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Umfrage

Seid ihr für die Todesstrafe, und wenn ja in welchen Fällen.

Nein
50 (66.7%)
Unklar
13 (17.3%)
Ja
12 (16%)

Stimmen insgesamt: 72

Thema: Todesstrafe Ja oder Nein?  (Gelesen 25694 mal)

  • Geweihter
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Das wäre aber das selbe, wenn du einen Polizisten im Dienst umbringst.
Aber wenn du Obama umbringst, wirst wahrscheinlich auf der Stelle erschossen. Missing in Action ;)

Ich persönlich will mich da nicht festlegen.
Ich werfe nur einmal eine These in den Raum.

Wenn jemand zu lebenslänglicher Haft verurteilt wird, womöglich in Einzelhaft, ist sein Leben auch zu Ende.
Nicht das Biologische, aber das soziale und lebenswerte.
Wäre der Tod hier nicht humaner?
Der Effekt für die Gesellschaft wäre streng genommen derselbe.. auch Moralisch, wenn man beides als Beendigung des Lebens sieht.
Außerdem würde man Steuern sparen.

Aber wie schon gesagt, ich selbst bin mir nicht sicher.. was haltet ihr von meiner These?
Aka.. Dämonmaster
  21.06.2011, 21:34
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Ja okay... guter Punkt
Aber hat derjenige dann Gnade verdient?
Hat derjenige wirklich berdient, dass man mit ihm human umgeht?
Immerhin soll er Zeit dazu haben, über seine Fehler nachzudenken und unter eventueller Reue zu leiden und diese Zeit hat er nicht, wenn man ihm sozusagen den "Gnadenstoß" zu geben.
  21.06.2011, 22:32
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Es verstößt eigentlich alles, was das Gesetzt und Inhaftierung angeht, gegen (zumindest im deutschen GGB) die Würde des Menschen.
Darum ist unser GGB auch theoretisch ein Widerspruch in sich selbst in bestimmten Punkten.
Hab es ja bei mir zu Hause liegen und mehr als ein Mal gelesen.

Aber ich wette darauf, wenn die Todesstrafe in EU-Ländern wieder eingeführt wird, enden wir früher oder später wieder im Mittelalter der Justiz.
Dort wurde man zeitweise sogar wegen eines Diebstahls gehängt.
Und das kann es irgendwo nicht sein.

Normalerweise müssten diese Leute, welche solch große und abscheuliche Straftaten begehen, auf eine verlassene Insel gebracht werden, wo sie sich selbst überlassen sind, denn das würde komischer weise nicht gegen das GGB (Die Würde des Menschen ist unantastbar) verstoßen, da sie ja immernoch uneingeschränkt leben können.

Klingt banal, ist aber eigentlich eine gute Lösung, um das Thema Todesstrafe zu behandeln.
Denn der Mensch auf der Insel hat 1. seine Würde, 2. seine Gemeinschaft, 3. seinen Frieden.

So stehe ich zu dem Thema!
  21.06.2011, 22:33
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Ich meine, dass irgendein ein Philosph mal definiert hat, dass man nur solange unter dem Schutz der Demokratie steht, wie man der Demokratie entsprechend handelt.
Bricht man also ein Gesetz, nimmt man sich selber einige der eigenen Rechte.

@Richard:
Mhmm ich glaube, dass jeder Mensch Gnade verdient hat.
Der Staat und die Justiz haben nichts davon, wenn jemand büßt.
Die Justiz hat nur Sorge dafür zu tragen, dass die Gesellschaft geschützt ist.
Und wenn es durch Ermahnungen nicht geht, in welcher Form auch immer, dann halt durch Freiheitsentzug oder den Tod.
Aka.. Dämonmaster
  21.06.2011, 22:37
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Der Staat und die Justiz haben nichts davon, wenn jemand büßt.

Nein, aber das Opfer und seine Angehörigen vielleicht!
  22.06.2011, 02:41
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Der Staat und die Justiz haben nichts davon, wenn jemand büßt.

