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Thema: Keine Langzeitmotivation in Skyrim?  (Gelesen 31845 mal)

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Spielzeit hängt nicht zwangsläufig mit Spielspaß zusammen. Laufwege, Soulgemfarming und Ähnliches frisst Zeit. Aber ob man währenddessen Spaß hat ist eben fraglich.

Wie Oberscht bereits schrieb: Ich habe lieber maximalen Spaß in einer kleineren Zeitspanne, als auf 200 Stunden verwässerten Spielspaß.
"Ich dramatisire die Geschichte eines der edelsten Deutschen, rette das Andenken eines braven Mannes,
und die viele Arbeit die mich’s kostet, macht mir einen wahren Zeitvertreib, den ich hier so nöthig habe,
denn es ist traurig an einem Ort zu leben wo unsre ganze Wircksamkeit in sich selbst summen muß."

Johan Wolfgang von Goethe, Brief an Salzmann, Anno 1771
  02.01.2012, 17:42
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Dem stimme ich zu. Das ist auch der Grund warum ich die neuen CoD-Teile spiele. Weil die Kampagne trotz vielleicht 5h Zeit und der abstrusen Story wegen der astreinen Inszinierung einfach Spaß macht. Aber in diesem Thread geht es um Langzeitmotivation. Wenn ein Spiel erst nach 200 Stunden lahm wird ist das nach meinem befinden eine lange Zeit. Und mal ehrlich, in jedem Bioware-Spiel verbringt man mehr Zeit damit ewig die gleichen Strecken zu laufen ohne das was passiert als in jedem anderen Spiel.
  02.01.2012, 17:58
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Ich muss sagen, dass momentan Skyrim bei mir auch eine gewisse Grenze erreicht hat. Einen kleinen Teil der HQ gemacht, bis zu einem Punkt, wo man meinen kann, dass die Quest noch Zeit hat. Dann die ganzn Sidequests mal gemacht um das Questlog aufzuräumen und jetzt, nach der hälfte der Sidequests, ist Skyrim irgendwie mühselig. Letztenendes merke ich, dass es irgendwie immer das gleiche ist: "Tue dies, retten die/den und wenn du grad dabei bist, bring mir bitte noch eine Pizza mit."
Ich modde meine Elder Scrolls spiele sowieso immer (nexus ftw.) und von daher bin ich immer auf Entdeckungsreise um die Qualitäten meiner neuen Mods auszuschöpfen, so wird es nie langweilig, aber jetzt ist grad so der Punkt erreicht, wo man ganz Skyrim gesehen hat, die Nebenquests sich im Schema immer wiederholen und es zeit für das CK wird, für neue Inhalte, neue Quests und neue Perks.

Ich hab jetzt 117 Stunden spielzeit und es macht schon noch Spaß, aber irgendwie ist es einfach... *meh* momentan. Ein Glück dass ich jetzt das neue Zelda für die Wii hab, das ist ne gute abwechlsung zwischendurch :D
  09.01.2012, 13:12
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Bin nun auch bei deutlich über 200 Stunden solangsam dort angekommen wo alles nur ein "kenne ich schon" auslöst. Aber ich denke mal, das ist so normal. Gibt nur wenige Spiele, die ich deutlich länger als 300h gespielt habe:

Devil May Cry 4 (war da irgendwie scharf auf die höchste Auszeichnung in allen Bereichen und Bestzeiten beim blutigen Palast O.o)
Bayonetta (siehe DMC4...^.^)
Proto**pe (indiziert, daher mal keine Werbung dafür machen ^.^ aber im 2. Quartal dieses Jahres kommt ja Teil 2 *freu* )
Lost Odyssey (fantastisches Spiel!)
ME1
ME2
Morrowind

und weitere Titel in der Vergangenheit fallen mir aufgrund meiner damaligen "ESport"-Phase nicht ein, habe damals meine Zeit mit "training" verschwendet und damit meine ich nun keinen echten Sport -.-

Praktisch ist ja ohnehin die Frage, wie man Langzeitmotivation definieren möchte. Für mich ist Langzeitmotivation in zwei Bereiche aufgeteilt:

1) Auch nach den ersten XXh noch spielen wollen (XX ist Genreabhängig...)
2) Das Spiel auch nach Monaten mal wieder aus Spaß spielen wollen, egal ob man es nochmal durchspielt oder weiter spielt.

