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Thema: Schwarzes Musterland wird Grün  (Gelesen 1265 mal)

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Grün-Rot übernimmt in Baden Württemberg die Macht

58 Jahre lang regierte die CDU BW, damit ist jetzt Schluß. Dabei sprechen die Fakten eigentlich für die CDU, Baden Württemberg ist Deutschlands Musterbundesland. Gute Wirtschaft, niedrige Arbeitlosenzahlen, hohe Bildungsstandards und die höchste Geburtenrate.

Stuttgart 21 und die Katastrophe in Japan haben der CDU anscheinend das Genick gebrochen.

Viele werden den "Wahlsieg" (die CDU hat ja immer noch die meisten Stimmen, nur die FDP hat zuwenig) der Grünen bejubeln.
Ich bin Student in BW und die Grünen haben unter anderem verprochen die Studiengebühren abzuschaffen, jetzt bin ich aber mal gespannt...

Persönlich glaube ich aber nicht an eine kompetente Regierung der Grünen. Das viele Schwarz(+Gelb) nicht mögen kann ich verstehen, ich heiße auch nicht alles gut was die machen.
Wie man sicher merkt bin ich kein Freund der Grünen, mMn haben sie die Wahl gewonnen in dem sie Werbung dafür gemacht haben was sie alles schlecht finden (Kernenergie, S21), ohne wirklich zu sagen was die Zukunft unter einer Grünen Regierung bringen wird.

Stelle jetzt hier jetzt einfach mal die Behauptung auf das es vielen sehr schnell (nach den üblichen 100 Tagen Schonfrist für neue Regierungen) dämmern wird was sie da gewählt haben: Eine populäre, regierungsunfähige Partei.

Vielleicht wird es nicht schlechter als unter Schwarz-Gelb, aber eben auch nicht besser.

Meinungen?

P.S. Wenigsten haben es die Linken nicht nach BW geschaft  ;)
  28.03.2011, 16:37
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Dabei sprechen die Fakten eigentlich für die CDU,...
m(
Nur weil Einzelkandiaten sich hin und wieder richtig verhalten (ähnliche Beispiele gibt es in jeder Partei) macht das die Gesamtpartei deshalb noch lang nicht wählbar. Und schon allein die Entscheidung, sich für die CDU aufstellen zu lassen ist Grund genug entsprechende Personen nicht zu wählen.
  28.03.2011, 16:51
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Ich bin weder Atomkraftgegner, noch Befürworter.
Jedoch hat einem die Katastrophe in Japan vor Augen geführt, dass man von den Atomkraftwerken wegkommen muss und zwar möglichst bald.
Das und die Sache mit Stuttgart 21 sind , glaube ich die Hauptgründe, warum die Grünen solch einen Stimmenzuwachs bekommen haben.
Nicht, dass ich das schlecht finde, nein, im Gegenteil. Ich bin jetzt gespannt, was daraus wird. Dass die SPD dabei mit an die Macht kommt, finde ich eher weniger gut, aber naja, ein bisschen Schwund ist immer.
Nach der ganzen Sache mit Stuttgart 21 und dem Atomkraft-befürwortenden Mappus, bin ich eigentlich sehr überrascht, dass es die CDU noch auf reife 37 % geschafft hat, die SPD hingegen nur auf ca 25%.
Wie dem auch sei. Ich stehe der Entwicklung weder positiv noch negativ gegenüber. Ich bin schlicht und ergreifend neugierig. Neugierig, wie sich die Politik entwickeln wird und neugierig, wie die Grünen andere politische Ziele (außer AKs und S21) behandeln werden.
LG Richard

P.S.:
Zitat
P.S. Wenigsten haben es die Linken nicht nach BW geschaft  ;)
Darüber bin ich auch sehr glücklich. :)
Die gehen mir nämlich gehörig auf den Zeiger!
  28.03.2011, 16:56
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Fairas, ich äußere mal eine gegensätzliche Prognose: Unter Grün-Rot wird es für Baden-Württemberg weiterhin wunderbar laufen. Mit gewissen Einschränkungen, sicherlich - die im Dezember erworbenen Anteile des Landes an EnBW (davon hatte ich erstaunlicherweise bis vorgestern gar nichts mitbekommen - war das irgendwann mal bundesweit in der Presse?) könnten noch einiges Kopfzerbrechen bereiten und natürlich die Kernkraftwerke, die auch ein grüner Ministerpräsident nicht mal eben stilllegen kann.

