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Thema: Skyrim ist ein Spiel für Unüberlegte und bestraft Powergamer  (Gelesen 110856 mal)

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Keine große Freiheit in der (erfolgreichen sprich überlebensfähigen) Charaktererstellung zu haben scheint mir ein immenser (!) Kritikpunkt zu sein und ich finde es erstaunlich, wie das hier mit "Ach spielt doch einfach, ihr Pessimisten" abgetan wird.
Tjoa, dass nennt man freie Meinungsäußerung......

Ganz ehrlich, ihr gebt euch nicht mal die Mühe, die Posts der "Gegenseite" zu lesen. Dass einige euch zwar recht geben, es ihnen aber schlichtweg egal ist (verdammt es ist nach wie vor nur ein Spiel), überlest ihr gekonnt, stattdessen, stellt ihr alle, die nicht in euer "das Leveling System zerstört das Spiel und nimmt jedem dem Spielspaß" Horn bläst, als dumm dar........
Es gibt keine Leidenschaft. Es gibt nur Besessenheit.
Es gibt keine Erkenntnis. Es gibt nur Überzeugung.
Es gibt keine Absicht. Es gibt nur Willen.
Es gibt nichts. Nur mich.
  15.11.2011, 21:49
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Nur weil ihr dumme Spiele bevorzugt, heißt dass nicht dass ihr komplettere und intelligentere Gamedesigns der Vergangenheit als "alt" abtun könnt.
Es war sicher komplexer, aber den Rüstungswert auf 85 zu begrenzen und Chamäleon/Reflektion 100% zuzulassen ist definitiv kein intelligentes Gamedesign, dann auch noch das tolle Levelsystem bei dem es unter Umständen sogar hilfreich war in den Knast zu gehen.
Entweder Attribute steigen mit den Fähigkeiten oder durch Auswahl beim Levelaufstieg, diese ganze "Wenn man zuviel aufsteigt und dann nicht das betreffende Attribut wählt verschenkt man Punkte"-Nummer war einfach unsinnig.
Ein sinniges Attributssystem wär zwar besser, aber ohne ist auch ok.

Auf der anderen Seite widerrum konnte man alles maximieren, was mit Rollenspiel garnichts mehr zu tun hat. Von der Möglichkeit sich auf höheren Leveln einfach ein paar Zauber zusammenzustellen die zunächst Magicka und Willenskraft und später dann auch anderes steigern, diese einfach hintereinander weg zu casten und dann mit 3 Überzaubern ganze Städte auszuradieren ganz zu schweigen

Nach 391 Stunden, 30 Minuten, 6 Sekunden, 45 Levelaufstiegen, 101 Obliviontoren (Karte), 238 Quests, 5113 Kills, 672 Witzen,
15 Beitritten, 53 Beförderungen, einer Degradierung, 2 Rauswürfen und 5 Krankheiten
bekam Sinderion den 100.Nirnwurz überreicht
  15.11.2011, 22:35
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Am Ende muss man sich nur die Frage stellen: spiele ich das Spiel um mich mit anderen zu vergleichen / epische gear zu bekommen / alleine spaß zu haben?
Wenn man NUR das Spiel als das was es ist sieht gibt es kein Problem. Es ist eine Designentscheidung. Die eigentliche Frage ist wieso man etwas von einem Spiel erwartet wenn man eh schon weiß dass es das nicht bietet?
Morrowind kommt halt aus ner Ära wo RPGs noch deutliche Wurzeln in Pen und Paper und sowas hatten. Skyrim ist ein modernes RPG.
:D
  16.11.2011, 03:33
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Ich spiele auch lieber mit chars, die mehr Komplexität benötigen, um sie zum Erfolg zu bringen. Oblivion war da für mich schon sehr gut. Ach ein anderes Spiel fällt mir dazu ein, Sacred 2, wo man schnell einen char verskillen konnte, wo man mit Verstand spielen sollte und konnte. In Oblivion wurde das ebenfalls geboten, Skyrim hingegen ist mir in diesem Bereich eingebrochen. Ehrlich gesagt, hatte ich nach 6h spielen das Interesse daran sehr verloren, weils mich nicht mehr wirkl. reizt. Nur noch mit Kopfschütteln über das, was aus Elder Scrolls geworden ist - bin ich entäuscht. Leider hilft da für mein Geschmack, auch kein großer Name wie Bethesda Softworks darüber hinweg. Sie sind ihrer Linie untreu geworden und somit den Spielern, die genau das zu schätzen wussten.
Einfach zu sagen, sie hätten sich der Masse angepasst ist zwar passiert, aber als Begründung dafür, daß diese Entscheidung richtig wäre, ist zweifelhaft  im Sinne für den Spieler. Ich denke ehr das ist eine wirtschaftliche Entscheidung seitens Bethesda Softworks, denn die wollen natürlich noch besser verkaufen - verständlich in diesem Sinne. Somit bleiben eben einige, zu denen zähle auch ich mich, auf der Strecke und jammern: "Früher war alles besser" ;)
Aber mal ernsthaft: Es ist nur ein Spiel :)
  16.11.2011, 07:48
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Irgendwie verstehe ich die Kritik nicht so ganz. Habe jetzt nur Seite 1 des Threads gelesen und weiß nicht, ob das, was ich nun schreibe, schon gesagt wurde, aber: Das Item-crafting ist doch ganz nett geworden.

Ich habe Schmieden auf 100 und Verzauberung auf 100, kann nun zwei Verzauberungen auf einen Gegenstand anwenden. Habe mir erstmal ne Schmiede-Rüstung gemacht, da es einen Zauber gibt, der Schmiede-Verbesserungen prozentual erhöht, lässt sich auf vier Rüstungsteile (Rüstung, Handschuhe, Ring, Amulett) anwenden, und zusammen mit einem Trank der Verzauberung und zwei mächtigen Seelensteinen besitzt jedes Rüstungsteil meiner Schmiederüstung jetzt eine Schmiedeverbesserung von 40 %. Wenn ich mal bessere Verzauberungstränke finde, wird das noch höher, denke ich. Habe nun mit dieser Rüstung 160 % Schmiede-Verbesserung. Wenn ich mir nun Rüstungsteile schmiede, z.B. Daedra-Rüstung, wende ich dazu noch einen Zaubertrank der Schmiedekunst + 50 % an, und schon wird aus nem Handschuh mit Rüstungsstärke 40 einer mit 110 oder mehr.

Und auf all diese wundervoll gefertigten Rüstungsteile kommen dann nochmal Verzauberungen mit zwei mächtigen Seelensteinen, z.B. kann ich mir Handschuhe/Armschienen mit "Zerstörungszauber verbrauchen 50 % weniger Magicka" erstellen, was ENORM viel bringt. Oder Feuerresistenz 80 % bzw. allgemeine Magieresistenz + 40 % - mit nur EINEM Rüstungsteil. Und auch hier kann man dann nochmal nen Zaubertrank der Verzauberung anwenden und das ganze nochmal höher schrauben ...

