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Thema: Der "Was ist euch gerade in Himmelsrand passiert"-Thread  (Gelesen 32277 mal)

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Da beschleunigt sich ja schon beim Lesen mein Herzschlag :)

Saijids Herzschlag hat auch fast ausgesetzt, als er gestern so schmächlich überrascht wurde.  :lachen:

Zitat
Man mag sich zwar fast überall durchschleichen können, aber sicherlich muss man doch auch manchmal Gegner töten ? 
Speziell wenn ich an  Endgegner von Quests denke, die mit Zweihändern auf meinen Krieger losgehen und ihn trotz schwerer Rüstung mit 3 Schlägen killen. (wenn ich nicht mit der richtigen Taktik und einer Portion Glück da rangehe), was macht da ein Dieb, der ja vermutlich leichte Rüstung oder Stoff trägt?

Saijid schleicht sich dann meistens langsam an die Bosse ran.
Mit seinem vergifteten Elfendolch reicht dies dann meistens um mit diese mit einem sauberen Kehlenschnitt von ihrem Schicksal zu erlösen. (x30DGM: Item & Perk)
Und wenn es doch einmal zuviele Diener neben den Bossen hat, werden diese halt erst ein wenig mit Gift erzürnt, bis sich ihre Reihen etwas gelichtet haben.

Zitat
Meine Neugierde ist aber geweckt, 'arbeitet' ein Dieb mit vergifteten Dolchen ?

Ja Saijid liebt es mit Giften zu spielen.
Als er jedoch frisch nach Himmelsrand kam, übte er sich erstmal im Schleichen, dem präzisen Umgang mit seinen flinken Dolchen und Giftbogen, und Schlösseknacken, Taschendiebstahl. (die letzten beiden nur Skilling, kein Perk)

Zitat
Skillt neben Schleichen und Diebstahl bzw.  Schlösser knacken also Einhandwaffen und Alchemie?

Saijid mag Alchemie und widmet sich dieser arkanen Kunst der schönen Gifte immer gerne, sobald er genug Zeit und Musse neben seinen anderen wichtigen Übungen dafür hat.

Zitat
Doch immer noch zögere ich das zu probieren, aus Angst vor der direkten Konfrontation mit starken Gegnern

Saijid versteht dieses lustige Wort nicht.
Er schleicht sich einfach an seine Opfer ran und erledigt diese mit einem sauberen und gnädigen Kehlkopfschnitt.

Zitat
Kann man, einmal entdeckt, sich trotzdem nach einem Mord wieder verstecken, fliehen, warten bis die Lage sich beruhigt hat, um dann wieder den nächsten Gegner zu meucheln?

Saijid meuchelt seinen Gegner, rollt sich blitzschnell in das nächste dunkle Eck um wieder mit dem Schatten zu verschmilzen.
Danach geht das lustige Spiel einfach wieder von vorne los.  :lachen:

Zitat
Und ist es nicht zu nervenaufreibend jeden NPC zu beobachten, sich anzuschleichen, zu meucheln, und ggf. dann vor seinen Kumpanen zu fliehen und iweder in den Schleichmodus zu kommen, statt ihn / sie einfach zu killen?

Saijid liebt das Meucheln sehr.
Gerade wenn sein Schleichskill dann auch mal gut geperkt ist.
Danach wird es ein leichtes sein, auch zügig auf seine Gegner zuzuschleichen um sie danach elegant zu schächten.

Es ist eigentlich ein sehr guter Spielfluss mit einem Assasinen erreichbar, auch in der etwas schwierigeren Anfangsphase:
dazu einfach genug NQ erledigen bis der Schleichskill hoch, bzw. um die 50-70 ist.
Danach wahlweise die Anhänger der Sithis oder die Diebe in Angriff nehmen.
Beides sind sehr schöne Questreihen: wer behauptet, diese seinen viel schlechter als bei Obli, sollte sich einfach etwas mehr mit der Lore befassen oder den nettten, düstren Dialogen auch ganz zu Ende lauschen.
Es spielt sich damit jedenfalls viel besser als bei meiner reinen Magierin, welche mir einiges mehr an Taktik abverlangte. (Meister, Experte)

Ps: gestern spät Nachts als sich Saijid auf den Weg zum Pferdestall in Rifton machte, um so mit einem gestohlenen Wallach Richtung Windhelm zu fliehen, wurde er von einem seiner Brüder auf Hilfe angesprochen.
Eigentlich ist dies ja nicht sein Ding snderen zur Seite zu stehen.
Zu sehr hatten ihn seine grausamen Erlebnisse als Sklave in den Minen rund um Kaiserstadt geprägt und zum verschlossenen Einzelgänger werden lassen.

