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Thema: Skyrim: Eure größten Enttäuschungen  (Gelesen 18929 mal)

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Ja die Questlängen von den Gilden / Sturmmäntel&Legion sind schon irgendwie ein bisschen kurz... vorallem die Dunkle Bruderschaft hat mich schon ein bisschen enttäuscht.
Nunja. Das Menü ist nicht so der Hit wenn man aus einer Kiste was raussuchen soll. Nicht sortiert in irgendeiner sinnvollen weise, nicht getrennt nach Rüstung, Waffen, etc...
Ansonsten kann man es aber sehr schnell bedienen was ich vom Oblivion menü nicht so behaupten konnte.

Zum Thema unsichtbare Grenzen: Die gibt es meines wissens nur in Städten und Interior zellen. Man kommt eigentlich so gut wie überall hoch draußen, solange es nicht senkrecht geht. Ein bisschen Ausdauer sollte man schon haben, einfach hochkraxeln geht nicht.

Spoiler
lohnt sich übrigens auf RICHTIGE spitze des Höchsten Berges zu kraxeln ;) , ist auch garnicht so schwer wie bei anderen Bergen

War auch enttäuscht von dem teuersten Haus. Alles eng, überbelichtet mit weißlicht (als gäbs dort neonstrahler), und nirgendwo ne schöne Ecke wo man seine Errugenschaften ausstellen kann. Hinsetzen 6 !  Achja und die hintere Tür ließ sich bei mir von außen nicht öffnen, angeblich fehlte der Schlüssel  :spinner:
« Letzte Änderung: 26.11.2011, 16:08 von Killjaeden »
"Das Leben ist wie eine Wurstfüllung. Man weiß nie was man bekommt." F.X.
  26.11.2011, 16:06
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Ich find das Spiel an sich eigentlich wirklich sehr gut gelungen, aber dennoch stören mich folgende Punkte:

1. Viel zu kleine Städte zeichnen das Land, welche meistens meinem Verständnis nach mehr Dörfer sind und die Dörfer eher ein paar Hütten an einem Fleck sind. Ich finde das diese einfach zu klein sind, vor allem jede Stadt gleich ist .. also alle die selben Händler haben und keine besonderheiten vorweisen können. Auch das Design hätte ruhig ein wenig mehr Abwechslung bieten können , da die meisten Städte fast gleich aussehn nur die Anordnung verschieden ist. Bis natürlich auf die Ausnahmen Markath und Einsamkeit, welche beide auf jeden fall schön anzusehn sind und auch deutlich hervorstechen.

2. Mir fehlt es an verschiedenen Rüstungen die man auch häufiger wechselt, so war es bei mir zb so das ich ziemlich früh eine Stahlplattenrüstung gefunden habe und diese dann auch bis Level 40 getragen habe und diese dann durch die Ebenerzrüstung ersetzt habe. Von der Ork und Zwergenrüstung habe ich so gut wie nichts mit bekommen und habe diese das Erste mal gesehn als ich diese schmieden konnte.
Auch fehlt mir der Verschleiß so das man ruihg mal darauf achten sollte was mit der Rüstung passiert, aber das meine ich jetzt nicht im Maß von Oblivion sondern eher reallistisch gehalten , also das das Schwert nich nach 5 mal zuhauen sich verabschiedet sondern schon eine Weile halten kann.

3. Ich finds schade das die Magie sehr begrenzt ist, da ich seit ca 40 Leveln jetzt immer noch keinen besseren Zerstörungszauber gefunden habe als den nach ca einer Stunde Spielzeit.

4. Dann halt das was denke ich mal viele gestört hat: nämlich die Gildenquests, die einfach mal viel zu kurz sind und keine wirklich Bedeutung haben.
Wenn man die Gilde erledigt hat macht sie einfach kein Sinn mehr da gabs in Oblivion wenigstens noch kleine nette Belohnungen am Ende der Reihe. Aber da musste man erst mal hinkommen was schon eine Menge Zeit in Anspruch genommen hat. Auch macht die Gildenstory einfach keinen Sinn beziehungsweise ist einfach nur langweilig und eintönig.