Alles in allem gibt's schon mannigfaltige Möglichkeiten des Item-Craftings.

Zugegeben, die Möglichkeiten (vor allem der Magie) waren bei Oblivion vielzähliger, aber Skyrim finde ich viel ausgewogener. In Oblivion hab ich mir schon nach kurzer Zeit ne Rüstung geschmiedet, die auf allen Teilen den Chamäleon-Effekt drauf hatte und war dann durch Chamäleon 100 komplett unsichtbar und unverwundbar (hat ja kein Feind zurückgeschlagen, wenn ich angegriffen habe). Es hat zwar Spaß gemacht, diese Rüstung zu schmieden, aber danach hat das Spiel selbst keinen Spaß mehr gemacht, denn wer unverwundbar ist ... den reizt es nicht allzu sehr, in irgend nen Dungeon zu gehen, um Gegner zu töten (langweilig) oder Items zu finden (hab ja eh schon das beste was es gibt, Unverwundbarkeit). Dadurch war Oblivion dann quasi kaputt-gecraftet.

Da habe ich lieber ein Spielsystem, das mich keinen unzerstörbaren Charakter erschaffen lässt, dann macht das Spiel auch noch Spaß, obwohl man tolle Rüstungsteile sein eigen nennt.


Was ich mich allerdings noch frage, vielleicht weiß es ja einer von euch: Es gibt ja Zaubertränke mit "Verzauberungen verbessern" (20 % für 60 sek war das höchste was ich da bisher gefunden hatte), aber gibt es "Verzauberungen verbessern" auch als Skill, den man von einem entzauberten Gegenstand erlernen kann? Denn dann wäre quasi eine unendliche Verbesserung der Verbesserung möglich: Rüstung verzaubern, auf dass sie bessere Verzauberungen macht. Mit dieser Rüstung dann ne neue (stärkere) Verzauberungsrüstung schmieden. Mit dieser neuen, stärkeren dann wieder eine neue, stärkere Verzauberungsrüstung schmieden, usw. und so fort. Also wenn Bethesda nicht doof war, dann gibt es diesen Skill nicht. Wenn es ihn doch gibt, dann sind den Verzauberungen keinerlei Grenzen mehr gesetzt ...
« Letzte Änderung: 16.11.2011, 09:14 von Walross »
  16.11.2011, 09:07
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SuperChar

Zitat von: Skyrim:Leveling - UESPWiki
The game imposes a soft cap at level 50. Past level 50, leveling up happens much more slowly. The theoretical level cap (maximum level) is level 81, reached by increasing all skills to 100.(tested with player.advskill console cheat)

Das fett unterstrichene ist eine Falschaussage. Der "player.advskill"-Cheat bewirkt nichts, da ich den probiert habe, weil ich das selber testen wollte!
Wie einschlägig kann dann also die komplette Behauptung sein, wenn man das selbst NICHT überprüfen kann?

Um nochmal auf die Perkpunkte zurückzukommen...
Ich habe endlich einen recht umständlichen Weg gefunden das zu testen, aber offenbar bekommt man doch noch Perkpunkte nach LVL50.
Perkpoint (0).jpg (353.21 KB) Perkpoint (1).jpg (351.51 KB)

Die 20 Extrapunkte durch Quests kann ich zwar nicht belegen, aber 80 Perkpunkte durch reines Leveln scheinen drinnen zu sein.
Natürlich kann man mit 80 Punkten dennoch nicht soviele Perks auswählen wie ich hier bei meinem Test-Char.

Und was High-Level angeht: Der Schwierigkeitsgrad hat selbst auf Superchars einen Einfluss genauso wie in Oblivion. Selbst wenn man alles auf 100 hat (gut davon bin selbst ich noch weit entfernt. Fertigkeiten leveln jetzt anscheinend 1mal am Tag, anstatt 1mal in der Stunde :ugly:) und sogar alle Perks hat, gibt es dennoch einige Gegner in Skyrim die einem leicht töten können.
Drachen bleiben immer eine Herausforderung. Zuvor einen entdeckt der sich "Alter Drache" nannte. "Drache" und "Blutdrache" kenne ich schon, aber der alte Drache scheint zu den höchsten Formen von Drachen zu gehören.
Der heizt mir noch gehörig ein.

Was für einen Char ich beim normalen Spielen verwende weiß ich noch nicht, aber die Tierzungen-Fertigkeit von Waldelfen finde ich nun doch recht dürftig, vor allem da sie nur einmal pro Tag eingesetzt werden kann :(

Wer jedoch Probleme mit der Schwierigkeit bzw. Leichtigkeit des Spiels hat, sollte mal am Schwierigkeitsgrad rumprobieren ;)
« Letzte Änderung: 16.11.2011, 10:31 von ENC »
  16.11.2011, 10:18
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So, hab grad ein bißchen danach gegoogled, man kann wohl wirklich eine neverending story aus Alchemie/Schmieden machen und sich limitlos verbessern: Per Alchemie Verzauberungstrank brauen, dann Rüstung schmieden, die gebraute Tränke stärker macht, dann wieder Verzauberungstrank brauen mit neuer Rüstung (= stärkerer Trank), dann wieder Trank benutzen und Rüstung machen, die noch besseres Tränkebrauen ermöglicht, dann wieder noch besseren Trank brauen ... und so weiter und so fort.

Muss gleich mal meine Alchemie hochleveln heute, die habe ich sträflich vernachlässigt, weil ich nicht wusste, dass man sie auf diese Weise verwenden kann ...
  16.11.2011, 11:05
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Warum beenden wir diese verannte Diskussion nicht einfach?
Weil gewisse Dinge einfach ein Fehler in dem Spieldesign sind und per Patch entfernt werden sollten. Zwar glaube ich nicht, dass die Entwickler das hier lesen, aber es könnte trotzdem einige spieler geben, die Meinungen im offiziellen Forum zusammentragen.

Ein Elderscrolls Spiel zeichnete sich immer dadurch aus, dass man machen konnte, was man wollte. Warst du bis Stufe 50 ein Krieger und willst nun Bogenschütze spielen? Kein Problem, nimm einen Bogen in die Hand! Doch in Skyrim ist das nicht mehr möglich, ganz einfach weil man locker weitere 10-15 level braucht um als Bogenschütze genauso effektiv zu sein. Das war zwar in den anderen Elderscrolls spielen genauso (zumindest von der Dauer her bis die Fertigkeit auf dem Selben level war, wenn man es nur als Nebenfertigkeit hatte zählte das ja nicht zum level), aber was in Skyrim neu ist: Man verbaut sich damit andere Fertigkeiten. Was man an Talenten dafür ausgibt, ein guter Bogenschütze zu sein, kann man nicht mehr in andere Fertigkeiten stecken! Man kann also nicht mehr mal eben das machen, worauf man Lust hat; jedes mal, wenn man etwas anderes machen möchte, muss man von neu anfangen.