Doch der Kaijjit schien gute Manieren und auch eine edle Absicht zu haben.
Und da er ein Nostalgiker, fast sosehr wie Saijjid war, fasste sich dieser ans Herz und hat dem guten Kater seinen Mondamulett zurückgebracht.
Dieser war so daran erfreut, dass er sich spontan anbot mit Saijid zu reisen und ihm den Rücken freizuhalten:

Nun, da zwischen Saijids Rücken und einer kalten Höhlenwand meistens nur eine knappe Handbreit passt, fand er dieses Angebot so nicht unbedingt nötig.
Doch als Träger und stiller Begleiter war der Kahijjt ihm durchaus willkommen.
Auch wenn dieser sich zunehmend darüber beschwert, dass er vor den Höhlen immer nur abwarten muss.
Zu gerne wäre er nur für Einmal auch dabei. schon um endlich zu sehen wie elegant und tödlich effektiv Saijid sich unter Feinden bewegte.
Doch bisher wurde er immer nur schroff mit einem Fauchen von seinem Katzenvorbild abgewiesen:

"Saijid arbeitet immer alleine!
Ich habe euch gleich zu Beginn klar gesagt was auf euch zukommt, solltet ihr euch mir wirklich anschliessen wollen.
Wenn ihr nun damit doch nicht mehr einverstanden seit, ist es wohl besser ihr geht...
Oder sucht euch bei einem dumpfen Krieger eine neue Anstellung.
Doch Saijids Stil beim meucheln wird auf immer geheim bleiben.
Also lasst ihn damit zufrieden!!  :bye:
« Letzte Änderung: 13.12.2011, 16:59 von sirius »
Anhänger der Brüder des heiligen Korns
  13.12.2011, 16:20
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Zitat
Meine Neugierde ist aber geweckt,  'arbeitet' ein Dieb mit vergifteten Dolchen ? Skillt neben Schleichen und Diebstahl bzw.  Schlösser knacken also Einhandwaffen und Alchemie  ?
Gift kann man gar nciht bei jedem 0815-Gegner nutzen, man bräuchte da sonst eine automatische Abfüllanlage, ein Pfandsystem für die ganzen Fläschchen, Pfandautomaten, genervte Supermarktmitarbeiter, die diese Automaten warten, ...

Gift lohnt sich bei Drachen und Bossgegnern. Sonst nicht.

Doch immer noch zögere ich das zu probieren, aus Angst vor der direkten Konfrontation mit starken Gegnern .. oder einen Gegnerüberzahl. Kann man, einmal entdeckt, sich trotzdem nach einem Mord wieder verstecken, fliehen, warten bis die Lage sich beruhigt hat, um dann wieder den nächsten Gegner zu meucheln ?
Nun, wenn du gut schleichen kannst, das Talent also hoch genug ist und du passende Perks nutzt, dann kannst du einem Gegner mit Pfeil und Bogen in den Kopf schießen, dich verstecken und wenn der Gegner die Ursache für den pfeil in seinem Kopf nicht finden konnte, dann wird er behaupten: "Das muss der Wind gewesen sein" (kein Witz) und sich wieder so verhalten, als wäre da nie ein Pfeil zwischen seinen Ohren eingedrungen.
Aufgrund dieser bahnbrechenden Intelligenz und den speziellen Eigenschaften, die dem Wind in Himmelsrand zugeschrieben werden können, kannst du auch die stärksten Gegner mit pfeil und Bogen in stundenlanger Kleinarbeit erlegen.

Das geht aber auch mit Dolchen und Schleichangriffen (15facher Schaden mit Perk). Man schleicht sich von hinten an, schlägt zu und sollte der Gegner das überleben, dann rollt man sich schnell in eine dunkle Ecke oder etwas weiter weg (Perk!) und wartet etwas ab, bis man wieder als versteckt gilt. Das ist auf Dauer etwas ermüdent, aber funktioniert.
Da kann ich zustimmen, so richtig wirklich wichtig ist Gift nicht. Allerdings war es bei manchen Gegnern doch schon sehr nützlich. Selbst kleines Gift reicht schon wenn genug da ist. Ich habe mit meiner Diebin erst viele von den zufälligen Diebesgildenquests gemacht, deswegen bin ich sehr schnell im Level aufgestiegen aber meine Kampffertigkeiten waren ziemlich miserabel zu dem Zeitpunkt. Da war das Gift schon ganz nützlich. Nach jedem Schlag das Schwert neu vergiften mit 30 Schaden macht schon was aus, besonders wenn der Gegner sehr viel Aua macht (Kampfmagier z.B.).