Nein, aber das Opfer und seine Angehörigen vielleicht!

Ich finde das Thema auch unendlich schwierig.
Zum einen halte ich Hinrichtungen für barbarisch, dass bspw die USA noch dermaßen an diesem archaischen Recht festhalten habe ich nie verstanden, zumal die sich ja als Vorbild für uns alles sehen...

Zum anderen läuft ja gerade dieser Prozess wegen dem Doppelmord in Bodenfelde. Ihr wisst schon, wo dieser Irre erst ein 15-jähriges Mädchen aus sexuellen Motiven brutal umgebracht und mishandelt hat und anschließend noch einen 14-jährigen Jungen.
Das Leid, dass dieser Mörder über die Opfer und deren Familien und Freunde gebracht hat, ist kaum zu ermessen. Und das soll mit lebenslang deutscher Kuschelknast mit xbox und Fernsehen, Hafturlaub und Billardtischen erledigt sein???
Bei dem Gedanken kocht mir das Blut und wünsche mir ein vergeltendes Strafrecht, wie es Mittelalter üblich war. Und das trotz aller Vorbehalte gegenüber Auge-um-Auge-Zahn-um-Zahn. Manchmal, so meine subjektive Sichtweise, sollten vielleicht barbarische Straftaten mit barbarischen Strafen gesühnt werden...
lg
animacorvus
  22.06.2011, 09:12
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Wenn man sich nicht auf dieselbe Stufe mit dem Täter stellen will, darf man an Rache und Vergeltung nicht denken. Danach verlangen wir nur aus subjektiven, gefühlsbedingten Gründen. Diese dürfen kein Maßstab für Rechtsprechung sein. Damit fallen jegliche Hinrichtungen und andere Brutalitäten für eine gerechte Strafe grundsätzlich aus, wie frustrierend das auch für die Angehöringen sein mag, die verständlicherweise auf eben diese Rache sinnen. Das Einsperren dient damit auch nicht dem oben öfters erwähnten möglichst langem Leiden an der Unfreiheit für den Inhaftierten.
What is dead may never die, but rises again, harder and stronger.
  22.06.2011, 09:45
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Ein Staat, der jemanden hinrichtet, der wie der Mörder von Bodenfelde aus niedersten Trieben Kinder tötet, stellt sich definitiv nicht mit dem Mörder auf eine Stufe!
Aber ich verstehe, was du meinst.
Wie gesagt: ein sehr schweres Thema, ich bin froh, dass ich nicht solche Entscheindungen treffen muss. Daher gönne ich mir in Fällen wie bei den besagten Morden in Bodenfelde einen "barbarischen Reflex" und sage: rädert, vierteilt, verbrennt diesen Mörder!
lg
animacorvus
  22.06.2011, 11:26
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Wenn man sich nicht auf dieselbe Stufe mit dem Täter stellen will, darf man an Rache und Vergeltung nicht denken. Danach verlangen wir nur aus subjektiven, gefühlsbedingten Gründen.
Hmm... da muss ich an die Iranerin Amene Bahrami denken, der ein eifersüchtiger Student von dem sie nichts wissen wollte ihr Säure ins Gesicht schüttete. Seitdem ist sie Blind und entstellt. Vor Gericht hat sie ein Urteil erwirkt nachdem sie den Täter blenden darf. Das würde ungefähr so aussehen: Der Täter wird in einem Krankenhaus unter Narkose gesetzt und dann wird Amene Bahrami ihm mit einer Pipette Säure in die Augen träufeln. http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,721058,00.html
Diese Frau war Gast bei Stern TV und sagte dort sie mache das nicht aus Rache sondern sie wolle andere Frauen vor dem gleichen Schicksal bewahren und mögliche Täter damit abschrecken.