5. Ich hätte mir auch ein wenige mehr Einfallsreichtum um die Drachen gewünscht, zwar ist die Hauptstory nicht unbeding schlecht aber auch nich hervorragend und etwas kurz. Abgesehn von der Geschichte um Alduin sind Drachen einfach nur Gegner: nichts besonderes , da hätte man sich vielleicht mehr einfallen lassen können wie zb Nebenquests oder anderes.

Eventuell Soiler!!!:
6.
Spoiler
Dann war da ja noch der Bürgerkrieg der mich eigentlich am meisten enttäuscht hat. Es war ja nichts anderes als sich eine Seite zu verpflichten und ein paar Burgen einzunehmen. Auch als eine Seite gewonnen hat fehlt da definitiv mehr Tiefe, zb haben die Thalmor so gut wie keine Rolle gespielt und ich habe keine Auswirkungen auf das Land bemerkt außer das überall die Soldaten seiner Fraktion waren.

Und dann wären da halt noch einige Bugs die Bekannt sind aber hoffentlich bald beseitigt werden.
  10.12.2011, 23:07
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Zitat
1. Viel zu kleine Städte zeichnen das Land, welche meistens meinem Verständnis nach mehr Dörfer sind und die Dörfer eher ein paar Hütten an einem Fleck sind. Ich finde das diese einfach zu klein sind, vor allem jede Stadt gleich ist .. also alle die selben Händler haben und keine besonderheiten vorweisen können. Auch das Design hätte ruhig ein wenig mehr Abwechslung bieten können , da die meisten Städte fast gleich aussehn nur die Anordnung verschieden ist. Bis natürlich auf die Ausnahmen Markath und Einsamkeit, welche beide auf jeden fall schön anzusehn sind und auch deutlich hervorstechen.
Skyrim ist im Maßstab 1:10 von der "echten" TES-welt (die nur imaginär existiert), hab ich mal irgendwo gelesen. Genauso wie Oblivion und Morrowind es waren. Mit diesem als Hintergedanken kann man es schon ein wenig mehr nachvollziehen, wär aber trotzdem cool wenn es im echten maßstab wär. Naja, vll in 10 Jahren in TES VII ^^

Aber die Städte? sind doch nur 4 richtige Städte, der Rest ist wirklich nur Dorf. Und die Städte sehen alle verschieden aus vom Stil her.
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  10.12.2011, 23:19
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Ich weiß es kommt ein bisschen späht aber ich Rate euch den Schrei aus das Mausrad zu legen also das wenn man das Mausrad drückt das er dann schreit nicht wenn Mann es dreht... Iergendwie logisch :/
(\__/)
(O.o )
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  11.12.2011, 01:25
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Also von Enttäuschungen kann ich hier eigentlich nicht berichten.
Bis jetzt habe ich überwiegend nur Spaß und Freude mit diesem Spiel gehabt.  :D 

