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Thema: Das Leben eines Mörders (überarbeitet)  (Gelesen 1746 mal)

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Es war acht Uhr Abends und ein paar Bewohner der Stadt hatten sich in der Kapelle von Cheydinal für den abendlichen Gottesdienst versammelt, doch der Priester war noch nicht eingetroffen. In der Kapelle gab es außer zwei Kerzen die am Altar standen keine Beleuchtung, deshalb sah keiner die dunkle Gestalt die in einer Ecke stand. Es war Nirwana, eine Kaiserliche mit schwarzen langen Haaren und schwarzen Augen. Wegen ihrer Rüstung, die dunkler war als alles je von Menschenhand erschaffene, konnten nicht einmal die schärfsten Augen sie sehen. Als Nirwana aus einem der großen Fenster sah merkte sie, dass die Sonne bereits untergegangen war. Sie rannte aus der Kapelle hinaus. Fast direkt gegenüber der Kapelle befand sich ein Haus, das seit langer Zeit nicht mehr bewohnt war. Die Fassade bröckelte an vielen Stellen ab und viele der Fenster waren entweder kaputt oder zugenagelt. Nirwana sah sich noch einmal vorsichtig um, damit sie sich sicher sein konnte nicht verfolgt zu werden, und trat dann ein.
Das Haus sah von innen genauso verlassen wie von außen aus. Bei dem Schrank an der rechten Wand war ein großes Loch in der Tür und die Truhe daneben hatte keinen Deckel mehr. Sonst gab es im Erdgeschoss keine Möbel, aber in der Wand gegenüber von der Eingangstür war eine weitere Tür, die in den Keller führte. Nirwana ging in den Keller, der ebenfalls bis auf ein paar zerstörte Möbelstücke leer war, aber wenn man genauer hinsah erkannte man eine Nische in der Wand, aus der ein roter Schimmer kam. Dort ging sie hinein, und stand vor einer weiteren Tür. Sie war rot und mit schwarzer Farbe wurde ein großer Totenkopf direkt in die Mitte gemalt, außerdem sah man unten eine Frau mit fünf Kindern. Die Tür war magisch verschlossen. Als Nirwana direkt vor der Tür stand, ertönte eine Stimme. Eine Stimme, die den meisten das Blut in den Adern erstarren lassen würde, denn sie war tief, kalt und furchterregend, und sie fragte: "Welche Farbe hat die Nacht?"
Nirwana antwortete ohne zu zögern: "Sanguine, meine Bruder."
Daraufhin öffnete sich die Tür knarrend und Nirwana betrat die unheiligen Hallen.