Zitat
Es geht mir nicht um Vergeltung, es geht um Abschreckung", sagt Bahrami, die selbst tief gläubig ist. Jeden Tag würden in Iran Frauen eingesperrt, vergewaltigt und mit dem Tode bedroht, ihre eigenen Männer behandelten sie wie Dreck. "Leute wie Madschid Mowahedi sollen wissen, dass sie so etwas nie tun dürfen, dass es Frauen wie mich gibt und dass wir nicht wenige sind." Eindringlich fordert sie ihre Geschlechtsgenossinnen auf, nicht klein beizugeben. "Wenn sie nicht kämpfen, werden sie enden wie ich.

Das kann man ihr glauben oder nicht. Ich befürworte so etwas auch nicht aber ich wollte das hier doch mal in den Raum werfen.
« Letzte Änderung: 22.06.2011, 12:29 von Boby »
In life, I have no religion,
Beside, the heavy metal Gods!
  22.06.2011, 12:26
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Wenn man sich nicht auf dieselbe Stufe mit dem Täter stellen will, darf man an Rache und Vergeltung nicht denken. Danach verlangen wir nur aus subjektiven, gefühlsbedingten Gründen. Diese dürfen kein Maßstab für Rechtsprechung sein.

Wer legt das fest? Das ist eine ziemlich arrogante Haltung, die nach dem jahrtausende alten Prinzip der Fehde nur eine entgegengesetzte und historisch verständliche Extremposition darstellt. Aber von Opfern und Angehörigen zu verlangen, sie müssten neben den Schäden und der Trauer, die sie zu ertragen haben, auch noch ihre vollkommen natürlichen Gefühle wie Vergeltungsdrang verdrängen, ist stärkerer Tobak als uns Nicht-Opfern bewusst ist. Am besten, sie sollten sich noch für ihre "primitiven" Rachewünsche schämen?
  22.06.2011, 12:39
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Ein Staat, der jemanden hinrichtet, der wie der Mörder von Bodenfelde aus niedersten Trieben Kinder tötet, stellt sich definitiv nicht mit dem Mörder auf eine Stufe!
Wieso nicht? Mord ist Mord, ungeachtet der Begründung. Jeder Rechtfertigungsversuch ist sinnlos.

@ Boby: Abschreckung muss sein. Aber nicht durch eine weitere Grausamkeit.

Wer legt das fest? Das ist eine ziemlich arrogante Haltung, die nach dem jahrtausende alten Prinzip der Fehde nur eine entgegengesetzte und historisch verständliche Extremposition darstellt. Aber von Opfern und Angehörigen zu verlangen, sie müssten neben den Schäden und der Trauer, die sie zu ertragen haben, auch noch ihre vollkommen natürlichen Gefühle wie Vergeltungsdrang verdrängen, ist stärkerer Tobak als uns Nicht-Opfern bewusst ist. Am besten, sie sollten sich noch für ihre "primitiven" Rachewünsche schämen?
Arrogant ist daran gar nichts, es ist nur objektiv bewertet. Und eine Rechtsprechung muss objektiv sein, sonst ist sie dehnbar je nach individueller Empfindung. Desweiteren übertreibst du etwas, wenn du mir unterstellst, ich würde von den Opfern die Verdrängung ihrer Gefühle oder gar Scham auferlegen. Ich habe weiter hinten in meinem Post (in der nicht zitierten Stelle), durchaus Verständnis gezeigt. Aber diese Gefühle als Bestrafungsmaßstab zu verwenden ist mittelalterlich.
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  22.06.2011, 13:01
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Wieso nicht? Mord ist Mord, ungeachtet der Begründung. Jeder Rechtfertigungsversuch ist sinnlos.

Das ist deine Meinung, und auch meine, ganz zu Schweigen von Herrn Tucholsky. Aber ein Diskussion zu dem Zitat "Soldat sind Mörder" brechen wir hier besser nicht vom Zaun  ;)

Mord ist übrigens im deutschen Gesetz wie folgt definiert:
Zitat
§ 211/2 StGB
Mörder ist, wer aus Mordlust, zur Befriedigung des Geschlechtstriebs, aus Habgier oder sonst aus niedrigen Beweggründen, heimtückisch oder grausam oder mit gemeingefährlichen Mitteln oder um eine andere Straftat zu ermöglichen oder zu verdecken, einen Menschen tötet.