Talente sollten Boni und das wichtigste sollten Fertigkeitenlevel sein. Ein Bogenschütze, der nur noch mit dem Schwert kämpft und übt wird irgendwann mit dem Schwert genauso gut umgehen können wie mit dem Bogen. Das ist in Skyrim aber nicht mehr so. Zur Zeit hab ich das Gefühl, Fertigkeitenlevel sind nur dazu da um vorzugeben, welches Talent man wann nehmen darf.

Das ist ein Umstand, den Bethesda nicht durch einen Patch ändern wird. Wird mal Zeit, dass das CK released wird.

Was sich aber ändern lässt und auch geändert werden sollte ist die schlechte Balance. Trolle, Säbelzahntiger und Bären gefährlicher als Drachen? Nahezu unsterbliche Banditenanführer die einen mit 2 Schlägen umhauen obwohl man ne Daedrarüstung trägt?
Oder erwarten die Entwickler von den Spielern, den Schwierigkeitsgrad bei jedem Gegner umzustellen um die schlechte Balance auszugleichen? Das muss ich echt machen um die Immersion wenigstens teilweise aufrecht zu halten. Drachen muss ich schwerer stellen weil ich die sonst mit 10 Schüssen vom Himmer hole während ich ein Bad in ihrem Feuer nehmen kann ohne dass es mich sonderlich beeindruckt, aber wenn ich Drachen auf ein ansprechendes Niveau hebe ist jeder gammelige Bandit dem Dohvakin überlegen. Da fragt man sich, wozu die einen extra Drachentöter brauchen wenn sowieso jeder stärker ist als nen Drache.

Und mach dir mal nicht so viele Sorgen um die Balance von Magier und Krieger bzw. Dieb...es ist nach wie vor so, dass ein hoch geskillter Magier einen Dieb und Krieger owned.
Schön wäre es. Auf dem Schwierigkeitsgrad Adept schießt mein Dieb fast jeden Magier mit 2-3 Schüssen um (und die, die länger leben, sehen mich nicht), während mein Magier quasi erst dann richtig spielbar wird, wenn ich Verzauberung dazu nutze um die Zauberkosten stark zu reduzieren weil sonst die Magicka gegen mehrere Gegner nicht reicht. Und das ist ein "abuse", ein exploit der schlechten Spielmechanik. Wenn man's nicht nutzt ist man zu schwach, wenn man's nutzt zu stark - wo bleibt das Mittelding? Eine gleichmäßige und Spielgerechte Charakterentwicklung? Dazu kommt: Ohne Talente macht es überhaupt keinen Sinn sich selbst etwas zu verzaubern, selbst wenn man die Fertigkeit auf 300 trainieren könnte. Und damit sind wir wieder bei den Talenten angelangt, die einen viel zu starken Einfluss haben.
~ Signatur ~
  16.11.2011, 11:23
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SuperChar

Ein Elderscrolls Spiel zeichnete sich immer dadurch aus, dass man machen konnte, was man wollte. Warst du bis Stufe 50 ein Krieger und willst nun Bogenschütze spielen? Kein Problem, nimm einen Bogen in die Hand!
[...]
Und damit sind wir wieder bei den Talenten angelangt, die einen viel zu starken Einfluss haben.

Wenn es darum geht, wieso hilfst du dir nicht selbst? Ist ja nur ein Spiel. Ein Stück Software, dass dich unterhalten soll, nicht mehr und nicht weniger.
Stell dir doch einfach 200 Talentpunkte ein und Level deine Fertigkeiten normal auf, damit du die Dinger auch vergeben kannst wo du willst ;)

Trolle, Säbelzahntiger und Bären gefährlicher als Drachen? Nahezu unsterbliche Banditenanführer die einen mit 2 Schlägen umhauen obwohl man ne Daedrarüstung trägt? [...] Drachen muss ich schwerer stellen weil ich die sonst mit 10 Schüssen vom Himmer hole während ich ein Bad in ihrem Feuer nehmen kann ohne dass es mich sonderlich beeindruckt.

Spielen wir das selbe Spiel? XD

Selbst bevor ich meinen Char auf LVL67 geschossen habe war es genauso fordernd wie es jetzt ist und ich hab kein einziges Mal die Schwierigkeit runter gedreht. Gut normale Banditen strecke ich mit meinem jetzigen Level mit 2 Schlägen nieder, aber ein höherer Bandit wird dann schon knifflig.
Drachen sind immer eine Herausforderung für mich.
« Letzte Änderung: 16.11.2011, 11:42 von ENC »
  16.11.2011, 11:32
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Ich gehöre zwar nach der hier verbreiteten Typologie zu den "unüberlegten" und "langsam denkenden", dennoch erlaube ich mir noch einen kleinen Exkurs in Sachen Semantik:

Computerspiel sind nicht komplex. Computerspiele können kompliziert sein, sogar sehr kompliziert, jedoch komplex sind sie nie.

Das soll im übrigen nicht heissen, dass an der Kritik von harlekin und Eldassar nichts dran ist. Es ist nur einfach nicht richtig wenn in diesem Zusammenhang gleich eine Schubladisierung vorgenommen wird wird zwischen dumm (neu unüberlegt) und gescheit.


« Letzte Änderung: 16.11.2011, 11:37 von Jorek »
"Auf lange Sicht sind wir alle tot." J.M.K.
  16.11.2011, 11:34
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Am Ende muss man sich nur die Frage stellen: spiele ich das Spiel um mich mit anderen zu vergleichen / epische gear zu bekommen / alleine spaß zu haben?

Wieder einer der es nicht begriffen hat. Um dir auf die Sprünge zu helfen: unique = einzigartig. Vereinfacht also so wie: Aragorn/Anduril, Artus/Excalibur, Legolas/Lorienbogen. Stell dir nun Aragorn mit einem Orkschwert, selbst geschmiedeter (weil Aragorn ja für seine Schmiedekunst bekannt ist!) Gondor-Rüstung und wegen mit mit einem Bogen den er grad auf dem Boden gefunden hat auf dem Rücken vor und du hast verstanden, welches Problem harlekin am Anfang des Themas so wurmt. Ganz zu schweigen von all den anderen Dingen.
Ein Rollenspieler will doch, dass tolle Rüstungen gegen Ende einen Gegenwert haben. Man weiß, dass man für diese Rüstung einen 6-stufigen Dungeon durchkämpft hat und dann gab es nur dieses eine Teil dafür und nicht gleich eine ganze Armada von Waffen und Rüstungsteilen. Und so freut man sich über jedes neue Teil, was mit viel Aufwand dazukommt. Und wenn man einmal austauschen muss, erinnert man sich schmerzlich daran wie toll das Schwert doch vor 5h war und wie man sich gefreut hat. In Skyrim gibt es sowas nicht und ich finde das unglaublich schade. Niemand redet dabei von 'sich vergleichen' oder hast du etwa in Gothic/Nehrim gleich ein Foren-Thema eröffnet, wenn du die Schattenrüstung bzw. das Rottenmeister-Set voll hattest? Ich nicht ..

