Nirn.de

Gast

Thema: Kaiserreich oder Sturmmäntel  (Gelesen 38078 mal)

  • Bettler
    • Neuling
Da hast du Recht, an das hab ich gar nicht Gedacht.
Wollte mich bloß nicht von Thalmor regiert lassen..
  10.07.2012, 20:12
  • Offline


  • Reisender
    • Neuling
Die Thalmor regieren dich ja nicht...sie sagen deinem Regenten nur was er zu machen hat.  :ugly:

Wodurch es egal ist wen du wählst im Hinblick auf die Texte aus der Botschaft.
  10.07.2012, 20:16
  • Offline


  • Skelett-Krieger
    • Untot
Jep. Aber mich hat es sofern beruhigt, dass ich mir denke, dass die Kaiserlichen es anders machen würden, wären sie nicht unter dem Einfluss der Thalmor. Der wurde ihnen ja aufgezwungen, bzw. ihn blieb nichts anderes übrig als sich mit ihnen zu verbünden.
Wissen ist Macht!
  10.07.2012, 22:04
  • Offline


  • Protektor
    • Kriegergilde
Nunja, die Graubärte stellen einem ja mehr oder weniger vor die Wahl was man mit der Macht nun anstellt. Talos wurde aufgrund seiner Verdienste als Kaiser in den Stand "erhoben", [...]

Die Graubärte haben ihn zum Gott "ernannt"? Woher hast du das?  :huh:

Die Einzigen die wirklich auf Talos als einen der Göttlichen beharren sind die Nord, da es einer der Ihren ist...würde er von einer anderen Rasse abstammen hätte wohl Niemand was gegen diesen Abschnitt des Weisgoldkonkordats.  ;)
Wäre Ulfric neben Talos ein Gott würden sich die anderen Rassen z.B. die Kaiserlichen benachteiligt fühlen da es dann bereits zwei Götter gäbe die Nord wären

Es ist keineswegs gesichert, dass Tiber Septim ein Nord war  :|

Ich weis nicht warum er die Stimme beherrscht, logisch gesehen hätten die Graubärte ihn zu sich rufen müssen nachdem er den Hochkönig damit zerlegt hat, dies ist aber nicht geschehen.

Was redest du denn da? Ulfrik war bereits vorher bei den Graubärten gewesen, hat dann aber "einen anderen Weg eingeschlagen", oder so ähnlich, weiß nicht mehr sicher, wie Arngeir sich ausdrückt...

Ich gehe davon aus das viele Drachenblütler nicht das Verlangen verspürten große Macht zu erlangen, [...]

Gewagte Aussage, wenn man sich vor Augen hält, dass alle Kaiser des Kaiserreichs Drachenblüter gewesen sind...

daraus läßt sich später mehr machen, wie aus einem noch tiefer gespaltenen Kaiserreich.

Stimmt, in einem in der Krise steckenden Kaiserreich lässt sich kein vernünftiges Spiel verorten...  :rolleyes:

"Wer immer nur das tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist."
Dr. Reinhard K. Sprenger (*1953)
  11.07.2012, 07:57
  • Offline


  • Oberster Kriegsfürst
    • Kriegergilde
Woher kommt die Idee, das jeder Drachenblut ein Gott werden könne? Zunächst mal ist Talos nicht von irgendwelchen Sterblichen zum Gott "ernannt" worden, sondern nach seinem Tod zu einem aufgestiegen. Die Theorie, das die Macht eines Gottes wie auch seine Existenz von der Menge und Inbrunst seiner Anhänger abhängt, kommt aus anderen Fantasy-Universen.
Selbst wenn das auch hier zutreffen sollte, Talos wurde im ganzen Reich von einem Großteil der Bevölkerung schon zu Lebzeiten verehrt. Ulfric würde so viele Anhänger niemals zusammenkriegen.

Befassen wir uns einmal mit der Art der Existinz nirn'scher Götter. Man kann sagen, das es zwei Göttergeschlechter gibt, die jeweils von den beiden Urgöttern Anu und Padomay abstammen, die vor der Schöpfung das Nichts bewohnten.
Padomay, der heute eher als Sithis bekannt ist, ist die Essenz des Wandels und des Chaos während Anu die Essenz der Stasis und der Ordnung ist.

Von Padomay stammen die meisten Daedra ab, wie auch Lorkhan und Magnus, die die Welt Mundus erschufen, aber das ist eine andere Geschichte.
Von Anu stammen die meisten Aedra ab. Ebenso vermutlich Jyggalag, obwohl der ein Daedra ist.
Nach dem was ich über die Dimensionstheorie gelesen habe (Nirn, die Monde und Planeten (welche im Gegensatz zu Nirn ein Teil je eines der Göttlichen sind) liegen in Mundus, dazwischen und drumherum liegt Oblivion, die Sonne und Sterne sind Löcher in Oblivion, die entstanden als die Aedra Mundus und Oblivion verließen um nach Aetherius zu gehen, und durch die Aetherius herein scheint. Ob Aetherius nun um Oblivion herum liegt, oder nur daneben und beide für sich im Nichts treiben, in welchem Sithis herrscht kann ich nicht sagen. Es gibt auch Theorien, nach denen Anu und Padomay sich bekämpften, Anu sie beide aus der Zeitlinie schleuderte und ihnen damit die Fähigkeit nahm, Nirn zu beeinflussen, was aber mit Sithis nicht zusammenpasst. Nach dieser Theorie sind die Sterne Tropfen von Anus Blut.
Wie dem auch sei, ob es sich bei einer Enität um einen Aedra oder Daedra handelt, scheint davon abzuhängen, ob sie in Aetherius (wo auch Sovngarde liegt) oder Oblivion residieren.