Aber da nachweislich ja unser gesamtes Universum aus polarisierenden "Kräften" besteht (und man sich nie so richtig sicher sein kann),  oO wann die "DUNKELE SEITE DER MACHT" mal wieder so RICHTIG zuschlägt und dafür sorgt, daß wir  "..großen Enttäuschungen.."  ausgesetzt sind,
möchte ich hiermit meiner Freude mal einhalt gewähren...  und die Kehrseite der Medaille betrachten...  :boxed: ..ganz sachlich natürlich..  wie sich das gehört.. Bin ja schließlich nicht alleine hier.. und beleidigen möchte ich ja auch niemanden..  und ich werde auch ganz bestimmt nicht ausfallend und aggressiv..   :ugly:  ..aber ich hätte schon mal gerne gewußt, was die sich bei Bethesda eigentlich dabei gedacht haben, daß man NUR ZWEI ITEMS AUF DAS STEUERKREUTZ legen kann...  :spinner:  (ich habe die XBOX Version)
Also Quasi: Steuerkreutz rechts = "Hammer" / Steuerkreutz links = "ZAUBER" ...das wars !!  Will ich jetzt eine andere Waffe auswählen, muss ich erst das "Favoriten - Menü" öffnen...  rauf oder runter scrollen.. Waffe auswählen.. bestätigen..  und bis der Charakter dann seine Waffe gewechselt hat, ist das Wochenende schon wieder vorbei.. In Oblivion konnte man insgesamt ganze ACHT Items aufs Steuerkreuz, zur schnellauswahl legen.  Oben, unten, links, rechts... und dazwischen auch !  :blink:
Und sehr sehr schade finde ich, daß man keine eigenen Zauber mehr erstellen kann !! Das sorgte im Vorgänger dafür, daß man sich stunden lang damit beschäftigen konnte, seine "Zauberkünste"  gezielt so zu entwickeln, wie man sie haben wollte.. Da war Einfallsreichtum und Fantasie gefragt !! 
Auch gab es in Elder scrolls IV ein ganz anderes Charakter entwicklungs System. Mit viel mehr Möglichkeiten und Optionen. DAS sorgte dafür, daß man es sich zum "Ziel" machen konnte, bestimmte Fähigkeiten "besonders" gut aus zu bilden ! ( man hatte sich ein ZIEL gesteckt und konnte dieses nach EIGENEN Vorstellungen verfolgen. Ebenso musste man ORGANISIEREND denken.  - Was nehme ich mit auf diese Quest ? - Was brauche ich an schmiedewerkzeug, tränken und Zaubern ?)  Das hat motiviert !!!  :cool:     ..alles nicht mehr vorhanden..!?  :( 

Das ist irgendwie so,...  als wenn man sich ein Bier bestellt..  und man bekommt dann ein "Clausthaler-Alkoholfrei"  hihi..  ;)

In diesem Sinne - Gute Nacht allerseits !






« Letzte Änderung: 11.12.2011, 05:59 von 303Larsi »
  11.12.2011, 05:47
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Meine größte Enttäuschung ist die Quest "Vernichte die Dunkle Bruderschaft". Da hätte Bethsoft wirklich was draus machen können, aber Pustekuchen. Verschenktes Potential. Im Grunde ist das eine Aufgabe, für die ich vielleicht 5 Minuten gebraucht hab. Die DB ist allgemein ziemlich... naja, nennen wir es mal "bescheiden" ausgefallen. Wie gesagt, da hat Bethsoft Stoff für eine gelungene, interessante Questreihe verschenkt. Allgemein fallen viele Questreihen arg kurz aus, wenn ich da an die Gefährten denke...
  11.12.2011, 13:37
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Meine größte Enttäuschung liegt bei der Magierakademie...mal abgesehen von der Kürze der Questreihe, bleiben zum einen so gut wie alle Fragen offen und zum anderen hat man doch erst für das Problem gesorgt das man dann lösen musste, und dafür wird man Erzmagier? Und ich dachte die Gefährtenreihe wäre kurz…aber das…ist wirklich ein Witz!
  11.12.2011, 15:09
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Was mir auch noch sehr früh aufgefallen ist, daß wenn man das Spiel auf der leichtesten Stufe spielt,(bei fast allen anderen Spielen mache ich das nämlich) es einem ganz schön die Laune verderben kann, weil dann so gut wie gar keine Herausvorderung mehr besteht. Mann haut die Gegner alle samt mit ein paar Schlägen weg und die Quests sind dann viel zu kurz.
Ich habe es dann auch gleich auf Adept gestellt und so macht es jetzt richtig Spaß! Man geht auch hin und wieder mal kaputt und man muss wesentlich vorsichtiger an die Aufgaben heran gehen, dem entsprechend lange dauern die Quests dann auch.
  11.12.2011, 15:38
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Was mir im Moment sehr sauer aufstößt ist dass Skyrim abseits der Hauptquests eher ein Spiel für fragwürdige Gestalten ist, Gelegenheiten einen klassischen Ritter zu spielen gibt es kaum und was noch schlimmer ist, man bekommt diese bösen Seiten geradezu aufgedrückt. Als Beispiele.