« Letzte Änderung: 16.11.2011, 12:39 von Thunderbird »
Freedom is the freedom to say that two plus two make four. If that is granted, all else follows.
  16.11.2011, 12:37
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Man weiß, dass man für diese Rüstung einen 6-stufigen Dungeon durchkämpft hat und dann gab es nur dieses eine Teil dafür und nicht gleich eine ganze Armada von Waffen und Rüstungsteilen. Und so freut man sich über jedes neue Teil, was mit viel Aufwand dazukommt. Und wenn man einmal austauschen muss, erinnert man sich schmerzlich daran wie toll das Schwert doch vor 5h war und wie man sich gefreut hat. In Skyrim gibt es sowas nicht und ich finde das unglaublich schade.
Doch natürlich gibt es das! Ich hab schon diverse einzigartige Sachen gefunden, die auch sehr gut sind. Verdammt noch mal spielt doch einfach mal das Spiel durch, bevor ihr euch über Dinge beschwehrt die es garnicht gibt!
Nur weil es auf dem Reißbrett so aussieht, muss es im Fertigen nicht genauso aussehen.

Ein Elderscrolls Spiel zeichnete sich immer dadurch aus, dass man machen konnte, was man wollte. Warst du bis Stufe 50 ein Krieger und willst nun Bogenschütze spielen? Kein Problem, nimm einen Bogen in die Hand! Doch in Skyrim ist das nicht mehr möglich, ganz einfach weil man locker weitere 10-15 level braucht um als Bogenschütze genauso effektiv zu sein. Das war zwar in den anderen Elderscrolls spielen genauso (zumindest von der Dauer her bis die Fertigkeit auf dem Selben level war, wenn man es nur als Nebenfertigkeit hatte zählte das ja nicht zum level), aber was in Skyrim neu ist: Man verbaut sich damit andere Fertigkeiten. Was man an Talenten dafür ausgibt, ein guter Bogenschütze zu sein, kann man nicht mehr in andere Fertigkeiten stecken! Man kann also nicht mehr mal eben das machen, worauf man Lust hat; jedes mal, wenn man etwas anderes machen möchte, muss man von neu anfangen.

Wie mir scheint, willst du eine eierlegende Wollmilchsau züchten... du kannst doch nicht ernsthaft erwarten, dass wenn du dich auf viele Dinge spezialisierst, dass du dann effektiv wirst. Man muss sich eben für einige wenige Fertigkeiten entscheiden. Das war schon immer in jedem Rollenspiel so, dass ich gespielt habe.

Aber die Aussage, dass man nicht "umskillen" kann ist falsch. Ich habe 15 Stufen lang schwere Rüstung getragen und auch geskillt, jetzt habe ich einfach leichte Rüstung angelegt und skille darin. Ist zwar jetzt etwas schwieriger geworden aber es klappt trotzdem wunderbar. ;)

Was sich aber ändern lässt und auch geändert werden sollte ist die schlechte Balance. Trolle, Säbelzahntiger und Bären gefährlicher als Drachen? Nahezu unsterbliche Banditenanführer die einen mit 2 Schlägen umhauen obwohl man ne Daedrarüstung trägt?
Oder erwarten die Entwickler von den Spielern, den Schwierigkeitsgrad bei jedem Gegner umzustellen um die schlechte Balance auszugleichen? Das muss ich echt machen um die Immersion wenigstens teilweise aufrecht zu halten. Drachen muss ich schwerer stellen weil ich die sonst mit 10 Schüssen vom Himmer hole während ich ein Bad in ihrem Feuer nehmen kann ohne dass es mich sonderlich beeindruckt, aber wenn ich Drachen auf ein ansprechendes Niveau hebe ist jeder gammelige Bandit dem Dohvakin überlegen. Da fragt man sich, wozu die einen extra Drachentöter brauchen wenn sowieso jeder stärker ist als nen Drache.

Damit hast du allerdings vollkommen recht! Das nervt mich auch ein wenig...  :mad:
  16.11.2011, 12:52
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SuperChar

Diese "besonderen" Items trüben durchaus die Sinnhaftigkeit des Spiels, aber seit wann MUSS ein Spiel sinnhaftig sein? Bei einem Spiel geht es um den Unterhaltungswert, nicht um die Sinnhaftigkeit. Bei Tetris muss man beispielsweise auch nur versuchen aus diversen Bauklötzen verschieden Reihen aufzubauen. Ist eine Reihe lückenlos geschlossen, verschwindet sie und man bekommt Punkte.
Überhaupt keine Sinnhaftigkeit, aber hat mir früher irren Spaß gebracht :D
Heute Spiel ich es nur zum Zeitvertreib, wenn ich grad naturell mit was anderem beschäftigt bin  :ugly:

Ich für meinen Teil denke, dass viele ein Problem mit dieser "Modernisierung" haben, aber mit gefällt der Schritt, den Bethesda gemacht hat (auch wenn ich Attribute wie Schnelligkeit, Glück und Fertigkeiten wie Akrobatik und Athletik vermisse). Vielleicht fällt es mir einfach leichter mich in dieses Spiel einzugewöhnen, weil ich auch Fallout 3 und Fallout New Vegas gespielt habe und in Skyrim auch viele Aspekte dieser beiden Spiele wiederentdecke. (Perks, düstere aber dennoch romantische Umgebung, grausame Umwelt, KOPF AB!  :ugly:, besonders eigenartige NPCs (mit wem zum Geier spricht der alte Mann aus der Akademie der einem die Veränderungsfertigkeit trainieren kann? :spinner:), ...)
Außerdem kann der Powergamer sich selbst ausrechnen, wieviele Perks er wo vergibt, da inzwischen ja schon fest steht, dass man bis zu 80 Stücke bekommen kann (möglicherweise mehr durch Quests).
Für meinen Fallout 3 Char auf der Xbox hab ichs auch nicht anders gemacht bzw. einen genauen Level-Plan erstellt.
Am PC hab ich in Skyrim jetzt gleich zu Beginn einen verrückten Char erstellt, damit ich die Auswirkungen aller  Fertigkeiten bzw. speziell der Perks aus eigener Hand nachvollziehen kann und mich bei meinen nächsten Char auf einen durchdachten Bauplan einlassen kann.

