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Thema: Quest 16: Eine unendliche Geschichte  (Gelesen 32592 mal)

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<< 15 - Paarthurnax
- Akt 3: Quest 16 - Friedensverhandlungen -




Auftraggeber: Jarl von Weißlauf

Region: Weißlauf, Hoch-Hrothgar, Palast der Könige/Windhelm, Schloss Elend/Einsamkeit

Belohnung: (Fortführung der Hauptquest + ggf. levelabhängige Ausrüstung von Ulfric)


Voraussetzungen

Quest "Der Gefallene" ist aktiv + Bürgerkrieg noch unentschieden.


Schnelldurchgang

Um die Drachenfeste als Falle für einen Drachen zu nutzen, benötigt man die Unterstützung des Jarls von Weißlauf. Seine Einwilligung gibt er jedoch erst, wenn der Bürgerkrieg unterbrochen wird. Man muss also beide Kriegsparteien an einen Tisch bekommen und einen Waffenstillstand aushandeln.


Questbeschreibung

Das ist eine Zwischenquest, die je nach politischer Lage absolviert werden muss.

  • Die Quest wird aktiviert, wenn der Bürgerkrieg noch im Gange und unentschieden ist.
  • Die Quest wird nicht aktiviert, wenn eine der Seiten höchstens ein Fürstentum besitzt oder der Bürgerkrieg beendet ist.

Sprich mit Arngeir
Mit dem Ziel, die Graubärte als Gastgeber einer Friedenskonferenz zu gewinnen, begibt man sich nach Hoch-Hrothgar. Meister Arngeir argumentiert zunächst, dass die Graubärte sich nie in politische Angelegenheiten eingemischt haben. Doch da der Spieler die Unterstützung von Paarthurnax hat, wäre es der Weg, den man gehen muss. Er möchte, dass man General Tullius und Ulfric Sturmmantel benachrichtigt, dass die Graubärte sie sprechen wollen und verspricht, sein Möglichstes zu tun, um ein Abkommen zu erzielen.

Sprich mit Ulfric Sturmmantel
Man trifft Ulfric Sturmmantel im Palast der Könige in Windhelm, wo er mit seinem ergrauten Huscarl Galmar Stein-Faust die nächsten Kampfschritte bespricht. Spricht man ihn an, wird er sich an Helgen erinnern. Je nach Fortschritt des Bürgerkriegs hat man verschiedene Dialogoptionen, mit denen man spielen kann. Ulfric hat den größten Respekt vor den Graubärten und die Drachenangriffe werden immer mehr zur Plage. Am Ende ist er bereit, an der Friedenskonferenz teilzunehmen, wenn auch Tullius dabei ist. Dann wendet er sich in seiner unbeherrschten Art weiteren Kriegsplänen zu.



Sprich mit General Tullius
General Tullius, der oberste Befehlshaber der kaiserlichen Streitkräfte in Himmelsrand, diskutiert die Lage mit Legat Rikke auf Schloss Elend. Ungeduldig und die Traditionen und Prinzipien der Nord verachtend sucht er einen schnellen Weg zum Sieg. Man wird je nach Fortschritt des Krieges und der Seite, für die man sich entschieden hat, entsprechend begrüßt. Auch der General erinnert sich noch an Helgen und den Spieler. Zunächst will er von den Graubärten nichts wissen und erklärt auch, dass er nicht nach Himmelsrand geschickt wurde, um gegen Drachen zu kämpfen. Doch er gibt zu, dass wegen der Drachenangriffe Truppenverlegungen immer schwieriger werden und erkennt, dass die Sturmmäntel genauso darunter leiden. Schließlich willigt er ein, zu dem Rat der Graubärte zu kommen.



Sprich mit Arngeir
Bei der Ankunft im Kloster wird man in der Eingangshalle von den vier Mönchen empfangen. Schnell merkt man, dass sie mit der aktuellen Situation unzufrieden sind. Meister Arngeir bereut beinahe, der Ausrichtung der Konferenz zugesagt zu haben, denn die Männer der Gewalt haben nichts in den Hallen zu suchen, die dem Frieden geweiht wurden. Man kann ihm versprechen, alles zu tun, damit Frieden geschlossen wird. Die Graubärte zweifeln daran, bitten jedoch, sich zu den anderen zu setzen.

Nimm Platz
Wenn man nicht sofort zu den anderen in den Konferenzraum geht, kann man die Ankunft der Klingen miterleben. Delphine und Esbern sind im Hoch-Hrothgar nicht willkommen und man spürt, wie sehr die Fronten verhärtet sind. Bevor sich Delphine ihre Rechte erstreitet, bei dem Rat anwesend sein zu dürfen, schreitet Esbern ein und erinnert daran, dass Alduin aufgehalten werden muss. Die Klingen würden mehr als die meisten über die Lage und die Bedrohung bescheid wissen und ihre Anwesenheit wäre bei diesem Rat erforderlich. Meister Arngeir gibt nach und bittet sie, hereinzukommen. Der Spieler hat die Ehre, sich als erster an seinen vorgegebenen Platz zu setzen.



Handle einen Waffenstillstand aus
Am runden Tisch links vom Spieler sitzen Legat Rikke, Jarl Elisif die Liebreizende, General Tulius, ggf. Jarl Balgruuf der Ältere und Elenwen, die intrigante Thalmor-Botschafterin. Meister Arngeir nimmt Platz dem Spieler gegenüber. Rechts vom Spieler sitzen Esbern, Delphine, Jarl Ulfric Sturmmantel, Galmar Stein-Faust und ggf. Jarl Vignar der Verehrte.