58 Jahre lang regierte die CDU BW, damit ist jetzt Schluß. Dabei sprechen die Fakten eigentlich für die CDU, Baden Württemberg ist Deutschlands Musterbundesland.
Dank Bosch, Porsche, etc.
Dass die CDU an deren Erfolg einen entscheidenden Anteil hat, halte ich für gar nicht so wahrscheinlich.

Nach der ganzen Sache mit Stuttgart 21 und dem Atomkraft-befürwortenden Mappus, bin ich eigentlich sehr überrascht, dass es die CDU noch auf reife 37 % geschafft hat, die SPD hingegen nur auf ca 25%.
Diese "Stammwähler" (der Begriff ist ja fast ein Euphemismus, fällt mir gerade auf) sind ein Phänomen, das sich ganz von selbst erledigt. ;)

Insgesamt halte ich es jedenfalls ähnlich wie Richard und warte in der angenehmen Lage des Außenstehenden gespannt ab, was in den nächsten Jahren in BW passiert.
« Letzte Änderung: 28.03.2011, 17:34 von Silvan »
Die größten Kritiker der Molche
waren früher eben solche
  28.03.2011, 17:28
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Hmmm....

Nun ja, eigentlich hat die CDU/CSU Fraktion sich ein Eigentor geleistet.
Denn das Atomkraft höchst gefährlich ist, wissen wir nicht seid Heute.
Die Ersten, die an Folgen der Verstrahlung starben, waren Marie Curie & ihr Freund. Danach 1942, als der erste Kernreaktor nach dem Ferimschen Prinzip gebaut wurde(im Labor der chicagoer Uni), starben der leitende Professor & Mitarbeiter an den Folgen.
Hiroshima & Nagasaki ausgeschlossen in dem Thema.
Dann am 26.4.86 Tschernobyl & Prepyat und nun Sendai & Fukushima.
Normal hätte die CDU/CSU Fraktion schon viel früher einbußen müssen. Aber wer Laufzeitverlängerung will, muss damit rechnen, dass das Geschehene wieder auflebt.
Drum kann ich für mich sagen, die CDU/CSU hat es verdient, Stimmen z verlieren, daher jetzt endgültig klar ist, dass Atomkraft höchst gefährlich ist.
Das SPD und Grüne die Spitze führen ist auch sehr überraschend. Aber es gibt andere Bundesländer wo die CDU/CSU noch oben auf ist
Und mal nebenbei, ich find; alle Parteien haben Ziele, welche schlecht umsätzungsfähig sind.

Was das mit der Studiengebühr wird, bin ich mal gespannt.
Denn in Paderborn an der Uni kostet ein Studium nun nicht wenig, obwohl es keine spezialisierte Uni ist.
Naja es wär auf jedenfall besser ohne Gebüren.
  28.03.2011, 19:46
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Also von meiner externen Betrachtung/Meinung (nach 7 Monaten in Baden-Württemberg wohnen kann man nicht sagen ich kenn mich aus) halte es für gut das nach 58 Jahren CDU-Herrschaft ein Wechsel kommt. Ein Schwung kann gutes bewirken und da stehe ich ganz hinter Rot-Grün auch wenn ich meine Stimme Orange gewidmet hatte. So reihe ich mich zu euch ein und blicke gespannt darauf was sich in den nächsten Jahren tun wird.

Jetzt muss sich in den Jahren zeigen ob es wirklich gutes bringt allerdings sollten sich die Wähler nichts vor machen, Schwarz-Gelb unter Mappus hat einiges verkackt und diesen Dreck sauber zu machen wird teuer und anstrengend, da denke ich zu aller erst an den EnBW-Deal. Vielleicht (wilde Spekulation!) war es des Mappus auch nur einzige Ziel gewesen hier einen besonders schweren Brocken für die Linie für Rot-Grün auf den Weg zu legen und den Steuerzahlern und der Kasse ein schönes dickes Loch zu reißen.

Japan und S21 hatten den Grünen natürlich Stimmen zugespielt, aber schon zuvor (war zumindest mein Eindruck) hatten die Grünen sehr hohes Potential.