D.h. mein Urteil zur Langzeitmotivation ist aktuell noch unvollständig. Punkt 1 ist definitiv erfüllt. Aber zu Punkt 2 kann man erst später was sagen, wobei ich Skyrim da gute Chancen einräume, einfach weil es immer was zu tun gibt und man die Eintönigkeit ggf. in einigen Monaten wieder vergessen hat und so einfach mal wieder Lust bekommt 5-10 Aufträge zu erfüllen...

Der Rest wurde nach wenigen Stunden langweilig.
aktuelles Projekt:
Thor - Bretone - lvl 64
Ziel: Alchemie, Verzauberung, Schmiedekunst, leichte Rüstung, schwere Rüstung, Wiederherstellung, Illusion, Veränderung, Schleichen, Redekunst, Blocken, Beschwörung auf 100 bringen ohne mit dem Char je in einem Dungeon gewesen zu sein, Quests erledigt zu haben oder Abgesehen vom Weg nach Weißlauf in der Gegend herumzurennen.
95% fertiggestellt - fett=fertig
- xbox360 - - Schwierigkeitsgrad Master -
  09.01.2012, 15:58
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@MaSu:

Mein Punkt war auch nicht unbedingt, mehr als 200 h auf der Uhr zu haben. Vielmehr ging es mir darum, dass Sykrim mein erstes Bethesda-Spiel ist, bei dem ich nur einen einzigen Char gespielt habe (und den auch kürzer, als sonst).

Beispiel Oblivion: 5 komplett unterschiedliche Charaktere erstellt und alle auf Level 40+ gebracht. Bei MW waren es damals sogar noch mehr.

Mein Punkt ist wohl, dass ich finde, dass dies das erste Spiel von denen ist, dessen Wiederspielwert so gegen null geht. Das ist im Grunde nicht schlimm, denn wie du ja auch feststellst, ist der bei vielen Spielen ähnlich niedrig.

Für mich waren Bethesda Games aber bisher immer der Inbegriff von hohem Wiederspielwert. Fang Oblivion, MW oder Fallout mit einem neuen Charakter in einer anderen Rasse / Klasse an und du wirst nochmal ein sehr unterschiedliches Spielerlebnis haben. Du wirst vielleicht sogar noch eine Quest oder einen Dungeon finden, den du vorher nie gesehen hast. Einfach weil die Welt so groß ist, dass es unwahrscheinlich ist, mit einem Char alles gesehen zu haben.

Das war für mich immer der wichtigste Grund, mich für Spiele von Bethesda zu entscheiden. Umso enttäuschender für mich, dass diese Dimension bei Skyrim (zumindest nach meinem Eindruck) komplett fehlt.

- Hanrok
« Letzte Änderung: 09.01.2012, 16:12 von Hanrok »
"Maiq has heard the people of Skyrim are better looking than the people of Cyrodiil. Maiq has no opinion on the matter. All people are beautiful to him."
  09.01.2012, 16:08
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Meine Steam Uhr zeigt jetzt 290 Stunden Spielzeit an und ich habe immer noch Bock, spiele mit 3 Chars. Den Vergleich hier mit linearen Spielen lass ich nicht gelten. Ich stehe total auf Open World Spiele, habe mir sogar so Gurken wie Boiling Point oder Mercenaries 2 angetan und hatte Spass damit. Einfach wegen des Open World Spielprinzips. Skyrim bedient da meinen Geschmack natürlich sehr und die Vanilla Versionen verglichen finde ich persönlich Skyrim besser, als Oblivion. Durchgestylte lineare Spiele ist ein ganz anderes Spielprinzip und mit Open World nicht vergleichbar.