Aber die einzigartigen Items welche die Sinnhaftigkeit trüben rauben mir den Unterhaltungswert des Spiels nicht ;)

Unwichtiges aber ehrliches Gewäsch meiner persönlichen Meinung:
Klappbox
Ich kann nur durch ein anderes Franchise spekulieren, warum viele damit nicht einverstanden sind.
Begonnen hab ich mit Rollenspielen nämlich durch Final Fantasy (wahrscheinlich gibt es viele die "Rollenspiel" und "Final Fantasy" nicht in einem Satz sehen wollen, können es gerne auf Wikipedia nachlesen. ;))
Bei dem Punkt möchte ich nochmal auf Dark Messiah of Might and Magic zurückkommen. Ich habe es damals durch Zufall in einem Steamangebot entdeckt und mich mittels Youtube und Wikipedia darüber informiert. (Dadurch zählt es für mich trotzdem noch zu einem "Blindkauf". Ein normaler Kauf ist bei mir beispielsweise durch "Dead Rising" geschehen. In meiner Zeit als Zivi hatte ich mit nem Kollegen Nachtdienst 2 Wochen lang und wir zockten sein Dead Rising auf seiner Xbox durch. Mir gefiel das damals so gut, dass ich mir deshalb auch extra eine Xbox und Dead Rising gekauft habe :ugly: Also ein normaler Kauf ist für mich, wenn ich von einem Spiel schon total zugespoilert bin, mir es aber trotzdem kaufe, weil ichs einfach Hammer finde ;))
Jedenfalls hab ich Dark Messiah 2mal durchgespielt (Krieger, Magier... Die Reihenfolge müsste ich raten ) und auch wenn es ein lineares Spiel ist habe ich mich doch in einer anderen "Rolle" gefühlt. Von Steam wird es natürlich auch ganz richtig als Action-RPG bezeichnet, aber solche Begriffe sind für mich nur Fachsimplerei, da es darauf ankommt wie man ein Spiel selber empfindet. Borderlands und Fallout 3 wird auch korrekterweise als Rollenspiel-Shooter bezeichnet, wobei ein Shooter für mich eine Kategorie von Spielen und Rollenspiel ein Genre ist. Manche die mit der Spielekategorie Shooter nichts anfangen können, werden deshalb vielleicht auch keinen Spaß mit Rollenspiel-Shootern haben.

Was meinen Anfang von Final Fantasy betrifft, so habe ich mit dem 8ten begonne, den 9ten ausgelassen weil er mir zu kindlich war und den 10ten wieder gespielt. Den 7ten hab ich auch links liegen lassen (obwohl er von der Mehrheit als Bester betitelt wird :rolleyes:), weil ich mich ebenfalls mit dem Charakterdesign nicht anfreunden konnte.
Bei Final Fantasy X-2 hat es Squaresoft aber ein wenig zu weit mit mir getrieben, dass ich den zwar gespielt habe aber seither kein FF mehr angerührt habe.

Deshalb kann ich nachvollziehen, dass viele die den Sprung (Arena - Daggerfall - Morrowind -) Oblivion - Skyrim gemacht haben, aber einfach nicht mit der Entwicklung einverstanden sind. Ich hab Bethesdas Entwicklungen von Oblivion - Fallout 3 - Fallout New Vegas (Beth war da nur Publisher) - Skyrim verfolgt und kann mich deshalb wahrscheinlich auch sehr gut mit der Entwicklung anfreunden.  Es würde mich wundern, wenn die Leute die das nicht können den nächsten spielen würden, ansonsten müsste man diesen Leuten ja Masochismus vorwerfen, wenn es selbst einem gutmütgien Kerl wie mir zu dumm war sich auf einen neuen Final Fantasy einzulassen, auch wenn ich von den neuen viel Gutes höre. Vielleicht kaufe ich mir irgendwann wieder eines.

Abschließend ist nur zu sagen, dass anspruchsvolle Menschen schwer zu unterhalten sind, was aber nicht stört schließlich ist jeder so wie er ist.
Ich kann es leider nicht besser und menschlicher, sowie auf den ehemaligen Threadtitel bezogen ausdrücken, aber: "'Dummheit' kann manchmal sehr intelligent sein." ;)
« Letzte Änderung: 16.11.2011, 14:04 von ENC »
  16.11.2011, 13:40
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  • Bettler
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Ich für meinen Teil denke, dass viele ein Problem mit dieser "Modernisierung" haben, aber mit gefällt der Schritt, den Bethesda gemacht hat (auch wenn ich Attribute wie Schnelligkeit, Glück und Fertigkeiten wie Akrobatik und Athletik vermisse). Vielleicht fällt es mir einfach leichter mich in dieses Spiel einzugewöhnen, weil ich auch Fallout 3 und Fallout New Vegas gespielt habe und in Skyrim auch viele Aspekte dieser beiden Spiele wiederentdecke. (Perks, düstere aber dennoch romantische Umgebung, grausame Umwelt, KOPF AB!  :ugly:, besonders eigenartige NPCs (mit wem zum Geier spricht der alte Mann aus der Akademie der einem die Veränderungsfertigkeit trainieren kann? :spinner:), ...)
Außerdem kann der Powergamer sich selbst ausrechnen, wieviele Perks er wo vergibt, da inzwischen ja schon fest steht, dass man bis zu 80 Stücke bekommen kann (möglicherweise mehr durch Quests).
Für meinen Fallout 3 Char auf der Xbox hab ichs auch nicht anders gemacht bzw. einen genauen Level-Plan erstellt.
Am PC hab ich in Skyrim jetzt gleich zu Beginn einen verrückten Char erstellt, damit ich die Auswirkungen aller  Fertigkeiten bzw. speziell der Perks aus eigener Hand nachvollziehen kann und mich bei meinen nächsten Char auf einen durchdachten Bauplan einlassen kann.

Aber die einzigartigen Items welche die Sinnhaftigkeit trüben rauben mir den Unterhaltungswert des Spiels nicht ;)

Schön ausgedrückt. ^_^
Mir persönlich sagt diese Neuerung sehr zu. Nicht mehr so graußig wie bei Oblivion oder Morrowind. Nicht falsch verstehen, ich mag beide Spiele und habe sie Wochenlang gezockt. Trotzdem fand ich das Menü bei Beiden immer nervig. Ich kann nichtmal sagen, warum, aber nein, für mich war es eine Zumutung.  :poeh:
Jetzt in Skyrim bin ich zufrieden. Schlicht, simpel und geht schnell von der Hand.
Aber Geschmäcker sind ja verschiedenen und Meinungen auch.

Wobei ich mich aber wundere, dass über ein Spiel so hergezogen werden kann wegen Kleinigkeiten.  oO Und auch andere Spieler noch beleidigt werden als dumm und dergleichen, wenn sie meine Meinung nicht teilen. Das find ich ja noch schlimmer, als das Dauermotzen.