Die Seelen der Sterblichen gelangen, so sie nicht von Sithis beansprucht werden, nach Aetherius, um dort zu verweilen, in Nirn wiedergeboren zu werden oder nach Oblivion zu gehen.
Also wird Talos auch nach seinem Tod in Aetherius gelandet sein. In dem Punkt, das er kein Göttlicher ist wie die Aedra es sind, muss man den Thalmor zustimmen, denn er stammt weder von Anu, noch von Padomay ab. Eine Reinkarnation von Lorkhan ist er wahrscheinlich nicht und wäre er eine Reinkarnation von Magnus gewesen, wäre er ein Magier gewesen. Er ist also wohl als Sterblicher einzustufen, zwar ein Drachenblut, aber dennoch sterblich.
Wie er zu seinem Stand als neunter Göttlicher kam ist an keiner Stelle ordentlich beschrieben. Möglicherweise haben ihn die Aedra in den Stand erhoben - dann wäre seine Ablehnung schwerste Ketzerei. Vielleicht hatte er in Aetherius unter den Toten genug Anhänger um seine eigene Sphäre zu schaffen und ihm genug Macht zu geben, als Göttlicher klassifizert zu werden. Vielleicht trifft auch die Idee mit den Sterblichen Anhängern zu.

Aber ich denke man kann sagen, das man in Aetherius leben muss, um ein Göttlicher zu sein. Dazu muss man entweder sterben oder eines der höchst seltenen Portale benutzen. Ulfric würde letzteres niemals schaffen und hätte im Tod noch zu viele Feinde um zum Gott aufzusteigen. Was das Drachenblut angeht, nicht mal die Almsivi, der Held von Kvatch, Nerevarine, Mannimarco oder die Mutter der Nacht sind oder waren Götter, sondern mächtige Sterbliche, die bisweilen die Grenzen der Existenz eines Sterblichen verlassen haben - ohne aufzuhören Sterbliche zu sein. Doch kaum einer von Ihnen hat das alleine geschafft. Das Drachenblut hatte vermutlich Hilfe von Akatosh, der Held von Kvatch von Akatosh und verm. Talos, der Nerevar von Azura, Talos und einigen Anderen, die Mutter der Nacht von Sithis usw. Es gibt sicher noch weitere Beispiele in der Vergangenheit Nirns, die mir nicht geläufig sind. Und auch auf Akavir wird es große Persönlichkeiten geben und gegeben haben, die alle keine Götter wurden.
  11.07.2012, 11:44
  • Offline


  • Reisender
    • Neuling
Zitat
Die Graubärte haben ihn zum Gott "ernannt"? Woher hast du das?  :huh:

Ich meinte damit nicht das die Graubärte ihn zum Gott gemacht haben, sondern nur dass sie dem Drachenblut, sei es nun Septim oder der Spieler, freistellen wie sie die Macht nutzen. Dem Spieler bleibt nur im Gegensatz zum Kaiser keine weitere Möglichkeit sich zu was Größerem aufzuschwingen.

Zitat
Es ist keineswegs gesichert, dass Tiber Septim ein Nord war  :|

Auch wenn es nicht sicher ist, so gehen zumindest in Himmelsrand alle davon aus, dies ist auch der Grund warum gerade die Nord das Weisgoldkonkordat am schlimmsten finden, da ihr größter Held (ob jetzt wirklich Nord oder nicht), nicht mehr die Beachtung finden darf, welche ihm ihrer Meinung nach zusteht.

Zitat
Was redest du denn da? Ulfrik war bereits vorher bei den Graubärten gewesen, hat dann aber "einen anderen Weg eingeschlagen", oder so ähnlich, weiß nicht mehr sicher, wie Arngeir sich ausdrückt...

In dem Fall muss ich irgendwas überlesen haben, denn wenn ich mich richtig erinner heißt es nach dem ersten erlegten Drachen, dass die Graubärte seit ewigen Zeiten keinen Drachenblut mehr ausgerufen hätten. Dies hieß halt für mich dass Ulfrik nie bei den Graubärten war.

Zitat
Gewagte Aussage, wenn man sich vor Augen hält, dass alle Kaiser des Kaiserreichs Drachenblüter gewesen sind...

Schon klar, alle Kaiser waren Drachenblütler, aber es wird auch weitere gegeben haben, sonst würde es bedeuten dass der Spielcharakter ein Nachkomme der Septime ist, was ich mir schwer vorstellen kann. Es bliebe also nur die Möglichkeit, dass der Spieler eine Abnormalität ist, also der erste und einzige Drachenblütler ausserhalb der Septim-Dynastie, oder alle weiteren Drachenblütler keinerlei Interesse an Machtanhäufung hatten sondern sich an den Rat der Graubärte gehalten haben und die Stimme nicht so offensichtlich zur eigenen Egopflege genutzt haben.