Die Verhandlungen haben noch nicht begonnen, schon droht der aufbrausende Ulfric mit Abbruch, wenn er sich mit der Thalmor-Schlange an einen Tisch setzen muss. Er sieht es als eine bewusste Provokation der Kaiserlichen an. Tullius' Erklärung, dass sie Teil der kaiserlichen Delegation ist, beruhigt Ulfric nicht und der Spieler muss ein Machtwort sprechen.



Die Anwesenheit von Elenwen hat keinen Einfluss auf die Verhandlungen. Die kaiserliche Seite wird es als Benachteiligung empfinden, wird aber nichts gegen die Verabschiedung von Elenwen tun können. Man kann also entscheiden, wie man will. Überhaupt stehen jetzt ein paar Entscheidungen an, bei denen alle Augen auf den Spieler gerichtet sind. Hat man demnächst vor, sich am Bürgerkrieg zu beteiligen oder tut es bereits, ist jetzt die einmalige Gelegenheit gekommen, die Kräfteverhältnisse im Krieg zur bevorzugten Seite zu verschieben. Die Kriegsparteien streiten nämlich um die Herrschaftsansprüche in einigen Fürstentümern. Da sie sich nicht einigen können, muss der Drachengeborene die Entscheidung treffen. Egal, wie oft man eine Seite bevorteilt oder benachteiligt, alle werden die Entscheidungen hinnehmen und umsetzen. Wenn man sich für den Bürgerkrieg nicht interessiert, kann man auch mehr oder weniger unparteiische Antworten geben.

Meister Arngeir beschwört alle noch einmal, den Geist von Hoch-Hrothgar zu respektieren und Bestes zu geben, um den ersten Schritt hin zu dauerhaftem Frieden in Himmelsrand zu tun.

Die Machtverschiebungen funktionieren so, dass man die Vorherrschaft über ein kleines Fürstentum gegen die über ein großes tauscht. Um die richtige Entscheidung für die eigene Seite zu treffen, muss man wissen, was groß und was klein ist. Hier der Vergleich anhand der Hauptstädte:

  • Groß & wichtig: Einsamkeit (HQ), Markarth, Weißlauf, Windhelm (HQ), Rifton
  • Klein & weniger wichtig: Falkenring, Dämmerstern, Morthal, Winterfeste

Irgendwann im Laufe der Verhandlungen wird die Seite, die sich benachteiligt fühlt, damit drohen, den Verhandlungstisch zu verlassen. Esbern rettet die Situation, indem er an alle appelliert, angesichts der Drachengefahr zusammenzuhalten. Man diskutiert weiter und nach weiteren Forderungen und Zugeständnissen ist die Konferenz beendet.

Damit endet diese Zwischenquest und es geht weiter mit der immer noch aktiven Quest "Der Gefallene".



Video


Bekannte Fehler

  • Mehrere Ungereimtheiten und Fehler sind bei dieser komplizierten Quest gemeldet worden. Viele davon sollen mit dem kommenden Patch 1.4 behoben sein. Deshalb warte ich mit der Auflistung.


Tipps & Anmerkungen

  • Sobald man den zweiten Kriegsherren überzeugt hat, den Friedensverhandlungen beizuwohnen, machen sich unbemerkt vom Spieler mehrere Personen auf den Weg nach Hoch-Hrothgar. Jarl Elisif steht wie in Trance auf, geht aus dem Blauen Palast und verlässt die Stadt. Gleichzeitig tut das der erste Kriegsherr samt Begleiter und der derzeitige Jarl von Weißlauf. Dass die Thalmor-Botschafterin Elenwen sich zeitgleich auch in Bewegung setzt, kann man gerade noch nachvollziehen. Wer aber Delphine und Esbern im entfernten Tempel der Himmelszuflucht informiert hat, weiß nur Bethesda.
  • Bevor man sich an den Verhandlungstisch setzt, kann man jeden Teilnehmer ansprechen und Interessantes und teilweise Einmaliges zu hören bekommen.
  • Elenwen sitzt am Tisch auf der Seite des Kaiserreichs, doch das ist nur politisch-diplomatische Augenwischerei. Ihre Motive als Thalmor sind vielschichtiger und sie zieht ihre Fäden hinterlistig auf einer anderen Ebene. Ihre wenigen Bemerkungen sind entsprechend geschickt gewählt.
  • Wenn man sich bei den Antworten am Verhandlungstisch unsicher ist, kann man auch nur die Optionen wählen, die mit 'Überreden' markiert sind. So hat man auf jeden Fall etwas erreicht.
  • Hat man einen Begleiter dabei, könnten seine/ihre Bemerkungen es schwierig machen, der Diskussion am Tisch zu folgen. Am besten man geht alleine zu der Konferenz oder lässt seinen Begleiter im Vorraum warten - vor allem bei Mjoll zu empfehlen.
  • Wenn der Bürgerkrieg noch nicht fortgeschritten ist, wäre eine dem Frieden dienende Lösung z.B.: Elenwen bleibt / Markarth wechselt / Dämmerstern wechselt / Entschädigungen werden geleistet.
  • Sobald die Konferenz vorbei ist, werden die Kampfhandlungen bis auf Weiteres unterbrochen und Bürgerkriegsquests vorerst nicht mehr vergeben.
  • Unter Umständen (wenn man sich vor den Verhandlungen den Sturmmänteln angeschlossen hat und in der Verhandlung ihre Seite präferiert hat) bekommt man nach der Konferenz ein Geschenk von Ulfric.





« Letzte Änderung: 25.03.2012, 21:57 von klarix »
  11.11.2011, 15:00
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  11.11.2011, 16:47
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