Wo es noch nützlicher ist, ist Leute zu meucheln in Städten (mit entspr. Perk), mit Gift. Wenn es ein langsam wirkendes Gift ist, ist die Gefahr des Entdeckens viel geringer als wenn man es "per Hand" versucht. Wärend der Gegner Schaden nimmt kann man in eine dunkle Ecke kriechen, und der Gegner merkt es auch nicht das ihm da gerade was schadet. Mit Bogen oder Dolch war es öfters so das ich, als der NPC seinen Todesschrei gemacht hat doch irgendwie noch entdeckt wurde (obwohl keiner in Sichtweite war)

Man muss nicht super gut schleichen können um mehrere Schleichangriffe zu bekommen. Was aber zählt ist die Größtmögliche Distanz zwischen sich und Gegner, und auch an einer dunklen Stelle zu verweilen wärend das Chaos tobt. Wärend die NPC's umherrennen muss man regungslos bleiben, dann entdecken sie einen meist nicht. Mit fortgeschrittenem Schleichen kann man dann auch wärend sie suchen ein paar Pfeile verschießen bevor sie einen entdecken.  Bin jetzt Lvl 45 mit der Diebin und eigentlich könnte ich auch einfach ohne Schleichen durch die Dungeons. Man muss ja eigentlich nichts einbüßen bezüglich Lebenspunkte/Stärke bei einem Stealth Character. Nur die leichte Rüstung eben im Gegensatz zur Schweren.
Es macht auf jedenfall Spaß so zu spielen, allein schon der Nervenkitzel ob der Levelboss einen bemerkt beim ranschleichen oder nicht.
« Letzte Änderung: 13.12.2011, 16:41 von Killjaeden »
"Das Leben ist wie eine Wurstfüllung. Man weiß nie was man bekommt." F.X.
  13.12.2011, 16:38
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Man lernt ja auch sehr schnell, mit Pfeilen für Ablenkung zu sorgen. Gestern versehentlich daneben geschossen. Der Gegner rennt zum Pfeil, der 5m hinter ihm in der Wand steckt, kratzt sich am Kopf und behauptet, er habe sich das wohl nur eingebildet (öhm ja... ...). Habe ihm dann zwei Pfeile geschenkt, die er auch gerne behalten hat, habe mich dann in eine andere Ecke des Raumes gerollt und noch zwei Mal geschossen, wieder weggerollt und ein Pfeil später war er dann tod. Klappt wunderbar :)

Auch wenn ich so manche Aktion der Gegner ("muss wohl der Wind gewesen sein" ist keine geeeignete Reaktion für einen Pfeil im Kopf - "Muss ich mir eingebildet haben." auch nicht!) lächerlich sind, das Stealth-Gameplay von Skyrim ist mMn schöner als von Assassins Creed :D
aktuelles Projekt:
Thor - Bretone - lvl 64
Ziel: Alchemie, Verzauberung, Schmiedekunst, leichte Rüstung, schwere Rüstung, Wiederherstellung, Illusion, Veränderung, Schleichen, Redekunst, Blocken, Beschwörung auf 100 bringen ohne mit dem Char je in einem Dungeon gewesen zu sein, Quests erledigt zu haben oder Abgesehen vom Weg nach Weißlauf in der Gegend herumzurennen.
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  13.12.2011, 16:52
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Mein Schleichen Perk ist (lvl45) nur auf 1 und der komplette rechte Baum, deswegen geht das alles noch nicht so schwungvoll und leicht von der Hand. Ist ein bisschen anspruchsvoller so. Aber trotzdem noch leicht.
"Das Leben ist wie eine Wurstfüllung. Man weiß nie was man bekommt." F.X.
  13.12.2011, 16:58
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Bevor lese musse wisse... Komme von italienisch familia Name di Bosmer. Habe molto Fehde mit familia di Falma... So ich nun passare possessi von di Falma - molto pericoloso!