Zitat
Stimmt, in einem in der Krise steckenden Kaiserreich lässt sich kein vernünftiges Spiel verorten...

Im Hinblick auf die ständigen Beschwerden "In den TES-Teilen wiederholt sich immer Alles", seien es nun Quests oder Handlungsstränge, ist ein wieder erstarktes Kaiserreich im kampf gegen den Aldmerie-Bund besser, als ein weiterhin gespaltenes Reich, welches keine Chance mehr gegen die Feinde hat.

@MorpheuZ:
Ich hatte mich nie stark mit den Götterkulten in TES beschäftigt, sondern bin nur davon ausgegangen, dass Talos durch seine Anhängerschaft in den Rang eines Gottes erhoben wurde. Es gibt schließlich Einige, darunter auch Teile des kaiserlichen Kultes, die Talos nicht als Gott ansehen. Morrowind ist schon etwas her, daher bin ich mir nicht so ganz sicher, aber man erhält im Laufe des Spiel eine alte Drake, welche den Segen des Kaisers (oder so) gibt. Diese bekommt man von einem gefallenen kaiserlichen Soldaten, wobei viele Sagen dies sei Talos. Leider ist meine Erinnerung an das Spiel nicht mehr so gut, dass ich wüsste ob später aufgeklärt wird, dass dies Talos war, oder dies nur ein Gerücht ist/war.
Sollte es sich nicht als belegt herausstellen fällt mir keine Situation in den TES-Spielen ein (1&2 kenn ich nicht) in denen man Hinweise auf das Wirken Talos als Gott findet. Es bleibt somit, egal wie die eigentliche Göttergeschichte in TES aussieht, möglich dass Tiber Septim nur aufgrund seiner Anhängerschaft verehrt wird, ohne wirklich ein Gott zu sein.

Das die Spielercharaktere keine Götter wurden ist ansich auch einfach erklärt. Zum einen ist ihr wirken im "Großen" betrachtet immer noch sehr klein. In Morrowind hat man als Nerevarine zwar Dagoth Ur besiegt, die eigentliche Bedrohung war jedoch nur in Morrowind bekannt und dort in seinem kompletten Umfang nichtmal Jedem. Der Kaiser selbst schickt einen auch nur auf die Insel, da dieser ja durch seine Gefangenschaft in Oblivion mit Visionen geplagt ist, was man bei dem kurzen Treffen in Oblivion auch nochmal erfährt. Da es auch hier dem Spieler verweigert wird irgendetwas "Großes" zu vollbringen nachdem der letzte Gegner besiegt wurde, bleibt es nunmal dabei, dass der Nerevarine auf seiner kleinen Insel sitzt und dann irgendwann verschwindet. Die Möglichkeiten die geeinten Dunmer unter dem Nerevarinen aus dem Kaiserreich zu befreien um den Tribunals-Kult zu bewahren, bzw einen eigenen um sich selbst zu scharren bleibt dem Spieler verwehrt, zweite Möglichkeit hätte den Spieler jedoch ebenso wie Vivec zu einem "Gott" gemacht, spätestens nach dem Tod des Nerevarinen.
In Oblivion jedoch bleibt man genau genommen nur ein Soldat, zwar ein herausragender, aber nicht mehr. Man holt den Thronerben aus einer verwüsteten Stadt, hilft ihm wichtige Gegenstände zusammen zu tragen (dies auch eher geheim, so dass von den Taten kaum etwas bekannt ist) und läßt den Thronerben die Kriese beenden. In dem Fall ist es kaum ein Wunder, dass um den Helden von Kvatch kein großer Kult entsteht, auch wenn er mit Knatch und Bruma (?) zwei Städte gerettet hat und eine Statue errichtet wird, reicht dies für den Status nicht aus, desweiteren verschwindet er durch ein Portal in die Oblivionebene und kommt nicht zurück, sondern wird mehr oder weniger zu einem Deadra...oder wie man das auch immer bezeichnen mag...auch nicht schlecht, nur weis keiner dass er die Position Sheos eingenommen hat, also wird der weiter angebetet und nicht der Held von Kvatch, somit ein einfaches PR-Problem. ^^
  11.07.2012, 12:46
  • Offline


  • Protektor
    • Kriegergilde
Auch wenn es nicht sicher ist, so gehen zumindest in Himmelsrand alle davon aus, dies ist auch der Grund warum gerade die Nord das Weisgoldkonkordat am schlimmsten finden, da ihr größter Held (ob jetzt wirklich Nord oder nicht), nicht mehr die Beachtung finden darf, welche ihm ihrer Meinung nach zusteht.

Quelle? Kann mich an keine einzige Aussage irgendeines NPC erinnern, indem das gesagt wird...  :|

In dem Fall muss ich irgendwas überlesen haben, denn wenn ich mich richtig erinner heißt es nach dem ersten erlegten Drachen, dass die Graubärte seit ewigen Zeiten keinen Drachenblut mehr ausgerufen hätten. Dies hieß halt für mich dass Ulfrik nie bei den Graubärten war.

Ulfrik ist ja auch kein Drachenblut.

