • Fremdländer
    • Neuling
das universum ist eine wachsende substanz
erklärbar an messungen zu anderen galaxien
es bläht sich auf und wird irgendwann platzen

daher ist das universum sogesehen endlich
denn die randmasse wird immer dünner

So stehe ich zu dem Thema!
  10.03.2011, 16:22
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  • Gräfin
    • Adel
Knifflige Frage dann: Was ist dahinter? :)


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- John Barrowman -
  10.03.2011, 16:29
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  • Fremdländer
    • Neuling
ich nehme mal sn nichts oder ein kugelspiel(murmel etc)

So stehe ich zu dem Thema!
  10.03.2011, 16:30
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  • Gräfin
    • Adel
Hm das ist interessant ... das Kugelspiel scheint ja sehr verbreitet zu sein.
Ich persönlich weiß es nicht, kann mir auch konkret nichts wirklich vorstellen außer: wirklich nichts (was aber irgendwie auch schwer vorstellbar ist), ein weiteres Universum oder dass es eben doch nicht endlich ist.
Wenn das Universum ständig wächst bzw sich ausdehnt, wächst es ja ins Nichts hinein, oder?
Hmm... öhm ja  :D


“Never apologize for being nerdy, because unnerdy people never apologize for being assholes.”
- John Barrowman -
  10.03.2011, 16:40
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Xerxes

Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut und ist auch gegeben. Aber die Rechte des einen hören - nicht erst seit Kants kategorischem Imperativ - dort auf, wo die des anderen beschnitten werden. Jeder darf hier sagen, dass er Gott für ein Märchen hält, und jeder kann sagen, dass er es für falsch hält, wenn andere etwas anderes glauben. All das ist von der Meinungsfreiheit abgedeckt. Nicht abgedeckt ist hingegen, wenn man jemand anderes beschimpft oder beleidigt - gerade, wenn das grund- und begründungslos geschieht. Ich darf nicht einfach sagen "Xerxes ist sowas von bescheuert, dass selbst das Gras auf der Wiese mehr Intelligenz hat" - das ist ein Eingriff in Deine Rechte und von der Meinungsfreiheit nicht mehr gedeckt, zumindest solange, bis Du mir schlüssige Beweise lieferst, dass tatsächlich ein Grashalm über einen höheren IQ verfügt ;)
Es gibt einen wichtigen Unterschied zwischen der Meinung - dem Argument, der These, die vertreten wird - und der Art, wie diese Meinung geäußert wird. Jede Meinung darf geäußert werden, aber nicht auf jede Art.

Ja, das ist die schöne verallgemeinerte Form unserer Rechtsprechung. Die interessiert mich aber nicht, ist auch bloß ein weiteres Konstrukt irgendwelcher Menschen. Wenn die Meinung wirklich frei wäre, dann in jeder Form. Ansonsten ist der Begriff "Meinungsfreiheit" einfach inkorrekt. "Partielle Meinungsfreiheit" oder "Gesetzeskonforme Meinungsfreiheit" würden da schon eher passen. Oder einfach gleich Diktatur. Ich lebe nicht danach, was andere mir meinen befehlen zu können und ich lasse mich auch nicht in irgendeiner Weise einschränken. Man wird in diese Gesellschaft gezwungen, ohne vorher auch nur gefragt zu werden und soll dann ja ganz brav das tun, was andere wollen. Ohne mich.

Das ist interessant. Wenn das nämlich so ist, wieso habe ich dann nicht die Freiheit, meine Meinung über ihn kundzutun? Bzw ihm zu sagen, dass er meiner Meinung nach sich doch nicht mit uns abzugeben braucht, wenn er doch findet, wir seien unter seinem Niveau?
Meinungsfreiheit ist eh so eine Sache und es wird sich leider viel zu häufig dahinter versteckt (siehe Bild-Zeitung).
Du sprichst zudem die Toleranz an: Wo ist denn Fontanellis Toleranz uns gegenüber? Mit seiner Ausdrucksweise hat er sie gründlich mit Füßen getreten. Und so etwas kann ich nunmal nicht tolerieren.