@Tutendorf
Deine Liste mit den Havarien ist unvollständig, aber man weiß worauf die hinaus willst.  ;)
"Ihr lacht über mich, weil ich anders bin? Ich lache über euch, weil ihr alle gleich seid!"
"Ich weiß nicht alles. Aber ich habe ein Netzwerk hinter mir. [PIRATEN]
  28.03.2011, 19:59
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Kurz für Off Topic

Naja immerhin kommt es, wenn auch verschlüsselt, an :)

Ich hab seid immer einen Groll auf SPD, FDP, CDU/CSU, Linke & NPD
1. unsympathisch
2. Idee & Innovation sind ausgelaugt
3. deren Politik mag ich nicht. Haben sich schon etliche Fehler Erlaubt

So stehe ich zu dem Thema!
  28.03.2011, 20:05
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Zitat
2. Idee & Innovation sind ausgelaugt
Da geb ich dir volkommen Recht.
Im Bundestag und in den meisten Landtagen ging und geht es nur noch um den Machterhalt des Einzelnen.
Die Grünen haben ja bereits Angekündigt das sie eine direktere und bürgernähere Politik in Form von Bürgerentscheiden betreiben wollen.
Ich bin mal sehr gespannt ob das nur im Rahmen von S21 oder aber auch bei anderen wichtigen Themen zum tragen kommt. (ganz davon abgesehen was die Politik dem Büger zur Entscheidung zutraut)

Den Atomausstieg halte ich für sehr wichtig. Als junger Familienvater möchte ich meinen Kindern einen einigermaßen bewohnbaren Planeten hinterlassen.
Allerdings muss dann auch dafür gesorgt werden das vom Ausland kein Atomstrom mehr importiert wird.
Neue Wege zur Regenerativenenergie halte ich ebenfalls wie die Grünen für eine Chance um die Wirtschaft und Forschung in ganz neue Richtungen zu bewegen.

Was die Studiengebührenabschaffung  oder die Ganztagesschulen und Kitas angeht bin ich mal gespannt wo die Kohgle dafür herkommen soll.
Ich sehe wunderliche neue Steuern auf uns zukommen......... :meinung:

Hasgard
(nicht grün aber vom Land   )
  28.03.2011, 20:44
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What is dead may never die, but rises again, harder and stronger.
  28.03.2011, 21:08
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@ Hansgard

Ich werd potenzieller B90 Wähler, dass steht fest. Innovationen & Ideen sind vorhanden.

Was die Energieversorgung angeht; wechselt den Anbieter auf Ökostrom.
Denn wenn die das Geld haben, tritt das Projekt "norger" erst recht in Kraft.
Und AKWs werden langsam verdrängt, da Konzerne, wie E-on etc, das Geld für die AKWs nicht aufbringen können.
Hinzu sollte der Staat aufhören Atomkraft, mit all seinen Arbeitsschritten, zu subventionieren.
Dann gibts ruckzuck keine AKWs mehr.
Die Dinger sind teuer.
Bis alle! AKWs vom Netz sind und er Müll gelagert ist, kostet das den Steuerzahler ca 10 Billionen! Euro; laut Statistik.

Darum setzt ich so auf die Grünen.
  28.03.2011, 23:53
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Sehr passend: Kolumne "Willkommen im Land des Regenbogens".

Meinungsmache statt Hilfe zur Meinungsbildung. Danke Spiegel für diese journalistische Meisterleistung. :)
Wer das oben unreflektiert liest hat bereits verloren.
[genius.at.work]
  29.03.2011, 00:13
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Das Kernergie keine dauerhafte oder gar gute Lösung ist sollte jedem klar sein.

Aber:

Die aktuelle Solarenergie ist teuer und uneffektiv. Die hohen Subventionen für den Bau einer Solaranlage in Deutschland bekommt man auch wenn man die Teile selber in Asien einkauft. Und nur dann lohnt es sich, wenn überhaupt.

Und Windräder sind zwar ganz annehmbar effizient, es sieht aber einfach schrecklich (scheiße) aus wenn die überall herumstehen.