Spoiler
Gefährten > Alle reden von Ehre, aber man kommt nicht Drumherum im Rahmen des Plots zu einem Werwolf zu werden
Diebesgilde > Auch keine Möglichkeit für einen entsprechenden Charakter
Dunkle Bruderschaft > Das gleiche wie oben
Daedra Quests > Man kommt zum Teil gar nicht richtig Drumherum, man gerät eher irgendwie rein

Der Punkt ist, es gibt keine alternativen bei den genanten Fraktionen, zum Beispiel die Diebesgilde oder die Dunkle Bruderschaft zu vernichten, oder den Silberklingen oder den Wächtern von Stendarr helfen das land von Untoten, Werwölfen und Dardra zu reinigen. Man kann keine Quests abbrechen, man gerät ständig in Daedra Quests ohne eine Möglichkeit zu sagen man wendet sich gegen sie.

Haben die Entwickler aus Oblivion nichts gelernt? Was denke die warum Modprojekte wie "Der Orden" oder "Der Orden des Drachen" so gut ankamen. Wo sind Fraktionen wie die Ritter der 8? Warum muss die einzige Kämpfergilde Skyrims von Werwölfen angeführt werden und warum ist in der Magiergilde die Totenbeschwörung nicht mehr geächtet? Warum hat man keine Wahl an den wirklich wichtigen Stellen? Wieso kann ich den Kerl der mich in Einsamkeit darum bittet ein Schiff kentern zu lassen als alternative nicht einfach erschlagen?

Also das nervt mich gerade schon ziemlich, soviel dazu man könnte sein wer man will in Skyrim. Zumal die Entwickler es besser können, sie haben mit New Vegas doch super gezeigt wie es möglich ist dem Spieler wirklich völlige Freiheit zu lassen und zwar ganz ohne sich fest irgendwo anschließen zu müssen, da konnte man wirklich sein wer man will.
« Letzte Änderung: 11.12.2011, 16:50 von Samon1984 »
  11.12.2011, 16:47
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@Samson:
Du weißt schon das
Spoiler
Du die DB vernichten kannst? Am Anfang in dem verlassenen Haus kannst du Astrid töten und dann kommt die Quest wo die die DB komplett vernichtest
"Schickt doch die Iren, die kosten nichts!"
...
"Die Iren :| "

:lachen:
  11.12.2011, 16:50
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@Samson:
Du weißt schon das
Spoiler
Du die DB vernichten kannst? Am Anfang in dem verlassenen Haus kannst du Astrid töten und dann kommt die Quest wo die die DB komplett vernichtest

Öhm bisher habe ich den Queststrang gemieden um nicht wieder Quests im Journal zu haben die ich nicht machen will, aber das ist zumindest ein Hoffnungsschimmer.
  11.12.2011, 16:51
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Was mir im Moment sehr sauer aufstößt ist dass Skyrim abseits der Hauptquests eher ein Spiel für fragwürdige Gestalten ist, Gelegenheiten einen klassischen Ritter zu spielen gibt es kaum und was noch schlimmer ist, man bekommt diese bösen Seiten geradezu aufgedrückt.
Also das nervt mich gerade schon ziemlich, soviel dazu man könnte sein wer man will in Skyrim. Zumal die Entwickler es besser können, sie haben mit New Vegas doch super gezeigt wie es möglich ist dem Spieler wirklich völlige Freiheit zu lassen und zwar ganz ohne sich fest irgendwo anschließen zu müssen, da konnte man wirklich sein wer man will.

Hundertprozentige Zustimmung. Das ist mir auch schon aufgefallen. In Morrowind und Oblivion habe ich fast immer gute Charaktere gespielt, aber mit der Einstellung kann man in Skyrim in der Tat viele Quests nicht machen.

@Samson:
Du weißt schon das
Spoiler
Du die DB vernichten kannst? Am Anfang in dem verlassenen Haus kannst du Astrid töten und dann kommt die Quest wo die die DB komplett vernichtest

Na ja, das habe ich zwar gemacht, aber einen "Ausgleich" für den DB Quest ist das wohl kaum oder? Einfach rein marschieren, fünf Leute killen, Belohnung abholen. Mal ganz davon abgesehen, dass so etwas für einen "guten" Charakter ja auch fragwürdig ist... Gut, die sind allesamt Assassinen und damit nicht weniger Vogelfrei, als Banditen. Trotzdem schade, dass es immer nur ums Abmurksen geht.