Schon klar, alle Kaiser waren Drachenblütler, aber es wird auch weitere gegeben haben, sonst würde es bedeuten dass der Spielcharakter ein Nachkomme der Septime ist, was ich mir schwer vorstellen kann. Es bliebe also nur die Möglichkeit, dass der Spieler eine Abnormalität ist, also der erste und einzige Drachenblütler ausserhalb der Septim-Dynastie, oder alle weiteren Drachenblütler keinerlei Interesse an Machtanhäufung hatten sondern sich an den Rat der Graubärte gehalten haben und die Stimme nicht so offensichtlich zur eigenen Egopflege genutzt haben.

Ich empfehle, "das Buch vom Drachenblut" zu lesen.

Im Hinblick auf die ständigen Beschwerden "In den TES-Teilen wiederholt sich immer Alles", seien es nun Quests oder Handlungsstränge, ist ein wieder erstarktes Kaiserreich im kampf gegen den Aldmerie-Bund besser, als ein weiterhin gespaltenes Reich, welches keine Chance mehr gegen die Feinde hat.

Ich weiß nicht, in welchem TES-Teil es ein solches Setting gegeben hätte, aber sei's drum. Als ich hörte, dass in Skyrim Bürgerkrieg herrscht, war ich voller Vorfreude und hatte erwartet, dass sich da die einzelnen Jarltümer gegenseitig bekriegen, quasi eine Art Erbfolgekrieg oder so... Wie wir alle wissen, ist dem nicht so. Ich stelle aber mal die Behauptung auf, dass ein Setting, in dem das Kaiserreich sich zum Einen gegen den Aldmeribund und zum anderen gegen die Separatismusbewegung in Himmelsrand zu Wehr setzen muss  und mit  (z.B.) Hochfels oder einem wiedererstarkten Morrowind als weitere "Spieler", habe ich mehr als genug Potenzial für ein Spiel, und m.E. deutlich mehr als ein wiedererstarktes Kaiserreich, das den Aldmeribund loswerden will.
"Wer immer nur das tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist."
Dr. Reinhard K. Sprenger (*1953)
  11.07.2012, 17:23
  • Offline


  • Speerträger
    • Legion
Zitat
Schon klar, alle Kaiser waren Drachenblütler, aber es wird auch weitere gegeben haben, sonst würde es bedeuten dass der Spielcharakter ein Nachkomme der Septime ist, was ich mir schwer vorstellen kann. Es bliebe also nur die Möglichkeit, dass der Spieler eine Abnormalität ist, also der erste und einzige Drachenblütler ausserhalb der Septim-Dynastie, oder alle weiteren Drachenblütler keinerlei Interesse an Machtanhäufung hatten sondern sich an den Rat der Graubärte gehalten haben und die Stimme nicht so offensichtlich zur eigenen Egopflege genutzt haben.

Nun du stehst vor einer der gravierendsten Unklarheiten in der Elder Scrolls Lore:
Zitat

Zitat
    aus "Die Prüfungen der Heiligen Alessia"
    "Solange Ihr und Eure Nachkommen das Amulett der Könige tragt, solange soll dieses Drachenfeuer brennen - eine ewige Flamme - als Zeichen für alle Menschen und Götter, dass unsere Treue gilt. Ich schwöre Euch und allen nach Euch kommenden Generationen, dass, solange die Drachenfeuer brennen, das Blut meines Herzens die Tore von Oblivion verschlossen hält.

    Solange das Blut des Drachens in den Adern seiner Herrscher fließt, wird der Ruhm des Reiches ungebrochenen fortdauern. Aber wenn die Drachenfeuer ausgehen, und wenn kein Erbe unseres vereinten Bluts das Amulett der Könige trägt, wird Finsternis über das Reich hereinbrechen, und die Dämonenfürsten des Chaos werden über das Land herrschen."

Alessia hatte aber keine Nachkommen. Deshalb kann mit Blut des Drachens unmöglich eine erbliche "Blutlinie" gemeint sein. Ich stelle mir vor, dass die Septim Kaiser einfach eine Dynastie von Auserwählten war, die die Drachenfeuer entzünden konnten und somit die Barriere zwischen Nirn von Oblivion aufrecht hielten. Desweiteren wären wohl auch diese Kaiser in der Lage gewesen, Alduin die Stirn zu bieten, wenn seine Rückkehr in ihre Herrschaftszeit gefallen wäre.
Der Dovahkiin hingegen, ist ebenfalls ein Drachenblut und könnte die Drachenfeuer entzünden, wenn dies noch notwendig wäre.

So interpretiert bedeutet die Aussage im Buch "Die Prüfungen der hl. Alessia", dass Akatosh mit dem Blut seines Herzens Nirn beschützen wird, wenn ein Drachenblut sich seiner Aufgabe bewusst wird und sich zum Herrscher des Kaissereichs erhebt. Da allerdings die Barriere durch Martins Opfer in "Oblivion" nun auf ewig Bestand haben wird, ist das Amulett der Könige und ein Drachenblut auf dem Thron des Kaisserreiches nicht mehr zwingend erforderlich. Allerdings erfahren wir in Skyrim, dass das Drachenblut mehr Verantwortung trägt als die Drachenfeuer zu entzünden.
Es trägt ebenfalls die Macht in sich das Ende der Welt, durch Alduin dem Weltenzerstörer, aufzuschieben, nur muss es sich, wie ich vermute, diesem Blut bewusst werden und dieser Aufgabe nachkommen, um schließlich wie die alten Drachenblüter ebenfalls von Akatosh beschützt zu werden. Das Blut des Drachens hat so noch eine ältere Bedeutung. Nämlich die des Drachentöters und des Beschützers vor der Gefahr durch die Drachen.