Ich vermute bei Skyrim ist es wohl so, dass man lange bevor man den Content einigermassen durch hat ne ganze Weile im Gottmodus unterwegs ist und man auch keine besseren Items findet, sobald man sich seine OP-Ausrüstung gefertigt hat. Ich habe mir da mit anderen Charakteren selber gewisse Limits gesetzt und achte darauf nicht in diese überpowereten Regionen zu skillen und zu craften. Dann bleibts auch spannend und ich finde nach so langer Spielzeit noch reizvolle Orte, wo ich noch nicht war. In Oblivion habe ich nach der Spielzeit gelangweilt das xte Oblivion Tor geschlossen.

Irgendwann haben natürlich auch meine 3 Chars ihre Aufgaben erledigt und ich würde dann mal den Moddern Zeit lassen und kann mir schon vorstellen dann mit einem guten Overhaul nochmal einzusteigen, wie bei Oblivion halt auch.
  09.01.2012, 16:40
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Mein Punkt war auch nicht unbedingt, mehr als 200 h auf der Uhr zu haben. Vielmehr ging es mir darum, dass Sykrim mein erstes Bethesda-Spiel ist, bei dem ich nur einen einzigen Char gespielt habe (und den auch kürzer, als sonst).
Warte noch etwas ab, evt. hast du bald wieder Lust und erstellst einen neuen Char oder eben nicht :)
"LANG"Zeitmotivation kann man evt. nach Monaten abschätzen, nach mehreren Phasen des aktiven Spielens usw... :)

Beispiel Oblivion: 5 komplett unterschiedliche Charaktere erstellt und alle auf Level 40+ gebracht. Bei MW waren es damals sogar noch mehr.
Bei mir ist Oblivion komplett durchgefallen. Ansich erstelle ich ohnehin immer viele Chars zum rumtesten aber habe dann sehr fix den Spielstärksten Build herausgefunden und spiele nur noch den. Hatte bei Skyrim teils 10+ Chars auf lvl 20+ :)

Mein Punkt ist wohl, dass ich finde, dass dies das erste Spiel von denen ist, dessen Wiederspielwert so gegen null geht. Das ist im Grunde nicht schlimm, denn wie du ja auch feststellst, ist der bei vielen Spielen ähnlich niedrig.
Naja, zumindest meine Motivation für erneutes durchspielen:
Bessere Highscore oder höherer Schwierigkeitsgrad. beides fehlt bei Skyrim irgendwie, also hat Skyrim für mich weniger einen Wiederspielwert als viel eher einen "Weiterspielwert" ;)

Aber Geschmäcker sind eben verschieden, weswegen ich ja die eigentliche Definition von Langzeitmotivation brachte, weil hier eben jeder völlig andere Maßstäbe hat :)
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  09.01.2012, 18:07
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Also ich für meinen Teil muss sagen dass bei 200 + gespielten Stunden in Himmelsrand (ohne Mods ohne Bugusing und Powerleveling) ich definitiv von außergewöhnlicher Langzeitmotivation sprechen muss. Dass das Spiel keinen Wiederspielwert besitzt würde ich im Moment auch sagen da ich mit meinem Char so ziemlich alle Questreihen und Landschaften, Dungeons etc. kennen gelernt habe. Wenn man solange in dieser Welt unterwegs war verliert man eben die Lust das ganze sofort nochmal von vorne anzufangen.
ABER: Mir geht es zumindest so dass ich ein zwei Jahre nach so einem fesselndem und atmosphärisch gelungenem Spiel irgendwann wieder zurückdenke an diesen einen Winter in dem ich mich in Himmelsrand verloren habe und alles über die Hintergrundgeschichte quasi aufgesogen habe.
Dann kriege ich das starke Bedürfnis mich wieder mit dem Spiel zu befassen und plane mir einen neuen Char der sehr viel exotischer daherkommt, auf andere Art und Weise sich durch die Landschaften kämpft und wählerischer bei den Quests ist.
Also für mich ist dieses Spiel einzigartig und ich habe auch Morrowind und Oblivion gespielt. Davon war jedes ein eigenes Kunstwerk und ich würde es niemals wagen solche Spiel durch Mods die in die Handlungsstränge/in das Gameplay eingreifen zu verändern.
Finde sowieso dass man sich durch die Masse an Mods das Spiel irgendwann kaputtspielt weil man ständig die neuen Dinge ausprobieren muss und man sich quasi über den Spielspaß hinaus mit dem Spiel beschäftigt bzw. lässt man sogar das eigentlich Spiel einfach liegen und moddet an dem Spiel herum ohne es mit allen Sinnen zu spielen und somit die Langzeitmotivation zu fördern.