Ich hätte es zum Beispiel toll gefunden, wenn man Riften von der Korruption durch die Diebesgilde hätte befreien können, indem man die "Hintermänner" dem Gesetz zuführt. Stattdessen bekommt man von NPCs und Ladebildschirmen nur vorgejammert, wie schlimm die Zustände in Riften sind, kann aber nix dagegen machen. :rolleyes:

- Hanrok
  11.12.2011, 19:24
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Zitat
Trotzdem schade, dass es immer nur ums Abmurksen geht.
Wie denn sonst? Meinst du eine Moralpredigt hätte wirkung bei denen?
Wenn man zu jeder Organisation noch eine Gegenorganisation machen muss, dann wird man ja nie fertig mit dem Spiel. Und abgesehen davon gab es noch nie eine "vernichte die Diebesgilde" Gegenfraktion in TES spielen. Dafür gibt es doch das CS und ich freu mich schon drauf. Von den Entwicklern zu erwarten das alles und jede Geschmacksrichtung getroffen wird ist einfach unrealistisch.

Zitat
Das ist mir auch schon aufgefallen. In Morrowind und Oblivion habe ich fast immer gute Charaktere gespielt, aber mit der Einstellung kann man in Skyrim in der Tat viele Quests nicht machen.
Das ist doch aber in der Natur der Sache oder nicht? Wenn jemand von dir etwas "böses" verlangt dann macht man es eben nicht. Wie soll denn der Ersatz aussehen wenn jemand will das ein anderer stirbt? Da gibt es eben kein "ich überrede ihn das er es nicht will", sondern nur tun oder nicht tun.
« Letzte Änderung: 12.12.2011, 13:26 von Killjaeden »
"Das Leben ist wie eine Wurstfüllung. Man weiß nie was man bekommt." F.X.
  12.12.2011, 13:23
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Zitat
Trotzdem schade, dass es immer nur ums Abmurksen geht.
Wie denn sonst? Meinst du eine Moralpredigt hätte wirkung bei denen?
Wenn man zu jeder Organisation noch eine Gegenorganisation machen muss, dann wird man ja nie fertig mit dem Spiel. Und abgesehen davon gab es noch nie eine "vernichte die Diebesgilde" Gegenfraktion in TES spielen. Dafür gibt es doch das CS und ich freu mich schon drauf. Von den Entwicklern zu erwarten das alles und jede Geschmacksrichtung getroffen wird ist einfach unrealistisch.

Zitat
Das ist mir auch schon aufgefallen. In Morrowind und Oblivion habe ich fast immer gute Charaktere gespielt, aber mit der Einstellung kann man in Skyrim in der Tat viele Quests nicht machen.
Das ist doch aber in der Natur der Sache oder nicht? Wenn jemand von dir etwas "böses" verlangt dann macht man es eben nicht. Wie soll denn der Ersatz aussehen wenn jemand will das ein anderer stirbt? Da gibt es eben kein "ich überrede ihn das er es nicht will", sondern nur tun oder nicht tun.

Sicher gehört diie Gewalt dazu, wäre ohne auch langweilig, aber das mit der Gegenmöglichkeit ist machbar. Fallout New Vegas hat doch sehr gut gezeigt wie man wirklich immer die Wahl haben kann ob man eine Fraktion unterstützt oder ihre Gegner. Und das spiel ist immerhin vom selben Entwickler!
  12.12.2011, 14:31
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Ich will mal echt gute Quests für die Diebesgilde, wo man wirklich nur was klauen muss. Man was bin ich bei Oblivion durch die Schlösser geschlichen um die Questgegenstände einzusacken, aber bei Skyrim spielen sich die Stealth-Gilden nicht anders als die Gefährten: Rein in Dungeon, hau alles um (oder schleich dran vorbei und lass dir die Schätze entgehen... bla!), fertig. Die dunkle Burderschaft ist da immerhin ein kleiner Lichtblick, aber die Aufträge sind zu 90% primitiver Müll. Man rennt zum Zielort und jede 4ertklassige Assassine kann die Person ungesehen umbringen. Warum soll ich das machen? Warum bekommt man kein Zeitlimit? Will der Auftraggeber die Person nun tod sehen oder nicht?
Es ist schlicht unlogisch dass man gerade Mordaufträge quasi endlos "aufschieben" kann. Irgendwann muss der Auftraggeber doch mal pissig werden?! Besonders lustig: Mir wurde ein Mordauftrag von einem Troll vermasselt bzw. erledigt, ich gehe in das Dorf, da tötet ein Troll mein Mordopfer, Quest natürlich nicht erledigt, aber 2x töten geht nicht.