Als die durch die Tür trat, erschallte wieder die Stimme und flüsterte: "Willkommen daheim".
Der Raum, in dem sie sich befand, sah aus wie eine Halle aus einer Festungsruine. An den Wänden hingen Banner von einer schwarzen Hand auf weißen Hintergrund, umrahmt von blutroter Farbe. Auf den Tischen lagen Totenköpfe.
Und dies war ihre Heimat; die Zuflucht der dunklen Bruderschaft. Sie gehörte zu dieser Meuchelmördergilde, die Leute töten zu ehren der dunklen Vaters Sithis.
Von der großen Halle aus ging sie zu den Gemächern. In die letzte Tür trat sie ein, und ein großer Mann mit eingefallenen Wangen begrüßte sie herzlich. "Nirwana! Seid gegrüßt. War euer Auftrag erfolgreich?" erkundigte er sich.
"Guten Abend Vincente! Ja der Auftrag ist erledigt. Der Priester liegt in den Katakomben, so wie es der Auftraggeber wünschte", antwortete Nirwana freundlich. Ein so freundlicher beiläufiger Tonfall würde den meisten bei so einem Gespräch seltsam vorkommen, aber Nirwana arbeitete schon lange in der Bruderschaft, deswegen war es für sie ganz normal.Sie war schon lange in der Bruderschaft, obwohl sie erst neunzehn Jahre alt war.
Vincente war sichtlich erfreut und erwiderte: "Gut, ich muss mich jetzt auf die Jagd begeben. Kommt bitte vor Sonnenaufgang vorbei, dann übergebe ich euch eure Belohnung und den nächsten Auftrag.
Ohne auf Nirwanas Antwort zu warten verließ er den Raum. Sie musste lächeln, als sie an Vincentes Eigenart dachte. Mit "Jagd" meinte er Jaagd auf Menschen, denn er war seit dreihundert Jahren ein Vampir, und seit zweihundert Jahre diente er Sithis, da die dunkle Bruderschaft Leute mit solch einer "Begabung" sehr zu schätze weiß.
Währen die Kaiserliche nachdachte, ging sie in ihr eigenes Schlafgemach. Es war das dritte, und wohl das am besten eingerichtete. Das lag daran, dass Nirwana das beste Mitglied dieser Zuflucht war, obwohl sie noch nicht viel länger (nämlich vier Jahre) bei der Gilde dabei war als als die anderen Mitglieder dieser Zuflucht. Sie legte sich in das große Bett an der dem Eingang gegenüberliegenden Mauer und schlief ein.
« Letzte Änderung: 01.09.2011, 19:46 von tamriel »
  28.08.2011, 21:51
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Nachdem Nirwana aufgewacht war stellte sie fest, dass es bereits kurz vor Sonnenaufgang war.. Sie beeilte sich, um Vincente noch zu erwischen, bevor er sich zur Ruhe begab.
Als sie in seinem Zimmer ankam, schlief er glücklicher Weise noch nicht. Als er sie sah, musste er lächeln."Hattet ihr etwas nicht die Zeit euch schön zu machen?" fragte er mit einer Stimme, die einen Lachanfall ankündigte.
Sie sah in den Spiegel der in Vincentes Raum hing, und bekam fast einen Herzinfakt. Ihre Haare sahen aus als wäre sie gerade von einem starken Blitzzauber getroffen worden. Und das schlimmst war, das sie vergessen hatte ihr Schlafgewand auszuziehen! Sie stand da in einer kaputten Hose und einem Hemd, das voller Flecken war.
Als der alte Vampir ihren Gesichtsausdruck sah, konnte er sich nicht mehr zurückhalten und fing lauthals an zu Lachen. Nachdem er sich wieder beruhigt hatte, sagt er zu Nirwana: "Ihr habt wohl etwas verschlafen. Aber keine Sorge, ich hab schon Leute gesehen die schlimmer aussahen als ihr, und ich werde es auch nicht weitererzählen" als er sah, das sich der Gesichtsausdruck der Kaiserlichen wieder normalisierte, fuhr er fort, "so, und nun zu eurem nächsten Auftrag. Ihr kennt sicher Palonirya, die den Laden "göttliche Eleganz" in der Kaiserstadt besitzt. Sie soll getötet werden. Und passt auf Adamus Phillida auf! Ach ja, hier eure Belohnung," er drückte Nirwana einen Beutel in die Hand und wartete darauf ob sie zusagen würde.
Nirwana öffnete den Beutel- in ihm befanden sich lächerliche fünfhundert Gold. Das war für sie nicht viel Geld, aber sie machte es ja nicht des Geldes wegen.
"ja, ich nehme den Auftrag an. Ich werde heute noch aufbrechen" entgegnete sie freundlich, dreht sich um und ging ihn ihr Gemach.
Dort machte sie sich fertig, um pünktlich um sieben beim Frühstück zu sein.

Als sie beim Frühstück eintraf war von ihrem morgendlichen Aussehen nicht mehr viel übrig. Sie trug ihre schwarzen, glatten Haare, die ihr bis zur Mitte ihres Rückens reichten, offen, und ihre Stirnfransen, die ihr halb über ihr rechtes Auge hingen mit eine Haarklammer so befestigt, das sie ihr beim Essen nicht ins Gesicht hängen konnten. Jetzt hatte sie auch ihre Rüstung wieder angezogen, die jeder innerhalb der Zuflucht mit Stolz trug.
Alles in einem war sie eine sehr schöne junge Frau, und sie hatte einige Verehrer.
Außer ihr saßen am Tisch noch Ocheeva, die Leiterin dieser Zuflucht, und Antoinette Marie, eine ihrer besten Freunde.
Lächelnd begrüßte sie ihre Schwestern: "Hallo dunkle Schwestern! Wo sind die anderen?"
"Telaendril ist in Anvil bei ihrem Mann. Und unsere Brüder.... haben gestern wohl noch zu lange gefeiert", antwortete Ochevaa mit einem zwinkern, "Ihr wisst ja, heute ist der zweite Jahrestag seit die Bruderschaft von dem Verräter befreit wurde. Sie sind den ganze Abend noch hier gesessen. Ich glaube die werden nicht so früh aufstehen."
Also begannen sie zu essen, und nach und nach kamen auch ihre dunklen Brüder. Nach dem Essen ging sie zu Teeinava, Ocheevas Zwillingsbruder, denn sie hatte ein paar Frage an ihn.
"Teeinava, ihr habt doch erst vor kurzem einen Auftrag in der Kaiserstadt gehabt. Wie sieht es mit Adamus Phillida und den Wachen aus?" fragte sie ihren dunklen Bruder. Eigentlich wurde Adamus Phillida zur Zeit des Verräters getötet, aber nun hat sein Sohn, Adamus Phillida II, seinen Namen übernommen (früher hieß er Metrik Phillida) und hat es sich ebenfalls zur Lebensaufgabe gemacht die Bruderschaft auszulöschen.
Als Sie Phillida erwähnte, verkrampfte sich Teeinava und sagte : "Naja, Phillida passt sehr gut auf in letzter Zeit, und die Wachen, die für ihn arbeiten haben sich fast verdoppelt. Ich bin auch nur knapp mit dem Leben davongekommen als ich den Zuhälter im Marktbezirk tötete.
Passt auf euch auf Schwester, denn ich wäre zutiefst betrübt wenn euch etwas passiert", fügte er noch mit besorgter Stimme hinzu.
Sie versprach auf sich aufzupassen und verabschiedete sich.