           "Go ye now in peace. Let thy fate be written in the Elder Scrolls..."
  26.02.2012, 15:04
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Es war bei mir bisher in jedem TES-Teil den ich gespielt habe so das ich immer und immer wieder auf ein neues losgestartet bin.
Nach einiger Zeit wollte ich dann einfach wissen wie es mit einer anderwn Rasse oder auch mit einer anderen Klasse ist.
Ich hab zwa nicht gleich nachdem ich es zum ersten mal durch hatte ein neues Spiel angefangen aber mit der Zeit fragt man sich(zumindest war es bei mir so) wie es ist wenn ich es nicht als Magier sondern mal als Dieb oder
Oder als Krieger spiele.

So haben sich bei Oblivion zum Bleistift schon 4 Chars angehäuft.

Red Bull, nein danke ich trinke Skooma
  27.02.2012, 07:02
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Geht mir ähnlich. Obwohl mich Oblivion irgendwie mehr motiviert hat als Skyrim grad. Keine Ahnung warum...

Möglicherweise liegt das an den doch noch relativ häufigen größeren und kleineren Bugs (Quests aktualisieren nicht, angebliche Questitems im Inventar - nach Beendigung der dazugehörigen Quest! -, und warum liegen Gegenstände, mit denen ich meine Häuser einrichte, kreuz und quer im Raum verteilt rum oder sind schlimmstenfalls ganz weg, wenn ich diese nach einiger Zeit wieder betrete?), die mir immer wieder die Laune vermiesen? Zumindest ist Skyrim seit dem letzten Patch bei mir nicht ein einziges Mal abgestürzt. Oblivion hatte ich erst als GOTY Version richtig "ausufernd" gespielt, da waren die allermeisten Bugs schon behoben (also zumindest die questrelevanten... Sachen wie Übersetzung etc. lasse ich mal außer Acht, darüber kann ich hinwegsehen)...

Oder schlicht daran, dass die Interaktionen mit den NPCs noch seichter geworden ist als in Oblivion. Da musste man oftmals eine gewisse Sympathie beim Gegenüber haben, um in einer Quest weiterzukommen oder diese überhaupt zu bekommen. In Himmelsrand wird man mit Quests zugeschissen, ob man will oder nicht. Da fragt man etwa ganz unverbindlich mal wen, was es denn in Weißlauf so alles zu sehen gibt, und prompt wird man angewiesen, sich beim Cappo der Gefährten zu melden... Das ist ungefähr so, als besuche man München, fragt wen, was es zu sehen gibt, und man bekommt gesagt "trete der SPD bei"... ^^ Die Alik'r vertrauen einem "einfach so" und wollen, dass man wen für sie findet... ziemlich diskret - und das "Objekt der Begierde" vertraut einem natürlich auch und will, dass man die ganze Bande tötet... Während man für die Leute in Weißlauf die Verlässlichkeit in Person ist, wird einem in Rifton schonmal unterstellt, noch nie auch nur einen Septim ehrlich verdient zu haben (und so in die Diebesgilde gedrängt)... mit solchen Sprüchen komme ich in der Fußgängerzone auch gerne mit anderen Menschen in Kontakt... ^^