Bin mit einem neuen Char gestern der Diebesgilde beigetreten, da treffe ich Bryniolf auf im Rattenweg, der hat dort die die Gegner beseitigt. Fand das lustig und wollte einfach weitermachen, aber der Typ ging nicht in die zersplitterte Flasche sondern blieb da ewig stehen, beim Ansprechen reagierte er so, als stünde er noch oben auf dem Markt. In der zersplitterten Flasche selbst haben Leute so getan als würden sie mit dem Typen reden, aber er stand ja noch im Rattenweg, der Dialog lief trotzdem weiter.

Arrrg.

Dann die Aufträge: Gut Goldenglanz ist ja ein Auftrag den die meisten kennen werden. wie habt ihr das erledigt? Bin da einmal aufwändig durchgeschlichen, beim 2ten Male realisierte ich: Es ist SCHEISSEGAL ob ich gesehen werde, ich kann alle abmetzeln und durchrennen, Gut Goldenglanz ist nichts anderes als ein Draugr Dungeon: töte alles, nimm Zielobjekt mit. Wo ist der Bezug zur Diebesgilde? Leise rein, leise raus, niemand merkt was?! Scheißegal.

grml.
aktuelles Projekt:
Thor - Bretone - lvl 64
Ziel: Alchemie, Verzauberung, Schmiedekunst, leichte Rüstung, schwere Rüstung, Wiederherstellung, Illusion, Veränderung, Schleichen, Redekunst, Blocken, Beschwörung auf 100 bringen ohne mit dem Char je in einem Dungeon gewesen zu sein, Quests erledigt zu haben oder Abgesehen vom Weg nach Weißlauf in der Gegend herumzurennen.
95% fertiggestellt - fett=fertig
- xbox360 - - Schwierigkeitsgrad Master -
  12.12.2011, 14:39
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Fallout New Vegas hat doch sehr gut gezeigt wie man wirklich immer die Wahl haben kann ob man eine Fraktion unterstützt oder ihre Gegner. Und das spiel ist immerhin vom selben Entwickler!
seit wann wurde skyrim von obsidian entwickelt?
  12.12.2011, 14:39
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Fallout New Vegas hat doch sehr gut gezeigt wie man wirklich immer die Wahl haben kann ob man eine Fraktion unterstützt oder ihre Gegner. Und das spiel ist immerhin vom selben Entwickler!
seit wann wurde skyrim von obsidian entwickelt?

Aber Bethesda hat es in Auftrag gegeben, sie hätten also Einfluss auf die Entwicklung nehmen können.
  12.12.2011, 14:44
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 bethesda war der publisher, genau wie namco bandai ein publisher war.
entwickelt wurde es von urquhart und konsorten. das sind die, die fallout und fallout 2 entwickelt haben.
ausserdem enthielt nv eine menge von bereits programmierten ideen aus dem von black isle begonnenen fallout 3, das jedoch nie veröffentlicht wurde, da sich black isle vorher aufgelöst hatte.
van buren leak anyone?
  12.12.2011, 14:58
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Fallout New Vegas hat doch sehr gut gezeigt wie man wirklich immer die Wahl haben kann ob man eine Fraktion unterstützt oder ihre Gegner. Und das spiel ist immerhin vom selben Entwickler!
seit wann wurde skyrim von obsidian entwickelt?

Aber Bethesda hat es in Auftrag gegeben, sie hätten also Einfluss auf die Entwicklung nehmen können.