Da hast du scheinbar nicht ganz das verstanden, was ich meinte. Natürlich hast du diese Freiheit. Hier wurde dann aber gleich ergänzt, dass er dann doch woanders hin soll, woraufhin er auch gleich noch als Troll gebrandmarkt wurde. Das ist keine bloße Meinungsäußerung mehr, sondern der Versuch einer Ausgrenzung.

Was die Toleranz angeht, so schrieb ich doch letztendlich, das niemand wirklich tolerant sein kann. Ist schlichtweg nicht möglich. Niemand kann jemals alles akzeptieren. Jeder, der sich als tolerant bezeichnet, ist somit ein Lügner oder schlicht unwissend.

Trotzdem gehört es sich, einen möglichst höflichen Ton anderen gegenüber anzuschlagen. Erstens einmal, um ihnen Respekt und Respekt vor ihrer Meinung zu attestieren, und zweitens, um einfach auch ernst genommen zu werden. Wer herumpoltert und gröhlt, wird von mir nicht ernst genommen. Da kann ich so viel Toleranz mitbringen wie ich möchte.

Klar, das ist deine Aufassung, dein gutes Recht. Genauso wie es sein gutes Recht ist, seine Aufassung der Dinge darzustellen. Höflichkeit mag zum guten Ton gehören, kann aber niemandem aufgezwungen werden, genauso wenig wie irgendwas anderes. Die ganzen Netiquetten und Gesezte dürfen einen letztendlich nicht einschränken, da jedes Lebewesen frei ist. Da kann man sagen was man will, eigentlich kann jeder tun und lassen was er will. Die Netiquetten und Gesetze sind nur dazu da, uns zu beschränken. Ohja, und um die geliebte Ordnung zu erhalten, natürlich.

Stellt sich nur noch die Frage, ob das nicht auch einfach etwas ist, was wir noch nicht logisch erklären können, weil uns das Wissen fehlt. Wir können doch gar nicht ermessen, was es alles gibt, wofür wir heute keine Erklärung haben und es daher nicht glauben, oder wovon wir überhaupt noch gar keine Ahnung haben, weil wir das Wissen dazu noch nicht besitzen.

Weil es unlogisch ist. Wenn es irgendeinen Sinn gäbe, sollten wir das wohl am ehesten wissen, da wir ihn schließlich ausführen würden. Jetzt nur des Hinterfragens Willen zu hinterfragen, ist sinnlos.

Klar ist das alles schwammig, bisschen träumerisch und vermutlich teilweise auch wissenschaftlich gesehen Humbug.
Aber lass den Menschen doch ihre Spinnereien, ihre Fantasien, ihren Spaß am Grübeln über das Übernatürliche. Es gibt genug Menschen, denen die Religion der letzte Halt im Leben war und sie vor dem Aufgeben bewahrt hat. Warum diese Menschen verteufeln, wenn es ihnen doch psychisch unmengen an Kraft gegeben hat, an so etwas zu glauben? Wir sind ja nicht nur Wissenschaftler, sondern irgendwo noch Menschen. Und Menschen brauchen so etwas, um nicht völlig abzudrehen.

Ja, das kommt dann auch immer. "Lass sie doch, Mensch". Klar lass ich sie, sind halt selber Schuld. Ich hätte auch schon genug Gründe, mir irgendeinen Halt zu suchen, mache ich aber nicht, da es sinnlos wäre. Kraft aus einer Phantasiewelt zu beziehen ist schon mehr als fragwürdig. Da kommt mir auch wieder die "Natürliche Selektion" in den Sinn.

Ich brauche auch keine Phantasiewelt, um "nicht abzudrehen" und ich bin nichts besonderes, keiner ist das. Die Menschen müssten sich einfach mal mehr am Riemen reißen, aber träumen ist halt bequemer.
« Letzte Änderung: 10.03.2011, 16:51 von Xerxes »
  10.03.2011, 16:48
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