Großes Kino ist allerdings das Auffinden der Stolpern über die Dunkle Bruderschaft: Der Balg in Windhelm haut aus dem Kinderheim ab, "versteckt" sich im Anwesen seiner Eltern (wo man ihn nieee suchen würde...) und vollzieht das schwarze Ritual (oder geheime Ritual?... egal, jedenfalls weiß davon jeder Ar*** in ganz Himmelsrand... die Leute in Flusswald wissen nicht, dass Helgen von einem Drachen angegriffen wurde, aber dass der Bengel die DB anruft, DAS wissen sie... naja zugegebenermaßen ist der erste Kontakt mit der DB selbst atmosphärisch sehr stimmig).

Die "Probleme", das ich mit dieser Questschwemme hab, sind Folgende: Erstens geht die Motivation, nochmal einen neuen Charakter zu spielen, deutlich runter, weil man mit dem aktuellen gefühlt schon sämtliche (essentiellen) Queststränge gefunden hat (Dinge wie "finde 20 Jasbaytrauben" mal außen vor gelassen) und sich deshalb storylinemäßig die Charaktere fast gleich spielen (es sei denn, man lässt zahlreiche Quests ungelöst. Es sollte unabhängig von der "Schwemme" generell eine Auswahloption "Quest annehmen ja/nein" geben. Ab und an gibts die, aber oftmals, etwa wie oben beschrieben bei den Gefährten, leider nicht). Zweitens haben die anderen NPCs (oder 99,9 % derer) absolut Null Tiefgang. Keinen Background, und wenn, dann spielt er sich darum, dass der Vater des NPCs ein wichtiges Item (Schwert / Schild / sonstwas) irgendwo in Dungeon XY verloren hat (Bestes Beispiel ist der "verstoßene Sohn" von Jarl Laila in Rifton, ein Sturmmantelgegner - nimmt man mit den Kaiserlichen Rifton ein, passiert... genau, nix!). Wie sollen die auch interessant werden, wenn die einem die Quests nur so hinterherwerfen?? Und zum Dritten hat man so nach 5-6 Stunden (gerechnet ab Ankunft in Flusswald) derart viele Quests im Log, dass man gar nirgends mehr hinkommt, ohne dass man mind. 3 Ziele in unmittelbarer Umgebung hat, sodass sich das Spiel zum Spießrutenlauf entwickelt...

Jetzt könnte man andererseits argumentieren, dass andere Spiele nach 5-6 Stunden schon fast durchgespielt sind, und garnicht so viel Inhalt haben, wie ich oben als bei Skyrim störend aufgezählt habe (und ja, es gibt vieles, das mir an Skyrim sehr gut gefällt). Deshalb würde ich nicht sagen, dass die Langzeitmotivation vollkommen fehlt (spiele inzwischen auch meinen fünften Charakter - wobei ich die anderen alle noch nicht annähernd "fertig" gespielt hab), aber ich gehe derzeit nicht davon aus, dass ich Skyrim auch in 4, 5 Jahren (wie Oblivion) noch spielen werde...
"Wer immer nur das tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist."
Dr. Reinhard K. Sprenger (*1953)
  27.02.2012, 08:44
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Also ich habs eben so gemacht das ich die ganzen Nebenquests gleich nach Erhalt erledigt hab, so sammeln sich bei mir höchstens 2 oder 3 an.

Was es die dunkle Bruderschaft angeht hat da bei mir kein einziger NPC auch nur ein Sterbenswort darüber verloren und ich binzufällig als ich mal wieder ein wenig Diebesgut "gesammelt" habe auf den Jungen gekommen.
Oh und man kann die Nebenquest auch einfach abschalten damit sie nicht auf der Karte angezeigt werden.