Womit ein Henker (oder Soldat) kein Mörder ist. Auch wenn der Vergleich etwas hinkt, da die BRD ja (zum Glück) die Todesstrafe abgeschafft hat.
lg
animacorvus
  22.06.2011, 13:12
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Soldaten können ja im Mordgesetz  nicht drinnen stehn, da sie ja im Falle eines Kriegs die "Schachfiguren" der Regirung sind, also würde sie ihre "Schachfiguren" anzeigen (ha bin froh kein Mann zu sein :D)
Valar Morghulis
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  22.06.2011, 13:17
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Soldaten können ja im Mordgesetz  nicht drinnen stehn, da sie ja im Falle eines Kriegs die "Schachfiguren" der Regirung sind, also würde sie ihre "Schachfiguren" anzeigen (ha bin froh kein Mann zu sein :D)

Es gibt auch weibliche Soldaten :P

Übrigens finde ich den Punkt den Doge gemacht hat (Mord ist Mord, es gibt keine Rechtfertigung) sehr gut. Ein Staat darf zwar aufgrund von Gesetzen in die Würde des Menschen angreifen, aber das Recht zu Leben ist unumstößlich. In dem Moment, wo man anderen das Recht zu Leben abspricht, wird man zum Mörder.
Ich komme übrigens aus Hessen, und wie einige andere Bundesländer haben wir offiziell noch die Todesstrafe. Ein Glück geht Bundesrecht vor Landesrecht, aber sollte Hessen irgendwann aus nichtigen Gründen aus der BRD austreten, gibt es hier automatisch wieder die Todesstrafe. Die wurde also nie direkt abgeschaft und existiert in Deutschland genauso wie in den USA, bloß, Gott sei dank, hat die Bundesregierung für alle der BRD angehörigen Bundesländer diese menschenverachtende Strafe abgeschafft.
(zumindest war sie bis vor einiger Zeit noch in der hessischen Verfassung, kann sein, dass die das mal rausgestrichen haben)
« Letzte Änderung: 22.06.2011, 14:07 von Aaron »
  22.06.2011, 14:05
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Soldaten können ja im Mordgesetz  nicht drinnen stehn, da sie ja im Falle eines Kriegs die "Schachfiguren" der Regirung sind, also würde sie ihre "Schachfiguren" anzeigen (ha bin froh kein Mann zu sein :D)

Es gibt auch weibliche Soldaten :P

Übrigens finde ich den Punkt den Doge gemacht hat (Mord ist Mord, es gibt keine Rechtfertigung) sehr gut. Ein Staat darf zwar aufgrund von Gesetzen in die Würde des Menschen angreifen, aber das Recht zu Leben ist unumstößlich. In dem Moment, wo man anderen das Recht zu Leben abspricht, wird man zum Mörder.
Ich komme übrigens aus Hessen, und wie einige andere Bundesländer haben wir offiziell noch die Todesstrafe. Ein Glück geht Bundesrecht vor Landesrecht, aber sollte Hessen irgendwann aus nichtigen Gründen aus der BRD austreten, gibt es hier automatisch wieder die Todesstrafe. Die wurde also nie direkt abgeschaft und existiert in Deutschland genauso wie in den USA, bloß, Gott sei dank, hat die Bundesregierung für alle der BRD angehörigen Bundesländer diese menschenverachtende Strafe abgeschafft.
(zumindest war sie bis vor einiger Zeit noch in der hessischen Verfassung, kann sein, dass die das mal rausgestrichen haben)

Ja schon, aber wir MÜSSEN nicht ins Militär, ein Mann muss ja mindesten 9 Monate oder so(weiß das jetzt nicht genau) eine militärischa ausbildung machen oder?