Du verwechselst da was. Fallout New Vegas hatte Obsidian als Entwickler und Bethesda als Publisher. Skyrim hatte Bethesda Softworks als Entwickler und Bethesda als Publisher. Der Publisher kann natürlich in den Entwicklungsprozess eingreifen, aber letztendlich wird das Ganze doch von den Entwicklern gebaut.
"Ich dramatisire die Geschichte eines der edelsten Deutschen, rette das Andenken eines braven Mannes,
und die viele Arbeit die mich’s kostet, macht mir einen wahren Zeitvertreib, den ich hier so nöthig habe,
denn es ist traurig an einem Ort zu leben wo unsre ganze Wircksamkeit in sich selbst summen muß."

Johan Wolfgang von Goethe, Brief an Salzmann, Anno 1771
  12.12.2011, 15:00
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Sehr passender Artikel zu Skyrim in Spiegel Online. Denn genau so geht es mir nach ca. 90h Skyrim auch.

http://www.spiegel.de/netzwelt/games/0,1518,803232,00.html

""Skyrim" zu spielen ist, wie planlos im Internet zu surfen. Man entdeckt zwar unglaublich viel spannende Sachen, nur erinnern kann man sich daran schon kurze Zeit später nicht mehr und am Ende bleibt ein unbefriedigtes Gefühl übrig"

Besser hätte man es nicht sagen können. Da lobe ich mir Spiele die lieber auf Klasse statt Masse Wert legen. Lieber spiele ich 35-40h The Witcher oder Mass Effect, habe aber eine spannende/fesselnde Story, als 100-150h Skyrim und werde das Gefühl nicht los, nur sinnlose Quests abzuhandeln. Oblivion war toll damals, da groß, tolle Graphik und es hat sowas davor noch nie gegeben. Dabei auch noch spannendes Quests (DB, Diebesgilde, usw) die aufeinander aufbauten und man das Gefühl hatte zu recht irgendwann an der Spitze der Gilde zu stehen, aber hier? Hier räume ich 2-3 Dungeons aus und schwupps, da bin ich schon der neue Gildenführer. Null Tiefgang. Und dadurch das die Ziele so leicht erreicht werden können, ist auch das Gefühl der Belohnung nicht wirklich intensiv. Man nimmt es einfach zur Kenntnis, aber schön wäre es, wenn man auch das Gefühl hätte, man hat es sich wirklich verdient.

Und was hier auch schon erwähnt wird. Es ist total nervig, dass man quer über die Karte für eine Quest gehetzt wird. Man ist dadurch genötigt die Schnellreisefunktion zu verwenden. Ich verstehe es nicht. Wenn ich für die Diebesgilde in Rifton (was ja ganz im Osten liegt) arbeite, warum muß ich dann in das letzte Eck vom Westen geschickt werden um dort eine Quest vollenden zu können? Als würde jemals ein Dieb sowas machen? Ich erwarte mir, dass sich dann die Quests auch in der Nähe von Rifton abspielen. Dadurch will man nur dafür sorgen, dass man die Karte erforschen "muss" und sicherstellen, dass man mit weiteren Quests zugemüllt wird auf dem Weg um eine "verdammte" Quest zu Ende zu bringen. Bei Oblivion war es noch einigermaßen so, dass man in aller Ruhe eine Gildenquest abschliessen konnte und dann einfach zur nächsten Gilde gezogen ist. Bei Skyrim sind die Quests so verstreut, dass es fast unmöglich ist die Gildenquest abzuschliessen ohne halb Himmelsrand erforschen zu müssen.

Ich hab mich echt auf Skyrim gefreut, aber mittlerweile wird es immer mehr zur Enttäuschung des Jahres. Bei Oblivion hatte ich nach 160h alles durch, keine Quests mehr, alles fertig, jede Gilde erledigt und es war immer spannend, motivierend, aber bei Skyrim kommt nach ca. 90h langsam aber sicher der große Frust durch. Ich habe das Gefühl, als hätte ich Zeit verschenkt mit etwas, bei dem man erst jetzt merkt wie leer und inhaltslos es wirklich ist. Da waren heuer Deus Ex und The Witcher 2 meilenweit bessere Spiele.
  13.12.2011, 16:24
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