Also müssen wir vom Drachenblut als einen von Akatosh gesegneten Beschützer der lebendigen Welt Nirns ausgehen, der besonders dann auftritt, wenn Nirn in großer Gefahr schwebt.
In Arena, Daggerfall, Morrowind und Oblivion fungiert man ja (manchmal auch ungewollt) als Beschützer des damaligen Drachenbluts, nämlich Uriel Septim VII (in Oblivion Martin Septim). In Skyrim dagegen spielt man selbst das Drachenblut, das die Welt diesesmal vor der kompletten Zerstörung durch die Drachen retten muss.
Ulfric Sturmmantel dagegen ist kein Drachenblut, sondern nur ein Nord der gelernt hat das Thu'um zu beherrschen. Diese Fähigkeit schlummert (wenn man den alten Erzählungen Glauben schenken darf) in jedem Nord. Vielleicht ist es aber auch so, dass Ulfric ein echtes Drachenblut hätte werden können, wenn er sich dem Kampf gegen Alduin verschworen hätte. Aber ich glaube eher, dass Ulfric nur durch langes Training die Fähigkeit des Thu'um erworben hat und nicht, wie der Dovahkiin, quasi eine außergewöhnliche Gabe dafür hatte.

Talos alias Tiber Septim ist meiner Auffassung nach kein "Gott", im Sinne eines Aedra, sondern ein von Akatosh Gesegneter, der von den Himmlischen als mächtiger Sterblicher akzeptiert wird und als Besonderheit nach seinem Tod in Aetherius aufgenommen wurde, um über das Kaisereich zu wachen.

Btw:
Kann mir einer verraten warum Mankar Camoran in Oblivion dennoch das Amulett der Könige tragen konnte? Ich meine ich habe hier sehr viel darüber gelesen, auch schon vor meiner Anmeldung im Forum. Nach Skyrim ist klar, dass das Drachenblut nicht von der Blutlinie Alessias abstammen muss und es sogar mehrere Drachenblüter auf einmal geben könnte. Aber Camoran hat alles andere als den Segen Akatosh. Er ist genau genommen einer seiner größten Gegenspieler  oO

Ich beantrage die Verschiebung in einen Lore-Thread ;)



"Go ye now in peace. Let thy fate be written in the Elder Scrolls..."
  11.07.2012, 19:01
  • Offline


  • Klinge
    • Klingen
Ich wollte an dieser Stelle nur mal anmerken, dass auch Talos a.k.a. Tiber Septim a.k.a der "Stammvater" der Septim-Dynastie keine eigenen Kinder hatte. Mal ganz davon abgesehen, dass es auch im eiteren Stammbaum einen Bruch inder Blutlinie gab. Und totzdem zweifelt niemand an der Rechtmäßigkeit Uriel Septim´s VII als Drachenblut.

Zum Thema Mankar Camoran: Keine Ahnung, vielleicht weil er mit einem Daedra im Bunde war, der ihm das ermöglichte? Oder, und das finde ich logischer, weil sich das Paradies auf einer Ebene außerhalb von Nirn befand. Wo dessen Gesetze nicht gelten. So wie Alduin auch nur in Sovngarde besiegt werden kann.
Holla West coast?! Naah West bank for life
  11.07.2012, 19:54
  • Offline


  • Protektor
    • Kriegergilde
Alessia hatte aber keine Nachkommen. Deshalb kann mit Blut des Drachens unmöglich eine erbliche "Blutlinie" gemeint sein [...]

Sagt mal, wie spielt ihr eigentlich Skyrim? Ich meine, Das Buch vom Drachenblut ist - lassen wir mal den "Geschichtlichen Überblick über das Kaiserreich" außen vor, der in der "Kammer" des Folterknechts" steht - das erste (wenn man Ralof folgt, das zweite) Buch, auf das man in dem Spiel stößt, ja geradezu drüberfällt. Und trotzdem hat's keiner gelesen??  oO
"Wer immer nur das tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist."
Dr. Reinhard K. Sprenger (*1953)
  11.07.2012, 21:23
  • Offline


  • Speerträger
    • Legion
Der Dovahkiin hingegen, ist ebenfalls ein Drachenblut und könnte die Drachenfeuer entzünden, wenn dies noch notwendig wäre.
.
.
Allerdings erfahren wir in Skyrim, dass das Drachenblut mehr Verantwortung trägt als die Drachenfeuer zu entzünden.
.
.
 Das Blut des Drachens hat so noch eine ältere --> Bedeutung.
Siehe Link


"Go ye now in peace. Let thy fate be written in the Elder Scrolls..."
  11.07.2012, 21:32
  • Offline


  • Protektor
    • Kriegergilde
Oh, sorry, den Link hatte ich übersehen. Aber dann verstehe ich umso weniger, weshalb du in deinem ersten Absatz sowas schreibst:

Alessia hatte aber keine Nachkommen. Deshalb kann mit Blut des Drachens unmöglich eine erbliche "Blutlinie" gemeint sein.