Kla man hat im Gespräch mit NPCs bei weitem nicht mehr so viel Tiefgang, aber mann kann ja alles schlechtreden
Red Bull, nein danke ich trinke Skooma
  27.02.2012, 09:15
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Also ich bin jetzt Stufe 56, habe etwa 110 Spielstunden durch und bin gerade bei den letzten Quests der Dunklen Bruderschaft. Dann fehlen mir nur noch ein paar Daedraquests und ich hab alle 50 Erfolge, sprich das Spiel so zu sagen durchgespielt. Meine Motivation war und ist aber durch und durch hoch geblieben. Da ich nun meine persönliche Perfektion meines Charakters vollendet habe und bald alle grossen Quests beendet habe, kann ich sagen, dass ich mit Skyrim total zufrieden bin. Meine Erwartungen wurden erfüllt und teils übertroffen.  :)
Ich werde auch in Zukunft bestimmt hin und wieder ein Stündchen in Himmelsrand verbringen. Mit einem neuen Charakter beginnen werde ich aber vorerst nicht, da ich nun wirklich viel, wenn nicht alles sehenswerte gesehen und erlebt habe.  :cool:
  27.02.2012, 09:37
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Kla man hat im Gespräch mit NPCs bei weitem nicht mehr so viel Tiefgang, aber mann kann ja alles schlechtreden
Wie jetzt? Ist es schlechter oder ist es schlechtgeredet? Beides gleichzeitig geht nicht.
Also, um jetzt mal klarzustellen:
Die PC-Spieler raubkopieren alle und sind selbst Schuld, dass sie Konsolenports kriegen.
Die Konsolenspieler kaufen sich massenweise seichte Kost und abgeflachte RPGs, aber die Entwickler sind Schuld am Abflachen? Ok.
Ja klar sind die Spieler schuld am Abflachen von Spielen wie Skyrim, denn die Gamer entwickeln ja schließlich das Spiel. Logik fail.
  27.02.2012, 09:45
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Großes Kino ist allerdings das Auffinden der Stolpern über die Dunkle Bruderschaft: Der Balg in Windhelm haut aus dem Kinderheim ab, "versteckt" sich im Anwesen seiner Eltern (wo man ihn nieee suchen würde...) und vollzieht das schwarze Ritual (oder geheime Ritual?... egal, jedenfalls weiß davon jeder Ar*** in ganz Himmelsrand... die Leute in Flusswald wissen nicht, dass Helgen von einem Drachen angegriffen wurde, aber dass der Bengel die DB anruft, DAS wissen sie... naja zugegebenermaßen ist der erste Kontakt mit der DB selbst atmosphärisch sehr stimmig).



Na toll jetzt schauen mich die Leute im Lesesaal verdammt dumm an weil ich mich grad so weggeschmissen hab  :lachen: :lachen:

           "Go ye now in peace. Let thy fate be written in the Elder Scrolls..."
  27.02.2012, 10:26
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Tschuldigung  :( ;)

@Vinsal:
Der Punkt ist ja, dass ich in der Regel, nicht grundlos durch die Gegend schlendere. Würde ich das tun und zufällig auf eine Quest stoßen, okay. Aber wenn ich von Weißlauf aus auf dem Weg nach Einsamkeit bin und dann eine Quest erhalte, die mich in eine Ruine östlich von Windhelm führt, hat die nunmal nicht gerade oberste Priorität... Dass man die NQ inaktiv schalten kann, ist mir bekannt, hat aber eigentlich nix mit meiner Kritik zu tun.

Dass die DB kein NPC erwähnt hat, wundert mich jetzt doch, weil ich das ständig in geradezu jeder Taverne zu hören kriege, egal ob Flusswald, Weißlauf oder Rifton. Gehst du nie in Tavernen, um dich zu prügeln?  :ugly: In Windhelm vor dem Aventiusanwesen (oder wie der Balg heißt) hat ein kleines Mädchen eine Frau gefragt, ob es stimmt, dass der Knabe das Ritual ausführt (frage ich ja, woher das Gör weiß, was das ist...). Aktuell hab ich das glaub ich vom Huskarl in Falkenring...