Ich also viaggi durche die Schwarzweite - stravagante!. Unlängst eine Wasserlaufs - was sehe ich? - die entrata zu eine canalizzazione von die Stadt wo leben di Falma mitte Namen "città silenziosa"... Ich mache so la la, Türe auf, strisciare.... molto silenzioso... 

Bin ich gelaufen wenig durch canalizzazione, sehe ich eine umano, nix di Falma... Denke mir, molto bene, nixe pericoloso... Mache ich nix mehr silenzioso... Sehe ich isse eine Diener von di Falma... Schöne cacca!

Mache ich eine botta auf die Koppa von die Diener von di Falma... Fall ma um... Direkte mit eine botta is die tot - a haha!

Iche weiter... immer weitere... groooß palestra... molto di Falma, molto Diener von di Falma... Di Falma mich nix sehe, aber eine von die Diener hat sehr gute occulare, siehte mich er und tadaa attacco, alle attacco mi, povero mi...

Weg, celere weg, denke mir... Gehe ponte... Kommt eine, die andere di Falma nach di Falma aus palazzo. Dieci di Falma, dieci Diener... Alle putt, liege sie ponte... - a haha!


DSC01424.JPG (189.54 KB)
« Letzte Änderung: 13.12.2011, 22:13 von Kneipenbummler »
  13.12.2011, 22:06
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Danke für die Antworten, ganz besonders die Geschichte von Sajid finde ich klasse. Natürlich mag ich nach wie vor meinen freundlichen Haudrauf-Krieger, ein Magier ist in Planung (muss mich noch zwischen Zerstörung und Beschwörung entscheiden), aber hey, man lernt nie aus, jetzt habe ich das erste mal wirklich Lust einen Dieb zu spielen. Ich würde versuchen die Thalmor so lange zu bestehlen bis sie verarmt und nackig sind und von allen verspottet werden, den Erpressern und anderen Gangstern das Geld aus der Tasche ziehen und ... ach, mal schauen was da so geht :) Skyrim wird mich wohl weit länger beschäftigen als ursprünglich gedacht ... ich hätte nie geglaubt dass mich ein Singleplayer- bzw. Offlinespiel nochmal so faszinieren kann.
Wie gesagt, die persönliche Schreibweise über die Erlebnisse von Sajid finde ich klasse,  gäbe es da einen Kurzroman, ich würde ihn mir holen :) 
"Einen guten Tag wünsche ich. Möget ihr  [mit einem Schwert in der Hand] sterben."  (Lisbet)
  13.12.2011, 23:23
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TAG 1:

Guten Tag,
mein Name ist Reptile und ich wohne in Weißlauf, obwohl ich eigentlich argonischer Abstammung angehöre. Zu meiner Person wäre zu sagen, dass ich ein sehr aufgeschlossenes Wesen  und heiß auf jegliche Art von Abenteuer bin. Dabei noch etwas zu verdienen ist natürlich das Maß aller Dinge und somit bin ich immer auf der Suche nach gewinnbringenden Unterfangen jeglicher Art. Meinem Reptilienblut ist es dabei egal, ob diese Art des Geldverdienens ehrlich oder eher eine Straftat ist. Genau diese Suche brachte mich in eine gefährliche Situation, welche ich euch heute gerne erzählen würde.
Aber zuvor möchte ich noch etwas ausschweifen und euch mitteilen, was ich schon alles in Himmelsrand erlebt habe. Beginnen möchte ich damit, dass ich von den Kaiserlichen festgenommen wurde und zum Henker geführt wurde. Als ich meinen Kopf auf die Schale legte, wurde meine Kehle völlig trocken und aus den Augenwinkeln konnte ich erkennen, dass der Scharfrichter seine Axt anhob. Ich schloss meine Augen und wartete, die Zeit schien nun still zu stehen. Sekunden fühlten sich wie Stunden an und mein Zittern nahm mit jedem Herzschlag zu. Ich wusste, dass ich sterben würde und hatte schon mit meinem Leben abgeschlossen, als etwas Unerwartetes geschah.
Ein markerschütternder Schrei vertrieb die Totenstille und plötzlich war alles so hektisch: Wachen schrien, Bögen wurden gespannt und ich zwang mich meine Augen zu öffnen und da erblickte ich was los war: Ein Drache war da! Ja ihr habt richtig gehört, ein Drache, riesengroß und sehr verärgert wirkend, saß er auf einem der Wachtürme und brüllte wütend. Sein grüner Schuppenpanzer schimmerte im Licht der untergehenden Sonne, dann riss er sein Maul auf und begann Flammen zu spucken. Ein paar der Wachen schafften es nicht mehr rechtzeitig auszuweichen - von ihnen blieb nur noch Asche zurück und der Geruch von verbranntem Fleisch in meiner Nase! Irgendjemand packte mich und zerrte mich auf die Beine: "Los, wir müssen weg hier!" Doch für mich lief das alles nur beiläufig ab, ich war nicht mehr Herr meiner Sinne und beobachtete gebannt das sich mir bietende Schauspiel: Der Drache stieß sich von der Felsmauer ab und schoss in die Lüfte, nur um gleich darauf, in einem Sturzflug, eine andere Wache zu schnappen. Mir kam es so vor, als hätte dieses gewaltige Wesen nicht einmal gekaut, es schluckte sein Opfer mitsamt der Rüstung einfach hinunter. Wieder wurde ich gezerrt und diesmal auch mitgeschleppt, und von da an weiß ich nichts mehr.
Erst als ich wieder wach wurde und ein Kerl zu mir sprach: "Na sieh mal einer an, der Argonier ist auch wieder unter den Lebenden! Mein Name ist übrigens Ulfric!" Ich stellte mich vor, war in Gedanken aber noch weit weg. Ich wusste nur eins, egal wie schrecklich und absolut tödlich diese Kreatur zu sein schien, sie hatte mir das Leben gerettet. Sie und die Sturmmäntel...