Bei der Sache Mord ist Mord gebe ich dir und Doge asolut recht
Valar Morghulis
All men must die
  22.06.2011, 14:12
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Übrigens finde ich den Punkt den Doge gemacht hat (Mord ist Mord, es gibt keine Rechtfertigung) sehr gut. Ein Staat darf zwar aufgrund von Gesetzen in die Würde des Menschen angreifen, aber das Recht zu Leben ist unumstößlich. In dem Moment, wo man anderen das Recht zu Leben abspricht, wird man zum Mörder.

Sign, das habe ich auch so ähnlich vorher mal geschrieben und zwar:

Außerdem finde ich nicht, dass man als Mensch über das Leben eines Anderen Menschen zu entscheiden hat. Immerhin sind wir laut Staat Alle gleichberechtigt und damit hat man auch nicht zu beschließen, dass man das Leben eines Einzelnen beendet.

Wenn man sich einbildet über das Leben eines Anderen (in dem Fall das des Mörders) entscheiden zu dürfen, dann ist man nicht besser als der Mörder selbst...
Keiner sollte das Recht haben anderen das Leben zu nehmen...
  22.06.2011, 14:14
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Bei der Sache Mord ist Mord gebe ich dir und Doge asolut recht

Stimmt schon: wenn es um Mord im Sinne des deutschen Gesetzes geht. Nur bezeichnet mancher ja schon das Töten vn Mastvieh als Mord...

@Aaron:
Der Artikel 21, Absatz 1 des Hessischen Landesgesetzes welches dort die Todesstrafe erlaubt besteht übrigens bis heute. Aber wie du schon sagtest gilt Bundesrecht zum Glück vor Landesrecht.
lg
animacorvus
  22.06.2011, 14:19
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Ja schon, aber wir MÜSSEN nicht ins Militär, ein Mann muss ja mindesten 9 Monate oder so(weiß das jetzt nicht genau) eine militärischa ausbildung machen oder?
Nein, jetzt gar nicht mehr die Wehrpflicht ist ausgesetzt worden.
In life, I have no religion,
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  22.06.2011, 14:23
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Xerxes

In dem Moment, wo man anderen das Recht zu Leben abspricht, wird man zum Mörder.

Diese künstliche humanistische Mentalität ist ja schlimmer als jeder Horrorstreifen..

"Oh mein Gott, da läuft ein aus Spaß mordender und vergewaltigender Mensch umher, was machen wir bloß mit dem? Gebieten wir seinem Treiben einhalt, indem wir ihn angemessen für seine Taten bestrafen und ihn für alle Zeiten unschädlich machen, sodass er auch mit Sicherheit nie wieder jemandem etwas antun könnte? Neeeeeein, nicht doch, das wäre ja laut dem göttlichen Naturgesetz des blinden und selbstzerstörerischen Humanismus sowas von unmenschlich, pfui! Wir fragen den armen Kerl, warum er denn so böse Sachen macht, man kann ihm das doch sicherlich ausreden! Das ganze dann am besten noch bei Kaffee und Kuchen.."

Ich wünsche euch hier vesammelten Humanisten noch viel Spaß in unserer Gesellschaft, in der wegen Menschen wie euch Vergewaltiger und anderes Gesocks auf die Bevölkerung losgelassen wird, weil z.B. die Sicherheitsverwahrung ach so unmenschlich sei.. Seid stolz auf euch!
« Letzte Änderung: 22.06.2011, 14:26 von Xerxes »
  22.06.2011, 14:24
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Stimmt schon: wenn es um Mord im Sinne des deutschen Gesetzes geht. Nur bezeichnet mancher ja schon das Töten vn Mastvieh als Mord...


Naja aber das ist wieder seltsam. Solche Leute sind entweder Vegetarier oder dumm. wenn sie keine Vegetarier sind dann sollen Leute die so denken doch sich selbst das Wildschwein im Wald jagen gehn :D
Valar Morghulis
All men must die
  22.06.2011, 14:24
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