"Schlechtreden" finde ich auch ein bissl überzogen. Du wirst nicht ernsthaft behaupten, dass einem die Quests nicht hinterhergeworfen werden und den NPCs Tiefgang mehr als abgeht. Das macht Skyrim nicht gleich zu einem schlechten Spiel, ganz klar. Das habe ich aber auch gar nicht gesagt.
"Wer immer nur das tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist."
Dr. Reinhard K. Sprenger (*1953)
  27.02.2012, 19:52
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Tschuldigung  :( ;)

@Vinsal:
Der Punkt ist ja, dass ich in der Regel, nicht grundlos durch die Gegend schlendere. Würde ich das tun und zufällig auf eine Quest stoßen, okay. Aber wenn ich von Weißlauf aus auf dem Weg nach Einsamkeit bin und dann eine Quest erhalte, die mich in eine Ruine östlich von Windhelm führt, hat die nunmal nicht gerade oberste Priorität... Dass man die NQ inaktiv schalten kann, ist mir bekannt, hat aber eigentlich nix mit meiner Kritik zu tun.

Dass die DB kein NPC erwähnt hat, wundert mich jetzt doch, weil ich das ständig in geradezu jeder Taverne zu hören kriege, egal ob Flusswald, Weißlauf oder Rifton. Gehst du nie in Tavernen, um dich zu prügeln?  :ugly: In Windhelm vor dem Arentinoanwesen (oder wie der Balg heißt) hat ein kleines Mädchen eine Frau gefragt, ob es stimmt, dass der Knabe das Ritual ausführt (frage ich ja, woher das Gör weiß, was das ist...). Aktuell hab ich das glaub ich vom Huskarl in Falkenring...

"Schlechtreden" finde ich auch ein bissl überzogen. Du wirst nicht ernsthaft behaupten, dass einem die Quests nicht hinterhergeworfen werden und den NPCs Tiefgang mehr als abgeht. Das macht Skyrim nicht gleich zu einem schlechten Spiel, ganz klar. Das habe ich aber auch gar nicht gesagt.
"Wer immer nur das tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist."
Dr. Reinhard K. Sprenger (*1953)
  27.02.2012, 20:07
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@Morag: Ich versuche gerade krampfhaft darauf zu kommen, was wohl passiert sein muss, dass du dich selbst zitierst und es kommentarlos nochmal abschickst.  :ugly:

Wahrscheinlich irgendeine perfide Form von Real-Life-Aggro, die dir dazwischen gefunkt hat.  :lachen:

- Hanrok
"Maiq has heard the people of Skyrim are better looking than the people of Cyrodiil. Maiq has no opinion on the matter. All people are beautiful to him."
  27.02.2012, 20:50
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Ja kla es ist nicht perfekt, da hast du recht.
Aber ich muss sagen für mich ist es einfach eines der wohl bessten Spiele, die in der letzten Zeit rausgekommen sind.

Es gibt zweifellos viele nebenquests, ich trau mich mal zu sagen das 30 nicht reichen.
Aber besser zu viel als zu wenig.

Ich bin des öfteren in Tavernen gewesen und  auch in verschiedenen Ortschaften aber da sprachen die NPCs immer nur von nem Pfeil im Knie oder Drachen oder versuchen mich seit kurzem auch ständig umzubringen obwohl ich mein Kopfgeld bezahlt habe  :boxed:
Red Bull, nein danke ich trinke Skooma
  27.02.2012, 20:52
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Aber besser zu viel als zu wenig.

Das darfst du ja auch gerne so sehen. Aber du musst schon zugeben, dass es vielleicht nicht jeder so sieht.

Manche Leute würden weniger aber dafür qualitativ bessere Quests vorziehen. Und bei Skyrim bekommt man gerade durch die Radiant-Story Quests das Gefühl, mit vielen schlampig gemachten Aufgaben zugemüllt zu werden. (Eben dieses "Gehe in Höhle Xyz und bringe mir Familienerbstück".)