So, für heute reicht es, demnächst werde ich euch mehr von meinen Erlebnissen erzählen, jetzt muss ich noch ein paar Tränke brauen und meine Rüstung stärken!

« Letzte Änderung: 14.12.2011, 03:39 von SPoOkY 4F »
root mean square, baby!
  14.12.2011, 00:19
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Sahijid freut sich sehr ob euer positiven Kritik.

Er überlegt sich deshalb ernsthaft ob er seine Geschichten zu seinen einsamen Diebestouren hier nicht doch doch ab und an zum Besten geben sollte.

Denn eigentlich wollte sich ja Saijid weiterhin Abseits der Welt bewegen. Zu grausam waren seine jungen Jahre, so dass er dies als sein unabänderliches Schicksal ansah, in welches er sich ohne Nachzudenken einfach fallen lies.
Doch zu lange hatte ihn dieser bittersüsse Schmerz gequält, welcher sich in den vielen Jahren seines einsamen Lebens immer tiefer in seine Brust eingebrannt hatte.
Auch wenn er zugleich doch die einzige Kraft war welche seine innere Taubheit überhaupt irgendwie zu durchdringen vermochte. So quälte er sich doch arg deswegen.

Und nun soll Saijid plötzlich sein klägliches Leben anderen mitteilen, welche sich auch noch ehrlich darüber erfreuen?
Dies würde Saijid schon gefallen, auch wenn es ihn zugleich auch sehr verunsichert und beängstigt.
denn zuviele Fragen könnten sich so für ihn eröffnen.
(Seine Barthaare zittern als er an den sinnlosen Tod des jungen Barden zurück dachte, welchen er diesem vor Jahren wegen einigen lächerlichen Septimen geschenkt hatte.)

Deshalb wird sich Saijid nun erstmal in eines seiner Schlupfwinkel zurückziehen um dann bei Einem oder Zwei reinen Skoomas ernsthaft darüber zu meditieren.

Es kann also durchaus sein, dass ihr hier erneut bald einige kleine Anekdoten von dem alten Kahijjt Saijid finden könntet.