Im Grunde muss man irgendwie die Zeit bis zur flächendenken nutzbaren Kernfusion abwarten (trotz des ähnlichen Namens zur Kernspaltung, ist Kernfusion umweltfreundlich und ressourcenschonend).
Einen Nachteil hat es allerdings, friedlich genutz ist sie zweifelsohne "besser" als die Kernspaltung, leider sind die daraus möglichen Waffen aber weitaus schrecklicher.
Allerdings dauert es noch ein wenig, die ersten beiden Testreaktoren gehen vorraussichtlich 2014 und 2018 in Betrieb.
  29.03.2011, 09:58
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Ich persönlich hoffe ja auf den Erfolg von Desertec ( http://www.desertec.org/de/ ), aber das nur als kleinen Einwurf zur Stromdebatte :>
  29.03.2011, 10:16
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Da wo die die Terroristen wohnen, sehr zukunftsorientiert!  :P
  29.03.2011, 10:34
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Die aktuelle Solarenergie ist teuer und uneffektiv.
Müssten die Zwischen- und späteren Endlager, die Kosten für Umweltkatastrophen, für Polizeieinsätze, für missgebildete Kinder, usw. - von den Finanzen finanziert werden, welche die AKWs erwirtschaften, wären sie teuer und uneffektiv. Selbst wenn man die Dinger jetzt alle runterfährt (und dabei verkackt wie eon bei Isar 1, eine geplante, überwachte, ohne Zeitdruck durchgeführte Abschaltung verkacken <.<) dann braucht man noch Ewigkeiten Strom um den ganzen Kram zu kühlen.

EDIT:
Australien - Terroristen? :P
  29.03.2011, 10:36
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Naja "bis zur flächendeckenden Kernfusion warten" kann aber einfach auch mal "bis zum St. Nimmerleinstag" bedeuten. Soweit ich weiß ist aktuell garnicht klar ob das ganze jemals kommt.

Wegen regenerativer Energien. Das Problem ist nicht die Energieerzeugung sondern die Energiespeicherung, da ist der große Haken. Was man braucht sind Speicher, die sich nachts durch den überschüssigen Windstrom (Einwurf: Den wir aktuell zu negativen Preisen ins Ausland verkaufen müssen um die Netze zu entlasten) aufladen und die Energie auf Anfrage wieder freisetzen. Dazu gibt es viele Ideen: Pumpspeicherwerke, Druckluftspeicher, Redox-Flow-Batterien und vielleicht am wichtigsten: Dezentrale Speicherung/ Nutzung durch Batterien in der Elektromobilität.

Die Flauten in Wind und Sonne kann und muss man mit Alternativen abdecken; Dort bleiben zum einen immernoch Kohle und Gas (und Öl) und zum anderen die recht zuverlässige Biomasse; ich habe vor kurzem eine Doku auf 3Sat gesehen in der ein Experiment gezeigt wurde welches bewiesen hat das man ein Land - rein hypothetisch - mit 100% regenerativen Energien versorgen könnte. Wobei die Biomasse immer dort eingesetzt wird wo gerade Engpässe sind. 
..___..
 {o,o}
 |)__)
 -"-"-8
O RLY?
  29.03.2011, 10:51
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Ich hab letztens über eine Speichermethode gelesen, bei der mit Windenergie Wasser gespalten und mit Kohlenstoff (beispielsweise aus Biogasanlagen) zusammengebracht wird, was (speicherbares^^) Methan ergibt.
Eine shr schöne Methode, wie ich finde.
  29.03.2011, 11:19
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Was die Studiengebührenabschaffung  oder die Ganztagesschulen und Kitas angeht bin ich mal gespannt wo die Kohgle dafür herkommen soll.
Ich sehe wunderliche neue Steuern auf uns zukommen......... :meinung:


Ich bin einer der wenigen Arbeitnehmer die wohl höhere Steuern akzeptieren würden aber dafür möchte ich auch spüren das beim Öffentlichen Rückfluss etwas geschieht. Öffentlich meine ich all die Güter die in öffentlicher Hand und geführt werden sollten, wie Wasserversorgung, unser Bahnwesen und Teile der Stromversorgung (um ein paar Beispiele genannt zu haben).
Ich verlange da hier keine Verstaatlichung aber es gibt Dinge die sind in öffentlicher Hand einfach besser aufgehoben weil sich ein Staat als Optimum kostendeckend leisten braucht, ein Privatunternehmen muss Gewinn erwirtschaften und ist es noch eine Aktiengesellschaft dann noch mehr Gewinn um die Anleger zufrieden zu stellen mit der Teufelspitze im Genick Qurtalsberichte veröffentlichen zu müssen und deswegen stets auf kurzfristige Entscheidungen Wert zu legen und die Langzeitinvestition über Bord zu werfen. Aus möglichst keinem Risiko wird wegen Proft auf kalkuiertes Risiko umgeschenkt - das z.B. genau in Kernkraftwerken:Alles im Griff?.