Sie ging in ihren Raum um das nötigste zu packen. Sie packte ihr Schwert, ein paar Zauberschriftrollen und etwa tausend Gold ein und machte sich dann auf den Weg.

Sie besaß zwar ein Pferd, ging aber zu Fuß da sie nicht wusste ob sie nach ihrer "Arbeit" nicht die Wachen am Hals hätte. Aufträge in der Kaiserstadt waren eine Herausforderung für jedes Mitglied der Bruderschaft,  da viele Leute durch die Straßen liefen und es die Stadt mit den meisten Wachen war. Jeder, der einen Auftrag in der Kaiserstadt schaffte wurde in der dunklen Bruderschaft sehr hoch geschätzt.
Sie kam ungefähr um zur Mittagszeit in der Kaiserstadt an und machte sich schnell auf den Weg ins Marktvierltel. Jedem, an dem sie vorbei lief, lief ein kalter Schauer über den Rücken. Dieses Gefühl löst jeder Mörder im Dienste Sithis´s aus, und Nirwana war dies schon gewöhnt und es machte ihr nichts mehr aus. Ihre Rüstung verbesserte dies auch nicht, denn sie war schwarz und voller Gürtel für Schwerter und Dolche.
Im Marktviertel betrat ging sie zuerst in die Herberge "zum Kaufmann" da diese genau gegenüber von Paloniryas Geschäft lag. Sie mietete ein Zimmer, von dem aus sie das Geschäft beobachten konnte und wartete dort. Die Zeit nutzte sie, um Zauber zu üben und ihre Ausrüstung zu reparieren.
Sie nahm ihr Schwert zur Hand. Es war schwarz, schimmerte leicht rötlich und mit roter Schrift stand auf der Klinge: "Mögen Sithis den Träger beschützen und ihn mit der Freude des Morden erfüllen". Die war ein besonderes Schwert. Es trug den Namen Schattenklinge und es heißt, das es von der Mutter der Nacht geschmiedet wurde. Nur bestimmte Mitglieder der Bruderschaft durften es führen, und Nirwana war eine davon. Seit die Bruderschaft exestiert wurde diese Klinge erst drei mal getragen. Nirwana streicht mit der Hand liebevoll über die Waffe und flüsterte liebevoll: "Bald wirst du wieder Blut lecken, treuer Freund. Ein mächtiges Werkzeug, das bist du wahrlich."
Dann steckte sie das Schwert wieder in die Scheide. Da die Sonne bereits unterging, war es nur noch eine Frage der Zeit, bis Palonirya ihren Laden verließ...
« Letzte Änderung: 09.09.2011, 15:04 von tamriel »
  01.09.2011, 18:50
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Nirwana musste nicht lange warten, bis Palonyira ihren Laden schloss und sich in Richtung Tempelbezirk aufmachte.
Schnell verließ die Kaiserliche die Taverne und folgte ihr leise. Im Tempelbezirk gab es viele dunkle Nebengassen, es war der perfekte Ort für den Mord.
Palonyria ging in den Tempel, und Nirwana folgte ihr. Sie blieb im Schatten in der Nähe der Tür und sah zu, wie ein paar Bewohner Gebete sprachen Diese Narren! Es gibt nur einen Gott, und zwar Sithis! Und unsere Unheilige Ziehmutter... dachte Nirwana, während sie spöttisch den Leuten zuhörte.
Nachdem Palonyira ihr Gebete fertig gesprochen hatte (in dem sie die Götter bat ihr Geschäft noch erfolgreicher zu machen) verließ sie den Tempel. Nirwana folgte ihr wieder. Als sie durch eine dunkler Seitengasse ging, schnappte ihre Falle zu.
Blitzschnell stand sie hinter Palonyria, hielt ihr das Schwert an die Kehle und flüsterte bedrohlich: "Habt ihr noch was zu sagen, bevor ich euch zu Sithis schicke?"
Sie versuchte sich loszureißen, doch sie hatte keine Chance. Nirwana war zu stark. "S.. Sithis? Nein ich hab doch nichts getan! B..bitte last mich Leben!" wimmerte die Ladenbesitzerin verzweifelt, aber zu leise als das sie jemand hören konnte. Der Druck der Klinge war zu fest.
Nirwana Lachte. Es war ein kaltblütiges, tiefes Lachen, das es einem kalt über den Rücken laufen lässt. Sie lachte, weil sie Sithis Willen spürte. Sie spürte, das sich ihr fürchterlicher Vater auf das Blutbad freute.
"Betteln hilft nichts. Sagt auf Wiedersehen," noch ein eiskaltes Lachen, und dann schnitt Nirwana ihr die Kehle durch. Sie atmete tief durch. Schattenklinge, die vorher nur blass rötlich schimmerte, strahlte jetzt in einem Blutrot. In diesem Moment spürte sie Sithis in sich. Wie ein Geist durchfuhr er sie und hinterließ ein Glücksgefühl.
Sie wollte sich gerade umdrehen und in der bereits angebrochenen Nacht verschwinden, als sie hinter sich ein Lachen vernahm. Nicht das Lachen einer Mörderin bevor sie ihr Werk vollbrachte, sondern wie das spöttisch Lachen eines schadenfrohen Mannes. Und da sah sie ihn am Ende der Gasse stehen: Ein Mann mittleren Alters mit einer Stahlrüstung auf der eine weiße Hand abgebildet war. Diese sollte als Gegenteil der schwarzen Hand symbolisieren.
"Da habt ihr wohl nicht gut genug aufgepasst, Blulecker! Ein schlechter Tag für euch, aber ein guter für mich", Phillida lachte wieder und zog seine Waffe.
Als Nirwana ihn sah, zog sie ebenfalls ihr Schwert. Gegen ihn würde sie gewinnen. Doch als hinter Adamus drei weitere Wachen auftauchten, wusste sie, das sie den Kampf nicht gewinnen könnte.
Sie steckte Schattenklinge weg und lief los. Sie wusste das sie in ihrer leichten Rüstung schneller war als die Wachen mir ihren schweren Stahlrüstungen.
Geschwind lief sie ins Marktviertel, sah zurück und als sie merkte, das die Wachen zu weit zurückgeblieben waren um sie zu sehen, sprang sie in die Kanalisation.