Jedenfalls sobald er sich dies überlegt hat.
Und auch solange er zwischen seinen vielen Raubzügen und sporadischen Skooma-Räuschen überhaupt dazu kommt...
Oder ihn nicht die Kaiserlichen nicht doch noch plötzlich einen Kopf kürzer machen. :lachen:
« Letzte Änderung: 14.12.2011, 00:27 von sirius »
Anhänger der Brüder des heiligen Korns
  14.12.2011, 00:21
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Eben in der Botschaft der Thalmor:
Da ich als Krieger mit schwerer Rüstung nicht gut schleichen kann gibt es heute Elfengeschnetzeltes bei mir.  Wer die Quest kennt, weiss, dass man da alleine durch muss. Nun ja, ich metzle mich also gerade durch den Innenhof, als ich außerhalb des Hofes, jenseits des Zaunes, Kampfgeräusche höre. Die eine weibliche Stimme kenne ich doch ? Na egal, weiter mit der Quest, rein ins nächste Gebäude, und als da alles erledigt ist ab, den Gefangenen befreien. Also gehe ich in den Kerker, und wer kommt nach mir herein ? Lydia :) Als ich ihr mit der Kutsche davongefahren bin konnte sie nicht folgen, aber während ich die Botschaft von innen aufmischte muss sie das Gleiche mit den Wachen draussen getan haben, den Geräuschen und der Stimme nach, die ich vom Innenhof aus hörte.
Eben darum halte ich es auch für keinen Bug, dass sie erschien, bei meinem ersten Charakter tat sie es nämlich nicht. Dies ist jetzt mein zweiter, und ich bin wirklich überrascht, angenehm überrascht. Und froh, sie dieses mal ausgestattet zu haben, mit Ebenerzschwert und einem verzauberten Bogen.  So eine treue Seele, rennt meilenweit und metzelt sich zu mir durch um mich mit ihren Leben zu schützen ... dass sie nun erst erscheint wo ich mit der Botschaft durch bin, nun, schneller geht's eben nicht.  Ich bewundere die Gute immer mehr ... seit dem letzten Patch hat sie gelernt nicht mehr in Türen im Weg zu stehen bzw. den Weg zu versperren ... und eifersüchtig ist sie auch nicht, neulich saß sie in Brisenheim mit meiner Frau zusammen an einem Tisch.
Wenn ich mir noch eine Charakter anlege, wird sie mit Sicherheit meine Frau ... wahrscheinlich wird sie dann wohl keinen Laden im Haus einrichten aus Langeweile, denn wir werden immer zusammen unterwegs sein, aber was interessiert das Geld, sie zeigt Interesse an mir (neulich hat sie mir sogar ein kleines Geschenk gemacht, einen Zaubertrank), es ist das erste Spiel wo ein NPC so agiert, und weil's überraschend kam und auch wohl einmalig bleibt mit dem Geschenk und dem zur Hilfe eilen (na ja, wer weiss, bisher ist das einmalig) wird es auch nicht langweilig / selbstverständlich.  Daher mag ich nur sagen: Respekt, Lydia, für einen NPC steckst Du voller positiver kleiner Überraschungen.
"Einen guten Tag wünsche ich. Möget ihr  [mit einem Schwert in der Hand] sterben."  (Lisbet)
  14.12.2011, 11:30
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Gestern passiert:

Bin Thane in Einsamkeit geworden und wollte mich dann einer anderen Gegend zuwenden. Als ich in Weisslauf zugegen war um einigen Geschäften nachzugehen, wurde ich auf einmal angehalten als ich gerade zur Drachenfeste hinauf stapfte. Die Stimme des Kuriers ertönte und mir wurde ein Brief ausgeliefert. Den Kurier selbst hab ich auf den ersten Blick aber gar nicht gesehen. Als die Konversation zu Ende war, höre ich das Wasser plätschern und sah den Kurier im kleinen Brunnen herum schwimmen. :D
  14.12.2011, 12:32
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Dein Kurier geht ja noch. Ich kämpfte neulich mit 2 Eistrollen, da dreht sich mein Krieger um, weil ein Kurier ihm ein gespräch aufzwingt. Sehr penetranter Junge. Habe ich eilig abgewimmelt, ehe mich die Trolle ganz todschlagen.
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  14.12.2011, 12:36
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Letztens hat mich ein auf mich angesetzter Ork-Söldner während dem Kampf mit einem Eistroll geonehittet... Hatte noch 75% Leben...
  14.12.2011, 13:39
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Wenn ich mir noch eine Charakter anlege, wird sie mit Sicherheit meine Frau ... wahrscheinlich wird sie dann wohl keinen Laden im Haus einrichten aus Langeweile, denn wir werden immer zusammen unterwegs sein, aber was interessiert das Geld, sie zeigt Interesse an mir (neulich hat sie mir sogar ein kleines Geschenk gemacht, einen Zaubertrank), es ist das erste Spiel wo ein NPC so agiert, und weil's überraschend kam und auch wohl einmalig bleibt mit dem Geschenk und dem zur Hilfe eilen (na ja, wer weiss, bisher ist das einmalig) wird es auch nicht langweilig / selbstverständlich.  Daher mag ich nur sagen: Respekt, Lydia, für einen NPC steckst Du voller positiver kleiner Überraschungen.