Ist dir mal aufgefallen, wie austauschbar viele Charakter in dem Spiel sind? Das sind alles Copy- / Paste Figuren, am Fließband erstellt! Nicht nur die Kinder. Die Begleiter sappeln alle unabhängig vom Aussehen und Geschlecht dasselbe. Kaum ein NPC hat mehr als einen Satz zu sagen. Mag sein, dass das gemessen am letzten Ego-Shooter immer noch echt viel Text ist, aber gemessen an einem guten Rollenspiel ist das unterste Schublade.

Ich wiederhole mich zwar ungern, aber selbst Fallout 3 war mehr Rollenspiel als Skyrim. Jeder Charakter hatte eine eigene Geschichte, sogar die verschiedenen Begleiter waren echte Charaktere, die einem etwas über ihr Leben erzählen konnten, und man erfuhr am Ende, was aus ihnen wurde. Deine Fertigkeiten konntest du noch einsetzen, um in Dialogen Leute zu überzeugen und deine Aktionen und Entscheidungen haben eine eindeutige Spur in der Welt zurückgelassen. Und dabei ist Fallout 3 "nur" als Action-Shooter mit RPG Elementen gedacht gewesen. Wenn das nicht bitter ist.

Jetzt wirst du mir wahrscheinlich sagen: "Na und? Was interessieren mich die Geschichten von irgendwelchen Charakteren? Für mich heißt RPG, dass ich mit nem Schwert rumrennen und Hack- und Slashmäßig alles umnieten kann."

Und genau das ist das Problem mit den Rollenspielen heutzutage. Die Rollenspieler sterben aus.

- Hanrok
« Letzte Änderung: 27.02.2012, 21:11 von Hanrok »
"Maiq has heard the people of Skyrim are better looking than the people of Cyrodiil. Maiq has no opinion on the matter. All people are beautiful to him."
  27.02.2012, 21:04
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@Morag: Ich versuche gerade krampfhaft darauf zu kommen, was wohl passiert sein muss, dass du dich selbst zitierst und es kommentarlos nochmal abschickst.  :ugly:

Also da würd ich mich mal an Vinsal halten:

Ja kla es ist nicht perfekt, da hast du recht.
Aber ich muss sagen für mich ist es einfach eines der wohl bessten [Beiträge] die in der letzten Zeit rausgekommen sind.

 :D

Nee, ernsthaft, eigentlich wollt ich editieren, hatte erst "Aventiusanwesen" geschrieben, der Balg heißt aber Arentino, drum wollt ich es in Aventinoanwesen umändern, und hab mich wohl verklickt... ;)

@Vinsal: Zweifelsohne, ich bin auch der Meinung, dass es eines der besten Spiele der letzten Zeit ist. Sonst hätte ich es mir auch nicht gekauft. Aber genauso, wie man alles schlechtreden kann, kann man alles durch die rosarote Brille sehen. Letztlich hat Skyrim - wie jedes andere Spiel auch - Licht- und Schattenseiten. Und vieles davon ist benutzerabhängig. Wie ich lesen konnte, macht dir die fehlende Charakterdefinition der NPC oder die Questschwemme nichts aus. Möglicherweise hast du andere Punkte, die dich an Skyrim stören (die dir vielleicht auch erst in einigen Wochen auffallen werden). Aber wie gesagt: Das macht Skyrim nicht gleich zu einem schlechten Spiel. Nur erwähnen wird man es doch dürfen.

Und genau das ist das Problem mit den Rollenspielen heutzutage. Die Rollenspieler sterben aus.

Das ist wohl so. Wobei mir als Nichtrollenspieler (meine einzigen Rollenspiele sind Oblivion und Skyrim) die genaue Definition nicht ganz klar ist...
"Wer immer nur das tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist."
Dr. Reinhard K. Sprenger (*1953)
  28.02.2012, 01:09
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