Ein paar kleine Fehler hab ich auch, aber ich lass mir davon doch nicht die Spielfreude nehmen. ... Vor allem, wenn das große und ganze Umfeld stimmig ist. Da kommt es auf solche Mini-Kleinigkeiten ja wirklich nicht an.

Ehrlich gesagt bin ich froh, hier niemanden persönlich zu kennen. Menschen die über Kleinigkeiten so ausschweifend negativ diskutieren können sind mir zu anstrengend.  :sleepy:
Diskutiert ihr weiter. Ich erfreu mich während dessen an Skyrim.  ;)
« Letzte Änderung: 16.11.2011, 14:20 von Polarwolf »
  16.11.2011, 14:02
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  • Diplomat
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Wenn es darum geht, wieso hilfst du dir nicht selbst? Ist ja nur ein Spiel. Ein Stück Software, dass dich unterhalten soll, nicht mehr und nicht weniger.
Stell dir doch einfach 200 Talentpunkte ein und Level deine Fertigkeiten normal auf, damit du die Dinger auch vergeben kannst wo du willst ;)
Das würde das Spiel noch mehr kaputt machen. Kann ich ja gleich mit tgm rumlaufen.
Talente sollten Nuancen sein, Verbesserungen die eine Fertigkeit von anderen abheben und keine Grundvoraussetzung um das Spiel überhaupt spielen zu können.

Spielen wir das selbe Spiel? XD

Selbst bevor ich meinen Char auf LVL67 geschossen habe war es genauso fordernd wie es jetzt ist und ich hab kein einziges Mal die Schwierigkeit runter gedreht. Gut normale Banditen strecke ich mit meinem jetzigen Level mit 2 Schlägen nieder, aber ein höherer Bandit wird dann schon knifflig.
Drachen sind immer eine Herausforderung für mich.
Wenn ein Drache bei mir an einen Riesen oder Eistroll gerät, dann gewinnt der Riese/Eistroll. Egal auf welchem Schwierigkeitsgrad (es skalieren ja beide, Drache und Riese/Eistroll). Als ein Drache Rifton angegriffen hat wurde der in Sekunden von den Wachen getötet - auf Adept. Schwieriger kann ich es nicht machen, sonst habe ich selbst keinen Spaß mehr am Spiel (dabei geht es nicht um Herausforderung sondern um Immersion). Keine Ahnung ob die Drachen später noch stärker werden, da ich die Mainquest erst ganz zum Schluss spiele. Allerdings geht das Spiel schon los, wenn man auf "Neues Spiel" drückt, und nicht erst wenn man alles erreicht hat oder einen bestimmten Punkt im Spiel passiert. Und dafür ist der Drache im Vergleich zu anderen Kreaturen zu schwach.
Wenn das Verhältnis stimmen würde (auch bei einfacheren gegnern wie normaler Bandit - Banditenanführer, ersteren töte ich mit einem Schuss, letzterer steht nach 20 vergifteten Pfeilen im Kopf noch), dann wäre das Spiel gleich um ein vielfaches besser.
« Letzte Änderung: 16.11.2011, 14:39 von Elessar »
~ Signatur ~
  16.11.2011, 14:34
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SuperChar

Das würde das Spiel noch mehr kaputt machen.

Natürlich würde es das, da du auf Adept spielst.
Aber es geht nicht darum das Spiel kaputt zu machen, sondern die einzelnen Perks kennen zu lernen. Du stürzt dich in eine unbekannte Materie (hast du nach Oblivion, vielleicht Fallout 3 gespielt?).
Oblivion war anfangs für mich auch undurchsichtig und da habe ich ungefähr 20mal neu angefangen, aber viel schlimmer wars bei Fallout 3 durch die ganzen Perks ^^.

Da ich inzwischen nicht mehr soviel Zeit für ein Spiel aufwenden möchte, BIS ich es verstehe, hab ich mir bei Skyrim (das ich da noch einen anderen Char mache ist sicher) gleich zu Beginn ein paar Talentpunkte gutgeschrieben.
Ich habe nicht vor ein detailliertes Review für jede einzelne Fertigkeit zu machen und welche Perks sinnvoll sind oder nicht, weil da ebenfalls Meinungen auseinandergehen, deshalb empfehle ich das ja auch anderen zu machen.
Es wäre sinnvoll das zu tun, damit man die Materie schneller kennen lernt und nicht so oft neu anfangen muss ;)

Ich habe vorhin mit meinen 67 Char das erste Diebesgildenquest begonnen wo einige Söldner mir das Leben schwer gemacht haben. Die haben locker 15 Pfeile gemampft (trotz Schleichschaden x3) und wenn sie mich entdeckt haben musst ich wirklich überlegt blocken, bashen und angreifen.
Immersion bei einem Videospiel erfahre ich nicht durch den Realismus (weshalb ich auch nichts mit sogenannten "Realistic-Shootern" anfangen kann, jedenfalls nichts mehr nach 1000 Spielstunden CSS) eines Spiels sondern durch die Herausforderung. Das war damals schon bei Final Fantasy so und dabei handelte es sich um ein simples rundenbasiertes Rollenspiel, bei dem es darum ging die Lebensenergie eines Gegners mit den verschiedensten Zaubern, Angriffen, Kreaturen und Spezialfertigkeiten zu dezimieren bevor er dies mit dem Spieler macht.

Auf Adept wäre mir das Spiel viel zu langweilig, aber wenn dir höhere Einstellungen den Spielspaß rauben, verstehe ich natürlich deine Einwände.
« Letzte Änderung: 16.11.2011, 15:36 von ENC »
  16.11.2011, 15:27
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@ENC: Ich denke, niemand hat etwas dagegen, wenn bestimmte Gegner fast nicht zu schaffen sind. Das hast du falsch verstanden. Es geht darum, dass Drachen einfach das Nonplusultra sein sollten, was Gegner angeht, wenn sie denn schon skalieren müssen. Edit: bzw., dass es doch logisch sein sollte, wer stark ist und wer einfach zu besiegen ist. Das ein Polarbär stärker ist als ein Bandit in Stahlrüstung kann ich mir noch irgendwie zusammenreimen, dass ein Riese stärker ist als Bär und Bandit zusammen geht auch klar, dass aber schon der Bär auf den Drachen scheißt übersteigt mein Fassungsvermögen. Und jetzt kommt nicht an mit "Dann spielen wir wohl ein anderes Spiel", ich bin ja nicht blöd. Ich hatte NIE Probleme mit Drachen, außer vielleicht mit dem ersten, aber Chaurusse, Banditenanführer und teilweise Falmer SIND heftige Gegner. Drachen nicht. Punkt.

