Ich frage mich gerade, wo der Zusammenhang zwischen Defiziten im amerikanischen Geschichtsunterricht und der angeblichen Unfähigkeit, reale europäische Städte einzubauen, liegen soll.
Ich frage mich, wieso du den offensichtlichen Zusammenhang nicht sehen kannst. Vielleicht nicht nur Geschichte sondern auch Geografie <- aber ob ein Amerikaner das Brandenburger Tor kennt hängt am Ende davon ab ob er bischen Plan von Europa bzw europäischer Geschichte hat. Ich kenn viele Bauwerke in Amerika nur aus Geschichte.
Solche Untergangsszenarien spielen immer in Amerika. Hellgate London wollte keiner haben, Hellgate Berlin wäre sicher auch ein Flop. (Selbst das wirklich erfolgreiche 'Berlin Calling' kennt doch in Nordamerika niemand. Auch, wenn das ganz anderes Themengebiet ist)
Ob nun Hollywood (Battle Los Angeles/Skyline/The Road/Book of Eli/..) oder Spiele (Crysis2, Fallout3/New Vegas) - sowohl die Europäer als auch die Amerikaner können was mit NYC, Las Vegas & LA anfangen. Allerdings nur die Europäer etwas mit Berlin oder Wien (Wenn überhaupt. Es gibt so viele Dumme, die halt aber wenigstens schonmal was von der Freiheitsstatue gehört haben). Dann macht es auch wenig Sinn für ein breites Publikum Schönbrunn vom Reaper kaputt machen zu lassen, weil der Otto-Normal-Videospiel-Nordamerikaner denkt, das wird schon irgendwo in Florida sein. Und im Endeffekt sind die 30-40% der Käuferschicht, oder?! Zumindest hab ich mir so immer erklärt, dass so wenig Hollywood-Filme in Europa spielen - erst recht nicht in Deutschland. In den letzten 10 Jahren fällt mir eigentlich nur 'International' & 'Bourne 3' ein - und dort auch immer nur beschränkt.
Gibt vielleicht auch weitere Gründe, wenn du da Gedanken zu hast: Nur zu! Würd mich interessieren