Aucch wenns off-topic ist: Das stimmt nicht ganz, in Fable bekommt man auch viele Geschenke von NPC's, folglich ist TES V nicht das erste Spiel, in dem NPC's solch ein Verhalten an den Tag legen!    ;)

Aber dennoch eine schöne Umsetzung, leider ist Lydia schon längere Zeit nicht mehr meine Begleiterin, da sie einen Kampf gegen einen Riesen und zwei Mammuts nicht überlebt hat...   :cry:
root mean square, baby!
  15.12.2011, 00:56
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Eben wurde ich von den Wachen von Weißlauf angegriffen. Ich war völig überrascht, hatte ich doch nur ...
Spoiler
... einen Gefangenen der Thalmor befreit, der gefesselt, bewacht von zwei Thalmor, durch die Landschaft lief.  Offenbar ist das Töten der Thalmor für Weißlauf so ein übles Verbrechen, dass da mit Gefängnis oder Strafe zahlen nichts mehr zu machen ist.
Vermutlich bin ich von Delphine zu sehr beeinflusst, und das, was ich in der Botschaft der Thalmor an Schriftstücken fand, lasst mich glauben dass die Thalmor mit ihrer integranten Politik die Bürgerkriegsparteien aufwiegeln und für alles Böse verantwortlich sind, vielleicht stecken die mit einigen finsteren Daedra unter einer Decke, falls sie nicht  direkt dem Schöpfer der Daedra, wer immer das sein mag, unterstehen. Ich weiss, ich weiss, Friede, Freude, Diplomatie, Geduld, Bescheidenheit ... alles Tugenden, aber verdammt, als die da so einen armen Deliquenten abführen, der vielleicht nichts weiter getan hat, als ihren finsteren Plänen im Wege zu sein, da konnte ich nicht anders. Doch wenn daraufhin das Spiel mit meinem Tod endet und vorbei ist (Schwert wegstecken bzw. sich nicht wehren wenn die Weißlaufwachen angreifen hilft nicht) dann muss ein alter Spielstand her.
Einerseits bin ich ja froh dass der Jarl von Weißlauf keinen Mord duldet, ausnahmslos, andererseits... nun ja, in unüberlegten Momenten finde ichs fast schade.
« Letzte Änderung: 15.12.2011, 13:47 von Keelk »
"Einen guten Tag wünsche ich. Möget ihr  [mit einem Schwert in der Hand] sterben."  (Lisbet)
  15.12.2011, 13:39
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Ich musste einen Einbruch erledigen, in einem Haus in Rifton, irgendetwas von einem Becher wurde gesprochen. Als ich mich nachts in das Haus unten am Kanal schlich, entdeckte ich einen weiteren Dieb, der genüsslich am Tisch sass und einen Becher Met schlürfte. Als er mich sah, rannte er wie ein gestörtes Huhn durch das Haus, ich stahl sofort den Becher, damit der Halunke mir nicht vorkommt und wollte ihn dann zur Rede stellen, er aber rannte immer noch wie ein Irrer durchs Haus. Als ich alles abgegeben hatte und es schliesslich Tag wurde, war ein Tumult auf den Strassen - da war der Dieb - durchlöchert mit Pfeilen von der Wache.

Die einen können es, die anderen sind nur Fischfutter.
"Viele, die leben, verdienen den Tod, und einige, die sterben, verdienen das Leben. Kannst du es ihnen geben? Dann sei auch mit einem Todesurteil nicht so schnell bei der Hand." - Gandalf
  15.12.2011, 13:46
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  15.12.2011, 15:24
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Ein neuer Auftrag von der Dunklen Bruderschaft. Ich muss Victoria Vicci bei ihrer Hochzeit töten. Ja sie ist zwar meine Nachbarin in Einsamkeit, aber das hält mich nicht von dem Auftrag ab, ich bin loyal zur Gilde. Verkleidet und mit einem vergifteten Bogen bewaffnet machte ich mich auf den Weg, da oben auf der Mauer sollte ein guter Platz sein für einen präzisen Schuss. Victoria und ihr Mann betreten die kleine Plattform - nicht nur mein Bogen ist angespannt - warten - die Rede ist zur ende und Schuss - Victoria kippt tödlich getroffen zusammen - Entsetzen macht sich breit unter den Zuschauern - Chaos - meinen Fluchtplan habe ich sorgfältig geplant aber was passiert - ich komme nicht über die Mauer - Herzklopfen - mist, ich komme nicht über die verdammte Mauer - und schon ist eine Wache da und weitere kommen hinzu - verdammt, ich sitze in der Falle. Ich ergebe mich. Zahle 1000 Gold Kopfgeld und bin wieder auf freien Fuss, na dann quatsch ich mal mit den Hochzeitgästen so über Klatsch und Tratsch - jeder ist bestürzt, aber dabei war ich ja es. Hmmmm - 1000 Gold für einen Mord in der Öffentlichkeit und danach erkennt keine Sau mehr den Mörder - find ich gut.  :cool:

Soo, jetzt kommt dieser Sohnemann vom Hauptmann der Leibwache drann. *Verschwindet in der Dunkelheit und wird eins mit dem Schatten*
"Viele, die leben, verdienen den Tod, und einige, die sterben, verdienen das Leben. Kannst du es ihnen geben? Dann sei auch mit einem Todesurteil nicht so schnell bei der Hand." - Gandalf
  16.12.2011, 13:51
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Also mir hat mal ein Kurier 15.000 Gold gebracht weil Muiri(Meine Frau) gestorben ist :D :(

                                                        Diebe
Und nein ich hab sie nicht umgebracht :er-wars:
  22.12.2011, 21:31
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Die Leute in der Akademie sind ja übel drauf ... ich wollte mal ausprobieren wie es mit einem Beschwörer als Begleiter ist und habe Lydia nach Hause geschickt. Kaum habe ich Lydia entlassen, drehen die Typen in der Akademie durch und greifen alle Lydia an. Ich bin entsetzt, meine treue Begleiterin einfach anzugreifen, was fällt denen ein ? Jetzt bin ich sauer auf Brelyna. erst zaubert die irgendeinen Mist auf mich, dann beschwört sie einen Elementar der sich auf Lydia stürzt.
Als ich sie mit ein paar Stäben und Magierkleidung ausstatten will weist sie mich zurecht: "Ich bin ein Magier und keine Krämerseele".
Meine ersten Erlebnisse in freier Wildbahn mit ihr sind auch interessant: Eine Gruppe der Wächter von Stendarr wird von Wölfen überfallen. Ich komme näher, Brelyna beschwört einen Elementar der sowohl die Wölfe als auch die Wächter angreift. Die Wölfe sterben, die Wächter killen den Elementar, bleiben aber friedlich mir gegenüber weil ich meine Waffe nicht gezückt habe.
Ich plündere die Wölfe und ziehe weiter. Doch hinter mir höre ich Brelynas Stimme: "Ich bringe euch um wenn ich es muss", drehe mich um und sehe, wie sie mit dem Stab der Feuerbälle, den ich ihr gab, einen der Wächter platt macht.
Wow, diese garstige Dame hat ein Selbstbewusstsein wie ein voll ausgerüsteter Level 80 Krieger, legt sich wohl mit jedem und allem an. Na mal schauen wie es weiter geht ... Während Lydia manchmal selbstmörderisch in mein Schwert läuft im Kampfgetümmel. will die Magierin hier sich wohl  sich mit jedem anlegen. Kein Wunder dass die Akademie einen schlechten Ruf hat.
"Einen guten Tag wünsche ich. Möget ihr  [mit einem Schwert in der Hand] sterben."  (Lisbet)
  23.12.2011, 14:34
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Trevain - Dahryon Trevian. Rothwardone, Wächter Hammerfells. James Bond ? Nö. Ich bin ein Agent der Klingen - mehr oder weniger. Vor 20 Leveln ist mir das passiert - ich werde in die Thalmorische Botschaft eingeschleust, um Beweise für deren Mitschuld an der Rückkehr der Drachen zu suchen. Aber ich bin gefangen im Innenhof der Thalmorischen Botschaft, vier Wachen sind da, mein Schleichen ist nicht gut genug um eine mit nur einem Treffer zu erwischen, ich habe keine Tränke. Ich gehe links lang, ein kleiner Weg, geschützt vor einer Mauer. Was passiert ? Ein Drache.

Ey ne.

Alle Wachen gegrillt, der Drache ignoriert mich, schnell rein, Infos klauen, Wachen in die Irre führen, den Informanten retten. Yeah, alle sind happy ! Der Informant wird auf dem Weg nach draußen von einem Troll erledigt  :blink:
Dennoch habe ich überlebt. Hmm.
Fazit: In Skyrim kann alles passieren.
"Ich habe nicht das Internet sabotiert ! Das wüsste ich."
  28.12.2011, 23:29
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