@Öko Strom Thema
Meine Aktion zum neuen Jahr war den Stromanbieter zu wechseln. Beim Umzug wurde vom Vermieter mir der EnBW Versorger besorgt, da war es logisch nach der Probezeit bei meiner Arbeit den Stromanbieter zu wechseln.
Der zweitgünstige Anbieter war für mich tatsächlich Öko-Strom - billiger als EnBW.  :lachen:

@Fairas
Ob Windräder hässlich aussehen ist Geschmackssache. Für mich sind die Teile ein guter sichtbarer symbolischer Wandel.
Ich finde diese weder hässlich noch besonders schön. Liegt vielleicht auch daran das ich schon fast von Klein-Auf stets Blick auf Windräder hatte. Auch jetzt wieder in Baden-Württemberg.

Viele stecken Hoffnungen in Kernfusion, in Projekte wie ITER aber man sollte sich da keine Illusion machen.
Dies ist ein weiteres Großkraftwerkprojekt, der Bau und die Forschung duch die Komplexität gigantisch (allein der Bau eines EPR-Reaktorblocks kostet ca. 6 Mrd. Euro) und eine weitere Technologie um Energie zu zentralisieren und Konzernen weiter Macht zu verleihen und im Katastrophenfall die Versogung anhaltend lahmzulegen.  ;)
Ich blicke mit Hoffnung auf eine dezentralisierte EU-weite gemeinsame Stromversogung.
Strom wird vom Überschussgebiet zum Bedarfsgebiet gebracht und das länderübergreifend.
Mit so einem System ist der Umstieg kostengünstiger da einfach viele Köpfe mitwirken müssen und auch schneller zu realisieren.

Bei Speichermöglichkeiten gibt es einige Ansätze.
Zum Beispiel aus den stillgelegten Bergwerken im Ruhrgebiet in Pumpspeicherkraftwerke zu verwandeln.
Oder kinetische Speicher (Schwungrad).

Der Umstieg bei Strom auf EE ist schwierig aber machbar wenn man entsprechende Anreize dafür setzt (EEG Ausbau von den Grünen war nicht Top aber ein guter Ansatz) und energisch vorgeht. Richtig schwierig dagegen ist all das um uns, unsere Mobilität, unsere ganzes Produktwesen - wo uns eine Alternative für die Weltbevölkerung nicht bekannt ist.
Dumm nur das Erdöl nicht ewig hält.
« Letzte Änderung: 29.03.2011, 20:37 von Aruhn »
"Ihr lacht über mich, weil ich anders bin? Ich lache über euch, weil ihr alle gleich seid!"
"Ich weiß nicht alles. Aber ich habe ein Netzwerk hinter mir. [PIRATEN]
  29.03.2011, 20:34
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Und gleich nach dem Umschwung da unten hat die Deutsche Bahn mal eben einen Baustopp für Stuttgart 21 eingereicht und will auch verhindern, dass der Bau von Dritten weitergeführt wird - gute Anpassung!
Sch*** an den Autoreifen gibt beim Fahren braune Streifen. (Familie Fleischbauch)
  29.03.2011, 20:59
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Sehr passend: Kolumne "Willkommen im Land des Regenbogens".

Meinungsmache statt Hilfe zur Meinungsbildung. Danke Spiegel für diese journalistische Meisterleistung. :)
Wer das oben unreflektiert liest hat bereits verloren.
Eine Kolumne ist eine rein subjektive Textsorte, und dadurch kein Objekt der Meinungsbildung. Sarkasmus ist dabei kein verbotenes Mittel. Dessen bedienen sich Autoren aller Seiten, die der Konservativen mMn wesentlich seltener als andere. Insofern sehe ich kein Problem in dem Artikel.
« Letzte Änderung: 29.03.2011, 22:09 von Doge »
What is dead may never die, but rises again, harder and stronger.
  29.03.2011, 21:01
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