Es geht auch nicht darum, dass man nicht weiß, welche Perks man nehmen soll, sondern darum, dass es praktisch NUR die Perks sind, die einen effektiv machen, NICHT die Ausrüstung und der Skilllevel nur zu einem äußerst kleinen Teil.

@All: Es geht hier auch nicht darum, ob man Spaß am Spiel hat oder nicht; man kann auch großen Spaß an fehlerhaften Spielen haben, die dann halt woanders glänzen (ich zum Beispiel spiel es nur für die Story und Lore, und bin davon auch sehr beeindruckt - trotzdem geht mir der Hut hoch, wenn ich nen Drachen durch simples draufhauen erledige und für nen Banditenanführer meine ganzen Tränke verballern muss).

Es geht hier NICHT primär um den Spielspaß, sondern um das Spielsystem, also praktisch, was hinter den Kulissen abläuft, Metagaming. Es geht um fehlerhafte Spielmechaniken. Auch Morrowind war ein total einfaches, Spielsystemtechnisch nicht komplett durchdachtes Spiel (ich sag nur Intelligenz Festigen und dann Alchemie anwenden, Waffen von beschworenen Kreaturen klauen und dann bei Kriecher verkaufen, sich durch Trainer unbesiegbar machen, diverse Bugs, etc), hat trotzdem Spaß gemacht, und hat auch genug Kritik am Spielsystem gekriegt, eben wegen solcher Bugs und "Features". Nur dass es da halt nicht so ganz doll aufgefallen ist, weil diese Bugs ja nicht ins Spiel integriert waren, zumindest nicht so offensichtlich. Soll heißen, wenn ich gerade irgendein bekanntes Artefakt finde, oder eine legendäre Klinge, die eigentlich eine Überwaffe sein sollte, egal von der Skillung, dann aber feststelle "Scheiße, hab den falschen Skill (samt Perks) gewählt, kann sie nicht nutzen" ist diese Waffe wertlos. In Morrowind oder Arena oder Daggerfall oder Battlespire oder Redguard und auch in Diablo, um mal was serienfremdes zu nennen, hatten Waffen und Rüstungen feste Werte - unabhängig von der Skillung. In den TES spielen der früheren Generation traf man aber mit niedrigem Skill level einfach nicht, aber wenn man traf, hat Umbra immer genauso doll reingehaun wie mit höherem Skilllevel. Was meines erachtens auch sinnvoll ist.

Und schließlich geht es darum, das es keine Customisation gibt, wie verprochen, da man IMMER bestimmte Perks nehmen MUSS, da es die Items nicht mehr bringen, ohne dass man diese Perks gewählt hat. Es gibt einige Perks, die immer sinnvoll sind (100 Einheiten mehr tragen, Mana regeneriert sich 50% schneller), die man also wählen kann, egal was für einen Char man spielt - das sind aber auch nur die Beiden meines Wissens nach, der Rest muss in die Skills gesteckt werden, die man nutzen will - man hätte also auch gleich die Skills belassen können, da man ja sowieso die Perks wählen muss ... ich wiederhol mich, aber vielleicht dringts jetzt mal durch.

Also noch einmal, es geht nicht darum ob das Spiel Spaß macht - das können auch total verbuggte Spiele, ich sag nur Dwarf Fortress, das macht auch Spaß wenn gerade eine neue Version rauskommt und total viel falsch funktioniert - sondern um die Spielmechanik - die offenbar NICHT besonders ist, und dem Spielspaß insofern nicht zuträglich, als dass sie nicht logisch ist, oder, im Falle der Perks und Skills, keine Überlegung verlangt, also viel zu simpel ist. DAS ist das Thema, und nichts sonst.
« Letzte Änderung: 16.11.2011, 15:58 von Lord Xeiron »
In tiefen kalten hohlen Räumen,
Wo Schatten sich mit Schatten paaren,
Wo alte Bücher Träume träumen,
Von Zeiten als sie Bäume waren,

Wo Kohle Diamant gebiert,
Man weder Licht noch Gnade kennt,
Dort ist's wo jener Geist regiert,
Den man den Schattenkönig nennt.
  16.11.2011, 15:55
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nor

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In Morrowind oder Arena oder Daggerfall oder Battlespire oder Redguard und auch in Diablo, um mal was serienfremdes zu nennen, hatten Waffen und Rüstungen feste Werte - unabhängig von der Skillung.
Das sehe ich auch so, auch im Bezug auf Gegner. Gegner und Items, die sich dem Spielerlevel anpassen, find ich einfach nur schwachsinning und 'unrealistisch'.

Früher (zB in der M&M-Serie) konnte man einen Gegner entweder besiegen oder nicht. Seine Werte waren fix. Wenn man ihn beim ersten Versuch nicht erledigen konnte, hat man halt erstmal etwas anderes gemacht. Dadurch ist man ein paar Stufen hochgelevelt und hat ein paar stärkere Items/Zauber gesammelt. ... dann geht man wieder zu dem Gegner und versucht es nochmal.
Positiver Nebeneffekt davon ist zB das automatische Verbieten von (mächtigen/unique) Items die in bestimmten Dungeons/Quests liegen und erst ab einem bestimmten Level/Fortschritt verfügbar sein sollten.

Macht m.M.n. viel mehr Sinn als unbesiegbare Säbelzahntiger, die mit Leichtigkeit jeden Drachen zerfleischen würden.
  16.11.2011, 17:18
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SuperChar

@ENC: Ich denke, niemand hat etwas dagegen, wenn bestimmte Gegner fast nicht zu schaffen sind. Das hast du falsch verstanden.

Hab ich nicht.
Mir ist klar, auf was du hinaus willst. Aber ein Bär der stärker ist als ein Drache trifft nur dann zu, wenn du auch "Drache" meinst und es sich bei dem Bären mindestens um einen Eisbären handelt.
Bei Drachen gibts auch unterschiedliche Stufen. Ich hab auf meinem jetzigen Level einen "Drache" besiegt denn ich kloppen konnte als wäre er ein Wolf (ok das ist übertrieben ;))
Bei dem "Alter Drache" sah das Ganze schon anders aus.
Zugegeben, er war leichter als so mancher NPC, aber gegen Drachen habe ich inzwischen schon eine gute Taktik.
40 Level weiter unten hab ich noch hinter Bäume rennen müssen, wenn ich einen normalen "Drachen" bekämpfte. Jetzt sind sie eben schon sehr leicht.
Beth hat ja selbst gesagt, dass selbst High-Level-Chars auf Low-Level-Gegner treffen werden. Wie haben sie das ausgedrückt? Ach ja: "Damit der Spieler die Moral und den Spielspaß nicht verliert, werden auch niedrigere Gegner bei einem bereits starkem Spieler gespawnt."

Und jetzt kommt nicht an mit "Dann spielen wir wohl ein anderes Spiel", ich bin ja nicht blöd.

