Ich denk das hatte weniger mit der Gesinnung zu tun, als dass sich durch die Schutzbedürftigkeit der Falmerflüchtlinge ungünstige Abhängigkeiten ergaben, die die Dwemer dann regelrecht dazu einluden es auszunutzen. Viele andere Möglichkeiten hatten die Dwemer im Übrigen nicht. Hätten sie die Falmer nicht versklavt, oder es versucht, dann, davon kannst du mal ausgehen, hätten die Falmer sich auch gegen die Dwemer aufgelehnt und die Dwemer wären wohl nicht verschwunden, sondern vernichtet worden. Das ist alles nur meine Theorie, aber ich denke, der Platz unter der Erde ist "begrenzt" und stetig wachsende Völker haben irgendwann gewisse territoriale Probleme zur Folge.
So wie der Gärtner eine Blume auch in einen größeren Topf pflanzt, wenn sie wachsen soll und der alte Topf solangsam zu klein wird, so brauchen auch wachsende Populationen ausreichend Platz. Zumal ich die Fähigkeit gewisser Völer Kompromisse einzugehen eher für "gering entwickelt" halte, denn die Falmer hätten sich ja auch mit den Nord einigen können und so zumindest den Genozid abwenden können ohne die Dwemer um Hilfe zu bitten, denn praktisch haben die Falmer nur den großen bösen Feind A gegen B getauscht, bzw. sich B sogar noch ausgeliefert.
Wobei meine Kenntnisse darüber, ob die Falmer reelle Siegchancen gegen die Dwemer hatten, eher gering sind, d.h. es ist auch gut möglich, dass die Dwemer bewusst ausgewählt wurden, um sie nach einer gewissen Phase der Erholung zu vertreiben und zu besiegen. So ist das eben in Tamriel. Es gibt immer einen größeren Fisch. Mal gucken ob der Kontinent sich je gegen eine größere Bedrohung von Außerhalb zusammenschließen kann oder ob da wieder jeder nur sein eigenes Süppchen kochen wird - wobei nun nach Skyrim wohl erst der Aldmeri Bund auf die Mütze bekommen wird...