Genau das Thema, nämlich, "wie man ein Drachenblut wird", wird im Buch behandelt. Nicht abschließend, zumal der Verfasser ja selbst es kaum genau wissen kann, aber immerhin.

Dasselbe gilt für diese Aussage:

Desweiteren wären wohl auch diese Kaiser in der Lage gewesen, Alduin die Stirn zu bieten, wenn seine Rückkehr in ihre Herrschaftszeit gefallen wäre.

Die "Prophezeiung des Drachenbluts" besagt, dass der Weltenfresser (also Alduin) dann erwacht, wenn u.a.

Zitat
der Drachenblut-Herrscher seinen Thron verliert

Folge: Die Kaiser wären nicht in der Lage, Alduin die Stirn zu bieten, aus demselben Grund, weshalb (im übertragenen Sinne) Pinguine keine Nahrungsquelle für Eisbären sind.



P.S.: Zu Mankar Camoran: Warum sollte er kein Drachenblut gewesen sein können? Und warum war er Gegenspieler von Akatosh? Akatosh schloss ein Bündnis mit den Menschen, um die Tore von/nach Oblivion geschlossen zu halten, nicht, um sie generell vor irgendwas zu bewahren. Genauso positioniert er sich insoweit nicht direkt als "Feind" der Daedra-Fürsten (deren Schergen er ja durch seinen Pakt letztlich den Zugang zu Mundus verwehrte)...
Aber mal grundsätzlich: Wo steht denn, dass der Träger des Amuletts ein Drachenblut sein muss? Ich hatte in Erinnerung, dass nur der Kaiser oder der "rechtmäßige" Thronanwärter dazu imstande seien? (Das macht eine Erklärung nicht leichter, ich weiß...  :ugly:)
« Letzte Änderung: 11.07.2012, 22:14 von Morag Tong »
"Wer immer nur das tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist."
Dr. Reinhard K. Sprenger (*1953)
  11.07.2012, 21:59
  • Offline


  • Speerträger
    • Legion
Ok ich hatte nicht bedacht, dass der Fall der Drachenblutherrscher eine Vorraussetzung für die Rückkehr Alduins ist und dieser Fall somit unmöglich eintreten kann. Danke für den Hinweis.
Es ging mir auch mehr darum, dass zwischen dem Drachenblut Alessias (bzw. der Kaiser) und dem Blut des Dovahkiin kein Unterschied besteht, sie somit theoretisch auch die gleiche Macht besitzen.

Edit: Habe gerade deinen Nachtrag gesehen. Die göttliche Legitimation des rechtmäßigen Herrschers über das Kaiserreiches erfolgte bis zum Ende der dritten Ära doch nur über: Drachenblut ->  kann Amulett tragen -> hat Segen des Akatosh -> kann Drachenfeuer entzünden.
Akatosh ist vielleicht nicht direkt ein Feind der Daedra. Aber wenn diese Nirn bedrohen, so nimmt er doch eine eindeutige Position auf Seiten der "Blutlinie" ein, sofern diese seinen Pakt einhält oder erneuern will.
« Letzte Änderung: 11.07.2012, 22:28 von Noah Janus »


"Go ye now in peace. Let thy fate be written in the Elder Scrolls..."
  11.07.2012, 22:15
  • Offline


  • Protektor
    • Kriegergilde
In jedem Fall dasselbe Potenzial, ja. Da Martin in Oblivion ganz normal mit Schwert kämpft, gehe ich davon aus, dass er anders als das Drachenblut aus Skyrim nicht das thu'um beherrscht hat. Aber er hätte als Drachenblut sicherlich die Fähigkeit dazu gehabt.

Ich frage mich ja, wie Ulfrik seine Schreie überhaupt... naja... sagen wir "aktivieren" konnte ;) Schließlich hat man in Himmelsrand seit Generationen keine Drachen mehr gesichtet, glaubt man den Berichten der Leute... Ob die Graubärte ihre Macht "einfach so" mit ihm geteilt haben?
"Wer immer nur das tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist."
Dr. Reinhard K. Sprenger (*1953)
  11.07.2012, 22:20
  • Offline


  • Speerträger
    • Legion
Vielleicht glaubten Sie auf das Drachenblut gestoßen zu sein und haben ihn die Macht des Thu'ums gelehrt. Sie konnten ja nicht wissen wofür Ulfrik diese Macht einsetzen würde..


"Go ye now in peace. Let thy fate be written in the Elder Scrolls..."
  11.07.2012, 22:38
  • Offline


  • Oberster Kriegsfürst
    • Kriegergilde
Vielleicht war in Ulfrik das Potential des Thu'um auch einfach größer als normal, und um Probleme zu verhindern haben die Graubärte ihn die richtige Anwendung des Thu'um gelehrt, bevor er Schaden anrichten konnte. Vielleicht um einen möglichen neuen Graubart anzuheuern, wer weiß.
Und haben Nord nicht als Rassenfähigkeit einen magischen Kampfschrei? Klingt ziemlich eindeutig nach einer Vorstufe des Thu'um. Womöglich ist das Thu'um in den Nord von Natur aus generell mächtiger als in den anderen Rassen, ohne allesamt Drachenblüter zu sein.