Ich auch nicht. Nur spiele ich auf Expert und habe meinen Char auf LVL67 geschossen nur um zu sehen, was da noch so alles spawnt und welche Perks sinnvoll sind bzw. welche nicht. Ich denke mit meinem Schwierigkeitsgrad und dem derzeitigem Level hab ich zu 100% ein anderes Gameplay als du ;)

Natürlich bewirkt der Skilllevel etwas, aber Perks sind nun mal spezielle Fähigkeiten die den Spieler enorm unterstützen sollen. War in Fallout 3 ja nicht anders, aber ich denke das hast du wohl nicht gespielt.

Es geht hier NICHT primär um den Spielspaß

Wenn du ein bezahlter Kritiker bist, der sich eine objektive Meinung über das komplette Spiel bilden muss, dann würde ich dir da zustimmen, andernfalls halte ich das für Zeitverschwendung in einem Spiel nach mehr zu suchen als den Spielspaß.
Ich kann dir leider nicht sagen "Hab Spaß an dem Spiel!" und dann hast du Spaß an dem Spiel. Die Modernisierung bzw. das kompakter machen der Spielmechaniken, wodurch viel reduziert und einige Neuerungen die bestimmt nicht allen gefallen werden eingefügt werden ist nun mal ein Schritt den auch Bethesda geht.
Ich schicke ihnen deshalb keine Todesdrohungen wie verrückte Star Wars-Fans an George Lucas geschrieben haben, weil er die alten Teile nochmal überarbeitet hat.
  16.11.2011, 18:16
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@ENC:

... Es ist doch nun vollkommen wurscht, was für eine Art Drache man angreift, oder stimmst du mir nicht zu, das sagenhafte, magische Wesen etwas stärrker sien sollten als ganz gewöhnlich Eisbären? Außerdem gibst du selber zu, dass sogar der Alte Drache schwächer war als so mancher NPC. Welche Art NPC, wenn ich fragen darf? Wenn es irgendein uralter Telvanni Magier war, der seit 3500 Jahren nichts anderes macht als seine Kräfte zu mehren, kein Ding, wenn es irgendein Endboss ist, kein Ding, aber Mr. Random Bandit Lord No. 42? Wohl nicht. Daher die Frage, welche NPCs?

Zum Schwierigkeitsgrad und Charakterlevel: Sollte es nicht trotzdem so sein, dass, egal von Spielerlevel und Schwierigkeit, die Gegner in vernünftiger Relation zu einander stehen? Es kann doch nicht sein, dass unterschiedliche Schwierigkeiten die Gegner unterschiedlich skalieren, ebensowenig dürfte das Spielerlevel bei so etwas ausschlaggebend sein, da ja entweder alle Gegner mit zunehmendem Level leichter werden oder sie sowieso an das Spielerlevel angepasst werden sollten dank Levelscaling, so dass die Balance immer gegeben sein sollte? Das ist doch überhaupt der Grund, wieso wir mit dem verkackten Levelscaling kämpfen müssen seit Oblivion. Natürlich spielt es sich anders mit Level 67 als mit Level 26, aber es kann doch nicht sein, das das Levelscaling erst ab einer bestimmten Stufe funktioniert?

Und Ja, ich hab Fallout gespielt, sowohl 3 als auch New Vegas, kann mich aber noch ziemlich gut dran erinnern, das Perks eher das I-Tüpfelchen, und nicht das I waren. Zumal man Fallout und TES nicht wirklich vergleichen kann mmn. Fallout ist wesentlich selbstironischer, was sich auch in den Perks niederschlug. Und wie gesagt, sie hatten nicht die beherrschende Stellung, die ihnen in Skyrim zugemessen wird. Oder ich war nur zu blöd, die richtigen Perks auszuwählen, aber so aus dem Stehgreif fällt mir nichts ein, was so eine starke Auswirkung hatte wie die Standardperks in Skyrim. Gut, da gabs auch schon nen Tragfähigkeitsperk, der ähnlich war, aber mehr tragen macht deinen Char nicht unbedingt stärker, erleichtert nur das Inventory Management.

Natürlich geht es bei einem Spiel um den Spielspaß, sonst hieße es ja Arbeit. Deswegen kann man sich doch trotzdem über fehlerhafte oder unlogische Spielmechaniken unterhalten, oder nicht? In anderen Threads wird doch zur genüge über den Spielspaß geredet. Hier reden wir nunmal über Mechaniken (die den Spielspaß beeinflussen KÖNNEN, aber nicht MÜSSEN, je nachdem, welche Bedeutung man ihnen zumisst. Ich nehme an der ganzen Diskussion auch nur teil, weil Ellessar und Harlekin sonst beinahe allein dastehen, und ich ihre Argumente durchaus sinnvoll finde, nicht weil mich diese Mechaniken besonders stören, es war mir von vornherein klar, dass das Level Scaling nicht funktionieren würde und Perks total fürn Arsch sind, ich spiel das Spiel für die Story und Lore, nicht weil ich besonders gut sein will, dafür gibts Shooter und MMOs, das hier ist ja zum Glück noch Single Player).

Edit: @nor: Siehst, genauso denk ich auch. Ohne Levelscaling ist halt alles viel viel einfacher. Und wenn man am Ende unbesiegbar ist, who cares? Diablo hat kein Level Scaling und ist trotzdem sehr schwierig auf höheren Schwierigkeiten, Morrowind ist sowieso total einfach, wenn mans einmal gerafft hat, und die ganzen Vorteile von festen Gegnerwerten werden immer der Illusion geopfert, man könnte die Spieler über das gesamte Spiel hinweg gleichmäßig fordern, ohne ihnen bestimmte Bereiche des Spiels zu verschließen, so lange sie nicht eine bestimmte Kampfkraft erreicht haben (verschließen in dem Sinne, als das man da einfach ständig stirbt oder nur unter Anwendung von einer Million Tränken durchkommt). Damit fordert man den Spieler nicht, man langweilt ihn bloß und nimmt ihm den Spaß der Erkenntnis, dass er jetzt geschafft hat, was vor fünf Leveln unmöglich war. Zugegeben, es fällt mir jetzt auch leichter in Skyrim einen Chaurus zu besiegen als vor fünf Leveln - dahingegen sind Banditen viel gefährlicher geworden. Das Oblivionproblem halt.
« Letzte Änderung: 16.11.2011, 19:30 von Lord Xeiron »
In tiefen kalten hohlen Räumen,
Wo Schatten sich mit Schatten paaren,
Wo alte Bücher Träume träumen,
Von Zeiten als sie Bäume waren,

Wo Kohle Diamant gebiert,
Man weder Licht noch Gnade kennt,
Dort ist's wo jener Geist regiert,
Den man den Schattenkönig nennt.
  16.11.2011, 19:20
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