Also, ich bin momentan Level 61 und auf Assassine geskillt mit Schwerpunkt Bogen und spiele den höchsten Schwierigkeitsgrad. Bin gerade dabei den Alchemie Baum weiter auszubauen. Bogeschiessen, Schmiedekunst, Schleichen, Vezauberung sind auf 100 und die wichtigsten Perks verteilt. Mein Bogen macht 374 Schaden ohne selber verzaubert zu sein (durch Verzauberung Rüstung, Ring, Halskette und Schmiedekunst). Viele meiner Gegner kann ich dadurch mit einem Pfeil ins Jenseits schicken, wenn ich im Schleichmodus bin. Aber ich finde das gar nicht mal so schlecht, weil es einfach realistischer ist. Es kann ja nicht sein, dass ich einem menschlichen Lebewesen 5-7 Pfeile, wenn nicht sogar mehr, in den Körper jagen muß bis er den Löffel abgibt. Sicherlich kann man jetzt sagen, dass es zu leicht ist, aber ich finde es realer. Natürlich findet man dadurch nicht mehr wirklich bedrohliche "normale" Gegner, aber das ist auch gut so. Umsonst bin ich nicht mittlerweile ein Meister meines Fachs mit jeder Menge Fähigkeiten. Und Drachen können mich trotzdem immer noch durch Ihren Feuer- bzw. Eisatem mit einem Schlag kalt machen. Man muß halt das gesunde Mittel finden. Ich verwende z.B. nie Tränke, außer zum Steigern meiner Schmiede- oder Verzauberungskunst. Das war es. Es ist immer selben überlassen wie man das Spiel spielt.
Die ersten paar Stunden habe ich mich noch durch die Gegend gekämpft ohne irgendwelche Quests zu erledigen und es war ein gutes Gefühl, da man jederzeit sterben konnte. Jetzt bin ich mittlerweile so stark, dass es mich nicht mehr reizt Höllen oder Ruinen nur aus Neugierde zu erforschen. Jetzt reizen mich die Quests und dann ist es okay wieder Dinge zu erforschen, da es einen Grund hat das zu tun. Man muß die eigene Balance finden. Wenn aber die Quests nicht wären, würde ich mich auch langweilen. Weil ab Level 50-55 wird das Spiel einfach zu leicht bzw. die Herausforderungen sind einfach nicht reizvoll genug. Aber durch meine Spielweise bin ich ziemlich von der Qualität der Quests abhängig und da merkt man leider, dass Bethesda nicht wirklich gute und ausgefallene Quests mit interessanten Charakteren schreiben kann. Teilweise verkommt dann eine Quest zu einem Speedrun, hauptsache Sie ist erledigt.
Skyrim ist ein gutes Spiel für nebenbei und um sinnlos Zeit zu verschwenden, aber es hat keine storytechnische Klasse wie die Spiele Mass Effect, The Wichter oder Baldurs Gate. Diese Spiele beherrschen es interessante Charaktere und Quests zu erschaffen. Und vom reinen Unterhaltungswert kommt Skyrim leider auch nicht an Spiele wie Batman oder Prince of Persia ran, die wissen was Entertainment ist. Skyrim bietet mittelmässige Quests und mittelmässige bis gute Unterhaltung, aber das reicht aus um es mehrere Stunden zu spielen, da es einfach durch den Umfang viel weg macht. Aber manchmal wünschte ich mir weniger Umfang und mehr Story, denn ich erwische mich leider oft genug, wie ich Dialoge wegklicke, weil Sie einfach langweilig sind. So leid es mir tut.