Was das Amulett angeht, solange es nicht direkte göttliche Magie ist (was bei einem Amulett nur der Fall wäre, wenn der Gott den Zauber permanent aufrecht erhält), kann jeder magische Auslöser in fast allen Systemen von einem mächtigen Magier ausgetrickst werden.
  12.07.2012, 00:10
  • Offline


  • Speerträger
    • Legion
Hm für mich klingt der Zauber im Amulett der Könige schon ziemlich nach direkter Magie von Akatosh selbst und eine sehr mächtige noch dazu. Für wahrscheinlicher halte ich die Theorie, dass das Amulett in der Oblivionebene keine so große Macht mehr ausübt und daher von einem Mankar Camoran getragen werden kann.

Worauf stützt du deine These von direkter Magie, bzw. vom möglichen Austricksen des Artefakts Morpheuz? Stellst du dir das in etwa so vor wie mit Azuras schwarzem Stern, den man ja auch seinem eigentlichen Zweck entfremden kann?


"Go ye now in peace. Let thy fate be written in the Elder Scrolls..."
  12.07.2012, 01:55
  • Offline


  • Protektor
    • Kriegergilde
Die göttliche Legitimation des rechtmäßigen Herrschers über das Kaiserreiches erfolgte bis zum Ende der dritten Ära doch nur über: Drachenblut ->  kann Amulett tragen -> hat Segen des Akatosh -> kann Drachenfeuer entzünden.

Hm... Da ja jeder Kaiser seit Alessia ein Drachenblut gewesen sein soll, kann man's natürlich auch so sehen. Aber egal ob jetzt da vorne "Drachenblut" oder "Kaiser" steht (btw. konnte Jagar Tharn als falscher Kasier das Amulett tragen? Taucht er als solcher in Morrowind auf?), richtig viel Sinn ergibt es nicht...

Hm für mich klingt der Zauber im Amulett der Könige schon ziemlich nach direkter Magie von Akatosh selbst und eine sehr mächtige noch dazu. Für wahrscheinlicher halte ich die Theorie, dass das Amulett in der Oblivionebene keine so große Macht mehr ausübt und daher von einem Mankar Camoran getragen werden kann.

Das Amulett ist ganz wirres Zeugs, da ist doch auch die Seele oder sonstwas von Alessia mit drin, wenn ich das richtig im Kopf habe...

Mankar Camoran hat das Amulett aber auch außerhalb der Oblivionebene getragen, nämlich im Unterschlupf der Morgenröte nördlich von Cheydinhal. Außerdem dürfte das Paradies keine Oblivionebene sein, das ist doch von Mankar selbst geschaffen worden...?

Akatosh ist vielleicht nicht direkt ein Feind der Daedra. Aber wenn diese Nirn bedrohen, so nimmt er doch eine eindeutige Position auf Seiten der "Blutlinie" ein, sofern diese seinen Pakt einhält oder erneuern will.

Nein, er hat sich mit den Menschen und damit gegen die Elfen (Ayleiden) verbündet, die die Menschen mit Armeen aus Daedra unterjocht haben.
« Letzte Änderung: 12.07.2012, 12:30 von Morag Tong »
"Wer immer nur das tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist."
Dr. Reinhard K. Sprenger (*1953)
  12.07.2012, 09:19
  • Offline


  • Oberster Kriegsfürst
    • Kriegergilde
Ich beziehe meine Magietheorie aus meinen LARP-Kenntnissen, da dort beinahe jeder Magier ein anderes System als Basis verwendet und an allgemeine Gegebenheiten anpasst, gibt es ein Mischmasch aus einer Vielzahl von Magietheorien, das die meisten Fälle abdecken kann, geht man davon aus das Magie eine Energie aus einer anderen Dimension wie dem Astralraum, Limbus oder hier Aetherius ist, mittels Geisteskraft geformt wird und fast alle Aspekte des Realraums manipulieren kann, inklusive dimensionsübergreifender, grundlegend existenter physikalischer Größen, die zwar nicht überall im gleichen Maßstab existieren, aber in jeder erdenklichen Parallelwelt (hier nicht überlagernde Welt in anderer Dimension, sondern aus physikalischer Sicht, eine Welt ohne Zeit z.B., ist keine Parallelwelt in diesem Sinne) zum Realraum vorkommen. Leider weicht die Magie wie sie unter ausgebildeten Magiern Tamriels üblich ist, aus praktischer Sicht, zu weit ab, so das ich mir meinem Skingrad'schen Magier weitestgehend das LARP-System benutzen muss.

Von der LARP-Magie ausgehend verhält es sich so, daß in einem Artefakt, auch einem so mächtigen wie dem Amulett, die Thesis bzw. Matrix für den Zauber gebunden ist, und eine Verbindung zu einer permanenten Quelle (da seit einigen Jahre nach dem Fall Almsivis, Artefakte offenbar zum funktionieren nicht mehr mit Seelensteinen aufgeladen werden müssen, sondern eine andere permanente Energiequelle haben, welche das auch sein mag).
Blockiert man nun die Verbindung zur Energiequelle lange genug, das der Zauber nachlässt oder ganz zusammenbricht, oder verändert man die Thesis, kann man den Zauber umgehen, vor allem wenn es ein Schutzzauber ist.
Normalerweise würde eine Thesis sich sehr schnell aus einem Artefakt verflüchtigen, wenn es nicht mehr mit Energie versorgt wird. Bei einem Kristall kann aber bisweilen die Matrix im Kristallgefüge "eingebrannt" werden, und so auch ohne Energie bestehen bleiben, wenn auch inaktiv.