"Phillida, dieses verfluchte Schwein!" fauchte sie, als sie sich den Staub, der durch den Sprung aufgewirbelt worden war, von der Rüstung klopfte.
Auf einmal ging der Kanaldeckel auf und eine Person sprang hinein. Da es dort unten ziemlich dunkel war, konnte Nirwana sie nicht erkennen.
Sie zog ihr Schwert und richtete es auf den unbekannten.
"Nein! Tötet mich nicht! Ich bin ein Diener Sithis! Hört Euch an was ich zu sagen habe, dann werdet Ihr es verstehen!" sagte die Person.
Nirwana wusste nicht so Recht, ob sie das glauben sollte. Sie entschied sich, ihm zuzuhören... sie konnte ihn ja später immer noch töten.
"Gut. Sagt mir, was ihr zu sagen habt. Aber wenn ich das Gefühl habe, das ihr mich anlügt, `Bruder´"  sie lächelte ihn, um den Sarkasmus zu betonen, an "Dann werde ich euch töten." Sie hielt das Schwert weiterhin auf ihn gerichtet.
"Danke, ihr werdet es nicht bereuen. Mein Name ist Jason. Ich habe früher für die Zuflucht in Skingrat gearbeitet. Doch der Leiter der dortigen Zuflucht war der Meinung, das ich in der Zuflucht von Cheydinal mehr gebraucht werden würde. Ich reiste also nach Cheydinal und kam kurz nach eurer Abreise an. Vincente Valtieri hat sich um euch gesorgt, da er wusste, wie aufmerksam Phillida in letzter Zeit war. Also gab er mir den Auftrag, euch zu beobachten und falls Phillida euch erwischt es Vincente zu melden. Er hat mir auch einen Brief an euch mitgegeben", Jason reichte Nirwana ein Blatt Papier.
Sie warf einen Feuerball in die Luft und ließ ihn dort erstarren (sie war sehr begabt in Zerstörung). Im Licht des Feuerballs konnte sie Jason gut sehen. Ein Kaiserlicher, etwa 20 Jahre alt, mit schwarzen, kinnlangen Haaren und dunklen Augen. Außerdem hatte er eine Rüstung der dunklen Bruderschaft an.
Nirwana erkannte die Rüstung natürlich sofort, doch sie glaubte ihm noch nicht. Sie nahm den Brief und las ihn durch:

Seid gegrüßt Nirwana,
Wenn ihr das hier lest, habt ihr Jason wohl schon getroffen.
Er ist ein Assassine aus der Skingrat Zuflucht, den ich zu euch geschickt habe.
Von ihm geht keine Gefahr aus

Vincente Valtieri

Darunter war das Zeichen der dunklen Bruderschaft. Jason hatte also die Wahrheit gesagt.
"Gut Bruder" dieses mal meinte sie es ehrlich "ich schlage vor, wir warten etwa 3 Stunden hier. Bis dahin sollte sich alles wieder beruhigt haben. Dann gehen wir nach Cheydinal."
Jason war einverstanden. Sie nutzten die Zeit, um ihre Rüstungen und Waffen zu reparieren, und nach etwa drei Stunden machten sie sich auf dem Weg.
Sie schlichen von Marktbezirk ins Hafenvierten und von dort schwammen sie ans andere Ufer. Keiner entdeckte sie dabei. Da sie beide sehr gute Läufer waren, kamen sie vor dem Sonnenaufgang in Cheydinal an.
« Letzte Änderung: 24.09.2011, 15:41 von tamriel »
  17.09.2011, 21:16
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Gemeinsam gingen sie zu Vincente Valtieri.
Als er sie sah, begrüße er sie herzlich: "Nirwana! Jason! Bin ich erleichtert das euch nichts zugestoßen ist. Wir haben nämlich von der Zuflucht in Chorrol die Information bekommen, das Phillida irgendeinen Informanten in die Bruderschaft eingeschleust haben muss! Daher hatte ich die Befürchtung das er wusste das ihr einen Auftrag in der Kaisterstadt habt."
Nirwana musste lächeln, als der alte Vampir das sagte. Es war ein weiterer Beweis dafür, das die dunkle Bruderschaft mehr als nur eine Gilde war. Es war eine Familie.
"Ist schon gut Vincente. Es ist uns ja nichts geschehen", sagte Nirwana fröhlich, "könntet Ihr uns jetzt unsere Belohnung haben? Ich bin erschöpft und möchte diese Nacht noch etwas Schlaf bekommen."
"Aber natürlich. Ich vergesse immer, das ihr Menschen einen anderen Tag-Nacht Rhythmus habt als ich", er lachte und gab beiden 500 Goldstücke.
Nirwana und Jason verabschiedeten sich. Danach gingen beide in ihre Gemächer. Nirwana verstaute ihr Gold und ihre Waffen, deponierte die Rüstung in den Schrank und legte sich in ihr Bett.

Die Kaiserliche schlief etwa 3 Stunden, dann wachte sie auf. Sie zog sich ihre Rüstung an, band ihre Haare zu einem Pferdeschwanz und machte sich auf in den Esssaal, wo zu dieser Zeit das Frühstück stattfand.
Im Esssaal waren erstaunlich wenig Leute. Außer Nirwana waren dort nur Ocheeva, die frühere Leiterin der Zuflucht, und Antoinette Marie, eine der besten Freundinnen Nirwanas.
Ocheeva begrüßte sie freundlich: "Hallo Nirwana! Setz dich doch und erzähl uns von deinem gestrigen Auftrag. Ich habe gehört, du musstest vor Phillida und 3 Wachen fliehen! Ist das wahr?" fragte die Argonierin neugierig.
Nirwana setzte sich an den Tisch, nahm sich ein Brot mit Butter und antwortete: "Hallo Ocheeva. Du bist heute aber neugierig", sie lachte, um den Scherz zu betonen, "Ja, das stimmt. Ich werde dir das irgendwann einmal erzählen. Aber nicht heute. Wo sind denn unsere Brüder? Und Telaendril?"
Dieses mal antwortete Marie: "Die schlafen alle noch. Sie haben gestern wohl etwas zu lange gefeiert. Du weißt ja, gestern war es zwei Jahre her das der Verräter getötet wurde."
Valar Morghulis
All men must die
  28.09.2011, 21:50
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