Auf dem Amulett liegen aber mindestens zwei Zauber. Zum einen der Schutzzauber, der prüft ob der Träger legitimiert ist. Der ist recht einfach:
Code
if(Träger.Drachenblut=true);
  Amulettverschluss.offen=false;
else;
  Amulettverschluss.offen=true;
endif
Statt Drachenblut kann natürlich auch alles andere abgefragt werden.
Der andere Zauber ist der zum Entzünden der Drachenfeuer, und der dürfte weitaus komplizierter sein, da er als Fokus für den Träger dient, der damit die Drachenfeuer entzündet. Dieser dürfte im Kristall fest gespeichert sein, während der Schutzzauber eher flüchtig ist.
Mankar Camoran wird also vermutlich nicht die Energiezufuhr manipuliert haben, denn wer weiß ob nicht noch ein Absorptionszauber auf dem Amulett liegt, der ihn womöglich vernichten könnte, wenn er unkontrolliert Magie aus der Umgebung absorbiert.
Daher wird er vermutlich entweder die Thesis des Schutzzaubers verändert haben, oder sich selbst so verzaubert, das er die Abfrage bestätigt.
Gesetzt den Fall, das tatsächlich Alessias Seele darin gebunden ist, ist die Frage der Energiequelle schon mal beantwortet, außerdem wird Manipulation des Amuletts so fast unmöglich, außer man schafft es, die Seele zu verderben. Bleibt die letzte Option. Und ich spreche MC genug Kenntnisse zu, um das zu bewerkstelligen.

Was das Paradies angeht, eine solche selbst geschaffene Welt, auch Globule oder Minderglobule, je nach Ausmaß, genannt, ist eine in sich geschlossene und nach außen hin versiegelte Blase in einer anderen Dimension. Betrachtet man Aetherius und Oblivion je als Dimensionen, so sind die Reiche der Daedra, wie auch Reiche wie Sovngarde Globulen, die von einander getrennt, aber im gleichen Raum sind. Was Mundus angeht, streng genommen sind Nirn, sowie die anderen acht Planeten (über die Form der Existenz der Monde bin ich mir nicht im Klaren) Globulen von Mundus, allerdings durch Oblivion getrennt, was sich drum herum und dazwischen befindet. Mundus ist daher eine Globule in Oblivion was seinerseits eine Globule im Nichts ist. Das ein Sterblicher eine Globule in Mundus erschaffen kann bezweifle ich stark, dafür sind da zu viele Mächte am Werk. Das Mundus die ehemalige Ebene des Daedra Lorkhan (der eigentlich kein richtiger Daedra war), sei, kann man glaube ich als Gerücht abtun.
Nach meinen Informationen benutzte Mankar Camoran das Mysterium Xarxes, welches von Mehrunes Dagon selbst verfasst und Mankar Camoran überreicht wurde, um damit Gaiar Alata, das Paradies zu erschaffen. Das legt nahe, das das Paradies keine Globule in Aetherius oder gar dem Nichts ist, sondern innerhalb der Totenländer, der Ebene von Mehrunes Dagon.
  12.07.2012, 12:09
  • Offline


  • Protektor
    • Kriegergilde
Beeindruckend.

Gesetzt den Fall, das tatsächlich Alessias Seele darin gebunden ist

Im Buch "Das Amulett der Könige" ist nur der Satz enthalten "So wurde Alessia zum ersten Edelstein im cyrodilischen Amulett der Könige", aber ich bin mir sicher, dass das irgendwo mal stand...  :huh:

Was Mundus angeht, streng genommen sind Nirn, sowie die anderen acht Planeten (über die Form der Existenz der Monde bin ich mir nicht im Klaren) Globulen von Mundus, allerdings durch Oblivion getrennt, was sich drum herum und dazwischen befindet. Mundus ist daher eine Globule in Oblivion was seinerseits eine Globule im Nichts ist. Das ein Sterblicher eine Globule in Mundus erschaffen kann bezweifle ich stark, dafür sind da zu viele Mächte am Werk.

Hä? Das klingt jetzt irgendwie so wie wenn man Öl ins Wasser kippt, und Oblivion ist das Wasser (bildlich gesprochen), also zwischen Oblivion schwimmt ab und an noch ein Brocken Mundus rum. Aber ist es nicht so, dass Mundus (als Ganzes) ebenso "abgeschlossen" ist wie Oblivion (als Ganzes)? Also quasi eher wie zwei Kübel Steine nebeneinander (Kübel = Oblivion bzw. Mundus, Steine = Nirn und die anderen Planeten bzw. die Oblivion-Ebenen)?

Nach meinen Informationen benutzte Mankar Camoran das Mysterium Xarxes, welches von Mehrunes Dagon selbst verfasst und Mankar Camoran überreicht wurde, um damit Gaiar Alata, das Paradies zu erschaffen.

Ja, so hab ich das auch in Erinnerung. Aber wo sich das Paradies nun genau befindet - k.A.
"Wer immer nur das tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist."
Dr. Reinhard K. Sprenger (*1953)
  12.07.2012, 12:51
  • Offline